Über einen Monat hatte ich keine längere Fahrt mit dem Einrad bei Tageslicht gemacht. Heute bot sich nach Feierabend wieder eine Gelegenheit für eine längere Fahrt in Leipzig. Mit 17°C war es für die Jahreszeit ungewöhnlich kühl, doch für das Einradfahren ist das eine sehr angenehme Temperatur.
Um 17:30 ging ein Schauer nieder. Den wartete ich noch ab und dann ging es los. Zunächst versuchte ich, die Kurbel festzuschrauben, die sich beim letzten mal gelockert hatte. Ich hatte keinen passenden Schlüssel zur Hand, kriegte die Schraube aber irgendwie soweit fest, dass die Kurbel zunächst nicht mehr wackelte. Dann pumpte ich noch etwas Luft auf und konnte starten. Der Regenschauer und die Gewitter der letzten Tage hatten anfangs keine störenden Spuren auf der Strecke hinterlassen. Auf dem Weg von Lindenau zum Auenwald gab es ein paar Pfützen, der Weg war aber nicht verschlammt. Im Wald krochen viele Nacktschnecken herum. Häufungen von Nacktschnecken hatten früher im Altenburger Stadtwald manchmal das Fahren etwas stressig gemacht. Nach hundert Metern waren aber dann kaum noch Schnecken zu sehen.
Als ich mich auf der anderen Seite der Hans-Driesch-Straße anschickte, wieder aufzusteigen, schien der Boden sich zu bewegen. Bei näherem Hinsehen wurden kleine, graue Kröten als Verursacher erkennbar. Eine ist auf dem Bild rechts neben dem Stöckchen zu sehen. Ein besseres Bild war mit dem Handy nicht hinzubekommen.
Ich fuhr weiter auf dem Radweg an der Straße stadtauswärts. Kurz, bevor ich beim Polizeigebäude wieder waldeinwärts abbiegen wollte, musste ich an einem Hindernis absteigen.
Hier hatte ein Gewittersturm nicht nur einen Ast abgerissen, sondern einen jungen Baum entwurzelt. Die weitere fahrt verlief ziemlich angenehm. Das Rad rollte leicht. Nur rutschte ich hin und wieder auf nassen Zweigen einige Zentimeter seitlich weg. Diese kleinen Rutschpartien endeten glücklicherweise immer, bevor ich die Stiefel von den Pedalen hätte nehmen müssen.
Ich fuhr weiter in Richtung Nahlebrücke. Kurz davor regnete es, obwohl die Sonne schien. Auf der Brücke stellte ich fest, dass es tatsächlich Regen war und keine Wassertropfen, die Wind von Blättern geweht hatte.
Um nicht zu sehr nass zu werden, fuhr ich weiter in Richtung Bahnhof Leutzsch. Der Regen hörte auf, bevor ich den Tunnel erreichte. Der Tunnel war gesperrt. An Schild hatte die Sperrung bereits an der Hans-Driesch-Straße angezeigt. Unmittelbar vor dem Tunnel befand sich eine Absperrung mit Drahtgittern und nicht bloß eine weitere Warnung. Ich wendete im Pendeln. Diese Übung hatte ich lange nicht mehr gemacht, aber es gelang. Es ist ein Vorteil des Einrades, dass es auf der Stelle wenden kann.
Auf dem Rückweg fuhr ich zur neuen Brücke über die Kleine Luppe und auf der anderen Seite des Flüsschens heimwärts. Während dessen lockerte sich die Kurbel wieder. An einigen Stellen des Waldes duftete es noch merklich nach Bärlauch.
Von den Pflanzen ist allerdings nicht mehr viel übrig. Als ich später den Wald am Sportplatz verließ, fuhr ich an einer Gruppe Leute vorbei, die rot gekleidet auf dem Grillplatz eine Art Zwischenweihnachtsbergfest veranstalteten. Bis Heiligabend sind es noch sechs Monate und der letzte ist sechs Monate her. Ob es Glühwein gab, konnte ich nicht herausfinden. Rein zufällig hatten wir beim Frühstück auf Arbeit eine Diskussion darüber gehabt.
