23.9.26

Leichte Migräne

Besonders um die Tagundnachtgleichen herum habe ich hin und wieder leichte Migräneprobleme. Heute war Herbstanfang und der Herbst begann mit etwas Kopfschmerzen, aber ohne Aura (flimmernde Sehstörungen). Beim Einkaufen fühlte ich mich etwas wackelig auf den Beinen. Weil das Wetter mit Sonne und 18°C aber so schön war, wollte ich mich trotzdem noch auf das Einrad setzen.

17:26 war ich gestartet, um etwas am Spatzennest zu fahren. Herumfahren ging ohne Probleme. Nach knapp zehn Minuten fuhr ich dann einen Slalom.

Der machte sogar trotz der erschwerten Bedingungen Spaß.

Die Kopfschmerzen waren dabei nicht mehr zu spüren und die hohen Stiefel (wieder Acquo Eva+ S) waren wohltuend an den Beinen.


 

17:45 nahm ich ein Video vom Fahren im Kreis auf. Wegen der tief stehenden Sonne waren die wechselnden Lichtverhältnisse nicht optimal. Die folgenden vier Bilder sind mit KI (Topaz Photo AI) entpixelt.

Im Mitlicht, kurz nach Verlassen der Schattengrenze passt das Licht.
Hier steht die Sonne im Winkel von etwa 90° zur Blickrichtung. Ein dünnes Wölkchen dämpfte den Kontrast, so dass keine schwarzen Zonen entstanden sind. 

Das rechte Bein ist gerade maximal angewinkelt. Es ist gut zu sehen, das der Stiefelschaft um das Knie gespannt ist. Weil die Schäfte elastisch sind und nicht reiben, lässt es sich so bequem und gut fahren.

Nächste Runde. Die Schattengrenze liegt hier etwa in Hüfthöhe.
Eine Viertelpedaldrehung weiter. Beide Füße befinden sich in gleicher Höhe und auf dem schräg stehenden Stiefel spiegelt sich der Himmel.
Ab und zu war mal eine Pause nötig, wie hier 17:55, an ein Geländer gelehnt oder ...
... auf einer Mauer sitzend um 17:59. Es waren nur noch 67 Minuten bis Sonnenuntergang. Trotzdem war leicht zu spüren, wie die Sonne die großen schwarzen Stiefeloberflächen etwas erwärmte.

Heute begnügte ich mich mit einer halben Stunde auf dem Einrad.

14.9.26

Angenehmer Stiefeltest: Acquo Eva+ S

Normalerweise verbringe ich die Montage in Leipzig. Heute musste ich wegen Messungen an der Mediendose Homeoffice machen. Als Zeitbereich war 10 - 19 Uhr angegeben. Ca. 15:30 war das erledigt. Nach einem verregnetem Vormittag war das Wetter noch schön geworden und mit 21°C sogar ziemlich warm. Gute Bedingungen für entspanntes Einradfahren im Spätsommer.

Unterdessen gab es bei Acquo die 75 cm hohen Stiefel Eva+ S 40% preisgesenkt. Die Schafthöhe fand ich ideal für Schmuddelwetter. Im letzten Winter fand ich ein Paar nicht ganz so hohe Overkneestiefel schön kuschelig und gut zum Fahren geeignet. 

Beim Anprobieren konnte ich mich in den Eva+ gut bewegen und fand sie außergewöhnlich schön. So wartete ich nicht auf Schmudelwetter und zog sie gleich zum Einrad fahren an. 

17:15 fuhr ich los. Die Sonne schimmerte durch eine dünne Wolkendecke. Es war alles angenehm, das Wetter, das bequeme Sitzen auf dem Einrad und diese Stiefel.


 

Bevor die Sonne verschwinden konnte, nahm ich ein Video vom Slalom auf. Der ließ sich gewohnt leicht fahren. Es fiel mir heute ungewöhnlich leicht, den Slalom hochwärts zu fahren. Es kann daran liegen, dass die Stiefel etwas schwerer als die Greta+ vom letzten mal sind. Objektiv lässt sich das nicht klären.

Den Slalom bergab mag ich besonders. Diese Leichtigkeit ist Lebensfreude.
Ein Abstieg aus den Slalom herau. Ich geriet dabei etwas aus dem Bild.

