In Homeoffice hatte ich wenig Bewegung. Auch das anschließende Bier holen brachte nich einmal einen Kilometer Fußweg. Dabei hatte sich das Wetter zunächst ungünstig entwickelt. Bis in den Nachmittag hinein schien die Sonne und beim Bier holen war es dann grau und windig. Trotzdem wollte ich noch mit dem Einrad kurz raus. Als Windschutz für die Beine zog ich nochmal die 75 cm hohen Acquo Eva+ S an.
Als ich dann einige Minuten vor 17:30 mit dem Einrad draußen war, hatte der Wind nachgelassen und das Wetter fühlte sich mild an.
Bei einem Slalom fuhr ich im ersten Durchlauf seitlich auf einen Stein und schnippte den meterweit weg. Dabei kam ich aus dem Takt und musste absteigen. Das Steine wegschnippen ist vielleicht die größte Gefährdung anderer beim Einrad fahren. Glücklicherweise habe ich noch nie jemanden in Gefahr gebracht. Bei nahen Begegnungen achte ich auch immer darauf, was am Boden liegt.
Danach lief der Slalom wie gewohnt.
Später probierte ich das Gegenteil von einem Slalom und legte mit den Steinen einen Korridor, der mich zwang, geradeaus zu fahren. Das erscheint unspektakulär, ist aber nicht einfacher. Beim ersten Durchlauf war es wackelig und ich schnippte nochmal einen Stein weg.
Anfangs musste ich mich noch konzentrieren. Im Video ist an dieser Stelle ein Wuthund zu hören. Der hatte aber nur die Abmessungen einer Standardkatze (Europäisch Kurzhaar) und beeinträchtigte das Fahren kaum.
Im Laufe der Zeit wurde es entspannter.
Es zeigte sich dann auch viel Lebensfreude. Wie sich die Stiefel bei viel Wind anfühlen, hatte ich nun nicht mitbekommen.
Das Wochenende war mit verschiedenen Terminen überfüllt. Zudem waren am gestrigen Abend Polarlichter zu sehen. Heute kam ich kurz vor Sonnenuntergang nach Hause und hatte spontan Lust, mich noch kurz aufs Einrad zu setzen. Am Donnerstag hatte der Spätsommer abrupt geendet und auch zu Fuß den Wechsel von Sandalen auf Stiefel eingeläutet. Auf dem Einrad hatte ich seit langem mal wieder eine Hose mit Sitzpolster und eine Jacke an.
18:06 fuhr ich los. 18:26 sollte die Sonne untergehen. Ich nahm noch schnell ein Video von einem Slalom auf. Mit dem Sitzpolster sitzt man etwas bequemer, weil Erschütterungen gedämpft werden. Für die Steuerung ist es allerdings vorteilhaft, den Sattel gut fühlen zu können. Der erste Versuch mit Slalom hochwärts verlief ohne Schwierigkeiten.
Das Video wurde nicht düster, brachte eher eine Abendstimmung. Die 75 cm hohen Stiefel Acquo Eva+ knicken über den Knie nach oben ab und reflektieren von dort das Abendlicht in Farbtönen zwischen orange und bläulich. Schwarze Schäfte, die nur bis an die Knie reichen, erscheinen einfach nur als schwarze Fläche, wenn ich auf die Kamera zu fahre, weil sie an den nach vorn geneigten Unterschenkeln nach unten reflektieren. Am Beispiel der 50 cm hohen Acquo Saga hatte ich das mal ausführlicher beschrieben.
Anklicken zeigt das Bild vergrößert.
Ursache der Abendstimmung war das Zusammenspiel aus Sonne und diesen Wolken.
Fünf Minuten vor Sonnenuntergang spiegelten sich die Wolken während einer Pause auf den Oberflächen der Stiefel.
18:33 nach Sonnenuntergang
Das Orange war auch von den Stiefeln verschwunden. Kurz darauf beendete ich nach einer halben Stunde das Fahren.
Den Sonntag hatte ich für bürokratische Angelegenheiten reserviert, die in der letzten Zeit liegen geblieben waren. Dabei kam ich zügig voran und gönnte mir nachmittags eine Einradfahrt. 14:04 fuhr ich los. Das Wetter war bei 16°C trübe. Wegen der gleichmäßigen Ausleuchtung wollte ich nochmal das Fahren im Kreis aufnehmen. Der Akku der Pivo war aber leer und so war ein Nachführen nicht möglich.