24.6.11
21.6.11
Nochmal kurz nachts
Nach dem Astrovereinsabend hatte ich Hoffnung auf eine klare Nacht, doch zunächst war es verschleiert. Deshalb ging ich erstmal mit dem Einrad raus. Nach ein paar Runden bekam ich den Eindruck, dass der Himmel wieder etwas klarer wird und brach das Fahren ab, um ans Fernrohr zu kommen.
20.6.11
Wieder eine kleine Nachtfahrt
In der vorigen Woche hatte sich keine Gelegenheit zum Fahren geboten. Heute war wenigstens etwas Zeit für ein paar nächtliche Blockrunden. Weil ich schon 22 Uhr draußen war, konnte ich noch einen Rest Tageslicht ausnutzen. Die Rückseite des Blocks ist nachts nicht beleuchtet. Deshalb musste ich bei den letzten Fahrten am Ende der Ostkurve langsam fahren. Heute war die Kurve gut einsehbar und ich konnte sie mit maximaler Geschwindigkeit fahren. Passend dazu hatte ich die grauen Stiefel an (s. Vergleich unten). Ansonsten gab es bei dieser Fahrt keine Besonderheiten.
9.6.11
Stiefelvergleich
Wie schon beschrieben, ziehe ich zum Einradfahren häufig Stiefel an. Sie halten nichts nur vom Reifen aufgewirbeltes Wasser oder Sand fern und schützen die Knöchel vor Berührungen mit den Kurbeln. Sie sind auch angenehm für die Fußgelenke und verbessern so den Fahrkomfort. In Altenburg habe ich zwei verschiedene Paare zur Verfügung, die auf den beiden älteren Fotos zu sehen sind.
Gestern Abend hatte ich mit den schwarzen Stiefeln links Blockrunden gedreht. Heute war abends wieder ein Bisschen Zeit und zum Vergleich zog ich die grauen Stiefel rechts an. Das Aufsteigen und Zurechtrücken der Füße erwies sich wegen der Profilsohle als etwas schwieriger. Danach fühlte sich das Fahren zunächst nicht viel anders an, als am Vorabend mit den schwarzen Stiefeln. In den Kurven hatte ich dann eine höhere Beschleunigung, wodurch die Kurvenfahrt sich besser anfühlte. Im Laufe der Zeit wurde das Reiben der oberen Schaftkanten an den Schienbeinen spürbar. Bei den deutlich höheren schwarzen Stiefeln ist das nicht möglich. Sie sind auf Dauer bequemer.
Nach ca. 20 Minuten beendete ich das Fahren.
Gestern Abend hatte ich mit den schwarzen Stiefeln links Blockrunden gedreht. Heute war abends wieder ein Bisschen Zeit und zum Vergleich zog ich die grauen Stiefel rechts an. Das Aufsteigen und Zurechtrücken der Füße erwies sich wegen der Profilsohle als etwas schwieriger. Danach fühlte sich das Fahren zunächst nicht viel anders an, als am Vorabend mit den schwarzen Stiefeln. In den Kurven hatte ich dann eine höhere Beschleunigung, wodurch die Kurvenfahrt sich besser anfühlte. Im Laufe der Zeit wurde das Reiben der oberen Schaftkanten an den Schienbeinen spürbar. Bei den deutlich höheren schwarzen Stiefeln ist das nicht möglich. Sie sind auf Dauer bequemer.
Nach ca. 20 Minuten beendete ich das Fahren.
8.6.11
Gefühlte Ewigkeit
Ich hatte den Eindruck, eine Ewigkeit nicht mehr ein Einrad gefahren zu haben. Es gab viel zu tun und manchmal hielt mich Gluthitze vom Fahren ab. Gestern Abend war in Altenburg ein Treffen des Astronomievereins. Danach war das erwartete Aufklaren nicht passiert und ich bekam Lust, mich auf das Einrad zu setzen und ein paar Blockrunden zu fahren, wie am 24.5 und am 18.5. Das machte ich dann ca. 20 Minuten lang.
