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7.4.24

Abends

An diesem Wochenende hatte ich mittags keine Zeit, mit dem Einrad zu fahren. Am Sonnabend gab es im Garten zu tun und heute hatten wir nachmittags Esperanto gemacht. Gegen 19:30 kam ich nach Hause. Es war noch nicht dunkel und bekam noch Lust auf eine kleine Tour, obwohl ich nach einer Nacht mit wenig Schlaf tagsüber müde gewesen war. Das Sitzen auf dem Einrad fühlt sich so angenehm an, dass es süchtig macht. Dazu ziehe ich meistens bequeme Stiefel an und fühle mich dann auf dem Gefährt sehr wohl.

So war es auch heute wieder, nachdem ich 19:46 aufgestiegen war. Das war zehn Minuten vor Sonnenuntergang. Mit 20°C war es noch ziemlich warm. Der Himmel war u.a. vom Saharastaub trübe und die Hausnummernbeleuchtungen hatten sich bereits eingeschaltet. Fotos oder Videos aufzunehmen war nicht mehr sinnvoll, doch zum Fahren reichte das Licht völlig aus.

Weil zur vorgerückten Stunde nicht mehr viele Menschen draußen unterwegs waren, konnte ich dreimal hintereinander um den letzten Block des Buchenring herum fahren, ohne einmal anhalten zu müssen. Das ist die einzige Runde, die ich rechts herum besser fahren kann.

Im Laufe der Zeit leuchtete immer mehr Kunstlicht auf. Für entspannten Fahrgenuss reichte das Licht weiterhin aus. So fuhr ich heute 35 Minuten.

16.5.23

Spatzennest und Wald kombiniert

Kurzfristig war Esperanto ausgefallen. Für die plötzlich gewonnene Zeit wog ich zwischen drei Alternativen ab: Steuererklärung fertigmachen, Einkaufen oder Einrad fahren. Da die Zeit nicht für die ersten beiden verplant war, entschied ich mich für das, was den meisten Spaß macht, also das Einrad.

Das Wetter hatte eine gewisse Besonderheit. Kalendarisch waren die Eisheiligen gestern mit der Kalten Sophie zu Ende gegangen. Heute war es aber noch etwas kühler geworden. Am Abend wurde daraus vorzügliches Einradwetter, 14°C und zeitweilig Sonne bei dünner Wolkendecke. 

Ich hatte zunächst keinen Plan, wohin ich fahren sollte. Bei der Kühle bot es sich an, mal wieder eine Hose mit Sitzpolster anzuziehen. Außerdem zog ich die engen Black Forrest Stiefel an, die ich zwei Monate nicht mehr an hatte. Für die Kurven am Spatzennest waren die gleichhohen Dafna auch am besten geeignet. Dazu nahm ich das Einrad mit dem schmalen Reifen. Ein Kompromiss: Ein schmaler Reifen der gut für Kurven geeignet ist und steifere Stiefel, mit denen sich auf holprigen Waldwege gut fahren lässt.

18:04 stieg ich draußen auf.


(Sollten die Videos nicht im Blog angezeigt werden, bitte auf YouTube klicken. )

Zunächst fuhr ich einen Slalom um Steine am Spatzennest. Die Steine hatte ich mit Absicht in einem Bogen gelegt, um an Ende besser bei der Mauer wenden zu können. Die Black Forrest erwiesen sich als sehr gute Slalomstiefel.

Nach zwölf Minuten war mir danach, in den Wald zu fahren.

Kurz vor der Abfahrt warf ich noch einen Blick auf die Wiese. Für einen No Mow May hat es nicht gereicht, aber immerhin wurden Teile der Wiesen stehen gelassen. Das Bewusstsein für Naturschutz scheint bei den Behörden zuzunehmen. 

Auf der Paditzer Straße bog ich ab, um unter der Brücke über die Umgehungsstraße ein paar Kreise zu drehen.


 Dabei hatte ich die Idee, mit Zoom aufzunehmen, damit die Größenunterschiede zwischen nahem und fernen Teil des Kreises nicht so groß werden. Das hochkant aufzunehmen, war nicht wirklich durchdacht.


Wie der Ausschnitt zeigt, wäre Querformat besser gewesen oder ich muss lernen, die Kreise deutlich enger zu fahren. Die Gabelung ist etwas uneben, weshalb ich hier mehr Kurvenradius brauche, als am Spatzennest.

