6.4.26

Windböen

 

Der sonnige Morgen täuschte etwas, denn es wehte ein kalter, böiger Westwind. Deshalb hatte ich mal wieder eine dickere Hose und mit den Aigle steifere Stiefel angezogen.

11:54 fuhr ich los. Die Windböen waren nicht übermäßig stark, kamen aber sehr schlagartig. Das ist schwieriger auszugleichen als starker Wind, der langsam die Geschwindigkeit ändert. Slaloms ließ ich deshalb weg. Alles andere ließ sich leidlich fahren. Einmal musste ich bei einer Umrundung der Bushaldestelle Pappelstraße absteigen, als aus Windstille heraus so eine plötzliche Bö kam.

Das Fahren war unter diesen Bedingungen anstrengender als sonst. Deshalb hörte ich nach einer Viertelstunde auf. 

4.4.26

Nasser Ostersonnabend-Mittag

Heute Mittag gab es Regen. Da bot es sich an, die gestern auf dem Einrad getragenen Alltagsstiefel zum Einkaufen anzuziehen. Overkneestiefel sind bei Regen sehr praktisch.

Auf dem Heimweg hörte der Regen auf und ich zog mich zuhause gleich um und holte das Einrad raus. 12:24 fuhr ich los. 


 

Nach dreizehn Minuten nahm ich ein Video von einem seitlich gespreizten Slalom auf dem nassen Untergrund auf.

Pausen verbrachte ich wegen der Nässe zunächst an Geländer gelehnt auf dem Sattel, wie hier 12:47.

An Stiefeln hatte ich diesmal die Acquo Greta angezogen, schwedische Overkneestiefel aus Kautschuk.  

 

Später legte ich die Steine des Slaloms auf den abschüssigen Weg vom Buchenring zum Spatzennest um. Zunächst probierte ich es mal mit im Zickzack ausgelegten Steinen. Das erwies sich als zu schwierig. Ich musste rückwärts absteigen. Mit Steinen in einer Linie klappte es wieder ohne Probleme.

Der Wind hatte den abschüssigen Weg weitgehend trockengeblasen, während der Parkplatz nass blieb. Dadurch malt das Rad eine nasse Spur auf den Weg, wenn ich hochwärts fahre. 

Im Laufe der Zeit hatte der Wind die Mauer trockengeblasen. Sodass ich mich kurz nach 13 Uhr zur Pause darauf setzen konnte.

Nach einer Dreiviertelstunde fuhr ich nach Hause.
 

3.4.26

Nieselregen, Reifenprobleme und nochmal Alltagsstiefel

 

Zu Karfreitag war das Wetter vormittags etwas vernieselt. Eigentlich wollte ich schon früh raus, sah dann aber noch auf arte interessante Dokus über Pompeji.

Vor dem Start war dann keine Luft mehr auf dem Reifen. Nach dem Aufpumpen schien die Luft zunächst zu halten.

11:55 saß ich endlich auf dem Sattel. Der Himmel war trübe und es nieselte etwas. Die Alltagsstiefel, die ich beim letzten Mal zuletzt an gehabt hatte, habe ich auch noch eine Nummer größer. Die passen besser und haben gleich sechs Zentimeter mehr Schaftlänge. Sie sind auch bei angewinkelten Knien noch Overkneestiefel aber spannen dann nicht und sind so alltagstauglich.

Weil ich nicht wusste, ob der Reifen die Luft halten wird, machte ich mich zeitig an einen Slalom. Obwohl ich dabei schon bemerkte, dass der Reifen weicher wurde und die Lenkung schwieriger wurde, klappte es noch.

Der Boden war inzwischen nassgenieselt.
Overkneestiefel sind wundervoll bei solchem Wetter.
Der Regen nahm dann zu. Der Reifendruck nahm auch schneller ab. 12:20 war das Einrad dann nicht mehr steuerbar und ich brach ab.


 Das Leck ließ sich identifizieren.

Zuhause zog ich auf das alte Einrad einen Reifen auf, den ich noch da hatte. 13:15 fuhr ich damit los. Der Regen hatte inzwischen aufgehört.

 Beim Fahren von Kurven hatte ich Probleme. Die Kurvenlage änderte sich sprunghaft. Es gab bisher zwei Reifen, mit denen ich beim Fahren von Kurven nicht zurecht kam. Ich habe gerne Reifen mit kreisförmigem Querschnitt. Gibt es Kanten oder ist der Reifen hoch und schmal, fühlt es sich wie Kippen an. 25 Minuten fuhr ich so und kann allmählich besser zurecht. Alles klappte aber nicht.

Um die Angelegenheit nicht mit einem schlechten Gefühl enden zu lassen, sah ich beim anderen Einrad nach, ob der Reifen noch verwendbar ist. Das Loch stellte sich als sehr klein heraus. Ich flickte den Schlauch, wartete aber das Kleben nicht ab und zog einen neuen Schlauch ein.

14:42 war ich mit dem reparierten Einrad wieder draußen. Inzwischen war die Sonne hervorgekommen. Für die dritte Fahrt hatte ich die Stiefel nicht gewechselt. Trotz der hohen Luftfeuchte waren sie von den vorangegangenen zwei Fahrten nicht übermäßig zugeschwitzt. Bei hoher Luftfeuchte bringt Schwitzen keine Abkühlung und man schwitzt um so mehr. Das fällt vor allem an Stirn und Bauch auf. In den Stiefeln war es erträglich geblieben.

Bei einem Slalom ließ sich das Einrad wieder gut lenken und ich saß bequem. Alles war wieder okay.

Der Tag war etwas anstrengend und ich machte öfters mal eine Pause, hier 14:57. 

Fünf Minuten später saß ich auf der Mauer am Spatzennest. Das Einrad funktionierte wieder, in den Stiefeln fühlte ich mich wohl und ich fand sie wunderschön. So fand der Reifenstress ein gutes Ende.

Alle drei Fahrten zusammengerechnet war ich 80 Minuten mit Einrädern draußen.