8.3.26

Bei Sonnenschein in den Garten

Bis zum 14. März müssen in der Gartenanlage die Wasserhähne für einen Test nach der Winter-Abstellung geschlossen sein. An diesem Tag kann ich nicht dort sein und heute war eine gute Gelegenheit. 

Das trockene Wetter hatte angedauert und so bot es sich an, mit dem Einrad durch den Wald hinzufahren. Das hat den Vorteil, dass ich bequem sitzen kann und schnell hinkomme. 10:31 fuhr ich los. Ich wurde nirgends durch den Verkehr aufgehaltenund kam zügig voran. 

Auf dem Bild ist der Weg von der Zwickauer Straße zum Großen Teich zu sehen. Der war heute ziemlich holprig, sodass ich nur auf einer ruhigen Stelle in der Mitte einFoto vom Einrad aus machte. Das war 10:49.

10:54 stieg ich nach 23 Minuten unuterbrochener Fahrt am Rand der Gartenanlage ab. Auf dem Selfie ist die Schienenkonstruktion für das abfahrbare Dach der Sternwarte zu sehen. Man kann von den 23 Minuten noch zwei bis frei Minuten für das Warmfahren am Spatzennest abziehen.

Weil relativ hohe Temperaturen angekündigt waren, hatte ich heute eine dünne Hose ohne Sitzpolster angezogen. Das Sattelgel hatte die Stöße durch den Schotter gut abgefangen und ich hatte so trotzem bequem gesessen. Einrad fahren ist auch eine gute Methode, sich in hohen Stiefeln fortzubewegen, weil sie auf den Pedalen stehen und gegeneinander aufgewogen werden. Die Stiefel dämpfen das Holpern für die Fußgelenke und tragen zur Bequemlichkeit bei. Wie bei der letzten Waldfahrt hatte ich die Dafna an.

 

Die zur Zeit dominierenden Blüten sind die des Krokus.

Die Gebäude der im Bau befindlichen Sternwarte: Vorn das Fernrohrgebäude, dahinter der Geräteschuppen.

Das Abstellen des Wasserhahns dauerte bloß ein paar Sekunden und so blieb Zeit für eine Pause auf der Hollywoodschaukel.

Heimwärts ist der Weg durch den Wald zur Zwickauer Straße im unteren Bereich hochwärts zu steil. Deshalb fuhr ich am Südbar vorbei zum Märchenbrunnen um von dort eine Abkürzung zu Fuß zu nehmen.

Die Abkürzung zum Wald. Im Wald geht es dann weiter bergauf bis zum Bismarckturm. Es gibt er eine flache Stelle zum Aufsteigen. Altersbedingt hatte ich zunächst vor, dieses Stück auch noch zu schieben, stieg dann aber doch auf und kam bis zur Zwickauer Straße voran und brauchte dort nicht abzusteigen und fuhr durch bis nach Südost.

11:51 kam ich wieder am Spatzennest an. Am Stiefel ist etwas Schmutz zu sehen. Keine Ahnung, was ich da gestreift hatte. Hohe Stiefel sind auf dem Einrad nicht nur sehr bequem, sie ermöglichen auch eine gewisse Sorglosigkeit.

Ich fuhr dann noch bis kurz nach 12 Uhr, um die anderthalb Stunden voll zu machen. 

Nach der Rückkehr aus dem Wald hatte ich manchmal das Problem, dass ich wegen schwindender Kräfte enge Kurven nicht mehr sicher hinbekam. Heute war das nicht der Fall. 

Zwischendurch machte ich eine Pause im Schatten auf der Mauer.

1.3.26

Bei schönem Wetter in den Wald

Das Dauerfäkalwetter hatte in dieser Woche ein Ende gefunden. Die Sonne kam raus und die Tageshöchsttemperaturen überstiegen 15°C. Den vollen Genuss beeiträchtigte sofort ankommender Saharastaub, an dem Luftfeuchte kondensierte und den Himmel zuschmierte. Heute war es nicht mehr so warm, aber trotzdem schön hell. Als ich 12 Uhr losfuhr, wurden 8°C angezeigt. Für das Einrad eine angenehme Temperatur.

Gestern hatte ich mir bei einem Jazzkonzert Vinyl zugelegt (Eingang Quintett, Into a New Light). Auf dem Einrad hatte ich Vinyl an den Beinen. Stiefel aus PVC hatte ich zuletzt im vergangenen November an gehabt. Ich hatte sie nicht aufgrund des Schallplattenkaufs angezogen, sondern weil ich nach ein paar Tagen Trockenheit prüfen wollte, ob ich wieder im Wald fahren kann. Die PVC-Stiefel - hier die Dafna - ziehe ich gerne für Waldfahrten an, weil sie steifere Schäfte haben, als die zuletzt bevorzugten Overkneestiefel aus Kautschuk oder Mikrofaserleder.

Nach ca. zehn Minuten Fahren am Spatzennest machte ich mich auf den Weg in den Wald. Die Wege waren nicht verschlammt. Sie waren auch nicht mehr ganz so holprig, wie im Herbst. Man hatte sie geebnet, teilweise mit feinem Kies, der dem Einrad keine Probleme bereitet.

Mangels Laub war der Wald noch sonnendurchflutet.

An der Paditzer Straße fuhr ich aus dem Wald heraus und wendete später unter der Brücke. Am Himmel sind die Wolken gut zu sehen, die am Saharastaub entstanden waren.

Wenig später fuhr ich zum Wald zurück. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ich knapp 20 Minuten ununterbrochen. Das ist keine sonderlich lange Zeit und ich saß wunderbar bequem.

Der Himmel sieht in dieser Richtung klarer aus. Der Wind verdrängte den Saharastaub allmählich von Westen her. 

Beim Verlassen des Waldes blieb ich bei der Pappelstraße 1 am Bordstein hängen und musste absteigen. Das bot Gelegenheit, ein Stück der wunderschönen Krokuswiese zu fotografieren.

12:36 kam ich wieder am Buchenring an. Das Sonnenlicht war noch etwas fahl, die Schatten noch kontrastarm und unscharf. Aber das Wetter war trotzdem wunderschön zum Einrad fahren. Die Temperatur näherte sich 10°C. Das ist der Mitte im Bereich der Wohlfühltemperatur für die Dafna-Stiefel. Weder kalte Füße, noch Schweiß.

Der Weg am Spatzennest war am Rand von der Sonne beschienen. Das machte Lust auf ein Slalom-Video. Weil der sonnige Streifen schmal war, konnte ich den Slalom nicht seitlich gespreizt auslegen. Sonst wäre ich in den Schatten geraten oder gegen die Bordsteinkante gefahren.

Die Slalomstecke, links von Einrad aus gesehen, rechts vom Boden aus. So blieb genügend Platz, um das Fahren in den Schatten oder gegen die Bordsteinkante zu vermeiden.

Zur Pause 13:02 hatte sich die Sonne weiter durchgesetzt. Die Schatten waren nun kontrastreicher und schärfer. Den matten Stiefeln brachte sie etwas Glanz.

Der Himmel wurde immer klarer. 

Das Foto machte ich von der Mauer am Spatzennest, die noch im Schatten lag. Ein paar Minuten später beendete ich das Fahren und war dann 75 Minuten auf dem Einrad unterwegs gewesen.