Nachts hatte es viel geregnet. Auch um 10 Uhr nieselte es. Doch als es auf 11 Uhr zu ging, hörte der Regen auf. Es bildeten sich sogar Wolkenlücken, in denen gelegentlich die Sonne zu sehen war. Mit 12°C war es merklich kühler als gestern. Das ist trotzdem noch eine angenehme Temperatur zum Einradfahren. Eine dünne Jacke genügt noch. Gegen 11 Uhr fuhr ich los zum Auenwald. Die Pfützen auf dem Weg an der Friesenstraße hatten an Größe zugenommen. Mehrere hatten sich zu Riesenpfützen vereinigt. Auf dem Einrad war auch zu spüren, dass der etwas sandige Weg heute feucht war. Das Rad rollte nicht mehr ganz so leicht, wie gestern.
Im Wald ließ es sich zunächst gut fahren. Zwar war es auf dem nassen Laub glatt, aber der Boden war einigermaßen fest. Das Fahren kostete nur wenig mehr Kraft, als bei Trockenheit. Das erste Problem bekam ich bei der Gartenanlage Waldluft. Dort standen zwei Frauen mit Kinderwagen. Beim Versuch, an ihnen vorbeizufahren, geriet ich unerwartet in tiefen Schlamm und das Rad drehte durch. In solchen Situationen ist es nicht ganz einfach, ohne Sturz das Einrad zu verlassen. Bleibe ich an einem Hindernis hängen, ist die Pedale, auf die ich trete, gerade vorn und ich kann mich von ihr abstoßen. Egal, ob ich dann von Einrad herunterlaufe oder bei höherer Geschwindigkeit einen weiten Absprung mache, kann ich mindestens einen Fuß zum Abfangen nach vorn bringen. Bei durchdrehendem Rad hilft bei höherer Geschwindigkeit nur rennen. Das klappte heute. Eine der beiden Frauen gab einen Laut des Erstaunens von sich.
Ich fuhr dann weiter zum idyllischen Teich bei der Parthe (s. gestern) und umrundete diesen. Heute war das nicht so schön, wie gestern. Zwei Problemuntergründe wechselten einander ab: sandiger Boden und nasses Laub. Im sandigen Boden sinkt das Rad ein und es kostet Kraft, vorwärts zu kommen. Das nasse Laub war nicht wie bei Altlindenau festgefahren, sondern bildete eine dicke, lockere Schicht. Die Rutschgefahr ist hoch und Hindernisse sind nicht zu sehen. Nach einer Runde fuhr ich deshalb wieder zurück.
Vor der Brücke über die Luppe bog ich links ab auf den Radweg am Elsterbecken, die übliche Freitagsstrecke. Das sollte mich später auch auf eine günstigere Anfahrtsposition für die etwas heikle Auffahrt zur Brücke bringen. Der sandige Radweg erschwerte das Fahren. Ich behalf mir mit sehr langsamen Fahren. Damit muss ich zwar auf die Strecke gerechnet die gleiche Arbeit verrichten, wie bei schnellerer Fahrt, doch ich brauche weniger Leistung dafür. Als ich an das untere Elsterwehr heranfuhr, klingelte das Handy. Ich überlegte, ob ich erst an das Geländer heranfahren sollte, um dort das Gespräch anzunehmen. Das hätte wahrscheinlich zu lange gedauert. Deshalb nahm ich das Gespräch noch während der Fahrt an. Das Telefonieren während des Einradfahrens sehr gut geht, hatte ich schon früher festgestellt.
Am Aussichtspunkt stieg ich ab. Die Bänke dort waren erstaunlich trocken und ich machte eine kurze Pause.
Die Stiefel hatten heute das für Herbstfahrten typische Aussehen bekommen. Schlamm bis an die Schaftränder. 12 Uhr stieg ich wieder auf. Die Heimfahrt verlief zunächst wie gewohnt. Nachdem ich die Nahlebrücke hinter mir gelassen hatte und auf die Gartenanlage Waldluft zu fuhr, traf ich wieder auf die beien Frauen mit Kinderwagen. Sie ließen nun genügend Platz und ich blieb nicht im Schlamm stecken. Das passierte, nachdem ich bei der Gartenanlage die Poller zur Friesenstraße passiert hatte. In Erwartung eines solchen Ereignisses war ich sehr langsam gefahren und brauchte nicht zu rennen, um mich auf den Beinen zu halten.
Auf der Rückfahrt hatte ich eine bessere Position zum Fotografieren der Pfützen. Allerdings war es zu hell für das Display und ich traf nicht richtig.
In den heute tieferen Pfützen wirbelte das Rad mehr Wasser auf, als gestern.
Vom Reifen und in geringem Maße von den Stiefeln wurde Schlamm abgespült. Bei Fahrten Altenburg hatte ich oft große Pfützen auf den Gehwegen des Buchenring für solche Reinigungszwecke genutzt.
Nachdem ich abgestiegen war, stellte ein Mann im reiferen Alter ein paar Fragen zum Einradfahren. Er hätte so etwas auch gerne gemacht, ist aber nach einem Sportunfall am Bein versehrt.
12.10.11
11.10.11
An der Parthe entlang
In der vorigen Woche konnte ich wegen einer Dienstreise nicht mit dem Einrad fahren. Inzwischen ist es auch wettermäßig Herbst geworden. Jetzt habe ich ein paar Tage frei und kann der zeitig beginnenden Abenddämmerung durch frühes Losfahren ausweichen. Gestern vereitelte das ausdauernder Regen. Heute sah es besser aus. Aus war stark bewölkt, aber trocken und mit 17°C sogar warm. Der kräftige Wind war auch ziemlich warm und daher nicht unangenehm.
10 Uhr stieg ich auf. Der Weg an der Friesenstraße zum Wald war unerwartet trocken. ich musste nur einige große Pfützen durchfahren.
Zum Fotografieren stieg ich deshalb nicht mehr ab. Ein vorbeifahrender ICE war leichte Beute. Ich wollte aber auch drüsige Springkraut aufnehmen.
Für einen Beleg taugt das Bild wohl noch. Es ist nicht einfach, vom Einrad aus mit einem Handyobjektiv bei schlechten Lichtverhältnissen solche Motive zu fotografieren. Absteigen kam nicht in Frage. Dabei kam mir in den Sinn, dass ich die Parthetour schneller betrieben hatte, als geplant. Ich hatte noch eine Stunde Reserve. Eine Tour zum Heuwegtunnel machte keinen Sinn, weil auf dem Weg ein Bagger stand. So lange das Einrad fuhr, fühlte ich mich wohl darauf und legte fest, bis 12 Uhr auf dem Sattel sitzen zu bleiben. Im Areal zwischen Gartenanlage Waldluft und Hans-Driesch-Straße kenne ich keine Geländer und fuhr die halbe Stunde durch. Dazu gehörten zwei Runden auf dem Dreieck, wo ich vor einem Jahr einen 67-minütigen Dauerfahrtest gemacht hatte. Der Beginn der zweiten Runde wurde etwas schwierig, weil ein Blechlemming die Wegegabelung zugeparkt hatte. Innen vorbeifahren ging nicht, weil dort nur ein Schlammloch blieb. Außen herum war anstrengend, aber es ging.
Kurz nach 12 Uhr hatte ich die Hans-Driesch-Straße zu Fuß überquert und fuhr das Dreieck in der Gottge auf der Umwegvariante über die Südwestecke. Dabei begegnete ich einer Gruppe Kinder, die Beifall spendeten.
Nachdem ich den Wald verlassen hatte, lagen noch die harmlosen Pfützen an der Friesenstraße vor mir.
Sieht man vom Einrad aus nach unten, hat man einen solchen Anblick beim Durchfahren einer Pfütze. Mit den hohen Stiefeln macht es sogar ein Bisschen Spass, durch solche Pfützen zu fahren. 12:17 Uhr verließ ich den Sattel für heute.
Der Herbst ist nun auch am Laub zu erkennen, das auf den Wegen liegt. Auch hier gab es erstaunlich wenig Schlamm. Das Rad rollte leicht. Das glich aus, dass 10 Uhr zum Einradfahren etwas zeitig ist. Ich fühlte mich irgenwie müde. Doch es standen noch keine schwierigen Stellen an. Das Fotografieren mit dem Handy war dagegen etwas problematischer. Die Bilder wurden blaustichig und unterbelichtet. Sie bedurften Nachbearbeitung.
Auf der anderen Seite der Hans-Driesch-Straße war es stellenweise etwas feuchter, aber noch nicht in anstrengendem Maße. So ging die Müdigkeit nicht gleich weg. Schließlich erreichte ich die Brücke über die Nahle. Hier gibt es eine erste, noch geringe Anstrengung. Man muss mit etwas Schwung auf die Brücke auffahren. Das gelang ohne Probleme. Auf der Brücke machte ich eine kurze Pause am Geländer. An Rad und Stiefeln hatte sich nur wenig Schlamm abgesetzt. Die Stiefel waren trotzdem nützlich, denn ich hatte vor, mehr als zwei Stunden zu fahren. Bei ähnlichen herbstlichen Touren in Altenburg, z.B. zum Poschwitzer Schloss, habe ich immer Gummireitstiefel verwendet. Nicht nur, weil sie wasserdicht sind, auch weil sie sehr bequem sind und langes Fahren keine Probleme an Füßen und Waden verursacht.
Während der Fahrt zur Brücke über die Luppe war immer noch blühendes drüsiges Springkraut zu sehen. Die schwierigere Auffahrt auf die Luppebrücke klappte auch problemlos. Inzwischen war die Müdigkeit verflogen.
Zur Orientierung für die folgende Strecke ist es evtl. sinnvoll, diese Karte in einem separaten Fenster oder Tab geöffnet zu haben.
Auf der Brücke machte ich eine Geländerpause, um eine Abweichung von der Freitagsroute zu dokumentieren.
Dieser geradeaus von der Brücke wegführende Weg ist wenig einladend. Er besteht aus Betonplatten mit Stoßkanten. Ich hatte ihn deshalb bisher gemieden. Auf einer Karte hatte ich jedoch gesehen, dass man dort entlang schnell zur Parthe kommt. Dieser Fluss fehlt mir noch in der Sammlung. Deshalb quälte ich mich da lang. War ja auch nicht so weit. Ansonsten ist dieses Bild kein Aquarell. Ich hatte nur mit dem Handy gezoomt, um einen halbwegs günstigen Bildausschnitt zu bekommen. Vielleicht werden solche Digitalzoom-"Aquarelle" ein neuer Modetrend in der Kunstszene. ;-)
Wenig später erreichte ich eine Brücke. Der Fluss konnte aber noch nicht die Parthe sein. Eine Prüfung mit dem Geotag des Fotos wies den Fluss als Weiße Elster aus. Die Straße heißt Marienweg.
