6.8.06

Ohne Absteigen durch den Schlamm

Am Sonntag absolvierte ich meine fünfte Fahrt innerhalb einer Woche. Seit dem frühen Morgen hatte es geregnet. Als ich um 15:30 Uhr losfuhr, waren die Bedingungen so ähnlich wie gestern. Nur war es noch nasser. Im Wald war es nun ziemlich schlammig. Auf Schlamm fahren erfordert mehr Kraft, als auf trockenem Boden. Dafür sitzt man etwas bequemer, weil das Einrad auf dem weichen Boden weniger holpert. Probleme mit Wegrutschen gibt es auf dem Schlamm kaum, dafür sind nasse Steine und Wurzeln mit Vorsicht zu überfahren.
Aus Zeitgründen - u.a., weil ich noch einen Artikel für den BAV-Rundbrief zu Ende schreiben will - hatte ich vor, schon auf dem Wegekreuz, das auf der Karte im Quadrat G3 eingezeichnet ist, zu wenden und ohne Pausen mit so wenig Abstiegen, wie möglich durchzufahren. Auf der Hinfahrt ergab sich ein kurzes Gespräch mit einer älteren Frau, die mit einem Kind unterwegs war und sich - wie schon die Frau vom Freitag - das Einradfahren besonders schwierig vorstellte. Weil sie in der gleichen Richtung liefen, brauchte ich dazu nicht abzusteigen. An der Zschechwitzer Straße konnte ich ein paar Blechlemminge durch langsames Fahren aussitzen. Die beiden Berge auf der anderen Seite forderten zwar etwas mehr Kraft als sonst, waren aber sonst nicht schwierig.
Wie vorgesehen, kehrte ich am Wegekreuz um. Vor der Zschechwitzer Straße fuhren wieder Autos. Um nicht absteigen zu müssen, drehte ich eine Warteschleife über den Krankenhausparkplatz. Dann war die Luft rein und ich konnte die Straße überqueren. So ging die Fahrt weiter. Auch in Süd-Ost musste ich nicht absteigen. Das Sauberfahren des Reifens verlängerte ich um einen Abstecher zur Bushaltestelle. Auf der Rückseite des letzten Blocks des Buchenring befinden sich große Pfützen ohne heimtückische Löcher. An der Bushaltestelle wendete ich und fuhr nach Hause. Wie am 25.7. war es somit gelungen, ununterbrochen von der Haustür bis zurück durchzufahren. Wie zuletzt Ende Mai, waren die Stiefel bis zu den oberen Schaftenden verschlammt. Es ist ein Glücksfall, dass sie immer gerade so hoch genug sind. Noch höhere Stiefel würden über die Kniegelenke reichen und die Beweglichkeit einschränken.

5.8.06

Murphys Zeltgesetz

Allgemein besagen Murphys Gesetze, dass schief geht, was schief gehen kann. Es gibt auch ein Gesetz für das Zelten: Wenn man das Zelten so lange voraus plant, dass sich in der Zwischenzeit schlechtes Wetter entwickeln kann, dann wird sich schlechtes Wetter entwickeln. Einmal hatte diese, als sicher geltende Wetterregel versagt: Im Juli beim Zeltlager der Jugendfeuerwehr. Weil die Hitzeperiode nicht enden wollte, planten wir seit anderthalb Wochen, heute Zelten zu fahren. Die bewährte Wetterregel funktionierte nun wieder. Zeitgleich läuft in Gößnitz das Open Air. Bei diesem regnet es immer. Es kann sein, dass das Zeltgesetz dieses Wetter hinreichend erklärt, da bei Open Airs gezeltet wird. Möglicherweise gibt es für das Gößnitzer Open Air noch ein eigenes Murphysches Gesetz.
Zusätzlich zum Regen hätte starker Wind noch das Zelten erschwert. So ließen wir es bleiben und es ergab sich eine Gelegenheit zum Einradfahren. Um 16 Uhr hörte der Regen auf und ich begann meine Fahrt. Zu Beginn fuhren mir ein paar staunende Jungen her, die sich aber später für eine Gruppe Mädchen interessierten. Die abgesenkten Auffahrstellen von den Straßen auf die Gehwege hatten sich in tiefe Pfützen verwandelt. Es pfatschte und spritzte, aber die Stiefel waren hoch genug, um Nässe von den Beinen abzuhalten. Wegen des noch starken Windes zog ich es vor, im Wald zu bleiben. Die Wege waren nass, aber nicht schlammig. So war das Fahren angenehm. Auf dem Weg zur Zwickauer Straße fuhr ich am Waldstadion vorbei, wo Motor gerade ein Pokalspiel gegen Weida absolvierte. Vor der Zwickauer Straße war der Absperrbalken geöffnet. An dieser Stelle ist der Weg etwas verbreitert und es gelang mir, dort zu wenden. Eine Pause war auch nicht nötig, denn es war auch auf dem fahrenden Einrad sehr gemütlich . Auf der Rückfahrt fuhr ich wieder ein paar Runden auf dem Parkplatz des Krankenhauses. Der Wind störte dabei nicht. In Süd-Ost fuhr ich den Reifen in einigen Pfützen sauber und hatte so wenig Reinigungsaufwand.

