In den letzten Tagen war es mit ca. 35°C zu heiß zum Einradfahren. In einer Luft voller Ozon und Staub wäre es wohl auch nicht sehr gesund gewesen. Heute Nachmittag sorgte zunächst ein Schauer für etwas Abkühlung und Luftreinigung. Danach blieb es bewölkt und vorbeiziehende Gewitter sorgten für Wind und einen weiteren Temperatursturz bis auf 29°C. Das reichte zum Fahren.
Ich fuhr wieder die kurze Waldrunde ohne Überquerung der Zwickauer Straße. Anbetracht der etwas knappen Zeit fuhr ich ohne Pause durch und beschränkte das Herumkurven auf dem Parkplatz des Krankenhauses auf wenige Minuten.
23.7.06
19.7.06
Wieder 30°C
Wegen der brütenden Hitze wartete ich heute bis 20 Uhr mit dem Start. Trotzdem betrug die Temperatur noch 30°C. Deshalb beließ ich es bei einer kurzen Waldrunde diesseits der Zwickauer Straße.
Bis in den Wald hinein kam ich ohne verkehrsbedingte Unterbrechungen. Im Wald musste ich aber noch vor der Zschechwitzer Straße absteigen, weil ein kleiner Hund vor das Rad lief. Dann ging die Fahrt ohne Probleme weiter. Ich hatte heute mehr Luft aufgepumpt, als üblich. Damit wird die Fahrt holpriger, dafür ist der Kraftaufwand für das Fahren geringer. So bereiteten die Berge auch bei der Hitze keine Probleme. Der Reifen schaufelte nur einige Steinchen in die Schuhe.
Nach dem letzten Berg machte ich auf einer Bank eine kurze Pause und fuhr zurück. Zwischendurch kurvte ich 20 Minuten auf dem Parkplatz des Krankenhauses herum. Deshalb war ich trotz der kurzen Strecke eine Stunde unterwegs.
Bis in den Wald hinein kam ich ohne verkehrsbedingte Unterbrechungen. Im Wald musste ich aber noch vor der Zschechwitzer Straße absteigen, weil ein kleiner Hund vor das Rad lief. Dann ging die Fahrt ohne Probleme weiter. Ich hatte heute mehr Luft aufgepumpt, als üblich. Damit wird die Fahrt holpriger, dafür ist der Kraftaufwand für das Fahren geringer. So bereiteten die Berge auch bei der Hitze keine Probleme. Der Reifen schaufelte nur einige Steinchen in die Schuhe.
Nach dem letzten Berg machte ich auf einer Bank eine kurze Pause und fuhr zurück. Zwischendurch kurvte ich 20 Minuten auf dem Parkplatz des Krankenhauses herum. Deshalb war ich trotz der kurzen Strecke eine Stunde unterwegs.
16.7.06
Den Kater weggefahren
Heute Morgen wachte ich mit einer leichten Alkoholgrippe (Kater) auf. Von anderen Fällen her wusste ich, dass Schwächeerscheinungen schnell verschwinden, wenn ich auf dem Sattel sitze. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass man auf dem Einrad bei geringer Belastung Bewegung an der frischen Luft hat. Möglicherweise biegen es Adrenalin, Endorphine oder andere körpereigene Drogen hin, denn Einradfahren ist wunderschön. Auch heute fühlte ich mich gleich wieder wohl, als ich mit der Fahrt begann.
Im Schatten war es schön kühl und in der Sonne ziemlich heiß. Deswegen entschied ich mich wieder, die schattenlosen Wege an der Umgehungsstraße zu meiden. Nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte, sah ich auf dem Weg am Waldrand eine Familie mit Kinderwagen. Um dort nicht absteigen zu müssen, bog ich zum Parkplatz des Krankenhauses ab, kurvte dort ein Bisschen herum und fuhr auf den Waldweg zurück, als er frei war. Oben kamen noch einige Menschen entgegen, zeigten sich aber kooperativ. Auch wegen des Huckels, der mich bei den letzten beiden Fahrten zum Abstieg zwag, musste ich diesmal nicht absteigen. Am Ende des nächsten Berges wollte ich auf einer Bank eine Pause machen, diese war jedoch besetzt. Also fuhr ich weiter zum Zaun des Waldspielplatzes, wo eine Bank frei war.
Auf der Rückfahrt überholte mich auf dem Weg zur Zschechwitzer Straße eine Radfahrerin und sagte: "Du machst das sehr gut." Ich bedankte mich für das Kompliment und die Fahrt ging weiter. Als ich die Zschechwitzer Straße erreichte, flog dort ein Polizeihubschrauber in geringer Höhe. Vor dem Überqueren der Straße nimmt man dort die Blechlemminge mit dem Gehör wesentlich besser und sicherer wahr, als mit dem Auge. Weil der Hubschrauber mit seinem Lärm den Straßenverkehr übertönte, fuhr ich wieder auf dem Parkplatz herum, bis die Luft rein war.
Danach fuhr ich nach Hause und trank eine Bionade Ingwer-Orange. Das ist für mich das optimale Erfrischungsgetränk nach der Fahrt.
Im Schatten war es schön kühl und in der Sonne ziemlich heiß. Deswegen entschied ich mich wieder, die schattenlosen Wege an der Umgehungsstraße zu meiden. Nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte, sah ich auf dem Weg am Waldrand eine Familie mit Kinderwagen. Um dort nicht absteigen zu müssen, bog ich zum Parkplatz des Krankenhauses ab, kurvte dort ein Bisschen herum und fuhr auf den Waldweg zurück, als er frei war. Oben kamen noch einige Menschen entgegen, zeigten sich aber kooperativ. Auch wegen des Huckels, der mich bei den letzten beiden Fahrten zum Abstieg zwag, musste ich diesmal nicht absteigen. Am Ende des nächsten Berges wollte ich auf einer Bank eine Pause machen, diese war jedoch besetzt. Also fuhr ich weiter zum Zaun des Waldspielplatzes, wo eine Bank frei war.
Auf der Rückfahrt überholte mich auf dem Weg zur Zschechwitzer Straße eine Radfahrerin und sagte: "Du machst das sehr gut." Ich bedankte mich für das Kompliment und die Fahrt ging weiter. Als ich die Zschechwitzer Straße erreichte, flog dort ein Polizeihubschrauber in geringer Höhe. Vor dem Überqueren der Straße nimmt man dort die Blechlemminge mit dem Gehör wesentlich besser und sicherer wahr, als mit dem Auge. Weil der Hubschrauber mit seinem Lärm den Straßenverkehr übertönte, fuhr ich wieder auf dem Parkplatz herum, bis die Luft rein war.
Danach fuhr ich nach Hause und trank eine Bionade Ingwer-Orange. Das ist für mich das optimale Erfrischungsgetränk nach der Fahrt.
14.7.06
Prinzenraubmond
Am Mittwoch hatte ich auf das Einradfahren verzichtet, weil ich eine Karte zur Generalprobe für den Altenburger Prinzenraub bekommen hatte. Das ist aufwändiges Open Air Theater auf dem Schlossgelände, wobei der Prinzenraub von 1455 nachgespielt wird. Die Story wird durch ziemlich anarchistische Seitenhiebe gegen diverse Herrschaftsformen aufgelockert. Gegen Ende steigt ein von innen beleuchteter weißer Heliumballon auf, der Mond.
Als ich mich gestern Abend vom Esperanto aus auf den Heimweg machte, kam ich auf die Idee, den Prinzenraubmond von außerhalb des Schlosses zu beobachten. Der Hof des Alternativhaus bot optimale Beobachtungsbedingungen und man konnte nebenher ein Bier trinken. Ein Teil der Leute, die dort saßen, hatten den Mond bereits gesehen, entweder gestern oder im Vorjahr, als der Prinzenraub erstmals in dieser Form aufgeführt worden war.
Als der Mond dann aufstieg, sah er vom Alternativhaus aus echter aus, als von der Tribüne aus gesehen. Man sah zwar auch keine Maria und die Farbe war zu weiß. Jedoch erschien er nun kleiner und die Leinen waren nicht mehr zu sehen.
Heute war das Einrad endlich wieder dran. Als ich 19:48 losfuhr, war es mit 24°C deutlich kühler, als beim letzten mal und so war eine etwas längere Fahrt drin.
Ich fuhr durch den Wald und musste an der Zschechwitzer wegen Verkehr absteigen. Auf der anderen Seite stieg ich auf dem Fußweg auf, der parallel zur Zschechwitzer Straße verläuft und fuhr zum Parkplatz vom Krankenhaus. Auf dessen verzweigten Wegenetze fuhr ich abwechselnd ein paar Links- und Rechtskurven, bevor ich in den Wald zurückfuhr. Bergauf hatte blieb ich an der gleichen Stelle hängen, wie am Dienstag. Ich ging zurück und fand dort einen Huckel vor.
Heute überquerte ich einmal wieder die Zwickauer Straße. Drüben bog ich an der zweiten Abzweigung rechts ab und fuhr zum Weg neben der Zwickauer Straße. Dieser war ohne Stiefel gewöhnungsbedürftig. Der Reifen schleuderte Steinchen aus der dicken Splitschicht nach oben. Sie stachen an den Waden und gelangten in die Schuhe. Mit Stiefeln kann ich dort ungestört durchheizen. Der nächste Abzweig nach rechts führte zum Turm der Jugend zurück. Dort wollte ein Mädchen auch einmal fahren. Leider hatte ich keinen Schlüssel für die Sattelklemme dabei. Vor der Zwickauer Straße bog ich rechts ab, um beim Waldspielplatz die Zwickauer Straße zu überqueren. Vor der Zschechwitzer Straße fuhr ich wieder auf den Parkplatz des Krankenhauses und fuhr dort eine Viertelstunde lang ununterbrochen Kurven. Das Gelände ist weitläufig und wird dadurch nicht so schnell langweilig. Wegen der vorgerückten Stunde fuhren keine Autos herum und der Untergrund lässt ein kraftsparendes Fahren zu. Wenn mehr Zeit wäre, könnte man dort vielelicht stundenlang ununterbrochen herumkurven. Es war aber nicht mehr Zeit und so fuhr ich nach Hause.
Als ich mich gestern Abend vom Esperanto aus auf den Heimweg machte, kam ich auf die Idee, den Prinzenraubmond von außerhalb des Schlosses zu beobachten. Der Hof des Alternativhaus bot optimale Beobachtungsbedingungen und man konnte nebenher ein Bier trinken. Ein Teil der Leute, die dort saßen, hatten den Mond bereits gesehen, entweder gestern oder im Vorjahr, als der Prinzenraub erstmals in dieser Form aufgeführt worden war.
Als der Mond dann aufstieg, sah er vom Alternativhaus aus echter aus, als von der Tribüne aus gesehen. Man sah zwar auch keine Maria und die Farbe war zu weiß. Jedoch erschien er nun kleiner und die Leinen waren nicht mehr zu sehen.
Heute war das Einrad endlich wieder dran. Als ich 19:48 losfuhr, war es mit 24°C deutlich kühler, als beim letzten mal und so war eine etwas längere Fahrt drin.
Ich fuhr durch den Wald und musste an der Zschechwitzer wegen Verkehr absteigen. Auf der anderen Seite stieg ich auf dem Fußweg auf, der parallel zur Zschechwitzer Straße verläuft und fuhr zum Parkplatz vom Krankenhaus. Auf dessen verzweigten Wegenetze fuhr ich abwechselnd ein paar Links- und Rechtskurven, bevor ich in den Wald zurückfuhr. Bergauf hatte blieb ich an der gleichen Stelle hängen, wie am Dienstag. Ich ging zurück und fand dort einen Huckel vor.
Heute überquerte ich einmal wieder die Zwickauer Straße. Drüben bog ich an der zweiten Abzweigung rechts ab und fuhr zum Weg neben der Zwickauer Straße. Dieser war ohne Stiefel gewöhnungsbedürftig. Der Reifen schleuderte Steinchen aus der dicken Splitschicht nach oben. Sie stachen an den Waden und gelangten in die Schuhe. Mit Stiefeln kann ich dort ungestört durchheizen. Der nächste Abzweig nach rechts führte zum Turm der Jugend zurück. Dort wollte ein Mädchen auch einmal fahren. Leider hatte ich keinen Schlüssel für die Sattelklemme dabei. Vor der Zwickauer Straße bog ich rechts ab, um beim Waldspielplatz die Zwickauer Straße zu überqueren. Vor der Zschechwitzer Straße fuhr ich wieder auf den Parkplatz des Krankenhauses und fuhr dort eine Viertelstunde lang ununterbrochen Kurven. Das Gelände ist weitläufig und wird dadurch nicht so schnell langweilig. Wegen der vorgerückten Stunde fuhren keine Autos herum und der Untergrund lässt ein kraftsparendes Fahren zu. Wenn mehr Zeit wäre, könnte man dort vielelicht stundenlang ununterbrochen herumkurven. Es war aber nicht mehr Zeit und so fuhr ich nach Hause.
11.7.06
30°C und eine Tierbefreiungsaktion
Heute war wieder ein krass heißer Tag. Um 19:30 zeigte das Thermometer immer noch 30°C im Schatten. Die hohen Temperaturen halten nun seit über einem Monat an und seit dem verstauben die Stiefel allmählich und ich mache nur noch verhältnismäßig kurze Touren auf einfachen Strecken.
Heute war die Hitze störender, als am Sonntag, weil ich ihr schon den ganzen Tag ausgesetzt war. Der Zug auf der Heimfahrt glich einem Backofen. Der Kreislauf wirkte dann auch nicht mehr sehr stabil. In den 90ern hatte ich hin und wieder Kollapse. Durch die Einradfahrerei hatte ich das danach wegbekommen. Trotzdem waren wohl zwei unfreiwillige Abstiege an völlig unkomplizierten Stellen waren die Folge der Hitze. Wie am Sonntag fuhr ich wieder nur eine Waldrunde. Der Wald war ziemlich dicht bevölkert. Es war dort erträglicher, als in den Wohnungen.
Unmittelbar vor Fahrtantritt hatten sich Außen- und Innentemperatur aneinander angeglichen. Deshalb hatte ich das Küchenfenster weit geöffnet. Als ich wieder zuhause ankam wurde deswegen eine Tierbefreiungsaktion erforderlich. Eine Hornisse saß an der Innenseite der Fensterscheibe. Sie ließ sich mit einem Besen hinausdrängen. Dann prasselte es hinter mir. Gestern Abend war ein Junikäfer vom Schein der Deckenlampe geleitet in die Küche geflogen und hatte sich dann versteckt. Jetzt war es draußen heller als drinnen und es war nun leichter, dem Tier die Freiheit zurückzugeben.
Heute war die Hitze störender, als am Sonntag, weil ich ihr schon den ganzen Tag ausgesetzt war. Der Zug auf der Heimfahrt glich einem Backofen. Der Kreislauf wirkte dann auch nicht mehr sehr stabil. In den 90ern hatte ich hin und wieder Kollapse. Durch die Einradfahrerei hatte ich das danach wegbekommen. Trotzdem waren wohl zwei unfreiwillige Abstiege an völlig unkomplizierten Stellen waren die Folge der Hitze. Wie am Sonntag fuhr ich wieder nur eine Waldrunde. Der Wald war ziemlich dicht bevölkert. Es war dort erträglicher, als in den Wohnungen.
Unmittelbar vor Fahrtantritt hatten sich Außen- und Innentemperatur aneinander angeglichen. Deshalb hatte ich das Küchenfenster weit geöffnet. Als ich wieder zuhause ankam wurde deswegen eine Tierbefreiungsaktion erforderlich. Eine Hornisse saß an der Innenseite der Fensterscheibe. Sie ließ sich mit einem Besen hinausdrängen. Dann prasselte es hinter mir. Gestern Abend war ein Junikäfer vom Schein der Deckenlampe geleitet in die Küche geflogen und hatte sich dann versteckt. Jetzt war es draußen heller als drinnen und es war nun leichter, dem Tier die Freiheit zurückzugeben.
9.7.06
Kurze Hitzefahrt
Der letzte Tag dieser Woche war der erste Tag, der Gelegenheit zum Einradfahren bot. 30°C waren zunächst etwas abschreckend, weil bei solchen Temperaturen die Reaktionsfähigkeit nachlässt. Ich entschied mich deshalb für eine Waldrunde.
Die Blechlemminge scheuten heute anscheinend die Hitze, denn ich kam erstmals in den Wald, ohne zwischendurch wegen ihnen absteigen zu müssen. Der Waldboden war noch feucht von den Gewittern der letzten Tage, was für angenehme Abkühlung sorgte. Um mit dem Schweiß besser zurande zu kommen, hatte ich so ein weißes Fußball-Trikot angezogen, wie sie in den letzten Monaten kostenlos verteilt worden waren. Das klebt nicht so fest, wie ein gewöhnliches T-Shirt und wird auch nicht so schwer.
Das Überqueren der Zschechwitzer Straße wurde auch nicht durch Autos behindert. Der Berg am Krankenhaus war dicht bevölkert. Sämtliche Bänke waren besetzt. Weil sich aber niemand auf dem Weg aufhielt, war es leicht, hochzufahren. Auf der Rückfahrt musste ich dann doch absteigen. An einer sonst harmlosen Stelle konnte ich auf dem Weg zur Zschechwitzer Straße wegen Gegenverkehr nicht einer Schlammrinne ausweichen und blieb darin stecken. Nachdem ich wieder aufgestiegen war, fuhr ich bis vor die Haustür durch, ohne noch einmal abzusteigen. Zum Ende hin wurde dieses Dauersitzen etwas unbequem. Obwohl die kurze Hose ein gleich großes und gleich geformtes Polster hat, wie die lange, sitze ich mit der langen Hose merklich länger bequem auf dem Sattel. Die Ursache wird wohl weniger in der Hose selbst liegen, als im Schwitzen bei den hohen Temperaturen.
Die Blechlemminge scheuten heute anscheinend die Hitze, denn ich kam erstmals in den Wald, ohne zwischendurch wegen ihnen absteigen zu müssen. Der Waldboden war noch feucht von den Gewittern der letzten Tage, was für angenehme Abkühlung sorgte. Um mit dem Schweiß besser zurande zu kommen, hatte ich so ein weißes Fußball-Trikot angezogen, wie sie in den letzten Monaten kostenlos verteilt worden waren. Das klebt nicht so fest, wie ein gewöhnliches T-Shirt und wird auch nicht so schwer.
Das Überqueren der Zschechwitzer Straße wurde auch nicht durch Autos behindert. Der Berg am Krankenhaus war dicht bevölkert. Sämtliche Bänke waren besetzt. Weil sich aber niemand auf dem Weg aufhielt, war es leicht, hochzufahren. Auf der Rückfahrt musste ich dann doch absteigen. An einer sonst harmlosen Stelle konnte ich auf dem Weg zur Zschechwitzer Straße wegen Gegenverkehr nicht einer Schlammrinne ausweichen und blieb darin stecken. Nachdem ich wieder aufgestiegen war, fuhr ich bis vor die Haustür durch, ohne noch einmal abzusteigen. Zum Ende hin wurde dieses Dauersitzen etwas unbequem. Obwohl die kurze Hose ein gleich großes und gleich geformtes Polster hat, wie die lange, sitze ich mit der langen Hose merklich länger bequem auf dem Sattel. Die Ursache wird wohl weniger in der Hose selbst liegen, als im Schwitzen bei den hohen Temperaturen.
28.6.06
Normalität der Spielpause
Heute war der erste spielfreie Tag der Fußball-WM und die Verhältnisse kehrten teilweise schlagartig zur Normalität zurück. An den Spieltagen hatte die Bahn den Doppelstockzug mit Mikrositzen 15:26 ab Leipzig durch einen Zug mit komfortableren Wagen ersetzt. Heute ging es nicht so bequem zu.
Als ich 18 Uhr losfuhr, waren in Süd-Ost wieder viele Blechlemminge unterwegs und ich musste auf dem Weg zum Wald dreimal absteigen. Dass die WM noch nicht zu Ende ist, bemerkt man aber daran, dass die straßenfarbig graue Blechlawine durch viele Fähnchen etwas bunter ist, als sonst. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass bei diesem Partynationalismus die Leute hier in der Gegend paradoxerweise fremdenfreundlicher geworden sind. Viele symphatisierten mit Ghana.
Die drückende Hitze der letzten Tage hat eine Pause eingelegt und bei 24°C waren die Bedingungen brauchbar zum Einradfahren. Ich fuhr den Radweg an der Umgehungsstraße und anschließend durch den Wald auf direktem Weg zum Großen Teich. Diesen umrundete ich heute in entgegengesetzter Richtung, also im Uhrzeigersinn. Beim Übergang auf die Gerade machte ich einen unfreiwilligen Abstieg. Dann ging es ohne Probleme weiter. Auf der anderen Seite des Teiches fuhr ich dann ein Bisschen auf den Wegen vor der Schwimmhalle herum und machte eine kurze Pause auf einer Bank und fuhr dann heimwärts. Auf dem Weg zum Turm der Jugend gab es noch zwei unfreiwillige Abstiege. Ohne Stiefel ist es nicht einfach, da hochzufahren. Mit ihnen wäre es zu schweißtreibend. Beim Turm der Jugend lief eine Veranstaltung. Ein Mädchen fuhr mit einer Seilbahn neben mir her und fragte, ob Einradfahren schwer ist und wo ich hinfahre.
Von der gegenüberliegenden Seite der Zwickauer Straße ab konnte ich ohne Unterbrechung durchfahren, da keine Autos mehr in die Quere kamen.
