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18.10.25

Zwei Tage Goldener Oktober

Weil ich den Bericht am 18. Oktober nicht fertigbekommen hatte und am nächsten Tag gleich nochmal mit dem Einrad unbterwegs war, fasse ich zwei Tage zusammen.

Am Sonnabend, d. 18.10. legte das graue Nieselwetter eine Pause ein. Die Sonne schien und es wurden Wespen noch einmal aktiv.

Der Himmel war blau und Wolken, die fast zwei Wochen lang für Dauergrau gesorgt hatten, waren Zierde.


 

Bei Tiktok hatte ich gestern ein älteres Kurzvideo hochgeladen. Das hatte mir Lust gemacht, die dort getragenen Stiefel mal wieder anzuziehen. 14:42 saß ich damit draußen auf dem Einrad. Trotz Sonne war es ziemlich kühl und somit ein geeignetes Wetter für die hohen Lederstiefel. Es ließ sich damit entspannt fahren.

Nach einer Viertelstunde nahm ich ein Video vom Fahren auf dem abschüssigen Zugangsweg zum Spatzennest auf. Bei den für die Jahreszeit sehr guten Lichtverhältnissen wurde die Bildqualität recht gut.

Das Reel gibt es auch auf Tiktok. Die Coverbilder kann man dort herunterladen und die Qualität ist erstaunlich gut. Tiktok hat wie die anderen "sozialen Medien" das Problem, dass es in die Extreme zieht. Mit der for you page werden dort aber auch Beiträge zufällig herumgestreut, was zu interessanten Interaktionen führt. 

So bekomme ich nebenher Jugendsprache mit, wie z.B. "slay" und "tuff". Ein hellblaues Herz muss nicht bedeuten, dass jemand AfD-Fan ist. Auch taucht die Frage, wie man vom Einrad absteigt, häufiger auf, als die Frage nach dem Aufstieg. Dabei ist das Absteigen viel einfacher.
 

Am Abend bot sich dann die Chance, den Kometen C/2025 R2 SWAN zu sehen. Er stand in der Milchstraße und vor Sternen war kaum etwas vom Schweif zu sehen.

In der mondlosen Nacht war auch der Andromedanebel schön zu sehen.

Weiter unten im Norden waren Polarlichter zu sehen, genauer ein SAR-Bogen. Das brachte mein Vorhaben, zum 30. Jahrestag der Kulisse ein Bier trinken zu gehen, entgültig zu Fall.

Der Himmel schmierte dann zu, aber das Wetter blieb schön. Deshalb stand Sonntag Mittag noch eine Fahrt mit dem Einrad an.

13:34 ging es los. Zum ersten Mal in diesem Jahr hatte ich die Black Forrest Stiefel an. Gemessen an der Anzahl der Einsätze sind sie die zweithäufigst benutzten Stiefel. Allerdings hatte ich sie in der Leipziger Zeit fast immer getragen, in der ich deutlich weitere Strecken fuhr, als in Altenburg. Meine Weitenrekorde habe ich in diesen Stiefeln gefahren, z.B. 99 Minuten ununterbrochenes Fahren oder eine Strecke von 24 km. Die Stiefel sind superbequem und stützen die Fußgelenke sehr gut. Leider sind sie an einer Stelle vor dem Fußgelenk gebrochen. Sie sind sehr kostengünstig, aber in meiner Schuhgröße nicht mehr erhältlich.
Der zekratzte Zustand an den Innenseiten der Stiefel ist nicht der Grund für die seltene Verwendung in der letzten Zeit.
Vorn ist der Flicken zu erkennen, der sich allmählich auflöst. Als Nächstes habe ich die Idee, den Riss mit etwas Textilem zu überkleben und das mit einer Schicht Langlauf abzudichten.

Ansonsten fühlen sich diese Stiefel ähnlich wie die Aigle an. Zu Fuß sind sie ein Bisschen schwer. Andere sind sozusagen hybrid, für das Einrad tauglich, aber auch bequem und leicht zu Fuß. Das gilt u.a. für die Acquo und besonders für die federleichten Noname-Stiefel, bei denen ich immer noch nicht weiß, wer die herstellt. 