Auf der Rückfahrt fiel mir ein, dass ich die Steine der Slalommarkierungen nicht in die Drainage zurückgelegt hatte. Daraus wurde der Plan, den Slalom nochmal zu fahren. Danach machte ich eine kurze Pause auf der Mauer. Fünf der sieben Steine sind noch zu sehen. 

Nach dem Einsammeln der Steine war ich 50 Minuten mit dem Einrad draußen. Um die Stunde voll zu machen, fuhr ich noch zwischen den beiden Rampen hin und her. Das machte mit den Black Forrest Spaß, weil sich damit das Einrad beim Hochfahren aus der Kurve heraus sehr gut beschleunigen lässt.


 


 

27.9.20

Nach Kälteeinbruch und Dauerregen

Am Freitag gab es einen Kälteeinbruch und am gestrigen Sonnabend regnete es bei einer Tageshöchsttemperatur von 10°C durch. Ein Wetter, wie es in den 70er Jahren üblich war. Nach Mitternacht klarte es auf und es blieb dann bei 14°C trocken. Als ich kurz nach 13:45 losfuhr, schien sogar noch kurz die Sonne. Dann trübte es sich ein, regnete aber nicht.

Die Wege außerhalb des Waldes waren trocken. Als ich die Rietschelstraße überqueren wollte, hielt ein Auto an, um mich rüberzulassen. Das Angebot konnte ich aber nicht nutzen, weil drüben alles zugeparkt war. Auf dem weiteren Weg zum Wald war vom Regen lediglich eine Pfütze übriggeblieben. Am Waldrand war dann wieder alles zugeparkt. Es lief ein Fußballspiel des SV West 03. Das dürfte nicht die alleinige Ursache gewesen sein.

Im Wald wurde es von Abschnitt zu Abschnitt nasser. Bis zur Hans-Driesch-Straße war der Weg nur etwas feucht und das Rad rollte leicht. Bis zur Gartenanlage Waldluft hemmte eine dünne Schlammschicht das Rad schon etwas. Der Heuweg war dann mit einigen Pfützen bedeckt. In der Unterführung stand Wasser. 

Wenig später erreichte ich den üblichen Pausenplatz. Dass die Schlammsituation nicht sonderlich schlimm war, ließ sich an den noch sauberen Stiefeln erkennen. Bei der Kühle hatte ich die hohen und engen Black Forrest angezogen. Damit ist das Fahren durch Schlamm und Pfützen zumindest von der Verschmutzung her kein Problem.

Die Pause hielt ich sehr kurz und machte mich dann auf den Heimweg. Dabei nahm ich zum Heuweg die Unterführung am Bahnhof Leutzsch. Auch in dieser stand etwas Wasser. 




Auf dem Heuweg probierte ich Zeitlupenvideos vom Durchqueren eine Pfütze. Die Lichtverhältnisse waren dabei ungünstig.

Ein erster Versuch ist wegen Gegenlicht unterbelichtet. Dafür ist die Aufwallung des Wassers gut zu sehen.

Von der anderen Seite wurde die Belichtung besser, aber es ließen sich keine guten Einzelbilder herausziehen.

Der Reifen spritzt nur wenig. Wahrscheinlich wäre ich auch ohne Stiefel mit trockenen Füßen durchgekommen. Mit Stiefeln ist die Angelegenheit entspannter. Zum Beispiel bekomme ich keine nassen Füße, wenn ich in der Pfütze absteigen muss.

Der weitere Heimweg verlief dann ohne Besonderheiten. Am Waldrand an der Friesenstraße ackerten Blechlemminge auf der Suche nach Parkplätzen. Nach einer guten Stunde beendete ich die Fahrt.

