27.9.20

Nach Kälteeinbruch und Dauerregen

Am Freitag gab es einen Kälteeinbruch und am gestrigen Sonnabend regnete es bei einer Tageshöchsttemperatur von 10°C durch. Ein Wetter, wie es in den 70er Jahren üblich war. Nach Mitternacht klarte es auf und es blieb dann bei 14°C trocken. Als ich kurz nach 13:45 losfuhr, schien sogar noch kurz die Sonne. Dann trübte es sich ein, regnete aber nicht.

Die Wege außerhalb des Waldes waren trocken. Als ich die Rietschelstraße überqueren wollte, hielt ein Auto an, um mich rüberzulassen. Das Angebot konnte ich aber nicht nutzen, weil drüben alles zugeparkt war. Auf dem weiteren Weg zum Wald war vom Regen lediglich eine Pfütze übriggeblieben. Am Waldrand war dann wieder alles zugeparkt. Es lief ein Fußballspiel des SV West 03. Das dürfte nicht die alleinige Ursache gewesen sein.

Im Wald wurde es von Abschnitt zu Abschnitt nasser. Bis zur Hans-Driesch-Straße war der Weg nur etwas feucht und das Rad rollte leicht. Bis zur Gartenanlage Waldluft hemmte eine dünne Schlammschicht das Rad schon etwas. Der Heuweg war dann mit einigen Pfützen bedeckt. In der Unterführung stand Wasser. 

Wenig später erreichte ich den üblichen Pausenplatz. Dass die Schlammsituation nicht sonderlich schlimm war, ließ sich an den noch sauberen Stiefeln erkennen. Bei der Kühle hatte ich die hohen und engen Black Forrest angezogen. Damit ist das Fahren durch Schlamm und Pfützen zumindest von der Verschmutzung her kein Problem.

Die Pause hielt ich sehr kurz und machte mich dann auf den Heimweg. Dabei nahm ich zum Heuweg die Unterführung am Bahnhof Leutzsch. Auch in dieser stand etwas Wasser. 




Auf dem Heuweg probierte ich Zeitlupenvideos vom Durchqueren eine Pfütze. Die Lichtverhältnisse waren dabei ungünstig.

Ein erster Versuch ist wegen Gegenlicht unterbelichtet. Dafür ist die Aufwallung des Wassers gut zu sehen.

Von der anderen Seite wurde die Belichtung besser, aber es ließen sich keine guten Einzelbilder herausziehen.

Der Reifen spritzt nur wenig. Wahrscheinlich wäre ich auch ohne Stiefel mit trockenen Füßen durchgekommen. Mit Stiefeln ist die Angelegenheit entspannter. Zum Beispiel bekomme ich keine nassen Füße, wenn ich in der Pfütze absteigen muss.

Der weitere Heimweg verlief dann ohne Besonderheiten. Am Waldrand an der Friesenstraße ackerten Blechlemminge auf der Suche nach Parkplätzen. Nach einer guten Stunde beendete ich die Fahrt.

1 Kommentar:

klaus hat gesagt…

Ich verwende ja bei nassem Boden ein "Schutzblech" für Mountainbikes - es gibt da Modelle, die man an der Sattelstange anklemmen kann. Das hilft recht gut gegen den nassen Hintern. Allerdings schmoddert man sich trotzdem noch gewaltig die Waden ein. Ein Problem, das Du mit deinen Stiefeln ja eher nicht hast ;)