Am Boden ließ sich das wieder korrigieren.
 

Ein Video von der Fahrt von oben. Die Stiefelschäfte reichen weit über die Knie und die oberen Teile lassen sich während der Fahrt gut angucken. 

Zum Schluss nahm ich noch ein Video zur Gewinung von Einzelbildern auf.

Entspanntes Sitzen bei etwas Kurvenlage. Auf einem Einrad kann man schnell zwischen Kurve mit Schräglage und aufrechtem Geradeaus umschalten. Das führt wegen der veränderten Fliehkraft zu wechselndem Schweregefühl. Das ist wunderschön. Wohlgefühl und Lebensfreude. 

Das Sitzen auf dem Einrad fühlt sich auch geradeaus wunderbar an.
Nach einer Dreiviertelstunde beendete ich das Fahren. Die Wolken waren verschwunden und die Sonne strahlte intensiv. Das war sogar an den Oberschenkeln unter den großen, schwarzen Oberflächen der Stiefel zu spüren, sobald ich mich nicht bewegte. 

3.9.26

Spontane Gelegenheit bei spannendem Wetter

Eine Nachmittagsveranstaltung war abgesagt worden und so bot sich eine spontane Gelegenheit für eine Einradfahrt. Bis kurz vor 17 Uhr hatte es geregnet und es war etwas stürmisch. Bei einer Temperatur von 20°C war es aber trotz der Trübheit ziemlich mild.

17:05 war ich mit dem Einrad draußen. Auf dem Einrad fühle ich mich immer sehr wohl und ich hatte mich bequem angezogen, wozu enge Hosen und Overkneestiefel gut passen. Sieht vielleicht etwas ungewöhnlich aus, aber weil es mit Bequemlichkeit und Lebensfreude verbunden ist, gefällt es mir auch.

Der Regen hatte nie ganz aufgehört und nahm nach eini paar Minuten wieder zu. Deshalb machte ich eine Pause unter einem Vordach am Spatzennest.

Die Regenwarn-App hatte einen Peak angezeigt. Das sollte sich als zu grob erweisen.


 

Als der Regen nachließ, stieg ich zu einer Prüffahrt auf. Nach wenigen Runden verstärkte sich der Regen wieder. Der Peak hatte sich auf zwei Spitzen verteilt. Danach blieb es trocken.

Ich legte dann Steine für einen Slalom aus und konnte den zunächst nicht fahren, weil der Gummi an der Handyhalterung fehlte. Ich musste also nach Hause ins Dachgeschoss und zurück. In Overkneestiefeln die Treppen hoch und runter rennen ist nicht so wunderschön, wie damit auf dem Einrad sitzen, aber kein Problem. Insgesamt kostete die Gummibeschaffung vier Minuten. 17:47 nach ich dann das Video auf.

Anfangs sah es ein Bisschen angestrengt aus. Die Abstände zwischen den Steinen waren nicht konstant. Der Wind hatte dagegen nur wenig Einfluss. Mit Hüftdrehungen und Geschwindigkeitsänderungen ließ sich immer etwas nachsteuern. Die Stiefel stehen sehr sicher auf den Pedalen und rutschen bei ruckartigen Manövern nicht so schnell ab. Bei anderem Schuhwerk ist mehr Vorsicht nötig.


 

Bei einem späteren Durchlauf war die entspannte Lebensfreude wieder da. Viele Menschen beschreiben ähnliche Lebensfreude beim Tanzen.

Die Lebensfreude scheint auch anzustecken. Es gab mehrere positive Rückmeldungen. 

Eine Pause um 17:59. Die übliche Mauer am Spatzennest war als Pauensitz zu nass. So lehnte ich mich hinnund wieder kurz an Geländer und blieb auf dem Sattel sitzen.

Mit den hohen Stiefeln war ich wieder sehr zufrieden. Da reibt und drückt nichts. Einfach bequem. Die Acquo gibt es in einem Baukastensystem. Man kann die Schaftlänge zwischen 35cm und 80cm in Schritten von 5cm wählen. Diese hier sind 65cm hoch.

Nach einer Stunde beendete ich das Fahren.