21.3.07

Frühlingsanfang mit Schnee und Graupel

In seinen letzten Stunden zeigte der wärmste Winter seit Beginn der modernen Wetteraufzeichnungen, was ein richtiger Winter ist.
In der Nacht zum 21.3. ging ein ausdauernder Landgraupel nieder, der eine körnige Schicht auf dem Boden bildete.

Auf diesem Bild von der Fensterbank ist die Graupelschicht aus der Nähe zu sehen.

Entsprechend furios begann der Frühling mit Schnee. Diese Aufnahme machte ich vor dem Weg zur Arbeit. Während der Heimfahrt graupelte es in Böhlen, danach blieb es zunächst trocken. Als ich zuhause ankam, wehte Ostwind und der Himmel hellte sich etwas auf. Weil es ziemlich kalt war, fuhr ich zum ersten mal seit dem 9.Februar einmal wieder mit Winterkleidung, also einer darübergezogenen zweiten Hose, Mütze und Handschuhen, wie es auf dem Bild vom Post am 24.Januar zu sehen ist. So eingemummelt fühlte ich mich ziemlich wohl auf dem Einrad. Weil die Strecke zum Märchenbrunnen westlich der Zwickauer Straße schlammempfindlich ist, nahm ich mir eine Tour zur Umgehungsstraße vor.
Zu Beginn der Fahrt drehte der Wind auf Richtung West. Das fand ich zunächst gut, weil es Rückenwind an der Umgehungsstraße erwarten ließ. Doch trieb der Wind auch die Wolken zurück und als ich über die Zschechwitzer Straße fuhr, nieselte es.Die Waldwege waren bis zur Waldausfahrt zwar so nass, dass sie glänzten, aber Morast gab es immer noch kaum. Das Fahren war so trotz dem schlechten Wetter erstaunlich leicht und an der Waldausfahrt waren Einrad und Stiefel ziemlich sauber.Im Wald waren noch Reste der schnell tauenden weißen Pracht zu sehen. Die Waldausfahrt war dann der schlammigste Abschnitt der ganzen Tour. Draußen hörte das Nieseln zunächst auf, es dauerte aber nicht lange, bis Graupel einsetzte.
Bevor ich zur Umgehungsstraße abbog, machte ich noch ein Bild. Die Nässe ließ nun den Gummi glänzen und die Stiefel hatten bei der Waldausfahrt etwas Schlamm abbekommen. Danach hatte ich Rückenwind. So spürte ich Wind, Nieseln und Graupel nicht mehr. Die lange Gerade wurde so den Umständen entsprechend richtig gemütlich. Die weitere Fahrt verlief unproblematisch. An der Kotteritzer Straße stieg ich ab, weil ein Terrorblechlemming von der Kollwitzstraße her sich näherte. Dieses Gerät hatte extrem helle Scheinwerfer und schien bis zuletzt geradeaus in Richtung Kotteritz fahren zu wollen. Dann bog er doch noch ab und setzte danach den Blinker.
Zuhause machte ich vor dem Abwaschen noch ein Bild von einem Stiefel. Daran lässt sich erkennen, dass die Wege bis zum Schluss dem Wetter entsprechend in einem ziemlich guten Zustand waren. Da gab es schon wesentlich Schlimmeres, wenn man dieses Bild vergleicht mit denen vom 3.3.07, 6.1.07, 21.12.06, 16.8.06, 18.2.06 oder 16.11.05.

20.3.07

Pfützenslalom und Splitprobleme

Am Sonntag wurden die Windböen zu ungemütlich. Zeitweilig regnete es auch. Das muss auch mal sein, denn das Einrad hat ein hohes Suchtpotenzial. Weil es zu keinen körperlichen oder finanziellen Schäden führt, ist das nicht schlimm. Doch es bindet eine Menge Zeit. Das Suizidwetter machte so Zeit frei, in der ich einen Artikel für den BAV-Rundbrief schreiben konnte und andere Arbeiten, die dran waren.
Gestern geb es ein Gemisch aus Graupel, Schnee und Regen. Ich hätte aber keine Zeit zum Fahren gehabt. Aus der Sicht war es also nicht schlimm. Eher belastend ist, dass das Suizidwetter pünktlich zu dem Zeitpunkt anfing, als ich von einer Nova im Schwan erfuhr. Morgen ist astronomischer Frühlingsanfang. Für diesen kündigen Meteorologen den Beginn der Eiszeit und den Weltuntergang an. Heute ging es dagegen. Es war trocken. Durch eine dicke Schicht Cirrostratus schimmerte die Sonne blass. Störend war nur ein kalter Wind. Weil ich zeitig Feierabend gemacht hatte, blieb bis zum Beginn des abendlichen Astrovereinstreffens genügend Zeit für eine Fahrt zum Märchenbrunnen. Nach den Niederschlägen der letzten Tage waren die Waldwege nass und mit Pfützen versehen. Richtigen Schlamm gab es nur wenig. So lief die Fahrt ganz gut. Auf der Hinfahrt fuhr ich zum Großen Teich den direkten Weg vom Turm der Jugend (Quälberg). Dann fuhr ich am Teich entlang und bog auf den Weg ab, der zum Südbad führt (vgl. Bilder vom Fr, 16.3.). Am Teich war der Wind besonders lästig. Weil ich keine Handschuhe trug, zog ich die Hände in die Jackenärmel zurück. Am Südbad war es dagegen windstill, weil ein Hang und die Gebäude des Bades den Wind abschirmten.Danach war das letzte Stück der Geraden an der Gartenanlage ein Pfützenslalom. Den fotografierte ich abgesessen. Das war im nachhinein gut so, denn als ich die Kamera wieder einsteckte, kam von hinten ein Blechlemming. Er bewegte sich ziemlich unbeholfen auf dem Weg, weil er den Pfützen nicht ausweichen konnte. Mit dem Einrad war es dagegen sehr leicht. Es gibt wahrscheinlich kein Fahrzeug, das besser für solche Wege geeignet ist, als das Einrad und ich kam auch sauber am Märchenbrunnen an.
Die Lichtverhältnisse waren heute deutlich anders, als am 15.3. Auf einem ähnlichen Foto des Eintrages von diesem Datum sehen Reifen, Stiefel und Hose rötlich aus. Heute waren diese Gegenstände beim trüben Wetter grauschwarz. Während ich auf einer Bank eine Pause machte, kam der Langstreckenläufer Steven auf einer Trainingsrunde vorbei. Auf dem Heimweg nahm ich zum Turm der Jugend wie am Freitag den längeren Nebenweg. Teilweise bekam ich heute dort Probleme mit Split, konnte aber durchfahren. Auf der anderen Seite der Zwickauer Straße begegnete ich einem Mann mit braun-schwarz-weiß geschecktem Hund und später auf dem Berg am Krankenhaus einer Frau, die diesen Mann suchte. Um ihr zu erklären, wo er sich befindet, stieg ich an dieser Stelle ab. Vor der letzten Kurve im Wald kam Steven wieder entgegengerannt. Kurz danach musste ich an der Kotteritzer Straße absteigen, diesmal wegen Blechlemmingen. Bei dieser Gelegenheit entfernte ich ein Steinchen aus einem Stiefel. Das Steinchen hatte es wahrscheinlich auf der fahrt bergauf zum Turm der Jugend in den Stiefel geschleudert. Wenn die Zustände so sind, dass kein Schlamm herumspritzt, prasseln auf den splitgedeckten Wegen die Steinchen gegen die Waden. Die Stiefel bieten den Vorteil, dass dieses Prasseln nicht zu spüren ist. In selten Fällen fällt dann so ein Steinchen von oben in einen Schaft.