Danach klarte es doch noch auf und deshalb ist der Post etwas verspätet und kurz. Die "gefühlte Ewigkeit" stellte sich dann als eine Dauer von nur zwei Wochen heraus.
Danach klarte es doch noch auf und deshalb ist der Post etwas verspätet und kurz. Die "gefühlte Ewigkeit" stellte sich dann als eine Dauer von nur zwei Wochen heraus.
24.5.11
Nochmal Nachtrunden
Die nahegelegene Blockrunde vom 18.5. erschien mir bequem und praktisch, weil schnell erreichbar. Nach einer astronomischen Beobachtung war ich noch munter genug, um noch ein paar kurze Runden dort zu fahren. Ich fuhr ca. zehn Runden.
21.5.11
Nach Regen im Auenwald
Vormittags hatte es geregnet, doch dann kam die Sonne raus und die Temperatur überstieg 20°C. Ich verzichtete auf den Mittagsschlaf um eine Tour mit dem Einrad zu machen. Der Weg zum Wald war teilweise mit Pfützen bedeckt, etwas weniger, als auf einem Video vom 15. Januar am Ende des Posts zu sehen ist.
Im Wald ist der Bärlauch nun verblüht. Optisch dominieren nun Brennnesseln, Sauerampfer und eine Art wilder Rhabarber mit gigantischen Blättern den Waldboden. Die Duftherrschaft hat der Bärlauch allerdings noch.
Als ich gegen 14 Uhr am Waldrand die Friesenstraße überqueren musste, war weit und breit kein Auto zu sehen. So brauchte ich erstmals nicht abzusteigen, fuhr über die Straße und bis zur Hans-Driesch-Straße durch. Hier war Absteigen unvermeidlich.
Im Wald ist der Bärlauch nun verblüht. Optisch dominieren nun Brennnesseln, Sauerampfer und eine Art wilder Rhabarber mit gigantischen Blättern den Waldboden. Die Duftherrschaft hat der Bärlauch allerdings noch.
Als ich gegen 14 Uhr am Waldrand die Friesenstraße überqueren musste, war weit und breit kein Auto zu sehen. So brauchte ich erstmals nicht abzusteigen, fuhr über die Straße und bis zur Hans-Driesch-Straße durch. Hier war Absteigen unvermeidlich.
Drüben fuhr ich wie beim letzten mal den Radweg an der Straße nordwärts. Der Weg war mit einer dünnen Schlammschicht bedeckt. Weil das Einrad leichte Schlingerbewegungen macht, konnte ich mit dem Gesäß spüren, dass es etwas glatt war. Das störte nicht und weil das Rad nicht tief in Schlamm einsank, rollte es auch leicht.
Nachdem ich am Waldrand wieder waldeinwärts abgebogen war, fuhr ich zum Bahndamm und daran entlang in Richtung Leutzsch. Mit dem letzten Tunnel unterquerte ich die Bahnlinie. Der Tunnel hatte sich bei den insgesamt nicht sehr ergiebigen Regenfällen der letzten Tage nur wenig mit Wasser gefüllt. Drüben machte ich eine kurze Pause und fuhr wieder heimwärts.
Ich nahm wieder den Weg über die neue Brücke über die Kleine Luppe. Drüben bog ich nach kurzer Fahrt auf einen unbekannten Weg links ab. Der Weg begann mit Betonplatten. Solche Wege sind meist unangenehm zu fahren, weil die Übergänge zwischen den Platten uneben sind. Wenig später war der Weg mit Schlamm bedeckt, der die Unebenheiten gut milderte. Nach einer weiteren Kurve sah ich, dass der Weg noch lange als Betonplattenpiste weiter gehen würde. Ich wendete, was auf dem holprigen Grund anstrengend war und fuhr zurück in den Wald. Bei der weiteren Fahrt spürte ich, dass die rechte Pedale wackelt. Nachdem ich die Hans-Driesch-Straße wieder zu Fuß überquert hatte, sah ich nach. Die Kurbel hatte sich etwas gelockert. Die Verschraubung ließ sich mit der Hand weder festdrehen, noch weiter lockern. Das bedeutete, dass ich mit der wackelnden Kurbel nach Hause fahren musste und konnte. Probleme mit sich lockernden Kurbeln sind nicht selten. U.a. im Oktober 2007 hatte ich hier schon von so einem Problem berichtet.
