3.7.26

Im Wald und an der Umgehungsstraße

Als ich heute 18:41 startete, waren die Parkplätze am Spatzennest mit Autos gefüllt. Grund war ein bevorstehendes Konzert. Deshalb fuhr ich spontan in den Wald. Bei dem kräftigen Wind war das auch gar nicht so schlecht.

Nach der teilweise verregneten Woche waren die Wege zum Teil etwas feucht, was aber kaum störte.

Vor der Paditzer Straße geht es einmal kurz bergab und dann gleich wieder bergauf zur ursprünglichen Höhe.

Auf der Paditzer Straße verließ ich den Wald und fuhr weiter zur Umgehungsstraße.

Bald wurde die Brücke über die Umgehungsstraße sichtbar.

Die Sonne stand tief. Das Einrad mit mir drauf warf einen langen Schatten.

Nachdem ich die Brücke überquert hatte, fuhr ich an der Umgehungsstraße wieder in Richtung Südwesten.

Wenn Gebüsch vor dem Wind schützte, bot sich Gelegenheit für Selfies während der Fahrt.
Die Aigle-Stiefel hatte ich nur zufällig an, weil ich ursprünglich nicht vor gehabt hatte, in den Wald zu fahren. Es erwies sich als Glücksfall, weil es sich damit gut auf holprigen Stellen fahren lässt.

Nach dem Unterqueren der nächsten Brücke ging es noch einmal bergauf. 

Vor dem Erreichen des höchsten Punkts war noch nicht viel zusehen.

Oben wurde die Aussicht prächtig.

Dann ging es auch gleich wieder bergab, zunächst noch mit wenig Gefälle.

Dann erschien eine Kante.

Nach der Kante knickte der Weg nach unten ab. Hier hatte ich immer Probleme, das Einrad auf Kurs zu halten, weil das linke Bein schwächer als das rechte ist. Heute machte sich das nicht sonderlich bemerkbar. Möglicherweise haben Slaloms bergauf und Kreise rechts herum das linke Bein gestärkt.

Unten bog ich rechts ab in eine Tunnel unter der Straße. Dort bekam ich starken Gegenwind und musste zudem bergauf fahren. Dazu musste ich mich nach vorn lehnen. In einem langen Halbkreis bog ich dann aufwärts fahrend in Richtung Wald ab.

Am Waldrand stieg ich ab und machte auf einer Bank eine Pause. Es war inzwischen 19:08. Seit dem Start waren nur 27 Minuten vergangen. Zu Fuß hätte ich mehr als eine Stunde gebraucht und es wäre sicher langweilig geworden. Auch, wenn das Sitzen auf dem Einrad bequem ist, hatte ich nach dem ununterbrochenen Fahren das Bedürfnis gehabt, abzusteigen.

Auch hier war die Aussicht gut.

Der Zoom zeigt die sehr gute Fernsicht an diesem Abend.

An den sonst wunderschön glänzenden Aigle sammeln sich an den Innenseiten Striemen. Bei solchen "ehrlichen" Gummistiefeln, die keine Lederoptik imitieren, müssten sich die Kratzer bei Bedarf wegpolieren lassen. 

Nach wenigen Minuten fuhr ich weiter und saß wieder wundervoll bequem. Nur war der linke Fuß beim freien Aufstieg zu nahe an der Kurbel und ließ sich nicht zurechtrücken. Irgendwie klebte der Stiefel auf der Pedale. Das kann dazu führen, dass ich mit dem Absatz auf die Kurbel trete und von der Pedale gehebelt werde. Das passierte nicht. Erst am Waldrand in Südost musste ich absteiegn, weil der Fußweg mit Fußgängern belegt war. Nachdem ich wieder aufgestiegen war, ließ sich der Stiefel wieder normal auf der Pedale zurechtrücken. 

Nach knapp 50 Minuten kam ich wieder im Buchenring an und hörte kurz dem Konzert im Seniorenclub zu, das in der Zwischenzeit begonnen hatte. Ein Mann sang Lieder aus Opern und Operetten. Ich bin nun in einem Alter, dass ich mich da hätte reinsetzen können, hatte aber kein Geld für ein Bier einstecken.
 

