28.5.26

Lauer Abend

Jetzt ist die Zeit, in der man sich nach 20 Uhr draußen aufhalten kann, ohne dass man es Nacht nennen kann. Am Wochenende gab es die erste Hitzewelle des Jahres. Aktivitäten am Tage ermüdeten so weit, dass die Lücken zwischen diesen Aktivitäten und nächtlichen astronomischen Beobachtungen zur Ruhe da waren.

Das wolkenlose Wetter hielt sich, aber es wurde im Laufe der Tage kühler. Der Nachmittag schien frei und alles perfekt. Eine kurz einberufene Videokonferenz brachte noch eine Verzögerung. 19:50 saß ich dann endlich wieder auf dem Einrad.

Ich hatte lange keine Aufnahmen mehr gemacht, die mit der Pivo nachgeführt wurden. Deshalb probierte ich das einmal wieder. Ich hatte helle Stiefel an, damit sie sich an der Sonne nicht aufheizen. Das Gelände am Spatzennest lag aber inzwischen vollständig im Schatten. Hier hatten die hellen Stiefel den Vorteil der besseren Sichtbarkeit.

Das Video enthält eine Episode mit Pendeln und den Abstieg, der hier in Zeitlupe zu sehen ist. Dazu fuhr ich eine langgestreckte Ellipse, um einigermaßen gerade in Richtung Kamera zu fahren.

Das Video vom Fahren im Kreis hatte ich gleich zu Beginn aufgenommen. 20:08 machte ich eine Pause an einem Geländer.
Wenig später eine Pause auf der Mauer. In den letzten Tagen war ich nur in Sandalen an den Füßen unterwegs gewesen. Die Stiefel waren eine Abwechselung. Bei 19°C waren die Acquo Greta sehr angenehm zu tragen.

20:21 an der Mauer: Sie ist geringfügig höher als der Sattel. So ist ein Umsetzen vom Sattel auf die Mauer und zurück leicht. 

Mit dem Einrad zusammen bin ich über zwei Meter groß und kann über Hecken, Menschenansammlungen u.a. gucken, was sonst so nicht möglich wäre. Das erhöhte Sitzen ist so nicht nur schön, sondern bringt auch mehr Sicherheit.

Nach einer Dreiviertelstunde beendete ich das Fahren.

17.5.26

Farbige Acquo - ideal bei Sonnenschein

 

Die letzte Fahrt war fast zwei Wochen her. Heute bot sich wieder eine Gelegenheit. In der Zwischenzeit hatte Acquo farbige Stiefel im Angebot. Ich wählte die Greta im hellsten Farbton aus, mit der Absicht, auch bei intensiver Sonneneinstrahlung in Overkneestiefeln fahren zu können, ohne dass sich die großen Oberflächen der Stiefel sonderlich aufheizen. Gestern kamen die Stiefel an, heute probierte ich sie aus. 

13:11 fuhr ich los. Vom Fahrgefühl her gab es nichts Neues, weil ich schwarze Greta schon oft und gerne auf dem Einrad an hatte. Das Wetter war kühl, aber heiter. Dadurch bekamen die Stiefel von Zeit zu Zeit viel Sonne ab. Die Oberflächen erwärmten sich dabei erwartungsgemäß nur wenig.

Nach etwas Einfahren begann ich mit Slaloms auf dem abschüssigen Weg vom Buchenring zum Spatzennest. Der Wechsel zwischen ebenen und abschüssigen Abschnitten im Slalom fühlt sich im Bauch wunderschön an. Dabei ist das leicht und ohne Stress zu fahren. Ein Genuss ohne großen Aufwand, Lebensfreude.

Die hellen Stiefel erleichtern es auch der Handykamera, noch in unmittelbarer Nähe ordentlich abzubilden. 

An meinen Einrädern habe ich großflächige BMX-Pedalen, auf denen die Füße in ganzer Breite Platz finden. Das schafft Sicherheit an holprigen Stellen und bei heftigen Bewegungen. So kann ich mich auf dem Einrad entspannen und wohl fühlen. Wenn ich dazu bequeme Stiefel an habe, ist das Wohlfühlen perfekt.

Später legte ich einen seitlich gespreizten Slalom auf dem Parkplatz aus. Wie üblich, versetzte ich jeden zweiten Stein zwei Fußbreit nach links. 

Den seitlich gespreizten Slalom hatte ich lange nicht mehr geübt. Er klappte trotzdem auf Anhieb fehlerfrei. Vorteilhaft ist es, dabei gerade zu sitzen, damit die Sattelstütze senkrecht steht und die Hüfte frei bewegt werden kann. So lässt sich das Einrad leicht lenken. Unbequem wird das nicht, weil die Beine seitlich am Sattel herunterhängen und das Becken aufrecht steht.

Nach einer guten Dreiviertelstunde machte ich eine Pause auf der Mauer. In diesem Moment 
14:05: Pause an der Sonne, in diesen Stiefeln kein Problem. Bei der letzten Fahrt hatte ich schwarze Overkneestiefel aus mehr atmungsaktivem Material bei 27°C bei trübem Wetter an. Damit habe ich jetzt die Wahl zwischen hellen Acquos bei viel Sonne und Mikrofaserleder bei hoher Temperatur.

