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15.2.26

Kalt aber sonnig

Für heute wurde die erste klare Nacht seit drei Wochen vorhergesagt. Dafür sind die frühlingshaften Temperaturen wieder passé. Zur Mittagszeit zeigte das Thermometer -1°C. Grund, wieder Overkneestiefel zum Einrad fahren rauszuholen. Anfangs wollte ich die sehr hohen und warmen Hellbraunen aus Mikrofaserleder nehmen, die ich am 29.1. an gehabt hatte. Dann kam aber die Sonne intensiv heraus und ich zog dünnere Acquo an. Die wärmen sich leicht bei Pausen an der Sonne auf. 14:20 hatte ich heute mit dem Fahren begonnen. Die erste Pause machte ich vier Minuten später, an einem Geländer, weil die Mauer am Spatzennest im Schatten lag.

Heute schien zum ersten mal seit Montaen die Sonne auf den Weg am Spatzennest. Damit wurde wieder ein Video von einem Slalom bei guten Lichtverhältnissen möglich.

Hier versetze ich jeden zweiten Stein zwei Fußbreit zur Seite, um den Slalom zu spreitzen. Dabei spiegeln sich Sonne, blauer Himmel und ein Gebäude an den Stiefeln.


 

Videoaufnahmen vom Slalom konnte ich zunächst nicht machen, weil der Platz dafür zu bevölkert war. So machte ich noch eine Pause am Geländer. Diese Stelle war nicht nur sonnig, sondern auch vor dem recht kalten Wind geschützt. So fühlte es sich in der schwarzen Kleidung trotz -1°C fast frühlingshaft an.

14:43 nahm ich dann das Video auf. Der Ton klingt etwas surreal. Eine Frau spricht zu einem Kind im Kinderwagen und durch die umliegenden Häuser wurde das mit starkem Hall ausfgenommen. 

Bei dem vielen Licht gab es bis nahe an die Kamera heran kaum Bewegungsunschärfen. Anfällig für Bewegungsunschärfen sind vor allem Speichen und die oberen Kanten der Stiefel. 


 

Eine Pause 14:48, nach fast eine halben Stunde fahren. Der Kontrast zwischen tiefblauem Himmel und hell erleuchteten Fassaden zeigte sich weiter auf den Stiefeln. Das Wetter blieb stabil.

Später legte ich noch einen Slalom auf dem abschüssigen Weg vom Buchenring zum Parkplatz. 

Auch hier reichte das Licht, um Bewegungsunschärfen zu vermeiden.
15:15 machte ich eine letzte Pause am Geländer und nutzte nochmal die Sonne im Windschatten.
Von oben gesehen sahen die Stiefel hier fast metallisch aus. 

Fünf Minuten später beendete ich nach einer Stunde das Fahren.
 



29.1.26

Wieder Schnee

 

Die Abkühlung von der ich im letzten Post schrieb, hatte sich zum Wochenende hin forgesetzt und dann blieben die Temperaturen auch tagsüber im Minusbereich. Das Wochenende hatte ich für gewerkschaftliche Treffen benutzt, statt zum Einrad fahren. Zu Wochenbeginn setzte wieder Schnee ein.

Inzwischen ging die Sonne abends immer später unter, heute sollte der Sonnenuntergang 16:57 erfolgen, 54 Minuten später, als an den  Tagen um den 12. Dezember herum, als die Sonne am zeitigsten Unterging. Das macht an Homeoffice-Tagen wieder Fahrten nach Feierabend bei hellichtem Tage möglich. Heute probierte ich es mal. Gegen 16 Uhr schneite es noch leicht, aber das sollte nicht weiter stören. 

Im Dezember 2021 hatte ich mal weiße Kleidung angezogen, damit bei schlechten Lichtverhältnissen mehr zu sehen ist. Die weißen Stiefel sind im Garten und wären bei Schnee auch keine gute Idee für Kontrast. Stattdessen habe ich noch ein Paar hellbraune Overkneestiefel da. Die sind sehr hoch und machen dadurch eine helle Hose unnötig.