2.7.26

Dunkler Abend

Das Wetter zeigte sich in der letzten Zeit extrem. Die Hitze verstärkte sich zunächst und erreichte am Wochenende 38°C. Dann kam in der Nacht zum Montag mit Regen Abkühlung, aber es wurde extrem schwül. Alles kein schönes Einradwetter. Zudem gab es einige Veranstaltungen, die am Zeitbudget geknabbert hätten. 

Heute war ein angenehmer sonniger Tag mit 27°C und verhältnismäßig trockener Luft. Als ich nach 19:30 nach Hause kam, hatte es sich geringfügig abgekühlt und Wolken waren aufgezogen.

20:10 saß ich dann auf dem Einrad. Obwohl bis Sonnenuntergang mehr als eine Stunde Zeit blieb, war es recht duster. Ich versuchte mal ein Video zur Gewinnung von Einzelbildern aufzunehmen. Das Ergebis war wie an einem Wintertag. Helle Stiefel hätten dem Bild wohl gut getan, aber bei solchem Wetter ziehe ich die abgebildeten gerne an. 

Der Abstieg

Gelandet

Nach der letzten Fahrt hatte ich von einem halben Sturz berichtet, bei dem die rechte Stiefelspitze tiefe Risse abbekommen hatte. Die zugeschmierten Kratzer fallen erst aus der Nähe auf. 

Diese Aufnahmen entstanden nach dem Aufbau eines Slaloms. Der wies keine Besonderheiten auf. 

Nach 17 Minuten machte ich eine Pause auf der Mauer.
Obwohl Regen heranzog, wurde es zwischenzeitlich etwas heller, was durch eine hellere Straße und mehr Glanz auf den Stiefeln sichtbar wurde.
Die Zeit mit dem Einrad begrenzte ich heute auf eine halbe Stunde. Zu einer letzten Pause setzte ich mich nicht mehr auf die Mauer um und fuhr dann gleich nach Hause.

21.6.26

Nach einem heißen Sommertag

Nach der letzten Fahrt machte das Wetter eine Achterbahnfahrt. Nach einer ziemlich intensiven Schafskälte stellte sich das Wetter schnell auf eie Hitzewelle mit Tageshöchsttemperaturen von über 30°C um.

Als ich heute kurz vor 21 Uhr zuhause ankam, hatte es sich auf 26°C abgekühlt und ich bekam noch Lust aufs Einrad.

21:13 fuhr ich los. Am Tag der Sommersonnenwende war die Sonne noch nicht untergegangen, aber nicht mehr wirksam. Deshalb bot es sich an, schwarze Overkneestiefel aus dünnem PU-Leder zu tragen. Diese hatten sich bereits bei sommerlichen Temperaturen bewährt.

Nach einigen Minuten Fahrt stieg ich ab, um einen Slalom auszulegen. Dabei wollte ich probieren, ob ich auch mit den sehr weichen Stiefeln einen Slalom bergauf fahren kann. Mit steiferen Reitstiefeln hatte das beim letzten mal gut geklappt.

Es klappte auf Anhieb. Vor der zweiten Fahrt runterwärts kickte eine Passantin zwei Steine weg. Deren Position ließ sich aber abschätzen. So fuhr ich ohne diese beiden Steine weiter.

Bei der vierten Fahrt hochwärts ist ein Wackler bei 1:00 drin, bei dem ich die Arme etwas hochreißen muss. Um den nächsten Stein komme ich trotzdem ohne Fehler herum.  

Eine Pause um 21:34 Uhr. In den Stiefeln fühlte ich mich weiterhin wohl.

Wenig später passierte ein halber Sturz. Nach einem unfreiwilligen Abstieg blieb ich mit dem rechten Fuß an einer Gehwegplatte hängen und setzte mit dem rechten Knie auf dem Boden auf. Es war ein halber Sturz, weil außer den Füßen und dem rechten Knie keine weiteren Körperteile den Boden berührten. 

Die Stulpe des Stiefels blieb unversehrt, aber an der Fußspitze entstanden tiefe Kratzer. Weil diese Stelle starr ist, ließen sich die Kratzer später mit Flüssigleder zuschmieren. Das sieht etwas unsauber aus, lässt sich aber vielleicht noch nachschleifen.

Zwei Minuten später war eine halbe Stunde um. Die Sonne war inzwischen  auch untergegangen. Ich fuhr dann nach Hause.