Als ich 18 Uhr losfuhr, waren in Süd-Ost wieder viele Blechlemminge unterwegs und ich musste auf dem Weg zum Wald dreimal absteigen. Dass die WM noch nicht zu Ende ist, bemerkt man aber daran, dass die straßenfarbig graue Blechlawine durch viele Fähnchen etwas bunter ist, als sonst. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass bei diesem Partynationalismus die Leute hier in der Gegend paradoxerweise fremdenfreundlicher geworden sind. Viele symphatisierten mit Ghana.
Die drückende Hitze der letzten Tage hat eine Pause eingelegt und bei 24°C waren die Bedingungen brauchbar zum Einradfahren. Ich fuhr den Radweg an der Umgehungsstraße und anschließend durch den Wald auf direktem Weg zum Großen Teich. Diesen umrundete ich heute in entgegengesetzter Richtung, also im Uhrzeigersinn. Beim Übergang auf die Gerade machte ich einen unfreiwilligen Abstieg. Dann ging es ohne Probleme weiter. Auf der anderen Seite des Teiches fuhr ich dann ein Bisschen auf den Wegen vor der Schwimmhalle herum und machte eine kurze Pause auf einer Bank und fuhr dann heimwärts. Auf dem Weg zum Turm der Jugend gab es noch zwei unfreiwillige Abstiege. Ohne Stiefel ist es nicht einfach, da hochzufahren. Mit ihnen wäre es zu schweißtreibend. Beim Turm der Jugend lief eine Veranstaltung. Ein Mädchen fuhr mit einer Seilbahn neben mir her und fragte, ob Einradfahren schwer ist und wo ich hinfahre.
Von der gegenüberliegenden Seite der Zwickauer Straße ab konnte ich ohne Unterbrechung durchfahren, da keine Autos mehr in die Quere kamen.
22.6.06
Erste Sommerfahrt
Einen Tag nach der Sonnenwende fand ich zwischen den Fußballspielen wieder einmal Zeit zum Einradfahren. Heute war es nicht mehr so heiß und schwül, wie an den Vortagen, so dass die Bedingungen ganz brauchbar waren.
Auf dem ersten Stück durch den Wald kam eine größere Gruppe Menschen entgegen. Eine Frau sagte laut, dass sie "auf die Schnauze fliegen würde", wenn sie versuchte, mit einem Einrad zu fahren. Danach waren nur noch wenige Leute anzutreffen. Ich fuhr den Radweg an der Umgehungsstraße entlang und als ich danach wieder den Wald erreicht hatte, machte ich eine kurze Pause. Kurz, nachdem ich wieder aufgestiegen war, griffen Mücken an und verursachten recht große "Geschwüre" auf dem Rücken. An der Zschechwitzer Straße wendete ich, fuhr den Berg am Krankenhaus hoch und bog dann auf den diagonalen Verbindungsweg ab, um den Rückweg abzukürzen. Den Diagonalweg fuhr ich heute erstmals ohne Stiefel, was gut klappte. Mit Stiefeln ist der Fahrspaß aber größer, da man besser durch den Split heizen kann.
Jetzt führt Japan gegen Brasilien. Das Spiel entwickelt sich interessanter, als erwartet...
Auf dem ersten Stück durch den Wald kam eine größere Gruppe Menschen entgegen. Eine Frau sagte laut, dass sie "auf die Schnauze fliegen würde", wenn sie versuchte, mit einem Einrad zu fahren. Danach waren nur noch wenige Leute anzutreffen. Ich fuhr den Radweg an der Umgehungsstraße entlang und als ich danach wieder den Wald erreicht hatte, machte ich eine kurze Pause. Kurz, nachdem ich wieder aufgestiegen war, griffen Mücken an und verursachten recht große "Geschwüre" auf dem Rücken. An der Zschechwitzer Straße wendete ich, fuhr den Berg am Krankenhaus hoch und bog dann auf den diagonalen Verbindungsweg ab, um den Rückweg abzukürzen. Den Diagonalweg fuhr ich heute erstmals ohne Stiefel, was gut klappte. Mit Stiefeln ist der Fahrspaß aber größer, da man besser durch den Split heizen kann.
Jetzt führt Japan gegen Brasilien. Das Spiel entwickelt sich interessanter, als erwartet...
17.6.06
Fußball-WM und kurze Waldfahrt
Die Woche über war ich nicht mit dem Einrad gefahren. Am Mittwoch hatten mich eine Hitze von 30°C und Fußballspiele davon abgehalten. Gestern waren es Regen und Fußballspiele. Heute fuhr ich bei schönem Wetter vor Beginn des Spiels Portugal-Iran los.
Obwohl nicht mehr viel Zeit bis zum Anpfiff blieb, waren noch viele Leute unterwegs, was zum Teil damit zusammenhing, dass bei der Volkssolidarität berade ein Fest veranstaltet wurde. Im Wald fuhr ich bis zum Waldspielplatz und zurück. Als ich mich auf der Rückfahrt dem Fest der Volkssolidarität näherte, vermutete jemand, dass ich dort "auftreten" würde. Ich musste aber nur auf dem Heimweg daran vorbeifahren.
Als ich zu Hause ankam, war die erste Halbzeit schon halb vorbei. Den Rest dieser Halbzeit guckte ich im Bad mit einem portablen DVB-T-Fernseher. Mit etwas Mühe bekommt man hier das sächsische DVB rein. In der Pause bekam ich mit, dass auf Phoenix Astronomiesendungen laufen. So habe ich jetzt an drei Bildschirmen gleichzeitig zu tun. Auf einem läuft Fußball, auf einem Astronomie und dem dritten der Blog.
Obwohl nicht mehr viel Zeit bis zum Anpfiff blieb, waren noch viele Leute unterwegs, was zum Teil damit zusammenhing, dass bei der Volkssolidarität berade ein Fest veranstaltet wurde. Im Wald fuhr ich bis zum Waldspielplatz und zurück. Als ich mich auf der Rückfahrt dem Fest der Volkssolidarität näherte, vermutete jemand, dass ich dort "auftreten" würde. Ich musste aber nur auf dem Heimweg daran vorbeifahren.
Als ich zu Hause ankam, war die erste Halbzeit schon halb vorbei. Den Rest dieser Halbzeit guckte ich im Bad mit einem portablen DVB-T-Fernseher. Mit etwas Mühe bekommt man hier das sächsische DVB rein. In der Pause bekam ich mit, dass auf Phoenix Astronomiesendungen laufen. So habe ich jetzt an drei Bildschirmen gleichzeitig zu tun. Auf einem läuft Fußball, auf einem Astronomie und dem dritten der Blog.
11.6.06
Hitzetour
Heute kam ich zeitiger raus, als gestern und konnte mich deshalb auf eine etwas längere Tour einlassen. Wie am Mittwoch kam ich zuhause bis zum Wald ohne zwischendurch absteigen zu müssen und musste erst vor dem Überqueren der Straße nach Kotteritz anhalten.
Im Wald fragte ein Junge, wie man mit das Einrad lenkt und ich fuhr eine Schlangenlinie, um es ihm zu zeigen. Als ich dann auf die Paditzer Straße abbog, war diese noch mit Pfützen bedeckt, die sich problemlos im Slalom umfahren ließen. An der Umgehungsstraße hatte ich die Sonne am wolkenlosen Himmel von vorn und die lange Gerade wurde etwas schweißtreibend. Auf dem Weg von der Zwickauer Straße zum Wald herrschte ungewöhnlicher Autoverkehr und ich musste deswegen dreimal absteigen. Im Wald machte ich auf einer Bank eine kurze Pause und fuhr dann weitere Abstiege bis vor die Haustür durch.
Im Wald fragte ein Junge, wie man mit das Einrad lenkt und ich fuhr eine Schlangenlinie, um es ihm zu zeigen. Als ich dann auf die Paditzer Straße abbog, war diese noch mit Pfützen bedeckt, die sich problemlos im Slalom umfahren ließen. An der Umgehungsstraße hatte ich die Sonne am wolkenlosen Himmel von vorn und die lange Gerade wurde etwas schweißtreibend. Auf dem Weg von der Zwickauer Straße zum Wald herrschte ungewöhnlicher Autoverkehr und ich musste deswegen dreimal absteigen. Im Wald machte ich auf einer Bank eine kurze Pause und fuhr dann weitere Abstiege bis vor die Haustür durch.
10.6.06
Bei schönem Wetter mal kurz durch den Wald
Heute war ein Superwetter mit 25°C und ich fuhr mit kurzen Hosen und Halbschuhen. Weil die Wege nun inzwischen weitgehend trocken sind, fiel das Fahren auch ohne Stiefel sehr leicht. Jedoch begrenzte ich die Tour auf eine Dreiviertelstunde Waldfahrt, um nicht zu viel vom Spiel England - Paraguay zu verpassen. Leider verpasste ich doch noch die interessantesten ersten 15 Minuten und das 1:0.
7.6.06
Der Frühling kommt zurück
Die beiden Fahrten der vergangenen Woche waren Schlammschlachten bei Kälte. Heute fand die wochenlange Kältephase ein Ende. Als ich gegen 18:30 mit dem Einrad rausging, schien die Sonne und es war mit 20°C noch ziemlich warm.
Nach einer Woche Unterbrechung hatte ich heute richtig Lust auf das Einrad und brachte zwei Stunden darauf zu. Von der Haustür bis zum Wald kam ich erstmals ohne abzusteigen. Auf der letzten Straße war dann zu viel Verkehr. Im Wald war es stellenweise noch sehr morastig. Ich fuhr dann den Radweg an der Umgehungsstraße und anschließend zurück zum Wald, wobei ich zwei Ballone über mir beobachtete. Danach drehte ich eine Runde am Berg beim Krankenhaus. Dannn fuhr ich zur Zwickauer Straße und machte eine kurze Pause auf dem Absperrbalken.
Auf der anderen Seite arbeite ich mich auf dem in der Karte hellgrün gekennzeichneten Weg neben der Zwickauer Straße zum Großen Teich vor. Dabei musste ich dreimal absteigen. Einmal fuhr ich in ein tiefes Loch. Dann endete der Weg an der Straße. Dann fuhr ich auf dem in der Karte weißen Weg nach Nordwesten weiter. Dieser Weg war sehr verschlammt und ich hatte Probleme, aufzusteigen, weil das Rad durchdrehte. Das Bergabfahren auf dem Schlamm war interessant. Das Einrad rutschte häufig seitlich weg. Ich hatte trotzdem kaum Probleme, es im Gleichgewicht zu halten und es war eine glückliche Entscheidung, trotz des schönen Wetters Stiefel anzuziehen.
Vor einem Graben stieg ich dann noch einmal ab und konnte danach bis zum Großen Teich durchfahren. Dort fuhr ich nicht gleich eine Runde, sondern bog vorn beim Spielplatz recht ab, um auf den Wegen vor der Schwimmhalle herumzufahren. Dort kann man schön Kurven fahren und ich fuhr auch ein paar mal rechts im Kreis herum. Dann setzte ich die Umrundung des Großen Teiches fort. Als ich wieder in den Wald gefahren war, blieb ich an einer Steigung im Schlamm stecken. Dann probierte ich, ob ich ohne Umweg direkt den Berg bis zur Zwickauer Straße hochfahren kann. Das Aufsteigen klappte nicht gleich, als ich dann aber endlich oben saß, konnte ich den Weg ohne Unterbrechungen hoch fahren. Nachdem ich beim Waldspielplatz wieder aufgestiegen war, fuhr ich ohne abzusteigen bis nach Hause durch.
Nach einer Woche Unterbrechung hatte ich heute richtig Lust auf das Einrad und brachte zwei Stunden darauf zu. Von der Haustür bis zum Wald kam ich erstmals ohne abzusteigen. Auf der letzten Straße war dann zu viel Verkehr. Im Wald war es stellenweise noch sehr morastig. Ich fuhr dann den Radweg an der Umgehungsstraße und anschließend zurück zum Wald, wobei ich zwei Ballone über mir beobachtete. Danach drehte ich eine Runde am Berg beim Krankenhaus. Dannn fuhr ich zur Zwickauer Straße und machte eine kurze Pause auf dem Absperrbalken.
Auf der anderen Seite arbeite ich mich auf dem in der Karte hellgrün gekennzeichneten Weg neben der Zwickauer Straße zum Großen Teich vor. Dabei musste ich dreimal absteigen. Einmal fuhr ich in ein tiefes Loch. Dann endete der Weg an der Straße. Dann fuhr ich auf dem in der Karte weißen Weg nach Nordwesten weiter. Dieser Weg war sehr verschlammt und ich hatte Probleme, aufzusteigen, weil das Rad durchdrehte. Das Bergabfahren auf dem Schlamm war interessant. Das Einrad rutschte häufig seitlich weg. Ich hatte trotzdem kaum Probleme, es im Gleichgewicht zu halten und es war eine glückliche Entscheidung, trotz des schönen Wetters Stiefel anzuziehen.
Vor einem Graben stieg ich dann noch einmal ab und konnte danach bis zum Großen Teich durchfahren. Dort fuhr ich nicht gleich eine Runde, sondern bog vorn beim Spielplatz recht ab, um auf den Wegen vor der Schwimmhalle herumzufahren. Dort kann man schön Kurven fahren und ich fuhr auch ein paar mal rechts im Kreis herum. Dann setzte ich die Umrundung des Großen Teiches fort. Als ich wieder in den Wald gefahren war, blieb ich an einer Steigung im Schlamm stecken. Dann probierte ich, ob ich ohne Umweg direkt den Berg bis zur Zwickauer Straße hochfahren kann. Das Aufsteigen klappte nicht gleich, als ich dann aber endlich oben saß, konnte ich den Weg ohne Unterbrechungen hoch fahren. Nachdem ich beim Waldspielplatz wieder aufgestiegen war, fuhr ich ohne abzusteigen bis nach Hause durch.
31.5.06
Noch nasser
Heute Nachmittag hatte Suizidwetter geherrscht. Bei 11°C hatte es ausdauernd geregnet. Gegen 19.30 Uhr hörte der Regen auf und ich ging mit dem Einrad raus. In Süd-Ost war ein Teil der Wege mit großen Pfützen bedeckt. Dank meiner kniehohen Stiefel konnte ich sorglos hindurchfahren.
Ich fuhr dann die gleiche Strecke, wie gestern. Im Wald war es heute fast durchgängig schlammig. Das Fahren auf Schlamm ist etwas anstrengender, als auf trockenem Boden. Dafür fühlt sich der weiche Untergrund für das Gesäß angenehm an. Herumspritzender Schlamm bereitete auch keine Probleme, da die Stiefel wie bei früheren Schlammfahrten (vgl. Berichte mit Bildern vom 18.2.06 und vom 16.11.05) gerade so hoch genug waren, um den Schmutz abzuwehren.
Auf die befestigten Radwege außerhalb des Waldes hatten sich zahlreiche Regenwürmer und Schnecken vor dem Ertrinken gerettet. Um keines der Tierchen zu töten, fuhr ich im Slalom um sie herum. Unterdessen besserte sich das Wetter weiter und zwischenzeitlich kam sogar die Sonne hervor.
Die Einfahrt im Wald bestand aus einer gut befahrbaren Serie Pfützen. Der Schlamm zollte erstmals Tribut, als ich den Berg am Krankenhaus hochfuhr. Auf einer schrägen Stelle rutsche ich weg. Der zweite Berg war weniger verschlammt und gut zu fahren. Die Wende auf der Wegekreuzung gelang problemlos und ich musste erst wieder absteigen, als ich die Straße nach Kotteritz überquerte. Danach fuhr ich wie gestern bis vor die Haustür durch.
Ich fuhr dann die gleiche Strecke, wie gestern. Im Wald war es heute fast durchgängig schlammig. Das Fahren auf Schlamm ist etwas anstrengender, als auf trockenem Boden. Dafür fühlt sich der weiche Untergrund für das Gesäß angenehm an. Herumspritzender Schlamm bereitete auch keine Probleme, da die Stiefel wie bei früheren Schlammfahrten (vgl. Berichte mit Bildern vom 18.2.06 und vom 16.11.05) gerade so hoch genug waren, um den Schmutz abzuwehren.
Auf die befestigten Radwege außerhalb des Waldes hatten sich zahlreiche Regenwürmer und Schnecken vor dem Ertrinken gerettet. Um keines der Tierchen zu töten, fuhr ich im Slalom um sie herum. Unterdessen besserte sich das Wetter weiter und zwischenzeitlich kam sogar die Sonne hervor.
Die Einfahrt im Wald bestand aus einer gut befahrbaren Serie Pfützen. Der Schlamm zollte erstmals Tribut, als ich den Berg am Krankenhaus hochfuhr. Auf einer schrägen Stelle rutsche ich weg. Der zweite Berg war weniger verschlammt und gut zu fahren. Die Wende auf der Wegekreuzung gelang problemlos und ich musste erst wieder absteigen, als ich die Straße nach Kotteritz überquerte. Danach fuhr ich wie gestern bis vor die Haustür durch.
30.5.06
Menschenleere
Nach fast einer Woche Unterbrechung hatte ich heute endlich wieder Gelegenheit, mit dem Einrad zu fahren. Inzwischen hatte es sich stark abgekühlt und häufig geregnet. Heute kam ich auch erst nach 19 Uhr raus, weil ich noch einen Regenschauer abwarten musste. Dann war es sonnig, aber mit 12°C ziemlich kühl.
Die Waldeinfahrt war sehr schlammig, aber mit dem breiten Munireifen problemlos befahrbar. Möglicherweise schreckte dieser Schlamm Fußgänger ab, denn es waren nur sehr wenige im Wald zu sehen. Danach wechselten verschlammte und trockene Stellen ab. Ich fuhr dann weiter auf dem Radweg an der B93N und wieder in den Wald zurück. Die Bergrunde am Krankenhaus veränderte ich wieder etwas. Nach der Wende vor der Zschechwitzer Straße fuhr ich den Berg am Krankenhaus hoch, bog aber nicht gleich auf den Diagonalweg ab, sondern fuhr noch den zweiten Berg hoch und wendete auf der Wegekreuzung. Das klappte ohne Absteigen. Dann fuhr ich den zweiten Berg zurück und bog auf den Diagonalweg ab. Die weitere Fahrt verlief ruhig. Als ich in Südost ankam, waren keine fahrenden Autos zu bemerken. So fuhr ich über die Straße nach Kotteritz auch die Einfahrt in den Buchenring konnte ich dieses mal fahren überqueren und kam wieder ohne Absteigen den Gehweg hoch. Doch dann hätte ich beinahe absteigen müssen, um nicht einen Miniaturhund zu überfahren, konnte das jedoch mit einem Langsamfahrmanöver vermeiden. Bis zur Volksolidarität kam ich auch durch, ohne durch Blechlemminge gestört zu werden. Vielleicht waren die Fahrer schon zu Hause, um das Fußballspiel BRD - Japan zu sehen.
Als ich noch eine Runde auf dem Parkplatz drehte, pöbelte ein Betrunkener aus dem Fenster: "Hau ab, Du Schauspieler!" Das letzte Stück nach Hause bereitete auch keine sonderlichen Probleme und so kam ich erstmals vom Wald bis zur Haustür ohne Absteigen durch.
Die Waldeinfahrt war sehr schlammig, aber mit dem breiten Munireifen problemlos befahrbar. Möglicherweise schreckte dieser Schlamm Fußgänger ab, denn es waren nur sehr wenige im Wald zu sehen. Danach wechselten verschlammte und trockene Stellen ab. Ich fuhr dann weiter auf dem Radweg an der B93N und wieder in den Wald zurück. Die Bergrunde am Krankenhaus veränderte ich wieder etwas. Nach der Wende vor der Zschechwitzer Straße fuhr ich den Berg am Krankenhaus hoch, bog aber nicht gleich auf den Diagonalweg ab, sondern fuhr noch den zweiten Berg hoch und wendete auf der Wegekreuzung. Das klappte ohne Absteigen. Dann fuhr ich den zweiten Berg zurück und bog auf den Diagonalweg ab. Die weitere Fahrt verlief ruhig. Als ich in Südost ankam, waren keine fahrenden Autos zu bemerken. So fuhr ich über die Straße nach Kotteritz auch die Einfahrt in den Buchenring konnte ich dieses mal fahren überqueren und kam wieder ohne Absteigen den Gehweg hoch. Doch dann hätte ich beinahe absteigen müssen, um nicht einen Miniaturhund zu überfahren, konnte das jedoch mit einem Langsamfahrmanöver vermeiden. Bis zur Volksolidarität kam ich auch durch, ohne durch Blechlemminge gestört zu werden. Vielleicht waren die Fahrer schon zu Hause, um das Fußballspiel BRD - Japan zu sehen.
Als ich noch eine Runde auf dem Parkplatz drehte, pöbelte ein Betrunkener aus dem Fenster: "Hau ab, Du Schauspieler!" Das letzte Stück nach Hause bereitete auch keine sonderlichen Probleme und so kam ich erstmals vom Wald bis zur Haustür ohne Absteigen durch.
23.5.06
Durch den Wald und um den Großen Teich
Heute war es sonnig und es wehte ein kräftiger Wind. Unter diesen Bedingungen war der Wald optimales Einradgelände. So bog ich heute nicht zur Umgehungsstraße ab, sondern fuhr über die Zschechwitzer Straße, dann den Berg am Krankenhaus hoch und dann den diagonalen Weg zurück. Wo dieser auf den Hauptweg zwischen Zschechwitzer Straße und Stadion mündete, bog ich rechts ab und fuhr den Weg erstmals hoch, was ziemlich leicht war.
Nach einer kurzen Pause vor der Zwickauer Straße fuhr ich zum Großen Teich und umrundete ihn. Bei der Roten Zora fragte eine Jugendliche, ob sie auch mal fahren dürfe, lehnte aber nach meiner Zusage ab.