Wie am 11.1. machte ich die Schneefahrt hinterm Haus. Weil der Weg etwas abschüssig ist, macht dort fahren auf Schnee Spaß. Kurz nach 16 Uhr fing ich damit an. Die Stiefel machten sich im Video recht gut. Das Hellbraun hebt sich gut von Schnee ab und ist hell genug für die Aufnahme. Auch für die Beine erwiesen sie sich als nicht schlecht, sehr bequem und gut geeignet, um das Einrad sicher zu fahren.


 

Das Video, aus dem ich das Bild entnommen habe. 

Weil der abschüssige Bereich auf der rechten Seite schneefrei war, fuhr ich dort hochwärts. Bergab fuhr ich die gesamte Strecke auf Schnee.

Unten betrieben Familien mit Kindern an einem kleinen Abhang etwas Wintersport. Kinder wurden auf das Einrad aufmerksam und riefen: "Der fährt auf einem Rad!" 

Im Laufe der Zeit druckte der Reifen immer mehr Spuren in den Schnee.


 

Eine Pause am Geländer.

Zwischendurch ging ich mal rüber zum Parkplatz am Spatzennest. Der war noch zugeparkt. Ich fuhr dann noch bis kurz nach 16:30 hinterm Haus weiter.

Wieder zuhause.
 

2.10.25

Bei Sonnenschein auf holprigen Waldwegen

 Zur Zeit raubt Komet Lemmon Schlaf, weil er am Morgenhimmel zu sehen ist. Am Vortag des Tages der Einheit lagen auf Arbeit wenige Termine an und mit Einsatz von Gleitzeitreserven war es möglich, spät mit der Arbeit zu beginnen und früh damit aufzuhören. Bei sonnigem Wetter wollte ich eine Einradtour durch den Wald machen. Gegen 15:30 hatte ich Stiefel und Jacke an und wollte los. Dann gab es einen Alarm. Eine Brandmeldeanlage rief zum Einsatz. Es war ein Fehlalarm. Dadurch kam ich erst 16:08 aufs Einrad. Die Sonne schien aber immer noch erstaunlich kräftig.

In Südost waren ungewöhnlich viele Blechlemminge unterwegs, was wohl mit der üblichen Einkaufspanik vor Feiertagen zusammenhängt. Ich konnte aber bis eine Straße vorm Waldrand durchfahren. 

Der Weg sah zunächst gut aus, trocken und wenig Laub, unter dem sich Schotter verstecken konnte. Allerdings ist der Schotter zur Zeit so freigespült oder freigewühlt, dass es wenig nützt, die Steine zu sehen. Es sind zu viele. Zu Beginn blieb ich auch gleich an einem Stein hängen und musste absteigen. Danach bestand weiter die ruhige Fahrspur auf der linken Seite. Deshalb konnte ich auch mal fotografieren.


 

Schön im Wald ist, dass die Wege gebogen sind. So entstehen keine ewigen Geradeauskanäle.

Um der Holperei zu entkommen, fuhr ich auf der Paditzer Straße aus dem Wald heraus.


 Ich fuhr der Brücke entgegen, um auf den Radweg an der Umgehungsstraße abzubiegen.

Dazu muss man die selbe Brücke zunächst über- und dann unterqueren. Das bedeutet Steigungen, Gefälle und Kurven.

Nach einem weiten Bogen näherte ich mich wieder Altenburg. Links geht es auf der Zwickauer Straße in Richtung Großer Teich, rechts zurück in den Wald, Richtung Südost.

Mais am Wegesrand

Wenig später war ich wieder im Wald. Nun ging es überwiegend bergab. Da störte das Geholper weniger, sorgte paradoxerweise sogar für eine gewisse Bequemlichkeit. Auf sehr ebenen Strecken fühlt sich das Einrad irgendwann an, wie ein Deskbike (Bürostuhl mit Pedalen). Weil sich das Gesäß darauf wenig bewegt, kann es zu Druckstellen kommen. Nur Geholper ist dagegen anstrengend für die Beine.

