29.1.26

Wieder Schnee

 

Die Abkühlung von der ich im letzten Post schrieb, hatte sich zum Wochenende hin forgesetzt und dann blieben die Temperaturen auch tagsüber im Minusbereich. Das Wochenende hatte ich für gewerkschaftliche Treffen benutzt, statt zum Einrad fahren. Zu Wochenbeginn setzte wieder Schnee ein.

Inzwischen ging die Sonne abends immer später unter, heute sollte der Sonnenuntergang 16:57 erfolgen, 54 Minuten später, als an den  Tagen um den 12. Dezember herum, als die Sonne am zeitigsten Unterging. Das macht an Homeoffice-Tagen wieder Fahrten nach Feierabend bei hellichtem Tage möglich. Heute probierte ich es mal. Gegen 16 Uhr schneite es noch leicht, aber das sollte nicht weiter stören. 

Im Dezember 2021 hatte ich mal weiße Kleidung angezogen, damit bei schlechten Lichtverhältnissen mehr zu sehen ist. Die weißen Stiefel sind im Garten und wären bei Schnee auch keine gute Idee für Kontrast. Stattdessen habe ich noch ein Paar hellbraune Overkneestiefel da. Die sind sehr hoch und machen dadurch eine helle Hose unnötig.

Wie am 11.1. machte ich die Schneefahrt hinterm Haus. Weil der Weg etwas abschüssig ist, macht dort fahren auf Schnee Spaß. Kurz nach 16 Uhr fing ich damit an. Die Stiefel machten sich im Video recht gut. Das Hellbraun hebt sich gut von Schnee ab und ist hell genug für die Aufnahme. Auch für die Beine erwiesen sie sich als nicht schlecht, sehr bequem und gut geeignet, um das Einrad sicher zu fahren.


 

Das Video, aus dem ich das Bild entnommen habe. 

Weil der abschüssige Bereich auf der rechten Seite schneefrei war, fuhr ich dort hochwärts. Bergab fuhr ich die gesamte Strecke auf Schnee.

Unten betrieben Familien mit Kindern an einem kleinen Abhang etwas Wintersport. Kinder wurden auf das Einrad aufmerksam und riefen: "Der fährt auf einem Rad!" 

Im Laufe der Zeit druckte der Reifen immer mehr Spuren in den Schnee.


 

Eine Pause am Geländer.

Zwischendurch ging ich mal rüber zum Parkplatz am Spatzennest. Der war noch zugeparkt. Ich fuhr dann noch bis kurz nach 16:30 hinterm Haus weiter.

Wieder zuhause.
 

18.1.26

Kurzer Slalom im Sonnenschein

Vor einer Woche war ich noch mit dem Einrad im Schnee unterwegs. Zu Wochenbeginn stiegen die Temperaturen auf über 10°C und der Schnee verschwand wieder. Seitdem wurde es wieder kühler und sonniger. Als ich heute 12:45 losfuhr, zeigte das Thermometer 5°C. Bei schwachem Wind und Sonne war wunderbares Einradwetter.

Die üblichen Slalomstrecken lagen im Schatten. Nur ein Parkplatz am Spatzennest waren zum größten Teil von der Sonne beschienen. Deshalb fuhr ich dort einen Slalom diagonal. Die Verhältnisse waren etwas beengt, aber es ging.

Die Fußwege waren mit Rollsplit bedeckt. Der ist nicht gut für den Reifen. Deshalb fuhr ich fast nur zwischen den Parkplätzen am Spatzennest.

Wie an sonnigen Tagen üblich, spiegelten sich an den Stiefeln der tiefblaue Himmel und hell angestrahlte Gebäude.


 

Eine Pause 13:12 am Geländer. Die Sonne hat fast einen Monat nach der Sonnenwende an Kraft gewonnen. Wenn ich nicht fuhr, war schnell zu bemerken, wie sich die schwarzen Stiefel bei den Füßen an der Sonne aufwärmten. Bei der heutigen Außentemperatur war das noch angenehm.

Wenige Minuten später beendete ich das Fahren.