Zum Schluss noch ein paar heruntergeladene Coverbilder von Tiktok

4. August 

25. August
9. September
 7. Oktober bei schlechten Lichtverhältnissen
12. Juli (Regentag mit wenig Licht)

10.9.25

Bequemes Fahren in seltener Bekleidung

Heute hatte ich Waschtag und dabei war auch die blaue Radlerhose in die Maschine gelangt. Zufällig hatte ich am Montag bei der Suche nach anderen Kleidungsstücken meine allererste lange Radlerhose wiedergefunden. In 20 Jahren Nutzung ist sie abgewetzt und hat auch ein geflicktes Loch. Trotzdem ist sie noch verwendbar. Dazu wollte ich ein Paar lange nicht mehr benutzte Stiefel anziehen und dachte an die Michartin-Overkneestiefel. Diese Lederstiefel sind im Vergleich zu den noch etwas höheren veganen Acquo von gestern etwas derb. Ob ich sie anziehe, machte ich an der Temperatur fest. Sie sollte unter 20°C liegen. Um 17 Uhr waren 19°C. 17:19 fuhr ich los. Beim Gehen reiben die Stiefel unten an den Knöcheln, was bei längeren Fußmärschen unangenehm werden kann. Auf den Pedalen waren sie dann schön bequem. Das Fahrgefühl war nicht viel schlechter als mit Gummistiefeln.

Fahren auf dem geneigten Weg zwischen Buchenring und Spatzennest. 

Als ich zur Straße zum Wenden fuhr, wurde ich von einer Frau gerufen. Es war die Ch. vom PGH. Sie nahm ein handnachgeführtes Video auf. Davon gibt es nur wenige im Blog. Sie sind maschinellen Nachführungen immer noch überlegen. Dabei gibt es auch noch Dialog.

Eine kurze Pause 17:31. Bisher ließ sich mit den etwas klobigen Stiefeln alles gut fahren. Es fehlten noch der gespreizte Slalom und der Kreis rechts herum bei den Müllcontainern zwischen den Parkplätzen. Letzteres ging noch nicht, weil dort ein Auto stand.

So nahm ich mir als Nächstes den Slalom vor. Der klappte auch. Nur der Abstieg sieht etwas merkwürdig aus, weil ich dabei auf einen Stein geriet.

17:50 fuhr das Auto bei den Müllcontainern weg. Nun konnte ich endlich prüfen, ob ich dort mit diesen Stiefeln Kreise rechts herum fahren kann. Das klappte sehr gut.

 

Eine Pause kurz vor Schluss. Nach einer Stunde hörte ich mit dem Fahren auf. Das Einrad hatte den wuchtigen Stiefeln bequeme Leichtigkeit verschafft.


 

24.12.24

An Heiligabend eine Stunde in Overkneestiefeln

In der zweiten Nachthälfte war es aufgeklart und es folgte ein sonniger Morgen. Der weckte die Einradsucht auch an Heiligabend. 12:24 saß ich draußen auf dem Sattel.

Weil mir danach war, hatte ich Overkneestiefel angezogen. Auf dem Einrad hatte ich die nach dem 3.11. nicht mehr getragen. Bei dem optisch schönen Wetter war ich mir zunächst nicht ganz sicher, ob sie unter diesen Bedingungen nicht übertrieben hoch wären, aber der kalte Wind ließ die 4°C kühler erscheinen. So war es angenehm, dass die Knie halb von den Stiefeln bedeckt waren.

Zuerst nahm ich ein Video zur Gewinnung von Einzelbildern auf.

Nach der letzten Benutzung - einem Gang über den Weihnachtsmarkt mit anschließendem Gaststättenbesuch vor zwei Wochen - hatte ich die Schäfte oben an den Schäftenden und um die Knöchel herum mit Vaseline eingerieben. Die sonst ziemlich derben Stiefel waren dadurch weicher geworden und das Knicken den den Kniekehlen bei oben stehenden Pedalen störte nicht.
Auf dem Weg nach unten verschwand der Knick.
So war das Fahren schön. Die Stiefel waren bequem und der Wind kühlte die Knie nicht aus.
Eine weitere Runde