4.8.06

Nach Altendorf

Am Freitagabend hatte ich mehr Zeit für das Einrad, als bei den zwei vorangegangenen Fahrten in dieser Woche. Es war zudem weiterhin kühl genug, um mit der langen Hose zu fahren, mit der das Sitzen auf dem Sattel lange bequem und schmerzfrei bleibt (vgl. Eintrag vom 28. Juli). So stand einer angenehmen Tour nichts im Wege.
Das Ziel war die Hellwiese. Ich fuhr zunächst ohne Unterbrechung zügig von zu Hause bis zur Zwickauer Straße durch. Dort machte ich eine kurze Pause auf dem Absperrbalken und fuhr dann weiter zur Hellwiese. Auf dem waldseitigen Weg fuhr ich an ihr entlang. Ich begegnete einer älteren Frau, die sagte, dass sie "so etwas" bisher nur im Zirkus gesehen habe. Als ich ihr sagte, das Einradfahren bequemer ist, als Fahrradfahren, blieb sie skeptisch, akzeptierte dann aber das Argument, dass Einradfahren nur so schwierig aussieht, weil es selten zu sehen ist. Am Märchenbrunnen machte ich auf eine Bank eine Pause. Die Idee, auf der Betonfläche um den Brunnen herumzufahren, erwies sich als nicht gut, denn sie macht im Unterschied zum restaurierten Brunnen den Eindruck, als hätte jemand gesprengt. Ich fuhr dann weiter nach Altendorf. Auf dem Weg dorthin ist vom Asphalt nur noch eine schmale Spur übriggeblieben. Weil ich nur auf einem Rad saß, reichte der Platz aus. Ich musste nur die Strecke beobachten, um nicht vom Weg abzukommen. Im Dorf wendete ich auf der Straße und fuhr zurück. Einen nach links abzweigenden Weg bog ich ab, um zu sehen, wohin er führt. Er verengte sich zu einem holprigen Trampelpfad, auf dem ich zum Märchenbrunnen gelangte. Weil die Dämmerung einsetzte, fuhr ich von dort nicht bis zum Großen Teich durch, sondern auf einem Feldweg zum Wald. Auf diesem Weg gab es zahlreiche Fallen. Nasses Stroh verdeckte Löcher. Nach zwei Dritteln der Strecke musste ich dann Laufen. Auch im Wald fand ich nicht gleich eine Stelle zum Aufsteigen. Nachdem ich den breiten Weg von der Zwickauer Straße zum Großen Teich erreicht hatte, stieg ich bergab auf und wendete auf der Abzweigung. Jenseits der Zwickauer Straße nahm ich die waldinneren Wege, um zur Zschechwitzer Straße zu kommen. Wegen der zunehmenden Dunkelheit waren dort Hindernisse schlecht zu sehen. Deswegen kam es zu kleineren Erschütterungen. Dank der Stiefel gab es dadurch keine Probleme an den Füßen. Bevor ich nach Hause fuhr, kurvte ich noch ein paar Minuten auf dem Parkplatz am Krankenhaus herum. Nach knapp anderthalb Stunden kam ich zu Hause an.

2.8.06

Nächtliche Kurvenübungen

Heute kam ich erst um 21.30 Uhr nach Hause. Auf der Heimfahrt kam ich auf die Idee, zur Vorbereitung auf die dunkle Jahreszeit eine nächtliche Fahrt durch Süd-Ost zu unternehmen. Als der Zug in Altenburg ankam, regnete es gerade. Während der Busfahrt hörte es auf. Inzwischen hatte es sich auf 17°C abgekühlt. Das war wieder kühl genug, um mit Stiefeln zu fahren und so konnten mir die Pfützen egal sein.
Östlich der Pappelstraße machte das nächtliche Fahren noch keinen Spaß. Die Bäume tragen noch volle Blättertracht und lassen das Licht der Straßenlampen noch nicht durch. So blieb ich einmal in einem Loch stecken und musste abspringen. Deshalb wechselte ich erstmals auf die Westseite der Pappelstraße und gelangte auf teilweise ziemlich dunklen Umwegen (normalerweise mag ich die Dunkelheit, auf dem Einrad verunsichert sie aber) auf den gut ausgeleuchteten Parkplatz vor Netto und Schlecker. Hier fand ich etwas, wonach ich lange gesucht hatte: Einen Platz auf dem ich Achten und Kreise mit veränderlichem Durchmesser fahren kann. Bisher konnte ich enge Kreise nur links herum fahren. Auf dem ebenen Platz klappten Achten problemlos und auch Folgen mehrerer rechts herum gefahrener Kreise gelangen ohne Schwierigkeiten. Auf dem fast idealen Untergrund fuhr das Einrad wie von selbst und es ergab sich eine gut sichtbare Kurvenlage. Beim Fahren von Achten fühlte sich das Umkippen der Neigung am Kreuzungspunkt interessant an. Dass der Platz nass war, machte keine Probleme. Das Rad rutschte nicht weg. Auch die nassen Stiefel rutschten nicht von den Pedalen. Enge Kreise fuhr ich dann aber doch etwas langsamer, da ein Einrad nur begrenzte Kurvenlage erlaubt. Beim Fahrrad kann man mit Freilauf durch eine Kurve rollen und die innere Pedale oben halten. Beim Einrad geht das nicht.
Heimwärts fuhr ich auf gut ausgeleuchteten und bequem zu fahrenden Wegen. Der Kurvenübungsplatz ist eine interessante Entdeckung für die kommenden langen Nächte. Es geht auf Weihnachten zu...