Danach hatte ich ein Problem beim Aufsteigen. Beim ersten Versuch drehte das Rad etwas durch. Ich konnte mich zwar noch auf den Sattel setzen, doch konnte mich nicht in Vorlage pendeln, um anfahren zu können. Ich musste nach hinten absteigen. Beim zweiten Versuch drehte das Rad ganz durch. Der dritte Versuch verlief wie der erste. Beim Vierten klappte es. Vor der nächsten Brücke über die Kleine Luppe wurde das Fahren schwieriger. Die Auffahrt zu Brücke ist holprig und nach der Brücke kamen Schlammabschnitte, auf denen der Reifen einsank. Das Fahren war dort anstrengend und das Einrad war schwer unter Kontrolle zu halten. Absteigen musste ich deswegen nicht und ich fuhr wieder bis zur Rietschelstraße durch.
18.5.11
Schnelle Nachtrunden
Nach einem Astronomievereinsabend in Altenburg hatte ich noch Lust auf eine kurze Einradfahrt. Testaufstiege zu später Stunde klappten ohne Probleme. Als ich draußen mit dem Einrad ankam, hatte es jedoch angefangen, zu regnen. Unter einem Baum beobachtete ich die Entwicklung und gewann den Eindruck, dass das Regengeräusch leiser wird. Ich stieg auf und beschloss, erstmal eine Runde um den letzten Block des Buchenring zu fahren. Zuletzt hatte ich das im Dezember 2005 gemacht. Der Regen hörte auf. An der Telefonzelle bei der Bushaltestelle Pappelstraße begegnete ich zwei jungen Frauen. Eine fragte, "wie man das macht" und ich sagte, dass ich gleich wieder da bin. Das dauerte nicht lange. Der Fußweg ist inzwischen sehr gut saniert worden und man kann recht schnell an der Nordseite des Wohnblocks den leicht abschüssigen Weg fahren. Dann kommt die Kurve zur Rückseite des Blocks. Ich fuhr mit den grauen Stiefeln, deren Eignung ich am 11.3.2008 beschrieben hatte. Mit diesen Stiefeln kann ich das Einrad besonders gut beschleunigen. Das Einrad macht eine Kurvenlage von 45° mit. So war ich wenig später wieder bei der Telefonzelle. Auf die wiederholte Frage, "wie man das macht" antwortete ich, dass man einfach da sitzt und radelt und das es bequem ist. Nach einer halben Stunde beendete ich das Fahren. Trotz des ununterbrochenen Fahrens war es auch ohne Radlerhose superbequem auf dem Sattel. Das lag wohl am dynamischen Sitzverhalten in den Kurven. Geradeausstrecken sind unbequemer, als kurvenreiche Strecken.
15.5.11
Sonntags im Auenwald
Nach ein paar Regenschauern hatte es sich abgekühlt und am Sonntag herrschte bestes Einradwetter. Ich hatte Zeit, das auszunutzen und machte eine kleine Tour durch den Auenwald. Auf dem Radweg an der Friesenstraße fuhr ich nordwärts, überquerte die Hans-Driesch-Str. zu Fuß und fuhr auf dem Radweg an der Hans-Driesch-Str. nach Westen bis zum Waldrand. Dort bog ich waldeinwärts ab, um an der Gartenanlage vorbei zur Nahlebrücke zu fahren. Der Regen hatte den Wald entstaubt, aber nicht verschlammt. So waren auch die Fahrbedingungen ideal. Auf der Nahlebrücke machte ich eine kurze Pause, wendete und fuhr an der Bahnline entlang in Richtung Leutzsch. Den letzten Tunnel durchquerte ich und wendete auf der anderen Seite.
Auf der Rückfahrt bog ich auf einen schmalen Weg ab. Der erwies sich als Sackgasse, weil, ein ein Baum quer darüber lag. Ich wendete und fuhr auf den gewohnten Wegen zurück bis zur Brücke über die Kleine Luppe, die ich bei meiner letzten Leipzig-Fahrt überquert hatte und von dort aus direkt nach Hause.

