Den morgendlichen Weg zur Arbeit legte ich bei Weihnachtsmarktwetter zurück: Niesel und 12°C. Dazu war es tagsüber ziemlich finster. Abends sollte dann einmal wieder Zeit fürs Einrad sein. Um 19 Uhr übergab ich einem Mitglied des Astronomievereins Sonnenfinsternisbrillen. Um diese Zeit riss auch die Wolkendecke auf. Die Temperatur war im Laufe des Tages auch auf 19°C hochgekrochen. Die Lust aufs Einrad setzte sich gegen zwei Zipperlein durch, Sodbrennen und Heuschnupfen. Letzteres brachte ich mit Lorano unter Kontrolle, das Sodbrennen ignorierte ich, weil es in der Vergangenheit oft auf dem Einrad verschwunden war.
19:08 fuhr ich los. Bei dem wunderschönen Gefühl, auf dem Einrad zu sitzen, vergaß ich tatsächlich sofort das Sodbrennen. Einradfahren bereitet pure Lebensfreude. Bei der besonderen Abendstimmung nahm ich kurz nach Beginn ein Video von einem Slalom auf.
Eine Pause 19:31: Seit drei Wochen hatte ich zum ersten Mal wieder Overkneestiefel an. Dieses Paar gehört zu den Stiefeln, mit denen ich auf dem Einrad sehr wohl fühle.Bei einer späteren Pause setzte ich mich ganz auf den Mauersims. Mit dem Einrad als Leiter lässt es sich bequem hochklettern. So zu sitzen erwies sich dann als unbeabsichtigte Gleichgewichtsübung. Mit den Füßen konnte ich mich nicht gegen seitliches Umkippen abstützen. Ab und zu zuckten Bauchmuskeln, um mich im Gleichgewicht zu halten. Einrad fahren ist da entspannter und ich setzte mich wieder auf den Sattel und fuhr weiter.
Nach einer halben Stunde beendete ich dann das Fahren. Nachdem das Wohlgefühl des Sitzens auf dem Einrad vorbei war, meldete sich das Sodbrennen zurück und musste mit Flohsamenschalen beendet werden.














