1.8.06

Neuer Monat - anderes Wetter

Bei der vorletzten Fahrt hatte ich Pläne gemacht, mit dem Einrad baden zu fahren. Nun hat sich das Wetter erst einmal geändert. Gestern und heute hatte es geregnet. Es hatte sich abgekühlt und wurde trübe.
Weil heute Abend Versammlung des Astronomievereins ist, hätte ich eh keine Zeit zum Baden gehabt. Die Abkühlung brachte dagegen einen anderen Vorteil: Es war nicht mehr zu heiß, um in Stiefeln zu fahren. Diese hatte ich wegen der Hitze fast zwei Monate nicht mehr getragen und es war gleich wieder angenehm, sie auf dem Einrad anzuhaben.
Wegen der begrenzten Zeit machte ich nur eine Waldtour. Nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte, drehte ich eine Runde auf dem Krankenhausparkplatz, um zwei Fußgängern einen Vorsprung auf dem schmalen Weg am Waldrand zu lassen. Dann fuhr ich den Weg hoch und blieb oben an dem Huckel hängen, der mich Mitte Juli zweimal zum Absteigen gezwungen hatte.
Nach dem nächsten Berg bog ich vor einer Trainingsgruppe nach rechts ab und setzte mich vor der Zwickauer Straße auf den Absperrbalken, um eine kurze Pause zu machen. Auf der Rückfahrt machte ich wieder einen Abstecher auf den Parkplatz am Krankenhaus. Dort Herumkurven macht mit Stiefeln besonders Spaß, weil die Füße sicherer auf den Pedalen stehen und ich die Kurven enger fahren kann. Auch das Überfahren von Kanten fühlt sich mit Stiefeln besser an.
Auf der weiteren fahrt durch den Wald fragten mich zwei Jungen, ob ich mit dem Einrad lenken kann. Dann warnten sie mich vor dem nächsten Berg und zweifelten daran, dass ich den hochfahren kann. Dieser kurze Berg ist jedoch sehr leicht zu fahren. So fuhr ich dann weiter und brauchte bis vor die Haustür nicht abzusteigen, weil in Süd-Ost keine Autos in die Quere kamen, obwohl es erst 18 Uhr war.

28.7.06

Wieder mal zur Umgehungsstraße

In diesem Juli hatte ich bisher wegen der Gluthitze auf Fahrten auf dem Radweg an der Umgehungsstraße verzichtet. An diesem Freitag regnete es nachmittags etwas und ein stürmischer Wind brachte Abkühlung. Im Radio gaben sie eine Unwetterwarnung für das Altenburger Land. Sie warnten vor bis zu 4 cm großen Hagelkörnern. In Leipzig hatte in Juni ein derartiges Unwetter massenhaft etwas verursacht, was viele mehr fürchten, als den Tod: Ein zerbeultes Auto. Doch es geschah nichts. Der Nieselregen hörte auf und der Wind ließ nach. Die Temperatur war auf 24°C abgesunken.
Das waren schöne Bedingungen, um einmal wieder auf dem - von drei Brücken abgesehen - kilometerlang schattenlosen Radweg an der B93N zu fahren. Ich fuhr wieder um 19:45 Uhr los. In den Wald kam ich ohne zwischendurch absteigen zu müssen. Als ich von der Paditzer Straße auf den Radweg abbog, jubelten unter der Brücke zwei angeheitert wirkende Frauen. In der kühlen Abendluft ließ sich der hügelige Weg problemlos fahren und als ich mich wieder dem Wald näherte, war ich immer noch nicht abgestiegen. Das machte sich etwas an den oberen Beinenden bemerkbar. Normalerweise sitze ich auf dem Einrad viel bequemer, als auf einem Fahrrad. Doch mit dem Fahrrad fährt man bergauf häufig im Stehen und bergab lässt man es rollen und hat keine Reibung am Sattel. Mit dem Einrad fahre ich dagegen auch bergauf sitzend und bergab muss ich treten. So wird es nach einer halben Stunde (bei der langen Hose dauert es länger) auch auf dem Einradsattel etwas ungemütlich. Durch kurzes Aufrichten lassen sich solche Probleme während der Fahrt beseitigen. So verlief die weitere Fahrt bequem und ohne Schwieirigkeiten. An der letzten Kurve im Wald saß ein Mann auf einer Bank und stellte Fragen zum Einradfahren. Weil ich wie am 25.7. ohne Absteigen bis nach Hause kommen wollte, fuhr ich auf dem Weg im Kreis herum und unterhielt mich mit dem Mann. Danach fuhr ich nach Hause, ohne verkehrsbedingt absteigen zu müssen und nahm so erst vor der Haustür die Füße wieder von den Pedalen. Für die ca. 10 km hatte ich eine Dreiviertelstunde benötigt, war also für meine Verhältnisse relativ schnell unterwegs.