Auf der Rückfahrt im Wald kam ich ohne zwischenzeitliches Absteigen fast bis zum Betonweg (s. 26.4.06), blieb aber wenige Meter davor hängen, obwohl die Steigung bereits abgenommen hatte. Auf der weiteren Fahrt nach Hause gab es keine Besonderheiten.
Nach einer kurzen Pause vor der Zwickauer Straße fuhr ich zum Großen Teich und umrundete ihn. Bei der Roten Zora fragte eine Jugendliche, ob sie auch mal fahren dürfe, lehnte aber nach meiner Zusage ab.
Auf der Rückfahrt im Wald kam ich ohne zwischenzeitliches Absteigen fast bis zum Betonweg (s. 26.4.06), blieb aber wenige Meter davor hängen, obwohl die Steigung bereits abgenommen hatte. Auf der weiteren Fahrt nach Hause gab es keine Besonderheiten.
22.5.06
Lange Dauerfahrt mit Schattenspielen
Weil ich noch ein Gewitter abgewartet hatte, trat ich die heutige Fahrt erst kurz vor 20 Uhr an. Der Regen hatte die Luft gereinigt und abgekühlt. So ließ es sich angenehm fahren. Im Wald war es schlammig und wegen der dichten Bewölkung dunkel. Deswegen entschied ich mich für eine längere Fahrt außerhalb des Waldes. Die Strecke nach Burkersdorf war ich seit März (s. dortige Einträge) nicht mehr gefahren.
Auf dem Radweg an der Umgehungsstraße begegnete ich einem Jäger, der gerade sein Gewehr aus dem Auto geholt hatte. Als ich vorbeifuhr, fragte er: "Geht denn das?"
Wegen der fortgeschrittenen Stunde fuhren nur noch wenige Blechlemminge auf der Zwickauer Straße und sie waren besser zu erkennen, da sie mit Licht fuhren. Dadurch konnte ich die Straße gefahrlos überqueren, ohne abzusteigen. Auf der anderen Seite war das Fahren sehr leicht und ich beobachtete die Wolken. Bei den abendlichen Lichtverhältnissen sahen sie sehr dramatisch aus und die Farben waren sehr ungewöhnlich, als gehörte der Himmel zur Atmosphäre eines anderen Planeten. Das Überqueren der nächsten Straße klappte auch ohne Absteigen. Vor Burkersdorf hatte ich dann an der Wendestelle wenig Platz, weil ein Beobachter mit Hund dort stand, kam aber herum.
Auf dem Rückweg gelang die erste Straßenüberquerung wieder problemlos. Ich saß nun schon ca. eine Stunde ununterbrochen auf dem Sattel, was die Durchblutung gewisser Körperteile erschwerte. Durch gelegentliches kurzzeitiges Aufstehen während der Fahrt ließen sich diese Probleme gut lindern.
Nun kam die untergehende Sonne unter der Wolkendecke hervor und spendete erstaunlich viel orangerotes Licht von links hinten. Rechts neben mir befand sich eine Böschung, auf die das Sonnenlicht ein deutliches Schattenbild von mir warf. So konnte ich mich während der Fahrt gut beobachten. Unterdessen bildete sich vor mir ein Regenbogen. So eine interessante Optik wie heute hatte ich noch nie beim Einradfahren.
Über die Zwickauer Straße fuhr ich wieder ungestört von Autos. Als ich in den Wald fuhr, wurde es finster. Pfützen halfen, die Schlaglöcher zu erkennen und den Steinfeldern versuchte ich, nach Gedächtnis auszuweichen. So kam ich bis zur Zschechwitzer Straße durch und konnte sie ungestört überqueren. Drüben rutschte ich auf den nassen Steinen weg und sprang ab. Bis dahin war ich mehr als zehn Kilometer am Stück gefahren. Als ich dann weiterfuhr, wurde es noch dunkler. Einen Menschen vor mir sah ich nur noch als diffusen schwarzen Zylinder. Auf dem letzten Stück im Wald wurde es durch die Lichter von Süd-Ost wieder etwas heller und ich beobachtete einen Frosch, der vor mir über den Weg hüpfte.
Auf dem Radweg an der Umgehungsstraße begegnete ich einem Jäger, der gerade sein Gewehr aus dem Auto geholt hatte. Als ich vorbeifuhr, fragte er: "Geht denn das?"
Wegen der fortgeschrittenen Stunde fuhren nur noch wenige Blechlemminge auf der Zwickauer Straße und sie waren besser zu erkennen, da sie mit Licht fuhren. Dadurch konnte ich die Straße gefahrlos überqueren, ohne abzusteigen. Auf der anderen Seite war das Fahren sehr leicht und ich beobachtete die Wolken. Bei den abendlichen Lichtverhältnissen sahen sie sehr dramatisch aus und die Farben waren sehr ungewöhnlich, als gehörte der Himmel zur Atmosphäre eines anderen Planeten. Das Überqueren der nächsten Straße klappte auch ohne Absteigen. Vor Burkersdorf hatte ich dann an der Wendestelle wenig Platz, weil ein Beobachter mit Hund dort stand, kam aber herum.
Auf dem Rückweg gelang die erste Straßenüberquerung wieder problemlos. Ich saß nun schon ca. eine Stunde ununterbrochen auf dem Sattel, was die Durchblutung gewisser Körperteile erschwerte. Durch gelegentliches kurzzeitiges Aufstehen während der Fahrt ließen sich diese Probleme gut lindern.
Nun kam die untergehende Sonne unter der Wolkendecke hervor und spendete erstaunlich viel orangerotes Licht von links hinten. Rechts neben mir befand sich eine Böschung, auf die das Sonnenlicht ein deutliches Schattenbild von mir warf. So konnte ich mich während der Fahrt gut beobachten. Unterdessen bildete sich vor mir ein Regenbogen. So eine interessante Optik wie heute hatte ich noch nie beim Einradfahren.
Über die Zwickauer Straße fuhr ich wieder ungestört von Autos. Als ich in den Wald fuhr, wurde es finster. Pfützen halfen, die Schlaglöcher zu erkennen und den Steinfeldern versuchte ich, nach Gedächtnis auszuweichen. So kam ich bis zur Zschechwitzer Straße durch und konnte sie ungestört überqueren. Drüben rutschte ich auf den nassen Steinen weg und sprang ab. Bis dahin war ich mehr als zehn Kilometer am Stück gefahren. Als ich dann weiterfuhr, wurde es noch dunkler. Einen Menschen vor mir sah ich nur noch als diffusen schwarzen Zylinder. Auf dem letzten Stück im Wald wurde es durch die Lichter von Süd-Ost wieder etwas heller und ich beobachtete einen Frosch, der vor mir über den Weg hüpfte.
21.5.06
Windige Sonntagsfahrt
Ich hatte nach dem 9.4. keine Gelegenheit mehr gehabt, sonntags zu fahren. Heute hatte ich endlich einmal wieder Zeit dazu. Gestern hatte mir eine von Stapel herabfallenede Biertischgarnitur den linken Fuß etwas lädiert und draußen blies ein starker Wind. Das schienen keine günstigen Umstände zu sein. Durch den Wind war es jedoch kühl genug, dass ich auch am nachmittag mit Stiefeln fahren konnte und die sind so bequem, dass die wunden Stellen des Fußes schmerzfrei blieben.
Zunächst hatte ich vor, im Wald zu blieben, fuhr dann aber auf der Paditzer Straße aus dem Wald heraus, um zu prüfen, wie stark der Wind stört. Er wehte zwar kräftig, aber einigermaßen konstant. So beeinträchtigte er den Fahrspaß kaum und ich fuhr weiter zur Umgehungsstraße.
Als ich im Wald ankam, veränderte ich die Bergrunde am Krankenhaus. Ich fuhr zunächst, wie gewohnt, zur Zschechwitzer Straße, wendete dort und fuhr den Berg am Waldrand neben dem Krankenhaus. Den zweiten Berg ließ ich jedoch aus und bog auf den diagonalen Zwischenweg ab. So brauchte ich bis auf ein kleines Stück vor der Zschechwitzer Straße bis zur Kreuzung mit der Paditzer Straße keine Wege doppelt zu fahren. Kurz vor der letzten Kurve im Wald fuhr ich an einer Familie vorbei und ein Junge fragte mich, ob man mit dem Einrad lenken kann. Ich bejahte das und der Junge spendete Beifall, als ich dann um die einfache Kurve fuhr.
Als ich den Wald verließ, war ich seit längerem einmal wieder von der Einfahrt in den Wald bis zur Ausfahrt ununterbrochen durchgefahren.
Zunächst hatte ich vor, im Wald zu blieben, fuhr dann aber auf der Paditzer Straße aus dem Wald heraus, um zu prüfen, wie stark der Wind stört. Er wehte zwar kräftig, aber einigermaßen konstant. So beeinträchtigte er den Fahrspaß kaum und ich fuhr weiter zur Umgehungsstraße.
Als ich im Wald ankam, veränderte ich die Bergrunde am Krankenhaus. Ich fuhr zunächst, wie gewohnt, zur Zschechwitzer Straße, wendete dort und fuhr den Berg am Waldrand neben dem Krankenhaus. Den zweiten Berg ließ ich jedoch aus und bog auf den diagonalen Zwischenweg ab. So brauchte ich bis auf ein kleines Stück vor der Zschechwitzer Straße bis zur Kreuzung mit der Paditzer Straße keine Wege doppelt zu fahren. Kurz vor der letzten Kurve im Wald fuhr ich an einer Familie vorbei und ein Junge fragte mich, ob man mit dem Einrad lenken kann. Ich bejahte das und der Junge spendete Beifall, als ich dann um die einfache Kurve fuhr.
Als ich den Wald verließ, war ich seit längerem einmal wieder von der Einfahrt in den Wald bis zur Ausfahrt ununterbrochen durchgefahren.
15.5.06
Wieder mal eine längere Tour
Nach einer Bohrsession bei der Zahnärztin ließ ich mir etwas Zeit und fuhr erst kurz nach 19 Uhr los. In der Zwischenzeit hatte es sich soweit abgekühlt, dass ich einmal wieder mit Stiefeln fahren konnte. Im Wald machte ich einen Abstecher zum Wiesendreieck. Das gelang nicht sonderlich gut. Dreimal musste ich an Löchern und Rillen absteigen.
Danach fuhr ich die übliche Strecke an der B93N mit einer anschließenden Bergrunde im Wald beim Krankenhaus. Dann fuhr ich zur Absperrung an der Zwickauer Straße und machte dort eine Pause. Dann fuhr ich wieder vor, bis zur Wegekreuzung und bog zum Waldspielplatz ab. Auf der Rückfahrt kam der Gegentorwarnhund entgegen (s. Spiel in Starkenberg). Zur Zschechwitzer Straße fuhr ich auf dem Diagonalweg. Auf solchen Wegen haben hohe Stiefel bei Trockenheit einen zusätzlichen Vorteil. Wenn ich mit Halbschuhen fahre, gerät immer Sand und Split in die Schuhe. Mit den Stiefeln gibt es dieses Problem nicht.
In Süd-Ost fuhr ich wie am 5.5. den Umweg im Buchenring, um einen Abstieg einzusparen.
Danach fuhr ich die übliche Strecke an der B93N mit einer anschließenden Bergrunde im Wald beim Krankenhaus. Dann fuhr ich zur Absperrung an der Zwickauer Straße und machte dort eine Pause. Dann fuhr ich wieder vor, bis zur Wegekreuzung und bog zum Waldspielplatz ab. Auf der Rückfahrt kam der Gegentorwarnhund entgegen (s. Spiel in Starkenberg). Zur Zschechwitzer Straße fuhr ich auf dem Diagonalweg. Auf solchen Wegen haben hohe Stiefel bei Trockenheit einen zusätzlichen Vorteil. Wenn ich mit Halbschuhen fahre, gerät immer Sand und Split in die Schuhe. Mit den Stiefeln gibt es dieses Problem nicht.
In Süd-Ost fuhr ich wie am 5.5. den Umweg im Buchenring, um einen Abstieg einzusparen.
10.5.06
Blindschleiche
Zwischen Arbeit und einer Abendveranstaltung nahm ich mir Zeit für eine Waldrunde. Auf der Rückfahrt sah ich zum ersten mal im Stadtwald eine Blindschleiche. Zwei Leute hatten sie auf der Kreuzung des Waldweges mit der Paditzer Straße gefunden und waren damit beschäftigt, sie mit einem Stock ins Waldinnere in Sicherheit zu bringen.
6.5.06
Kurze Waldrunde
Bei starkem Wind und 24°C zog ich es heute vor, im schattigen Wald zu bleiben. So fuhr ich zur Zwickauer Straße, machte dort eine kurze Pause auf dem Absperrbalken und fuhr dann wieder zurück. Diese kurze Tour dauerte ca. eine Dreiviertelstunde.
5.5.06
Bei Sonnenuntergang
Am Abend dieses sonnigen Freitags hatte es sich auf 20°C abgekühlt, was mir Gelegenheit bot, wieder mit Stiefeln zu fahren. Es ist ein wunderbares Gefühl, auf einem Einrad zu sitzen. Reitstiefel runden das noch etwas ab, denn sie geben den Füßen mehr Halt und sie sind auf den Pedalen sehr bequem.
Als ich auf dem Radweg an der B93N fuhr, waren die Sonnenstrahlen noch schwach auf der Haut zu spüren. Als ich später im Wald vor der Zschechwitzer Straße die Spitzkehre fuhr, um die Berge an der Krankenhausseite wieder hochzufahren, leuchtete die Sonne nur noch dunkelrot. Im Wald fuhr ich zum Absperrbalken an der Zwickauer Straße. Dort machte ich eine Pause. Dazu stieg ich vom Einrad auf den Balken um und stellte die Füße auf den Reifen. Bei dieser Metohode könnte ich mich beliebig lange im Wald aufhalten, ohne mit den Stiefeln den Boden zu berühren.
Auf der Rückfahrt fuhr ich in Richtung Zschechwitzer Straße auf dem selten benutzten diagonalen Zwischenweg. Der Split ist hier ziemlich tief, aber wenn man den abschüssigen Weg mit Schwung fährt, fühlt er sich schön an.
In Süd-Ost wollte ich an der Einfahrt zum Buchenring das Absteigen herauszögern und bog auf dem Fußweg rechts ab. Der Fußweg des Buchenring ist sehr uneben, aber mit Stiefeln kann man es gut aushalten. Bei Haus Nr. 16 fuhr ich auf die Straße und konnte auf den Abzweig zur Volkssolidarität fahren, da keine Autos in die Quere kamen. So brauchte ich bis nach Hause nicht mehr abzusteigen.
Als ich auf dem Radweg an der B93N fuhr, waren die Sonnenstrahlen noch schwach auf der Haut zu spüren. Als ich später im Wald vor der Zschechwitzer Straße die Spitzkehre fuhr, um die Berge an der Krankenhausseite wieder hochzufahren, leuchtete die Sonne nur noch dunkelrot. Im Wald fuhr ich zum Absperrbalken an der Zwickauer Straße. Dort machte ich eine Pause. Dazu stieg ich vom Einrad auf den Balken um und stellte die Füße auf den Reifen. Bei dieser Metohode könnte ich mich beliebig lange im Wald aufhalten, ohne mit den Stiefeln den Boden zu berühren.
Auf der Rückfahrt fuhr ich in Richtung Zschechwitzer Straße auf dem selten benutzten diagonalen Zwischenweg. Der Split ist hier ziemlich tief, aber wenn man den abschüssigen Weg mit Schwung fährt, fühlt er sich schön an.
In Süd-Ost wollte ich an der Einfahrt zum Buchenring das Absteigen herauszögern und bog auf dem Fußweg rechts ab. Der Fußweg des Buchenring ist sehr uneben, aber mit Stiefeln kann man es gut aushalten. Bei Haus Nr. 16 fuhr ich auf die Straße und konnte auf den Abzweig zur Volkssolidarität fahren, da keine Autos in die Quere kamen. So brauchte ich bis nach Hause nicht mehr abzusteigen.
3.5.06
Erstmals ohne Stiefel zur B93N
Vor zwei Wochen hatte ich bei sonnigem Wetter eine kurze Fahrt ohne Stiefel gemacht. Das war für die Füße nicht so bequem und so hatte ich an den Folgetagen auch bei noch wärmerem Wetter wieder Stiefel angezogen. Heute war es bei 24°C und praller Sonne zu warm dafür und ich fuhr einmal wieder mit kurzer Hose und Halbschuhen. Im Wald machte sich das wieder beim Durchqueren von Steinfeldern bemerkbar. Während es bei solchem trockenen Boden mit Stiefeln unproblematisch durchheizen lässt, ist es mit Halbschuhen schwieriger, die Füße auf den Pedalen zu halten und es fühlt sich an den Fußgelenken etwas seltsam an. Weil heute nur wenige Leute im Wald unterwegs waren, musste ich nur wenige Ausweichmanöver durch die Steinfelder machen, wodurch das Fahren im Wald insgesamt insgesamt auch ohne Stiefel angenehm war.
Auf den glatten Wegen außerhalb des Waldes wirkte sich das Fehlen der Stiefel nicht aus. Ich kam alle Steigungen hoch und runter, ohne irgendwo absteigen zu müssen.
Wieder im Wald ließ ich die Bergrunde beim Krankenhaus aus und stieg an der Zschechwitzer Straße ab und machte auf der anderen Seite eine dreiminütige Pause auf einer Bank und fuhr dann nach Hause.
Auf den glatten Wegen außerhalb des Waldes wirkte sich das Fehlen der Stiefel nicht aus. Ich kam alle Steigungen hoch und runter, ohne irgendwo absteigen zu müssen.
Wieder im Wald ließ ich die Bergrunde beim Krankenhaus aus und stieg an der Zschechwitzer Straße ab und machte auf der anderen Seite eine dreiminütige Pause auf einer Bank und fuhr dann nach Hause.
2.5.06
Maisonne
Heute hatte ich Gleitzeitfrei und fuhr schon am frühen Nachmittag los. Ich fuhr den Radweg an der B93N entlang und drehte danach im Wald eine Runde am Berg beim Krankenhaus. Das sonnige Wetter nutzten auch viele Zweiradfahrer für eine Tour. Sie häuften sich besonders am Südrand des Waldes und bildeten an der schmalen Waldeinfahrt einen Klumpen, weshalb ich absteigen musste. Sonst gab es keine Besonderheiten.
26.4.06
Radweg an der B93N und Runde um den Großen Teich
Heute hatte ich einmal wieder Gelegenheit, nach Feierabend zu fahren. Wenn ich mit meinem 20"-Einrad normal gemütlich fahre, werde ich gelegentlich von Joggern überholt. Als ich im Wald ankam, sah ich ein joggendes Pärchen ein paar Dekameter vor mir und probierte mal, ob sich das auch umkehren lässt. Ich fuhr also schneller, als sonst und überholte das Pärchen kurz bevor sich unsere Wege an der Kreuzung mit der Paditzer Straße trennten. Das war körperlich nicht sonderlich anstrengend und ich kam trotz 21°C und Stiefeln nicht sonderlich ins Schwitzen. Es werden nur die Bewegungsabläufe schwieriger, wenn man keine Beschleunigungsreserve hat. Es muss dann mehr mit dem Bauch geregelt werden. Es ist auch schwieriger, gleichmäßig zu treten.
Am Ende des Radweges an der B93N bog ich zunächst nach links ab, anstatt wie üblich die Brücke zu unterqueren. Dieser Weg wurde schnell zu steil, so dass ich wieder auf die alte Strecke zurückkehrte.
Als ich in den Wald fuhr, beobachtete ich ein Eichhörnchen. Ein Vorteil des Einrades ist der gute Ausblick, den man während der Fahrt hat. Dann fing es an, etwas zu nieseln. Das war jedoch nicht unangenehm und so fuhr ich nach einer Runde um den Berg am Krankenhaus zur Zwickauer Straße und bekam dort Lust, einmal wieder um den Großen Teich zu fahren. Das hatte ich seit Mitte November nicht mehr gemacht. Den Berg dorthin kam ich problemlos herunter und begann die Teichrunde. Von der Skateranlage bei der Schwimmhalle her war Musik zu hören. Es ging gerade ein Contest oder Fest zu Ende. Die Teichumrundung erschien mir heute weniger anstrengend, als im Herbst. Dann kam das belastende an dieser Strecke: Der steile Rückweg zum Turm der Jugend, wo ich das Einrad normalerweise 800 m schieben muss. Heute stieg ich nach wenigen Metern Schieben an einem Abzweig auf und fuhr auf einen geschwungenen Nebenweg, der auch in Richtung Zwickauer Straße führt. Dort kam ich mehr als 200 Meter vorwärts, bis ich absteigen musste. Aber schon nach weniger, als 50 Metern saß ich wieder auf dem Sattel und fuhr über einen Betonweg zurück auf den Hauptweg, der nun nicht mehr zu steil für das Fahren war.
Bei der weiteren Fahrt durch den Wald gab es keine Besonderheiten. Nachdem ich nach etwas mehr als 100 Minuten Süd-Ost erreicht hatte, sparte ich zwei Abstiege ein, weil ich wegen geringer Blechlemmingaktivität zwei Straßen problemlos überqueren konnte. Insgesamt war ich 1 h 47 min unterwegs.
Am Ende des Radweges an der B93N bog ich zunächst nach links ab, anstatt wie üblich die Brücke zu unterqueren. Dieser Weg wurde schnell zu steil, so dass ich wieder auf die alte Strecke zurückkehrte.