Nach 40 Minuten war ich wieder zurück am Spatzennest. Nach einer kurzen Pause fuhr ich dort noch ein wenig herum. Zufällig kam Christine vorbei, die am 10.9. das Video aufgenommen hatte. 

Für die Waldfahrt hatte ich die Dafna-Stiefel angezogen. Sie sind meine zerkratztesten Stiefel und für fast 25 Jahre Benutzung sehen sie noch noch wunderschön aus. 

Ich fuhr noch 20 Minuten herum, um eine Stunde voll zu machen und beendete dann das faren. 


 Vor Fahrtantritt hatte ich ein Problem damit gehabt, dass linke Beim im Schritt wundgescheuert war. Das wäre auf dem Sattel evtl. lästig geworden. Abhilfe brachten Blasenpflaser. Die Dinger kleben wie eine zweite Haut auf der wunden Fläche und sind sehr flexibel. Während der Fahrt blieb ich an den zugeklebten Stellen beschwerdefrei. Die o.g. Druckstellen lagen woanders.

Die Pflaster überstanden danach auch noch das Bad. Geniales Zeug. 

9.9.25

Gekrümmte Rampe und Grashüpfer an Stiefeln

Zwei Wochen hatte ich keine Gelegenheit gehabt, mit dem Einrad zu fahren. Heute war es wieder so weit. Als ich 17:32 losfuhr, war das Wetter angenehm, bewölkt, aber mit 22°C angenehm temperiert.

Kurz nach Beginn bewegten sich betagte Frauen auf den Wegen um das Spatzennest herum. Um sie vorbeizulassen legte ich hin und wieder eine Pause ein und lehnte mich an ein Geländer oder setzte mich auf die Mauer. Das war unproblematisch, denn ich musste dazu nicht absteigen. Allmählich nahm der Strom zu. Das Spatzennest, das eine Kombination aus Kita und Senior*innenclub ist, hatte offensichtlich eine Veranstaltung für Seniorinnen.

Nach gut 20 Minuten nahm ein Video vom Fahren auf der gekrümmten Rampe an der Südwestseite auf. Aus irgendeinem Grunde gefällt mir diese Stelle am besten, wenn ich Overkneestiefel an habe. Mit den Acquo Lissabon+ war das heute der Fall. Es war auch mit den ziemlich derben Michartin schon so. Ich nahm etwas mehr als sechs Minuten in einem Stück auf und schnitt das Ganze auf 1:53 zusammen.

Weil bei diesem Video höhere Winkelgeschwindigkeiten als sonst auftreten, fiel es auf, dass die Studio-App des Samsung-Handys nach dem Zusammenschneiden der Schnipsel die Bildfrequenz auf 30 fps heruntersetzt. Mit einer Hybridtaktik ließ sich das Problem lösen. Die Schnipsel, die ich mit dem Handy in der Gallery hergestellt hatte, hatten die 60 fps behalten. Auf dem Rechner klebte ich sie dann mit dem MP4Joiner zusammen. Das ist ein kostenloses Tool, das die Videos einfach zusammenkopieren kann, wenn die Formate gleich bleiben. Da wird nichts gerendert und in Sekunden ist es fertig. Für richtige Videobearbeitung ist mein Notebook viel zu alt und hat nicht genug Speicher in der GPU.

Interessant am Video ist der Ton. Es sind manchmal Kommentare zu hören. Offenbar fühlten sich die Seniorinnen mehr unterhalten als bedroht. 

Ein Einzelbild aus dem Video. Wie angewöhnt, habe ich die rechte Hand am Sattel, um nicht das Geländer zu berühren.

Das Gras auf dem das Handy zur Aufnahme stand, erwies sich als sehr trocken. So machte ich dort eine Pause. In den Kurven hatte ich mich in den Overkneestiefeln sehr wohl gefühlt. Ich finde sie auch wunderschön und sah sie mir deshalb kurz an und bemerkte dabei zwei hellgrüne Punkte.

Auf beiden Stiefeln hatten sich junge Grashüpfer niedergelassen, die sich auf den Stiefeln viellicht so wohl fühlten, wie ich mich drinnen.