Der Bärlauch ist nun weitgehend verblüht. Der Geruch ist immer noch auffällig. Nach dem ich die Hans-Driesch-Straße wieder zu Fuß überquert hatte, näherte ich mich der Brücke über die Kleine Luppe bei den Sportplätzen von Altlindenau. Das letzte Wegstück vor der Brücke war immer noch holprig. Wahrscheinlich haben Harvester bei der Baumfällaktion den Weg uneben gemacht.

Auf dem letzten Bild des Posts vom 30.4. ist der aktuelle Ausblick von der Brücke zu sehen. Dieses Aquarell von Sylvia aus dem Jahre 2009 zeigt den Zustand vor dem Bäumefällen. Bei der weiteren Heimfahrt gab es keine Besonderheiten.
Eine direkte Gegenüberstellung dieses Bildes mit dem Foto vom 30.4. ist im Blog von Sylvia zu sehen.
Auf der Rückfahrt bog ich auf einen schmalen Weg ab. Der erwies sich als Sackgasse, weil, ein ein Baum quer darüber lag. Ich wendete und fuhr auf den gewohnten Wegen zurück bis zur Brücke über die Kleine Luppe, die ich bei meiner letzten Leipzig-Fahrt überquert hatte und von dort aus direkt nach Hause.

Der Bärlauch ist nun weitgehend verblüht. Der Geruch ist immer noch auffällig. Nach dem ich die Hans-Driesch-Straße wieder zu Fuß überquert hatte, näherte ich mich der Brücke über die Kleine Luppe bei den Sportplätzen von Altlindenau. Das letzte Wegstück vor der Brücke war immer noch holprig. Wahrscheinlich haben Harvester bei der Baumfällaktion den Weg uneben gemacht.

Auf dem letzten Bild des Posts vom 30.4. ist der aktuelle Ausblick von der Brücke zu sehen. Dieses Aquarell von Sylvia aus dem Jahre 2009 zeigt den Zustand vor dem Bäumefällen. Bei der weiteren Heimfahrt gab es keine Besonderheiten.
Eine direkte Gegenüberstellung dieses Bildes mit dem Foto vom 30.4. ist im Blog von Sylvia zu sehen.
12.5.11
Noch eine kurze Nachtfahrt
Weil ich jetzt kaum noch Zeit zum Einradfahren finde, probierte ich es in dieser Nacht nach 23 Uhr. Die Nacht war angenehm kühl und für astronomische Beobachtungen nicht zu gebrauchen. Im Unterschied zur letzten Nachtfahrt benutzte ich die Latschen (Dafna Smart), mit denen mir das Aufsteigen und Fahren am leichtesten fällt. Draußen klappte das gut und es war trotz der fortgeschrittenen Zeit ein angenehmes Fahren.
Aus Rücksicht auf den Schlafbedarf begrenzte ich die Fahrt auf 15 Minuten.
Aus Rücksicht auf den Schlafbedarf begrenzte ich die Fahrt auf 15 Minuten.
2.5.11
Kurze Nachtfahrt
Meine letzte Fahrt in Altenburg lag über zwei Monate zurück. Als ich kurz vor 23 Uhr nach Hause kam, hatte ich deshalb Lust, noch mal kurz zu fahren. Im Flur machte ich einen kurzen Test, ob das sinnvoll ist. Dazu probierte ich freie Aufstiege mit den Gummistiefeln, die zuletzt im Post vom 20.3.2010 zu sehen sind. Wegen der Profilsohle ist das Aufsteigen etwas schwieriger, als mit den sonst verwendeten Reitstiefeln. Das Fahren an sich geht dann sehr gut. Klappt bei so einem Test das Aufsteigen, kann ich mir sicher sein, dass eine angenehme und entspannte Fahrt möglich ist. Das klappte auch heute wieder. Der Aufstieg gelang sofort und das Einrad ließ sich erwartungsgemäß sicher fahren. Auf dem Parkplatz vor dem Netto fuhr ich ein paar Achten und dann zurück.