Als ich in den Wald fuhr, beobachtete ich ein Eichhörnchen. Ein Vorteil des Einrades ist der gute Ausblick, den man während der Fahrt hat. Dann fing es an, etwas zu nieseln. Das war jedoch nicht unangenehm und so fuhr ich nach einer Runde um den Berg am Krankenhaus zur Zwickauer Straße und bekam dort Lust, einmal wieder um den Großen Teich zu fahren. Das hatte ich seit Mitte November nicht mehr gemacht. Den Berg dorthin kam ich problemlos herunter und begann die Teichrunde. Von der Skateranlage bei der Schwimmhalle her war Musik zu hören. Es ging gerade ein Contest oder Fest zu Ende. Die Teichumrundung erschien mir heute weniger anstrengend, als im Herbst. Dann kam das belastende an dieser Strecke: Der steile Rückweg zum Turm der Jugend, wo ich das Einrad normalerweise 800 m schieben muss. Heute stieg ich nach wenigen Metern Schieben an einem Abzweig auf und fuhr auf einen geschwungenen Nebenweg, der auch in Richtung Zwickauer Straße führt. Dort kam ich mehr als 200 Meter vorwärts, bis ich absteigen musste. Aber schon nach weniger, als 50 Metern saß ich wieder auf dem Sattel und fuhr über einen Betonweg zurück auf den Hauptweg, der nun nicht mehr zu steil für das Fahren war.
Bei der weiteren Fahrt durch den Wald gab es keine Besonderheiten. Nachdem ich nach etwas mehr als 100 Minuten Süd-Ost erreicht hatte, sparte ich zwei Abstiege ein, weil ich wegen geringer Blechlemmingaktivität zwei Straßen problemlos überqueren konnte. Insgesamt war ich 1 h 47 min unterwegs.
21.4.06
Fahrt am Abend
Heute machte ich eine Fahrt nach dem Abendbrot. Mit 20°C war es heute noch etwas wärmer, als gestern im Schatten, weil aber die Sonne nicht schien, war es ingesamt kühler. Deshalb zog ich wieder die Stiefel an und das Fahren damit war merklich angenehmer, als gestern mit Halbschuhen.
Ich fuhr die den Radweg an der B93N und im Wald eine Schleife am Berg neben dem Krankenhaus. Danach war die Dämmerung so weit fortgeschritten, dass ich manchmal Steine nicht sah und beim Drüberfahren einen ziemlichen Hieb abbekam. Hier erwies es sich als glückliche Entscheidung, in Stiefeln zu fahren. Es kam nicht zu unfreiwilligen Abstiegen.
Ich fuhr die den Radweg an der B93N und im Wald eine Schleife am Berg neben dem Krankenhaus. Danach war die Dämmerung so weit fortgeschritten, dass ich manchmal Steine nicht sah und beim Drüberfahren einen ziemlichen Hieb abbekam. Hier erwies es sich als glückliche Entscheidung, in Stiefeln zu fahren. Es kam nicht zu unfreiwilligen Abstiegen.
20.4.06
Ohne Stiefel
Bei 19°C und Windstille bekam ich heute Lust, mit kurzen Hosen zu fahren. Dadurch fuhr ich heute erstmals in diesem Jahr nicht mit Stiefeln. Das Fahren ohne Stiefel ist etwas anstrengender und für die Fußgelenke weniger bequem. Dafür bekommt man frische Luft an die Beine.
Weil ich nur wenig Zeit hatte, begnügte ich mich mit einer Waldrunde. Bei dem schönen Wetter waren die Leute gut drauf und ich hörte mehrmals: "Das sieht gut aus." Hinweise auf ein fehlendes Rad blieben dagegen aus.
Weil ich nur wenig Zeit hatte, begnügte ich mich mit einer Waldrunde. Bei dem schönen Wetter waren die Leute gut drauf und ich hörte mehrmals: "Das sieht gut aus." Hinweise auf ein fehlendes Rad blieben dagegen aus.
19.4.06
Serotonin
In den letzten Jahren begann meist Mitte April eine Schönwetterperiode mit viel Licht, die der Frühjahrsmüdigkeit den Garaus machte und die es fast unmöglich machte, nicht gut gelaunt zu sein. Heute schien diese Phase auch in diesem Jahr zu beginnen. Als ich um 17 Uhr mit dem Einrad rausging, schien die Sonne noch kräftig und mit 18°C war es ziemlich warm.
Zuerst fuhr ich zum Radweg an der B93N. Auf dem Weg dorthin fand ich die Waldwege trocken vor, obwohl es an den vergangenen Tagen geregnet hatte. Auch, als ich an der Südseite wieder in den Wald fuhr, fand ich alles trocken vor. Ich drehte eine Schleife am Berg am Krankenhaus und überquerte die stark befahrene Zwickauer Straße zu Fuß, um auf der anderen Seite um das Gelände am Turm der Jugend herumzufahren. Der schöne Weg am Zaun wies am Ende ein Loch auf, das mich zum unfreiwilligen Abstieg zwang. Dann machte ich mich auf den Heimweg und kam nach ca. 1,5 Stunden zu Hause an.
Im Laufe der Zeit wird meine Fahrweise energiesparender. Die ganze Angelegenheit war nicht sonderlich anstrengend und es wurde immer noch nicht zu warm mit den Stiefeln, die in den Beiträgen vom 11.4. und 12.4. zu sehen sind.
Zuerst fuhr ich zum Radweg an der B93N. Auf dem Weg dorthin fand ich die Waldwege trocken vor, obwohl es an den vergangenen Tagen geregnet hatte. Auch, als ich an der Südseite wieder in den Wald fuhr, fand ich alles trocken vor. Ich drehte eine Schleife am Berg am Krankenhaus und überquerte die stark befahrene Zwickauer Straße zu Fuß, um auf der anderen Seite um das Gelände am Turm der Jugend herumzufahren. Der schöne Weg am Zaun wies am Ende ein Loch auf, das mich zum unfreiwilligen Abstieg zwang. Dann machte ich mich auf den Heimweg und kam nach ca. 1,5 Stunden zu Hause an.
Im Laufe der Zeit wird meine Fahrweise energiesparender. Die ganze Angelegenheit war nicht sonderlich anstrengend und es wurde immer noch nicht zu warm mit den Stiefeln, die in den Beiträgen vom 11.4. und 12.4. zu sehen sind.
14.4.06
Kleine Waldtour am Karfreitag
Heute früh kam ich erst am helligten Tage von einer Party nach Hause und hatte deswegen nachmittags so etwas Ähnliches, wie ein Jetlag. Bei Sonnenschein und 16°C bekam ich trotzdem Lust zum Einradfahren. Als ich in Süd-Ost losfuhr, störte heftiger Wind. Deshalb dreht ich heute nur eine Waldrunde. Ich fuhr am Stadion vorbei an die Zwickauer Straße heran. Dort eignet sich eine neue Autosperre gut für eine Pause. Die Sperre ist etwa sattelhoch und man kann dort wunderbar "anlegen". Um wieder loszufahren, macht man es wie ein Skispringer, der oben auf einem Balken sitzt und sich davon abstößt.
Obwohl es gestern geregnet hatte, waren die Wege völlig trocken und die Stiefel bekamen eine neue Funktion als Staubschutz.
Obwohl es gestern geregnet hatte, waren die Wege völlig trocken und die Stiefel bekamen eine neue Funktion als Staubschutz.
12.4.06
Hochladen der Videos

Das Bild ist ein Standbild aus dem Waldfahrt-Video von gestern Abend. Im Moment quält sich der Upload durch und wird höchstwahrscheinlich gegen 3 Uhr beendet sein. Alternativ zur Einradseite findet Ihr die Clips auch auf der iPod-Seite. Die Dateiendung m4v erscheint etwas eigentümlich, ist aber gewöhnliches MPEG4 im Quicktime-Format. Wer Probleme mit dem Format hat, kann den freien Player VLC verwenden, den es für viele Betriebssysteme gibt und der auch eine Konvertierung in andere Formate zulässt.
11.4.06
Videos vom fahrenden Einrad aus

Am Sonntag hatte ich kleine Einradvideos mit feststehender Kamera aufgenommen. Heute probierte ich, ob es auch möglich ist, während der Fahrt vom Einrad aus zu filmen. Nachdem ich auf der Paditzer Straße den Wald verlassen hatte, machte ich einen ersten Test. Während ich die Kamera aus der Jackentasche zog, fiel der Schlüssel heraus und ich musste erst mal absteigen. Nachdem ich wieder aufgestiegen war, klappte es. Zunächst filmte ich von oben das Rad, wie auf dem Bild zu sehen ist und schwenkte dann nach vorn. Ich bekam den Eindruck, dass das Bild nicht allzu sehr wackelt. Nur die Begegnung mit einem Blechlemming sah etwas merkwürdig aus. Beim Überqueren der Brücke filmte ich weiter und nahm auch noch die nächsten zwei Kurven und ein Stückchen Geradeausfahrt mit auf. Die verhältnismäßig steile Bergabfahrt nahm ich als nächstes auf, was aber nicht gut gelang, da ich auch die Hand, die die Kamera führt, zu Korrekturbewegungen brauchte. Dann machte ich noch ein Filmchen im Wald, was wieder besser klappte.
Dann hatte ich Lust, bei den idealen Bedingungen noch eine Weile im Wald herumzukurven. An der Zschechwitzer Straße machte ich eine Pause auf einer Bank, um die Videos kurz durchzusehen. Dann fuhr ich den Berg am Krankenhaus hoch, um dann ein zweites mal den Hauptweg zur Zschechwitzer Straße zu fahren. Unten wendete ich und fuhr nochmal den Berg am Krankenhaus hoch, bog am Ende aber nach rechts ab, um zur Zwickauer Straße zu fahren. Dann fuhr ich einmal wieder den Weg am Waldstadion entlang. Zur Zschechwitzer Straße nahm ich heute nicht den Hauptweg, sondern einen Weg, der zwischen dem Hauptweg und dem Berg am Krankenhaus liegt. Diesen Weg hatte ich am 1.6.05 einmal probiert und musste damals mehrfach absteigen. Heute war der Weg nicht sehr problematisch und ich konnte durchfahren und brauchte bis Süd-Ost nicht mehr abzusteigen.
Die heutigen Videos werde ich mit denen vom Sonntag zusammen hochladen. Wegen des Crashs einer USB-Festplatte verzögert sich die Angelegenheit etwas.
9.4.06
Mal wieder draußen gefilmt

Zum letzten mal hatte ich vor zwei Jahren draußen ein Einradvideo aufgenommen. In der Folgezeit fuhr ich immer weiter vom Haus weg und hätte mit der klobigen D8-Kamera Transportprobleme bekommen. Es erschien mir auch etwas riskant, die Festplattenkamera auf die Fahrt mitzunehmen. Deswegen kaufte ich noch eine billige Spielzeugkamera, die auf eine SD-Karte aufnimmt. Das Ding hat keinen optischen Zoom und ist nachtblind. Für Einradfilmchen ist das nicht so wichtig. Bedeutender ist, dass ich das kleine Gerät in die Jackentasche stecken kann und dass bei Verlust oder Zerstörung kein hoher finanzieller Schaden entsteht.
Heute war schönes Wetter, aber noch nicht zu warm für das Fahren mit Jacke. So nahm ich die Kamera mit, auch wenn starke Windböen unelegant aussehende Wackler erwarten ließen. Das erste Video nahm ich auf der Paditzer Straße an der Brücke auf. Das klappte auf Anhieb. Langwieriger wurde es bei der langen Abfahrt vor der Unterquerung der übernächsten Brücke. Ich fuhr den Berg erst einmal herunter und suchte unten nach einer passenden Aufstellung für die Kamera. Als geeignet fand ich die Stange eines Schildes. Nach einiger Fummelei schien die Kamera zu halten. Ich konnte nicht gleich aufsteigen, da ein Auto(!) den Weg hinunterfuhr. Dann fuhr ich den Berg hoch, wendete an einer Verbreiterung und fuhr wieder herunter. Unten stellte ich fest, dass die Kamera verrutscht war. Deshalb musste ich die Aufnahme wiederholen. Da ich den Berg heute ziemlich leicht hoch kam, störte das nicht sonderlich.
Dann machte ich noch eine Aufnahme im Wald und fuhr dann nach Süd-Ost durch. Auf dem Parkplatz der Volkssolidarität filmte ich noch das Fahren im Kreis.
Wenn die Videos fertig bearbeitet sind, werde ich sie ins Netz stellen.
7.4.06
Waldrunde bei Frühlingswetter
Heute war endlich wieder richtiges Frühlingswetter. Wegen Zeitmangel fuhr ich nur eine Waldrunde und war trotz gemütlicher Fahrweise nach wenig mehr als einer halben Stunde zu Hause. Im Wald gab es keine schwierigen Situationen und zwischen Start an der Kollwitzstraße und dortiger Wiederankunft brauchte ich nicht abzusteigen. Auf der Rückfahrt gewährte an der Zschechwitzer Straße ein aus der Gartenanlage entegegenkommendes Auto Vorfahrt, bevor es links abbog.
In Süd-Ost ergab sich noch eine Wartepause, als ein Kind an einer engen Stelle wie hypnotisiert stehenblieb, auf das Einrad starrte und sich von seiner Mutter nicht wegbewegen ließ. Ich brauchte deswegen aber nicht abzusteigen und wartete die Situation an ein Geländer gelehnt ab.
In Süd-Ost ergab sich noch eine Wartepause, als ein Kind an einer engen Stelle wie hypnotisiert stehenblieb, auf das Einrad starrte und sich von seiner Mutter nicht wegbewegen ließ. Ich brauchte deswegen aber nicht abzusteigen und wartete die Situation an ein Geländer gelehnt ab.
6.4.06
7 km ohne Unterbrechung
Heute machte Wind das Fahren außerhalb des Waldes etwas ungemütlich, dafür war das Einrad sehr angenehm. Das lockere Lager hatte ich gestern nach der Fahrt mit Klebstoff fixiert. Das hielt bis Fahrtende und das Knacken und die damit verbundenen leichten Erschütterungen blieben aus. Wegen der trockenen Wege hatte ich auch mehr Luft aufgepumpt. Dadurch waren zwar die Steine stärker zu spüren, aber das Einrad fuhr fast wie von selbst, solange ich nicht gegen den Wind fahren musste.
Ich fuhr die gleiche Strecke wie gestern, also wieder mit der Schleife beim Krankenhaus. An der Zschechwitzer Straße musste ich heute nicht absteigen und konnte bis zur Kollwitzstraße durchfahren. Insgesamt fuhr ich von der Waldeinfahrt an der Kollwitzstraße bis ich dort wieder herauskam ca. eine Stunde ununterbrochen und legte dabei ca.7 km zurück.
Ich fuhr die gleiche Strecke wie gestern, also wieder mit der Schleife beim Krankenhaus. An der Zschechwitzer Straße musste ich heute nicht absteigen und konnte bis zur Kollwitzstraße durchfahren. Insgesamt fuhr ich von der Waldeinfahrt an der Kollwitzstraße bis ich dort wieder herauskam ca. eine Stunde ununterbrochen und legte dabei ca.7 km zurück.
5.4.06
Strecken kombiniert
An den letzten beiden Tagen herrschte ein unangenehmes Wetter mit heftigen Windböen und Regenschauern. Diese Zwangspause nutzte ich, um erste Bilder von der Sonnenfinsternis ins Netz zu stellen. Heute war ließ der Wind nach und es blieb trocken. Dass die Temperatur auf 10°C abgesunken war, störte nicht.
Vor wenigen Monaten fing das Einrad an, bei Manövern mit Lastwechseln zu knacken. Heute wurde der Effekt stark genug, dass ich die Ursache finden konnte: Das rechte Lager hat sich gelockert und und bewegt sich beim Knacken etwas seitlich.
Weil ich heute weder gegen Kälte, noch gegen Wind ankämpfen musste, fuhr ich gemütlich und ziemlich langsam. Obwohl die Waldwege anfangs wegen Baumfällarbeiten etwas zerfurcht waren, kam ich ohne Probleme zur Paditzer Straße. Nachdem ich den Radweg an der B93N verlassen hatte, fuhr ich wieder nicht in Richtung Burkersdorf, sondern gleich in den Wald und wendete vor der Zschechwitzer Straße, um nach langer Zeit einmal wieder den Berg am Krankenhaus hochzufahren. Dieser Weg war in besserem Zustand, als zuletzt im Herbst und so war es ganz leicht, hochzufahren. Der zweite Berg verlangte etwas mehr Anstrengung, war aber auch nicht sonderlich schwierig. Dann fuhr ich zurück zur Zschechwitzer Straße. Dort musste ich absteigen, weil Blechlemminge kamen und der Rückweg durch eine anhaltende Radfahrerin versperrt wurde.
Auf der anderen Seite bog ich auf die Paditzer Straße stadteinwärts ab. Diese Piste verlangte Kraft. Im Wald bestand sie aus Schlaglöchern und außerhalb aus aufeinadergepappten Asphaltschollen. Ich war nach diesem Abstecher froh, wieder im Wald zu sein, wo es sich wieder leicht fahren ließ. Dann gab es keine Besonderheiten mehr.
Vor wenigen Monaten fing das Einrad an, bei Manövern mit Lastwechseln zu knacken. Heute wurde der Effekt stark genug, dass ich die Ursache finden konnte: Das rechte Lager hat sich gelockert und und bewegt sich beim Knacken etwas seitlich.
Weil ich heute weder gegen Kälte, noch gegen Wind ankämpfen musste, fuhr ich gemütlich und ziemlich langsam. Obwohl die Waldwege anfangs wegen Baumfällarbeiten etwas zerfurcht waren, kam ich ohne Probleme zur Paditzer Straße. Nachdem ich den Radweg an der B93N verlassen hatte, fuhr ich wieder nicht in Richtung Burkersdorf, sondern gleich in den Wald und wendete vor der Zschechwitzer Straße, um nach langer Zeit einmal wieder den Berg am Krankenhaus hochzufahren. Dieser Weg war in besserem Zustand, als zuletzt im Herbst und so war es ganz leicht, hochzufahren. Der zweite Berg verlangte etwas mehr Anstrengung, war aber auch nicht sonderlich schwierig. Dann fuhr ich zurück zur Zschechwitzer Straße. Dort musste ich absteigen, weil Blechlemminge kamen und der Rückweg durch eine anhaltende Radfahrerin versperrt wurde.
Auf der anderen Seite bog ich auf die Paditzer Straße stadteinwärts ab. Diese Piste verlangte Kraft. Im Wald bestand sie aus Schlaglöchern und außerhalb aus aufeinadergepappten Asphaltschollen. Ich war nach diesem Abstecher froh, wieder im Wald zu sein, wo es sich wieder leicht fahren ließ. Dann gab es keine Besonderheiten mehr.
2.4.06
Wieder da
Wegen der Reise zur Sonnenfinsternis nach Side-Kumköy in der Türkei hatte ich nun eine Woche überhaupt nicht auf dem Einrad gesessen. Das war eine ungewöhnlich lange Zeit, denn sonst setze ich mich an Tagen, wo ich nicht dazu komme, draußen zu fahren im Korridor auf das Einrad und pendele ein paar Minuten.In der Woche Abwesenheit hatten sich die äußeren Bedingungen deutlich geändert. Mit 18°C war es nun so warm, dass ich erwog, zum ersten mal in diesem Jahr ohne Stiefel zu fahren. Ich zog sie dann aber doch noch an.
Beim Start in Süd-Ost musste ich ein paar Minuten pausieren, da eine größere Rentnergruppe sich auf den Seniorenclub zubewegte und nicht genug Platz auf dem Weg blieb. Nachdem ich dann losfahren konnte, stellte ein Mädchen, dass sich auf der Fensterbank sonnte, ein paar Fragen und dann fuhr ich zum Wald. Unterwegs störte starker Wind. Im Wald boten die Bäume Windschutz und die Wege waren weitgehend trocken. Dadurch war das Fahren dort wunderschön. Draußen auf der Paditzer Straße und auf dem Radweg an der B93N hatte ich wieder mit Seitenwind bzw. Wind von vorn zu kämpfen. Denn Abstecher in Richtung Burkersdorf ließ ich bei dem Wind heute aus.
Wieder im Wald war heute auch der Weg zur Zschechwitzer Straße wieder sehr gut zu befahren. Die Zschechwitzer Straße war autofrei, als ich ankam. So brauchte ich keine Warteschleife zu ziehen und fuhr weiter. Auf der anderen wurden wegen zunehmender Fußgängerdichte viele Ausweichmanöver erforderlich, die auf dem festen Boden sehr leicht zu fahren waren. So kam ich ohne absteigen zu müssen bis zum Waldrand durch.
In Süd-Ost fuhr ich auf dem leeren Parkplatz der Volkssolidarität ein paar Kreise, bevor ich endgültig nach Hause fuhr.
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24.3.06
Letzte Fahrt vor dem Urlaub
Ab Morgen bis zum 1.4. werde ich keine Gelegenheit zum Einradfahren haben, da ich wegen der Sonnenfinsternis in die Türkei reisen werde. Am letzten Tag vor dem Urlaub bot das Wetter mit 12°C eine dem Frühling entsprechende Temperatur an. Da ich 16 Uhr wieder zu Hause sein sollte, fuhr ich heute für meine Verhältnisse schnell. Für die 13 km brauchte ich ca. anderthalb Stunden. Das sind im Schnitt 9 bis 10 km/h. Der Schneematschabschnitt auf dem Weg zwischen der Zwickauer Straße (B93) und der Schmöllnschen Landstraße (B7) hatte heute zwei breite Fahrspuren, so dass ich dort nicht absteigen musste. Dafür musste ich bei Straßenüberquerungen häufiger wegen Blechlemmingen absteigen. Auf der Rückfahrt kamen auf dem Weg von der Zwickauer Straße zum Wald, wo selten Autos fahren, gleich zwei entgegen. Beim ersten stieg ich ab und beim zweiten blieb genügend Platz zum Vorbeifahren.