17.3.07

Kurze Waldrunde

Heute Nachmittag nahm ich an einer Versammlung des Förderkreis Mauritianum teil, die bis ca. 16:30 Uhr dauerte. Auf dem Heimweg, den ich zu Fuß zurücklegte, kam ich in Kontakt zum schlechter gewordenen Wetter. Es war stark bewölkt, es wehte ein kräftiger Wind und es nieselte ganz leicht. Ich bekam den Eindruck, dass diese Bedingungen noch ausreichen dürften, um mit Genuss Einrad fahren zu können. Deshalb fuhr ich kurz nach 17 Uhr los und drehte eine kleine Waldrunde. Das Wetter war dann auch noch so fair, das Nieseln einzustellen. Die Strecke fuhr ich ohne Pausen und kam nach etwas mehr, als einer halben Stunde wieder zu Hause an.

Ausgedehnte Freitagstour mit Nebenwegen

Bei diesem Eintrag hat es die Formatierung zerhauen. Deshalb fehlt über der Überschrift das Datum und weiter unten ändert sich der Zeilenabstand. Deshalb hier das Datum: 16.3.07
Die Wetterprognosen kündigten den heutigen Freitag als vorläufig letzten Schönwettertag an. Um ausgiebig Einrad fahren zu können, machte ich zeitig Feierabend und nahm den Bäderexpress 14:12 Uhr ab Leipzig. Der hatte in Altenburg fünf Minuten Verspätung, weshalb ich nicht gleich einen Bus erwischte. Die daraus entstandenen zehn Minuten Zeitverlust waren jedoch Erdnüsse (Peanuts). Kurz vor 15:45 Uhr fuhr ich los und fuhr einige seltene Strecken, damit die Hauptwege nicht allmählich langweilig werden. Die Bedingungen für solche Experimente waren ideal. Es war trocken, hell und ich hatte Stiefel an. Zudem knarzte das Einrad nicht mehr. Das hatte nicht nur den Vorteil, dass die lästigen Geräusche weg waren. Das Knarzen war auch mit dem linken Fuß zu spüren gewesen. Kurz nach der Waldeinfahrt bog ich nach links auf einen schmalen Seitenweg ab. Der war holprig, aber sicher fahrbar. An einer Kreuzung bog ich rechts ab und fuhr auf den Hauptweg zurück. Später bog ich waldauswärts auf die Paditzer Straße ab, um auf der schon mal genutzte Abkürzung vom Waldrand zum Standardweg zurückzufahren. Kurz nach dem Abbiegen wendete wie gestern ein Blechlemming auf der Kreuzung. Weil ich auf der Abkürzung bergab ein Stück zurückgefahren war, musste ich die Kreuzung mit der Paditzer Straße ein zweites mal anfahren. Und wieder wendete ein Blechlemming. Es ging zu, wie in einem Kreisverkehr. Wahrscheinlich ist das jetzt Mode. Weiter bis zur Zwickauer Straße fuhr ich den gewöhnlichen Hauptweg.
Nachdem ich die Zwickauer Straße überquert hatte, machte ich das nächste Experiment. Vom Märchenbrunnen aus hatte ich in den letzten Tagen Menschen beobachtet, die einen Feldweg vom Waldrand zum Märchenbrunnen herunterjoggten. Diesen Weg hatte ich im vorigen Jahr einmal vergeblich versucht, hochzufahren. Ich meinte, dass es bei der Trockenheit heute problemlos möglich sein sollte, diesen Weg herunterzufahren. So bog ich beim Turm der Jugend auf einen Weg ab, der zum Waldrand führt. Dort suchte ich nach einem Abzweig zum Feldweg. Den Weg am Waldrand war ich in seltenen Fällen zum Teich heruntergefahren. Ich nahm mir vor, diesen Weg heimwärts als Alternative zum Quälberg zu testen. Als ich mich dem Feldweg näherte, sah ich, dass ich hätte absteigen und ein Stück gehen müssen, um den Feldweg zu erreichen. Ich saß aber gerade schön bequem und fuhr weiter, bis sich der Weg an der waldausfahrt mit dem Quälberg vereinigte. Ab hier machte ich während der Fahrt ein paar Fotos. Auf diesem Bild fahre ich an die Waldausfahrt heran. Nach rechts geht es den Quälberg hoch und nach links in Richtung Großer Teich.

Nun fahre ich die Waldausfahrt herunter. Neben den zu hier zu sehenden Eisenrohren unterbrechen auch Balken mehrfach den Weg. Wahrscheinlich sollen diese Hindernisse kleine Muren aufhalten.

Hier ist der Absperrbalken zu sehen, der es Blechlemmingen verwehrt, auf kurzem Weg durch den Wald zur B93 vorzudringen. Wenn ich den Großen Teich umrunden möchte, fahre ich hier geradeaus weiter. In anderen Fällen, wie heute, biege ich links ab. Dann geht es diesen Weg hinunter. Am Ende steht die Entscheidung, ob direkt zum waldseitigen Weg an der Hellwiese nach links abzubiegen oder noch ein Stück am Teich zu fahren.

Hier fahre ich geradeaus weiter.

Es geht auf den Teich zu...

Auf dem Weg um den Großen Teich angekommen, zeigt ein nach der Seite aufgenommenes Bild die Brücke und den Inselszoo.

Gleich biege ich nach links auf den schmalen, geschwungenen Weg ab, um an dessen Ende nach links auf den Weg am Südbad vorbei zum Märchenbrunnen abzubiegen.
Am Märchenbrunnen fuhr ich die übliche Runde umgekehrt, also zuerst geradeaus über die kleine Brücke und dann um den Brunnen herum. An einer Bank hielt sich eine Gruppe Jugendliche auf, von denen einer "Respekt" rief. Der Feldweg, den ich zuvor herunterfahren wollte, war inzwischen umgepflügt worden. Bequemlichkeit und Faulheit sind oft gute Ratgeber. Auf der Hinfahrt wollte ich nicht vom bequemen Einrad absteigen und vermied so einen Weg, den es nicht mehr gab. Auf der Rückfahrt an der Hellwiese hatte ich ein kurzes Gespräch mit einer Frau, die Einradfahren schön fand.
Weil auf der Rückfahrt an der Waldeinfahrt kein Wegrutschen mehr drohte, fuhr ich an dieser Stelle schnell und mit kräftigen Tritten. Als das Gesäß sich vom Sattel erhob, blieb noch genügend Zeit, den Fehler zu korrigieren. Ich ließ mich wieder auf den Sattel sinken und fuhr langsam weiter. Hochwärts nahm ich an Stelle des Quälbergs den Weg am Waldrand. Insgesamt schien er leichter, hatte aber einen steilen Abschnitt in der Mitte.Vor der Zwickauer Straße überholte ich zwei ältere Frauen mit Kinderwagen. Währende ich eine kurze Pause machte, überholten sie zurück. Auf Höhe des Waldstadion fuhr ich wieder an ihnen vorbei und hörte den bislang schmeichelhaftesten Kommentar: "Das ist bestimmt nicht so leicht, wie es aussieht."
Weil es noch schön hell war, fuhr ich aus dem Wald heraus, um an der Umgehungsstraße zu fahren. Hier gab es den ersten ungewollten Abstieg wegen Blechlemmingen.
Ich machte wieder ein paar Fotos während der Fahrt. Neben skurrilen Bildern, wie links zu sehen, kam eine bessere Serie heraus, bei der die Proportionen besser aussehen, als bei vorangegangenen Versuchen, z.B. vom 4.3.