8.6.26

Slalom auch mal aufwärts

Endlich bot sich an eimem Montag in diesem Juni wieder eine Gelegenheit, mit dem Einrad zu fahren. Der Tag begann sonnig und warm. Am Nachmittag trübte es sich ein. 18:46 setzte ich mich aufs Einrad. Da waren noch 26°C. Der Taupunkt lag bei 16°C, ein halbes Grad unter der Schwelle, wo es offiziell als schwül gilt. Ist nicht so das optimale Sportwetter, aber auf dem Einrad muss man sich nicht unbedingt anstrengen. Ich hatte mich auch dünn angezogen, eine dünne Hose, ein T-Shirt und ein Paar kurze Stiefel.


Wenn ich glänzende Stiefel an habe, fotografiere ich manchmal Spiegelungen vom Himmel, der Sonne, Pflanzen und Gebäuden. Heute brachte das nur Grau.


 So sah der Himmel aus. Das hat auch Vorteile.


Das Fahren auf der nordöstlichen Rampe des Spatzennest habe ich nur selten aufgenommen, weil es meistens im Gegenlicht oder im Dunkeln stattfindet. Heute passten die Lichtverhältnisse.

Ich hatte noch nie einen Slalom aufwärts probiert. Bei der ersten Fahrt nach oben kam ich mit Schwung rein, um leicht über die Schwelle vor der Rampe zu kommen.
Hier bin ich an der Schwelle. Mit dem Schwung danach kam ich auf die Idee, den Slalom hoch zu fahren. Das machte das Einrad auf dem ebenen Untergrund fast von selbst.
Der nächste Versuch, links um den ersten Stein herum

Die kleine Schwelle mag ich irgendwie. Sie ist leicht zu fahren, und fühlt sich auf dem Einrad abwärts im Bauch wunderschön an.

Interessant an diesem Bild ist auch die Spiegelung in der unteren Türscheibe. 


Ich kam dann auf die Idee, auch auf dem gegenüberliegenden Weg einen Slalom hochwärts zu fahren und beide Strecken zu verbinden. Das klappte auch sofort. Die Stiefel von Aigle geben einen guten Antritt.

Auf diesem Video ist zu sehen, wie ich in den Aigle sehr langsam den Weg hoch fahre und nahe bei den Steinen bleibe. Am zweiten Stein von oben ist immer ein kleiner Wackler zu sehen. Hier ist der Schwung aufgebraucht und ich muss kräftiger treten, um nicht stehen zu bleiben. Es war also etwas anstrengend. Ich fuhr das das aber vielmals, ohne absteigen oder Steine auslassen zu müssen. 

Die Aigle haben enge und verhältnismäßig steife Schäfte und ermöglichen einen kräftigen Antritt. Auch die Sohlen sind sehr gut. Damit sind sie ideal für Slaloms aufwärts. Mal sehen, ob das später auch mit weichen Overkneestiefeln klappt.

Stiefel geben mir auf dem Einrad Zuversicht und sind ein wichtiger Faktor für die damit verbundene Lebensfreude. 


Eine Stunde verbrachte ich mit dem Einrad draußen. Es war ein schöner Abend.

28.5.26

Lauer Abend

Jetzt ist die Zeit, in der man sich nach 20 Uhr draußen aufhalten kann, ohne dass man es Nacht nennen kann. Am Wochenende gab es die erste Hitzewelle des Jahres. Aktivitäten am Tage ermüdeten so weit, dass die Lücken zwischen diesen Aktivitäten und nächtlichen astronomischen Beobachtungen zur Ruhe da waren.

Das wolkenlose Wetter hielt sich, aber es wurde im Laufe der Tage kühler. Der Nachmittag schien frei und alles perfekt. Eine kurz einberufene Videokonferenz brachte noch eine Verzögerung. 19:50 saß ich dann endlich wieder auf dem Einrad.

Ich hatte lange keine Aufnahmen mehr gemacht, die mit der Pivo nachgeführt wurden. Deshalb probierte ich das einmal wieder. Ich hatte helle Stiefel an, damit sie sich an der Sonne nicht aufheizen. Das Gelände am Spatzennest lag aber inzwischen vollständig im Schatten. Hier hatten die hellen Stiefel den Vorteil der besseren Sichtbarkeit.

Das Video enthält eine Episode mit Pendeln und den Abstieg, der hier in Zeitlupe zu sehen ist. Dazu fuhr ich eine langgestreckte Ellipse, um einigermaßen gerade in Richtung Kamera zu fahren.