Im Wald versuchte ich, die Schneematschabschnitte auf dem Hauptweg zur Zschechwitzer Straße zu umgehen, indem ich zum Weg am Krankenhaus fuhr. Dorthin kam ich leicht, aber der Weg am Krankenhaus selbst war so morastig, dass ich Schwierigkeiten beim Aufsteigen hatte und nach wenigen Metern immer wieder im Schlamm stecken blieb. Auch mit Stiefeln war das nicht unbedingt ein Genuss.
Auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße war das Fahren wieder leicht und machte Spaß. Angesichts des schönen Wetters waren auch die Fußgänger wieder besser gelaunt und Kommentare zu einem "verlorenen" Rad blieben aus.
Im Wald versuchte ich, die Schneematschabschnitte auf dem Hauptweg zur Zschechwitzer Straße zu umgehen, indem ich zum Weg am Krankenhaus fuhr. Dorthin kam ich leicht, aber der Weg am Krankenhaus selbst war so morastig, dass ich Schwierigkeiten beim Aufsteigen hatte und nach wenigen Metern immer wieder im Schlamm stecken blieb. Auch mit Stiefeln war das nicht unbedingt ein Genuss.
Auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße war das Fahren wieder leicht und machte Spaß. Angesichts des schönen Wetters waren auch die Fußgänger wieder besser gelaunt und Kommentare zu einem "verlorenen" Rad blieben aus.
23.3.06
Nochmal zur B7

Vor Fahrtantritt machte ich ein Foto der Sonne, um die Ausrüstung für die Sonnenfinsternis am 29.3. zu testen. Auf dem Bild sind keine Flecken zu sehen. So eine Situation hatten wir auch im kühlen Sommer 1996. Bei geringerer Sonnenaktivität kommt weniger Strahlung auf der Erde an und wenn das länger anhält, kann es kühl werden. Besonders krass war eine Phase, die von 1645 bis 1715 andauerte (Maunderminimum).
Obwohl wir nun wieder sonnige Tage haben, ist es immer noch verhältnismäßig kühl. Heute fühlte sich die Luft bei 5°C und stärkerem Wind kühler an, als gestern. Dafür war der Himmel wolkenlos. Ansonsten waren die Bedingungen wie gestern, nur die Schneematsch-Barriere auf der Kreuzung mit der Paditzer Straße im Wald war verschwunden und ich konnte durchfahren. Es war wohl auch etwas weniger schlammig, denn auf der Pauritzer Straße sah ich mir während der Fahrt die Stiefel an und sie machten zu diesem Zeitpunkt noch einen sauberen Eindruck und glänzten im Sonnenlicht. Ich hatte wieder vor, die gestrige Fahrt bis kurz vor Burkersdorf zu wiederholen. Als ich die Zwickauer Straße erreichte, fuhren im Moment gerade keine Autos und ich brauchte nicht abzusteigen. Erst an der Matschstelle von gestern musste ich absitzen. Durch das Tauen war der Matsch in Bewegung geraten und die gestern angelegte Fahrspur war wieder zugeschoben. Bis dahin hatte ich ca. 5 km unterbrechungsfrei zurückgelegt. Ich schob die Fahrspur frei und startete auf wieder der Bergkuppe. Auf der nächsten Brücke störten wieder keine Blechlemminge und ich konnte bis zum Ende des Radweges durchfahren und an Ende wenden. Auf der Rückfahrt fuhr ich wieder ungestört über die Brücke, durchquerte die Matschzone auf der erneuerten Fahrspur und kam wieder ungestört über die Zwickauer Straße. Dann konnte ich noch 540 Meter weiterfahren, bis ich im Wald auf Eis wegrutschte. Das waren 4,2 km Fahrt ohne abzusteigen.
Im Wald war es wieder so ähnlich wie gestern. Vor dem Überqueren der Zschechwitzer Straße drehte ich eine Runde über den Parkplatz des Krankenhauses. Auf Fahrrädern vorbeifahrende Jugendliche fanden das gut. Genützt hat es jedoch nicht viel, denn auf der anderen Seite der Straße musste ich im Schneematsch absteigen. Kurz, nachdem ich im Wald den letzten Berg hoch gefahren war, blieb ich unerwartet in einem schlammgefüllten Schlagloch stecken. Danach wurde wieder alles leicht. Auf Ausweichmanöver vor Fußgängern und Steinen reagierte das Rad schön genau, so dass das Herumkurven Spaß machte.
22.3.06
Fahrt an der B7
Bei heiterem Wetter und 8°C waren heute ideale Bedingungen für eine längere Tour. Im Wald ließ es sich gut fahren, da der Schneematsch bis zur Paditzer Straße nur noch ein Schattendasein fristete. Konzentration erforderte lediglich eine zehn Meter lange Stelle, auf der nur ein PKW-Reifen-breiter Streifen durch den Matsch führte. Beim Abbiegen auf die Paditzer Straße musste ich doch noch wegen einer Matschbarriere absteigen. Die Paditzer Straße war trocken und auch die Wendestelle vor der Brücke war heute völlig schneefrei, so dass ich dort einmal wieder einen engen Kreis fahren konnte. Bei dem schönen Wetter verlief die Fahrt auf den Radwegen bis zur Zwickauer Straße gemütlich.
Um zu testen, wie weit ich auf der anderen Seite der Zwickauer Straße fahren kann, überquerte ich diese stark frequentierte Straße zu Fuß und stieg auf dem Radweg neben der B7 (neue Straße) an der anderen Seite wieder auf. Dieser Weg erwies sich als wunderschön. Ansteigende und abschüssige Abschnitte wechselten in kurzer Folge und wurden nicht anstrengend. Schön zu fahren sind die zahlreichen Kurven. Nach 800 Metern geriet ich an einem Hang in tiefen Schneematsch und musste absteigen. Um bei der Rückfahrt dort nicht noch einmal absteigen muss, schob ich mit den Stiefeln eine Spur frei und stieg kurz vor der Bergkuppe wieder auf. Nach 560 Metern erreichte ich an einer Brücke die alte B7, die nach Schmölln führt. Da kein Auto weit und breit zu sehen war, überfuhr ich die Brücke und fuhr auf der anderen Seite wieder auf den Radweg und dort 870 Meter weiter bis kurz vor Burkersdorf. An dieser Stelle traf der Radweg auf eine von Mockern her kommende Straße und hörte auf. An der Gabelung fuhr ich eine Wende und radelte zurück. An der Brücke musste ich wegen Autos absteigen. Bis dahin war eine ununterbrochene Strecke von 2,3 km zustandegekommen. Dann konnte ich ungehindert bis zur Zwickauer Straße durchfahren, da die zuvor im Matsch angelegte Spur genügte. Das waren noch einmal ca. 1,4 km.
Im Wald gab es auf dem Weg zur Zschechwitzer Straße noch Abschnitte mit Schneematsch, so dass ich mehrmals ab- und aufsteigen musste. Auf den dazwischen liegenden Schlammabschnitten war das Fahren auch nicht ganz einfach, da das Einrad mit merklicher Verzögerung auf Lenkmanöver reagierte. Einmal rutschte ich deshalb gegen einen Stein und mkusste absteigen. Jenseits der Zschechwitzer Straße war das Fahren trotz Schlamm schön leicht.
In Süd-Ost war der Parkplatz der Volkssolidarität fast leer und ich fuhr dort zwei Kreise, um Fußgänger durchzulassen, die auf dem Verbindungsweg zum Buchenring gingen. Die Fußgänger blieben aber am Wegrand stehen, um mich vorbeizulassen. So ging es auch.
Durch den Abstecher zur B7 hatte ich heute insgesamt ca. 13 km zurückgelegt.
Um zu testen, wie weit ich auf der anderen Seite der Zwickauer Straße fahren kann, überquerte ich diese stark frequentierte Straße zu Fuß und stieg auf dem Radweg neben der B7 (neue Straße) an der anderen Seite wieder auf. Dieser Weg erwies sich als wunderschön. Ansteigende und abschüssige Abschnitte wechselten in kurzer Folge und wurden nicht anstrengend. Schön zu fahren sind die zahlreichen Kurven. Nach 800 Metern geriet ich an einem Hang in tiefen Schneematsch und musste absteigen. Um bei der Rückfahrt dort nicht noch einmal absteigen muss, schob ich mit den Stiefeln eine Spur frei und stieg kurz vor der Bergkuppe wieder auf. Nach 560 Metern erreichte ich an einer Brücke die alte B7, die nach Schmölln führt. Da kein Auto weit und breit zu sehen war, überfuhr ich die Brücke und fuhr auf der anderen Seite wieder auf den Radweg und dort 870 Meter weiter bis kurz vor Burkersdorf. An dieser Stelle traf der Radweg auf eine von Mockern her kommende Straße und hörte auf. An der Gabelung fuhr ich eine Wende und radelte zurück. An der Brücke musste ich wegen Autos absteigen. Bis dahin war eine ununterbrochene Strecke von 2,3 km zustandegekommen. Dann konnte ich ungehindert bis zur Zwickauer Straße durchfahren, da die zuvor im Matsch angelegte Spur genügte. Das waren noch einmal ca. 1,4 km.
Im Wald gab es auf dem Weg zur Zschechwitzer Straße noch Abschnitte mit Schneematsch, so dass ich mehrmals ab- und aufsteigen musste. Auf den dazwischen liegenden Schlammabschnitten war das Fahren auch nicht ganz einfach, da das Einrad mit merklicher Verzögerung auf Lenkmanöver reagierte. Einmal rutschte ich deshalb gegen einen Stein und mkusste absteigen. Jenseits der Zschechwitzer Straße war das Fahren trotz Schlamm schön leicht.
In Süd-Ost war der Parkplatz der Volkssolidarität fast leer und ich fuhr dort zwei Kreise, um Fußgänger durchzulassen, die auf dem Verbindungsweg zum Buchenring gingen. Die Fußgänger blieben aber am Wegrand stehen, um mich vorbeizulassen. So ging es auch.
Durch den Abstecher zur B7 hatte ich heute insgesamt ca. 13 km zurückgelegt.
19.3.06
Frühlingserwachen
Heute meldete sich der Frühling an. Es war sonnig und außerhalb des Waldes taute es stark. Dafür war der Wald heute fast unbefahrbar. Ich fand zwar viele aufgetaute Fleckchen zum Aufsteigen, aber auf dem nassen Schnee drehte das Rad durch und ich musste oft absteigen. Auf der Pauritzer Straße war es dann wunderschön. Viel Sonne, nur wenig Wind und weitgehend trockene Straße. Nachdem ich die Brücke überquert hatte und auf dem Radweg an der B93N unter ihr durchfahren wollte, blieb ich nochmal im Schneematsch stecken. Danach waren die Bedingungen ideal und ich konnte bequem bis zum Wald durchfahren. Bei der Einfahrt in den Wald fuhr ich durch eine Reihe großer Pfützen. Das ging noch gut, aber dann rutschte ich auf Schneematsch weg. Später fand ich eine gute Stelle, um wieder aufzusteigen. Dann ging es durch den nassen Schnee bergab. Das Gefälle kompensierte zunächst den fehlenden Grip. Im Laufe der Zeit wurden die Traktorspuren und Fußabdrücke immer holpriger und irgendwann blieb ich hängen. Nach ich die Zschechwitzer Straße zu Fuß überquert hatte, fand ich hin und wieder Serien aufgetauter Stellen, so dass ich den weiteren Weg im Wald teils fahrend, teils gehen zurücklegte.
15.3.06
Wie gestern
Das Wetter hatte die gestrigen Bedingungen fast konserviert und so verlief die Hinfahrt wie gestern. Nachdem ich die Brücke auf der Paditzer Straße überquert hatte, fuhr ich aber nicht weiter in Richtung Paditz, sondern bog zum Radweg an der B93N ab. Dort war jedoch zuviel Eis und ich kehrte wieder um. Da ich gestern schon herausgefunden hatte, wo ich nicht fahren kann, fuhr ich auf der Rückfahrt nicht bis zur Kreuzung im Wald durch, sondern stieg schon vorher ab, um zu Fuß eine Abkürzung zu gehen. Im Wald fand ich ca. 30 m vor der letzten Kurve eine schneefreie Stelle zum Aufsteigen.
Im Blog gibt es einen Eintrag vom 15.3. des vorigen Jahres (s. Link an der Überschrift). Damals war es 11° wärmer.
Im Blog gibt es einen Eintrag vom 15.3. des vorigen Jahres (s. Link an der Überschrift). Damals war es 11° wärmer.
14.3.06
Ein Versuch, sich an die Eiszeit zu gewöhnen
In der vorigen Woche hatten sich Versammlungen gehäuft und am Wochenende hatte es so heftig geschneit, dass an Fahren nicht zu denken war. Der Winter hatte uns wieder fest im Griff. Gestern Abend sah ich den Wetterbericht von Kachelmann, wo er das Paradoxon zwischen Klimaerwärmung und kaltem Winter ansprach. Dabei zeigte er eine Karte mit den Durchschnittstemperaturen des vergangenen Winters. Fast die ganze Welt, vor allem der Nordpol, war rot, was Erwärmung anzeigte. Nur Nordeuropa und Teile Sibiriens waren blau, also kälter als sonst.
In letzter Zeit wird oft darüber diskutiert, dass durch die Klimaerwärmung der Golfstrom versiegen könnte, was bei uns eine neue Eiszeit zur Folge hätte.
Da ich lange nun über eine Woche nicht mehr mit dem Einrad gefahren war, hatte sich genügend Lust angestaut, um wieder einmal das Fahren unter eiszeitähnlichen Bedingungen zu probieren. Zum Wald kam ich relativ problemlos. Im Wald rechnete ich mit einer schneefreien Stelle an der ersten Kurve und ging dort hin. Ich fand auch eine geeignte Stelle vor und stieg auf. Das Fahren war gewöhnungsbedürftig, denn Stellen weichen Schnees, wo ich kräftig treten musste, wechselten mit harten Stellen ab, die etwas glatt waren. Am besten ließen sich diese Wechsel beherrschen, wenn ich langsam fuhr. So kam ich bis zur Kreuzung mit der Paditzer Straße. Nachdem ich an einer Gruppe Nordic Walkerinnen vorbeigefahren war, blieb ich im Schnee stecken. Ein Mann meinte, dass mir ein Rad fehlen würde. Im Laufe der Zeit habe ich beobachtet, dass solche Bemerkungen häufiger vorkommen, wenn die Bevölkerungsmehrheit nicht mit dem Wetter zufrieden ist.
Die Paditzer Straße war gut befahrbar. Auf der Brücke sah ich aber, dass der Radweg an der B93N keinen guten Eindruck machte. So fuhr ich geradeaus den Berg hinunter in Richtung Paditz. Das ging lange gut, doch kurz vor den ersten Häusern machte die Straße einen Knick und wurde zu steil. Ich lief dann zurück und stieg kurz vor der Brücke wieder auf. Kurz vor dem Wald kam eine Frau zu Fuß entgegen, die sich freute und mir entgegenrief: "Das ist aber praktisch!"
Im Wald blieb ich wieder auf der Kreuzung im Schnee stecken. Ich kam auf die Idee, die Paditzer Straße geradeaus weiterzugehen um von dort aus durch die Gartenanlage zu fahren. Dort war der Weg aber nicht befahrbar und ich ging zu Fuß.
Wieder im Wald hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Mann, der sich für meine Stiefel interessierte und Material, Preis und Beschaffungsmöglichkeiten wissen wollte. An der Kurve stieg ich dann wieder auf. In dieser Richtung war das etwas schwieriger, da es an dieser Stelle leicht bergauf geht.
In letzter Zeit wird oft darüber diskutiert, dass durch die Klimaerwärmung der Golfstrom versiegen könnte, was bei uns eine neue Eiszeit zur Folge hätte.
Da ich lange nun über eine Woche nicht mehr mit dem Einrad gefahren war, hatte sich genügend Lust angestaut, um wieder einmal das Fahren unter eiszeitähnlichen Bedingungen zu probieren. Zum Wald kam ich relativ problemlos. Im Wald rechnete ich mit einer schneefreien Stelle an der ersten Kurve und ging dort hin. Ich fand auch eine geeignte Stelle vor und stieg auf. Das Fahren war gewöhnungsbedürftig, denn Stellen weichen Schnees, wo ich kräftig treten musste, wechselten mit harten Stellen ab, die etwas glatt waren. Am besten ließen sich diese Wechsel beherrschen, wenn ich langsam fuhr. So kam ich bis zur Kreuzung mit der Paditzer Straße. Nachdem ich an einer Gruppe Nordic Walkerinnen vorbeigefahren war, blieb ich im Schnee stecken. Ein Mann meinte, dass mir ein Rad fehlen würde. Im Laufe der Zeit habe ich beobachtet, dass solche Bemerkungen häufiger vorkommen, wenn die Bevölkerungsmehrheit nicht mit dem Wetter zufrieden ist.
Die Paditzer Straße war gut befahrbar. Auf der Brücke sah ich aber, dass der Radweg an der B93N keinen guten Eindruck machte. So fuhr ich geradeaus den Berg hinunter in Richtung Paditz. Das ging lange gut, doch kurz vor den ersten Häusern machte die Straße einen Knick und wurde zu steil. Ich lief dann zurück und stieg kurz vor der Brücke wieder auf. Kurz vor dem Wald kam eine Frau zu Fuß entgegen, die sich freute und mir entgegenrief: "Das ist aber praktisch!"
Im Wald blieb ich wieder auf der Kreuzung im Schnee stecken. Ich kam auf die Idee, die Paditzer Straße geradeaus weiterzugehen um von dort aus durch die Gartenanlage zu fahren. Dort war der Weg aber nicht befahrbar und ich ging zu Fuß.
Wieder im Wald hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Mann, der sich für meine Stiefel interessierte und Material, Preis und Beschaffungsmöglichkeiten wissen wollte. An der Kurve stieg ich dann wieder auf. In dieser Richtung war das etwas schwieriger, da es an dieser Stelle leicht bergauf geht.
5.3.06
Neue Videos und eine Sturmfahrt
Vorgestern habe ich mir eine Videokamera mit Festplatte geleistet. Sie hat den Vorteil, dass man die Filme nicht mühsam vom Band in den Rechner einspielen muss. Zu einem ersten Test habe ich vor der gestrigen Fahrt das Pendeln so gefilmt, dass nur das Einrad und die Beine zu sehen sind. Damit wird das Format besser ausgefüllt. Inzwischen habe ich die Videos auf meiner Einradseite zum Download bereitgestellt. Die neue Kamera ist im Gegensatz zu meiner alten D8-Kamera ziemlich klein. Vielleicht werde ich sie einmal einmal zur Fahrt mitnehmen, wenn der Winter vorbei ist.Nun zur heutigen Fahrt. Bei Sonnenschein und +5°C war es größtenteils ein Genuss, den nachmittag auf dem Einrad zu verbringen. Viele andere Menschen fanden es auch schön draußen und so musste ich im Spaziergängertempo die Fußwege zum Wald fahren. Auf den trockenen Wegen entwickelte der Splitt eine enorme Beweglichkeit. Eines dieser scharfkantigen Steinchen fand den Weg in einen Stiefel. Es hatte ein bemerkenswertes Ziel. Die Stiefel sind schön hoch und die Öffnung oben ist auch nicht sehr groß.
Im Wald waren die Bedingungen noch so ähnlich wie gestern. Da ich nun wusste, dass hinter der ersten Kurve eine schneefreie Stelle zum Aufsteigen kommt, machte ich gar nicht erst irgendwelche Versuche, von der Waldstraße in den Wald hineinzufahren und lief zur Kurve. Dort hatte sich eine weitere schneefreie Stelle gebildet, an der ich aufstieg. Heute gelang es mir, bis zum befestigten Teil der Paditzer Straße durchzufahren, ohne absteigen zu müssen. Außerhalb des Waldes wehte ein starker Wind von links. So starkem Wind war ich noch nie auf dem Einrad ausgesetzt. Die Wende nach Überquerung der Brücke fuhr ich ziemlich wackelig, da ich mich zuvor nach links gegen den Wind lehnen musste und danch nach rechts. An der B93N hatte ich dann den Wind von vorn. Auf dem höchsten Punkt der Strecke kam ich nur mühsam voran und die Jacke flatterte laut im Wind. Unter der letzten Brücke befand sich Eis mit Fußabdrücken. Hier musste ich absteigen. Dann versuchte ich, wie am am 2.3., wegen der Steigung quer zur Fahrtrichtung aufzusteigen. Bei dem starken Wind ging das aber nicht. So lief ich ein Stück, bis die Steigung nachließ. Ein paar Aufstiegsversuche scheiterten, da der Wind mich nach hinten wegdrückte. Dann klappte es.
Bei der Waldeinfahrt rutschte ich beim ersten Versuch im Schlamm weg. Dann klappte es und ich konnte bis zur Zschechwitzer Straße durchfahren. Absteigen musste ich erst kurz vor der Paditzer Straße, weil ich auf dem Schnee unerwartet wegrutschte. Ich lief dann stadteinwärts die Paditzer Straße entlang und stieg an einer schneefreien Stelle wieder auf. Dann konnte ich bis Süd-Ost durchfahren, obwohl wegen der zahlreichen Spaziergänger einige Ausweichmanöver nötig wurden.