Der Abstieg in Schräglage aus der Kurve heraus

Bodenkontakt
Mit beiden Füßen auf dem Boden

Trotz der klobigen Sohlen ließ es sich recht gut fahren. Mit diesen Stiefeln hatte ich noch nicht die Wende rechts herum zwischen den Parkplätzen versucht. Heute machte ich mich ran. Zuvor ließ sich alles passabel fahren. Nur beim Abfahren von der gebogenen Rampe am Spatzennest rutschte ich mit dem rechten Absatz auf die Pedale. Ich musste deswegen nicht absteigen, aber die Zuversicht wird durch so etwas leicht getrübt. Trotzdem klappte die Wende dann gut.

Der folgte ein Slalom. Den konnte ich auch ohne Schwierigkeiten fahren. Beim Vergleich mit dem Video von gestern fällt auf, dass ich mehr mit dem Oberkörper arbeiten musste. 

Zur Pause auf die Mauer am Spatzennest sitzen war heute wieder möglich. Der letzte Regen lag fast einen Tag zurück.

Ursprünglich wollte ich nur mal kurz fahren, dehnte das dann aber auf eine Stunde aus. Kurz vor Schluss machte ich noch eine Erfahrung, die ich mehrfach befürchtet hatte. Bei der Wende rechts herum zwischen den Parkplätzen hatte ich noch keinen Notabstieg machen müssen und damit gerechnet, dass ein Abstieg zur Seite zu einem Sturz führen könnte. Heute passierte es. Ich stürzte nicht, musste aber das Einrad fallen lassen. Um die Fahrt nicht mit einer unangenehmen Erinnerung zu beenden, fuhr ich die Wende nochmal, diesmal ohne Probleme. So bleibt die Stunde in Overkneestiefeln in angenehmer Erinnerung.


 


3.11.24

Früh am Morgen nach dem Frost

In diesem Herbst gab es bisher nur wenig Frost. Es hatte hier seit vielen Wochen praktisch keine durchgängig klare Nacht gegeben, die für entsprechende Abkühlung hätte soregn können. Heute lag 7:18 noch Reif auf der Wiese im Schlosspark. Gegen 8:00 war ich zu Hause und kam auf die Idee, Einrad zu fahren. So zeitig hatte ich das wohl noch nie gemacht.

Um es bei der Kälte etwas kuschelig zu haben, zog ich Overkneestiefel an. Die bieten mit ihren klobigen Sohlen nicht das optimale Pedalgefühl, aber ich war schon damit gefahren und es hatte funktioniert.

Die Wende rechts herum zwischen den Parkplätzen am Spatzennest konnte ich heute nicht testen, weil jemand einen Blechlemming dort unorthodox abgestellt hatte.

Die nächste Übung war dann der Slalom mit einem großen Schritt Abstand zwischen den Steinen. Zunächst bekam ich den nicht hin. Nach ein paar Versuchen klappte es und ließ sich dann beliebig oft fehlerfrei wiederholen.

Ein Einzelbild aus dem Video
Eine Pause nach 23 Minuten. Mit den Overkneestiefeln war ich sehr zufrieden. Damit ließ sich alles fahren, was der Morgen bot und in den hohen Schäften war es angenehm warm und trocken.

Bei Stiefeln, die über die Knie reichen, entsteht die Frage, was passiert an der Rückseite. Wird der Stiefel geknickt oder gestaucht? Diese werden gestaucht. Beim Fahren ist das nicht zu spüren.

Eine Dreiviertelstunde fuhr ich heute in Altenburg Südost mit dem Einrad herum.


24.3.24

Ungemütliches Frühlingswetter

Nachdem ich bei den letzten Fahrten im Winter immer mildes Wetter gehabt hatte, begann der Frühling mit einer Abkühlung. Heute nieselte es hin und wieder und es wehte ein kalter, böiger Wind. 11:51 fuhr ich los.

 

Nach ein paar Minuten machte ich ein paar Aufnahmen, die mit der Pivo nachgeführt wurden. Zuerst mit der App Pivo +,

dann mit Pivo Play. Die Unterschiede sind zu sehen. Pivo Play hat eine höhere Auflösung, komprimiert aber stärker, was Artefakte am Himmel andeuten. Pivo + zoomt ansonsten und hat mich über das ganze Video nie verloren.