26.7.06

Hellwiese umrundet

Trotz der langen Hitze war ich in diesem Jahr nur selten baden. Dabei war ich an kühleren Tagen bei den Fahrten zum Großen Teich bis nahe ans Südbad herangekommen. Es wäre daher sehr bequem, mit dem Einrad ins Bad zu fahren. Als vorbereitende Maßnahme kaufte ich mir heute erst mal ein Fahrradschloss, um das Einrad unbeaufsichtigt lassen zu können.
Die Bedingungen waren heute so, wie gestern und ich kam erst 19:40 zum Fahren. Das war zu spät für das Baden, aber nicht dazu, in diese Gegend zu fahren. So überquerte ich heute nach Wochen kurzer Touren einmal wieder die Zwickauer Straße. Drüben fuhr ich zum waldrandnächsten Weg, um dort eine Abkürzung zu suchen, über die ich aus Richtung Altendorf her an das Bad heranfahren kann. Die Ausfahrt verpasste ich, weil sie etwas zugewachsen war und fuhr weiter zum Großen Teich. Dort bog ich auf den südlich der Hellwiese verlaufenden Weg in Richtung Altendorf ab. Die Hellwiese ist eine Sumpflandschaft und daran vorbeizufahren bietet einen interessanten Anblick. Zu Zeiten der Herzöge hatte man sie trockengelegt und Militärparaden veranstaltet. Das erwies sich als zu aufwändig und sie überließen das Gelände wieder der Natur. Beim Märchenbrunnen bog ich rechts ab. Er machte bei der Dürre einen etwas trostlosen Anblick. Dann bog ich auf den Weg zum Südbad ab und fuhr am Bad vorbei bis zum Großen Teich vor. Von dort fuhr ich auf dem gewohnten Weg ohne Schnörkel nach Hause.

25.7.06

Perpetuum Mobile?


Der Prinzenraubmond (s. Eintrag v. 14.7.06) wird nun für ein Jahr nicht mehr zu sehen sein. Am letzten Donnerstag hatte ich versucht, ihn vom Alternativhaus aus zu fotografieren. Allerdings kam er wegen Wind nicht über die Bäume hoch, so dass das Bild ziemlich schlecht ist. Immerhin sieht man rechts oberhalb vom Mond noch den Jupiter.
Ein Hauptvorteil des Alterns besteht für mich darin, dass man weniger essen muss, um sein Gewicht zu halten. Früher war Essen ein Kampf gegen Untergewicht. Jetzt genügt das, was Spaß macht. Jetzt, in den Hundstagen, drückt die Hitze den Bedarf noch weiter herab. Mittags genügt ein Salat, abends eine Banane oder eine Nudelsuppe. Von letzteren gibt es hier schmackhafte vietnamesische Produkte für 400 ml, die nur 0,35 € kosten. Das ist wohl unschlagbar preiswert. Trotz dieser Sparsamkeit reicht die Energie, auch zum Einradfahren. Das ist schon fast, wie bei einem Perpetuum Mobile.
Heute wartete ich am Abend, bis die Temperatur auf 29°C sank. Das war um 19:45 MESZ der Fall. Dann fuhr ich die kurze Waldrunde mit einem Abstecher auf den Parkplatz des Krankenhauses. Während der ganzen Fahrt gab es nichts, was so weit störte, dass ich hätte absteigen müssen. So gelang es mir erstmals, von der Haustür ohne Absteigen durch Süd-Ost und den Wald bis zurück zur Haustür zu fahren. Wegen der fehlenden Unterbrechungen war ich dabei nur 38 Minuten unterwegs, was nicht an die längste ununterbrochene Fahrt vom 22.5.06 heranreicht. Damals war es noch kühl genug, um mit Stiefeln zu fahren, was bei längeren Fahrten sehr bequem ist.

23.7.06

Leichte Abkühlung

In den letzten Tagen war es mit ca. 35°C zu heiß zum Einradfahren. In einer Luft voller Ozon und Staub wäre es wohl auch nicht sehr gesund gewesen. Heute Nachmittag sorgte zunächst ein Schauer für etwas Abkühlung und Luftreinigung. Danach blieb es bewölkt und vorbeiziehende Gewitter sorgten für Wind und einen weiteren Temperatursturz bis auf 29°C. Das reichte zum Fahren.
Ich fuhr wieder die kurze Waldrunde ohne Überquerung der Zwickauer Straße. Anbetracht der etwas knappen Zeit fuhr ich ohne Pause durch und beschränkte das Herumkurven auf dem Parkplatz des Krankenhauses auf wenige Minuten.