4.3.06
Holpriger Schnee, Bergab-Perspektive und Murphy
Gestern Abend hatte es heftig geschneit und der schneefreie Streifen, den ich am Donnerstag zum Aufsteigen im Wald benutzt hatte, war wieder zugeschneit. Auch Versuche, von Gehwegen in der Waldstraße in den Wald hineinzufahren, schlugen fehl. Erst, nachdem ich ein Stück gelaufen war, konnte ich eine Absperrung als Aufstiegshilfe verwenden. Ich fuhr dann gleich den schmalen Weg weiter, um möglichst nahe an die Paditzer Straße heranzukommen. Als der Weg zu steil wurde, war ich schon fast dort. Am Waldrand standen ein paar Leute, die über ein verlorenes Rad lästerten.
Auf der Paditzer Straße ließ es sich dann schön fahren. Der Wind wehte heute nur schwach und so war es dann auch auf dem Radweg an der B93N schön gemütlich. Das unter den Brücken Schnee lag, störte nicht, da es nicht glatt war.
Auch der sonst respekteinflößende abschüssige Abschnitt bereitete heute Genuss. Bergab hat man vom Einrad aus eine einzigartige Perspektive. Während andere Fahrzeuge sich mit der Strecke neigen, bleibt das Einrad senkrecht und man hat einen schönen Ausblick.
Als ich später am Waldrand entlang fuhr, hörte ich ein älteres Paar darüber reden, dass sie mich auf dem Buchenring schon mal mit dem Einrad gesehen haben. Die Waldeinfahrt war zunächst schlammig, aber nach wenigen Metern lag wieder Schnee. Später fuhr ich an einem Kind vorbei, das zum Beobachten stehengeblieben war. Im weiteren Verlauf wurde die Schneedecke immer holpriger und ich musste absteigen. Da ich hoffte, dass der Weg am Krankenhaus schneefreie Stellen zum Aufsteigen hat, ging ich dort hin. Es bot sich aber keine Gelegenheit und ich ging weiter bis zum Parkplatz und stieg dort auf. Der schneefreie Teil der Ausfahrt war durch eine Kante versperrt. Deshalb bog ich links ab und fuhr die sonst als Warteschleife (s. Eintrag vom 22.2.) genutzte Strecke in entgegengesetzter Richtung. Das war etwas schwieriger, da die engen Kurven jetzt rechts herum zu fahren waren.
Vor der Überquerung der Zschechwitzer Straße überholte ich wieder das ältere Paar von vorhin, musste dann drüben wegen zu holprigem Schnee absteigen. An der Autosperre stieg ich wieder auf und fuhr bis Süd-Ost durch, wobei wegen teilweise dichten Fußgängerverkehrs Langsamfahr- und Ausweichmanöver nötig waren. Vor der letzten Kurve im Wald sah ich am Wegesrand eine Stelle, die zum Aufsteigen geeignet wäre. Bei den Versuchen, von der Waldstraße in den Wald zu fahren, war ich daran vorbeigefahren und musste dann laufen. Murphy lässt grüßen...
Auf der Paditzer Straße ließ es sich dann schön fahren. Der Wind wehte heute nur schwach und so war es dann auch auf dem Radweg an der B93N schön gemütlich. Das unter den Brücken Schnee lag, störte nicht, da es nicht glatt war.
Auch der sonst respekteinflößende abschüssige Abschnitt bereitete heute Genuss. Bergab hat man vom Einrad aus eine einzigartige Perspektive. Während andere Fahrzeuge sich mit der Strecke neigen, bleibt das Einrad senkrecht und man hat einen schönen Ausblick.
Als ich später am Waldrand entlang fuhr, hörte ich ein älteres Paar darüber reden, dass sie mich auf dem Buchenring schon mal mit dem Einrad gesehen haben. Die Waldeinfahrt war zunächst schlammig, aber nach wenigen Metern lag wieder Schnee. Später fuhr ich an einem Kind vorbei, das zum Beobachten stehengeblieben war. Im weiteren Verlauf wurde die Schneedecke immer holpriger und ich musste absteigen. Da ich hoffte, dass der Weg am Krankenhaus schneefreie Stellen zum Aufsteigen hat, ging ich dort hin. Es bot sich aber keine Gelegenheit und ich ging weiter bis zum Parkplatz und stieg dort auf. Der schneefreie Teil der Ausfahrt war durch eine Kante versperrt. Deshalb bog ich links ab und fuhr die sonst als Warteschleife (s. Eintrag vom 22.2.) genutzte Strecke in entgegengesetzter Richtung. Das war etwas schwieriger, da die engen Kurven jetzt rechts herum zu fahren waren.
Vor der Überquerung der Zschechwitzer Straße überholte ich wieder das ältere Paar von vorhin, musste dann drüben wegen zu holprigem Schnee absteigen. An der Autosperre stieg ich wieder auf und fuhr bis Süd-Ost durch, wobei wegen teilweise dichten Fußgängerverkehrs Langsamfahr- und Ausweichmanöver nötig waren. Vor der letzten Kurve im Wald sah ich am Wegesrand eine Stelle, die zum Aufsteigen geeignet wäre. Bei den Versuchen, von der Waldstraße in den Wald zu fahren, war ich daran vorbeigefahren und musste dann laufen. Murphy lässt grüßen...
2.3.06
Erfolgreiche Schneefahrt im Wald
Tagsüber hatte die Sonne die Gehwege getrocknet. Als ich losfuhr, schien sie immer noch. Im Wald hatte sich jedoch kaum etwas verändert. Jedoch fand ich eingangs einen ein Meter langen Streifen eisfrei vor, den ich gestern freigescharrt hatte, aber nicht zum Aufsteigen nutzen konnte, weil er sofort vereist war, Dort klappte der Aufstieg beim ersten Versuch und nun kam es darauf an, bis zur Paditzer Straße nicht abzusteigen. Das klappte auch. Erst kurz vor dem Verlassen des Waldes blieb ich, wie gestern, in einem Schlagloch stecken.
Die Paditzer Straße war heute eisfrei. Auf dem Radweg neben der B93N ging es dagegen etwas holprig zu, da noch Eisreste vorhanden war. Zusätzlich erschwerte starker Wind das Fahren. Absteigen musste ich dann unter der Brücke, da ein Eisstreifen das Weiterfahren verhinderte. Danach erschwerte die Steigung das Aufsteigen. Ich versuchte, quer zur Straße aufzusteigen und dann das Einrad herumzuziehen. Das gelang erst im dritten Versuch.
Die Einfahrt in den Wald gestaltete sich problemlos. Die Strecke zur Zschechwitzer Straße bot ein abwechslungsreiches Fahrgefühl. Zeitweilig war es holprig, zeitweilig ging es durch weichen Schnee. Da die Strecke abschüssig ist, blieb ich aber nicht stecken. Unter solchen Bedingungen ist es besonders angenehm, mit Reitstiefeln zu fahren. Ohne weitere Abstiege und sonstige Verzögerungen fuhr ich dann bis Süd-Ost durch.
Die Paditzer Straße war heute eisfrei. Auf dem Radweg neben der B93N ging es dagegen etwas holprig zu, da noch Eisreste vorhanden war. Zusätzlich erschwerte starker Wind das Fahren. Absteigen musste ich dann unter der Brücke, da ein Eisstreifen das Weiterfahren verhinderte. Danach erschwerte die Steigung das Aufsteigen. Ich versuchte, quer zur Straße aufzusteigen und dann das Einrad herumzuziehen. Das gelang erst im dritten Versuch.
Die Einfahrt in den Wald gestaltete sich problemlos. Die Strecke zur Zschechwitzer Straße bot ein abwechslungsreiches Fahrgefühl. Zeitweilig war es holprig, zeitweilig ging es durch weichen Schnee. Da die Strecke abschüssig ist, blieb ich aber nicht stecken. Unter solchen Bedingungen ist es besonders angenehm, mit Reitstiefeln zu fahren. Ohne weitere Abstiege und sonstige Verzögerungen fuhr ich dann bis Süd-Ost durch.
1.3.06
Schnee und Glatteis
Heute früh kam der Winter mit viel Schnee zurück. Tagsüber hatte die Sonne den größten Teil von den Gehwegen weggetaut, aber der Wald war noch zugeschneit. So fand ich zunächst keine Möglichkeit zum Aufsteigen. Ich fuhr dann von einem Fußweg außerhalb des Waldes über Nebenwege mit viel Anstrengung auf den Hauptweg und kam dort gut voran. Nach dem Abbiegen auf die Paditzer Straße war der Schnee locker und weniger Meter vor dem abgetauten Abschnitt außerhalb des Waldes blieb ich in einem Schlagloch hängen.
Außerhalb des Waldes ging es zunächst gut vorwärts. Die Sonne war inzwischen hinter einer Wolke verschwunden und es wehte Wind von der Seite. Ich sah verdächtige flache Wasserzungen auf der Straße und merkte kurz danach, dass es glatt wurde. Schließlich rutschte das Einrad unter mir weg und ich stand auf der vereisten Straße. Ich brach die Weiterfahrt ab und fuhr zurück in den Wald. Noch vor der Kreuzung blieb ich wieder in einem Schlagloch stecken. Ich lief dann noch ein Stück und suchte vergeblich auf dem Hauptweg nach einer Stelle zum Austeigen. Auf einem Seitenweg wurde ich dann fündig. Von dort fuhr ich wieder auf den Hauptweg. Nach der letzten Kurve vor der Waldausfahrt rutschte ich an einem Stein weg. Nun musste ich aber nicht mehr weit gehen, bis ich auf einem Gehweg in Süd-Ost weiterfahren konnte. Auf dem Parkplatz der Begegnungsstätte der Volkssoldarität drehte ich wieder ein paar Kreise, was aber heute nicht ganz zu schön war, da noch Reste verharschten Schnees vorhanden waren.
Außerhalb des Waldes ging es zunächst gut vorwärts. Die Sonne war inzwischen hinter einer Wolke verschwunden und es wehte Wind von der Seite. Ich sah verdächtige flache Wasserzungen auf der Straße und merkte kurz danach, dass es glatt wurde. Schließlich rutschte das Einrad unter mir weg und ich stand auf der vereisten Straße. Ich brach die Weiterfahrt ab und fuhr zurück in den Wald. Noch vor der Kreuzung blieb ich wieder in einem Schlagloch stecken. Ich lief dann noch ein Stück und suchte vergeblich auf dem Hauptweg nach einer Stelle zum Austeigen. Auf einem Seitenweg wurde ich dann fündig. Von dort fuhr ich wieder auf den Hauptweg. Nach der letzten Kurve vor der Waldausfahrt rutschte ich an einem Stein weg. Nun musste ich aber nicht mehr weit gehen, bis ich auf einem Gehweg in Süd-Ost weiterfahren konnte. Auf dem Parkplatz der Begegnungsstätte der Volkssoldarität drehte ich wieder ein paar Kreise, was aber heute nicht ganz zu schön war, da noch Reste verharschten Schnees vorhanden waren.
28.2.06
Einrad als Droge
Menschen mögen es von Zeit zu Zeit, die Wahrnehmung zu verändern. Manchmal versuchen sie, die Wahrnehmung mit Hanfprodukten, LSD u.a. zu erweitern, manchmal mit Alkohol einzuschränken. Manche dieser Mittelchen sind nahezu weltweit verboten, ohne dass man so recht weiß warum. Deshalb ranken sich um die Gründe Legenden und Verschwörungsthoerien. Folge ist m.E. der Drogensumpf in der Unterwelt. Im Netz fand ich mehrere Seiten mit dem Titel: "Einrad statt Drogen". Z.B. geht es dabei um Astrid Schorn, die mit dem Zirkusprojekt "Upsala" Kinder aus Sankt Petersburg von der Straße holt und dabei das Rauschpotenzial des Einrades nutzt. Sie kann damit zwar nicht die Ursachen des Problems beseitigen, aber vielen Kindern helfen.
Auf dem Einrad hat man wegen der aufrechten Körperhaltung eine etwas erhöhte Perspektive, die ziemlich angenehm ist. Hinzu kommt das besondere Sitzgefühl. Fährt man einfach gerade aus, fühlt sich das Einrad stabil an und nicht so wackelig, wie es von außen vielleicht scheint. Wenn man will, kann man sich aber frei überall hin bewegen. Die eigentümliche Wahrnehmung ist ein Bisschen, als würde man im sitzen durch die Luft laufen.
In den letzten Tagen hatte es wieder geschneit. Mit 4°C war es heute recht warm, aber es wehte ein böiger Wind. Im Wald war der Wegeboden mit Schnee und Erde gescheckt. Auf diesem Untergrund ließ es sich unerwartet angenehm fahren. Der Kontrast erschwerte nur das Erkennen der Steine. Ich kam ohne Probleme zur Paditzer Straße durch. Auf den Radwegen außerhalb des Waldes störte der teilweise heftige Wind, beeinträchtigte jedoch nie die Stabilität. Im Wald war die vereiste Zone vor der Zschechwitzer Straße mit Schnee bedeckt und das Einrad rollte darüber hinweg, ohne wegzurutschen. So kam ich wieder bis nach Süd-Ost durch, ohne absteigen zu müssen. Die Dauerfahrstrecke war heute etwas kürzer, da ich sofort über die Zschechwitzer Straße fahren konnte, ohne wegen Autoverkehr eine Warteschleife über den Krankenhausparkplatz ziehen zu müssen.
Auf dem kleinen Parkplatz der Begegnungsstätte der Volkssolidarität standen heute keine Autos. Deshalb probierte ich, wie gut man dort einen Kreis drehen kann. Das ging unerwartet leicht, ohne anstrengende Korrekturmanöver, Stillstände und Instabilitäten. Weil das so schön ging und sich wundervoll anfühlte, fuhr ich gleich zehn Kreise. Die Kurvenlage ließ sich gut sehen. Mit einer weiteren Ausdehnung solcher Kreisfahrten ließe sich mit dem Einrad eine andere Form der Berauschung erreichen. Es ist allgemein beliebt, durch Drehbewegungen ein leichtes Schwindelgefühl zu erreichen. Entsprechend gibt es eine Vielfalt der Mittel und Methoden, wie um einen Stock herum rennen, tanzen oder Karussell fahren.
Auf dem Einrad hat man wegen der aufrechten Körperhaltung eine etwas erhöhte Perspektive, die ziemlich angenehm ist. Hinzu kommt das besondere Sitzgefühl. Fährt man einfach gerade aus, fühlt sich das Einrad stabil an und nicht so wackelig, wie es von außen vielleicht scheint. Wenn man will, kann man sich aber frei überall hin bewegen. Die eigentümliche Wahrnehmung ist ein Bisschen, als würde man im sitzen durch die Luft laufen.
In den letzten Tagen hatte es wieder geschneit. Mit 4°C war es heute recht warm, aber es wehte ein böiger Wind. Im Wald war der Wegeboden mit Schnee und Erde gescheckt. Auf diesem Untergrund ließ es sich unerwartet angenehm fahren. Der Kontrast erschwerte nur das Erkennen der Steine. Ich kam ohne Probleme zur Paditzer Straße durch. Auf den Radwegen außerhalb des Waldes störte der teilweise heftige Wind, beeinträchtigte jedoch nie die Stabilität. Im Wald war die vereiste Zone vor der Zschechwitzer Straße mit Schnee bedeckt und das Einrad rollte darüber hinweg, ohne wegzurutschen. So kam ich wieder bis nach Süd-Ost durch, ohne absteigen zu müssen. Die Dauerfahrstrecke war heute etwas kürzer, da ich sofort über die Zschechwitzer Straße fahren konnte, ohne wegen Autoverkehr eine Warteschleife über den Krankenhausparkplatz ziehen zu müssen.
Auf dem kleinen Parkplatz der Begegnungsstätte der Volkssolidarität standen heute keine Autos. Deshalb probierte ich, wie gut man dort einen Kreis drehen kann. Das ging unerwartet leicht, ohne anstrengende Korrekturmanöver, Stillstände und Instabilitäten. Weil das so schön ging und sich wundervoll anfühlte, fuhr ich gleich zehn Kreise. Die Kurvenlage ließ sich gut sehen. Mit einer weiteren Ausdehnung solcher Kreisfahrten ließe sich mit dem Einrad eine andere Form der Berauschung erreichen. Es ist allgemein beliebt, durch Drehbewegungen ein leichtes Schwindelgefühl zu erreichen. Entsprechend gibt es eine Vielfalt der Mittel und Methoden, wie um einen Stock herum rennen, tanzen oder Karussell fahren.
22.2.06
Langer Ritt
Nach dem frühlingshaften Wochenende begann am Montag eine meteorologische Erscheinung, die im Volksmund Scheißwetter oder Sauwetter genannt wird. Heute hatte ich einmal wieder Zeit für das Einrad und das Wetter eignete sich. Mit 2°C war es wieder etwas kühl, aber wenig windig. Bis auf ein paar Schneegriesel war es weitgehend trocken.
In den letzten Wochen hatte ich hin und wieder den Wunsch, einmal am Waldrand aufzusteigen, die große Runde einschl. Radweg an der B93N zu fahren und erst wieder abzusteigen, wenn ich in Südost aus dem Wald herausgefahren bin. Bisher scheiterte ich dabei spätestens auf dem Rückweg auf einer vereisten Stelle im Wald auf dem Weg zur Zschechwitzer Straße. Im Wald begann die Fahrt so schön, wie seit Monaten nicht mehr. Der Weg war eisfrei, zwar feucht, aber nicht morastig. So kam ich leicht voran bis zur Kreuzung mit der Paditzer Straße. Deren unbefestigter Abschnitt war morastig, aber unproblematisch. Ich fuhr dann weiter über die Brücke und auf den Radwegen an der B93N und der Zwickauer Straße zurück zum Wald. Kurz vor dem Wald kam ein staunender Radfahrer entgegen, als ich mir gerade während der Fahrt die Nase putzte.
Die Einfahrt in den Wald war einfach. Auf der Weiterfahrt sah ich wieder die Eisfläche, auf der ich in der letzten Zeit stets hatte absteigen müssen. Wenn das so weiter geht, ist sie noch im Juni da. Heute hatte sie einen Randstreifen, auf dem ich an ihr vorbeifahren konnte. Als nächstes Hindernis erreichte ich die Zschechwitzer Straße. Weil ein Auto kam, konnte ich sie nicht gleich überqueren und drehte eine Runde auf dem Parkplatz des Krankenhauses. Dann war die Straße frei. Wenig erreichte ich die der Kreuzung mit der Paditzer Straße von der anderen Seite her. Nun gab es keine problematischen Stellen mehr und ich musste erst absteigen, nachdem ich den Wald verlassen hatte. Die ununterbrochene Fahrt hatte also geklappt. Innerhalb einer Dreiviertelstunde hatte ich dabei ca. 6 km zurückgelegt.
In den letzten Wochen hatte ich hin und wieder den Wunsch, einmal am Waldrand aufzusteigen, die große Runde einschl. Radweg an der B93N zu fahren und erst wieder abzusteigen, wenn ich in Südost aus dem Wald herausgefahren bin. Bisher scheiterte ich dabei spätestens auf dem Rückweg auf einer vereisten Stelle im Wald auf dem Weg zur Zschechwitzer Straße. Im Wald begann die Fahrt so schön, wie seit Monaten nicht mehr. Der Weg war eisfrei, zwar feucht, aber nicht morastig. So kam ich leicht voran bis zur Kreuzung mit der Paditzer Straße. Deren unbefestigter Abschnitt war morastig, aber unproblematisch. Ich fuhr dann weiter über die Brücke und auf den Radwegen an der B93N und der Zwickauer Straße zurück zum Wald. Kurz vor dem Wald kam ein staunender Radfahrer entgegen, als ich mir gerade während der Fahrt die Nase putzte.
Die Einfahrt in den Wald war einfach. Auf der Weiterfahrt sah ich wieder die Eisfläche, auf der ich in der letzten Zeit stets hatte absteigen müssen. Wenn das so weiter geht, ist sie noch im Juni da. Heute hatte sie einen Randstreifen, auf dem ich an ihr vorbeifahren konnte. Als nächstes Hindernis erreichte ich die Zschechwitzer Straße. Weil ein Auto kam, konnte ich sie nicht gleich überqueren und drehte eine Runde auf dem Parkplatz des Krankenhauses. Dann war die Straße frei. Wenig erreichte ich die der Kreuzung mit der Paditzer Straße von der anderen Seite her. Nun gab es keine problematischen Stellen mehr und ich musste erst absteigen, nachdem ich den Wald verlassen hatte. Die ununterbrochene Fahrt hatte also geklappt. Innerhalb einer Dreiviertelstunde hatte ich dabei ca. 6 km zurückgelegt.
18.2.06
Matschrunde bei schönem Wetter
Das Thermometer zeigte 9°C und die Sonne schien. Von Schnee war fast nichts mehr zu sehen. Stellenweise machten hauchdünne Eisreste sich durch ein Geräusch bemerkbar, das sich anhörte, als würde ich ohne Luft auf dem Reifen fahren. Das Fahren fühlte sich auch so an. Es ging relativ schwer und das Einrad reagierte mit etwas Verzögerung auf das, was ich tat. Ansonsten waren die Waldwege sehr schlammig und mit reichlich Pfützen versehen. Das Bild links zeigt, dass die Stiefel viel Schlamm abbekamen. Ich kam trotzdem ohne Probleme bis zur Kreuzung mit der Paditzer Straße voran. Dort begegnete mir eine frühere Arbeitskollegin. Hinter ihr bog ich ab und rutschte dabei im Schlamm weg und musste absteigen.Auf der Paditzer Straße blies von rechts ein heftiger Südwestwind. Später hatte ich diesen Wind auf dem Radweg neben der B93N von vorn und kam nur mühsam und langsam voran. Dafür konte ich den Wind bei der Bergabfahrt vor der Brückenunterquerung als Bremse nutzen und kam so ganz leicht herunter.
