Als meteorologischer Sommertag gilt ein Tag, an dem die Temperatur 25°C erreicht. Heute wurde dieser Schwellwert mit 27°C deutlich überschritten. Normalerweise das nicht unbedingt Wetter für Overkneestiefel. In der letzten Zeit hatte ich aber an einem dünnwandigen Paar Stiefel aus Mikrofaserleder Gefallen gefunden und es als Sommerstiefel bezeichnet. Deshalb prüfte ich, wie sich diese Stiefel bei tatsächlichen Sommertemperaturen anfühlen.
16:24 fuhr ich los.
Am 1.Mai hatte ich den abschüssigen Slalom unten verlängert. Das erweiterte ich heute und stellte die Kamera auf eine Mauer. Das brachte eine neue Perspektive. Nach 24 Minuten begann ich die Slaloms.
Eine Pause 16:58. Die Stiefel bedeckten sich etwas mit Staub. Die Luft war sehr trocken. Dadurch fühlte sie sich nicht heiß an.
Kurze Pause 17:16. Ich war nun mehr als 50 Minuten in den Stiefeln unterwegs und hatte noch kein Bedürfnis, sie loszuwerden. Sie sind wirkliche Sommerstiefel.
Die Sonne wurde durch Wolken am Saharastaub gedimmt. Es kam auch ein angenehmer Wind auf. Dieses milde Wetter genoss ich noch einige Minuten in meinen Overkneestiefeln und beendete nach einer Stunde das Fahren.
In dieser Woche war ich vorwiegend in gewerkschaftlichen Angelegenheiten unterwegs. Dabei schien immer die Sonne, aber die gefühlte Temperatur machte eine starke Entwicklung nach oben. Am Mittwoch hatten wir in Leipzig gestreikt. Dabei bewirkte die pralle Sonne kaum Erwärmung, weil ein kalter Nordostwind jegliche Erwärmung an Oberflächen wegblies. Zum 1.Mai war der Wind in Altenburg nur noch schwach und nicht mehr kalt. An einem Fernrohr konnten Sonnenflecken beobachtet werden.
Am Nachmittag hatte ich noch Lust auf das Einrad. Als ich dann 18:22 losfuhr, waren noch 20°C. Diese leichten Overkneestiefel hatte ich in der letzten Zeit gerne an gehabt und als Sommerstiefel bezeichnet. Heute probierte ich, ob ich mich auch bei 20°C und Sonne darin wohl fühle.
Weil der Schatten sich schnell auf den Verbindungsweg zwischen Buchenring und Spatzennest zubewegte, nahm ich noch ein Video auf, wobei ich den Slalom unten verlängerte.
Um etwas mehr Weg zu bekommen, knickte ich den Slalom unten nach in Fahrtrichtung rechts ab. Das fühlte sich wunderschön an, zuerst der Wechsel von der Neigung in die Ebene mit leichtem Druck im Bauch und zur Seite fallen lassen, um noch um den nächsten Stein herum zu kommen.
Auch beim nächsten Mal hatte es mich beim Wechsel von der abschüssigen Abfahrt in die Ebene etwas weit herausgetragen. Den nächsten Stein umfuhr ich trotzdem ziemlich entspannt. Das Einrad ist wendig und die Stiefel geben Sicherheit.
Tief stehende Sonne gibt es im Areal nur an einer Stelle, wo die Sonne über einer Kreuzung steht. Das ist um 18 Uhr MESZ herum. Gemäß Reflexionsgesetz, Eintrittswinkel = Austrittswinkel, glänzen Stiefel bei flachem Winkel stärker als bei höherem Sonnenstand. Dadurch werden die Bewegungen der Beine besser sichtbar. Mit Overkneestiefeln klappt das besonders gut. Sie haben viel Oberfläche und wölben sich an den Knie nach oben.
Der Abstieg unmittelbar vor der Kamera. Wenn der linke Fuß die Pedale verlässt, geht die Hand zum Sattel.