(Draufklicken vergrößert das Bild)

Die Fahrt an der Umgehungsstraße war bei dem Idealwetter sehr angenehm. Bevor ich am Anfang der langen Geraden den Berg hochfuhr, machte ich ein Bild mit Selbstauslöser. Zu sehen ist, dass auch bei dem kleinen Einrad der Sattel relativ hoch ist und gegenüber dem Stehen oder Gehen einen verbesserten Ausblick bietet. Nachdem ich auf die Paditzer Straße abgegbogen war und die Brücke überquert hatte, kamen die beiden Frauen entgegen, die ich an der Zwickauer Straße getroffen hatte. Sie hatten den Weg durch den Wald genommen. Später sagte noch ein überholender Radfahrer: "Das machst Du gut, Junge." Kommentare zu einem "fehlenden" Rad oder Lenker hörte ich heute nicht. Nach circa zwei Stunden Fahrt kam ich zu Hause an. Es war die bislang schönste Fahrt des Jahres.

15.3.07

Farbenspiele am Märchenbrunnen und Knarzen

Heute war die Knochenzwinge wieder pünktlich und die Bedingungen waren ideal. Es war sonnig und als ich um 16:45 Uhr losfuhr, zeigte das Thermometer 12°C an. Das ist auch bei gemütlicher Fahrt nicht zu kühl für eine dünne Radlerhose und bei anstrengenden Stellen komme ich nicht gleich ins Schwitzen. So bot sich eine Fahrt zum Märchenbrunnen an.
Vor dem Start stand aber noch etwas Bastelarbeit an. Das Einrad knarzte seit längerem und in den letzten Tagen wurde es allmählich unerträglich laut. Weil das Geräusch nur bei kräftigem Tritt auf die linke Pedale auftrat, vermutete ich diese Pedale oder die linke Kurbel als Ursache. Ich zog die Schraube an, mit der die Kurbel an der Achse befestigt ist und ölte die Pedale. Das Knarzen blieb.
Die Fahrt wurde trotzdem wunderschön. An der Kotteritzer Straße/Kollwitzstraße gab es ein Gewimmel von Blechlemmingen. Deshalb überquerte ich die Straße zu Fuß. Drüben kamen ein paar Jungen vom Bolzplatz angelaufen und während ich wieder aufstieg meinte einer in Ermangelung von Vergleichen, dass ich gut fahren könne. Ich wurde auch gefragt, ob ich beim Zirkus wäre. Im Wald hatte ich nun gute Sichtbedingungen. Das Fahren auf dem harten, trockenen Boden fiel wie gestern sehr leicht. An der Kreuzung mit der Paditzer Straße musste ich ein Ausweichmanöver fahren, weil ein Blechlemming die Kreuzung zum Wenden nutzte. Die weitere Fahrt zur Zwickauer Straße verlief problemlos. Auch auf der Weiterfahrt in Richtung Großer Teich waren die Bedingungen wunderbar. Nur an der Waldausfahrt waren noch ein paar kleine Schlammstellen, die aber nicht auf meiner Spur lagen. Ein Fußgänger lief vor mir her. Um nicht lange hinterzuckeln zu müssen bog ich zum Teich ab und fuhr dann am Südbad vorbei zum Märchenbrunnen.Die dem Horizont entgegen sinkende Sonne leuchtete intensiv orange und verfälschte deutlich alle Farben. Schwarze Gegenstände, wie Hose, Stiefel und Reifen erschienen rötlich und das Gras war grüner als sonst. Das nächste Bild zeigt diese eigentümlichen Farben. Der Weißabgleich der Kamera gibt ein Eindruck mit dem Auge ziemlich genau wieder.Auf der Rückfahrt bereiteten Waldeinfahrt und Quälberg zum Turm der Jugend unter den idealen Bedingungen keine bedeutenden Schwierigkeiten. Oben machte ich auf der anderen Seite der Zwickauer Straße die übliche Pause auf dem Absperrbalken. Eine aus Richtung Stadion kommende Joggerin rannte vorbei und tauchte plötzlich an der anderen Seite des Balkens wieder auf. Sie war um den Absperrbalken herumgelaufen und rannte nun zurück. Dann kam aus Richtung Waldessaum noch eine Nordic-Walking-Gruppe vorbei. Dann fuhr ich nach Hause. Im Wald verfolgte ich während der Fahrt den Sonnenuntergang und stieg kurz vor Südost ab, um Fotos zu machen. Leider bietet die Kamera keine Möglichkeit, die Belichtungszeit mit der Hand einzustellen. So wurde das Bild überbelichtet.
Dann fuhr ich gemütlich weiter und kam gegen 18:15 Uhr zu Hause an. Nach dem Abendbrot beschäftigte ich mich wieder mit dem Knarzen. Ein Austausch der Pedale brachte keine Besserung. Dann entfernte ich die Kurbel mit einem Abzieher, reinigte Achse und Kurbel und schraubte die Kurbel wieder dran. Dann pendelte ich im Flur linksbeinig. Das Knarzen war nun weg. Mal sehen, wie es bei der nächsten fahrt draußen aussieht...