Das Video vom Fahren im Kreis hatte ich gleich zu Beginn aufgenommen. 20:08 machte ich eine Pause an einem Geländer.
Wenig später eine Pause auf der Mauer. In den letzten Tagen war ich nur in Sandalen an den Füßen unterwegs gewesen. Die Stiefel waren eine Abwechselung. Bei 19°C waren die Acquo Greta sehr angenehm zu tragen.

20:21 an der Mauer: Sie ist geringfügig höher als der Sattel. So ist ein Umsetzen vom Sattel auf die Mauer und zurück leicht. 

Mit dem Einrad zusammen bin ich über zwei Meter groß und kann über Hecken, Menschenansammlungen u.a. gucken, was sonst so nicht möglich wäre. Das erhöhte Sitzen ist so nicht nur schön, sondern bringt auch mehr Sicherheit.

Nach einer Dreiviertelstunde beendete ich das Fahren.

17.5.26

Farbige Acquo - ideal bei Sonnenschein

 

Die letzte Fahrt war fast zwei Wochen her. Heute bot sich wieder eine Gelegenheit. In der Zwischenzeit hatte Acquo farbige Stiefel im Angebot. Ich wählte die Greta im hellsten Farbton aus, mit der Absicht, auch bei intensiver Sonneneinstrahlung in Overkneestiefeln fahren zu können, ohne dass sich die großen Oberflächen der Stiefel sonderlich aufheizen. Gestern kamen die Stiefel an, heute probierte ich sie aus. 

13:11 fuhr ich los. Vom Fahrgefühl her gab es nichts Neues, weil ich schwarze Greta schon oft und gerne auf dem Einrad an hatte. Das Wetter war kühl, aber heiter. Dadurch bekamen die Stiefel von Zeit zu Zeit viel Sonne ab. Die Oberflächen erwärmten sich dabei erwartungsgemäß nur wenig.

Nach etwas Einfahren begann ich mit Slaloms auf dem abschüssigen Weg vom Buchenring zum Spatzennest. Der Wechsel zwischen ebenen und abschüssigen Abschnitten im Slalom fühlt sich im Bauch wunderschön an. Dabei ist das leicht und ohne Stress zu fahren. Ein Genuss ohne großen Aufwand, Lebensfreude.

Die hellen Stiefel erleichtern es auch der Handykamera, noch in unmittelbarer Nähe ordentlich abzubilden. 

An meinen Einrädern habe ich großflächige BMX-Pedalen, auf denen die Füße in ganzer Breite Platz finden. Das schafft Sicherheit an holprigen Stellen und bei heftigen Bewegungen. So kann ich mich auf dem Einrad entspannen und wohl fühlen. Wenn ich dazu bequeme Stiefel an habe, ist das Wohlfühlen perfekt.

Später legte ich einen seitlich gespreizten Slalom auf dem Parkplatz aus. Wie üblich, versetzte ich jeden zweiten Stein zwei Fußbreit nach links. 

Den seitlich gespreizten Slalom hatte ich lange nicht mehr geübt. Er klappte trotzdem auf Anhieb fehlerfrei. Vorteilhaft ist es, dabei gerade zu sitzen, damit die Sattelstütze senkrecht steht und die Hüfte frei bewegt werden kann. So lässt sich das Einrad leicht lenken. Unbequem wird das nicht, weil die Beine seitlich am Sattel herunterhängen und das Becken aufrecht steht.

Nach einer guten Dreiviertelstunde machte ich eine Pause auf der Mauer. In diesem Moment 
14:05: Pause an der Sonne, in diesen Stiefeln kein Problem. Bei der letzten Fahrt hatte ich schwarze Overkneestiefel aus mehr atmungsaktivem Material bei 27°C bei trübem Wetter an. Damit habe ich jetzt die Wahl zwischen hellen Acquos bei viel Sonne und Mikrofaserleder bei hoher Temperatur.

Auch an der Mauer kam die Sonne wenig später rum. Die bequemen Stiefel blieben kühl. Diese Pause machte ich nach einer Stunde Fahrt. 

Ich fuhr dann noch eine Viertelstunde und stieg nach 75 Minuten Fahrt an der Haustür ab. 

 


 

Der erste Slalom bei Tiktok



Der Zweite dort