20.9.20

Nochmal zum kleinen Abhang

Der Sonntag brachte sommerliches Wetter mit klarem Himmel und über 20°C. 13 Uhr fuhr ich an der Friesenstraße los, wieder mit Ziel Burgaue. Auf dem Weg dorthin hatte ich mit Straßenverkehrslücken Glück. Vor dem Überqueren der Rietschelstraße musste ich nicht absteigen. Am Waldrand musste ich auch nicht anhalten, bevor ich auf Friesenstraße die Seite wechselte. Sogar die Hans-Driesch-Straße konnte ich im Sattel überqueren. Ich weiß nicht, ob ich vom Start an einmal so ohne Unterbrechung durchfahren konnte. Das brachte auch Zeitgewinn. Obwohl ich wegen der Wärme mich nicht sonderlich beeilte, erreichte ich nach 23 Minuten die Gustav-Esche-Straße. Hier musste ich erstmals anhalten. Allerdings brauchte ich nicht abzusteigen, weil ich mich an der Stange eines Schildes festhalten konnte.

Ich fuhr dann in der Burgaue auf kürzestem Wege zur Kreuzung bei 51.368722 N, 12.297697 O. Dort bog ich gleich auf den kleinen Abhang von gestern ab. Das ist etwas stressiger, als geradeaus, weil es sofort aus der Kurve heraus abwärts geht und am Anfang eine Wurzel zu beachten ist. Es klappte aber.

Danach nahm ich die Abfahrt von hinten auf.

 

So ist etwas besser erkennbar, dass es abwärts geht. Ein paar Einzelbilder:

Hier komme ich ins Bild. Der Weg ist etwas gebogen. Deshalb hat das Einrad eine leichte Schräglage.

Jetzt bin ich ganz zu sehen und die Fahrt geht weiter.

Wieder drücke ich das Rad etwas in die Kurve.

Eine kleine Korrektur mit dem rechten Arm

Weiter geht's.

Unten in der Senke ist eine Kurve. Man muss also gleichzeitig lenken und mit dem Bremsen aufhö

Ausgangs der Kurve geht es leicht nach oben.

Dies Abbremsung nutze ich gleich, um abzusteigen.

Weil die Kurve noch nicht ganz zu Ende ist, wird das so ein schräger Abstieg, wie er auch auf Bildern vom Donnerstag zu sehen ist. Mit Stiefeln ist das nicht weiter problematisch.

Oft ist es schwierig, das Handy ohne Stativ auf den Boden zu stellen. Heute half es, ein Stück Holz zum Anlehnen in den Boden zu stecken.

Ich beließ es bei der einen Aufnahme, denn ich war schon von Mücken gestochen worden. Ich stieg auf und fuhr den Weg auf dem ich gekommen war, weiter bis zum Luppedeich. Dort machte ich auf der Bank eine erste Pause.

Dort gibt es eine gute Sicht zum Himmel. Die Cirrusbewölkung war ungewöhnlich verdreht.

Dabei legte ich die Beine hoch. Die Stiefelschäfte machten das Ablegen auf der Gabel bequem. Wenige Minuten später stieg ich wieder auf und fuhr an der Luppe entlang zur nächsten Brücke. Die Auffahrt schaffte ich nicht ganz, stieg dann auf der Brücke wieder auf und fuhr weiter an Luppe und Nahle zur Gustav-Esche-Straße. Dieser Schotterweg war heute nicht angenehm zu fahren. Überhaupt hatte die Trockenheit einige Wege verschlechtert. Sie sind sandig geworden. Steine gucken heraus und beim Fahren sind knirschende Geräusche zu hören.
Die Pause auf der Nahlebrücke hielt ich dann in der prallen Sonne nur kurz und ließ die Füße gleich auf den Pedalen stehen.

Dann machte ich mich auf den Rückweg. Bei zwei Straßenüberquerungen hatte ich nochmal das Glück, nicht anhalten zu müssen. Das war am Waldrand der Seitenwechel auf der Friesenstraße und auf der Rietschalstraße. Nach anderthalb Stunden war die Fahrt zu Ende.


23.8.20

Sonntags an die Luppe

Nach einer kurzen Hitzewelle mit Temperaturen bis 36°C hatte es gestern früh ergiebig geregnet. Dabei kühlte es sich merklich ab. Als ich heute 13 Uhr mit dem Einrad losfuhr, zeigte das Thermometer 24°C. Bei leichter Bewölkung und etwas Wind herrschte wieder einradfreundliches Wetter.