14.3.07

Im Wald nach Sonnenuntergang

Montag und Dienstag hatten die Temperaturen sich der 20°C-Marke genähert. Doch zur ersten Fahrt mit kurzen Hosen und ohne Stiefel des Jahres kam es noch nicht, da ich auf Dienstreise war. Heute war es wieder kühler, aber immer noch sonnig und trocken. Idealbedingungen. Ich kam auch zeitig genug von der Arbeit weg, um die Knochenzwinge RE 17171 zu erwischen, die pünktlich 15:27 Uhr abfuhr. Kurz nach Verlassen des Leipziger Hauptbahnhofs blieb der Zug jedoch stehen. Es hatte einen Personenschaden gegeben. Die typische Verspätungszeit beträgt nach meinen Beobachtungen etwa zwei Stunden bei solchen Unglücken. Im Jahre 2003 kamen Kollegen aus Erfurt nicht selten zwei Stunden später als sonst zur Arbeit, weil ihr ICE damals häufig für Suizid genutzt wurde. Ich habe den Eindruck, dass sich die Informationspolitik der Bahn nach Kyrill deutlich verbessert hat. Auf der für unterwegs praktischen Seite pda.bahn.de wurde nach kurzer Zeit für Altenburg eine um 60 Minuten verspätete Ankunft angezeigt. Nach 95 Minuten fuhr der Zug los. Weil in solchen Situationen nicht einfach weitergefahren wird, als wäre nichts gewesen, zuckelte der Zug nach Stötteritz. Der MDA zeigte nun 100 Minuten Verspätung für Altenburg. Dieser Wert wurde gut eingehalten. Am Ende waren es 104 Minuten. Bei der Ankunft fuhr gerade ein Bus ab, was weitere zehn Minuten Verlust bedeutete. Als ich zuhause ankam, war die Sonne schon seit einigen Minuten untergegangen. Trotzdem fuhr ich nochmal los. Die Stiefel zog ich nicht nur an, weil es wieder kühl genug dafür war. Bei zunehmender Dunkelheit sind plötzliche unfreiwillige Absprünge wahrscheinlicher, als bei guter Sicht und mit Stiefeln ist das Landen auf den Füßen angenehmer. In den Wald hinein kam ich zügig und ohne Probleme. Die Waldeinfahrt war so trocken, wie noch nie in diesem Jahr bei Plusgraden. Auf der weiteren Fahrt war auch die zuletzt noch etwas schlammige linke Wegseite trocken. Diese Seite ist weitgehend steinfrei und konnte ich auch bei schlechter werdender Sicht zügig zur Zschechwitzer Straße durchfahren. Auf der Weiterfahrt begnete ich einem Mann, der einen Kommentar zu einem fehlenden Lenker abgab. Bis ich das Wegekreuz erreichte, kamen noch Joggerinnen entgegen. Nahe der Tagundnachtgleiche bricht die Dunkelheit fast mit tropischer Geschwindigkeit herein. Deshalb machte ich keine Pause und bog am Wegekreuz zum Berg am Krankenhaus ab. Die Bergkuppe war am Sonntag noch morastig. In der Dunkelheit war nicht mehr erkennbar, ob sie es auch heute noch war. Der Weg schien noch feucht zu sein, denn er war dunkel. Beim Darüberfahren fühlte er sich jedoch hart an und das Einrad rollte sehr leicht. Auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße wurde es zappenduster im Wald. Die LED-Leuchte brachte auch nicht sehr viel. Ich fuhr auf der nun rechten glatten Seite. An einer Stelle erwartete ich ein kleines Loch. Da war ich schon oft reingefahren. Ich musste noch nie deswegen absteigen, aber das plötzliche Stauchen war immer unangenehm. Das war auch heute wieder so. Aus dem Wald kam ich heraus, ohne einmal abgestiegen zu sein. So viel Glück hatte ich nicht erwartet. Ich musste nur einmal am Anfang des Buchenring verkehrsbedingt absteigen. Als ich zuhause ankam, war es so dunkel, dass ich sofort mit astronomischen Beobachtungen anfing.

11.3.07

Kurze Waldfahrt nach dem Fußball

An Wochenenden werden die Einradfahrten in den nächsten Monaten wieder etwas rarer werden, weil die Fußballsaison seit gestern wieder läuft. Heute hatte ich mir das Spiel Roter Stern Altenburg II - Nöbdenitz III bei wunderschönem wolkenlosen Wetter angesehen. Die Sterne machten aus einem 0:3-Rückstand noch einen 4:3-Sieg. Auf dem Bild ist das 1:3 zu sehen. Weil das Spiel schon 14:10 Uhr endete, blieb danach noch Gelegenheit für eine kurze Fahrt. Regenfälle in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend hatten an einigen Stellen für frischen Schlamm im Wald gesorgt, doch insgesamt ließ es sich sehr schön fahren. Ich fuhr eine kurze Waldtour zur Zwickauer Straße und zurück.

7.3.07

Nach Feierabend zum Märchenbrunnen

Zwei Wochen vor der Tagundnachtgleiche schien mir die Zeit reif, nach normalem Feierabend eine Tour zum Märchenbrunnen zu unternehmen. Nach der Mondfinsternisnacht hatte es nur noch selten geregnet und am Tage gingen die Temperaturen immer über 10°C. Der heutige Mittwoch war zwar ein trüber Tag, doch es regnete nicht. Als ich kurz vor 16:45 losfuhr, zeigte das Thermometer noch 14,8°C.
Ohne Störungen gelangte ich zur Waldeinfahrt, wo fußballspielende Kinder laut grüßten: "Hallo Herr Einradfahrer!" Die Waldwege waren gut abgetrocknet. Es gab nur noch wenig Schlamm und es ließ sich schön entspannt fahren. Durch den härter gewordenen Boden war das Klappern der Nordic Walkerinnen lauter als an den Vortagen. Dafür war das Einrad leiser, weil das schmatzende Geräusch vom Fahren durch Schlamm nicht mehr da war. Vor der Zschechwitzer Straße wartete ich einen Blechlemming auf der Stelle pendelnd ab und brauchte so nicht abzusteigen. Weiter kam ich ohne Anstrengung durch den Wald bis zur Ausfahrt beim Großen Teich. Dort war noch Morast, was Schwierigkeiten bei der Rückfahrt erwarten ließ. Zum Märchenbrunnen fuhr ich an der Waldseite der Hellwiese. Vor den Pollern, an der Siedlung war der Weg holprig und ich hatte manchmal Mühe, mich auf dem Sattel zu halten. Hinter den Pollern wurde es wieder gemütlich. Am Märchenbrunnen machte ich die übliche kurze Pause. Für die Rückfahrt war der Weg wieder trocken genug, dass ich auf Höhe der Bank aufsteigen konnte. Als ich bei der Waldeinfahrt an zwei Jungen mit Fahrrädern vorbeifuhr, ergab sich ein kurzer Dialog: "Sie können aber gut fahren!" - "Danke!" - "Haben sie das gekauft?" - "Ja." Die Waldeinfahrt klappte ohne Absteigen. Nachdem ich die Zwickauer Straße überquert hatte, sank die Sonne in eine horizontnahe Wolkenlücke und tauchte die Landschaft in ein orangefarbenes Licht, das allmählich röter wurde. Oben auf dem Berg am Krankenhaus gab es einen schlammigen Abschnitt, der keine Spritzer auf den Stiefeln hinterließ. Bergab war es dann trocken. Die Zschechwitzer Straße überquerte ich ungestört. Auf der anderen Seite stand ein Elternpaar mit einem kleinen Kind. Die Mutter machte es auf mich aufmerksam und sagte ihm, dass sie ihm ein Einrad kaufen möchte. Ich sagte, dass es nicht teuer wäre. Das Kind wirkte etwas skeptisch und fragte etwas wie: "Warum fällt der nicht runter?"
In Südost angekommen sah ich vor dem Anfang des Buchenring von weitem zwei Frauen auf der Straße stehen, genau vor der Stelle, wo der Gehweg am flachsten auf die Straße führt. Als ich mich näherte, blieben sie diskutierend stehen und wurden auch die ganze Zeit über nicht von Blechlemmingen gestört. So musste ich an ihnen vorbei über die Kante fahren. Wenig später kam ich mit sauberen Stiefeln und ohne einmal ungewollt abgestiegen zu sein zu Hause an.

