Als ich heute 18:41 startete, waren die Parkplätze am Spatzennest mit Autos gefüllt. Grund war ein bevorstehendes Konzert. Deshalb fuhr ich spontan in den Wald. Bei dem kräftigen Wind war das auch gar nicht so schlecht.
Nach der teilweise verregneten Woche waren die Wege zum Teil etwas feucht, was aber kaum störte.
Vor der Paditzer Straße geht es einmal kurz bergab und dann gleich wieder bergauf zur ursprünglichen Höhe.
Auf der Paditzer Straße verließ ich den Wald und fuhr weiter zur Umgehungsstraße.
Bald wurde die Brücke über die Umgehungsstraße sichtbar.
Die Sonne stand tief. Das Einrad mit mir drauf warf einen langen Schatten.Nachdem ich die Brücke überquert hatte, fuhr ich an der Umgehungsstraße wieder in Richtung Südwesten.
Wenn Gebüsch vor dem Wind schützte, bot sich Gelegenheit für Selfies während der Fahrt.Die Aigle-Stiefel hatte ich nur zufällig an, weil ich ursprünglich nicht vor gehabt hatte, in den Wald zu fahren. Es erwies sich als Glücksfall, weil es sich damit gut auf holprigen Stellen fahren lässt.Nach dem Unterqueren der nächsten Brücke ging es noch einmal bergauf.
Vor dem Erreichen des höchsten Punkts war noch nicht viel zusehen.
Oben wurde die Aussicht prächtig.
Dann ging es auch gleich wieder bergab, zunächst noch mit wenig Gefälle.
Dann erschien eine Kante.
Nach der Kante knickte der Weg nach unten ab. Hier hatte ich immer Probleme, das Einrad auf Kurs zu halten, weil das linke Bein schwächer als das rechte ist. Heute machte sich das nicht sonderlich bemerkbar. Möglicherweise haben Slaloms bergauf und Kreise rechts herum das linke Bein gestärkt.
Unten bog ich rechts ab in eine Tunnel unter der Straße. Dort bekam ich starken Gegenwind und musste zudem bergauf fahren. Dazu musste ich mich nach vorn lehnen. In einem langen Halbkreis bog ich dann aufwärts fahrend in Richtung Wald ab.
Am Waldrand stieg ich ab und machte auf einer Bank eine Pause. Es war inzwischen 19:08. Seit dem Start waren nur 27 Minuten vergangen. Zu Fuß hätte ich mehr als eine Stunde gebraucht und es wäre sicher langweilig geworden. Auch, wenn das Sitzen auf dem Einrad bequem ist, hatte ich nach dem ununterbrochenen Fahren das Bedürfnis gehabt, abzusteigen.
Auch hier war die Aussicht gut.
Der Zoom zeigt die sehr gute Fernsicht an diesem Abend.
An den sonst wunderschön glänzenden Aigle sammeln sich an den Innenseiten Striemen. Bei solchen "ehrlichen" Gummistiefeln, die keine Lederoptik imitieren, müssten sich die Kratzer bei Bedarf wegpolieren lassen.
Nach wenigen Minuten fuhr ich weiter und saß wieder wundervoll bequem. Nur war der linke Fuß beim freien Aufstieg zu nahe an der Kurbel und ließ sich nicht zurechtrücken. Irgendwie klebte der Stiefel auf der Pedale. Das kann dazu führen, dass ich mit dem Absatz auf die Kurbel trete und von der Pedale gehebelt werde. Das passierte nicht. Erst am Waldrand in Südost musste ich absteiegn, weil der Fußweg mit Fußgängern belegt war. Nachdem ich wieder aufgestiegen war, ließ sich der Stiefel wieder normal auf der Pedale zurechtrücken.
Nach knapp 50 Minuten kam ich wieder im Buchenring an und hörte kurz dem Konzert im Seniorenclub zu, das in der Zwischenzeit begonnen hatte. Ein Mann sang Lieder aus Opern und Operetten. Ich bin nun in einem Alter, dass ich mich da hätte reinsetzen können, hatte aber kein Geld für ein Bier einstecken.
















