Die gebogene Rampe zum südwestlichen Eingang des Spatzennest ist auch immer anfällig gegen Schattengrenzen und ich hatte dort lange nichts mehr aufgenommen. So nutzte ich die Pivo als passives Stativ. Vor einiger Zeit hatte ich schonmal geschrieben, dass diese Übung in Overkneestiefeln besonders angenehm zu fahren ist. Heute hatte ich nochmal die 75 cm hohen Acquo Eva+ S an. Es fühlte sich wieder gut an.
Eine Pause 14:25 Uhr.
Das trübe Wetter brachte mich dann noch auf die Idee, den Slalom auf dem geneigten Weg von der anderen Seite her aufzunehmen und um die gegenüberliegende Schräge zu erweitern. Nach Herumpröbeln mit der Kameraausrichtung klappte das 14:38.
Ursprünglich wollte ich maximal eine Stunde fahren. Ich saß aber schön bequem und wollte die Stiefel noch ein Bisschen an behalten. 15:06 nahm ich ein Selfie-Video auf. Vielleicht sollte ich mit für so etwas mal eine Selfiestange zulegen, damit mehr als Rad und Stiefel zu sehen sind.
Besonders um die Tagundnachtgleichen herum habe ich hin und wieder leichte Migräneprobleme. Heute war Herbstanfang und der Herbst begann mit etwas Kopfschmerzen, aber ohne Aura (flimmernde Sehstörungen). Beim Einkaufen fühlte ich mich etwas wackelig auf den Beinen. Weil das Wetter mit Sonne und 18°C aber so schön war, wollte ich mich trotzdem noch auf das Einrad setzen.
17:26 war ich gestartet, um etwas am Spatzennest zu fahren. Herumfahren ging ohne Probleme. Nach knapp zehn Minuten fuhr ich dann einen Slalom.
Der machte sogar trotz der erschwerten Bedingungen Spaß.
Die Kopfschmerzen waren dabei nicht mehr zu spüren und die hohen Stiefel (wieder Acquo Eva+ S) waren wohltuend an den Beinen.
17:45 nahm ich ein Video vom Fahren im Kreis auf. Wegen der tief stehenden Sonne waren die wechselnden Lichtverhältnisse nicht optimal. Die folgenden vier Bilder sind mit KI (Topaz Photo AI) entpixelt.
Im Mitlicht, kurz nach Verlassen der Schattengrenze passt das Licht.
Hier steht die Sonne im Winkel von etwa 90° zur Blickrichtung. Ein dünnes Wölkchen dämpfte den Kontrast, so dass keine schwarzen Zonen entstanden sind.
Das rechte Bein ist gerade maximal angewinkelt. Es ist gut zu sehen, das der Stiefelschaft um das Knie gespannt ist. Weil die Schäfte elastisch sind und nicht reiben, lässt es sich so bequem und gut fahren.
Nächste Runde. Die Schattengrenze liegt hier etwa in Hüfthöhe.
Eine Viertelpedaldrehung weiter. Beide Füße befinden sich in gleicher Höhe und auf dem schräg stehenden Stiefel spiegelt sich der Himmel.
Ab und zu war mal eine Pause nötig, wie hier 17:55, an ein Geländer gelehnt oder ...
... auf einer Mauer sitzend um 17:59. Es waren nur noch 67 Minuten bis Sonnenuntergang. Trotzdem war leicht zu spüren, wie die Sonne die großen schwarzen Stiefeloberflächen etwas erwärmte.
Heute begnügte ich mich mit einer halben Stunde auf dem Einrad.
Normalerweise verbringe ich die Montage in Leipzig. Heute musste ich wegen Messungen an der Mediendose Homeoffice machen. Als Zeitbereich war 10 - 19 Uhr angegeben. Ca. 15:30 war das erledigt. Nach einem verregnetem Vormittag war das Wetter noch schön geworden und mit 21°C sogar ziemlich warm. Gute Bedingungen für entspanntes Einradfahren im Spätsommer.