4.3.07

Sonnenscheinfahrt nach dualer Mondfinsternis

Die in Deutschland verbreiteste Form der Mondfinsternis ist die duale. Dabei wird aus Sicht des Beobachters bzw. der Beobachterin der Mond von unten durch die Erde verfinstert und von oben durch Wolken. Auch die Mondfinsternis vom 4.3.07 war eine duale. Die tief hängende Wolkendecke gab Gelegenheit, weitere Feinde der Astronomie zu fotografieren: Skybeamer. Das erste Bild zeigt den neuen Skybeamer vom Crash. Dieser Fächerbeamer ist wegen der schnellen Bewegung seiner Strahlen schwerer zu fotgrafieren, als der alte einstrahlige Beamer, über den ich hier im Oktober berichtet hatte. Der zweite Beamer gehört zu einer Veranstaltung in der früheren ALWO (Altenburger Wollspinnerei) Kotteritz. Glücklicherweise sind Veranstaltungen mit Skybeamer dort selten.
Weil das deutsche Wetter einen großen Hang zum Sadismus hat, riss morgens die Wolkendecke auf und es begann ein sonniger Tag, an dem Blütenpracht zu bewundern war.


Diese Amaryllis blüht normalerweise um den 1. April herum, ist also wie auch die Pflanzen draußen ziemlich zeitig dran. Wieso diese Frühblüherei auch Zimmerpflanzen erfasst, weiß ich nicht. Sonderlich hell war es in den letzten Wochen nicht allzu oft.




In unseren Breiten Weihnachtssterne zu haben ist Pflanzenqäulerei. Hin und wieder bekomme ich aber welche geschenkt. Dieses Exemplar ist mehrere Jahre alt. Als ich es bekam, sah es so verkrüppelt aus, dass ich nicht daran glaubte, dass es Silvester übersteht. Am verkrüppelten Aussehen hat sich im Laufe der Jahre nichts geändert, doch die Pflanze blüht zuverlässig.
Dieser Weihnachtsstern stammt vom letzten Fest. Auch er blüht gerade.
Zur Verdoppelung der Mondfinsternis hatte Petrus alle Register gezogen und aus der Bewölkung einen Landregen niedergehen lassen. Deshalb rechnete ich mit viel Schlamm im Wald. Weil die Sonne schien und nur ein schwacher Wind wehte, bot sich eine Fahrt an der Umgehungsstraße an. 15:21 Uhr fuhr ich los. Wie erwartet, war es im Wald ziemlich schlammig. Trotzdem spazierten viele Menschen auf den Wegen. Sie waren gut drauf und ich wurde mehrfach von Leuten gegrüßt, die ich garnicht kenne. Wahrscheinlich freuten sie sich über die kostenlose Darbietung. Nachdem ich aus dem Wald herausgefahren war, setzte ich die vorigen Sonnabend wegen Speichermangel abgebrochene Fotoserie fort. Zunächst probierte ich, ob ich mich während der Fahrt selbst fotografieren kann. Als ich nach Durchquerung des Tunnels die Anhöhe zu Beginn der langen Geraden erreicht hatte, sagte ein Mann: "Ganz große Klasse, Junge!" Wenn ich auf dem Einrad sitzte, werde ich oft jünger eingeschätzt. Der Glatzenansatz ist nicht sichtbar, wenn die Leute mich von unten angucken.
Als ich mich der letzten Brücke näherte, setzte ich das Fotografieren während der Fahrt fort. Auf diesem Bild ist hinter der Brücke die Wegegabelung zu sehen, auf der ich gleich nach rechts abbiegen werde. Der Schatten im Vordergrund ist meiner.
Nun fahre ich an die Auffahrt der Brücke heran.

Hier biege ich in einer engen Kurve nach rechts ab.

Auf der Brücke stieg ich zum ersten mal während der heutigen Fahrt ab und machte eine kurze Pause. Der erste und einzige ungewollte Abstieg ereignete sich an der Kotteritzer Straße wegen einem Blechlemming. Auf der anderen Seite stand eine Menschentraube. Ich wollte erst daran vorbeigehen und danach aufsteigen, doch sie machten eine Gasse, was ich so deutete, dass sie mich durchfahren sehen wollten. Das machte ich dann auch.

3.3.07

Strafschlamm nach Sattelpflege

Als ich gestern in ein Schlammloch gefahren war, hatte ich beim Absteigen den Sattel nicht mehr zu fassen bekommen und er war im Schlamm gelandet. Hinterher hatte ich zu Hause den Sattel mit einem Pflegemittel behandelt. Dadurch war der Sattel bei der heutigen Fahrt etwas klebrig. Das fühlte sich etwas gewöhnungsbedürtig an. Wenn ich bei beim Lenken mit dem Gesäß auf dem Sattel hin und her rutschte, gab es ein knurrendes Geräusch und ein dazu passendes Gefühl. Wirklich störend war das nicht.
Nachdem ich im Wald die erste Kurve durchquert hatte, stand ein leicht angetrunken erscheinender Mann an einer Pfütze stehen und sagte mir, dass ich daran vorbeifahren solle, damit es nicht so spritzt. Weil ich das sowieso vorhatte, gab es keinen Interessenkonflikt und der Mann war zufrieden. Ansonsten waren wenige Menschen im Wald. Der Wetterverlauf war so ähnlich, wie gestern, nur war es wärmer und schlammiger. Die Luft fühlte sich angenehm mild an, aber der Untergrund war nichts, um ohne Gummistiefel unterwegs zu sein, was das Bild belegt. Später, auf dem Weg zur Zwickauer Straße überholte ich eine Mutter, die ein Kind im Sportwagen schob. Die Beiden unterhielten sich dann über das Einradfahren, wobei das Kind meinte, das es erst Einrad fahren könne, wenn es ganz groß sei. Dann diskutierten sie noch über Stiefel und darüber, dass die Mutter auch welche an hat.
Wenn bei nach "Strafwetter" googelt, findet man Seiten, wo es darum geht, dass Leute meinen, mit der Neubeschaffung von Astrogeräten oder deren Reinigung negativen Einfluss auf das Wetter genommen zu haben. Die Sattelpflege von gestern muss mir irgendwie Strafschlamm eingebracht haben. Während ich bis zur Waldausfahrt noch keine Probleme hatte, sicher durch den Schlamm zu fahren, ging der Ärger danach los. Als ich auf den waldseitigen Weg an der Hellwiese abbog, kam ein Blechlemming entgegen. Ich wich auf die Wiese aus. Einige Meter ließ es sich dort gut fahren, dann drehte plötzlich das Rad durch und ich stand auf dem Gras. Nachdem ich auf dem Weg wieder aufgestigen war, dauerte es nicht lange, bis das Rad erneut durchdrehte und mit dem sattel im Schlamm landete. Bis zum Märchenbrunnen kam ich dann ohne Probleme und wusch den Sattel dort ab. Zur Rückfahrt startete ich wie gestern von der Brücke aus, rutschte dann aber weg, bevor ich den Weg erreichte. Dann fuhr ich nach Altendorf, um zu testen, ob dort ein Hohlweg zur Gartenanlage Waldessaum eine brauchbare Alternative zum Quälberg im Wald ist. Er war es nicht. Der Zeitverlust für dieses Experiment war gering, weil die Entfernung zwischen Märchenbrunnen und Altendorf gering ist. Auf dem Weg zur Waldeinfahrt begegnete ich einem Pärchen, dass Hand in Hand lief. Sie freuten sich sehr über die Erkenntnis, dass am Einrad kein Lenker dran ist. Später hielt ein Junge mit Fahrrad an und staunte: "Nur auf einem Rad." Auf der Waldeinfahrt rutschte ich wieder weg, diesmal nicht auf Schlamm, sondern auf einem nassen Balken. Als ich die Zwickauer Straße überquert hatte, nieselte es und kurz darauf schien die Sonne. So rechnete ich damit, bald einen Regenbogen sehen zu können. Im Licht der tiefstehenden Sonne sah der Wald wunderschön aus und als ich auf den Berg am Krankenhaus zufuhr, sah ich einen sehr hellen, doppelten Regenbogen. Dieser Weg bot gute Sichtbedingungen, allerdings ist er oben extrem verschlammt. Plötzlich blieb das Einrad stehen. Ich war in ein Schlammloch gefahren. Dann war der Schlamm so glatt, dass sogar zu Fuß gehen nicht einfach war. Ich brauchte aber nur wenige Meter zu zuscheln, bis ich den Wald verlassen hatte, wo es dann trocken war. Unten, vor der Zschechwitzer Straße hatte sich das Schlammloch, in dem ich gestern gescheitert war, wieder geschlossen und war nicht mehr zu erkennen. Weil ich noch wusste, wo es sich befindet, fuhr ich an der Stelle vorbei und stieg danach ab, um einen Blechlemming durchzulassen. Die weitere Fahrt verlief ohne Besonderheiten. Hinterher gab es nicht so ein Aufklaren, wie gestern. Jetzt regnet es sogar. Es sieht nicht gut aus. IMHO ist das deutsche Märzwetter seit Jahren eine Katastrophe.

