14.9.26

Angenehmer Stiefeltest: Acquo Eva+ S

Heute hatte ich auf dem Einrad ein Paar ungewöhnlich hohe Stiefel an gehabt und viel Freude damit. Nach 17 Uhr hatte ich etwas Zeit für das Einrad. Zuvor hatte Acquo die 75 cm hohen Stiefel Eva+ S preisgesenkt angeboten. Da hatte ich Bedenken gehabt, ob die zu hoch sind. Nach dem Anprobieren fand ioch sie wunderschön und super bequem. 

17;15 fuhr ich mit dem Einrad los.


 

Der Slalom lies sich gewohnt leicht fahren. Ich nahm ein Video davon auf. Es fiel mir heute ungewöhnlich leicht, den Slalom hochwärts zu fahren. Es kann daran liegen, dass die Stiefel viel Masse haben. Keine Ahnung? 

Den Slalom bergab mag ich besonders. Wenn ich dazu Overkneestiefel an habe, ist der Genuss perfekt.
Ein Abstieg aus den Slalom herau. Ich geriet dabei etwas aus dem Bild.
Unten konnte ich das wieder korrigieren. 


 

Ein Video von der Fahrt von oben

Zum Schluss nahmmich noch ein Video zur Gewinung von Eizelbildern auf.
Entspanntes Sitzen bei etwas Kurvenlage. Das ist wunderschön.
Bequemes Sitzen und bequeme Stiefel an
Nach einer Dreiviertelstunde beendetete ich das Fahren.
 

3.9.26

Spontane Gelegenheit bei spannendem Wetter

Eine Nachmittagsveranstaltung war abgesagt worden und so bot sich eine spontane Gelegenheit für eine Einradfahrt. Bis kurz vor 17 Uhr hatte es geregnet und es war etwas stürmisch. Bei einer Temperatur von 20°C war es aber trotz der Trübheit ziemlich mild.

17:05 war ich mit dem Einrad draußen. Auf dem Einrad fühle ich mich immer sehr wohl und ich hatte mich bequem angezogen, wozu enge Hosen und Overkneestiefel gut passen. Sieht vielleicht etwas ungewöhnlich aus, aber weil es mit Bequemlichkeit und Lebensfreude verbunden ist, gefällt es mir auch.

Der Regen hatte nie ganz aufgehört und nahm nach eini paar Minuten wieder zu. Deshalb machte ich eine Pause unter einem Vordach am Spatzennest.

Die Regenwarn-App hatte einen Peak angezeigt. Das sollte sich als zu grob erweisen.


 

Als der Regen nachließ, stieg ich zu einer Prüffahrt auf. Nach wenigen Runden verstärkte sich der Regen wieder. Der Peak hatte sich auf zwei Spitzen verteilt. Danach blieb es trocken.

Ich legte dann Steine für einen Slalom aus und konnte den zunächst nicht fahren, weil der Gummi an der Handyhalterung fehlte. Ich musste also nach Hause ins Dachgeschoss und zurück. In Overkneestiefeln die Treppen hoch und runter rennen ist nicht so wunderschön, wie damit auf dem Einrad sitzen, aber kein Problem. Insgesamt kostete die Gummibeschaffung vier Minuten. 17:47 nach ich dann das Video auf.

Anfangs sah es ein Bisschen angestrengt aus. Die Abstände zwischen den Steinen waren nicht konstant. Der Wind hatte dagegen nur wenig Einfluss. Mit Hüftdrehungen und Geschwindigkeitsänderungen ließ sich immer etwas nachsteuern. Die Stiefel stehen sehr sicher auf den Pedalen und rutschen bei ruckartigen Manövern nicht so schnell ab. Bei anderem Schuhwerk ist mehr Vorsicht nötig.


 

Bei einem späteren Durchlauf war die entspannte Lebensfreude wieder da. Viele Menschen beschreiben ähnliche Lebensfreude beim Tanzen.

Die Lebensfreude scheint auch anzustecken. Es gab mehrere positive Rückmeldungen. 

Eine Pause um 17:59. Die übliche Mauer am Spatzennest war als Pauensitz zu nass. So lehnte ich mich hinnund wieder kurz an Geländer und blieb auf dem Sattel sitzen.

Mit den hohen Stiefeln war ich wieder sehr zufrieden. Da reibt und drückt nichts. Einfach bequem. Die Acquo gibt es in einem Baukastensystem. Man kann die Schaftlänge zwischen 35cm und 80cm in Schritten von 5cm wählen. Diese hier sind 65cm hoch.

Nach einer Stunde beendete ich das Fahren.
 