19.7.06

Wieder 30°C

Wegen der brütenden Hitze wartete ich heute bis 20 Uhr mit dem Start. Trotzdem betrug die Temperatur noch 30°C. Deshalb beließ ich es bei einer kurzen Waldrunde diesseits der Zwickauer Straße.
Bis in den Wald hinein kam ich ohne verkehrsbedingte Unterbrechungen. Im Wald musste ich aber noch vor der Zschechwitzer Straße absteigen, weil ein kleiner Hund vor das Rad lief. Dann ging die Fahrt ohne Probleme weiter. Ich hatte heute mehr Luft aufgepumpt, als üblich. Damit wird die Fahrt holpriger, dafür ist der Kraftaufwand für das Fahren geringer. So bereiteten die Berge auch bei der Hitze keine Probleme. Der Reifen schaufelte nur einige Steinchen in die Schuhe.
Nach dem letzten Berg machte ich auf einer Bank eine kurze Pause und fuhr zurück. Zwischendurch kurvte ich 20 Minuten auf dem Parkplatz des Krankenhauses herum. Deshalb war ich trotz der kurzen Strecke eine Stunde unterwegs.

16.7.06

Den Kater weggefahren

Heute Morgen wachte ich mit einer leichten Alkoholgrippe (Kater) auf. Von anderen Fällen her wusste ich, dass Schwächeerscheinungen schnell verschwinden, wenn ich auf dem Sattel sitze. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass man auf dem Einrad bei geringer Belastung Bewegung an der frischen Luft hat. Möglicherweise biegen es Adrenalin, Endorphine oder andere körpereigene Drogen hin, denn Einradfahren ist wunderschön. Auch heute fühlte ich mich gleich wieder wohl, als ich mit der Fahrt begann.
Im Schatten war es schön kühl und in der Sonne ziemlich heiß. Deswegen entschied ich mich wieder, die schattenlosen Wege an der Umgehungsstraße zu meiden. Nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte, sah ich auf dem Weg am Waldrand eine Familie mit Kinderwagen. Um dort nicht absteigen zu müssen, bog ich zum Parkplatz des Krankenhauses ab, kurvte dort ein Bisschen herum und fuhr auf den Waldweg zurück, als er frei war. Oben kamen noch einige Menschen entgegen, zeigten sich aber kooperativ. Auch wegen des Huckels, der mich bei den letzten beiden Fahrten zum Abstieg zwag, musste ich diesmal nicht absteigen. Am Ende des nächsten Berges wollte ich auf einer Bank eine Pause machen, diese war jedoch besetzt. Also fuhr ich weiter zum Zaun des Waldspielplatzes, wo eine Bank frei war.
Auf der Rückfahrt überholte mich auf dem Weg zur Zschechwitzer Straße eine Radfahrerin und sagte: "Du machst das sehr gut." Ich bedankte mich für das Kompliment und die Fahrt ging weiter. Als ich die Zschechwitzer Straße erreichte, flog dort ein Polizeihubschrauber in geringer Höhe. Vor dem Überqueren der Straße nimmt man dort die Blechlemminge mit dem Gehör wesentlich besser und sicherer wahr, als mit dem Auge. Weil der Hubschrauber mit seinem Lärm den Straßenverkehr übertönte, fuhr ich wieder auf dem Parkplatz herum, bis die Luft rein war.
Danach fuhr ich nach Hause und trank eine Bionade Ingwer-Orange. Das ist für mich das optimale Erfrischungsgetränk nach der Fahrt.