30.4.11
Zwei Strecken in Leipzig verbunden
Meine allererste Strecke in Leipzig verlief östlich der Friesenstraße im Auenwald. Sie hatte den Nachteil, das sie im wesentlichen geradeaus ging und an der Hans-Driesch-Straße endete. Es war nur möglich, auf den Cottaweg abzubiegen und so zum Clarapark vorzudringen. Deshalb hatte ich den den letzten Monaten diese Strecke nur genutzt, um zum Clarapark zu gelangen, ohne die Stadt durchqueren zu müssen.
Gestern hatte ich mit Sylvia einen längeren Spaziergang durch den Wald gemacht und dabei auch nach neuen Strecken für das Einrad Ausschau gehalten. Wichtiger war jedoch die Natur.
Der Bärlauch blüht jetzt vollends. Zu genießen dürften die Blätter jetzt nicht mehr sein.
Dafür bieten die Pflanzen nun ein imposantes Blütenmeer. An einer Kreuzung fand ich zwei Wege interessant. Der eine ist ein Reitweg mit Kurven. Der andere führt über eine neue Brücke über die Kleine Luppe. Der Uferweg zur schon oft überquerten Nahlebrücke erschien wegen vieler Löcher ungeeignet.
Der Sonnabend zeigte sich sonnig. Ich fuhr schon nach dem Frühstück los. Da war es noch angenehm kühl.
Ich fuhr ohne Umwege zur Kreuzung mit den Wegen, die ich ausprobieren wollte. Unterwegs sah ich viele Holzstapel, Spuren der Abholzung. Ich kam am gekennzeichneten Reitweg an. Ich saß auf einem Sattel und hatte Stiefel an. Das schien zum Reiten auszureichen. Doch der Weg erwies sich als holprig und das Vorankommen war anstrengend. Absteigen musste ich jedoch nicht. Ich erreichte den Hauptweg, fuhr zurück zur Kreuzung und bog ab zur neuen Brücke.
Der Weg dort hin war auch holprig, aber nur kurz. Auf der Brücke machte ich am Geländer eine kurze Pause, ohne abzusteigen. Hier sind als Spuren der Abholzung Baumstümpfe zu sehen. Kurz vor der Brücke am oberen Bildrand mündet die Kleine Luppe in die Nahle. Die Brücke über die Nahle hatte ich bei vorangegangenen Fahrten überquert und von dort aus einige Fotos gemacht, die im Blog zu sehen sind.

Die Brückenbohlen bestehen aus Blech. Das Fahren darauf ist einfach.

Ich hatte die Idee, zu probieren, ob man auf der anderen Seite der Kleinen Luppe zu der Strecke gelangt, die ich eingangs beschrieben habe. Ein angenehm ebener Weg führte in die richtige Richtung. Er endete an der hans-Driesch-Straße. Dort musste ich absteigen. Auf der anderen Seite war ein schmaler Pfad sichtbar, der mir verdächtig erschien.

Er sah tatsächlich aus, wie das Endstück meiner ersten Leipziger Strecke. Die Verbindung der Strecken westlich und östlich der Friesenstraße schien hergestellt.

Ich stieg auf, um das zu prüfen und fuhr los. Wenig später war ich mir sicher und näherte mich der Brücke, die schon auf meinen ersten Leipziger Post zu sehen ist.

Wenig später war ich dort. Wegen starker Abholzung ist es bei weitem nicht mehr so idyllisch, wie damals. Ich hielt mich nicht lange auf und fuhr weiter nach Hause. Die neue Tour hatte zwei große Vorteile. Innerhalb des Auenwaldes musste ich nicht auf der selben Strecke hin und zurück fahren und ich musste am Ende nicht mehr die Friesenstraße zu Fuß überqueren und nochmal aufsteigen. Das Aufsteigen ist bei Fahrten in Leipzig immer das Anstrengendste. Deshalb habe ich es gerne, wenn ich so lange wie möglich auf dem Sattel sitzen bleiben kann.