 


26.8.26

Nach langer Unterbrechung mal wieder auf dem Einrad

 

Die letzte Fahrt mit dem Einrad war mehr als drei Wochen her. Ich hatte wegen zahlreicher Veranstaltungen und Veranstaltungsvorbereitungen keine Zeit gefunden. Es entstand so etwas wie Entzugserscheinungen, denn Einrad fahren ist Quelle und Ausdruck von Lebensfreude. 

Heute war zwar auch eine Veranstaltungsvorbereitung, aber die war gut organisiert und deckte nebenher das Abendessen ab. So war ich kurz vor 19 Uhr zuhause und konnte mich noch aufs Einrad setzen. Ich war schon etwas hibbelig in Vorfreude. 

19:03 fuhr ich los. Nach einem verregneten Morgen war es nicht sonderlich warm geworden und das Thermometer zeigte noch 19°C. Ungefähr eine Stunde später sollte schon die Sonne untergehen. In den Wochen um die Tagundnachtgleiche macht sie das ziemlich steil und es wird schnell dunkel, fast wie in den Tropen. Für ein Video musste ich mich deshalb beeilen. 

19:11 machte ich einen ersten Versuch. Das Video geriet am Anfang unscharf, weil die Kamera sich bei den nicht optimalen Lichtverhältnissen auf den vordersten Stein fokussierte. Deshalb nahm ich später gleich noch ein Video auf, bei dem dieser Stein nicht im Blickfeld lag. Später stellte sich heraus, dass das erste Video nach einer Minute doch noch scharf gestellt wurde.

Die Lebensfreude stellte sich sofort ein. Das Sitzen auf dem Einrad ist ein genussvolles Erlebnis. Zudem hatte ich meine derzeitigen Lieblingsstiefel angezogen, die Acquo Greta+. Die sind mit ihren langen Schäften sehr bequem, es lässt sich sehr gut damit fahren und sie sind obendrein nach meinem Geschmack wunderschön.

Bergab ist der Slalom sehr leicht zu fahren. So kann man während der Fahrt auch winken oder sonstwas machen. Es machten sich dabei Bewegungsunschärfen bemerkbar. Am Endpunkt ist die Hand scharf abgebildet.

In der Mitte der Bewegung ist die Unschärfe deutlich.
Bei der Annäherung an die Kamera ist das alles etwas unscharf.
Beim Abstieg zeigen sich dann helle Reflexe an den Stiefeln. Das Gelände lag im Schatten. Das Licht der untergangsnahen Sonne wurde von einem Gebäude reflektiert.
Auch nach der Bodenberührung waren diese Reflexe noch da.


 

Das zweite Video gelang - wie erhofft - von Anfang an ordentlich fokussiert.

Bergab fuhr ich die Kurven weit ausladend. Das war trotzdem nicht schwierig und fühlte sich gut an.
Der Abstieg: Die Reflexionen vom ersten Video waren inzwischen verschwunden.


 

Pause 19:27, zehn Minuten nach dem letzten Slalom. In den Stiefeln spiegelte sich noch alles Mögliche.

Z.B. der Himmel mit Wolken.
 

Eine Pause 19:44. Wenig später war eine Dreiviertelstunde um. Ich beendete dann das Fahren, um die angekündigte klare Nacht nutzen zu können. U.a. war eine Nova im Sternbild Pfeil entdeckt worden.






1.8.26

Schöner Stiefeltest am Ende des Regens

 

Auf dem Einrad trage ich gerne möglichst hohe Stiefel. Beim Sale von Acquo bekam ich günstig ein Paar 65 cm hohe Greta+. Ich hatte dabei nicht damit gerechnet, sie bald anzuziehen.

Der Tag war eigentlich der Astronomie gewidmet. Vormittags gab es eine knapp dreistündige Videokonferenz der FG Geschichte. Das ist eine sehr angenehme Gemeinschaft. Sie bildet einen Querschnitt über alle Teilgebiete und die Themen sind schön bunt. Nachmittags wollte ich etwas auf der Sternwartenbaustelle erledigen, aber das Wetter passte nicht. Es regnete viel und mit 17°C war es 20 Grad kälter als Vorgestern. 