Beim Blick nach Süden zeigte sich die Kläranlage.
Ich fuhr weiter und erreichte einen idyllischen Teich. In dieser Gegend gibt es massenhaft wunderschöne Einradwege.
Bald erreichte ich die Parthe. Um mit dem Einrad über diese Hängebrücke zu fahren, reicht mein Ehrgeiz nicht aus.
Ich machte eine kurze Pause und fuhr an der Parthe entlang flussaufwärts nach Süden.
Schließlich erreichte ich eine befahrbare Brücke und überquerte den Fluss.
Drüben bietet sich nicht viel für das Einrad. Am Rande der Gartenanlage liegt Gohlis und in der Stadt herumfahren ist nicht so schön. Ich fuhr weiter in Richtung Süden, um einen Anschluss an frühere Strecken zu finden. Die Wegeverhältnisse wurden dabei zunehmend schlammig. Ich erreichte die Staxbrücke, dich ich am 16. September überquert hatte. Damit war der Anschluss hergestellt. Bei der nächsten Gelegenheit wendete ich mich wieder nach Norden. Dabei probierte ich, ob man den idyllischen Teich (s.o.) umfahren kann. Diese Runde erwies sich als sehr schön und stressfrei. Dann fuhr ich weiter an der Parthe entlang.
Dabei erreichte ich die Einmündung der Parte (r.) in die Weiße Elster (l.). Unter der Brücke hindurch fließt die Weiße Elster weiter nach Norden.
Mit dem Selbstauslöser des Handys machte ich an dieser Stelle ein Selbstbild, weil ich diese Stelle als Endpunkt ansah und allmählich heimfahren wollte.
Nach dem Foto setzte ich mich gleich wieder auf's Rad und fuhr die Weiße Elster entlang nach Süden. Bald erreichte ich die weiter oben abgebildete Brücke. Dort wollte ich auf einen Weg am Westufer weiterfahren. Die Kurve war allerdings zu eckig. Deshalb stieg ich nach einer kurzen Pause an einer anderen Stelle auf, von der aus ich mit Schwung auf den Uferweg abbiegen konnte.
Der Uferweg führt nach Norden zur Eisenbahnlinie. Die Brücke ist sehr niedrig und ich musste in gebückter Haltung fahren. Erschwerend war, dass der Weg an der Brücke nach Westen abknickt. So musste ich die Kurve gebückt anfahren. Das klappte und ich befand mich auf dem Heuweg. Weil der Tunnel vor dem Leutzscher Bahnhof immer noch gesperrt ist, versuchte ich, bei der nächsten Gelegenheit wieder auf die Südseite der Bahnlinie zu kommen. Dazu boten sich die vertrauten Brücken über die Luppe an. Hier musste ich an einer Superholperstelle absteigen. Dann ging es auf der gewohnten Strecke weiter. Das passte, denn ich war nun knapp anderthalb Stunden unterwegs und wollte Ab- und Aufstiege vermeiden. Fahren ist nicht anstrengend, aber 82 kg Mensch auf den Sattel wuchten schon.
Nach dem Foto setzte ich mich gleich wieder auf's Rad und fuhr die Weiße Elster entlang nach Süden. Bald erreichte ich die weiter oben abgebildete Brücke. Dort wollte ich auf einen Weg am Westufer weiterfahren. Die Kurve war allerdings zu eckig. Deshalb stieg ich nach einer kurzen Pause an einer anderen Stelle auf, von der aus ich mit Schwung auf den Uferweg abbiegen konnte.
Der Uferweg führt nach Norden zur Eisenbahnlinie. Die Brücke ist sehr niedrig und ich musste in gebückter Haltung fahren. Erschwerend war, dass der Weg an der Brücke nach Westen abknickt. So musste ich die Kurve gebückt anfahren. Das klappte und ich befand mich auf dem Heuweg. Weil der Tunnel vor dem Leutzscher Bahnhof immer noch gesperrt ist, versuchte ich, bei der nächsten Gelegenheit wieder auf die Südseite der Bahnlinie zu kommen. Dazu boten sich die vertrauten Brücken über die Luppe an. Hier musste ich an einer Superholperstelle absteigen. Dann ging es auf der gewohnten Strecke weiter. Das passte, denn ich war nun knapp anderthalb Stunden unterwegs und wollte Ab- und Aufstiege vermeiden. Fahren ist nicht anstrengend, aber 82 kg Mensch auf den Sattel wuchten schon.
Zum Fotografieren stieg ich deshalb nicht mehr ab. Ein vorbeifahrender ICE war leichte Beute. Ich wollte aber auch drüsige Springkraut aufnehmen.
Für einen Beleg taugt das Bild wohl noch. Es ist nicht einfach, vom Einrad aus mit einem Handyobjektiv bei schlechten Lichtverhältnissen solche Motive zu fotografieren. Absteigen kam nicht in Frage. Dabei kam mir in den Sinn, dass ich die Parthetour schneller betrieben hatte, als geplant. Ich hatte noch eine Stunde Reserve. Eine Tour zum Heuwegtunnel machte keinen Sinn, weil auf dem Weg ein Bagger stand. So lange das Einrad fuhr, fühlte ich mich wohl darauf und legte fest, bis 12 Uhr auf dem Sattel sitzen zu bleiben. Im Areal zwischen Gartenanlage Waldluft und Hans-Driesch-Straße kenne ich keine Geländer und fuhr die halbe Stunde durch. Dazu gehörten zwei Runden auf dem Dreieck, wo ich vor einem Jahr einen 67-minütigen Dauerfahrtest gemacht hatte. Der Beginn der zweiten Runde wurde etwas schwierig, weil ein Blechlemming die Wegegabelung zugeparkt hatte. Innen vorbeifahren ging nicht, weil dort nur ein Schlammloch blieb. Außen herum war anstrengend, aber es ging.
Kurz nach 12 Uhr hatte ich die Hans-Driesch-Straße zu Fuß überquert und fuhr das Dreieck in der Gottge auf der Umwegvariante über die Südwestecke. Dabei begegnete ich einer Gruppe Kinder, die Beifall spendeten.
Nachdem ich den Wald verlassen hatte, lagen noch die harmlosen Pfützen an der Friesenstraße vor mir.
Sieht man vom Einrad aus nach unten, hat man einen solchen Anblick beim Durchfahren einer Pfütze. Mit den hohen Stiefeln macht es sogar ein Bisschen Spass, durch solche Pfützen zu fahren. 12:17 Uhr verließ ich den Sattel für heute.
30.9.11
Herbsthitze
Nach dem Ende des Stiefelsommers stieg die Temperatur zu Herbstbeginn an. Das passte sehr gut, denn am vorigen Wochenende waren wir beim HTT (Herzberger Teleskoptreffen). Bei klarem Himmel waren die Galaxie M101, zu der die jetzige Supernova SN2011fe gehört, Komet Garradd und andere Objekte schön zu sehen. Dem HTT fiel dafür die Freitagsfahrt mit dem Einrad zum Opfer. In dieser Woche hatte ich wegen klaren mondlosen Nächten auf kurze Nachtrunden in Altenburg verzichtet. So fuhr ich erst am heutigen Freitag wieder.
Bei 24°C verzichtete ich auf Stiefel. Im Sommer war das nur selten vorgekommen. Das es inzwischen Herbst geworden ist, war nur am tiefen Stand der Sonne zu bemerken. Laub liegt nur wenig auf den Wegen. Weil ich vor Fahrtantritt eine Schraube am Sattel mit der Klebepistole sichern musste, hatte auch etwas Zeit verloren. So entschloss ich mich, nicht zu den Flüssen zu fahren, sondern ein paar Runden auf dem Walddreieck im Revierort Gottge zu drehen. Die nordwestliche Kante war in der Vergangenheit für das Fahren ohne dämpfende Stiefel oft unangenehm holprig gewesen. Heute waren die Verhältnisse auf dem gesamten Dreieck angenehm. Ich fuhr drei Runden, wofür ich etwas mehr als 20 min brauchte.
Bei 24°C verzichtete ich auf Stiefel. Im Sommer war das nur selten vorgekommen. Das es inzwischen Herbst geworden ist, war nur am tiefen Stand der Sonne zu bemerken. Laub liegt nur wenig auf den Wegen. Weil ich vor Fahrtantritt eine Schraube am Sattel mit der Klebepistole sichern musste, hatte auch etwas Zeit verloren. So entschloss ich mich, nicht zu den Flüssen zu fahren, sondern ein paar Runden auf dem Walddreieck im Revierort Gottge zu drehen. Die nordwestliche Kante war in der Vergangenheit für das Fahren ohne dämpfende Stiefel oft unangenehm holprig gewesen. Heute waren die Verhältnisse auf dem gesamten Dreieck angenehm. Ich fuhr drei Runden, wofür ich etwas mehr als 20 min brauchte.
21.9.11
Mal wieder 'ne Nachtrunde
Ich hatte sieben Wochen nicht mehr nächtliche Blockrunden in Altenburg gedreht. Wahrscheinlich hatten die länger werdenden Nächte das Schlafbedürfnis verstärkt. Heute reichte die Lust einmal wieder aus. Zunächst war Astroverein, dann hatte ich den klaren Himmel für eine Beobachtung genutzt. Danach fuhr ich noch drei Blockrunden mit dem Einrad. Dass ich das lange nicht mehr gemacht hatte, fiel nicht auf.
Danach hatte sich der Große Wagen ein Stück am Himmel weiterbewegt und die Supernova in der Galaxie M101 war aus dem toten Winkel hinter dem Haus herausgewandert und sichtbar geworden.
Danach hatte sich der Große Wagen ein Stück am Himmel weiterbewegt und die Supernova in der Galaxie M101 war aus dem toten Winkel hinter dem Haus herausgewandert und sichtbar geworden.
16.9.11
Im Rosental
Heute gab es ideales Einradwetter, 18°C und Sonnenschein. Wie in letzter Zeit üblich, fuhr ich an diesem Freitag um 17:45 Uhr los. Weil ich mit einer Allergie zu tun hatte und der Arbeitstag verhältnismäßig stressig gewesen war, hatte ich anfangs ein Konzentrationsproblem und brauchte drei Versuche, um aufzusteigen. Als ich dann auf dem Rad saß, war es wieder OK.