Gestern hatte ich mit Sylvia einen längeren Spaziergang durch den Wald gemacht und dabei auch nach neuen Strecken für das Einrad Ausschau gehalten. Wichtiger war jedoch die Natur.
![]() |
| Bärlauch |
Dafür bieten die Pflanzen nun ein imposantes Blütenmeer. An einer Kreuzung fand ich zwei Wege interessant. Der eine ist ein Reitweg mit Kurven. Der andere führt über eine neue Brücke über die Kleine Luppe. Der Uferweg zur schon oft überquerten Nahlebrücke erschien wegen vieler Löcher ungeeignet.
Der Sonnabend zeigte sich sonnig. Ich fuhr schon nach dem Frühstück los. Da war es noch angenehm kühl.
Ich fuhr ohne Umwege zur Kreuzung mit den Wegen, die ich ausprobieren wollte. Unterwegs sah ich viele Holzstapel, Spuren der Abholzung. Ich kam am gekennzeichneten Reitweg an. Ich saß auf einem Sattel und hatte Stiefel an. Das schien zum Reiten auszureichen. Doch der Weg erwies sich als holprig und das Vorankommen war anstrengend. Absteigen musste ich jedoch nicht. Ich erreichte den Hauptweg, fuhr zurück zur Kreuzung und bog ab zur neuen Brücke.
![]() |
| Kleine Luppe |
Der Weg dort hin war auch holprig, aber nur kurz. Auf der Brücke machte ich am Geländer eine kurze Pause, ohne abzusteigen. Hier sind als Spuren der Abholzung Baumstümpfe zu sehen. Kurz vor der Brücke am oberen Bildrand mündet die Kleine Luppe in die Nahle. Die Brücke über die Nahle hatte ich bei vorangegangenen Fahrten überquert und von dort aus einige Fotos gemacht, die im Blog zu sehen sind.
![]() |
| Kleine Luppe |
Stadtwärts ist auch abgeholzt worden.

Die Brückenbohlen bestehen aus Blech. Das Fahren darauf ist einfach.

Ich hatte die Idee, zu probieren, ob man auf der anderen Seite der Kleinen Luppe zu der Strecke gelangt, die ich eingangs beschrieben habe. Ein angenehm ebener Weg führte in die richtige Richtung. Er endete an der hans-Driesch-Straße. Dort musste ich absteigen. Auf der anderen Seite war ein schmaler Pfad sichtbar, der mir verdächtig erschien.

Er sah tatsächlich aus, wie das Endstück meiner ersten Leipziger Strecke. Die Verbindung der Strecken westlich und östlich der Friesenstraße schien hergestellt.

Ich stieg auf, um das zu prüfen und fuhr los. Wenig später war ich mir sicher und näherte mich der Brücke, die schon auf meinen ersten Leipziger Post zu sehen ist.

Wenig später war ich dort. Wegen starker Abholzung ist es bei weitem nicht mehr so idyllisch, wie damals. Ich hielt mich nicht lange auf und fuhr weiter nach Hause. Die neue Tour hatte zwei große Vorteile. Innerhalb des Auenwaldes musste ich nicht auf der selben Strecke hin und zurück fahren und ich musste am Ende nicht mehr die Friesenstraße zu Fuß überqueren und nochmal aufsteigen. Das Aufsteigen ist bei Fahrten in Leipzig immer das Anstrengendste. Deshalb habe ich es gerne, wenn ich so lange wie möglich auf dem Sattel sitzen bleiben kann.
17.4.11
Gefällte Bäume und blühender Bärlauch
Am heutigen Sonntag verzichtete ich auf den Mittagsschlaf, um mit dem Einrad zu fahren. Die Bedingungen waren sehr angenehm. Es war trocken und es war weder zu kühl, noch zu warm. 13:45 Uhr fuhr ich ab zur Nahlebrücke. Ich nahm den kürzesten Weg dort hin.
Das Grün setzt sich immer mehr durch. Auf vergleichbaren Fotos weiter unten sieht noch alles braun und grau aus. Getrübt wird die Optik durch die Baumfällaktionen. Dagegen regt sich Protest. Der Ökolöwe sammelt Unterschriften und veranstaltet Demonstrationen.