Unterdessen gab es bei Acquo die 75 cm hohen Stiefel Eva+ S 40% preisgesenkt. Die Schafthöhe fand ich ideal für Schmuddelwetter. Im letzten Winter fand ich ein Paar nicht ganz so hohe Overkneestiefel schön kuschelig und gut zum Fahren geeignet.
Beim Anprobieren konnte ich mich in den Eva+ gut bewegen und fand sie außergewöhnlich schön. So wartete ich nicht auf Schmudelwetter und zog sie gleich zum Einrad fahren an.
17:15 fuhr ich los. Die Sonne schimmerte durch eine dünne Wolkendecke. Es war alles angenehm, das Wetter, das bequeme Sitzen auf dem Einrad und diese Stiefel.
Bevor die Sonne verschwinden konnte, nahm ich ein Video vom Slalom auf. Der ließ sich gewohnt leicht fahren. Es fiel mir heute ungewöhnlich leicht, den Slalom hochwärts zu fahren. Es kann daran liegen, dass die Stiefel etwas schwerer als die Greta+ vom letzten mal sind. Objektiv lässt sich das nicht klären.
Den Slalom bergab mag ich besonders. Diese Leichtigkeit ist Lebensfreude.
Ein Abstieg aus den Slalom herau. Ich geriet dabei etwas aus dem Bild.
Am Boden ließ sich das wieder korrigieren.
Ein Video von der Fahrt von oben. Die Stiefelschäfte reichen weit über die Knie und die oberen Teile lassen sich während der Fahrt gut angucken.
Zum Schluss nahm ich noch ein Video zur Gewinung von Einzelbildern auf.
Entspanntes Sitzen bei etwas Kurvenlage. Auf einem Einrad kann man schnell zwischen Kurve mit Schräglage und aufrechtem Geradeaus umschalten. Das führt wegen der veränderten Fliehkraft zu wechselndem Schweregefühl. Das ist wunderschön. Wohlgefühl und Lebensfreude.
Das Sitzen auf dem Einrad fühlt sich auch geradeaus wunderbar an.
Nach einer Dreiviertelstunde beendete ich das Fahren. Die Wolken waren verschwunden und die Sonne strahlte intensiv. Das war sogar an den Oberschenkeln unter den großen, schwarzen Oberflächen der Stiefel zu spüren, sobald ich mich nicht bewegte.
Eine Nachmittagsveranstaltung war abgesagt worden und so bot sich eine spontane Gelegenheit für eine Einradfahrt. Bis kurz vor 17 Uhr hatte es geregnet und es war etwas stürmisch. Bei einer Temperatur von 20°C war es aber trotz der Trübheit ziemlich mild.
17:05 war ich mit dem Einrad draußen. Auf dem Einrad fühle ich mich immer sehr wohl und ich hatte mich bequem angezogen, wozu enge Hosen und Overkneestiefel gut passen. Sieht vielleicht etwas ungewöhnlich aus, aber weil es mit Bequemlichkeit und Lebensfreude verbunden ist, gefällt es mir auch.
Der Regen hatte nie ganz aufgehört und nahm nach eini paar Minuten wieder zu. Deshalb machte ich eine Pause unter einem Vordach am Spatzennest.
Die Regenwarn-App hatte einen Peak angezeigt. Das sollte sich als zu grob erweisen.
Als der Regen nachließ, stieg ich zu einer Prüffahrt auf. Nach wenigen Runden verstärkte sich der Regen wieder. Der Peak hatte sich auf zwei Spitzen verteilt. Danach blieb es trocken.
Ich legte dann Steine für einen Slalom aus und konnte den zunächst nicht fahren, weil der Gummi an der Handyhalterung fehlte. Ich musste also nach Hause ins Dachgeschoss und zurück. In Overkneestiefeln die Treppen hoch und runter rennen ist nicht so wunderschön, wie damit auf dem Einrad sitzen, aber kein Problem. Insgesamt kostete die Gummibeschaffung vier Minuten. 17:47 nach ich dann das Video auf.
Anfangs sah es ein Bisschen angestrengt aus. Die Abstände zwischen den Steinen waren nicht konstant. Der Wind hatte dagegen nur wenig Einfluss. Mit Hüftdrehungen und Geschwindigkeitsänderungen ließ sich immer etwas nachsteuern. Die Stiefel stehen sehr sicher auf den Pedalen und rutschen bei ruckartigen Manövern nicht so schnell ab. Bei anderem Schuhwerk ist mehr Vorsicht nötig.