Die Falten schienen den Tierchen besonders zu gefallen.

In den folgenden Minuten nahm der Zustrom an Menschen zu und es häuften sich Blechlemminge. 

Nach einer halben Stunde beendete ich das Fahren.
 

23.8.25

Drehung im Pendeln

Das Wetter hat zur Zeit einen 7-Tage-Zyklus. An den Wochenenden ist es kalt und zur Wochenmitte heiß. Auch in dieser Woche folgte der Temperatursturz am Freitag. Heute früh hatten wir auf der Sternwartenbaustelle eine Besichtigung, um weitere Maßnahmen abzuklären. Dabei fühlte ich mich zu dünn angezogen. Der Nachmittag war verregnet. Kniehohe Acquo und ein Regenschirm reichten bei Wind nicht aus. Nach 17 Uhr kam ich nach einem Arbeitseinsatz im PGH und einen Einkauf zuhause an und wollte nochmal aufs Einrad. Nun zog ich Overkneestiefel an. Das hatte ich nicht mehr gemacht, seit die Julikälte am 23.7. aufgehört hatte.

17:49 fuhr ich dann draußen los. Das Fahrgefühl in Overkneestiefeln ist nicht viel anders als mit kniehohen Acquo. Heute wollte ich mal die Knie in den Schäften haben und fand das wunderbar. 

Laut Uhr hatte ich schon vor Beginn der Fahrt die drei Fitnessziele erreicht. Die 6.000 Schritte fallen normalerweise nebenbei ab. Bei den anderen beiden Zielen ist es schwieriger. Eins davon ist, möglichst viel Energie zu verbrauchen. Das erscheint mir widersinnig und ich ignoriere es. Es ist fast, als würde man ein Auto gut finden, das besonders viel Sprit verbraucht. Zu Beginn der Fahrt zeigte die Uhr schon mehr als 12.000 Schritte an.

Ich hatte vor gehabt, eine 360°-Drehung im Pendeln mit dem Little Big Ben (26x2,15) Reifen von Schwalbe aufzunehmen. Vergleiche mit schmalen Reifen, mit denen das leichter geht, habe ich hier und hier beschrieben. Mit dem dicken Reifen sollte es etwas schwieriger sein.

Zunächst war ein Video nicht machbar. Menschen mit Kindern auf Inline-Skates hatten das Areal am Spatzennest bevölkert. Das war für das Einrad fahren unproblematisch. Videoaufnahmen wären aber wegen des Rechts am Bild schwierig. 

Ansonsten fühlte ich mich in den Overkneestiefeln bei dem windigen Wetter sehr wohl. Hier machte ich nach einer halben Stunde eine Pause und es schien zwischenzeitlich auch die Sonne. 

Pause 18:47: Im Stiefel spiegelte sich der weißblaue Himmel. 

Wenn ich eine Stunde Einrad fahre, zeigt die Uhr 4.000 Schritte Zugewinn an. Das war auch heute wieder so. Dieser Wert erscheint mir etwas wenig. Ziehe ich von einer Stunde fünf Minuten für Pausen ab, komme ich in den verbleibenden 55 Minuten auf 3.300 Sekunden Fahrt. Da käme ein Tritt auf ca. 0,8 Sekunden. Auch, wenn ich oft langsam fahre und mich dabei ausruhe, ist das wenig. Die Uhr unterscheidet, ob ich gehe oder Rad fahre. Vielleicht gibt es bei Rad fahren eine Umrechnung der Schrittzahl.


Die o.g. Menschen gingen kurz nach 19.00. So nahm ich doch noch Videos auf. Das Gelände lag schon im Schatten, aber die Stiefel brachten noch etwas Glanz rein. Um herauszufinden, wo ich am besten das Format ausfülle, fuhr ich einen gespreizter Slalom. Auf dem Video zählte ich die Steine ab und wusste, wo ich pendeln sollte. 