Auch an der Mauer kam die Sonne wenig später rum. Die bequemen Stiefel blieben kühl. Diese Pause machte ich nach einer Stunde Fahrt. 

Ich fuhr dann noch eine Viertelstunde und stieg nach 75 Minuten Fahrt an der Haustür ab. 

 


 

Der erste Slalom bei Tiktok



Der Zweite dort

  

3.5.26

Bei 27° in Overkneestiefeln

Als meteorologischer Sommertag gilt ein Tag, an dem die Temperatur 25°C erreicht. Heute wurde dieser Schwellwert mit 27°C deutlich überschritten. Normalerweise das nicht unbedingt Wetter für Overkneestiefel. In der letzten Zeit hatte ich aber an einem dünnwandigen Paar Stiefel aus Mikrofaserleder Gefallen gefunden und es als Sommerstiefel bezeichnet. Deshalb prüfte ich, wie sich diese Stiefel bei tatsächlichen Sommertemperaturen anfühlen.

16:24 fuhr ich los.  

Am 1.Mai hatte ich den abschüssigen Slalom unten verlängert. Das erweiterte ich heute und stellte die Kamera auf eine Mauer. Das brachte eine neue Perspektive. Nach 24 Minuten begann ich die Slaloms.

Eine Pause 16:58. Die Stiefel bedeckten sich etwas mit Staub. Die Luft war sehr trocken. Dadurch fühlte sie sich nicht heiß an.
Kurze Pause 17:16. Ich war nun mehr als 50 Minuten in den Stiefeln unterwegs und hatte noch kein Bedürfnis, sie loszuwerden. Sie sind wirkliche Sommerstiefel.
Die Sonne wurde durch Wolken am Saharastaub gedimmt. Es kam auch ein angenehmer Wind auf. Dieses milde Wetter genoss ich noch einige Minuten in meinen Overkneestiefeln und beendete nach einer Stunde das Fahren.
 

 

1.5.26

1.Mai nach der Kundgebung

In dieser Woche war ich vorwiegend in gewerkschaftlichen Angelegenheiten unterwegs. Dabei schien immer die Sonne, aber die gefühlte Temperatur machte eine starke Entwicklung nach oben. Am Mittwoch hatten wir in Leipzig gestreikt. Dabei bewirkte die pralle Sonne kaum Erwärmung, weil ein kalter Nordostwind jegliche Erwärmung an Oberflächen wegblies. Zum 1.Mai war der Wind in Altenburg nur noch schwach und nicht mehr kalt. An einem Fernrohr konnten Sonnenflecken beobachtet werden. 

Am Nachmittag hatte ich noch Lust auf das Einrad. Als ich dann 18:22 losfuhr, waren noch 20°C. Diese leichten Overkneestiefel hatte ich in der letzten Zeit gerne an gehabt und als Sommerstiefel bezeichnet. Heute probierte ich, ob ich mich auch bei 20°C und Sonne darin wohl fühle.

Weil der Schatten sich schnell auf den Verbindungsweg zwischen Buchenring und Spatzennest zubewegte, nahm ich noch ein Video auf, wobei ich den Slalom unten verlängerte.

Um etwas mehr Weg zu bekommen, knickte ich den Slalom unten nach in Fahrtrichtung rechts ab. Das fühlte sich wunderschön an, zuerst der Wechsel von der Neigung in die Ebene mit leichtem Druck im Bauch und zur Seite fallen lassen, um noch um den nächsten Stein herum zu kommen.
Auch beim nächsten Mal hatte es mich beim Wechsel von der abschüssigen Abfahrt in die Ebene etwas weit herausgetragen. Den nächsten Stein umfuhr ich trotzdem ziemlich entspannt. Das Einrad ist wendig und die Stiefel geben Sicherheit. 
Tief stehende Sonne gibt es im Areal nur an einer Stelle, wo die Sonne über einer Kreuzung steht. Das ist um 18 Uhr MESZ herum. Gemäß Reflexionsgesetz, Eintrittswinkel = Austrittswinkel, glänzen Stiefel bei flachem Winkel stärker als bei höherem Sonnenstand. Dadurch werden die Bewegungen der Beine besser sichtbar. Mit Overkneestiefeln klappt das besonders gut. Sie haben viel Oberfläche und wölben sich an den Knie nach oben.
Der Abstieg unmittelbar vor der Kamera. Wenn der linke Fuß die Pedale verlässt, geht die Hand zum Sattel.
Das Einrad kippt nach vorn. In Erwartung des Bodenkontakts strcke ich den linken Fuß schonmal nach unten.
Kurzzeitig sind beide Füße in der Luft.
Gelandet.

18:45 lag ein Teil des Slaloms schon im Schatten.

Die Pausenmauer lag schon länger im Schatten.

Oben am Buchenring schimmerte noch etwas Sonne durch das Geäst der Bäume.

Nach einer Dreiviertelstunde beendete ich das Fahren. Bis zum Schluss hatte ich mich in den Overkneestiefeln bei 20°C wohl gefühlt.