Nach dem zweiten Video fuhr ich eine Viertelstunde in Südost herum, wobei der Nieselregen zwischenzeitlich zunahm. Wegen dieses Wetters hatte ich seit langem einmal wieder Overkneestiefel angezogen. Über diese Entscheidung war es draußen ziemlich froh, denn mit kalten Knien fahren ist nicht sehr angenehm. In den hohen Stiefeln fühlte ich mich dagegen wohl. 

Dann machte ich erstmal eine kurze Pause. Eigentlich wollte ich insgesamt nur eine halbe Stunde fahren. Die war nun erreicht und ich hatte Lust, noch ein Bisschen zu fahren.


Später legte ich noch einen Slalom mit zehn Steinen und der Kamera als Wendepunkt aus.

Trotz des trüben Wetters kamen dabei einigermaßen brauchbare Einzelbilder zustande.

Zur Kamera hin

Von der Kamera weg

Ich kombinierte dann verschiedene Stellen, z.B. von der Bushaltestelle Pappelstraße zum Spatzennest durch den Slalom, hinten wenden und dann wieder zur Pappelstraße. Im Bereich der Pappelstraße war ich zuvor noch nie mit den Overkneestiefeln gefahren. Es ging sehr gut.

Zuletzt machte ich noch Dauerfahren, hinwärts durch den Slalom, wenden, in der Rückrichtung beim Fahren ausruhen, dann wieder wenden und durch den Slalom. Das ging auch ohne Probleme. So musste ich während der Stunde, die am Ende noch voll wurde, nie unfreiwillig absteigen.

7.1.24

Kälteeinbruch und nachgeführte Aufnahmen

An den ersten sechs Tagen des neuen Jahres war ich nicht Einrad gefahren. Neujahr war ich zu müde und gestern dauerte ein Arbeitseinsatz bis kurz vor Sonnenuntergang. In der Zwischenzeit hatte ich aber an den Geräten etwas gemacht.

 

Ein neuer Sattel war nötig geworden, nachdem die Verschraubungen an den Griffen so weit ausgeleiert waren, dass beide Griffe nur noch locker hielten. Das lässt sich zwar mit Montagekleber o.ä. aufarbeiten, aber es war einfacher, zunächst den Sattel zu wechseln. Den alten habe ich nicht weggeworfen und kann ihn mal in Ruhe reparieren.


Videos mit Nachführung bringen mehr Details, weil ein kleinerer Bildausschnitt gewählt werden kann. Eine wenige Videos von meiner Einradfahrerei haben Menschen aufgenommen. Eins wurde von einem Kind aus der Nachbarschaft auf dem Parkplatz am Spatzennest aufgenommen und mehrere von Sylvia Gerlach um 2011 in Leipzig (hier und hier).

Hin und wieder hatte ich über eine automatische Lösung nachgedacht. Eine Drohne schien mir zu aufwändig. In der letzten Zeit wurden häufig Drehvorrichtungen beworben. Manche haben eine eingebaute Kamera, andere nutzen die des Handys. Letztere haben keine größere Reichweite. Deshalb habe ich eine Pivo gekauft. Diese Bezeichnung hat nichts mit tschechischem Bier zu tun, sondern mit Pivot, dem Drehpunkt.

Das milde Wetter der letzten Wochen fand über Nacht ein Ende. Nebel zeigte die Abkühlung an. Morgens war der Nebel verschwunden und es hatte sich auf -3°C abgekühlt, die kalter Wind zu gefühlten -7°C machte. Nicht unbedingt schönes Einradwetter. Zunächst hatte ich deshalb Overkneestiefel favorisiert, war dann aber auf die Idee gekommen, mit dem Pivo freie Aufstiege aufzunehmen. Die mache ich wegen der Abnutzung nur mit Gummistiefeln. So hatte ich die Dafna an, als ich kurz vor 11:45 anfing.