Ich fuhr zunächst wieder die übliche Tour der letzten Freitage. Im Wald waren die Wege sehr trocken und ich kam auf die Idee, den schmalen Waldweg im Niederholz nochmal zu testen, insbesondere, ob das Schlammloch immer noch unüberwindlich ist. Die Fahrt zum Revierort Niederholz nahe beim Sportforum verlief ohne Besonderheiten. Nachdem ich das untere Elsterwehr überquert hatte, wehte ein gewöhnungsbedürftiger Duft vom Klärwerk herüber. So intensiv hatte ich das noch nicht erlebt. Als ich den Startpunkt des schmalen Waldweges erreicht hatte, war das schon vergessen.
Ich fuhr zunächst wieder die übliche Tour der letzten Freitage. Im Wald waren die Wege sehr trocken und ich kam auf die Idee, den schmalen Waldweg im Niederholz nochmal zu testen, insbesondere, ob das Schlammloch immer noch unüberwindlich ist. Die Fahrt zum Revierort Niederholz nahe beim Sportforum verlief ohne Besonderheiten. Nachdem ich das untere Elsterwehr überquert hatte, wehte ein gewöhnungsbedürftiger Duft vom Klärwerk herüber. So intensiv hatte ich das noch nicht erlebt. Als ich den Startpunkt des schmalen Waldweges erreicht hatte, war das schon vergessen.
Der Weg sah angenehm trocken aus.
Die Bedingungen für das Aufsteigen sahen auch gut aus. Boden trocken, Reifen und Stiefel frei von Schlamm. Der kommende Herbst ist an heruntergefallenen Blättern schon erkennbar.
So fuhr ich ohne Probleme los. Vor einer anstrengenden Biegung war ich vom letzten mal gewarnt und fuhr mit Schwung durch. Dann näherte ich mich dem Schlammloch. Es hatte heute die Form einer Acht mit Rand an der linken Seite. Dort fuhr ich entlang, bekam Probleme mit Gestrüpp und musste absteigen. Das verlief kontrolliert. Ich behielt den Sattel in der Hand und setzte mit den Füßen auf einer trockenen Stelle auf.
Hinter dem Schlammloch steig ich wieder auf und erreichte einen weiteren Weg.
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| Blick vom Betonweg auf den schmalen Waldweg im Niederholz |
Die Böschung war zu steil, um hochzufahren. Auf dem Betonweg machte ich eine kurze Pause, um mich zu orientieren.
Der Weg führt zur Kläranlage. Hier stank es nicht. Der Geruch vorher hatte wohl mit der Windrichtung zu tun. Ich bog vorn rechts ab und gelangte ins dichte Wegenetz des Rosentals, nachdem ich die Staxbrücke über den Elstermühlgraben überquert hatte. Ich fuhr einem Weg am Elstermühlgraben entlang bis zur Leutzscher Allee und kehrte dann bei der Gaststätte am Wasserfall in den Auenwald zurück. Dabei gelangte ich wieder auf den abgebildeten Betonweg. Nach einem Abstecher in eine Sackgasse fuhr ich die Böschung auf den bekannten schmalen Weg herunter, ohne zu stürzen. Das Schlammloch hatte ich dann schon umfahren, als ich am letzten Huckel doch noch absteigen musste. Es wird noch interessant sein, das Rosenthal mit dem Einrad zu erkunden. Man kann bis zur Parthe fahren. Allerdings wird es nun abends immer zeitiger dunkel, weshalb sich weniger Zeit für solche langen Touren finden lassen wird.
Dann begann die Heimfahrt auf gewohnten Wegen. Die schwierige Ostauffahrt auf die Luppebrücke klappte und dann war alles einfach. Mit den neuen Wegen dürfte ich ca. 15 km zurückgelegt haben.
9.9.11
Drüsiges Springkraut* blüht immer noch
Dort hatte ich bei den letzten beiden Fahrten einen kleinen Nebenweg probiert. Beim ersten mal konnte ich im Schlamm nicht aufsteigen und beim zweiten mal war es für das Fahren ohne Stiefel etwas zu holprig.
Heute hatte ich die Stiefel an und probierte, ob ich trotz der Nässe aufsteigen kann, ohne dass das Rad durchdreht. Ich fand eine ausreichend trockene Stelle und fuhr los. Das ging zunächst ganz gut. Dann kam ich zur links abgebildeten Biegung. Die sieht schön idyllisch aus, wird aber dann holprig. Ich brauchte am Ende viel Kraft und kam fast zum Stehen. Dann rollte das Rad doch weiter.
Der folgende Abschnitt war leicht zu fahren und ich spürte schnell Erholung.Irgendwie fühlte es sich so an, als würde der jeweils vorn liegende Stiefel das Bein herunterziehen und das Rad vorantreiben. So kam ich noch ein gutes Stück voran, wobei ich sehr bequem saß, weil Schlamm das Holpern dämpfte. Dann kam ein Schlammloch (s. Bild links) in Blick. Es erschien mir aussichtsslos, da durchzufahren und so probierte ich es gar nicht erst und stieg ab.
Auf dem Rückweg war es wegen Schlamm nicht möglich, aufzusteigen. Es wurde ein kleiner Fußmarsch nötig.
Als Lehre aus einem Fehlstart vom 19.8. entschlammte ich den Reifen, bevor ich auf dem befestigten Weg wieder aufstieg.
Als ich auf der Brücke über die Luppe angelangt war, hatte der Schlamm aus dem Niederholz nur noch wenige Spuren hinterlassen.
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Wenn man das Bild anklickt, erscheint es in 1024x581 Pixel. Auch in dieser Version ist das Handyfoto stark komprimiert. |
Die weitere Fahrt verlief ohne Besonderheiten.
*) Titel geändert von: "Wickenblüte". Nach zwischenzeitlichen Spekulationen über Walddziest oder Sumpfziest (s. Kommentare) hat sich nun herausgestellt, dass es sich um das drüsige Springkraut handelt, s. auch Post vom 24.7.11.
2.9.11
Zweiter Test im Niederholz
In der Vorwoche hatte Hitze von über 30°C das Einradfahren unterbunden. Zu Beginn dieser Woche war es kühl und trocken. Doch dieses ideale Wetter konnte ich nicht nutzen, weil ich mit einer Bindehautentzündung zu kämpfen hatte. Dann wurde eine Supernova in der Galaxie M101 im Großen Wagen wichtiger. Gestern Abend habe ich sie erstmals gesehen. Mit 10m,5 ist sie erstaunlich hell. Die Galaxie M101 ist ca. 24 Mio Lichtjahre von uns entfernt.
Die Hitze kehrt nun zurück. Die 25°C heute waren allerdings noch nicht zu heiß für das Einrad. Ich verzichtete nur auf die Stiefel. Wegen Mückenterror riskierte ich es dabei nicht, mit kurzen Hosen zu fahren. Ich fuhr wieder in die Gegend zwischen Unterem Elsterwehr und Sportforum. Das oben zu sehende Schild zeigt an, dass dieser Revierort "Das Niederholz" heißt. Ich hatte mir vorgenommen, 18:30 Uhr umzukehren. Zufällig erreichte ich zu dieser Zeit die Wendestelle. Dort fiel mir der schmale. kurvenreiche Weg ein, den ich beim letzten mal nicht fahren konnte, weil das Rad beim Aufsteigen im Schlamm durchdrehte. Heute war der Weg trocken. Das Aufsteigen klappte und ich konnte den Weg nun fahren. Er war schön, aber ohne Stiefel etwas holprig. Wegen Zeitmangel brach ich das Unterfangen noch ein paar ...zig Metern ab und fuhr nach Hause. Ansonsten klappte das Fahren ohne Stiefel heute recht gut. Ich musste kein einziges mal absteigen, ohne von Blechlemmingen dazu genötigt worden zu sein.
19.8.11
Etwas Schlamm
Eine beginnende Hitzewelle wurde heute Mittag durch Regenfälle unterbrochen. Danach gab es wunderbares Einradwetter, sonnig und kühl. Ich fuhr wieder die gewöhliche Freitagstour zum Unteren Elsterwehr. Der Weg zum Auenwald war mit großen Pfützen bedeckt. Einige davon bedeckten den Weg in ganzer Breite. Im Wald gab es dann nur noch wenige Pfützen. Die Wege waren oberflächlich nass, wodurch der Rollwiderstand etwas höher war, als auf trockenem Boden. An kräftezehrende Wühlereien, wie sie in kälteren Jahreszeiten vorkommen, reichte das noch nicht heran. Wenn man das Blog nach "Schlamm" durchsucht, findet man ein paar solche Quälereien.
Ich kam gegen 18:20 Uhr an der Wendestelle beim Sportforum an. Das war ziemlich zeitig. Deshalb wollte ich dort einen schmalen Waldweg probieren, der mich schon lange reizt. Er ist kurvenreich. Direkt auf diesen Weg fahren kann ich nicht, weil die Böschung zu steil für mich ist. So stieg ich ab und versuchte unten wieder aufzusteigen. Das ging leider nicht. Auf dem Schlamm drehte das Rad durch. Es hat halt keinen Munireifen. So ging ich den Weg ein kleines Stück zu Fuß, um den Weg anzuschauen und nahm mir danach vor, ihn nochmal zu fahren, wenn er trocken ist. Wieder oben auf dem asphaltierten Weg schlug der erste Aufstiegsversuch ebenfalls fehl. Es klebte noch Schlamm am Reifen. Beim nächsten Versuch klappte es wieder. Ich fuhr dann ohne erwähnenswerte Vorommnisse nach Hause.
12.8.11
Freie Hände
Am Freitagabend ging es wieder auf Tour. Der Tag war etwas regnerisch gewesen und zum Start gegen 18 Uhr war es mit 21°C für diesen Sommer relativ warm. Ich fuhr die übliche Strecke zum Unteren Elsterwehr. Der Auenwald hatte den regen gut aufgesaugt und es gab im Unterschied zur versiegelten Stadt kaum Pfützen. Auch mit Schlamm bekam ich wenig zu tun und so fiel das Fahren unerwartet leicht.
Kurz nachdem ich auf der anderen Seite der Hans-Driesch-Straße wieder aufgestiegen war, klingelte das Handy. Die Strecke war an dieser Stelle sehr übersichtlich und ich nahm das Gespräch an. Telefonieren geht auf dem Einrad sehr gut. Die Hände sind frei, man fährt langsam und falls man doch plötzlich absteigen muss, ist das für Mensch und Handy ungefährlich. Weil ich mit mehr Schlamm gerechnet hatte, trug ich Stiefel, die zusätzlich die Fahrstabilität verbessern. Damit verlief das Gespräch wohl in einer Weise, dass am anderen Ende nicht aufgefallen sein dürfte, dass ich auf einem Einrad gesessen hatte. Nach der Kurve, die mich in Richtung Gartenanlage Waldluft führte, kam noch ein Gespräch rein. Das bereitete wieder keine Probleme. Vorgestern hatte ich auf diesem Abschnitt eine SMS geschrieben. Das war etwas schwieriger, weil ich dazu auf das Display schauen musste. Dass man auf dem Einrad die Hände frei hat und aufrecht sitzt, verleitet manchmal zu irgendwelchen Aktivitäten. Wenn die Lichtverhältnisse kurze Belichtungszeiten zulassen, kann man fotografieren. Essen geht auch gut.