Bei einem späteren Durchlauf war die entspannte Lebensfreude wieder da. Viele Menschen beschreiben ähnliche Lebensfreude beim Tanzen.
Die Lebensfreude scheint auch anzustecken. Es gab mehrere positive Rückmeldungen.
Eine Pause um 17:59. Die übliche Mauer am Spatzennest war als Pauensitz zu nass. So lehnte ich mich hinnund wieder kurz an Geländer und blieb auf dem Sattel sitzen.
Mit den hohen Stiefeln war ich wieder sehr zufrieden. Da reibt und drückt nichts. Einfach bequem. Die Acquo gibt es in einem Baukastensystem. Man kann die Schaftlänge zwischen 35cm und 80cm in Schritten von 5cm wählen. Diese hier sind 65cm hoch.
Die letzte Fahrt mit dem Einrad war mehr als drei Wochen her. Ich hatte wegen zahlreicher Veranstaltungen und Veranstaltungsvorbereitungen keine Zeit gefunden. Es entstand so etwas wie Entzugserscheinungen, denn Einrad fahren ist Quelle und Ausdruck von Lebensfreude.
Heute war zwar auch eine Veranstaltungsvorbereitung, aber die war gut organisiert und deckte nebenher das Abendessen ab. So war ich kurz vor 19 Uhr zuhause und konnte mich noch aufs Einrad setzen. Ich war schon etwas hibbelig in Vorfreude.
19:03 fuhr ich los. Nach einem verregneten Morgen war es nicht sonderlich warm geworden und das Thermometer zeigte noch 19°C. Ungefähr eine Stunde später sollte schon die Sonne untergehen. In den Wochen um die Tagundnachtgleiche macht sie das ziemlich steil und es wird schnell dunkel, fast wie in den Tropen. Für ein Video musste ich mich deshalb beeilen.
19:11 machte ich einen ersten Versuch. Das Video geriet am Anfang unscharf, weil die Kamera sich bei den nicht optimalen Lichtverhältnissen auf den vordersten Stein fokussierte. Deshalb nahm ich später gleich noch ein Video auf, bei dem dieser Stein nicht im Blickfeld lag. Später stellte sich heraus, dass das erste Video nach einer Minute doch noch scharf gestellt wurde.
Die Lebensfreude stellte sich sofort ein. Das Sitzen auf dem Einrad ist ein genussvolles Erlebnis. Zudem hatte ich meine derzeitigen Lieblingsstiefel angezogen, die Acquo Greta+. Die sind mit ihren langen Schäften sehr bequem, es lässt sich sehr gut damit fahren und sie sind obendrein nach meinem Geschmack wunderschön.
Bergab ist der Slalom sehr leicht zu fahren. So kann man während der Fahrt auch winken oder sonstwas machen. Es machten sich dabei Bewegungsunschärfen bemerkbar. Am Endpunkt ist die Hand scharf abgebildet.
In der Mitte der Bewegung ist die Unschärfe deutlich.
Bei der Annäherung an die Kamera ist das alles etwas unscharf.
Beim Abstieg zeigen sich dann helle Reflexe an den Stiefeln. Das Gelände lag im Schatten. Das Licht der untergangsnahen Sonne wurde von einem Gebäude reflektiert.
Auch nach der Bodenberührung waren diese Reflexe noch da.
Das zweite Video gelang - wie erhofft - von Anfang an ordentlich fokussiert.
Bergab fuhr ich die Kurven weit ausladend. Das war trotzdem nicht schwierig und fühlte sich gut an.
Der Abstieg: Die Reflexionen vom ersten Video waren inzwischen verschwunden.
Pause 19:27, zehn Minuten nach dem letzten Slalom. In den Stiefeln spiegelte sich noch alles Mögliche.
Z.B. der Himmel mit Wolken.
Eine Pause 19:44. Wenig später war eine Dreiviertelstunde um. Ich beendete dann das Fahren, um die angekündigte klare Nacht nutzen zu können. U.a. war eine Nova im Sternbild Pfeil entdeckt worden.