Außerhalb des Waldes waren die Wege schon wieder staubtrocken, aber drinnen feucht, wodurch das Einrad sehr leise rollte. Nach 24 Minuten erreichte ich die Nahlebrücke der Gustav-Esche-Straße, machte eine kurze Pause und fuhr dann weiter an der Nahle entlang, bog hinter dem Auslassbauwerk in die Burgaue ab und fuhr den Weg weiter, bis dieser an der Luppe endete. Dort hatte ich am 23. Juni bei guten Lichtverhältnissen zwei Videoschnipsel aufgenommen. Weil die Bank besetzt war, fuhr ich weiter. 

Vor kurzem war hier eine Baustelle und der Weg sehr holprig gewesen. Heute ließ es sich bis zum nun fertigen Hochwasserauslass sehr gut fahren. Danach wurde es anstrengend und ich stieg ab.

Im Rückblick sah das so aus.

Der Auslass; hier (51.3708, 12.288) wird bei Hochwasser Luppewasser in den Bauerngraben abgeleitet. Der Bauerngraben ist auch das Gewässer unter der Brücke, an deren Geländer gelehnt ich vorigen Sonntag (16.8.) eine Pause gemacht hatte.

Ich kehrte dann um und vor wieder in die Burgaue hinein. Kurz vor der erwähnten Brücke nahm ich bei einer Bank ein Videoschnipsel vom Geradeausfahren in Zeitlupe auf.

 

Wegen der geringen Entfernung ging das nur Hochkant. Auf dem schmalen Streifen ist das Rad nur für eine Vierteldrehung vollstängig drauf. Das sind bei 26" 1,55 Meter. Die Zeitlupe dehnt das auf mehrere Sekunden. Zu sehen ist, dass die Neigung der Sattelstütze zum Ende hin zunimmt, weil ich dann schon den  Abstieg vorbereite.

Ein paar Einzelbilder daraus:

Bei den schlechten Lichtverhältnissen und detailreichem Hintergrund ist die Bildqualität nicht sonderlich gut.





 



Nach dieser Aufnahme machte ich mich auf den Heimweg und beendete 14:45 Uhr die Fahrt.

15.8.14

Freitags in Altenburg

Nach Feierabend hatte ich einige alte Esperanto-Dateien zu suchen. Das ging erstaunlich schnell und so  blieb etwas Zeit für das Einrad. Ich fuhr vom Buchenring zum Stadtwald und bog an der Paditzer Straße zur Umgehungsstraße ab. Vor der Brücke übte ich auf einer Landwirtschaftsausfahrt das zuletzt vernachlässigte Fahren von engen Kreisen. Das timte ich so, dass ein Blechlemming durchhuschen konnte, ohne dass ich absteigen musste. Dann ging es über die Brücke. So eine Brückenüberquerung hatte ich vor einem Jahr mit dem Handy gefilmt.


Heute fuhr ich danach jedoch nicht an der Umgehungsstraße weiter, sondern fuhr unterhalb der Brücke dreimal im Kreis und fuhr dann zurück. Sonst ist alles ähnlich. Das am Schluss zu sehende Einrad und die Stiefel sind die selben.
Ich fuhr dann bei leichtem Nieselregen nach Hause und musste nicht absteigen. So war ich die gesamte Tour vom Aufsteigen zu Hause bis zum Absteigen zu Hause ununterbrochen gefahren.

14.3.12

Wieder Leipzig

Weil Esperanto ausgefallen war, blieb ich ausnahmsweise an einem Mittwoch in Leipzig und nutzte diese Gelegenheit zu einer Fahrt mit dem Einrad. Seit Freitag Nachmittag steckt die Gegend unter einer dichten Wolkendecke, doch es fiel in diesen Tagen nur wenig Regen. So waren die Wege meist nur oberflächlich feucht und das Rad rollte leicht. Zuerst wollte ich zur Baustelle an der Bahnunterführung vor dem Bahnhof Leutzsch fahren. Bei trübem Wetter wehte ein kühler Wind. Ich bekam kalte Hände und zog während der fahrt Handschuhe an. Zwischen Gartenanlage Waldluft und Bahnlinie war der Weg etwas schlammig. Das fahren kostete nun etwas mehr Kraft, weshalb ich die Handschuhe wieder auszog. Vor der Bahnlinie bog ich rechts ab in Richtung Baustelle. Bis zur Mitte war der Weg mit einem sandigen, roten Belag versehen, in den das Rad etwas einsank. Das Fahren strengte trotzdem nicht sehr an. Danach wurde es holprig und schwieriger. Ich kam sogar etwas ins Schwitzen, erreichte aber den Zaun, ohne absteigen zu müssen.