Als ich mich der Brücke über die Nahle näherte, fing es an, zu nieseln. Ohne Pause fuhr ich weiter zur Luppebrücke, weil es dort die am letzten Freitag genutzte Unterstellmöglichkeit der Eisenbahnbrücke gibt. Als ich die Luppebrücke erreichte, hatte der Regen nicht zugenommen. So bog ich zunächst stadteinwärts ab in Richtung Unteres Elsterwehr. Unterwegs wurde der Regen dann doch stärker. Am Wehr des Elsterbeckens ist der Weg etwas breiter. Dort kriegte ich es hin, ohne Absteigen oder Pendeln zu wenden. Dadurch kam ich schnell und mit trockenem Sattel zur Eisenbahnbrücke.
Unter der Brücke musste ich nur ein paar Minuten pausieren und setzte dann die Fahrt fort. Die weitere Tour verlief ohne Besonderheiten.
Kurz nachdem ich auf der anderen Seite der Hans-Driesch-Straße wieder aufgestiegen war, klingelte das Handy. Die Strecke war an dieser Stelle sehr übersichtlich und ich nahm das Gespräch an. Telefonieren geht auf dem Einrad sehr gut. Die Hände sind frei, man fährt langsam und falls man doch plötzlich absteigen muss, ist das für Mensch und Handy ungefährlich. Weil ich mit mehr Schlamm gerechnet hatte, trug ich Stiefel, die zusätzlich die Fahrstabilität verbessern. Damit verlief das Gespräch wohl in einer Weise, dass am anderen Ende nicht aufgefallen sein dürfte, dass ich auf einem Einrad gesessen hatte. Nach der Kurve, die mich in Richtung Gartenanlage Waldluft führte, kam noch ein Gespräch rein. Das bereitete wieder keine Probleme. Vorgestern hatte ich auf diesem Abschnitt eine SMS geschrieben. Das war etwas schwieriger, weil ich dazu auf das Display schauen musste. Dass man auf dem Einrad die Hände frei hat und aufrecht sitzt, verleitet manchmal zu irgendwelchen Aktivitäten. Wenn die Lichtverhältnisse kurze Belichtungszeiten zulassen, kann man fotografieren. Essen geht auch gut.
Als ich mich der Brücke über die Nahle näherte, fing es an, zu nieseln. Ohne Pause fuhr ich weiter zur Luppebrücke, weil es dort die am letzten Freitag genutzte Unterstellmöglichkeit der Eisenbahnbrücke gibt. Als ich die Luppebrücke erreichte, hatte der Regen nicht zugenommen. So bog ich zunächst stadteinwärts ab in Richtung Unteres Elsterwehr. Unterwegs wurde der Regen dann doch stärker. Am Wehr des Elsterbeckens ist der Weg etwas breiter. Dort kriegte ich es hin, ohne Absteigen oder Pendeln zu wenden. Dadurch kam ich schnell und mit trockenem Sattel zur Eisenbahnbrücke.
Unter der Brücke musste ich nur ein paar Minuten pausieren und setzte dann die Fahrt fort. Die weitere Tour verlief ohne Besonderheiten.
10.8.11
Mittwochs in Leipzig
Mittwochs habe ich normalerweise Esperanto in Altenburg. Einradfahrten sind dann allenfalls nur als nächtliche Blockrunden möglich, wie z.B. am 20.7. oder am 6.7. Heute fiel Esperanto aus und ich blieb in Leipzig. Das bot Gelegenheit für eine außerplanmäßige Tour im Auenwald.
Das Wetter war ideal, heiter und kühl. Gegen 16:15 Uhr stieg ich auf und fuhr die Standardroute über Nahle, Luppe und Weiße Elster (Unteres Elsterwehr). Weil es an den letzten Tagen nur wenig geregnet hatte, waren die Wege gut abgetrocknet. Die Fahrt verlief problemlos. Im Unterschied zum Freitag hatte ich wieder Stiefel an. Damit blieben unfreiwillige Abstiege aus. Auch bei der holprigen Auffahrt auf die Luppebrücke hatte ich keine großen Probleme. Bei der weiteren Fahrt gab es keine Besonderheiten. Auf der Rückfahrt gelang die Auffahrt auf diese Brücke ebenfalls. So musste ich den Sattel heute nur verlassen, wenn Straßen zu überqueren waren. Dabei entstanden teilweise lange Pausen, weil die Blechlemminge sehr aktiv waren. Das dürfte daran gelegen haben, dass ich recht zeitig unterwegs war. Möglicherweise hat auch ein enormer Preissturz bei Benzin dazu beigetragen.
Das Wetter war ideal, heiter und kühl. Gegen 16:15 Uhr stieg ich auf und fuhr die Standardroute über Nahle, Luppe und Weiße Elster (Unteres Elsterwehr). Weil es an den letzten Tagen nur wenig geregnet hatte, waren die Wege gut abgetrocknet. Die Fahrt verlief problemlos. Im Unterschied zum Freitag hatte ich wieder Stiefel an. Damit blieben unfreiwillige Abstiege aus. Auch bei der holprigen Auffahrt auf die Luppebrücke hatte ich keine großen Probleme. Bei der weiteren Fahrt gab es keine Besonderheiten. Auf der Rückfahrt gelang die Auffahrt auf diese Brücke ebenfalls. So musste ich den Sattel heute nur verlassen, wenn Straßen zu überqueren waren. Dabei entstanden teilweise lange Pausen, weil die Blechlemminge sehr aktiv waren. Das dürfte daran gelegen haben, dass ich recht zeitig unterwegs war. Möglicherweise hat auch ein enormer Preissturz bei Benzin dazu beigetragen.
5.8.11
Kommentare / Ohne Stiefel im Regenschauer
Auf die aktuellen Posts hier erhalte ich nur selten Kommentare. Erstaunlich ist, dass hin und wieder sehr alte Beiträge kommentiert und so mit wichtigen Hinweisen versehen werden. Vorgestern wurde ein Post vom 23.6.2007 kommentiert. Seitdem ist sicher, dass ein vermeintlicher Blutegel die Larve einer Waffenfliege war.
Heute war wieder die Freitagabend-Tour in Leipzig dran. Nach Regen am Morgen war der Nachmittag sonnig und schwülwarm. Es war zu heiß für lange Hosen und Stiefel. Wie zuletzt am 8.7. fuhr ich deshalb mit kurzen Hosen und Turnschuhen. Damit es nicht zwischen den Beinen zu sehr reibt, suchte ich eine Unterhose mit günstig gelegenen Nähten aus. So saß ich sehr bequem. Der Regen hatte nur wenig Schlamm und Pfützen hinterlassen und so ließ die Fahrt gut an. Diesmal fuhr ich nicht das Walddreieck in der Gottge, weil sich am 8. Juli eine Seite als unangenehm holprig beim Fahren ohne Stiefel erwiesen hatte. Statt dessen wollte ich die Tour zum Unteren Elsterwehr fahren. Die Strecke war anfangs gut zu fahren. Zwar musste ich noch vor der Gartenanlage Waldluft einmal an einem Stein unfreiwillig absteigen, das Überqueren der Brücke über die Nahle klappte hingegen problemlos. Bei der holprigen Anfahrt zur Brücke über die Luppe scheiterte ich ohne Stiefel gleich zu Beginn. Dann ging die Fahrt ohne Schwierigkeiten weiter. Als spätesten Umkehrzeitpunkt hatte ich 18:30 Uhr festgelegt. Die Wendeschleife vor dem Sportforum erreichte ich 18:28 Uhr. Am Aussichtspunkt machte ich zwei Minuten Pause und fuhr weiter heimwärts. Hundert Meter vor der Luppebrücke kam Wind auf und es wurde angenehm kühl. Dann setzte ein heftiger Schauer ein. Ein Baum, an dem ich mich untergestellt hatte, hielt nicht lange stand. Ich suchte deshalb Schutz unter der Brücke. Diese Idee hatten noch einige andere Leute. Unter der Brücke blieb es trocken.
Nach dem Regen fuhr ich weiter. Es gab eine besonderen Vorkommnisse. Allerdings hatte ich jetzt mit Schlamm und Pfützen zu tun.
Heute war wieder die Freitagabend-Tour in Leipzig dran. Nach Regen am Morgen war der Nachmittag sonnig und schwülwarm. Es war zu heiß für lange Hosen und Stiefel. Wie zuletzt am 8.7. fuhr ich deshalb mit kurzen Hosen und Turnschuhen. Damit es nicht zwischen den Beinen zu sehr reibt, suchte ich eine Unterhose mit günstig gelegenen Nähten aus. So saß ich sehr bequem. Der Regen hatte nur wenig Schlamm und Pfützen hinterlassen und so ließ die Fahrt gut an. Diesmal fuhr ich nicht das Walddreieck in der Gottge, weil sich am 8. Juli eine Seite als unangenehm holprig beim Fahren ohne Stiefel erwiesen hatte. Statt dessen wollte ich die Tour zum Unteren Elsterwehr fahren. Die Strecke war anfangs gut zu fahren. Zwar musste ich noch vor der Gartenanlage Waldluft einmal an einem Stein unfreiwillig absteigen, das Überqueren der Brücke über die Nahle klappte hingegen problemlos. Bei der holprigen Anfahrt zur Brücke über die Luppe scheiterte ich ohne Stiefel gleich zu Beginn. Dann ging die Fahrt ohne Schwierigkeiten weiter. Als spätesten Umkehrzeitpunkt hatte ich 18:30 Uhr festgelegt. Die Wendeschleife vor dem Sportforum erreichte ich 18:28 Uhr. Am Aussichtspunkt machte ich zwei Minuten Pause und fuhr weiter heimwärts. Hundert Meter vor der Luppebrücke kam Wind auf und es wurde angenehm kühl. Dann setzte ein heftiger Schauer ein. Ein Baum, an dem ich mich untergestellt hatte, hielt nicht lange stand. Ich suchte deshalb Schutz unter der Brücke. Diese Idee hatten noch einige andere Leute. Unter der Brücke blieb es trocken.
Nach dem Regen fuhr ich weiter. Es gab eine besonderen Vorkommnisse. Allerdings hatte ich jetzt mit Schlamm und Pfützen zu tun.