Ein Video vom Pendeln wollte ich noch unbedingt haben. Beim ersten Versuch musste ich absteigen. Solche Fails zeigen, dass Einrad fahren auch nicht sonderlich gefährlich ist, wenn etwas schief geht. Ich blieb stehen und mit den Stiefeln konnte mir kaum etwas passieren. Allenfalls könnten die Stiefel Kratzer von den Pedalen abbekommen. 

Ein paar Sekunden später fuhr ich erneut an die Markierung heran, pendelte die 360°-Drehung und fuhr weiter. 

Am Ende hatte ich 90 Minuten auf dem Einrad vebracht.

4.8.25

Equithéme

 

Gestern und heute vormittags hatten wir wieder Weihnachtsmarktwetter: 15°C und Nieselregen. Nachmittags kam die Sonne raus und die Temperatur stieg fast schlagartig um 10°. Abends kam ich aus Leipzig zurück und machte mich gegen 18 Uhr zum Einrad fahren fertig. In der letzten Zeit hatte ich die Beine mit Stiefeln aus Naturkautschuk verwöhnt. Heute sollte mal wieder Vinyl dran sein. Die Wahl fiel auf die Equithéme. Die sind mit ihren kurzen Schäften gute Sommerstiefel. Zuletzt hatte ich sie vor knapp einem Jahr getragen. Sie sind immer noch weich und glänzen wie neu. Der Weichmacher tritt nicht aus. Bei anderen Plaste-Oberflächen ist das Austreten klebriger Substanzen äußerst lästig. Früher waren die Equithéme an den Füßen etwas eng. Inzwischen habe ich dünne Bambussocken, mit denen die Stiefel sehr bequem passen.

Im Keller fiel mir vor dem Start auf, dass der Sattel verdreht war. Bei der letzten Fahrt war mir schon aufgefallen, dass der Sattel mehr das linke Bein streift, als das rechte. 

18:25 saß ich auf dem Sattel. Die lange nicht mehr getragenen Stiefel machten sich sehr gut. Ich konnte alles sofort gut fahren, was ich seit der letzten Benutzung gelernt hatte.

Das Bild oben habe ich aus diesem Video entnommen, dass ich wenige Minuten nach Beginn aufgenommen hatte.

18:38 machte ich eine Pause auf der Mauer. Bei kurzen Stiefeln reiben die oberen Kanten vorn an den Beinen. Diese sind gerade so lang genug und blieben weiterhin bequem.
Vier Minuten später. 

Bei den 24°C blieben die Stiefel dauerhaft angenehm, Sommerstiefel. 

Nach etwas mehr als einer halben Stunde interessierte sich ein Mann für das Einrad fahren und wollte wissen, ob man auch bergauf fahren kann. Das zeigte ich mit dem schrägen Weg zum Buchenring.

Nach einer Drieviertelstunde beendete ich die Fahrt. 

31.5.25

Bei 28°C in Aigle in den Garten

Für einen Sonnabend begann meine Einradfahrt ziemlich spät. Bis zur Morgendämmerung hatte ich astronmische Beobachtungen gemacht, u.a. um die Supernova in der Galaxie NGC 7753 zu fotografieren. Das klappte am Ende der Nacht. Damit sind nun zwei Supernovae fotografisch leicht zu erreichen. 

Damit brauchte ich den Vormittag für den Schlaf und musste danach noch einkaufen. So saß ich erst 15:16 auf dem Einrad. 

Bei der letzten Fahrt am Mittwoch war es noch kühl gewesen, weshalb ich mit Jacke und Overkneestiefeln gefahren war. Gestern schaltete das Wetter um und mit 28°C war es ziemlich warm, fast heiß.

Ziel war heute der Sternengarten. Dort musste ich einmal wieder hin, um die Lage zu checken und es bot sich an, bei der Wärme im schattigen Wald dorthin zu fahren. Im Wald lag auf den Wegen großenteils noch Schlamm von der kalten, verregneten Woche. Dieser Schlamm war nur oberflächlich und beeinträchtigte das Rollen des Rades nur wenig. Sonst war es nicht so holprig wie sonst in den letzten Jahren. Vielleicht ist der Schotter bei der Nässe etwas in den Erdboden versunken und nicht wieder durch schwere Forstfahrzeuge wieder hochgewühlt worden. So kam ich die Strecken bergauf bis zur Zwickauer Straße gut voran. An der sonst viel befahrenen Straße musste ich nicht absteigen und hatte bis dahin überhaupt noch nicht absteigen müssen.