Als der Regen gegen 17 Uhr schwächer wurde, dachte ich ans Einrad und zog die neuen Stiefel an. Sie passen perfekt, sehen wunderschön aus und sind wundervoll bequem. Bedenken hatte ich, ob die hohen Röhren die Beweglichkeit der Knie lästig stören. Die Treppen herunterrennen konnte ich in den Stiefeln schonmal schnell. Auch im Alter von 60 Jahren habe ich noch nicht die Geduld, mich langsam im Treppenhaus zu bewegen, solange ich auf leisen Sohlen unterwegs bin. Acquo haben flüsterleise Sohlen. Ein neues Geräusch kam allerdings durch ein Knautschen in den Kniebereichen hinzu. Physikalisch bedeutet so etwas einen Energieverlust durch Abstrahlung von Schall. Hier dürfte das im Bereich von Milliwatt gelegen haben. 

17:08 war Start. Mit sehr hohen Stiefeln hatte ich im Winter gute Erfarungen gemacht. Das waren federleichte Stiefel aus PU-Leder mit weiten Schäften, schön kuschelig. 

Die Greta+ erwiesen als schön sportlich. Die Knie hatten keine Reibung in den Schäften. Der elastische Kautschuck fing die Bewegungen ab. Das fühlte sich sehr gut an und erleichterte das Fahren. 

Auch wenn es noch nieselte, war es ein wunderbares Fahren. 

17:18 fuhr ich einen ersten Slalom. Die Lichtverhältnisse waren noch etwas düster. Der Slalom aufwärts fiel leicht. Das könnte damit zusammenhängen, dass die Stiefel schwerer als die kurzen Greta ohne Plus sind.

Unmittelbar danach fuhr ich einen gespreizten Slalom auf der Ebene. Der war auch schön zu fahren. 

Pause 17:43 

Der Mauersims war jetzt nicht mehr zu nass für einen Pausensitz. 

Kurz darauf wurde die Wolkendicke geringer und ich nahm noch ein Video vom Slalom auf, das weniger düster aussehen sollte.

So etwas ist Lebensfreude. Bequem auf dem Einrad sitzen, bequeme und schöne Stiefel an haben und ohne Stress herumfahren.


 

Auch den Slalom auf dem geneigten Weg nahm ich nochmal auf.

Durch die Spiegelung der Sonne ist gut zu sehen, wie tief das Knie im in Fahrtrichtung rechten Stiefel steckt. 

Mit der Begeisterung für die Stiefel kam auch die Lust, bei der Annäherung in nur wenigen Zentimetern an der Kamera vorbeizufahren. 

Mit den Stiefeln ließ sich das Einrad sehr gut kontrollieren. Zu sehen ist auch, dass der Reifen noch nass ist. Das verringert die Reibung bei Korrekturen durch Drehen des Beckens unter dem ruhenden Oberkörper. Dabei wird der Sattel zu einem Lenker. Das ist ein Bewegungsablauf, der auch beim Gehen stattfindet. Man dreht dabei auch das Becken unter dem ruhenden Oberkörper. Einrad fahren fühlt sich an, wie im Sitzen gehen. Diese Leichtigkeit vermittelt Lebensfreude.

Die Annäherung zeigt auch schön, wie sich die Umgebung im Stiefel spiegelt. Am unteren Schaftende ist die Sonne zu sehen, die nun durch die dünne Wolkendecke schimmert. 

Ein weiterer Durchlauf mit schönen Reflexen an den Knien und am unteren Schaftende des in Fahrtrichtung linken Stiefels
Auch hier wieder eine nahe Vorbeifahrt an der Kamera
Aufwärts gehts. Die Ferse ist ungefähr Ausschnitt eines konvexen Kugelspiegels und bildet die Gegenrichtung verkleinert ab.

Pause 17:59

Eine Frau sah sich einen Stein vom Slalom an und nahm in mit.Vielleicht fand sie ihn schön und wollte auch eine künstlerische Arbeit damit herstellen. Mir war es recht. Ich wollte den Slalom nach fast einer Stunde Fahrt ohnehin abbauen.

Ein Blick auf einem Stiefel zum Wetter: große Wolkenlücke im Zenit

Pause 18:08

Nun war eine Stunde um. 

Der heutige Test zeigte, dass sehr hohe Stiefel vorteilhaft sind. Acquo bietet bis 80 cm an. Das wären nochmal 15 cm mehr. Die Greta+ sind mit 65 cm erstmal hoch genug und wunderschön.

30.7.26

Schwitztest bei 36°C und Taupunkt 16°C

Am vorletzten Wochenende hatte ich beim Sturmwichteln das Wespenabwehrsystem am Küchenefenster eingebüßt. Einen Ersatz hatte ich zunächst verschleppt. In der neuen Hitzewelle mit 37°C musste aber ein Ersatz für meine Dachgeschosswohnung her. Zufällig fand ich noch einen Bausatz passender Größe, dem ich vor ein paar Jahren kein Vertrauen geschenkt hatte. Das Ding war schnell zusammengebaut und machte dann doch einen tauglichen Eindruck. Seltsamerweise nutzten die Wespen nicht die Öffnung während der Bauzeit für einen Großangriff. Vielleicht lachten sie zunächst über das Unterfangen. 

