1.5.26

1.Mai nach der Kundgebung

In dieser Woche war ich vorwiegend in gewerkschaftlichen Angelegenheiten unterwegs. Dabei schien immer die Sonne, aber die gefühlte Temperatur machte eine starke Entwicklung nach oben. Am Mittwoch hatten wir in Leipzig gestreikt. Dabei bewirkte die pralle Sonne kaum Erwärmung, weil ein kalter Nordostwind jegliche Erwärmung an Oberflächen wegblies. Zum 1.Mai war der Wind in Altenburg nur noch schwach und nicht mehr kalt. An einem Fernrohr konnten Sonnenflecken beobachtet werden. 

Am Nachmittag hatte ich noch Lust auf das Einrad. Als ich dann 18:22 losfuhr, waren noch 20°C. Diese leichten Overkneestiefel hatte ich in der letzten Zeit gerne an gehabt und als Sommerstiefel bezeichnet. Heute probierte ich, ob ich mich auch bei 20°C und Sonne darin wohl fühle.

Weil der Schatten sich schnell auf den Verbindungsweg zwischen Buchenring und Spatzennest zubewegte, nahm ich noch ein Video auf, wobei ich den Slalom unten verlängerte.

Um etwas mehr Weg zu bekommen, knickte ich den Slalom unten nach in Fahrtrichtung rechts ab. Das fühlte sich wunderschön an, zuerst der Wechsel von der Neigung in die Ebene mit leichtem Druck im Bauch und zur Seite fallen lassen, um noch um den nächsten Stein herum zu kommen.
Auch beim nächsten Mal hatte es mich beim Wechsel von der abschüssigen Abfahrt in die Ebene etwas weit herausgetragen. Den nächsten Stein umfuhr ich trotzdem ziemlich entspannt. Das Einrad ist wendig und die Stiefel geben Sicherheit. 
Tief stehende Sonne gibt es im Areal nur an einer Stelle, wo die Sonne über einer Kreuzung steht. Das ist um 18 Uhr MESZ herum. Gemäß Reflexionsgesetz, Eintrittswinkel = Austrittswinkel, glänzen Stiefel bei flachem Winkel stärker als bei höherem Sonnenstand. Dadurch werden die Bewegungen der Beine besser sichtbar. Mit Overkneestiefeln klappt das besonders gut. Sie haben viel Oberfläche und wölben sich an den Knie nach oben.
Der Abstieg unmittelbar vor der Kamera. Wenn der linke Fuß die Pedale verlässt, geht die Hand zum Sattel.
Das Einrad kippt nach vorn. In Erwartung des Bodenkontakts strcke ich den linken Fuß schonmal nach unten.
Kurzzeitig sind beide Füße in der Luft.
Gelandet.

18:45 lag ein Teil des Slaloms schon im Schatten.

Die Pausenmauer lag schon länger im Schatten.

Oben am Buchenring schimmerte noch etwas Sonne durch das Geäst der Bäume.

Nach einer Dreiviertelstunde beendete ich das Fahren. Bis zum Schluss hatte ich mich in den Overkneestiefeln bei 20°C wohl gefühlt.