2.8.11
Montagshimmel
Mit dem Montag verbinden die meisten Menschen in Europa Unannehmlichkeiten. Nach dem freien Sonntag kommt es am ersten Arbeitstag zu Montagslaune, Montagsautos u.a. Anders ist es mit dem Montagshimmel. Der ist nachts sogar in Städten einigermaßen dunkel, weil viele Lichtverschmutzungsanlagen abgeschaltet bleiben. Im Laufe der Woche werden sie nach und nach wieder zugeschaltet, bis am Wochenende die Nacht auch optisch zum Tag gemacht wird.
Heute war der Montagshimmel über Altenburg doppelt gut, weil es nach einem verregneten Wochenende abends aufklarte. Der Mond störte nicht und es entwickelte sich ein prachtvoller Sternhimmel mit für Stadtverhältnisse beeindruckender Milchstraße. Für astronomische Beobachtungen blieb jedoch nur eine Stunde, dann wurde es neblig. So zog ich die grauen Stiefel an und setzte mich auf das Einrad, um herauszufinden, ob es Spaß machen würde, ein paar Blockrunden zu fahren. Das fühlte sich gut an und ich ging noch mal mit dem Einrad raus. Bei jeder Runde kam ich an jungen Leuten vorbei, die bei einem Auto saßen und jedes mal eine Frage stellten, ähnlich wie bei der Fahrt am 18. Mai.
Heute war der Montagshimmel über Altenburg doppelt gut, weil es nach einem verregneten Wochenende abends aufklarte. Der Mond störte nicht und es entwickelte sich ein prachtvoller Sternhimmel mit für Stadtverhältnisse beeindruckender Milchstraße. Für astronomische Beobachtungen blieb jedoch nur eine Stunde, dann wurde es neblig. So zog ich die grauen Stiefel an und setzte mich auf das Einrad, um herauszufinden, ob es Spaß machen würde, ein paar Blockrunden zu fahren. Das fühlte sich gut an und ich ging noch mal mit dem Einrad raus. Bei jeder Runde kam ich an jungen Leuten vorbei, die bei einem Auto saßen und jedes mal eine Frage stellten, ähnlich wie bei der Fahrt am 18. Mai.
29.7.11
Gemütliche Fahrt zur Weißen Elster
Freitags ist die Fahrt zur Weißen Elster momentan eine Standardtour. Heute startete ich 18:20 Uhr. Das war deutlich früher, als am Montag und so ließ ich es gemütlicher angehen. Nach etwas Regen am Vormittag war des Wetter abends wieder trocken, obwohl Bewölkung für Düsternis sorgte. Es war warm genug, dass ich keine Jacke benötigte.
Vor der Kreuzung Friesenstraße/Rietschelstraße bekam ich ein Problem beim Stehen des Abstiegs. Ich blieb in einer Regenrinne hängen und kam mit den Füßen sehr zeitig auf den Boden. Es war anstrengend, loszurennen, um mich wieder aufzurichten. Ich musste mich nicht mit den Händen ab Boden abstützen. Somit gilt dieser gestrauchelte Abstieg noch als gestanden.
Die weitere Fahrt verlief ohne Besonderheiten. Der Regen hatte keine Spuren hinterlassen. Die Waldwege waren trocken. An der Kreuzung Hans-Driesch-Straße/Friesenstraße zeigte weiterhin ein Schild an, dass die Bahnunterführung Heuweg nahe Bahnhof Leutzsch gesperrt ist. So fuhr ich direkt zu den Flüssen. An Brückengeländern machte ich kurze Pausen. Bei der Abfahrt von der Brücke über die Luppe musste ich unfreiwillig absteigen. Nachdem ich wieder aufgestiegn war, folgte mir ein Jogger. Die 11 km/h, die ich im Schnitt fahre, waren ihm wohl eine gute Vorgabe. Erst an der Wendeschleife vor der Brücke am Sportforum trennten sich unsere Wege.
Kurz nach dem Wenden machte ich am Aussichtspunkte am Elsterbecken ein Pausenfoto mit dem Handy. Das war bei den Lichtverhältnissen schon etwas überfordert.
Heimwärts klappte die schwierige Auffahrt auf die Luppebrücke von Osten her. Einer von zwei Jugendlichen, die zu Fuß entgegen kamen sagte: "Das geht ja schon ganz gut." Auf der weiteren Heimfahrt geschah nichts Erwähnenswertes.
Vor der Kreuzung Friesenstraße/Rietschelstraße bekam ich ein Problem beim Stehen des Abstiegs. Ich blieb in einer Regenrinne hängen und kam mit den Füßen sehr zeitig auf den Boden. Es war anstrengend, loszurennen, um mich wieder aufzurichten. Ich musste mich nicht mit den Händen ab Boden abstützen. Somit gilt dieser gestrauchelte Abstieg noch als gestanden.
Die weitere Fahrt verlief ohne Besonderheiten. Der Regen hatte keine Spuren hinterlassen. Die Waldwege waren trocken. An der Kreuzung Hans-Driesch-Straße/Friesenstraße zeigte weiterhin ein Schild an, dass die Bahnunterführung Heuweg nahe Bahnhof Leutzsch gesperrt ist. So fuhr ich direkt zu den Flüssen. An Brückengeländern machte ich kurze Pausen. Bei der Abfahrt von der Brücke über die Luppe musste ich unfreiwillig absteigen. Nachdem ich wieder aufgestiegn war, folgte mir ein Jogger. Die 11 km/h, die ich im Schnitt fahre, waren ihm wohl eine gute Vorgabe. Erst an der Wendeschleife vor der Brücke am Sportforum trennten sich unsere Wege.
Kurz nach dem Wenden machte ich am Aussichtspunkte am Elsterbecken ein Pausenfoto mit dem Handy. Das war bei den Lichtverhältnissen schon etwas überfordert.
Heimwärts klappte die schwierige Auffahrt auf die Luppebrücke von Osten her. Einer von zwei Jugendlichen, die zu Fuß entgegen kamen sagte: "Das geht ja schon ganz gut." Auf der weiteren Heimfahrt geschah nichts Erwähnenswertes.
25.7.11
Abendliche Eilfahrt zur Weißen Elster
Auch heute war das Wetter trübe, kühl und trocken. Ich kam erst kurz vor 20 Uhr raus und fuhr zum Auenwald. Diesmal stieg ich nicht erst an der Kreuzung Rietschelstraße/Friesenstraße auf, sondern schon ein vorher an der Ostseite der Friesenstraße. Der Fußweg dort ist sehr breit und mit großen Platten ausgelegt. Oft sind solche Wege unangenehm zu fahren, weil Übergänge zwischen den Platten uneben sind. Hier ließ es sich soweit fahren, dass es schöner war, als das Rad zu schieben. Ich brauchte dann nur an der Rietschelstraße abzusteigen und konnte drüben gleich weiterfahren.
Als ich den Wald erreichte, war gerade kein Verkehr auf der Friesenstraße und ich konnte rüberfahren. Die Fahrt durch die Gottge bis zur Hans-Driesch-Straße war ohne Besonderheiten. Ich fuhr weiter auf der üblichen Strecke in Richtung Weiße Elster, wie am 15.7. und 1.7. Nachdem ich am Waldrand vom Weg an der Hans-Driesch-Straße abgebogen war und nordwärts in Richtung Gartenanlage Waldluft fuhr, war es 20:00 Uhr. Ich legte ich fest, dass ich bis 20:30 weiter die Strecke zum Unteren Elsterwehr fahren werde und dann umkehre. Diese Vorgabe weckte die Lust auf etwas sportlicheres Fahren. Die Bedingungen dazu waren bestens. Der Boden war trocken, damit der Rollwiderstand gering. Ich trug hohe Stiefel, mit denen sich holprige Abschnitte gut fahren lassen und für das lange Sitzen auf einem Sattel hatte ich in der letzten Zeit verhältnismäßig viel Training gehabt, u.a. durch eine gestern beiläufig erwähnte Radtour mit KollegInnen.
Auf den Brücken über die Nahle und die Luppe verzichtete ich auf Pausen am Geländer und fuhr durch. In dieser Richtung sind die Brücken vergleichsweise leicht zu fahren, weil die steileren Ostauffahrten abwärts gefahren werden. Nachdem ich von der Luppebrücke heruntergefahren war und mich am Elsterbecken entlang südlich bewegte, war es noch nicht einmal 20:15 Uhr. Auf diesem Radweg waren noch recht viele Leute unterwegs. Am Gesäß und in den Stiefeln fühlte es sich noch gut an und ich fuhr weiter über das Untere Elsterwehr und zur Wendeschleife beim Sportforum, die ich 20:17 Uhr erreichte. Dort hätte ich beinahe notabsteigen müssen, weil ich auf einen Weg fahren wollte, der von dort nicht erreichbar ist. Mit einer engen Kurve kam ich zurück. Die sonst gemachte Pause am Aussichtspunkt ließ ich auch aus und fuhr weiter zur Brücke über die Luppe. Heute schaffte ich es erstmals, von der Ostseite auf diese Brücke zu fahren. Ohne Geländerpause ging es weiter zur Nahlebrücke. Dort musste ich zum Geländer greifen, um mich hochzuziehen. Das bedeutete keine Unterbrechung der Fahrt. Es war immer noch nicht 20:30 Uhr und ich war auf dem Weg zur Gartenanlage Waldluft. 20:30 erreichte ich die Holperzone an der Gartenanlage, den Bereich, wo die Blechlemminge wühlen. Hier ist langsames Fahren nötig. 20:31 fuhr ich am Eingang der Waldluft vorbei. Die dortige Gaststätte ist übrigens sehr zu empfehlen.
Von dort aus ist es nur noch ein kleines Stück auf direktem Weg zur Hans-Driesch-Straße. Ich saß nun von dort bis zur Waldlust über drei Flüsse zum Sportforum und zurück ununterbrochen auf dem Einrad und war ohne Halt durchgefahren.Vom Gesäß her regte sich nun doch der Wunsch nach mal kurz absteigen. An den Beinen war es eher umgekehrt. Wenn ich genügend hohe Stiefel an habe, kann ich sehr lange fahren, ohne Ermüdung zu spüren. Der Effekt kommt dann erst am Boden, wenn ich mit den Stiefeln wieder aufsteigen muss. Dann kommt es häufiger zu Fehlversuchen. Heute blieb ich von dem Problem verschont. Der Aufstieg klappte beim ersten Versuch glatt und mit beiden Stiefeln auf den Pedalen ging es frisch weiter durch die Gottge auf dem Umweg über die Südwestecke. Mit Stiefeln am Boden bekam ich dann fast nichts mehr zu tun. Die Friesenstraße war so ruhig, dass ich sie auch von der unübersichtlicheren Waldseite her überfahren konnte. An der Rietschelstraße wartete ich an eine Mauer gelehnt ab, bis die Straße frei war und fuhr den eingangs erwähnten Weg mit den großen Platten bis vor. Dort bekam ich doch noch zwei Hiebe an Kanten ab, die ohne Wirkung blieben. So bekam ich die Tour mit vier Aufstiegen hin und musste nur wenig laufen.