Die Baustelle wird wohl noch eine Weile existieren. Nach einer kurzen Pause stieg ich wieder auf, um zu den Flüssen zu fahren, wie bei der Standard-Freitagstour des vorigen Sommers. Ich überquerte die Brücken über Nahle und Luppe, bog dnach rechts ab, überquerte das untere Elsterwehr, wendete am Aussichtspunkt kurz dahinter und fuhr wieder nach Hause.

14.12.11

Nachts mit Brille

Das Problem mit dem  Auge verschlimmerte sich an den folgenden Tagen und erwies sich als Bindehautentzündung. Danach fand ich bis heute keine Gelegenheit mehr zum Einradfahren. Heute kam ich zeitig vom Esperanto nach Hause. Das Wetter war zwar stark windig, aber mild. Da bekam ich Lust zu einer Nachtfahrt.
Seit der Bindehautentzündung habe ich keine Kontaktlinse mehr verwendet. So versuchte ich, mit Brille zu fahren. Dabei sind Blickfeldeinschränkung und Bildfeldwölbung von Nachteil. Im Korridor probierte ich einen Aufstieg und fuhr zur Tür. Das ging ohne Probleme und das Sitzen auf dem Einradsattel fühlte sich sofort wundervoll an. Auch das Fußieren (Hantieren käme von Hand) mit hohen Stiefeln auf den Pedalen klappte nach nach anderthalb Monaten Pause sicher.
So ging ich nach 21 Uhr mit dem Einrad raus. Obwohl es zu nieseln angefangen hatte, stieg ich erstmal auf. Das Einrad ließ sich schön fahren. Ich fuhr eine erste Blockrunde, wie ich es von Mai bis September gelegentlich getan hatte. Das war sehr angenehm. Dann nahm der Regen zu. In einer Hausdurchführung wartete ich kurz ab, bis er wieder nachließ. In der übernächsten Kurve stieg ich ab, weil ein Mann mit Hund entgegen kam. Das war gleich ein Test, ob ein sicheres Anhalten an der unübersichtlichsten Stelle der Blockrunde möglich ist.
Bei anhaltendem Nieselregen fuhr ich noch ein paar Runden. Während die oben genannten Nachteile der Brille das Fahrvergnügen nicht beeinträchtigt hatten, störten bald Tropfen auf der Linse und brach das Fahren nach einigen Runden ab.

10.8.11

Mittwochs in Leipzig

Mittwochs habe ich normalerweise Esperanto in Altenburg. Einradfahrten sind dann allenfalls nur als nächtliche Blockrunden möglich, wie z.B. am 20.7. oder am 6.7. Heute fiel Esperanto aus und ich blieb in Leipzig. Das bot Gelegenheit für eine außerplanmäßige Tour im Auenwald.
Das Wetter war ideal, heiter und kühl. Gegen 16:15 Uhr stieg ich auf und fuhr die Standardroute über Nahle, Luppe und Weiße Elster (Unteres Elsterwehr). Weil es an den letzten Tagen nur wenig geregnet hatte, waren die Wege gut abgetrocknet. Die Fahrt verlief problemlos. Im Unterschied zum Freitag hatte ich wieder Stiefel an. Damit blieben unfreiwillige Abstiege aus. Auch bei der holprigen Auffahrt auf die Luppebrücke hatte ich keine großen Probleme. Bei der weiteren Fahrt gab es keine Besonderheiten. Auf der Rückfahrt gelang die Auffahrt auf diese Brücke ebenfalls. So musste ich den Sattel heute nur verlassen, wenn Straßen zu überqueren waren. Dabei entstanden teilweise lange Pausen, weil die Blechlemminge sehr aktiv waren. Das dürfte daran gelegen haben, dass ich recht zeitig unterwegs war. Möglicherweise hat auch ein enormer Preissturz bei Benzin dazu beigetragen.