Die Einfahrt zum Wald schien von weitem von einem Blechlemming versperrt. Es blieb aber genügend Platz, um daran vorbeizufahren. Der schmale Weg war pfützenübersäht, aber befahrbar. Auf dem Weg zur Zschechwitzer Straße traf ich auf einen längeren vereisten Abschnitt. Dort musste ich in den letzten Wochen immer absteigen, auch heute wieder. Danach hatte ich Probleme, im Schlamm eine Stelle zu finden, die sich zum Aufsteigen eignet. Irgendwann klappte es. Nachdem ich über die Zschechwitzer Straße gefahren war, konnte ich die ebenen Randstreifen nicht nutzen, weil sie mit Blechlemmingen zugestellt waren. Ein Vorteil der Erdölknappheit wird sein, dass diese Plage ein Ende findet. Die Wegmitte war etwas holprig, aber unproblematisch. Ich musste erst wieder absteigen, als ich in der letzten Kurve vor dem Waldrand wegrutschte.
16.2.06
Spritztour nach Feierabend
Eigentlich hätte ich heute keine Zeit zum Einradfahren gehabt. Mit 8°C war es heute aber so warm, wie seit vielen Wochen nicht mehr und dabei war es sogar fast heiter. Das Tauwetter machte Hoffnung, eine zum Aufsteigen geeignete Stelle im Wald zu finden.
Als ich in Südost losfuhr, knirschte es. Der Split lag nun in großen Mengen auf dem abgetauten Weg und sorgte für das Geräusch. Im Wald war der Weg mit durchsichtigen und ziemlich festen Matsch bedeckt. Ich fand aber schnell eine Stelle zum Aufsteigen. Das Fahren auf dem Matsch war etwas anstrengend und das Wort Spritztour war wörtlich zu nehmen. Die Stiefelschäfte waren schnell bis zur oberen Kante glitschnass. Auf dem Weg zur Paditzer Straße rutschte ich zweimal weg und musste neu aufsteigen. Die Matschschicht war insgesamt noch so stabil, dass der Reifen wenig Kontakt mit dem darunterliegenden Erdboden bekam und fast sauber blieb. Die Paditzer Straße war dann matschfrei. Da ich nicht viel Zeit hatte, wendete ich nach der Überquerung der Brücke auf der Ausfahrt zum Radweg und fuhr zurück.
Als ich in Südost losfuhr, knirschte es. Der Split lag nun in großen Mengen auf dem abgetauten Weg und sorgte für das Geräusch. Im Wald war der Weg mit durchsichtigen und ziemlich festen Matsch bedeckt. Ich fand aber schnell eine Stelle zum Aufsteigen. Das Fahren auf dem Matsch war etwas anstrengend und das Wort Spritztour war wörtlich zu nehmen. Die Stiefelschäfte waren schnell bis zur oberen Kante glitschnass. Auf dem Weg zur Paditzer Straße rutschte ich zweimal weg und musste neu aufsteigen. Die Matschschicht war insgesamt noch so stabil, dass der Reifen wenig Kontakt mit dem darunterliegenden Erdboden bekam und fast sauber blieb. Die Paditzer Straße war dann matschfrei. Da ich nicht viel Zeit hatte, wendete ich nach der Überquerung der Brücke auf der Ausfahrt zum Radweg und fuhr zurück.
12.2.06
Nochmal Schnee
Über Nacht hatte es geschneit und vormittags getaut. So waren die Bedingungen denen von gestern ähnlich. Zunächst fuhr ich hinter dem Haus hin und her, was heute besser klappte, als gestern. Dann schaute ich zum Weg hinter dem Nachbarblock. Der war schneefrei. Da er auf der Strecke zum Wald liegt, ging ich hin, um zu sehen, wie weit ich komme. Nachdem ich auf den Weg an der Pappelstraße abgebogen war, fuhr ich zunächst auf einem Eis-Split-Gemisch. Darauf ließ es sich ganz passabel fahren. Das Rad hatte kaum Schlupf. Es reagierte aber sehr heftig auf Lenkmanöver. Das war gar nicht so schlecht, da sich das Einrad mit sehr geringem Kraftaufwand steuern ließ. Der nächste Abschnitt war schneefrei und auf dem letzten wechselten sich schneefreie, vereiste und mit Matsch bedeckte Stellen ab. Im Wald waren die Wege mit festgetretenen Schnee bedeckt. Man hätte dort gut fahren können, aber es war zu glatt zum Aufsteigen. An einem Nebenweg fand ich einen Baum, an dem ich mich hochziehen konnte. Es gelang mir aber nicht, auf den Hauptweg abzubiegen. Auf einem anderen Nebenweg nutzte ich eine Autosperre als Starthilfe. Hier kam ich aber auch nicht bis zum Hauptweg durch. So verließ ich den Wald zu Fuß und fuhr noch etwas auf den Gehwegen in Süd-Ost herum.
11.2.06
Eine halbe Stunde im Schnee

Normalerweise ist alles, was für die Gesundheit gut ist, schmerzhalft, übel schmeckend oder teuer. Es gibt da wohl auch Ausnahmen, denn neulich sagte mir bei einem Gesundheitscheck die Ärztin, dass ich viel mit dem Einrad fahren soll, um Krampfadern vorzubeugen. Einradfahren hat keine der drei negativen Eigenschaften.
In den letzten Tagen hatten starke Schneefälle diese gesundheitsfördernde Maßnahme erschwert. Es kam hier zwar nicht zu Einstürzen von Gebäuden, wie weiter südlich, aber an Touren war nicht zu denken. So machte ich mal wieder eine Schneeübung hinter'm Haus. Der nasse Schnee war anfangs zu tief, um überhaupt vorwärts zu kommen. Deshalb schob ich mit den Füßen eine Anfahrspur. Nach ein paar Versuchen gelang es, bis zum anderen Ende des Gehwegs durchzukommen. Zu Beginn forderte das viel Kraft, ging aber immer besser, je mehr ich die Spur einfuhr. Trotzdem musste ich hin und wieder abspringen, weil das Rad an einer unebenen Stelle durchdrehte. Allmählich bildeten sich in der Fahrspur, die auf dem Bild oben zu sehen ist, vereiste Stellen, die das Fahren wieder etwas erschwerten. Zu Beginn hatte ich mir vorgenommen, nach einer halben Stunde aufzuhören, da ich noch zu tun hatte. Daran hielt ich mich heute.
8.2.06
Nieselregen, Wind, Schlamm und Eis
Nach einer langen Kältewelle wurde ich zum ersten mal seit Wochen mit Schlamm konfrontiert. Im Wald befanden sich noch mit Wasser bedeckte Eisreste. In der ersten Kurve musste ich in so einer Eispfütze absteigen, kam dann aber bis zur Paditzer Straße gut voran. Dort wurde das Fahren auf dem unbefestigten Abschnitt innerhalb des Waldes immer schwerer, bis ich schließlich stecken blieb. Außerhalb des Waldes war die Straße frei. Es wehte ein starker Südwestwind von rechts und es nieselte. Nachdem ich die Brücke überquert hatte und neben der B93N uhr, hatte ich den Wind von vorn. Weil er verhältnismäßig warm war, fühlte er sich nicht allzu unangenehm an. Ich kam nur etwas langsamer voran.
Als ich später von der Zwickauer Straße abgebogen war, sah ich am Wegesrand wassergefüllte Gräben und große Pfützen. Ich erwartete daher nichts gutes vom Wald. Die Einfahrt in den Wald bedeckte eine große Pfütze. Hier stieg ich lieber ab und ging zu Fuß durch. Dank der Stiefel bekam ich keine nassen Füße und konnte dann weiterfahren. Allmählich begann der Eismatsch, den Weg zu dominieren. Das Rad bekam Schlupf und verdrehte sich leicht seitlich. Irgendwann stieg ich dann ab. Nach wenigen Metern konnte ich aber weiterfahren und es fuhr sich dann sehr schön. Nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte, wurde es dunkel und ich erwartete den Stein, der mich vom Rad holen würde. Diesen Stein erreichte ich nach der Kreuzung mit der Paditzer Straße an der ansteigenden Stelle. Dann konnte ich bis zum Waldrand durchfahren, wobei gegen Ende Straßenlampen für etwas Sicht sorgten.
Als ich später von der Zwickauer Straße abgebogen war, sah ich am Wegesrand wassergefüllte Gräben und große Pfützen. Ich erwartete daher nichts gutes vom Wald. Die Einfahrt in den Wald bedeckte eine große Pfütze. Hier stieg ich lieber ab und ging zu Fuß durch. Dank der Stiefel bekam ich keine nassen Füße und konnte dann weiterfahren. Allmählich begann der Eismatsch, den Weg zu dominieren. Das Rad bekam Schlupf und verdrehte sich leicht seitlich. Irgendwann stieg ich dann ab. Nach wenigen Metern konnte ich aber weiterfahren und es fuhr sich dann sehr schön. Nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte, wurde es dunkel und ich erwartete den Stein, der mich vom Rad holen würde. Diesen Stein erreichte ich nach der Kreuzung mit der Paditzer Straße an der ansteigenden Stelle. Dann konnte ich bis zum Waldrand durchfahren, wobei gegen Ende Straßenlampen für etwas Sicht sorgten.
1.2.06
Mal wieder nach Feierabend
Ab Ende November wurde es abends so zeitig dunkel, dass keine Waldfahrten nach Feierabend mehr möglich waren. Nun ist es Abends gerade so lange hell genug, dass ich wieder längere Touren nach Feierabend machen kann.
Gestern klappte das noch nicht, weil die Gehwege in Südost durch niedergegangenen Nebel seit der Nacht zum Montag vereist waren. Diese Zwangspause nutzte ich, um meinen LINUX-Rechner auf Vordermann zu bringen. Dabei fand ich bei www.linux-club.de eine sehr einfache Lösung, für das Problem, dass man bei SuSE aus patentrechtlichen Gründen ohne umständliches Heruminstallieren von Codecs die Quicktime-Videos (s. Videos für den iPod v. 16.1.06) nicht ansehen kann. Die Lösung ist: Man fügt in YAST eine Installationsquelle, Typ: ftp / Servername: packman.iu-bremen.de / Verzeichnis: /suse/10.0 ein. Dann installiert man den MPlayer.
Heute waren nur noch die Randzonen der Wege vereist und Sonnenschein lud zum Einradfahren ein. Kurz vor Sonnenuntergang fuhr ich los und kam problemlos zum Wald. Auf dem Weg dorthin rief ein Junge irgendwem zu: "Der kann Einrad fahren". Die Temperatur von +2°C fühlte sich frühlingshaft an. Der Waldboden war zwar nicht mehr hartgefroren, aber an der Oberfläche trocken. Sonst waren die Verhältnisse wie am Sonntag. Auf der Kreuzung mit der Paditzer Straße fuhr ich zwischen einer Gruppe Leute hindurch, von denen einer fragte, ob ich zum Reiten fahre. Auf den Gedanken wird er vielleicht wegen meiner hohen Stiefel gekommen sein, sagte aber auf eine Gegenfrage, dass ein Reiterhof auf dem Weg liegt. Zunächst hatte ich vor, bis zum Radweg an der B93N zu fahren, dort zu wenden und über die Brücke zurück nach Hause zu radeln. Als ich den Radweg erreicht hatte, boten Kondensstreifen, die im Licht der nun untergegangenen Sonne rot leuchteten, mit dem dunkelblauen Himmel ein interessantes Farbenspiel. Ich meinte, dass die Zeit noch für die ganze Tour über die Kreuzung mit der Zwickauer Straße reichen wird und fuhr weiter. Dabei beeilte ich mich aber und fuhr schneller, als sonst. Im Wald musste ich an der selben Stelle absteigen, wie am Sonntag und dann noch einmal, nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte. Der Randstreifen vom Sonntag war wieder vereist. Ich versuchte, auf dem Eis zur anderen Wegseite zu fahren. Das klappte zunächst auch, aber drüben rutschte ich auf einem Eishuckel weg. Da es nun doch ziemlich dunkel geworden war, nutzte ich die Unterbrechung, um das Rücklicht einzuschalten. Trotz der schwieriger werdenden Sichtverhältnisse kam ich ohne weitere Abstiege am Waldrand an. Als ich auf dem Gehweg wieder aufsteigen wollte, begegnete ich zwei Männern, von denen einer fragte, ob man "damit" fahren kann.
Gestern klappte das noch nicht, weil die Gehwege in Südost durch niedergegangenen Nebel seit der Nacht zum Montag vereist waren. Diese Zwangspause nutzte ich, um meinen LINUX-Rechner auf Vordermann zu bringen. Dabei fand ich bei www.linux-club.de eine sehr einfache Lösung, für das Problem, dass man bei SuSE aus patentrechtlichen Gründen ohne umständliches Heruminstallieren von Codecs die Quicktime-Videos (s. Videos für den iPod v. 16.1.06) nicht ansehen kann. Die Lösung ist: Man fügt in YAST eine Installationsquelle, Typ: ftp / Servername: packman.iu-bremen.de / Verzeichnis: /suse/10.0 ein. Dann installiert man den MPlayer.
Heute waren nur noch die Randzonen der Wege vereist und Sonnenschein lud zum Einradfahren ein. Kurz vor Sonnenuntergang fuhr ich los und kam problemlos zum Wald. Auf dem Weg dorthin rief ein Junge irgendwem zu: "Der kann Einrad fahren". Die Temperatur von +2°C fühlte sich frühlingshaft an. Der Waldboden war zwar nicht mehr hartgefroren, aber an der Oberfläche trocken. Sonst waren die Verhältnisse wie am Sonntag. Auf der Kreuzung mit der Paditzer Straße fuhr ich zwischen einer Gruppe Leute hindurch, von denen einer fragte, ob ich zum Reiten fahre. Auf den Gedanken wird er vielleicht wegen meiner hohen Stiefel gekommen sein, sagte aber auf eine Gegenfrage, dass ein Reiterhof auf dem Weg liegt. Zunächst hatte ich vor, bis zum Radweg an der B93N zu fahren, dort zu wenden und über die Brücke zurück nach Hause zu radeln. Als ich den Radweg erreicht hatte, boten Kondensstreifen, die im Licht der nun untergegangenen Sonne rot leuchteten, mit dem dunkelblauen Himmel ein interessantes Farbenspiel. Ich meinte, dass die Zeit noch für die ganze Tour über die Kreuzung mit der Zwickauer Straße reichen wird und fuhr weiter. Dabei beeilte ich mich aber und fuhr schneller, als sonst. Im Wald musste ich an der selben Stelle absteigen, wie am Sonntag und dann noch einmal, nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte. Der Randstreifen vom Sonntag war wieder vereist. Ich versuchte, auf dem Eis zur anderen Wegseite zu fahren. Das klappte zunächst auch, aber drüben rutschte ich auf einem Eishuckel weg. Da es nun doch ziemlich dunkel geworden war, nutzte ich die Unterbrechung, um das Rücklicht einzuschalten. Trotz der schwieriger werdenden Sichtverhältnisse kam ich ohne weitere Abstiege am Waldrand an. Als ich auf dem Gehweg wieder aufsteigen wollte, begegnete ich zwei Männern, von denen einer fragte, ob man "damit" fahren kann.
29.1.06
Bombenwetter
Es ist seltsam, dass man schönes Wetter als Bombenwetter bezeichnet, obwohl eine Bombe etwas schlechtes ist. Möglicherweise ist das Wort im 2. Weltkrieg entstanden, weil die Bomber bei schönem Wetter am besten trafen. Bei schönem Wetter haben die Leute dann vielleicht besonders sorgenvoll auf Sirenen gelauscht. Nach der Befreiung gab es weiterhin solches Wetter, aber es fielen keine Bomben mehr. Dadurch wandelte sich die Bedeutung von Bombenwetter allmählich ins Positive.
Bei mir war die Bedeutung gestern anders. Das Wetter hat meine Tagesplanung zerbombt. Eigentlich wollte ich ein LINUX-Update installieren und andere Dinge erledigen. Es wäre aber Frevel gewesen, bei solchem Wetter den Nachmittag nicht draußen zu verbringen.
Heute war wieder Bombenwetter und im Wald war wieder etwas Eis wegsublimiert. Vor der Kreuzung mit der Paditzer Straße wackelte ich mich irgendwie über die schwierige Stelle (s.gestern) rüber und konnte so ohne absteigen zu müssen auf die Paditzer Straße abbiegen. Vor der Brücke fuhr ich wieder einmal im Kreis herum. Auf der Brücke hielten sich zahlreiche Spaziergänger auf. Was von weitem wie eine Demo oder eine Wandergruppe ausgesehen hatte, war aber nur ein zufälliger Auflauf, der sich wieder auflöste. Die weitere Fahrt war unspektakulär. Erst, als ich wieder im Wald war, muste ich auf halbem Wege zur Zschechwitzer Straße an einer vereisten Stelle absteigen. Bis dorthin war ich über 4 km ununterbrochen gefahren. Nachdem ich wieder aufgestiegen war, konnte ich bis zum Waldrand in Süd-Ost durchfahren, weil sich hinter der Autosperre auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße ein befahrbarer, eisfreier Randstreifen gebildet hatte.
Wegen der guten Bedingungen kam ich heute schnell voran und war zeitig genug zu Hause, um das gestern versäumte LINUX-Update trotz Bombenwetter noch anzufangen.
Bei mir war die Bedeutung gestern anders. Das Wetter hat meine Tagesplanung zerbombt. Eigentlich wollte ich ein LINUX-Update installieren und andere Dinge erledigen. Es wäre aber Frevel gewesen, bei solchem Wetter den Nachmittag nicht draußen zu verbringen.
Heute war wieder Bombenwetter und im Wald war wieder etwas Eis wegsublimiert. Vor der Kreuzung mit der Paditzer Straße wackelte ich mich irgendwie über die schwierige Stelle (s.gestern) rüber und konnte so ohne absteigen zu müssen auf die Paditzer Straße abbiegen. Vor der Brücke fuhr ich wieder einmal im Kreis herum. Auf der Brücke hielten sich zahlreiche Spaziergänger auf. Was von weitem wie eine Demo oder eine Wandergruppe ausgesehen hatte, war aber nur ein zufälliger Auflauf, der sich wieder auflöste. Die weitere Fahrt war unspektakulär. Erst, als ich wieder im Wald war, muste ich auf halbem Wege zur Zschechwitzer Straße an einer vereisten Stelle absteigen. Bis dorthin war ich über 4 km ununterbrochen gefahren. Nachdem ich wieder aufgestiegen war, konnte ich bis zum Waldrand in Süd-Ost durchfahren, weil sich hinter der Autosperre auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße ein befahrbarer, eisfreier Randstreifen gebildet hatte.
Wegen der guten Bedingungen kam ich heute schnell voran und war zeitig genug zu Hause, um das gestern versäumte LINUX-Update trotz Bombenwetter noch anzufangen.
28.1.06
Schöne Sonnenscheinfahrt
Die Woche über hatte ich wieder keine Gelegenheit zum Einradfahren gehabt und kam nun erst wieder am Sonnabend dazu. Mit -2°C war es bedeutend wärmer, als am letzten Sonntag und die Sonne schien recht kräftig. Am Eingang des Waldes war der Weg mit Spiegeleis bedeckt, aber nach wenigen Metern begann ein eisfreier hartgefrorener Randstreifen, auf dem sich wunderbar fahren ließ. Zunächst war der Streifen so breit, dass ich an Spaziergängern vorbeifahren konnte. Als er schmaler wurde, machten die Spaziergänger den Weg frei und freuten sich. Manchmal vermuten sie, dass ich etwas mit dem Zirkus zu tun hätte und freuen sich über die kostenlose "Darbietung". Vielleicht lächelten sie aber nur zurück, denn ich wurde schon gefragt, warum ich auf dem Einrad grinse. Von außen betrachtet sieht Einradfahren wackelig aus, aber wenn man drauf sitzt, ist es urgemütlich. Das wirkt sich auf den Gesichtsausdruck aus. Kurz vor der Kreuzung mit der Paditzer Straße musste ich dann doch absteigen, da der weg zu schräg wurde. Ich brauchte heute aber nur ein paar Meter zu laufen und konnte noch vor der Kreuzung wieder aufsteigen.
Nachdem ich aus dem Wald herausgefahren war, wurde es wunderschön. Die Sonne wärmte von der Seite, die Straße war trocken und griffig. Auch die Landwirtschaftsausfahrt vor der Brücke war eisfrei und so fuhr ich dort seit langem einmal wieder einen engen Kreis. Auf dem Radweg schien die Sonne dann von vorn. Die angenehme Wärme im Gesicht wog die störende Blendung mehr als auf. Die Sonne wärmte auch die dünne, schwarze Radlerhose auf, so dass auch die Teile der Beine nicht auskühlten, die nicht in Stiefeln steckten. Wintersonne ist auch gut gegen aufkeimende Frühjahrsmüdigkeit.