Das Einrad kippt nach vorn. In Erwartung des Bodenkontakts strcke ich den linken Fuß schonmal nach unten.
Kurzzeitig sind beide Füße in der Luft.
Gelandet.
18:45 lag ein Teil des Slaloms schon im Schatten.
Die Pausenmauer lag schon länger im Schatten.
Oben am Buchenring schimmerte noch etwas Sonne durch das Geäst der Bäume.
Nach einer Dreiviertelstunde beendete ich das Fahren. Bis zum Schluss hatte ich mich in den Overkneestiefeln bei 20°C wohl gefühlt.
Wenn ich mehrere Bilder auf einmal in einen Post hochlade, werden sie seit einiger Zeit fast immer in der falschen Reihenfolge einsortiert. Woran das liegt, habe ich bisher noch nicht herausgefunden. An Dateinamen oder Erstellungsdatum liegt es nicht. Auch mit der Reihenfolge des Anklickens lässt sich nichts erzwingen. Heute hatte ich mal Glück und die Reihenfolge stimmte auf Anhieb.
Auch das Wetter war ideal. 13°C waren eine angenehme Temperatur. Die Sonne schien, war aber durch Cirren gedämpft, die sich an Saharstaub bildeten. Normalerweise mag ich Saharastaub nicht, weil er astronomische Beobachtungen stört. Jetzt sorgte er für einen milden Sonnenschein.
Weil ich zuvor im Sternengarten zu tun hatte, kam ich erst 16:54 auf das Einrad. Zuvor war ich noch unentschlossen gewesen, ob ich fahren sollte. Bei diesem Wetter wäre ein Verzicht aber Frevel gewesen.
Das gedämpfte Sonnenlicht ist ideal zum Fotografieren. Es entstehen werde trübe Bilder, noch ist der Kontrast so hoch, das Glanzlichter ausgefressen werden oder schwarze Löcher entstehen. Gut ist das an den Stiefeln zu sehen. Die hellen Stellen sind nicht ausgefressen und die dunklen Stellen glänzen noch etwas samtig und sind nicht großflächig Farbwert #000000.
Die leichten Overkneestiefel aus Mikrofaserleder erschienen mir heut angemessen. In einem anderen Post hatte ich sie schonmal als Sommerstiefel bezeichnet.
Zur fortgeschrittenen Zeit lag auch mein Lieblingspausenplatz im milden Sonnenschein.
Ursprünglich hatte ich nicht vor, Videos aufzunehmen, weil nichts Neues zu erwarten war. Bei dem schönen Licht machte ich es doch noch.
Das ist das Coverbild bei Tiktok. Bei starker Bewölkung wäre das Bild trübe und flau, bei praller Sonne wären die Stiefel schwarze Flecken.
Das Video
Es war auch noch hell genug, um Bewegungsunschärfen in unmittelbarer Nähe zur Kamera gering zu halten.
Auch an der schwierigsten Stelle, wo der abschüssige Web in die Waagerechte übergeht und eine flache Bordsteinkante zu überfahren ist, fühlte sich das Fahren wunderbar an.
Nächste Runde
Mal etwas weiter oben.
Beim Abstieg wäre ich fast aus dem Bild geraten, ...
Gestern war das Wetter zum Bauernmarkt fast sommerlich. Bei 20°C schien die Sonne und kam jemand hatte eine Jacke an. Eine gute Gelegenheit, einen Gin von Triller zu probieren. Der ist wirklich gut, hat viele Preise gewonnen und die Botanicals stammen aus der Region. Sollte es hart kommen, kann sich das Altenburger Land wenigstens mit Gin und Bier gut selbst versorgen.
Heute war das Wetter völlig anders. 8°C, Regen und starker Wind. Solche sprunghaften Wetteränderungen gab es in der letzten Zeit oft.
Gegen 15 Uhr schwächte sich der Regen auf Nieseln ab. 15:02 fuhr ich dann mit dem Einrad los. Dazu hatte ich die 60 cm hohen Stiefel Acquo Greta an. Wunderbar für solches Wetter. Nebenher glänzen sie auch beim trübsten Wetter und bieten so einen schönen Anblick.