11.1.26

Einrad fahren im Schnee

Das Jahr 2026 bot erst am 11. Januar eine Gelegenheit zum Einrad fahren. Sturmtief Elli hatte Schnee gebracht und danach kam Kälte. Heute schien vormittags die Sonne. Ein Blick aus dem Fenster zeigte, dass der Weg hinterm Haus eine geschlossene Schneedecke hatte. Das machte Lust, so etwas zu probieren, wie im Februar 2021

Ich fing schon 10:30 mit dem Fahren an, um sicher zu sein, dass der Schnee nicht von der Sonne weggeschmolzen wird. Im Sonnenschein fühlten sich die -8°C angenehm mild an. 

Auf Schnee rollt das Einrad nicht leicht, aber die Abschüssigkeit des Weges glich das so weit aus, dass sich das Einrad ohne viel Anstrengung fahren ließ. Das Halten der Balance war schwieriger als sonst, weil das Rad im Schnee verzögert auf Bewegungen zu Steuerung reagierte. Trotzdem machte es großen Spaß. 

Die Reifenspuren nach der dritten Fahrt. Die Schneehöhe betrug 7 cm.

Nun saß ich vor der nächsten Fahrt ans Geländer gelehnt auf dem Einrad und machte eine kurze Pause.

Ich hatte die Acquo Greta an. Diese Stiefel sind für solche Schneeaktionen wunderbar geeignet. Sie bleiben bei Kälte weich, sind wasserdicht und die Schäfte reichen über die Knie.
Dass die Sonne trotz der Winterzeit viel Wärme abgab, ließ sich auch daran erkennen, dass während der Pause Schnee auf den schwarzen Stiefeln schnell wegschmolz.

Ich fuhr heute ca. eine halbe Stunde.

30.12.25

Sonne und Schnee


Vom vergangenen Nachmittag bis mittags hatte es ein seltsames Wetter gegeben. Klarer Himmel und Niederschlag, abwechselnd als Regen oder Schnee, wechselten sich ab. Zeitweilig waren je nachdem, Mond und Sterne bzw. die Sonne zu sehen, während der Niederschlag runterkam. Gegen Mittag des 30.12. sah es dann so aus. Vormittags war ich noch Einkaufen und die Wege waren schneefrei.

Die Sonne setzte sich dann durch und mittags setzte sich die Sonne durch und das Wetter fühlte sich verhältnismäßig mild an. 

Nachdem ich mich 13:05 auf das Einrad gesetzt hatte, war ich dann kurz verwundert, dass auf dem Parkplatz am Spatzennest noch eine dünne Schneedecke lag. Vorsichtig fuhr ich den Platz ab. Glätte ist eine Angelegenheit, die Angst auslösen kann. Unfreiwillige Abstiege vom Einrad ereignen sich fast immer nach vorn. Da kann man gegen das Stürzen anrennen und gewinnt fast immer, auch im siebten Lebensjahrzehnt. Bei Eisglätte geht es dagegen sonst wohin ab. Der Grund fühlte sich ausreichend sicher an und ich bekam keine Angst.

Es ließ sich sicher fahren. Zum Wenden nutzte ich eine sonnenbeschienene Fläche im Hintergrund. Dort war der Schnee abgetaut und der Grip gut. Auf den Foto ist Schnee am Reifen zu sehen. Hätte ich davon gewusst, hätten mir Kurven evtl. Angst bereitet. Ohne dieses Wissen war alles gut.


 

Eine Zeitlupe vom Abstieg

Das Absteigen klappte auch, ohne dass ich ausrutschte.


 

Bei dem sonnigen Wetter hatte ich die hohen, kuscheligen Stiefel aus Mikrofaserleser gegen niedrigeren Kautschuk der Acquo Greta getauscht. Oberhalb es Parkplatzes, an der Rückseite der Blöcke des Buchenring fühlte es sich an der Sonne frühlingshaft an. Sonne und blauer Himmel spiegelten sich an den Stiefeln.

Das Licht bewirkte ein sonniges Gemüt.


 

Blauer Himmel und Sonne auf den Acquo


Hier wird zusätzlich noch das Rad gespiegelt. In solchen Momenten sind Stiefel nicht nur bequem und praktisch, sondern auch wunderschön.

Nach einer halben Stunde beendete ich das Fahren. 

28.12.25

Nach der ersten Rauhnacht

Nach einem kalten Weihnachtsfest war es am 28.12. mittags mit 0°C vergleichsweise mild. In der Nacht hatte es noch etwas Frost geegeben und Nebel hatte sich zu Boden gesenkt. Das erweckte zunächst Befürchtungen, dass es glatt sein könnte.
 
