9.8.21

Nach Kotteritz

 Die Nacht hatte ich astronomisch genutzt und war dann ziemlich spät aus dem Bett gekommen. Bei 23°C und Sonnenschein war das Wetter okay. Ich war etwas tranig, wusste aber, dass ich auf dem Einrad bequem sitzen und mich auf dem Sattel wirder ausruhen kann, wenn ich dann doch aufgestanden war. So startete ich gegen 14:30. Im Wald merkte ich dann, dass das Handy nicht in der Tasche steckte. Auf einer Gabelung wendete ich und fuhr zurück. Auf dem Rückweg sah ich das Funkgerät nicht und kam auf die Idee, dass ich es in der Wohnung liegengelassen hatte. Nach dem Hochrennen ins Dachgeschoss war ich dann etwas munterer und das Handy war noch da. Unten unterhielt ich mich noch mit Nachbar*innen über diverse Themen und hatte dann wieder das Bedürfnis, mich hinzusetzen. Also setzte ich mich wieder auf das Einrad und fuhr in den Wald. An der Paditzer Straße fuhr ich wieder raus zur Umgehungesstraße. Auf der Brücke fand ein Mann das Einradfahren schön.

Unterhalb der Brücke machte ich Übungen zu Fahrten im Kreis. Dazu ist es erst einmal nötig, aufzusteigen.

Auf geht's.
Das Einrad richtet sich auf.
Der linke Fuß nähert sich der Pedale.


Jetzt fahre ich los.

Beim Fahren von Kreisen habe ich eine leichte Kurvenlage.

Ein Bild von der Seite. Es sind noch einige Zentimeter frei für mehr Kurvenlage, ohne dass die Pedale aufsetzt. Ich kann nur nicht so gut strampeln, um die Geschwindigkeit zu erreichen.

Danach fuhr ich weiter in Richtung Kotteritz.

Hinter dem Gebüsch knickt der Radweg nach unten ab. Das Gefälle ist nicht einfach zu fahren. Antsatt nach vorn zu treten, muss man die hintere Pedale kommen lassen. Weil ich dass mit dem rechten Fuß besser kann, zog das Rad nach rechts. Mit der Zeit kam ich besser zurecht.

Unten bog ich zu einer Wendeschleife ab, um Kurvenfahrten aufzunehmen.

Beim ersten Versuch verdrehte der Wind die Kamera. Dadurch kamen solche Nahaufnahmen zustande.

Es ist wunderschön, sich so fortzubewegen. Auf dem Sattel sitze ich angenehm, die Stiefel sind sehr bequem und bieten ein gutes Gefühl für die Pedalen. Die hohe Sitzposition bietet zudem etwas Aussicht.


Zweite Serie: Mit leichter Kurvenlage ziehe ich meine Kreise.

In dieser Runde habe ich die Arme etwas geöffnet, um ein Wackeln auszugleichen. Dabei sitze ich doch schön gerade. Bei einer gewöhnlichen Kurve geht es schneller, das Einrad mit der Hüfte in die Kurve zu drücken. Bei längeren Fahrten im Kreis ist die Wirbelsäule wieder eine gerade Verlängerung der Sattelstütze, wie beim Geradeausfahren.


Nächste Runde
Für den Abstieg winde ich mich aus der Kurve.

Ich wartete nicht ab, bis sich das Einrad vollständig aus der Kurve ausgerichtet hatte. Stiefeln verhindern Verstauchungen bei schrägem Auftreten.
Ich machte mich dann auf den Heimweg. Er begann mit dem steilen Weg, den ich zuvor heruntergefahren war. Ohne einmal absteigen zu müssen, fuhr ich bis nach Hause durch.

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