Als ich den Wald erreichte, war gerade kein Verkehr auf der Friesenstraße und ich konnte rüberfahren. Die Fahrt durch die Gottge bis zur Hans-Driesch-Straße war ohne Besonderheiten. Ich fuhr weiter auf der üblichen Strecke in Richtung Weiße Elster, wie am 15.7. und 1.7. Nachdem ich am Waldrand vom Weg an der Hans-Driesch-Straße abgebogen war und nordwärts in Richtung Gartenanlage Waldluft fuhr, war es 20:00 Uhr. Ich legte ich fest, dass ich bis 20:30 weiter die Strecke zum Unteren Elsterwehr fahren werde und dann umkehre. Diese Vorgabe weckte die Lust auf etwas sportlicheres Fahren. Die Bedingungen dazu waren bestens. Der Boden war trocken, damit der Rollwiderstand gering. Ich trug hohe Stiefel, mit denen sich holprige Abschnitte gut fahren lassen und für das lange Sitzen auf einem Sattel hatte ich in der letzten Zeit verhältnismäßig viel Training gehabt, u.a. durch eine gestern beiläufig erwähnte Radtour mit KollegInnen.
Auf den Brücken über die Nahle und die Luppe verzichtete ich auf Pausen am Geländer und fuhr durch. In dieser Richtung sind die Brücken vergleichsweise leicht zu fahren, weil die steileren Ostauffahrten abwärts gefahren werden. Nachdem ich von der Luppebrücke heruntergefahren war und mich am Elsterbecken entlang südlich bewegte, war es noch nicht einmal 20:15 Uhr. Auf diesem Radweg waren noch recht viele Leute unterwegs. Am Gesäß und in den Stiefeln fühlte es sich noch gut an und ich fuhr weiter über das Untere Elsterwehr und zur Wendeschleife beim Sportforum, die ich 20:17 Uhr erreichte. Dort hätte ich beinahe notabsteigen müssen, weil ich auf einen Weg fahren wollte, der von dort nicht erreichbar ist. Mit einer engen Kurve kam ich zurück. Die sonst gemachte Pause am Aussichtspunkt ließ ich auch aus und fuhr weiter zur Brücke über die Luppe. Heute schaffte ich es erstmals, von der Ostseite auf diese Brücke zu fahren. Ohne Geländerpause ging es weiter zur Nahlebrücke. Dort musste ich zum Geländer greifen, um mich hochzuziehen. Das bedeutete keine Unterbrechung der Fahrt. Es war immer noch nicht 20:30 Uhr und ich war auf dem Weg zur Gartenanlage Waldluft. 20:30 erreichte ich die Holperzone an der Gartenanlage, den Bereich, wo die Blechlemminge wühlen. Hier ist langsames Fahren nötig. 20:31 fuhr ich am Eingang der Waldluft vorbei. Die dortige Gaststätte ist übrigens sehr zu empfehlen.
Von dort aus ist es nur noch ein kleines Stück auf direktem Weg zur Hans-Driesch-Straße. Ich saß nun von dort bis zur Waldlust über drei Flüsse zum Sportforum und zurück ununterbrochen auf dem Einrad und war ohne Halt durchgefahren.Vom Gesäß her regte sich nun doch der Wunsch nach mal kurz absteigen. An den Beinen war es eher umgekehrt. Wenn ich genügend hohe Stiefel an habe, kann ich sehr lange fahren, ohne Ermüdung zu spüren. Der Effekt kommt dann erst am Boden, wenn ich mit den Stiefeln wieder aufsteigen muss. Dann kommt es häufiger zu Fehlversuchen. Heute blieb ich von dem Problem verschont. Der Aufstieg klappte beim ersten Versuch glatt und mit beiden Stiefeln auf den Pedalen ging es frisch weiter durch die Gottge auf dem Umweg über die Südwestecke. Mit Stiefeln am Boden bekam ich dann fast nichts mehr zu tun. Die Friesenstraße war so ruhig, dass ich sie auch von der unübersichtlicheren Waldseite her überfahren konnte. An der Rietschelstraße wartete ich an eine Mauer gelehnt ab, bis die Straße frei war und fuhr den eingangs erwähnten Weg mit den großen Platten bis vor. Dort bekam ich doch noch zwei Hiebe an Kanten ab, die ohne Wirkung blieben. So bekam ich die Tour mit vier Aufstiegen hin und musste nur wenig laufen.
24.7.11
Stiefelsommer dauert an
Auch wenn der große Regen ausgeblieben war, den ich am Mittwoch schon erwähnt hatte, blieb es kühl und wolkig. Am Wochenende wehte zudem ein kräftiger Wind. Die Nacht zum Sonntag war ausnahmsweise klar, doch heute Nachmittag war es wieder kühl, trübe und windig. So saß ich kurz nach 16 Uhr trotz Juli wieder mit Stiefeln und Jacke auf dem Einrad. Von der Kreuzung Friesenstr./Rietschelstr. startete ich in Richtung Leipziger Auenwald. Die Wege trocken und das Fahren fiel leicht. Als ich am Waldrand die Friesenstraße überqueren musste, waren weit und breit keine Autos zu sehen. So fuhr ich über die Straße und brauchte drüben nicht aufzusteigen.
Nach dem Verschwinden des Bärlauchs haben sich im Wald neue Pflanzen breitgemacht. Auffällig sind zur Zeit diese blattlosen Stängel mit Früchten, die wie Vogelbeeren aussehen.
Weil ich die Tour zur Weißen Elster zweimal hintereinander gefahren war, nahm ich mir eine doppelte Überquerung der Kleinen Luppe vor, wie ich sie am 30. April beschrieben hatte. Diese Tour bietet die Möglichkeit, mit einer minimalen Anzahl Aufstiege auszukommen, weil eine Überquerung der Friesenstraße auf der Rückfahrt eingespart wird. Weil ich hinwärts dort nicht abgestiegen war, könnte ich mit nur noch zwei Aufstiegen an der Hans-Driesch-Straße hinkommen. Diese Absicht konnten Holperstellen, besonders bei den Brücken durchkreuzen.
Hinter der Gartenanlage Waldluft bog ich zur ersten Brücke über die Kleine Luppe ab. Ich kam auf der Brücke an, ohne die Stiefel von den Pedalen genommen zu haben.
In der Bildmitte sind am Ufer lila Pünktchen zu sehen. Sie stammen von drüsigem Springkraut, das sich an Flussläufen stark ausbreitet. Es stammt aus dem Himalaya ist mit dem heimischen großen Springkraut verwandt.
Hier ist eine Blüte des drüsigen Springkrauts zu sehen, die ich am Dienstag während einer Radtour (mit zweirädrigem Fahrrad) am Zusammenfluss der Zwickauer und der Freiberger Mulde aufgenommen habe.
Die weitere Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse. Die Überquerung der Hans-Driesch-Straße ist auf dieser Tour manchmal langwierig, weil es an dieser Stelle keine Rettungsinseln in der Mitte gibt. Ein freundlicher Autofahrer verlangsamte und gab Lichthupe, so dass dieses Problem heute keins war. Auch die Holperstellen an der zweiten Brücke über die Kleine Luppe und am Sportplatz erzwangen keinen Abstieg. So gelang das Vorhaben, auf der gesamten Tour mit insgesamt drei Aufstiegen auszukommen.
20.7.11
Erste Nachtrunde seit zwei Wochen
In der vorigen Woche hatte es keine Gelegenheit für nächtliche Blockrunden in Südost gegeben. Heute sah es günstig aus. Ich kam zeitig genug vom Esperanto nach Hause und ein groß angekündigter Regen war ausgeblieben. Dass ich wie vor zwei Wochen die grauen Stiefel anzog, war nur sinnvoll, weil sich das Einrad damit sehr gut fahren lässt und weil die helle Farbe im Dunkeln gut zu sehen ist.
Die Fahrt begann problemlos. Die kurze Hecke, an der ich am 6.7. nass geworden bin, ist inzwischen gestutzt worden. Es ist nun sehr viel Platz zwischen Hecke und Geländer. Somit ist die Strecke zur Zeit hindernisfrei. Das Fahren war somit durchgängig stressfrei und bequem.
Nachdem ich ein paar Runden gedreht hatte, kamen einige Leute aus einem Haus und fanden zunächst das Einradfahren interessant und diskutierten dann über das Rücklicht. Nach ein paar weiteren Runden beendete ich die Fahrt.
Die Fahrt begann problemlos. Die kurze Hecke, an der ich am 6.7. nass geworden bin, ist inzwischen gestutzt worden. Es ist nun sehr viel Platz zwischen Hecke und Geländer. Somit ist die Strecke zur Zeit hindernisfrei. Das Fahren war somit durchgängig stressfrei und bequem.
Nachdem ich ein paar Runden gedreht hatte, kamen einige Leute aus einem Haus und fanden zunächst das Einradfahren interessant und diskutierten dann über das Rücklicht. Nach ein paar weiteren Runden beendete ich die Fahrt.
15.7.11
Wieder zur Weißen Elster
Dieser Sommer ist von Temperaturschwankungen geprägt. An diesem Freitag war mal wieder Kühle dran. Angekündigte Regenschauer waren in Leipzig ausgeblieben und so waren die Bedingungen nicht schlecht für eine Tour mit dem Einrad in den Auenwald. Ich hatte Stiefel angezogen, um es auf holprigen Waldwegen bequemer zu haben. Die Wege waren trocken. Feuchte Stellen oder gar Pfützen waren nur selten zu sehen. Weil ich an der Hans-Driesch-Straße nicht darauf geachtet hatte, ob das Schild noch da ist, dass auf die Sperrung der Bahnunterführung vor dem Leutzscher Bahnhof hinweist, fuhr ich dort hin. Von weitem sah ich die Absperrung und konnte ohne Pendeln auf einer Gabelung umkehren.
Dann fuhr ich weiter zur Weißen Elster, wie vor zwei Wochen. Der Fahrtverlauf war sehr ähnlich. Nur war der Himmel bewölkter, dafür der Boden trockener. Auf der Brücke über die Nahle waren an Rad und Stiefeln keine Schlammspuren sichtbar (s. Bild). Ich hatte nur einen Klebestreifen angefahren, der ein schmatzendes Geräusch erzeugte, bis ich ihn an der nächsten Brücke entfernte. Auf der Hinfahrt klappten wieder alle Brückenüberquerungen ohne das ich absteigen musste. Rückwärts sind die steileren Brückenauffahrten schwieriger. Wie vor 14 Tagen musste ich deshalb an der Brücke über die Luppe absteigen und danach über die Nahle das Geländer zu Hilfe nehmen.