2.3.07

Stürmischer Freitag nach Saturnbedeckung

Gestern hatte es geregnet, heute Mittag hatte es gergenet. Dazwischen ereignete sich in der Nacht eine Saturnbedeckung durch den Mond. Dabei war das Wetter nachts lange unentschieden. Erst etwas mehr als eine halbe Stunde bevor der Mond um 3:30 Uhr sich mit der unbeleuchteten Seite voran vor den Ringplaneten schieben sollte, zog es definitiv zu. Der schwieriger zu beobachtende Austritt an der beleuchteten Seite war dagegen um 4:11 Uhr mit dem Auge am Fenrohr durch eine dünne Wolkendecke hindurch zu sehen. An Videoaufnahmen war bei dem geringen Kontrast nicht zu denken. Das Bild links ist ein Einzelbild aus dem Video von einem späteren Zeitpunkt, als der Saturn sich schon einige Bogenminuten vom Saturn entfernt hatte.
Den folgenden Tag hatte ich freigenommen, um noch etwas Schlaf zu haben. Wegen dem schon erwähnten Regen konnte ich nicht gleich mittags losfahren und startete kurz nach 14:30. Die Zeit davor hatte ich genutzt, um den Keller aufzuräumen. Starke Windböen erschwerten die Fahrt durch Südost, ich musste aber nur einmal absteigen, aber wegen Blechlemmingen. Im Wald war der Wind dann nicht mehr so extrem, dafür war der Untergrund sehr schlammig. An der Zschechwitzer Straße musste ich nochmal wegen Blechlemmingen vom Sattel runter. Lange genug Pendeln auf Schlamm hatte ich nicht hinbekommen. Weiter fuhr ich zum Märchenbrunnen, wobei ich hinwärts auf der Südbadseite an der Hellwiese entlang fuhr. Am Märchenbrunnen machte ich die übliche Pause. Zur Weiterfahrt stieg ich auf der Brücke auf, um nicht wieder im Schlamm wegzurutschen. Ich fuhr dann gleich direkt auf den Weg und nicht noch einmal um den Brunnen herum. Das fiel erstaunlich leicht. Auch die Waldeinfahrt klappte, obwohl dort ziemlicher Morast war.
Nachdem ich auch den Quälberg hochgefahren war, machte ich auf der anderen Seite der Zwickauer Straße ein kurze Pause. Der Wind hatte den hier zu sehenden Absperrbalken inzwischen getrocknet, so dass ich mich wieder draufsetzen konnte.
Wie ich in diesem Blog schon beschrieben hatte, hat dieser Balken den Vorteil, dass ich nicht absteigen muss und mich vom Sattel auf ihn umsetzen kann, ohne absteigen zu müssen. Noch praktischer ist das, wenn ich wieder losfahren möchte. Ich setze mich nur wieder auf den Sattel um und fahre weiter.
Vor der Zschechwitzer Straße hatte ich ein echtes Déjà Vu. Während ich die Blechlemminge beobachtete, fuhr ich in ein Schlammloch und musste den Sattel verlassen. Gleiches war mir am 11.2. passiert. Die weitere Tour verlief ohne große Besonderheiten. Als ich die Kotteritzer Straße erreichte, kam ein nicht blinkender Blechlemming aus Richtung Stadt auf der Kollwitzstraße. Der fuhr aber wirklich geradeaus und war nicht nur zu faul zum Blinken. So musste ich nochmal kurz absteigen. Als ich später an der Volkssolidarität vorbeifuhr, sagte ein Mann: "Das ist sehr schwer." Ansonsten waren bei dem Suizidwetter nur wenige Menschen draußen. Nun hat sich herausgestellt, dass ich zu früh gefahren bin. Kurz nachdem ich zu Hause ankam, fing die Sonne an zu scheinen.

27.2.07

Wieder Suizidwetter

Am Sonnabend hatte ich noch festgestellt, dass es nicht mehr nötig gewesen wäre, in Stiefeln zu fahren. Sonntag setzte dann regnerisches Suizidwetter ein und heute waren die Stiefel wieder unverzichtbar. Die gefühlte Temperatur setzt sich aus der realen Temperatur in °C und Einflüssen, wie Wind und Luftfeuchte zusammen, die Kälte oder Wärme stärker spürbar machen. Beim Suizidwetter scheint noch eine psychologische Komponente hinzuzukommen. Durch das deprimierende Grau fühlt sich das Wetter kälter an, als seine physische Wirkung auf die Haut. Wenn Suizidwetter ist, habe ich nachts immer den Eindruck, es wäre wärmer geworden. In der Realität ist meist das Gegenteil der Fall. Es ist nur das bedrückende Grau nicht mehr zu sehen.
Während andere Züge statt Fahrzeitverlusten neuerdings wieder Verspätung haben, war die Knochenzwinge RE 3709 pünktlich. Als ich nach Hause kam, hörte es gerade auf, zu regnen und so konnte ich 16:40 Uhr losfahren. Weil Einradfahren großen Spaß macht, mindert es die psychologische Wirkung des Suizidwetters. Doch wegen Feuchtigkeit und Wind fühlte es sich trotzt 7°C so unangenehm an, dass ich mit Handschuhen und Mütze fuhr.
Wegen dem Wind wollte ich nicht zur Umgehungsstraße fahren und begnügte mich mit einer Tour zur Zwickauer Straße und zurück. Die Waldwege machten noch einen passablen Eindruck. Sie waren größtenteils ziemlich fest und nur wenige Stellen waren morastig. So war das Fahren auch bei Suizidwetter angenehm. Insgesamt musste ich zweimal unfreiwillig absteigen. Auf der Hinfahrt rutschte ich auf einem nassen Stein weg und auf der Rückfahrt an der Kotteritzer Straße durch einen kleinen Konvoi Blechlemminge, die erst während des Abbiegens oder überhaupt nicht blinkten und so ein Geradeausfahren nach Kotteritz vortäuschten.
Ansonsten habe ich ein Blog gefunden, das für Bahnfans mit einer leichten Neigung zum Sarkasmus sehr lesenswert ist: Das Zugblog von Oliver Groschopp.