14.7.06

Prinzenraubmond

Am Mittwoch hatte ich auf das Einradfahren verzichtet, weil ich eine Karte zur Generalprobe für den Altenburger Prinzenraub bekommen hatte. Das ist aufwändiges Open Air Theater auf dem Schlossgelände, wobei der Prinzenraub von 1455 nachgespielt wird. Die Story wird durch ziemlich anarchistische Seitenhiebe gegen diverse Herrschaftsformen aufgelockert. Gegen Ende steigt ein von innen beleuchteter weißer Heliumballon auf, der Mond.
Als ich mich gestern Abend vom Esperanto aus auf den Heimweg machte, kam ich auf die Idee, den Prinzenraubmond von außerhalb des Schlosses zu beobachten. Der Hof des Alternativhaus bot optimale Beobachtungsbedingungen und man konnte nebenher ein Bier trinken. Ein Teil der Leute, die dort saßen, hatten den Mond bereits gesehen, entweder gestern oder im Vorjahr, als der Prinzenraub erstmals in dieser Form aufgeführt worden war.
Als der Mond dann aufstieg, sah er vom Alternativhaus aus echter aus, als von der Tribüne aus gesehen. Man sah zwar auch keine Maria und die Farbe war zu weiß. Jedoch erschien er nun kleiner und die Leinen waren nicht mehr zu sehen.
Heute war das Einrad endlich wieder dran. Als ich 19:48 losfuhr, war es mit 24°C deutlich kühler, als beim letzten mal und so war eine etwas längere Fahrt drin.
Ich fuhr durch den Wald und musste an der Zschechwitzer wegen Verkehr absteigen. Auf der anderen Seite stieg ich auf dem Fußweg auf, der parallel zur Zschechwitzer Straße verläuft und fuhr zum Parkplatz vom Krankenhaus. Auf dessen verzweigten Wegenetze fuhr ich abwechselnd ein paar Links- und Rechtskurven, bevor ich in den Wald zurückfuhr. Bergauf hatte blieb ich an der gleichen Stelle hängen, wie am Dienstag. Ich ging zurück und fand dort einen Huckel vor.
Heute überquerte ich einmal wieder die Zwickauer Straße. Drüben bog ich an der zweiten Abzweigung rechts ab und fuhr zum Weg neben der Zwickauer Straße. Dieser war ohne Stiefel gewöhnungsbedürftig. Der Reifen schleuderte Steinchen aus der dicken Splitschicht nach oben. Sie stachen an den Waden und gelangten in die Schuhe. Mit Stiefeln kann ich dort ungestört durchheizen. Der nächste Abzweig nach rechts führte zum Turm der Jugend zurück. Dort wollte ein Mädchen auch einmal fahren. Leider hatte ich keinen Schlüssel für die Sattelklemme dabei. Vor der Zwickauer Straße bog ich rechts ab, um beim Waldspielplatz die Zwickauer Straße zu überqueren. Vor der Zschechwitzer Straße fuhr ich wieder auf den Parkplatz des Krankenhauses und fuhr dort eine Viertelstunde lang ununterbrochen Kurven. Das Gelände ist weitläufig und wird dadurch nicht so schnell langweilig. Wegen der vorgerückten Stunde fuhren keine Autos herum und der Untergrund lässt ein kraftsparendes Fahren zu. Wenn mehr Zeit wäre, könnte man dort vielelicht stundenlang ununterbrochen herumkurven. Es war aber nicht mehr Zeit und so fuhr ich nach Hause.

11.7.06

30°C und eine Tierbefreiungsaktion

Heute war wieder ein krass heißer Tag. Um 19:30 zeigte das Thermometer immer noch 30°C im Schatten. Die hohen Temperaturen halten nun seit über einem Monat an und seit dem verstauben die Stiefel allmählich und ich mache nur noch verhältnismäßig kurze Touren auf einfachen Strecken.
Heute war die Hitze störender, als am Sonntag, weil ich ihr schon den ganzen Tag ausgesetzt war. Der Zug auf der Heimfahrt glich einem Backofen. Der Kreislauf wirkte dann auch nicht mehr sehr stabil. In den 90ern hatte ich hin und wieder Kollapse. Durch die Einradfahrerei hatte ich das danach wegbekommen. Trotzdem waren wohl zwei unfreiwillige Abstiege an völlig unkomplizierten Stellen waren die Folge der Hitze. Wie am Sonntag fuhr ich wieder nur eine Waldrunde. Der Wald war ziemlich dicht bevölkert. Es war dort erträglicher, als in den Wohnungen.
Unmittelbar vor Fahrtantritt hatten sich Außen- und Innentemperatur aneinander angeglichen. Deshalb hatte ich das Küchenfenster weit geöffnet. Als ich wieder zuhause ankam wurde deswegen eine Tierbefreiungsaktion erforderlich. Eine Hornisse saß an der Innenseite der Fensterscheibe. Sie ließ sich mit einem Besen hinausdrängen. Dann prasselte es hinter mir. Gestern Abend war ein Junikäfer vom Schein der Deckenlampe geleitet in die Küche geflogen und hatte sich dann versteckt. Jetzt war es draußen heller als drinnen und es war nun leichter, dem Tier die Freiheit zurückzugeben.

9.7.06

Kurze Hitzefahrt

Der letzte Tag dieser Woche war der erste Tag, der Gelegenheit zum Einradfahren bot. 30°C waren zunächst etwas abschreckend, weil bei solchen Temperaturen die Reaktionsfähigkeit nachlässt. Ich entschied mich deshalb für eine Waldrunde.
Die Blechlemminge scheuten heute anscheinend die Hitze, denn ich kam erstmals in den Wald, ohne zwischendurch wegen ihnen absteigen zu müssen. Der Waldboden war noch feucht von den Gewittern der letzten Tage, was für angenehme Abkühlung sorgte. Um mit dem Schweiß besser zurande zu kommen, hatte ich so ein weißes Fußball-Trikot angezogen, wie sie in den letzten Monaten kostenlos verteilt worden waren. Das klebt nicht so fest, wie ein gewöhnliches T-Shirt und wird auch nicht so schwer.
Das Überqueren der Zschechwitzer Straße wurde auch nicht durch Autos behindert. Der Berg am Krankenhaus war dicht bevölkert. Sämtliche Bänke waren besetzt. Weil sich aber niemand auf dem Weg aufhielt, war es leicht, hochzufahren. Auf der Rückfahrt musste ich dann doch absteigen. An einer sonst harmlosen Stelle konnte ich auf dem Weg zur Zschechwitzer Straße wegen Gegenverkehr nicht einer Schlammrinne ausweichen und blieb darin stecken. Nachdem ich wieder aufgestiegen war, fuhr ich bis vor die Haustür durch, ohne noch einmal abzusteigen. Zum Ende hin wurde dieses Dauersitzen etwas unbequem. Obwohl die kurze Hose ein gleich großes und gleich geformtes Polster hat, wie die lange, sitze ich mit der langen Hose merklich länger bequem auf dem Sattel. Die Ursache wird wohl weniger in der Hose selbst liegen, als im Schwitzen bei den hohen Temperaturen.