Den abschüssigen Abschnitt, bevor zur Unterquerung der Brücke abgebogen wird, kam ich heute problemlos herunter. Absteigen musste ich erst im Wald wieder, als ich keine Möglichkeit fand, an einer vereisten Pfütze vorbeizufahren. Nahe dieser Stelle befindet sich eine Bank, auf die gerade die Sonne schien. Dort machte ich eine kurze Pause. Dann musste ich noch vor der Zschechwitzer Straße noch einmal absteigen, da der Weg bis zum Rand vereist war. Nachdem ich die Straße überquert und die Autosperre passiert hatte, zwang mich Eis wieder zum Abstieg. Nun brauchte ich nur noch die Wegseite zu wechseln, da dort ein schön breiter eisfreier Streifen anfing. Zweihundert Meter weiter fuhr ich einem Pulk Menschen entgegen, der auf ähnliche Weise entstanden war, wie die Staus, die bei den Blechlemmingen öfters zu sehen sind. Die Leute gehörten nicht zusammen, aber schnellere hatten langsamere eingeholt und wollten nicht auf das Eis, um zu überholen. Ein Stein nahm mir die Überlegung ab, was zu tun wäre. Ich lief dann auf dem Eis an dem Pulk vorbei und stieg dann wieder auf. Die letzten Leute aus dem Pulk blieben stehen, stellten ein paar Fragen und beobachteten den Aufstieg. Dann gab es keine erwähnenswerten Vorkommnisse mehr.
Nachdem ich aus dem Wald herausgefahren war, wurde es wunderschön. Die Sonne wärmte von der Seite, die Straße war trocken und griffig. Auch die Landwirtschaftsausfahrt vor der Brücke war eisfrei und so fuhr ich dort seit langem einmal wieder einen engen Kreis. Auf dem Radweg schien die Sonne dann von vorn. Die angenehme Wärme im Gesicht wog die störende Blendung mehr als auf. Die Sonne wärmte auch die dünne, schwarze Radlerhose auf, so dass auch die Teile der Beine nicht auskühlten, die nicht in Stiefeln steckten. Wintersonne ist auch gut gegen aufkeimende Frühjahrsmüdigkeit.
Den abschüssigen Abschnitt, bevor zur Unterquerung der Brücke abgebogen wird, kam ich heute problemlos herunter. Absteigen musste ich erst im Wald wieder, als ich keine Möglichkeit fand, an einer vereisten Pfütze vorbeizufahren. Nahe dieser Stelle befindet sich eine Bank, auf die gerade die Sonne schien. Dort machte ich eine kurze Pause. Dann musste ich noch vor der Zschechwitzer Straße noch einmal absteigen, da der Weg bis zum Rand vereist war. Nachdem ich die Straße überquert und die Autosperre passiert hatte, zwang mich Eis wieder zum Abstieg. Nun brauchte ich nur noch die Wegseite zu wechseln, da dort ein schön breiter eisfreier Streifen anfing. Zweihundert Meter weiter fuhr ich einem Pulk Menschen entgegen, der auf ähnliche Weise entstanden war, wie die Staus, die bei den Blechlemmingen öfters zu sehen sind. Die Leute gehörten nicht zusammen, aber schnellere hatten langsamere eingeholt und wollten nicht auf das Eis, um zu überholen. Ein Stein nahm mir die Überlegung ab, was zu tun wäre. Ich lief dann auf dem Eis an dem Pulk vorbei und stieg dann wieder auf. Die letzten Leute aus dem Pulk blieben stehen, stellten ein paar Fragen und beobachteten den Aufstieg. Dann gab es keine erwähnenswerten Vorkommnisse mehr.
22.1.06
Eiskälte und Glatteis
Gestern hatte es bei Plusgraden den ganzen Tag über geregnet. Heute war gegenteiliges Wetter. Es war nur noch leicht bewölkt und die Temperatur war auf -7°C abgesunken. Das Bild zeigt Regenwasser, dass ich gestern zum Blumengießen aufgefangen hatte und nun bis zum Topfboden durchgefroren ist. Unter diesen Bedingungen zog ich mich dicker an, als sonst und setzte eine Mütze auf. In Südost verlief die Fahrt ganz normal. Im Wald fand ich dann aber Glatteis vor. Es gab jedoch einen befahrbaren Randstreifen. Erst kurz vor der Kreuzung mit der Paditzer Straße wurde der Randstreifen so schief, dass ich es nicht mehr ausregeln konnte und absteigen musste. Dafür war die Paditzer Straße eisfrei und ich konnte zur Brücke durchfahren. Auf der abschüssigen Stelle bevor der Radweg die Brücke der B93N unterquert, musste ich heute absteigen. Wegen einer dünnen Schneedecke war es etwas glatt und das Einrad ließ sich dadurch nicht so leicht abbremsen. Unten hatte ich Probleme beim Aufsteigen, da es nun wieder bergauf ging. Außerdem machte sich die Kälte hier bemerkbar. Während Füße und Waden es in den Stiefeln angenehm warm hatten, waren Oberschenkel und Gesäß in der dünnen Radlerhose der Kälte ausgesetzt. Während der Fahrt störte das nicht weiter, aber beim Aufsteigen war ich dadurch etwas unbeweglich.Nachdem ich von der Zwickauer Straße abgebogen war, wurde der Weg neben der Gartenanlage zunehmend glatt. Im Wald ließ es sich dann zuerst gut fahren. Dann tauchten erste vereiste Pfützen auf. Dann war der Weg bis auf einen schmalen Randstreifen vereist. Zweimal musste ich absteigen, weil auch der Randstreifen zu glatt wurde. Unten fuhr ich an einer kürzlich errichteten Sperre vorbei, mit der sie nun den Wald gegen Blechlemminge verteidigen. Auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße gibt es auch so eine Autosperre. Ein daran vorbeiführender schmaler Streifen war mit Sand gestreut, so dass ich zunächst gut voran kam. Kurz vor der Kreuzung mit der Paditzer Straße musste ich wegen Eis dann doch wieder absteigen. Auf dem nächsten Abschnitt waren Menschenmassen unterwegs und es gab keine Ausweichmöglichkeiten. Deshalb lief ich ein Stück, bis der Randstreifen wieder breit genug wurde.
In Süd-Ost musste ich dann auf dem Stück Pappelstraße aufpassen, da unter einer dünnen Schneedecke vereiste Pfützen versteckt waren.
16.1.06
Videos für den iPod
Wahrscheinlich werde ich erst am Wochenende wieder Gelegenheit zum Einradfahren finden. In der Zwischenzeit habe ich den Videobereich am Ende meiner Einradseite überarbeitet und eine Seite mit Videoclips für den iPod eingerichtet. Auf diesen Filmchen sind keine großartigen Kunststücke zu sehen, vielleicht sind sie aber hilfreich für Anfänger und Leute, die darüber nachdenken, mit dem Einradfahren anzufangen. Der Video-iPod ist ein praktisches Gerät, da man damit überall Videos ansehen kann, ohne auf irgendwelche große Geräte, wie DVD-Player, Fernseher oder Notebooks angewiesen zu sein.
15.1.06
Bei Frost durch den Wald
Heute war ein ähnlich wunderschönes, sonniges Wetter, wie gestern. Da störte es auch nicht, dass die Temperatur bei Fahrtantritt um 15 Uhr bereits unter 0°C gesunken war. Im Wald nutzte ich die Stelle, wo ich gestern nach der Begegnung mit dem Hund wieder aufgestiegen war zum Losfahren. Dann fuhr ich ohne Probleme auf dem verschneiten Weg zur Paditzer Straße. Dort musste ich wieder an der holprigen Eisstelle absteigen. Die weitere Fahrt über die Brücke und auf dem Radweg zur Zwickauer Straße verlief ohne besondere Vorkommnisse. Erst, nachdem ich von der Zwickauer Straße abgebogen war, musste ich wieder absteigen, weil in einer vereisten Kurve das Rad durchdrehte.
Danach bog ich in den Wald ab, um nicht gleich wieder absteigen zu müssen. Einradfahren hat mit dem Fußball gemein, dass man nicht gerne absteigt. Ungefähr auf halbem Wege zur Zschechwitzer Straße kam ich wieder an die Stelle, wo ich gestern ausgerutscht war. Heute hatte ich Glück. Ich drehte mich zwar 45° zur Seite und rutschte seitlich weg. Ich blieb aber einigermaßen senkrecht und konnte weiterfahren, als der Reifen wieder griff. Da auch an der Zschechwitzer Straße nicht wegen Autos absteigen musste, konnte ich den ganzen Wald ohne einen Abstieg durchqueren.
Danach bog ich in den Wald ab, um nicht gleich wieder absteigen zu müssen. Einradfahren hat mit dem Fußball gemein, dass man nicht gerne absteigt. Ungefähr auf halbem Wege zur Zschechwitzer Straße kam ich wieder an die Stelle, wo ich gestern ausgerutscht war. Heute hatte ich Glück. Ich drehte mich zwar 45° zur Seite und rutschte seitlich weg. Ich blieb aber einigermaßen senkrecht und konnte weiterfahren, als der Reifen wieder griff. Da auch an der Zschechwitzer Straße nicht wegen Autos absteigen musste, konnte ich den ganzen Wald ohne einen Abstieg durchqueren.
14.1.06
Tour im Schnee
Am Mittwoch hatte es geschneit und als ich den Wald erreichte, waren die Wege bis zum Rand mit Schnee bedeckt. Dadurch fand ich keine Gelegenheit zum Aufsteigen. Deshalb ging ich zu Fuß quer durch den Wald bis zu dessen Ostrand. Dort fand ich eine Stelle zum Aufsteigen und fuhr an die Paditzer Straße heran. Dort hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Mann, der wissen wollte, wie man es macht, dass man mit dem Einrad nicht nach vorn oder hinten umfällt. Auf der Paditzer Straße/Am Steinbruch waren die Verhältnisse wie am letzten Wochenende. An der holprigen Eisstelle musste ich wieder absteigen und stieg dann vor der Brücke wieder auf. Nachdem ich ich auf der anderen Seite gewendet hatte und zum Radweg fuhr, kam der Marathonläufer Steve entgegen, der das sonnige Wetter zum Training nutzte. Der Weg von der Brücke zum Radweg war schneebedeckt. Da ich nun aber bereits auf dem Einrad saß, reichte der Grip und ich konnte weiterfahren. Um die Kurve fuhr ich aber noch vorsichtig. Auf dem Radweg war es dann schön. Die Sonne wärmte etwas von vorn und es wehte kaum Wind. Der Weg war teilweise schneebedeckt, was nicht störte. Den abschüssigen Abschnitt vor dem Kreuz B93N/Zwickauer Straße fuhr ich heute nicht in Schlangenlinie, sondern geradeaus herunter. Ich wunderte mich, dass es so leicht ging. Noch zu Weihnachten glaubte ich, da überhaupt nicht herunterfahren zu können. Auf dem Einrad findet man immer Gelgenheit, etwas zu lernen, ohne großen Aufwand betreiben zu müssen oder sich Stress auszusetzen.
Nachdem ich die B93N unterquert hatte fuhr ich an den Wald heran, aber nicht hinein, sondern an der Gartenanlage weiter. Der Weg war vollständig mit Schnee bedeckt, lies sich aber wunderbar befahren. Um die beiden Kurven fuhr ich deshalb ganz normal, ohne besondere Vorsicht herum. Dann stand ich vor einem Feld und dem Problem, auf Schnee wieder aufsteigen zu müssen. Am Zaun fand ich Gelegenheit, mich hochzuziehen und zurückzufahren. Kurz vorm Wald blieb ich in einem Loch hängen und rutschte mit den glatten Stiefeln ein Stück. Einradfahren war hier also sicherer, als zu Fuß gehen.
Dann fasste ich den Plan, in den verschneiten Wald hineinzufahren und so lange wie möglich nicht abzusteigen. Das klappte zunächst ganz gut. Auf halbem Wege zur Zschechwitzer Straße rutschte ich aber auf Eis aus. Während ich überlegte, ob ich zurücklaufen sollte, um auf dem Radweg zurückzufahren, fand ich eine schneefreie Stelle, die sich zum Aufsteigen eignete. So konnte ich die Fahrt fortsetzen. An der Zschechwitzer Straße war kein Verkehr und ich konnte weiterfahren. Nach der Kreuzung mit der Paditzer Straße ging es bergab und dann wieder hoch. Bergauf ist es auf Schnee mit dem Grip problematisch. Ich musste den Berg aber hochfahren, da ich sonst ein paar 100 m hätte schieben müssen. Ich kam ohne rutschen hoch und dann fuhr es sich schöner als sonst, da die Steine größtenteils unter der Schneedecke lagen. Nach der letzten Kurve im Wald musste ich dann doch noch absteigen, weil ein kleiner Hund mir bellend vor das Rad lief. In der Nähe fand ich eine kleine schneefreie Stelle, an der im zweiten Versuch der Aufstieg klappte. Vor dem Waldausgang kreuzte noch ein größerer Hund den Weg, der jedoch die Seite wechselte.
Nachdem ich die B93N unterquert hatte fuhr ich an den Wald heran, aber nicht hinein, sondern an der Gartenanlage weiter. Der Weg war vollständig mit Schnee bedeckt, lies sich aber wunderbar befahren. Um die beiden Kurven fuhr ich deshalb ganz normal, ohne besondere Vorsicht herum. Dann stand ich vor einem Feld und dem Problem, auf Schnee wieder aufsteigen zu müssen. Am Zaun fand ich Gelegenheit, mich hochzuziehen und zurückzufahren. Kurz vorm Wald blieb ich in einem Loch hängen und rutschte mit den glatten Stiefeln ein Stück. Einradfahren war hier also sicherer, als zu Fuß gehen.
Dann fasste ich den Plan, in den verschneiten Wald hineinzufahren und so lange wie möglich nicht abzusteigen. Das klappte zunächst ganz gut. Auf halbem Wege zur Zschechwitzer Straße rutschte ich aber auf Eis aus. Während ich überlegte, ob ich zurücklaufen sollte, um auf dem Radweg zurückzufahren, fand ich eine schneefreie Stelle, die sich zum Aufsteigen eignete. So konnte ich die Fahrt fortsetzen. An der Zschechwitzer Straße war kein Verkehr und ich konnte weiterfahren. Nach der Kreuzung mit der Paditzer Straße ging es bergab und dann wieder hoch. Bergauf ist es auf Schnee mit dem Grip problematisch. Ich musste den Berg aber hochfahren, da ich sonst ein paar 100 m hätte schieben müssen. Ich kam ohne rutschen hoch und dann fuhr es sich schöner als sonst, da die Steine größtenteils unter der Schneedecke lagen. Nach der letzten Kurve im Wald musste ich dann doch noch absteigen, weil ein kleiner Hund mir bellend vor das Rad lief. In der Nähe fand ich eine kleine schneefreie Stelle, an der im zweiten Versuch der Aufstieg klappte. Vor dem Waldausgang kreuzte noch ein größerer Hund den Weg, der jedoch die Seite wechselte.
8.1.06
Fahrt nach Mockern
Heute war ein sonniger, aber etwas kalter Tag. Dadurch war der Waldboden an den nicht vereisten Randstreifen hartgefroren und nicht mehr schlammig. Bei dem schönen Wetter waren zahlreiche Spaziergänger im Wald unterwegs. Viele trauten sich nicht auf das Eis. Dadurch musste ich oft absteigen und auf dem Eis an ihnen verbeigehen. Außerhalb des Waldes war es dann auf der Paditzer Straße/Am Steinbruch schön. Von rechts schien die Sonne und der vor mir liegende Hügel schützte vor dem Ostwind. Die gestern erwähnte Stelle mit verharschtem Schnee auf Eis existierte noch und ich musste wieder dort absteigen. Vor der Brücke stieg ich wieder auf und fuhr zum Radweg. Dort fuhr ich der Sonne entgegen. Heute waren auf dem Radweg zahlreiche Fußgänger unterwegs. Ich musste aber nicht deswegen absteigen und auch die Bergabfahrt in Schlangenlinie (s. gestern) klappte. Nachdem ich die Brücke unterquert hatte, bog ich an der Brücke, wo die B93N auf die alte B93 (Zwickauer Straße) trifft, links ab in Richtung Mockern. Nach der Brücke kreuzt der Radweg die Abfahrt zur B93N. Hier stieg ich ab und überquerte die Kreuzung zu Fuß. An der anderen Seite ist der Radweg angenehm. Er ist asphaltiert und abschüssig. Die Neigung ist so optimal, dass ich nichts zu tun brauchte. Das Einrad fuhr fast von selbst. Ich brauchte nicht vorwärts zu treten und auch nicht zu bremsen. Da ich keine Wendestelle fand, stieg ich am Ortseingangsschild von Mockern ab. Bis dahin hatte ich von zu Hause aus eine Strecke von 4,5 km zurückgelegt.
Auf der Rückfahrt musste ich den Berg bis zur Kreuzung nun hochwärts fahren. Das war nicht allzu anstrengend. Die Kreuzung überquerte ich ohne abzusteigen. Nachdem ich die Brücke in Rückrichtung unterquert hatte, versuchte ich, mich den Berg hochzuquälen. Heute klappte das nicht. Der Wind kam rechts. Das ist besonders fies, da die gestern beschriebene Mehrbelastung des linken Beines dann besonders stark ist. Hinzu kam eine einseitige Abkühlung. Das weniger arbeitende rechte Bein bekam mehr vom Wind ab, so dass der rechte Fuß sich kühler anfühlte, als der linke. Das irretierte etwas. Auf einem Absatz stieg ich wieder auf und fuhr den Rest der Steigung hoch. Das Seitenwindproblem wurde ich erst wieder los, als ich die Brücke Paditzer Straße/Am Steinbruch überquerte. Die Rückfahrt durch den Wald glich der Hinfahrt und in Südost gab es dann auch keine Besonderheiten.
Auf der Rückfahrt musste ich den Berg bis zur Kreuzung nun hochwärts fahren. Das war nicht allzu anstrengend. Die Kreuzung überquerte ich ohne abzusteigen. Nachdem ich die Brücke in Rückrichtung unterquert hatte, versuchte ich, mich den Berg hochzuquälen. Heute klappte das nicht. Der Wind kam rechts. Das ist besonders fies, da die gestern beschriebene Mehrbelastung des linken Beines dann besonders stark ist. Hinzu kam eine einseitige Abkühlung. Das weniger arbeitende rechte Bein bekam mehr vom Wind ab, so dass der rechte Fuß sich kühler anfühlte, als der linke. Das irretierte etwas. Auf einem Absatz stieg ich wieder auf und fuhr den Rest der Steigung hoch. Das Seitenwindproblem wurde ich erst wieder los, als ich die Brücke Paditzer Straße/Am Steinbruch überquerte. Die Rückfahrt durch den Wald glich der Hinfahrt und in Südost gab es dann auch keine Besonderheiten.
7.1.06
Eis im Wald und gelungene Bergabfahrt
Mit dem Jahreswechsel ist der Resturlaub verbraucht und zudem gab es in den vergangenen Tagen Suizidwetter. So hatte ich anderthalb Wochen keine Gelegenheit, draußen zu fahren. Verlernt hatte ich das Fahren während dieser Pause nicht. Der erste Aufstieg klappte und ich fühlte mich gleich wieder wohl auf dem Sattel. Weil in diesem Sonnabend wenig Verkehr war, konnte ich den Buchenring fahrend überqueren und kam so mit nur einem Abstieg zum Wald. Dort zeigte sich der Weg vereist. Nur ein schmaler Streifen am Rand war befahrbar. Da ich dort kaum Möglichkeiten hatte, Hindernissen auszuweichen, musste ich auf dem Weg zur Paditzer Straße mehrmals absteigen. Außerhalb des Waldes war die Paditzer Straße zunächst frei und trocken. Der ansteigende Teil war jedoch bis kurz vor der Brücke mit Eis und verharschtem Schnee bedeckt. Das Rad drehte sofort durch und ich musste ein Stück schieben. Auch für zwei Mountainbiker, die an mir vorbeifuhren, war es nicht einfach. Kurz vor der Brücke stieg ich wieder auf. Die andere Seite der Brücke war eisfrei. So gelangte ich ohne Probleme auf den Radweg und fuhr in Richtung Zwickauer Straße. Ein kräftiger Rückenwind wirkte dort wie eine Lehne. Das war sehr bequem und das Einrad fuhr fast von selbst. Am letzten Stück vor der Brücke Zwickauer Straße hatte ich bisher immer absteigen müssen, weil es zu steil abwärts ging. Heute fuhr ich in Schlangenlinie hinunter und verringerte so die Steigung. Das klappte erstaunlich gut und ich kam unten an, ohne absitzen zu müssen. Drüben hatte ich die Absicht, irgendwo an der Gartenanlage zu wenden, um auf der Rückfahrt nur ein kurzes Stück durch den vereisten Wald fahren zu müssen. Die Wende kam aber früher. Kurz bevor ich die Gabelung erreichte, sah ich ein Schnee-Schlamm-Gemisch auf einer Kurve. Außerdem fuhr dort ein Auto. Um nicht absteigen zu müssen, wendete ich auf der Gabelung. So eine enge Wende hatte ich nie zuvor gefahren. Dann überlegte zu Beginn der Rückfahrt an der ersten Kurve, ob ich über die Brücke in Richtung Mockern weiterfahren soll. Es war aber zu spät dafür und ich fuhr weiter zurück. Nach Unterquerung der Brücke musste ich den schwierigen Berg erstmals hochfahren. Das entwickelte sich zur Herausforderung. Wegen des von rechts vorn kommenden Windes musste das schwächere linke Bein die Hauptarbeit leisten. Ich kam den Berg nur mit Mühe hoch. Nachdem ich die Brücke der Paditzer Straße überquert hatte, musste ich an der vereisten Stelle wieder absteigen. Damit war nun doch noch eine lange unterbrechungsfreie Strecke zusammengekommen, ca. 4,5 km. Im Wald musste ich nur noch zweimal absteigen und in Südost gab es keine Besonderheiten.
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