7.8.22

Bienenstöcke an der Wendeschleife

Nach einer klaren Nacht schien bei trockender Luft die Sonne. Das Thermometer zeigte mittags 22°C. Nachdem gestern die Bergabfahrten mit dickem Reifen gut geklappt hatten, wollte ich heute den steileren Hang nach Kotteritz probieren. Die letzten beiden Fahrten im August und November vorigen Jahres dort hin waren mühselig gewesen.

Wegen der zu Sonneneinstrahlung wollte ich trotz der höheren Schwierigkeit leichte Stiefel mit kurzen und weiten Schäften nehmen. Die neuen Equitheme boten sich an, auch wenn ich sie bisher nur eine Viertelstunde auf einem Einrad getragen hatte.

Hier ein kurzes Probesitzen auf dem Einrad mit schmalen Reifen.

12:59 war ich losgefahren und befand mich zehn Minuten später auf der Paditzer Straße. 

Mit den leichten Stiefeln war ich problemlos durch den Wald gekommen. Auf dem Bild ist die weite Öffnung gut zu sehen, die eine gute Belüftung der Wade ermöglicht.

Unter der Brücke bog ich rechts in Richtung Kotteritz ab.


Die Straße neigt sich hier schon allmählich zum Tal, während der Radweg noch waagerecht bleibt.


Bei den Bäumen knickt der Radweg dann auch ab. Auf einem kurzen Weg muss er zu einem Tunnel unter der Straße führen.


Hier geht es runter. Bei diesem Gefälle wirkte es sich aus, dass ich mit dem linken Fuß etwas schwächer bin. Ich musste hin und wieder das Körpergewicht etwas nach rechts verlagern oder den rechten Arm vom Körper weg halten. 

Unten geht es rechts nach Kotteritz und links durch einen Tunnel unter der Straße zur Wendeschleife. Auf dieser wollte ich ein paar Runden drehen, wie bei den oben verlinkten Posts.


An der Wendeschleife standen einige Quader, die ich zuerst für Baumaterial hielt. Dann fiel mir ein, dass ich solche Dinger gestern beim Freilichtkino im Garten gesehen hatte. Tatsächlich waren es Bienenstöcke. Sie wurden von Bienen umschwirrt und an einem war eine Warnung angebracht. Deshalb entfernte ich mich dezent.


Auf einer schattigen Treppe unter der Straße machte ich eine kurze Pause. Die Stiefel sehen noch neu aus. Im Laufe der Zeit werden sie so zerkratzt aussehen, wie die anderen.

Zum Aufsteigen musste ich wieder in die pralle Sonne. Mit diesen Stiefeln hatte ich noch nie einen freien Aufstieg gemacht. Er klaptte gleich beim ersten Versuch.

Dann fuhr ich der Sonne entgegen bergauf. Das war ziemlich anstrengend und in den Oberschenkeln zu spüren. An den Oberschenkeln war auch die Sonne durch die Hose hindurch zu spüren. An den Fußgelenken wirkten die Stiefel wohltuend, obwohl die Schäfte kurz und weich sind.

Ich achtete bei der Bergauffahrt auf einen alten Haltungsfehler. Wenn es steil wird, habe ich die Neigung, mich nach vorn zu beugen. Es entsteht dabei ein Knick zwischen Sattelstütze und Rücken. Das ist nicht bequem und verringert die Balancereserve. Sobald ich so eine Beuge bemerkte, richtete ich mich wieder auf und sofort fuhr es sich leichter und ich saß bequemer. 

Oben fuhr ich ununterbrochen weiter nach Südost. Heruasforderung dort sind die Auffahrten auf die Fußwege. Die sind zwar abgesenkt, haben aber trotzdem Holperkanten.

13:45 erreichte ich wieder das Geländer, an dem ich eine Dreiviertelstunde zuvor gestartet war.
 

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