28.6.06

Normalität der Spielpause

Heute war der erste spielfreie Tag der Fußball-WM und die Verhältnisse kehrten teilweise schlagartig zur Normalität zurück. An den Spieltagen hatte die Bahn den Doppelstockzug mit Mikrositzen 15:26 ab Leipzig durch einen Zug mit komfortableren Wagen ersetzt. Heute ging es nicht so bequem zu.
Als ich 18 Uhr losfuhr, waren in Süd-Ost wieder viele Blechlemminge unterwegs und ich musste auf dem Weg zum Wald dreimal absteigen. Dass die WM noch nicht zu Ende ist, bemerkt man aber daran, dass die straßenfarbig graue Blechlawine durch viele Fähnchen etwas bunter ist, als sonst. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass bei diesem Partynationalismus die Leute hier in der Gegend paradoxerweise fremdenfreundlicher geworden sind. Viele symphatisierten mit Ghana.
Die drückende Hitze der letzten Tage hat eine Pause eingelegt und bei 24°C waren die Bedingungen brauchbar zum Einradfahren. Ich fuhr den Radweg an der Umgehungsstraße und anschließend durch den Wald auf direktem Weg zum Großen Teich. Diesen umrundete ich heute in entgegengesetzter Richtung, also im Uhrzeigersinn. Beim Übergang auf die Gerade machte ich einen unfreiwilligen Abstieg. Dann ging es ohne Probleme weiter. Auf der anderen Seite des Teiches fuhr ich dann ein Bisschen auf den Wegen vor der Schwimmhalle herum und machte eine kurze Pause auf einer Bank und fuhr dann heimwärts. Auf dem Weg zum Turm der Jugend gab es noch zwei unfreiwillige Abstiege. Ohne Stiefel ist es nicht einfach, da hochzufahren. Mit ihnen wäre es zu schweißtreibend. Beim Turm der Jugend lief eine Veranstaltung. Ein Mädchen fuhr mit einer Seilbahn neben mir her und fragte, ob Einradfahren schwer ist und wo ich hinfahre.
Von der gegenüberliegenden Seite der Zwickauer Straße ab konnte ich ohne Unterbrechung durchfahren, da keine Autos mehr in die Quere kamen.

22.6.06

Erste Sommerfahrt

Einen Tag nach der Sonnenwende fand ich zwischen den Fußballspielen wieder einmal Zeit zum Einradfahren. Heute war es nicht mehr so heiß und schwül, wie an den Vortagen, so dass die Bedingungen ganz brauchbar waren.
Auf dem ersten Stück durch den Wald kam eine größere Gruppe Menschen entgegen. Eine Frau sagte laut, dass sie "auf die Schnauze fliegen würde", wenn sie versuchte, mit einem Einrad zu fahren. Danach waren nur noch wenige Leute anzutreffen. Ich fuhr den Radweg an der Umgehungsstraße entlang und als ich danach wieder den Wald erreicht hatte, machte ich eine kurze Pause. Kurz, nachdem ich wieder aufgestiegen war, griffen Mücken an und verursachten recht große "Geschwüre" auf dem Rücken. An der Zschechwitzer Straße wendete ich, fuhr den Berg am Krankenhaus hoch und bog dann auf den diagonalen Verbindungsweg ab, um den Rückweg abzukürzen. Den Diagonalweg fuhr ich heute erstmals ohne Stiefel, was gut klappte. Mit Stiefeln ist der Fahrspaß aber größer, da man besser durch den Split heizen kann.
Jetzt führt Japan gegen Brasilien. Das Spiel entwickelt sich interessanter, als erwartet...

17.6.06

Fußball-WM und kurze Waldfahrt

Die Woche über war ich nicht mit dem Einrad gefahren. Am Mittwoch hatten mich eine Hitze von 30°C und Fußballspiele davon abgehalten. Gestern waren es Regen und Fußballspiele. Heute fuhr ich bei schönem Wetter vor Beginn des Spiels Portugal-Iran los.
Obwohl nicht mehr viel Zeit bis zum Anpfiff blieb, waren noch viele Leute unterwegs, was zum Teil damit zusammenhing, dass bei der Volkssolidarität berade ein Fest veranstaltet wurde. Im Wald fuhr ich bis zum Waldspielplatz und zurück. Als ich mich auf der Rückfahrt dem Fest der Volkssolidarität näherte, vermutete jemand, dass ich dort "auftreten" würde. Ich musste aber nur auf dem Heimweg daran vorbeifahren.
Als ich zu Hause ankam, war die erste Halbzeit schon halb vorbei. Den Rest dieser Halbzeit guckte ich im Bad mit einem portablen DVB-T-Fernseher. Mit etwas Mühe bekommt man hier das sächsische DVB rein. In der Pause bekam ich mit, dass auf Phoenix Astronomiesendungen laufen. So habe ich jetzt an drei Bildschirmen gleichzeitig zu tun. Auf einem läuft Fußball, auf einem Astronomie und dem dritten der Blog.