Nachdem ich den Bismarckturm passiert hatte, begann die wunderschöne Abfahrt zum Großen Teich. Ich hatte an dieser Stelle einmal darauf hingewiesen, dass ich in der späten Kindheit es gemocht hatte, mit Fahrrad freihändig herunter zu fahren. Gegenüber dem Einrad hatte das den Vorteil, dass ich nicht mittreten musste und mit Freilauf eine höhere Geschwindigkeit erreichte. Nachteil war das größere Risiko, wenn etwas schief geht.

Wie die Wege bergauf zur Zwickauer Straße war auch der Weg bergab zum Großen Teich in einem unerwartet guten Zustand und bequem zu fahren. Fotografieren während der Fahrt war kein Problem.

Je weiter ich nach unten kam, desto feuchter wurde der Weg. Weil das Gefälle auch zunahm, rollte das Einrad weiter leicht.

Sanfte Kurven versteckten die Sicht auf das Weitere. Auf dem langsamen Einrad ist das schön und macht die Fahrt spannender. Bei den o.g. freihändigen Fahrradfahrten gaben sie Gelegenheit, mal den Bauch zu bewegen. Sie waren bei der deutlich höhren Geschwindigkeit auch Anlass zu Befürchtungen, was dahinter evtl. entgegen kommt.

Mit schöner Bequemlichkeit ging es weiter dem Großen Teich entgegen. In der Ferne deutet sich eine Rinne als erstes Hindernis an.

Aus der Nähe erwies sich die Rinne als unproblematisch.

Etwas weiter unten zeigte sich eine Pfütze.

Im Schatten liegt die letzte Linkskurve vor der Ausfahrt zum Großen Teich.

Trotz der 28°C hatte ich eine lange Hose und kniehohe Stiefel an. Das hatte ich nie zuvor gemacht.
Die Wahl war auf die Aigle gefallen. Weiter unten sollte es noch holprig werden, wofür solche Stiefel gut sind. Ansonsten war der Versuch interessant, wie es sich bei hohen Temperaturen in Stiefeln aushalten lässt. Bei 28°C hatte ich im Juli 2024 Tests mit kurzen Hosen und hinten niedrigen Stiefeln gemacht, s. hier und bei niedrigerer Temperatur, aber mit mehr Bildern hier. Die Fahrt bei 28°C hatte nur eine halbe Stunde gedauert.

Mir standen noch ein paar holprige Stellen bevor. Dafür waren die Stiefel gut geeignet und weil ich mich darin immer noch wohl fühlte, war ich doch froh, sie an zu haben. 

Die Sicht auf Holperstellen störten diese kontrastreichen Sonne-Schatten-Flecken. Unten liegen mehrere Balken und ein Eisenrohr quer über dem Weg, um den Abgang von Muren zu stoppen. Bei den o.g. Freihändigfahrten mit dem Fahrrad hatte ich es mir ohne Gummistiefel nie zugetraut, da drüberzufahren. 

Mit dem Einrad bin ich langsamer und wendiger. Trotzdem hatte ich bei den Licht-Schatten-Schecken den ersten Balken übersehen. Sattel und Reifen federten den Hieb gut ab und die Stiefel hielten gut auf den Pedalen.

Der Wald versteckt den Großen Teich bis zuletzt.

Dann kam der Teich in Sicht. Der Weg drum herum ist unangenehm holprig.

Der Weg zum Garten war dann aber nicht mehr weit. 22 Minuten nach dem Start war ich dort. Das ist wesentlich schneller als mit dem Bus oder zu Fuß auf einem kürzeren Weg am Wald vorbei durch die Stadt. Dabei war ich seit dem Start ohne Zwischenhalte durchgefahren. Meistens ist das Einrad für mich ein Wohlfühlgerät. Hier taugte es auch als Transportmittel.