Dann war Zeit für etwas Lebensfreude.

 

18:02 fuhr ich mit dem Einrad los. Die Bedingungen waren schwieriger als gestern. Mit 36°C war es wärmer als gestern. Bei einer Taupunkttemperatur von 16°C war es fast schwül und weil ich zeitiger draußen war als gestern, war das Gelände am Spatzennest ohne Schatten.

Nach elf Minuten nahm ich ein Video von einem Slalom auf. Bei der Hitze war das anstrengender als sonst, war aber möglich. 

Hochwärts war es anstrengend, aber bergab kehrte die angenehme Lebensfreude des Einradfahrens zurück.
Bei dem vielen Licht wurden auch Nahaufnahmen scharf, ohne Bewegungsunschärfen.
Slalom hochwärts war bei der Hitze Arbeit, aber abwärts blieb es Lebensfreude.
Noch eine Annäherung ohne Bewegungsunschärfen
Die Pause danach machte ich an einer schattigen Stelle. Auch dort war bei 36°C keine wirksame Abkühlung möglich. Das Verdunsten durch Schwitzen ist bei einem Grad Unterschied zur Körpertemperatur nicht sehr effektiv. Das Schweißmangement in den Overkneestiefeln funktionierte dagegen gefühlt. Die dünne Radlerhose kann beliebig nass werden, ohne dass sie sich klebrig oder schwer anfühlt. Dazu hatte ich Bambussocken an. Lästiger war Schweiß an der Stirn. Der sollte nicht in die Augen gelangen.
Eine Pause 18:25. Die Sonne schien noch so intensiv, dass die Wärme ein wenig durch die hellen Stiefel durchschlug. 

Nach einer halben Stunde beendete ich das Fahren.  


 

29.7.26

Bei 33°C in Overkneestiefeln - ein Test

 

In den letzten Jahren hatte ich bei Temperaturen ab 30°C auf das Einrad fahren verzichtet. Oft hatte ich abgewartet, bis es sich um Sonnenuntergang herum etwas abgekühlt hatte. Eine Ausnahme war mal eine kurze Fahrt bei 36°C für ein Presseinterview. In diesem Sommer herrscht Schaltwetter. Entweder möchte man den Glühwein rausholen oder es sind über 30°C. Weil ich süchtig nach Einrad fahren bin und es ein wichtiger Teil meiner Lebensfreude ist, muss ich mich dem Klimawandel anpassen und mit Hitze klarkommen.

18:31 kam ich raus. Die Anzeigen von Thermometern und Apps streuten. Es mochten wohl 33°C gewesen sein, im Bereich zwischen 29,2°C und 35°C. Die Sonne schien noch recht internsiv. In den letzten Jahren hatte bei Hitze kurze Hosen und kniefreie Stiefel angezogen. Heute probietre ich es mal mit hellen Overknees

Zu Beginn lag das Areal am Spatzennest im Sonnenschein. Der erste Test war, wie sehr sich die Stiefel bei einer Pause im Sonnenschein aufheizen. Sie erwärmten sich nur geringfügig.

 

Trotz der hohen Temperatur bereitete das Einrad fahren die gewohnte Lebensfreude und ich fuhr einen Slalom. Dabei rückte der Schatten eines Blocks der Pappelstraße schnell auf dem Weg vor und ich musste mich etwas beeilen. Der untere Teil des Rades liegt schon zu Beginn weitgehend im Schatten. Die höher gelegenen Stiefel tauchen allmählich etwas ein.


Pause nach dem Slalom: An den Stiefeln spiegeln sich Gebäude und der blaue Himmel.

Inzwischen war die ganze Verbindungsstraße in Schatten getaucht.
Auch oben am Buchenring war der Schatten angekommen. Der Test reduzierte sich auf die 33°C. Jetzt war es 18:52. Die Stiefel fühlten sich noch sehr gut an.


 

Auf der Fahrt zum Nordosteingang des Spatzennest sind Spiegelungen an der Tür zu sehen. Heute nahm ich die mal auf.

Pause 19:02

Nach 40 Minuten war die Lebensfreude noch intakt, die Kraft reichte und ich fühlte mich in den Stiefeln wohl.

Die ursprüngliche Absicht, nach einer Dreiviertelstunde aufzuhören, gab ich auf und machte eine Stunde voll.