11.6.06

Hitzetour

Heute kam ich zeitiger raus, als gestern und konnte mich deshalb auf eine etwas längere Tour einlassen. Wie am Mittwoch kam ich zuhause bis zum Wald ohne zwischendurch absteigen zu müssen und musste erst vor dem Überqueren der Straße nach Kotteritz anhalten.
Im Wald fragte ein Junge, wie man mit das Einrad lenkt und ich fuhr eine Schlangenlinie, um es ihm zu zeigen. Als ich dann auf die Paditzer Straße abbog, war diese noch mit Pfützen bedeckt, die sich problemlos im Slalom umfahren ließen. An der Umgehungsstraße hatte ich die Sonne am wolkenlosen Himmel von vorn und die lange Gerade wurde etwas schweißtreibend. Auf dem Weg von der Zwickauer Straße zum Wald herrschte ungewöhnlicher Autoverkehr und ich musste deswegen dreimal absteigen. Im Wald machte ich auf einer Bank eine kurze Pause und fuhr dann weitere Abstiege bis vor die Haustür durch.

10.6.06

Bei schönem Wetter mal kurz durch den Wald

Heute war ein Superwetter mit 25°C und ich fuhr mit kurzen Hosen und Halbschuhen. Weil die Wege nun inzwischen weitgehend trocken sind, fiel das Fahren auch ohne Stiefel sehr leicht. Jedoch begrenzte ich die Tour auf eine Dreiviertelstunde Waldfahrt, um nicht zu viel vom Spiel England - Paraguay zu verpassen. Leider verpasste ich doch noch die interessantesten ersten 15 Minuten und das 1:0.

7.6.06

Der Frühling kommt zurück

Die beiden Fahrten der vergangenen Woche waren Schlammschlachten bei Kälte. Heute fand die wochenlange Kältephase ein Ende. Als ich gegen 18:30 mit dem Einrad rausging, schien die Sonne und es war mit 20°C noch ziemlich warm.
Nach einer Woche Unterbrechung hatte ich heute richtig Lust auf das Einrad und brachte zwei Stunden darauf zu. Von der Haustür bis zum Wald kam ich erstmals ohne abzusteigen. Auf der letzten Straße war dann zu viel Verkehr. Im Wald war es stellenweise noch sehr morastig. Ich fuhr dann den Radweg an der Umgehungsstraße und anschließend zurück zum Wald, wobei ich zwei Ballone über mir beobachtete. Danach drehte ich eine Runde am Berg beim Krankenhaus. Dannn fuhr ich zur Zwickauer Straße und machte eine kurze Pause auf dem Absperrbalken.
Auf der anderen Seite arbeite ich mich auf dem in der Karte hellgrün gekennzeichneten Weg neben der Zwickauer Straße zum Großen Teich vor. Dabei musste ich dreimal absteigen. Einmal fuhr ich in ein tiefes Loch. Dann endete der Weg an der Straße. Dann fuhr ich auf dem in der Karte weißen Weg nach Nordwesten weiter. Dieser Weg war sehr verschlammt und ich hatte Probleme, aufzusteigen, weil das Rad durchdrehte. Das Bergabfahren auf dem Schlamm war interessant. Das Einrad rutschte häufig seitlich weg. Ich hatte trotzdem kaum Probleme, es im Gleichgewicht zu halten und es war eine glückliche Entscheidung, trotz des schönen Wetters Stiefel anzuziehen.
Vor einem Graben stieg ich dann noch einmal ab und konnte danach bis zum Großen Teich durchfahren. Dort fuhr ich nicht gleich eine Runde, sondern bog vorn beim Spielplatz recht ab, um auf den Wegen vor der Schwimmhalle herumzufahren. Dort kann man schön Kurven fahren und ich fuhr auch ein paar mal rechts im Kreis herum. Dann setzte ich die Umrundung des Großen Teiches fort. Als ich wieder in den Wald gefahren war, blieb ich an einer Steigung im Schlamm stecken. Dann probierte ich, ob ich ohne Umweg direkt den Berg bis zur Zwickauer Straße hochfahren kann. Das Aufsteigen klappte nicht gleich, als ich dann aber endlich oben saß, konnte ich den Weg ohne Unterbrechungen hoch fahren. Nachdem ich beim Waldspielplatz wieder aufgestiegen war, fuhr ich ohne abzusteigen bis nach Hause durch.