1.3.25

Samsung S25 Ultra im Test bei trübem Himmel

 
Heute war ein überwiegend trüber Tag. Das Wetter entwickelte sich aber besser, als gestern angekündigt und vormittags regnete es nicht mehr. 12:16 Uhr war ich dann mit dem Einrad draußen. Dabei hatte ich erstmals ein neues Samsung S25 Ultra. Gleich zu Beginn nahm ich damit ein Video vom im Kreis fahren auf, das mit der Pivo nachgeführt wurde. Das geriet bei dem finsteren Wetter zu dunkel.

Außer der Trübnis gab es 3°C und fast Windstille. An hellen Stellen ließen sich Einzelbilder gewinnen. Mit den Aigle hatte ich mal wieder kniefreie Stiefel angezogen.

Eine nahe Vorbeifahrt vor dem Handy.

Bei einer zweiten Kreisfahrt waren die Lichtverhältnisse etwas besser.

Gleich danach nahm ich einen Slalom auf.

Im Anschluss nahm ich noch ein Video mit feststehender Kamera zur Gewinnung von Einzelbildern auf.

Bei dem trüben Wetter gerieten die Farben blass. Ich wollte hier von einer Aufhellung abgesehen nichts nachfälschen.

Abbremsen mit leichter Rücklage

Eine Abfolge von zwei Bildern

Die Spiegelung des Reifens zeigt die Nässe des Bodens.

Dem Urvertrauen darin, nicht seitlich wegzurutschen, tat das keinen Abbruch. Dazu hatten die Stiefel guten Halt auf den großflächigen Pedalen.

Auf nassem Boden hat das Einrad einen umgekehrten Kreiseleffekt. Beim Kreiseleffekt werden Schwenkungen der Achse erschwert, seitliche Verschiebungen sind aber leicht möglich. Wenn ich mit dem Einrad auf nassem Asphalt fahre, rutscht es nicht seitlich weg, lässt sich aber sehr leicht axial verdrehen. Die Glätte ist so mit dem Gesäß deutlich zu spüren, fühlt sich aber wunderschön an, solange das Urvertrauen hält.

Kurze Pausen verbrachte ich zunächst immer irgendwo angelehnt. Die Mauer am Spatzennest, auf die ich mich oft setze, war zu nass.

Bei solchen Selfies hat das S25 Ultra bei der Einzelpersoneneinstellung ein größeres Gesichtsfeld als das S22+.

 

Ich machte danach Experimente beim Slalom. Der variable Zoom funktionierte ein Bisschen, wenn ich auf zweifach voreingestellt hatte. Am entfernten Ende klappte das Einfangen nach der Wende nicht richtig. Wenn ich die Wende enger fahre, könnte es klappen. 

Dann machte ich einen Versuch, mit dem 5-fach Zoom die Entfernung zu stauchen. Das brachte wohl das bisher beste Video dieser Art. Vielleicht zeigt es auch ein Bisschen die Lebensfeude, die so ein einfaches Sportgerät vermitteln kann.


 Ein Video mit dem von S22+ gewohnten Dreifach-Zoom

Der bequemste Pausenplatz war heute das Gitter am Zugang zum Keller Buchenring 38. Dort konnte ich mich mit dem Oberkörper anlehnen.

Ein Zufallsfoto


 

Die o.g. Lebensfreude wird durch bequeme und geeignete Stiefel begünstigt.

 
Die Wolkendecke wurde dann vorübergehende um 14:15 dünn.


 

Den Slalom hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon abgebaut. Ich nahm noch eine Kreisfahrt auf und fuhr dann 20 Minuten lang ununterbrochen zwischen den Parkplätzen am Spatzennest hin und her.


Bei nun 4°C war inzwischen die Mauerkrone am Spatzennest abgetrocknet und bot Gelegenheit für kurze Pausen.

Wenig später, nach zwei Stunden und einer Viertelstunde machte ich Feierabend.

 

 

 

Ansonsten sind die Märzenbecher ungefähr pünktlich, während es für die Krokusse im Vergleich zum Vorjahr etwas dunkel war.