Der erste Versuch mit Standardeinstellungen zeigte, dass das Gerät brauchbar ist. Während ich im Kreis fuhr, beobachtete ich die Kamera. Ich hatte den Eindruck, dass die Nachführung langsam ist und fuhr deshalb auch langsam und beobachtete ständig die Kamera. So funktionierte es zunächst ziemlich gut. Als ich nach dem Abstecher auf die Rampe wieder weiterfuhr, riss der Kontakt für einige Sekunden ab.

Ausschnitte vom freien Aufstieg am Anfang. Die Lichtverhältnisse waren sehr schlecht. Deshalb kamen keine guten Einzelbilder zustande.

Bereit zum Aufsteigen: Ich sitze auf dem Sattel, die Sattelstütze ist ca. 45° nach hinten geneigt. Ich muss mich nur noch mit dem linken Fuß abstoßen und mit dem rechten Fuß auf die Pedale treten.

Los gehts.
Die Sattelstütze ist fast senkrecht.
Der linke Fuß steht nun auch auf der Pedale.
Dieses Einzelbild sieht schon wie fahren aus.
Doch das Rad rollt unter mir nach vorn durch und ich muss pendeln.
Wenn sich bei Pendelbewegungen ein Fuß nach hinten aus dem Bild bewegt, hilft Pivo nicht, weil der Oberkörper fast ruht.
Nochmal nach vorn pendeln ...
und zurück und eine gute Anfahrposition ist erreicht.

Das Einrad fährt.

Der zweite Teil vom ersten Video. Die Automatik hat mich wieder eingefangen und Pivo dreht sich.

Ein Einzelbild vom Fahren
Der erste Teil des Videos enthielt den Aufstieg, hier nun der Abstieg, von der Seite aufgenommen. Ich nehme den linken Fuß von der Pedale und habe den Sattel in der Hand.
Ich strecke das linke Bein nach vorn.
Die Sattelstütze kippt nach vorn.
Und schon bin ich unten.
Nach ein Schritt
Und zum Stehen kommen



Beim nächsten Versuch stellte ich die maximale Nachführgeschwindigkeit eine Stufe höher. Nun konnte ich die Kreise schneller fahren. Das Video beginnt mit zwei verkorksten Aufstiegen. Beim Fahren einer Acht reißt bei 1:47 der Kontakt ab. Schnelle Richtungsänderungen mag Pivo nicht.

Eine andere Seltsamkeit der Pivo zeigte sich, als ich sie an einem Geländer aufstellte. Sie ließ sich dort nicht dazu bewegen, mir zu folgen.

Nachdem ich sie an einer anderen Stelle aufgestellt hatte, funktionierte sie wieder. Nun nahm ich Kreise mit einem kleinen Stück Slalom auf.

Danach hatte ich erstmal genug aufgenommen und fuhr Slalom und anderes. 12:30 begann ich eine Viertelstunden Dauerfahren. Beide Parkplätze waren nicht zugeparkt, so dass auf beiden ein bequemes Wenden möglich war. Bei der Kälte fühlte sich der Sattel etwas hart an. Auch die Gummistiefel verloren etwas an Geschmeidigkeit. Einmal fasste ich beim Fahren an einen Schaft. Er fühlte sich tatsächlich hart an. Für das Fahren ist das nicht unbedingt schlecht. 

Beim Dauerfahren schwitzte ich heute kein Bisschen. Die Bewegung reichte gerade so aus, dass ich nicht fror. Gegen Ende fühlten sich Knie und Fußzehen etwas kühl an. Kurz nach 12:45 beendete ich das Fahren, war also etwas mehr als eine Stunde draußen.

Drinnen beschlugen die kalten Stiefel sofort. Wenig später hatte ich den Eindruck, dass es heller geworden war. Deshalb begab ich mich nochmal mit dem Einrad nach draußen, diesmal in Overkneestiefeln. Um 13:45 fuhr ich los und nahm ein Video mit Pivo auf.

Die Lichtverhältnisse waren geringfügig besser als mittags.
In diesen Stiefeln ließ es sich gut aushalten. Die Knie bekamen weniger Kälte ab.

Zum Schluss der Abstieg
Linkes Bein nach vorn ...
... und abkippen lassen.
Linker Fuß auf dem Boden
Noch ein Schritt
Und Stehen.
 
14:00 hörte ich mit dem Fahren auf.