20.7.11

Erste Nachtrunde seit zwei Wochen

In der vorigen Woche hatte es keine Gelegenheit für nächtliche Blockrunden in Südost gegeben. Heute sah es günstig aus. Ich kam zeitig genug vom Esperanto nach Hause und ein groß angekündigter Regen war ausgeblieben. Dass ich wie vor zwei Wochen die grauen Stiefel anzog, war nur sinnvoll, weil sich das Einrad damit sehr gut fahren lässt und weil die helle Farbe im Dunkeln gut zu sehen ist.
Die Fahrt begann problemlos. Die kurze Hecke, an der ich am 6.7. nass geworden bin, ist inzwischen gestutzt worden. Es ist nun sehr viel Platz zwischen Hecke und Geländer. Somit ist die Strecke zur Zeit hindernisfrei. Das Fahren war somit durchgängig stressfrei und bequem.
Nachdem ich ein paar Runden gedreht hatte, kamen einige Leute aus einem Haus und fanden zunächst das Einradfahren interessant und diskutierten dann über das Rücklicht. Nach ein paar weiteren Runden beendete ich die Fahrt.

8.9.10

Seltene Mittwochsfahrt

Esperanto war heute kurzfristig ausgefallen und angekündigter Regen hatte auf sich warten lassen. So gab es die seltene Gelegenheit, mittwochs zu fahren.
Nach einer Grippeschutzimpfung sollte ich keinen Sport treiben und es war schon zu dunkel für den Wald. Deshalb fuhr ich zum Parkplatz vor Schlecker und Netto, um dort Kreise und Achten zu fahren. Das geht ganz leicht. Das Anstrengendste am Einradfahren - das Aufsteigen - muss man nur einmal machen. Dann kann man die ganze Zeit sitzen bleiben und muss nur ein Bisschen treten und selbst dass nicht immer, weil Geländer Pausen ermöglichen.
Nach einer halben bis Dreiviertelstunde Fahrt stieg ich kurz vor 21 Uhr zuhause ab. Wenig setzte der Regen ein.

3.4.08

Regenwetter

Heute hatte ich vor, nachmittags vor dem Esperanto eine kurze Runde zu drehen. Dabei wollte ich die gleiche Strecke fahren, wie am vorigen Donnerstag, also bis zur Brücke der Paditzer Straße über die Umgehungsstraße. Am Mittwoch war das Wetter umgekippt. ES wurde kühler es gab ergiebige Schauer. Heute ging das weiter. Als ich zuhause ankam, war gerade ein Schauer vorbei. Ich wollte die Pause bis zum nächsten Schauer nutzen, bemerkte aber schon die nächste fette Wolke. Als der Regen aufhörte, ging ich mit dem Einrad raus. Bis ich durch das Treppenhaus zur Haustür gelangt war, hatte der Wind gedreht und schob den anderen Schenkel der L-förmigen Wolke über uns. Es regnete wieder. Ich ging nach oben und wartete noch eine Viertelstunde, bis der Regen entgültig aufhörte.
Als ich dann losfuhr, kam die Sonne heraus und es wurde ein schönes Einradwetter. Ich musste nur aufpassen, dass nicht zu viel Schlamm über die Gummistiefel spritzt. Das klappte so einigermaßen. Jedenfalls muss die Jeans nicht in die Wäsche. Die Fahrt verlief zur Brücke verlief ansonsten ohne Besonderheiten.

27.3.08

Sonnenaufgang mit Lichtsäule

Das gute Wetter brachte noch eine klare Nacht, an deren Ende es zuzog. Ein noch nicht bewölkter Spalt bot einen wundervollen Blick auf den Sonnenaufgang.


Der kündigte sich 6:54 Uhr mit einer beeindruckenden Lichtsäule an.


Vier Minuten später war die Sonne schon vollständig zu sehen. Die Lichtsäule beeindruckte immer noch.


Hier sehen wir die Sonne abgeplattet. Horizontnahe Lichtstrahlen werden von der Erdatmoshäre stärker gebrochen und dabei angehoben, als von weiter oben einfallende. Dadurch wird das Sonnenbild gestaucht.


So sah die Sonne 7 Uhr aus.


Zehn Minuten danach war sie in den Wolken verschwunden. Doch das Wetter blieb schön. Der Nachmittag vor dem Esperanto war dafür vorgesehen, Artikel für den BAV-Rundbrief (s. 25.3.) fertigzustellen und abzuschicken. Als ich damit fertig war, blieb noch etwas Zeit für eine kurze Fahrt.