24.2.07

Fototour mit Hindernissen bei Superwetter

Das Wetter hatte in der Nacht erwartungsgemäß eine Beobachtung der Plejadenbedeckung durch den Mond verhindert. Am Morgen schien dann prall die Sonne. Eigentlich wollte ich heute nicht fahren, weil es noch viel zu erledigen gab und ich kurz nach 17 Uhr schon weg muss zur Feuerwahrjahreshauptversammlung. Zudem war noch die Hausordnung zu erledigen usw.
Bei dem krass schönem Wetter mit +15°C wäre es Frevel gewesen, den Nachmittag im Haus zu verbringen. Deswegen fuhr ich doch noch, startete aber schon 13:45 Uhr mit Ziel Umgehungsstraße. Weil die B93N auf dem Satellitenbild von google maps noch nicht vorhanden ist, nahm ich einen Fotoapparat mit, um ein paar Bilder zu machen. Videos von dieser Strecke gibt es ansonsten schon seit April vorigen Jahres. Diese sind auf meiner Website zu finden.
Während es am Donnerstag eine Blechlemmingschwemme gegeben hatte, waren heute viele Menschen mit dem Fahrrad unterwegs. Vor dem Überqueren der Kotteritzer Straße musste ich einmal absteigen, um Radfahrer durchzulassen. Die gesamte weitere Fahrt wurde durch nichts gestört.
Nachdem ich aus dem Wald herausgefahren war, stieg ich ab, um zwei Bilder zu machen. Das Bild links zeigt die Strecke zur B93. In einem großen Halbkreis führt der Weg auf die entgegengesetzte Richtung, wo es bergab auf einen Tunnel unter der B93N zu geht. Diesen abschüssigen Abschnitt zeigt das nächste Bild.


Dann stieg ich wieder auf und fuhr weiter. Am Ende des Halbkreises machte jemand den Vorschlag, Stützräder anzubauen.



Das nächste Bild nahm ich während der Fahrt auf. Hier geht es auf den Hang zu.


Das Bild vom Tunnel machte ich wieder zu Fuß.


Das Einrad hatte ich derweil an einem Schild abgestellt.


Von dieser Stelle aus fotografierte ich den Berg, den ich als nächstes hochzufahren hatte. Vor einem Jahr war dieser Berg für mich kaum zu schaffen. Jetzt brauche ich mich kaum noch anzustrengen, um hochzukommen.


Danach fotografierte ich wieder während der Fahrt. Auf dem Einrad geht das relativ gut. Freihändig Fahrrad fahrend würde ich so etwas vielleicht nicht machen. Diese Bild zeigt die Fahrt zur Brücke in Richtung Zschechwitz. Dann fing die Kamera an, zu piepsen. Das Display zeigte an, dass der Speicher voll ist. Es stellte sich heraus, dass ich keine Speicherkarte eingesteckt hatte. Die Kamera hat einen internen Speicher, was ich nicht gewusst hatte und speicherte die Bilder auf diesen. Die 14 MB waren dann schnell voll. Ich löschte ein Bild, um die noch die Brücke über die Paditzer Straße/Am Steinbruch fotografieren zu können. Diese Brücke befuhr ich später nach links, um in den Wald zurückzukommen. Auf der Paditzer Straße spazierten viele Menschen. Auch der Wald hatte sich wieder gefüllt. Ein Junge stoppte sein Fahrrad und machte seinen Vater aufgeregt auf das Einrad aufmerksam. Wenig später sagte eine Frau mit Hund: "Das ist aber kein Pferd." Sie bezog das auf meine Stiefel. Ich sagte ihr, dass ich kein Schutzblech dran habe. Eigentlich wäre es heute nicht nötig gewesen, in Stiefeln zu fahren. Geschadet hat es aber auch nicht.
Zu Hause bekam ich noch Probleme, die Bilder aus der Kamera zu holen, weil dafür ein USB-Kabel mit einem Spezialstecker benötigt wird. Das erforderte eine lange Suchaktion.

23.2.07

Im Nieselregen zum Märchenbrunnen

Am Freitag gab es zur Abwechslung trübes Wetter. Murphymäßig hängt das anscheinend mit der Plejadenbedeckung durch den Mond heute Abend zusammen. Ich befasse mich seit 1979 mit Astronomie und seither fanden hier alle Plejadenbedeckungen über einer Wolkendecke statt.
Als ich 15:30 Uhr losfuhr, fing es an zu nieseln. Bevor ich den Wald erreichte, jubelten mir zwei kleine. Kinder von der anderen Straßenseite aus laut zu. Die Waldwege waren bis zur Zwickauer Straße trotz Nieseln trockener, als gestern. An der Zschechwitzer Straße klappte es heute, einen Blechlemming pendelnd abzuwarten, obwohl auch dieser für erschwerte Bedingungen sorgte. Er kam aus Richtung Zschechwitz und wurde immer langsamer. Als er fast stand, setzte er den Blinker und bog auf den Waldweg ab. Es ist oft nervig, wenn die Blechlemminge häufig erst in der Kurve blinken, wenn überhaupt. An der Zwickauer Straße fuhr ich weiter in Richtung Märchenbrunnen. Unterdessen hörte das Nieseln auf. Auf der Hinfahrt nahm ich den Weg am Südbad. An dessen Ende gab es heute keinen Pfützenslalom, weil von den Pfützen nur noch kleine Reste übrig waren. Während ich eine Runde um den Brunnen drehte, hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem älteren Paar über Vorteile des Einradfahrens.
Nachdem ich bei einer Bank abgestiegen war, waren diesmal nicht nur die Stiefel sauber geblieben, auch das Einrad machte noch einen sauberen Eindruck, wie auf dem Bild links zu sehen ist.








Einen Teil der Pause verbrachte ich auf der Brunnenmauer sitzend. Der Wasserspiegel war an den trockenen Tagen etwas zurückgegangen. Wobei die auf dem Bild weit aus dem Wasser ragenden Stiefel etwas täuschen, weil an dieser Stelle der Wasserspiegel niedriger ist, als an der vom Bild vom 16.2. Die scheinbar guten Fahrbedingungen täuschten auch etwas. Der Nieselregen hatte den Weg mit einer dünnen schmierseifeartigen Schicht versehen und als ich wieder aufsteigen wollte, drehte das Rad durch. Ein zweiter Versuch an einer trockeren Stelle gelang ohne Rutschen. Zwei Leute empfahlen mir einen holprigen Feldweg zum Wald. Der hatte sich schon einmal als ungeeignet erwiesen und so fuhr ich an der Hellwiese zum Wald zurück. An der Waldeinfahrt rutschte ich heute einmal wieder weg. Diesmal an einer an sich nicht schwierigen Stelle. Die weitere Fahrt gestaltete sich problemlos. Das Wetter besserte sich weiter. Zwischenzeitlich schien die Sonne und auch der Mond war am Ende einmal zwischen Wolken zu sehen.