13:09 fuhr ich dann los. Der Boden war zwar feucht, aber nicht gefährlich glatt. Kurven ließen sich mit etwas Kurvenlage fahren, ohne dass der Reifen Anstalten machte, seitlich wegzurutschen.
 
Zu Beginn quälte sich die Sonne durch Hochnebel. Die Parkplätze am Spatzennest lagen fast vollständig im Schatten. Das bot kein geeignetes Licht für Aufnahmen. Oben auf der Rückseite der Blöcke des Buchenring sah es besser aus. Daraus entstand diese Aufnahme.


Als ich eine Pause auf der Mauer machen wollte, stellte sich diese als vereist heraus. Mit Sattel rückwärts an die Mauer lehnen fand ich auch eine Pausenposition, bei der ich mich nicht festhalten oder mit dem Oberkörper anlehnen musste.
 
Ich hatte wieder die Stiefel aus PU-Mikrofaserleder an. Die bewährten sich wieder. Sie sind schön kuschelig, aber es lässt sich trotzdem sehr gut damit fahren. Ursprünglich waren Overkneestiefel um die kleine Eiszeit herum für Leute entwickelt worden, die draußen auf Pferden unterwegs waren. Für Pedalritter sind sie heute sehr praktisch.

Der Hochnebel setzte sich dann wieder durch und es gab brauchbares Licht für einen kleinen Slalom bergab, wie am 23.12. Nur legte ich diesmal fünf Steine aus. Das ließ sich gut stressfrei fahren.

Bei der zweiten Abfahrt bereitete es mir sichtlich Freude. Einrad fahren ist ein sinnlicher Genuss mit Suchtpotenzial.
Nach dem letzten Stein muss ich noch auf die andere Seite fahren, damit es an der Kante nicht holprig wird. Das ist nicht schwierig.
Auch bei der nächsten Abfahrt ist die Freude noch zu sehen und wenn die Stiefel gut auf den Pedalen stehen, ist es entspannend.
 
Später fuhr ich noch einen seitlich gespreitzen Slalom auf dem Parkplatz, ohne ein Video davon aufzunehmen.
 
Nach einer Dreiviertelstunde beendete ich heute das Fahren. 
 

23.12.25

Nasskalter Dienstag

 

Heute war ein nasskalter Tag. Die realen 3°C wurden als gefühlte -2°C angegeben. Der Nordostwind war nicht sonderlich stark, fühlte sich aber kalt an, was zusammen mit der Feuchtigkeit die gefühlte Kälte erklärt. Um kalte Beine zu vermeiden, hatte ich die hohen Mikrofaserlederstiefel angezogen, die ich am 14.12. ausprobiert hatte. 

12:53 fuhr ich los. 

Trotz des trüben Wetters probierte ich ein Video von einem leichten Slalom auf abschüssigem Weg.

Eine Pause um 13:12. Bei dem Wetter war ich froh, diese Stiefel anzuhaben. Die Knie stecken weit drin und das Mikrofaserleder hat trotz der dünnen Wandungen eine brauchbare Wärmedämmung. Oberhalb der Stiefel war es dann doch etwas kalt und so fuhr ich nach einer halben Stunde wieder nach Hause.

21.12.25

Kurze Sonntagsrunde

 

Von einer Nebelnacht war vormittags Hochnebel geblieben, der sich langsam lichtete. Mit 5°C war die Temperattur angenehm, als ich 10:55 losfuhr. Nur der schwache Nordostwind fühlte sich etwas kalt an.

Nach kurzem Einfahren nahm ich seit langem einmal wieder Videos vom Fahren im Kreis auf, die mit der Pivo nachgeführt wurden. 

Heute hatte ich zum zweiten mal die Acquo Greta an. Bei Temperaturen unter 10°C geht beim Einrad fahren nichts über Overkneestiefel.
Nach einer Viertelstunde machte ich eine Pause auf der Mauer am Spatzennest. Trotz des Hochnebels leuchtete die Fassade des gegenüber liegenden Blocks hell und spiegelte sich auf den Stiefelspitzen. Auch der hellblaue Himmel ist als Fleck zu sehen.
Auch von der Seite sind solche Reflexionen zu sehen.

Wegen allgemeinem Zeitmangel ließ ich heute Übungen, wie Slaloms, weg und begnügte mich mit einer halben Stunde.