Im Laufe der Zeit wurden die Stiefel nassgeregnet, spiegelten aber immer noch die Umgebung. Stiefel sind zum Abhalten von Nässe da. Problematischer wurde es bei der Brille. Die Tropfen erschwerten die Sicht.
Weil es heute ziemlich ungemütlich war, beendete ich das Fahren nach einer Viertelstunde.
Der Sonntag war verregnet. Das Atrium der Hofgärtnerei bot gestern diesen Anblick.
Heute schimmerte mittags mal kurz die Sonne durch, aber zum Feierabend war es wieder trübe. Immerhin regnete es nicht mehr und ich konnte wieder mal Einrad fahren.
Bei der Fahrt vom 22.3. hatte ich zwei Paar Stiefel an gehabt, die ich auch im Alltag trage, insbesondere das erste Paar aus dem damaligen Post. Von diesen Stiefeln hatte ich noch welche nachbestellt, weil Engpässe bei Stiefeln in meiner Größe auch Alltag sind.
Ich ziehe diese Stiefel sehr gerne an. Die Waden sind in den hohen, engen Schäften schön eng eingepackt, ungefähr wie in Kompressionsstrümpfen. Bei langem Stehen oder Gehen fühlt sich das wunderbar an. Auch auf dem Einrad ist solche Kompression schön.
17:39 fuhr ich los. Wie fast immer hatte es etwas von Wellness. Zu den bequemen Stiefeln kam das bequeme Sitzen und die leichte Steuerung aus der Hüfte.
Einen Slalom bergab fuhr ich gleich nach Beginn, um 17:42.
Der sonnige Morgen täuschte etwas, denn es wehte ein kalter, böiger Westwind. Deshalb hatte ich mal wieder eine dickere Hose und mit den Aigle steifere Stiefel angezogen.
11:54 fuhr ich los. Die Windböen waren nicht übermäßig stark, kamen aber sehr schlagartig. Das ist schwieriger auszugleichen als starker Wind, der langsam die Geschwindigkeit ändert. Slaloms ließ ich deshalb weg. Alles andere ließ sich leidlich fahren. Einmal musste ich bei einer Umrundung der Bushaldestelle Pappelstraße absteigen, als aus Windstille heraus so eine plötzliche Bö kam.
Das Fahren war unter diesen Bedingungen anstrengender als sonst. Deshalb hörte ich nach einer Viertelstunde auf.
Heute Mittag gab es Regen. Da bot es sich an, die gestern auf dem Einrad getragenen Alltagsstiefel zum Einkaufen anzuziehen. Overkneestiefel sind bei Regen sehr praktisch.
Auf dem Heimweg hörte der Regen auf und ich zog mich zuhause gleich um und holte das Einrad raus. 12:24 fuhr ich los.
Nach dreizehn Minuten nahm ich ein Video von einem seitlich gespreizten Slalom auf dem nassen Untergrund auf.
Pausen verbrachte ich wegen der Nässe zunächst an Geländer gelehnt auf dem Sattel, wie hier 12:47.
An Stiefeln hatte ich diesmal die Acquo Greta angezogen, schwedische Overkneestiefel aus Kautschuk.
Später legte ich die Steine des Slaloms auf den abschüssigen Weg vom Buchenring zum Spatzennest um. Zunächst probierte ich es mal mit im Zickzack ausgelegten Steinen. Das erwies sich als zu schwierig. Ich musste rückwärts absteigen. Mit Steinen in einer Linie klappte es wieder ohne Probleme.
Der Wind hatte den abschüssigen Weg weitgehend trockengeblasen, während der Parkplatz nass blieb. Dadurch malt das Rad eine nasse Spur auf den Weg, wenn ich hochwärts fahre.
Im Laufe der Zeit hatte der Wind die Mauer trockengeblasen. Sodass ich mich kurz nach 13 Uhr zur Pause darauf setzen konnte.