Ohne Unterbrechung fuhr ich in den Wald zur Paditzer Straße, bog dort ab, fuhr über die Brücke, wendete an der Umgehungsstraße und fuhr wieder nach Hause. Das dauerte ca. 20 Minuten. Auf den Wegen gab es nur noch wenig Schlamm und die Gummistiefel blieben völlig sauber. Aus Bequemlichkeits- und Sicherheitsgründen bevorzuge ich auf dem Einrad auch bei schönem Wetter Stiefel, solange es noch nicht zu warm dafür ist.

20.3.08

Leichtschlamm - Schwerschlamm - Schnee

Das Schmuddelwetter dauert an. Heute war es von den Temperaturen her vergleichsweise mild. Donnerstags fahre ich nur selten Einrad, weil ich abends zum Esperanto gehe. Heute machte ich eine Ausnahme, weil für morgen wieder ein Sturm vorhergesagt wird. Wegen der Milde des Wetters erwog ich, auf Handschuhe und Mütze zu verzichten, machte das aber nicht, weil die Schauerneigung hoch war. Die hohen Gummireitstiefel waren dagegen bei der Nässe zweifelsfrei unverzichtbar.
Ich hatte eine kurze Fahrt durch den Wald zur Zwickauer Straße und zurück vor. Auf dem Waldstück zwischen Südost und der Zschechwitzer Straße war der Waldweg mit Leichtschlamm bedeckt. Damit bezeichne ich ab jetzt einen dünnen, wässrigen Schlamm. Auf diesem lässt es sich gut fahren. Das Rad findet auf dem Boden darunter Grip. Der Fahrwiderstand ist nicht sehr viel höher, als auf trockenem Boden. Beim Lenken bricht das Rad nicht aus. Ich kann also ganz normal fahren und wenn ich die Reitstiefel trage, brauche ich keine Rücksicht darauf zu nehmen, dass der Schlamm spritzt. Ich muss lediglich darauf achten, dass ich keine Leute vollspritze, an denen ich vorbeifahre.
Zwischen der Zschechwitzer Straße und der Zwickauer Straße ändern sich die Bodenverhältnisse. Der Schlamm wird schwerer. Auf diesem Schlamm neigt das Rad mehr zum Wegrutschen und der Fahrwiderstand ist merklich größer, als beim Leichtschlamm. Eine Analogie zu Schwerschaum und Mittelschaum bei der Feuerwehr bietet sich an. Wenn ich langsam fahre, bereitet der Schwerschlamm keine Probleme.


Als ich an der Zwickauer Straße ankam, waren die Stiefel noch einigermaßen sauber. Einzelne Spritzer hatten sich aber schon an die Schaftränder hochgearbeitet. Während der Pause setzte ein Schneeschauer ein.


Auf der Fahrt zur Zschechwitzer Straße sah es dann so aus. Als ich dort ankam, schien wieder die Sonne. Nun fuhr ich auch wieder auf dem kaum störenden Leichtschlamm. So waren die Bedingungen den Umständen entsprechend angenehm.


Unterdessen wurden die Stiefel von Schlammfontänen getroffen und sahen in Südost so aus. Sie haben 99% der Spritzer abgehalten. Reitstiefel sind wegen ihrer Schafthöhe sehr gut für Räder ohne Schutzblech geeignet. Einen kleinen Nachteil im Design haben sie trotzdem. Von hinten gesehen sind sie außen am höchsten und werden nach innen niedriger. Die höchsten Spritzer treffen hinten innen auf, also in einem Bereich, wo der Schaft relativ niedrig ist. Vielleicht wird es einmal einen "Radlerstiefel" geben, der auch nach innen höher wird, ähnlich einem Cowboystiefel.

6.6.07

Kurztour zwischen Abendbrot und Länderspiel

Heute war ein schwülwarmer Tag. Deshalb wartete ich auf etwas Abkühlung und fuhr erst nach dem Abendbrot los. Mit 26°C war es immer noch ziemlich warm und ich wollte nichts vom EM-Qualifikationsspiel Deutschland - Slowakei verpassen. Deshalb begnügte ich mich damit, zur Zwickauer Straße und zurück zu fahren.

In den letzten beiden Wochen hatten wir im Esperantoklub Karapaco begonnen, die Posts über die Fahrten zum Märchenbrunnen im Frühling ins Esperanto zu übersetzen. Die beiden ersten sind der Post vom 27. März und der vom 31. März.