16.1.21

Eisglätte statt Schlamm

In der Nacht hatte es Frost gegeben, mittags blieb die Temperatur unter 0°C und es schien keine Sonne. Das weckte Hoffnung, auf gefrorenem Boden zu fahren, statt im Schlamm herumzuackern. Solche Frostfahrten können sehr schön sein, wenn es nicht zu glatt ist. Schön war z.B. die Fahrt vom 28.2.2018. In den letzten Tagen hatte es öfters geschneit und getaut. Deshalb war unklar, was mich im Wald erwartete. 

Bis zum Wald hin war zwar teilweise etwas Eis auf dem Weg, bildete aber keine zusammenhängenden Flächen. Der Grip reichte für sicheres Fahren aus.

 

Auf dem Wegedreieck im Revierort Gottge sah es schon kritischer aus und ich brach die Fahrt sicherheitshalber ab.


 

Weiter vorn ist eine dunkle Stelle zu sehen. Hier haben Reifen vor dem Frost tiefe Rillen in den Boden gedrückt. Auch in Richtung Kleine Luppe sah es nicht viel besser aus.

Bei einem späteren Spaziergang in den Wald waren noch keine Frühlingsboten zu sehen. Auffälliges Grün zeigte dagegen diese Kreuzblättrige Wolfsmilch.
 

10.1.21

Endlich mal wieder Sonne

Das Jahr 2021 begann grau und dunkel. Hin und wieder schneite es, aber auf dem zu warmen Boden blieb der Schnee nicht liegen. So gab es nur Matsch und Düsternis. Am 8. Januar war es kurz nach 11 Uhr nur ca. 3400 Lux hell. Dunkler geht Tageslicht kurz vor Mittag kaum. Das waren keine brauchbaren Bedingungen, um mit dem Einrad zu fahren.

Heute kam morgens endlich wieder die Sonne heraus. Bei 0°C und wenig Wind war die Luft angenehm und ich probierte mal wieder, zu fahren. Das sollte auch ein Test sein, ob sich Waldwege für einen späteren Spaziergang eignen würden.

13:35 fuhr ich los. Schon der Weg von der Rietschelstraße zum Waldrand war anfangs zeimlich schlammig. Im Wald war dann Morast. Zahlreiche Menschen waren zu Fuß unterwegs. Sie stauten sich teilweise zu Kolonnen auf.


Am Waldrand bog ich rechts ab und fuhr auf die Brücke über die Kleine Luppe. Weiterfahren hatte nicht sehr viel Sinn.

 

Blick nach Süden in Richtung Innenstadt von Leipzig

Blick nach Norden in Richtung Hans-Driesch-Straße

Die Brücke war durch vereisten Schnee etwas glatt, was bei der Heimfahrt das Anfahren etwas erschwerte. Mit Hilfe des Geländers ging es aber doch. Nach einer knappen Viertelstunde beendete ich die kurze Fahrt schon wieder.