22.2.07

Frühlingsgefühle der Blechlemminge?

Nachts hatte es Regenschauer gegeben. Dann folgte ein sonniger Tag mit 11°C. Als ich 16:45 Uhr losfuhr, waren die Wege etwa im gleichen Zustand, wie am Dienstag. Das Wetter war jedoch noch schöner. Im Wald spazierten so viele Menschen, wie sonst am Wochenende. Auch Blechlemminge waren in Unmengen unterwegs. Schon bei der Heimfahrt mit dem Bus hatte es in der Stadt Staus gegeben. Dafür war der Bus heute nicht so extrem überfüllt, wie sonst.
Als ich an der Zschechwitzer Straße ankam, hörte ich einen Blechlemming von der Stadt herannahen. Ich musste zunächst nicht deswegen absteigen, weil ich eine passende Stelle zum Pendeln fand. Als das Auto vorbeifuhr, kam von der anderen Seite her noch eins. Als ein Blechlemming auch noch auf den Waldweg einbog, gab ich auf. So ein Gewimmel hatte ich an dieser Stelle noch nicht erlebt. Vielleicht gibt es Menschen, die so gerne mit dem Auto fahren, wie ich mit dem Einrad und bei solchem schönen Wetter Touren unternehmen, die nur dem Spaß dienen. Vielleicht hatten sie auch in den Nachrichten davon gehört, dass nur noch 13 Jahre Zeit bleiben, um beim Kohlendioxid-Ausstoß eine Wende herbeizuführen. Damit sind die Tage des Blechlemmings in seiner heutigen Form gezählt. Das wird evtl. viele bewogen haben, noch einmal zu fahren...
Weil ich dann gleich zum Esperanto gehen werde, hatte ich nicht viel Zeit und begnügte mich mit der kurzen Waldrunde. Auf der Rückfahrt musste ich nochmal wegen Blechlemmingen absteigen. Ich hatte sie zu spät bemerkt und konnte nicht mehr auf den Krankenhausparkplatz ausweichen.
Auf der anderen Seite blieb ein Mann stehen und beobachtete, wie ich wieder aufstieg. Am Buchenring musste ich noch einmal wegen Blechlemmingen absteigen, aber insgesamt war es dort verhältnismäßig ruhig.

20.2.07

Kurze Fahrt zwischendurch mit mehr Luft

In der letzten Zeit hatte ich das Luftaufpumpen vernachlässigt. Das war auch OK, denn im Schlamm rutscht das Rad mit geringerem Reifendruck weniger stark weg. Nun hat es seit Tagen nicht mehr geregnet und deswegen pumpte ich heute einmal wieder auf. Der Druck im Luna 20 x 2,50 betrug nur noch 20 Lbs. Nachdem ich auf die normalen 40 Lbs aufgepumpt hatte, fuhr ich um 16:45 Uhr los. Weil am Abend noch Astronomieversammlung ist, bei der es um die Plejadenbedeckung durch den Mond am Freitag und um die Mondfinsternis am 4.März gehen wird, blieb nur wenig Zeit. Also fuhr ich nur zur Zwickauer Straße und zurück. Mit dem aufgepumpten Reifen waren Bodenunebenheiten deutlich auf dem Sattel zu spüren. Dafür lief das Rad sehr leicht. Im Wald gab es nur noch sehr wenige Schlammstellen und über die konnte ich mit normaler Geschwindigkeit fahren, ohne dass es spritzte.

18.2.07

Frühlingswetter am Sonntag

Heute war es wie im Frühling. Bei 11°C schien die Sonne am wolkenlosen Himmel. 14 Uhr fuhr ich los und hatte viel Zeit. Die Waldeinfahrt war am dritten Sonnenscheintag in Folge immer noch morastig, aber danach waren die Wege großenteils merklich trockener, als am Freitag. Das schöne Wetter nutzten viele Menschen zu Spaziergängen. Daher waren die Fußwege in Südost und die Waldwege reich bevölkert. Als ich an der Zwickauer Straße darauf wartete, dass sie frei zum Überqueren ist, unterhielten sich zwei Seniorinnen über Einräder. Eine sagte, dass "Katrin" eins hat. Anscheinend gibt es in Altenburg mehrere Mädchen oder Frauen, die ein Einrad haben. Nur sehe ich nie welche. Das letzte mal war im Jahr 2000, noch bevor ich selbst mit dem Fahren anfing.
Ich hatte vor, eine Runde um den Großen Teich und die Hellwiese zu fahren. Am Teich spazierten viele Familien und einige Kinder fragten, "was das ist" und ließen sich von ihren Eltern das Einrad erklären. Auch um die Hellwiese herum waren viele Leute unterwegs. Zum Märchenbrunnen hin fuhr ich den nordwestlichen Weg (Südbadseite) an der Hellwiese entlang. Das letzte Stück der Geraden wurde wieder zu einem Pfützenslalom. Auf den im Schatten gelegenen Pfützen schwommen Eisschollen. Sie waren ein Relikt des Nachtfrostes.
Am Märchenbrunnen machte ich auf einer Bank eine kurze Pause. Die Stiefel waren heute bislang sauber geblieben. Deshalb verzichtete ich auf eine Reinigungsaktion im Wasser. Die Sonnenstrahlung war deutlich im Gesicht zu spüren. Außerdem heizten sich die schwarzen Stiefel spürbar an der Oberfläche auf. Durch das Futter drang nichts von dieser Aufheizung nach innen. Das Fuß- und Wadenklima blieb angemehm.
Bei schönen Wetter kommt es weniger häufig vor, dass Leute über ein "fehlendes Rad" lästern. Heute passierte das auch erst, als ich an der Waldseite der Hellwiese zurück zum Wald fuhr. Ein Mann unterhielt sich mit seiner Tochter, als er diese Bemerkung machte.
Die Waldeinfahrt klappte wieder. Nachdem ich oben die Zwickauer Straße überquert hatte und eine Pause auf dem Absperrbalken machte, war es erst 15:07 Uhr und ich hatte noch keine Lust, direkt nach Hause zu fahren. Deshalb hängte ich noch eine Fahrt zur Umgehungsstraße dran. Als ich aus dem Wald herausfuhr, blies mir kühler Wind entegegen. Auf der langen Geraden hatte ich diesen Wind dann im Rücken und das Fahren war schön. Vor dem steilen Anstieg zu Beginn der Geraden überholte mich ein Radfahrer. Oben steig er ab und machte eine Pause. Als ich an ihm vorbeifuhr, fragte er mich, ob es möglich ist, mit dem Einrad den Berg hochzufahren. Ich sagte, dass ich das gerade gemacht hätte. Die Weiterfahrt verlief unproblematisch. Nur zum Überqueren der Kotteritzer Straße stieg ich ab, weil sich auf der anderen Seite zu viele Menschen auf einem schmalen Weg drängten.