Gegen Ende der Rückfahrt nahm ich auf dem Walddreieck in der Gottge wieder den Umweg über die Südwestecke. Vor einer Woche hatte ich beim Fahren in Turnschuhen leichte Probleme mit dem holprigen Weg gehabt. Mit Stiefeln fühlte sich die Strecke an Füßen und Waden angenehm an und ich brauchte nicht langsamer zu fahren.
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| Auf der Brücke über die Nahle |
Gegen Ende der Rückfahrt nahm ich auf dem Walddreieck in der Gottge wieder den Umweg über die Südwestecke. Vor einer Woche hatte ich beim Fahren in Turnschuhen leichte Probleme mit dem holprigen Weg gehabt. Mit Stiefeln fühlte sich die Strecke an Füßen und Waden angenehm an und ich brauchte nicht langsamer zu fahren.
8.7.11
Sommerwetter
Sylvia geht seit ein paar freitags zum Pilates. Diese Zeit nutze ich für Einradtouren. Heute bewirkte das Wetter eine kleine Umstellung. Nach verregnetem Beginn wurde der Freitag sommerlich - sonnig und fast schon heiß.
Da wollte ich nicht mit langen Hosen und Stiefeln fahren. So zog ich an, was ich bei meiner ersten Einradfahrt in Leipzig getragen hatte: Eine kurze Hose und über die Knöchel hohe Turnschuhe. Das Bild stammt von dieser Fahrt am 23.August 2009. Vor der Fahrt schraubte ich noch die rechte Kurbel fest. Die hatte sich bei den letzten Fahrten immer gelockert, weil ich keinen 14er Steckschlüssel in Leipzig hatte. Mit dem Maulschlüssel ließ sich die Schraube nicht ordentlich festdrehen. Nun ist ein Steckschlüssel da und das Problem war schnell beseitigt.
Das Aufsteigen klappte problemlos und ich fuhr los. Auch ohne das Innenpolster einer Radlerhose saß ich bequem und mit der kurzen Hose war das Fahren angenehm luftig. Der Weg an der Friesenstraße war trotz der Regenfälle der vergangenen Tage nicht verschlammt. Bis auf eine konnte ich auch allen Pfützen ausweichen. Bei dem heutigen Wetter sollte alles leicht sein. Deshalb verzichtete ich auf eine längere Tour zu den Flüssen und begann, ein Bisschen auf dem Walddreieck in der Gottge herumzufahren. Auf diese Weise vermied ich Hautkontakt mit Brennnesseln und hatte keinen langen Heimweg, falls sich Hosennähte im Gesäßbereich einreiben sollten. Die erste Dreieckskante - nach Norden - war angenehm zu fahren, trocken und eben. Die Fahrt von der Nordecke zur Südwestecke war gewohnt holpriger. Hier machte es sich bemerkbar, dass die stützende Wirkung der Stiefelschäfte fehlte. Durch langsames Fahren ließ sich das Problem lindern. Ich hatte kein entferntes Ziel und die Geschwindigkeit, mit der ich fuhr, war gleichgültig. Die Gesäßproblematik machte sich dagegen kaum bemerkbar.
Die Südwestecke war schwieriger zu fahren, als zuletzt. Herumliegende Zweige ließen nur eine schmale Fahrrinne. Danach rollte das Rad wieder ruhig. Das ich keine Stiefel an hatte, bemerkte ich beim Abbremsen. Beim Gegentreten war das Aufquellen der Waden zu spüren.
Ich fuhr drei Runden auf dem Walddreieck. Weil ich ziemlich langsam bzw, gemütlich unterwegs war, kam ich auf eine Gesamtfahrzeit von mehr als einer halben Stunde. Bei der Wärme reichte das.
Beim Rumstöbern in alten Bildern fand ich ein Foto von der Kleinen Luppe an der Brücke bei den Sportplätzen.
Es entstand nach der Abholzaktion vom Frühjahr und ist im Bericht vom 30.4. zu sehen. Die Abholzaktion stieß auf Kritik bei Umweltverbänden.
Da wollte ich nicht mit langen Hosen und Stiefeln fahren. So zog ich an, was ich bei meiner ersten Einradfahrt in Leipzig getragen hatte: Eine kurze Hose und über die Knöchel hohe Turnschuhe. Das Bild stammt von dieser Fahrt am 23.August 2009. Vor der Fahrt schraubte ich noch die rechte Kurbel fest. Die hatte sich bei den letzten Fahrten immer gelockert, weil ich keinen 14er Steckschlüssel in Leipzig hatte. Mit dem Maulschlüssel ließ sich die Schraube nicht ordentlich festdrehen. Nun ist ein Steckschlüssel da und das Problem war schnell beseitigt.
Das Aufsteigen klappte problemlos und ich fuhr los. Auch ohne das Innenpolster einer Radlerhose saß ich bequem und mit der kurzen Hose war das Fahren angenehm luftig. Der Weg an der Friesenstraße war trotz der Regenfälle der vergangenen Tage nicht verschlammt. Bis auf eine konnte ich auch allen Pfützen ausweichen. Bei dem heutigen Wetter sollte alles leicht sein. Deshalb verzichtete ich auf eine längere Tour zu den Flüssen und begann, ein Bisschen auf dem Walddreieck in der Gottge herumzufahren. Auf diese Weise vermied ich Hautkontakt mit Brennnesseln und hatte keinen langen Heimweg, falls sich Hosennähte im Gesäßbereich einreiben sollten. Die erste Dreieckskante - nach Norden - war angenehm zu fahren, trocken und eben. Die Fahrt von der Nordecke zur Südwestecke war gewohnt holpriger. Hier machte es sich bemerkbar, dass die stützende Wirkung der Stiefelschäfte fehlte. Durch langsames Fahren ließ sich das Problem lindern. Ich hatte kein entferntes Ziel und die Geschwindigkeit, mit der ich fuhr, war gleichgültig. Die Gesäßproblematik machte sich dagegen kaum bemerkbar.
Die Südwestecke war schwieriger zu fahren, als zuletzt. Herumliegende Zweige ließen nur eine schmale Fahrrinne. Danach rollte das Rad wieder ruhig. Das ich keine Stiefel an hatte, bemerkte ich beim Abbremsen. Beim Gegentreten war das Aufquellen der Waden zu spüren.
Ich fuhr drei Runden auf dem Walddreieck. Weil ich ziemlich langsam bzw, gemütlich unterwegs war, kam ich auf eine Gesamtfahrzeit von mehr als einer halben Stunde. Bei der Wärme reichte das.
Beim Rumstöbern in alten Bildern fand ich ein Foto von der Kleinen Luppe an der Brücke bei den Sportplätzen.
Zum Vergleich dazu ein aktuelleres Bild:
Es entstand nach der Abholzaktion vom Frühjahr und ist im Bericht vom 30.4. zu sehen. Die Abholzaktion stieß auf Kritik bei Umweltverbänden.
6.7.11
Nasses Gebüsch nach Gewitter
Als ich abends nach Haus kam, hatte ich noch Lust auf eine kurze Blockrunde. Nach Gewittern, die u.a. zu einer Zugverspätung bei der Rückfahrt von der Arbeit und zu einem kurzzeitigen Ausfall des Kabelfernsehens geführt hatten, standen Pfützen auf den Wegen. Ich nahm an, dass es zum trockenbleiben genügt, wenn ich die rechts zu sehenden Gummistiefel zum fahren anziehe. Die Stiefel erfüllten ihren Zweck. Statt dessen gab es ein Problem, bei dem auch höhere Stiefel nichts genützt hätten: Nasses Gebüsch. Es ist an einer Stelle von der gegenüberliegenden Wegseite so nah an das Haus herangewachsen, dass man nicht durchkommt, ohne das Gebüsch zu streifen. Heute waren die Pflanzen klitschnass. Deshalb zog ich die Fahrerei nicht allzu sehr in die Länge. Das Fahren war ansonsten OK.
1.7.11
Erste Überquerung der Weißen Elster*
Die Wetterbedingungen waren heute ungefähr so, wie am vorigen Freitag. Kühles Wetter nach Regen. Kein Sommerwetter, aber ideal zum Einradfahren. Der Abend gab etwas Zeit für eine Tour durch den Auenwald her.
Nach einem Durchfall hatte ich wunde Stellen am Gesäß und war froh, dass sich der Sattel nach dem Start trotzdem ganz angenehm anfühlte und nichts weh tat. Der Weg an der Friesenstraße zum Wald war mit großen Pfützen bedeckt. Pfützen hatten dort noch nie Probleme bereitet. Auch heute störten sie nicht. Ich blieb nicht in Schlamm stecken und durch Stiefel blieben die Beine trocken. Als ich den Wald erreichte, war auf der Friesenstraße kein Verkehr und ich brauchte nicht abzusteigen, um den Waldweg in der Gottge zur Hans-Driesch-Straße zu erreichen. An dieser musste ich erstmals absteigen.
Drüben guckte ich, ob der Baum vom letzten mal noch im Wege liegt. Der Weg war nicht bis zum Ende einsehbar. Weil ich von der Friesenstraße einen Abstieg gut hatte, probierte ich es auf gut Glück.
Vor dem Aufsteigen machte ich noch ein Foto. Oberflächlicher Schlamm ist zu sehen. Einrad und Stiefel haben davon noch kaum etwas abbekommen.
Auf der weiteren Fahrt machte der oberflächliche Schlamm keine Probleme. Wie vor einer Woche war es ein wenig glatt, aber das Rad rollte gut.
Weil ein Schild anzeigte, dass der Tunnel zum Bahnhof Leutzsch immer noch gesperrt ist, fuhr ich gar nicht erst dort hin, sondern überquerte die Nahle und fuhr weiter nach Osten zur Brücke über die Luppe. Die holprige Auffahrt zur Brücke klappte ohne Absteigen.
Blick von der Brücke stadteinwärts auf das Wehr. Das gelbe am linken Ufer ist kein Sandstrand, sondern dürres Gras. Dort fuhr ich später auf einem Weg weiter. Die Abfahrt von der Brücke dorthin war nicht ganz leicht, etwas steil und mit einer spitzen Kurve.
Sie klappte trotzdem und ich war auf dem Weg. Die Gegenrichtung hatte ich im vergangenen September erkundet. Der neue Weg gefiel mir besser.
Ich passierte das Wehr am Elsterbecken. Kurz darauf bog der Weg links ab und ich überquerte die Weiße Elster auf dem Unteren Elsterwehr. Der Weg führt an einer Kläranlage vorbei weiter zu einer Straßenbrücke am Sportforum. Davor ließ es sich leicht wenden. Inzwischen hatte sich die rechte Kurbel wieder etwas gelockert. An einem Aussichtspunkt mit Bänken machte ich eine kurze Schraubpause.
Die Schlammkontamination der Stiefel hielt sich noch in Grenzen. Trotz des sommerlichen Datums fühlte ich mich in den Stiefeln auch noch sehr wohl. Keine Probleme mit Schweiß und Überhitzung.
Auf der Rückfahrt machte ich ein Bild vom Parthe-Wehr. Damit ist meine erste Überquerung dieses Flusses auch per Bild dokumentiert, wenn auch von der falschen Seite.
Auf der Rückfahrt bot sich erstmals die Gelegenheit, die Brücke über die Luppe von der Seite zu fotografieren. Auf der anderen Seite hatte eine parallele Eisenbahnbrücke das verhindert.
An der Brückenauffahrt musste ich absteigen. Nachdem ich auf der holprigen Brücke wieder losgefahren war, überholte mich eine Joggerin. Auf dem holprigen Terrain hatte sie einen Vorteil. Auf dem Weg zur Nahlebrücke war das Einradfahren leichter und ich überholte sie wieder.
Die kleine Luppe wollte ich heute nicht überqueren, weil ich den Umweg auf dem Dreieck in der Gottge einmal wieder fahren wollte. Von der Gartenanlage zur Hans-Driesch-Straße wählte ich allerdings den direkten Weg und machte so auch das dortige Dreieck vollständig. Die Joggerin, die Anschluss gehalten hatte, wählte den längeren und schöneren Weg, den ich hinwärts genommen hatte.
Die Hans-Driesch-Straße musste ich wieder zu Fuß überqueren. Nachdem ich drüben aufgestiegen war, sah ich, dass ich eine Schraube vom sattel verloren hatte. Kurze Bastelpause und Schlammkontaminations-Check. Keine Probleme. Zwischendurch war die Joggerin vorbeigerannt und hatte den Weg genommen, den ich fahren wollte und war außer Sichtweite. Ich kam auf die Idee, einen Schnellfahrtest in Anlehnung zum Altenburger Stiefelvergleich vom 9.6. zu machen. Der Black Forest machte dabei eine gute Figur. Die Schäfte sind relativ steif, wie bei den grauen Stiefeln in Altenburg und entlasten gut die Fußgelenke. Außerdem sind sie so hoch, wie bei den Dafna in Altenburg und bleiben so ohne Reibungsprobleme dauerhaft bequem. Ein kleiner Nachteil ist, dass die härteren Sohlen etwas rutschiger sind. Nach vorn ist das kein Problem. Die Absätze sind wie bei den anderen Stiefeln ein sicherer Anschlag und bei den großflächigen Pedalen bleibt der Fußballen noch auf der Pedalfläche. Mit eingerastetem Absatz lässt sich die Pedale am oberen Totpunkt gut nach vorn schieben, was einen runderen Tritt bewirkt. In größeren Zeitabständen musste ich ein seitliches Rutschen ausgleichen. Das ging bei voller Fahrt. Auf holprigen Abschnitten ließ sich die Geschwindigkeit halten. An der Friesenstraße hatte ich die Joggerin fast wieder eingeholt. Zum Überqueren der Straße musste ich absteigen. Das blieb der letzte Abstieg vor der Haustür. Die Straßen waren danach ungewöhlich autoleer und ich fuhr bis nach Hause durch. Die Strecke dürfte insgesamt knapp 10 km lang gewesen sein.
Die Strecke habe ich eine Google-Maps-Karte eingezeichnet. Weil das GPS im Wald nicht gut funktioniert, habe ich die Wegepunkte mit einer dafür präparierten Karte nachträglich ausgemessen.
*) Bis zum 16.9.11 hatte hier "Parthe" gestanden. Es handelt sich aber um die Weiße Elster. Die Parthe mündet ein kleines Stück flussabwärts in die Weiße Elster ein. Eine bebilderte Beschreibung des Unteren Elsterwehrs bfindet sich hier: http://www.leipzig-am-wasser.de/wehre/unteres-elsterwehr
Nach einem Durchfall hatte ich wunde Stellen am Gesäß und war froh, dass sich der Sattel nach dem Start trotzdem ganz angenehm anfühlte und nichts weh tat. Der Weg an der Friesenstraße zum Wald war mit großen Pfützen bedeckt. Pfützen hatten dort noch nie Probleme bereitet. Auch heute störten sie nicht. Ich blieb nicht in Schlamm stecken und durch Stiefel blieben die Beine trocken. Als ich den Wald erreichte, war auf der Friesenstraße kein Verkehr und ich brauchte nicht abzusteigen, um den Waldweg in der Gottge zur Hans-Driesch-Straße zu erreichen. An dieser musste ich erstmals absteigen.
Drüben guckte ich, ob der Baum vom letzten mal noch im Wege liegt. Der Weg war nicht bis zum Ende einsehbar. Weil ich von der Friesenstraße einen Abstieg gut hatte, probierte ich es auf gut Glück.
Vor dem Aufsteigen machte ich noch ein Foto. Oberflächlicher Schlamm ist zu sehen. Einrad und Stiefel haben davon noch kaum etwas abbekommen.
Auf der weiteren Fahrt machte der oberflächliche Schlamm keine Probleme. Wie vor einer Woche war es ein wenig glatt, aber das Rad rollte gut.
Weil ein Schild anzeigte, dass der Tunnel zum Bahnhof Leutzsch immer noch gesperrt ist, fuhr ich gar nicht erst dort hin, sondern überquerte die Nahle und fuhr weiter nach Osten zur Brücke über die Luppe. Die holprige Auffahrt zur Brücke klappte ohne Absteigen.
Blick von der Brücke stadteinwärts auf das Wehr. Das gelbe am linken Ufer ist kein Sandstrand, sondern dürres Gras. Dort fuhr ich später auf einem Weg weiter. Die Abfahrt von der Brücke dorthin war nicht ganz leicht, etwas steil und mit einer spitzen Kurve.
Sie klappte trotzdem und ich war auf dem Weg. Die Gegenrichtung hatte ich im vergangenen September erkundet. Der neue Weg gefiel mir besser.
Ich passierte das Wehr am Elsterbecken. Kurz darauf bog der Weg links ab und ich überquerte die Weiße Elster auf dem Unteren Elsterwehr. Der Weg führt an einer Kläranlage vorbei weiter zu einer Straßenbrücke am Sportforum. Davor ließ es sich leicht wenden. Inzwischen hatte sich die rechte Kurbel wieder etwas gelockert. An einem Aussichtspunkt mit Bänken machte ich eine kurze Schraubpause.
Die Schlammkontamination der Stiefel hielt sich noch in Grenzen. Trotz des sommerlichen Datums fühlte ich mich in den Stiefeln auch noch sehr wohl. Keine Probleme mit Schweiß und Überhitzung.
Auf der Rückfahrt machte ich ein Bild vom Parthe-Wehr. Damit ist meine erste Überquerung dieses Flusses auch per Bild dokumentiert, wenn auch von der falschen Seite.
Auf der Rückfahrt bot sich erstmals die Gelegenheit, die Brücke über die Luppe von der Seite zu fotografieren. Auf der anderen Seite hatte eine parallele Eisenbahnbrücke das verhindert.
An der Brückenauffahrt musste ich absteigen. Nachdem ich auf der holprigen Brücke wieder losgefahren war, überholte mich eine Joggerin. Auf dem holprigen Terrain hatte sie einen Vorteil. Auf dem Weg zur Nahlebrücke war das Einradfahren leichter und ich überholte sie wieder.
Die kleine Luppe wollte ich heute nicht überqueren, weil ich den Umweg auf dem Dreieck in der Gottge einmal wieder fahren wollte. Von der Gartenanlage zur Hans-Driesch-Straße wählte ich allerdings den direkten Weg und machte so auch das dortige Dreieck vollständig. Die Joggerin, die Anschluss gehalten hatte, wählte den längeren und schöneren Weg, den ich hinwärts genommen hatte.
Die Hans-Driesch-Straße musste ich wieder zu Fuß überqueren. Nachdem ich drüben aufgestiegen war, sah ich, dass ich eine Schraube vom sattel verloren hatte. Kurze Bastelpause und Schlammkontaminations-Check. Keine Probleme. Zwischendurch war die Joggerin vorbeigerannt und hatte den Weg genommen, den ich fahren wollte und war außer Sichtweite. Ich kam auf die Idee, einen Schnellfahrtest in Anlehnung zum Altenburger Stiefelvergleich vom 9.6. zu machen. Der Black Forest machte dabei eine gute Figur. Die Schäfte sind relativ steif, wie bei den grauen Stiefeln in Altenburg und entlasten gut die Fußgelenke. Außerdem sind sie so hoch, wie bei den Dafna in Altenburg und bleiben so ohne Reibungsprobleme dauerhaft bequem. Ein kleiner Nachteil ist, dass die härteren Sohlen etwas rutschiger sind. Nach vorn ist das kein Problem. Die Absätze sind wie bei den anderen Stiefeln ein sicherer Anschlag und bei den großflächigen Pedalen bleibt der Fußballen noch auf der Pedalfläche. Mit eingerastetem Absatz lässt sich die Pedale am oberen Totpunkt gut nach vorn schieben, was einen runderen Tritt bewirkt. In größeren Zeitabständen musste ich ein seitliches Rutschen ausgleichen. Das ging bei voller Fahrt. Auf holprigen Abschnitten ließ sich die Geschwindigkeit halten. An der Friesenstraße hatte ich die Joggerin fast wieder eingeholt. Zum Überqueren der Straße musste ich absteigen. Das blieb der letzte Abstieg vor der Haustür. Die Straßen waren danach ungewöhlich autoleer und ich fuhr bis nach Hause durch. Die Strecke dürfte insgesamt knapp 10 km lang gewesen sein.
Die Strecke habe ich eine Google-Maps-Karte eingezeichnet. Weil das GPS im Wald nicht gut funktioniert, habe ich die Wegepunkte mit einer dafür präparierten Karte nachträglich ausgemessen.
*) Bis zum 16.9.11 hatte hier "Parthe" gestanden. Es handelt sich aber um die Weiße Elster. Die Parthe mündet ein kleines Stück flussabwärts in die Weiße Elster ein. Eine bebilderte Beschreibung des Unteren Elsterwehrs bfindet sich hier: http://www.leipzig-am-wasser.de/wehre/unteres-elsterwehr
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