Ich fuhr dann weiter in Richtung Bahnhof Leutzsch. Den Bahndamm unterquerte ich am letzten Tunnel. Der war heute frei von Wasser und Unrat. Es war heute erstmals keine Konzentration nötig, um durchzufahren. Drüben machte ich eine Pause und streckte die Beine auf dem Rad aus.
Bei den Knöcheln sind gut die Stellen zu sehen, an denen die Kurbeln beim Aufsteigen oder auf holprigen Wegen an den Stiefeln schaben. Solche Gummireitstiefel machen das erstaunlich lange mit. Die Stiefel in Altenburg halten das seit 2001 durch. Allerdings werden sie seit Herbst 2009 geschont, weil ich seit dem häufiger in Leipzig fahre. Das hier zu sehende Paar benutze ich seit Herbst 2009.
Nach der Pause machte ich mich auf den Heimweg, wobei ich einen längeren Weg nahm. Dabei sah ich mir den Bärlauch genauer an. Während der Fahrt fielen mir die Blütenknospen auf. Einmal stieg ich auch ab, um die Knospen aus der Nähe zu fotografieren.
Später musste ich ausgangs der Gottge sowieso absteigen. Dort waren im Spätwinter die ersten Bärlauchpflanzen zu sehen. Diese Pflanzen blieben am fortgeschrittensten und zeigen weiße Blüten.
Die Fahrt dauerte eine Stunde.
Das Grün setzt sich immer mehr durch. Auf vergleichbaren Fotos weiter unten sieht noch alles braun und grau aus. Getrübt wird die Optik durch die Baumfällaktionen. Dagegen regt sich Protest. Der Ökolöwe sammelt Unterschriften und veranstaltet Demonstrationen.
Ich fuhr dann weiter in Richtung Bahnhof Leutzsch. Den Bahndamm unterquerte ich am letzten Tunnel. Der war heute frei von Wasser und Unrat. Es war heute erstmals keine Konzentration nötig, um durchzufahren. Drüben machte ich eine Pause und streckte die Beine auf dem Rad aus.
Bei den Knöcheln sind gut die Stellen zu sehen, an denen die Kurbeln beim Aufsteigen oder auf holprigen Wegen an den Stiefeln schaben. Solche Gummireitstiefel machen das erstaunlich lange mit. Die Stiefel in Altenburg halten das seit 2001 durch. Allerdings werden sie seit Herbst 2009 geschont, weil ich seit dem häufiger in Leipzig fahre. Das hier zu sehende Paar benutze ich seit Herbst 2009.
Nach der Pause machte ich mich auf den Heimweg, wobei ich einen längeren Weg nahm. Dabei sah ich mir den Bärlauch genauer an. Während der Fahrt fielen mir die Blütenknospen auf. Einmal stieg ich auch ab, um die Knospen aus der Nähe zu fotografieren.
Später musste ich ausgangs der Gottge sowieso absteigen. Dort waren im Spätwinter die ersten Bärlauchpflanzen zu sehen. Diese Pflanzen blieben am fortgeschrittensten und zeigen weiße Blüten.
Die Fahrt dauerte eine Stunde.
8.4.11
Nach dem Abendbrot
Es ist nun abends so lange hell, dass man nach dem Abendbrot ohne künstliches Licht herumfahren kann. Weil nach einem sonnigen nachmittag Bewölkung aufzog, waren keine Vorkehrungen für astronomische Beobachtungen zu treffen und so nutzte ich den beginnenden Abend für eine Fahrt mit dem Einrad durch den Leipziger Auenwald.
In den letzten Tagen hatte es sich etwas abgekühlt und wegen starkem Wind fühlte sich die Luft noch kühler an. Da bot es sich an, wieder Stiefel anzuziehen. Damit war das Fahren merklich angenehmer, als am Sonntag mit Turnschuhen. Mit Umwegen fuhr ich zur Nahlebrücke. Die Wege waren sehr trocken, teilweise schon staubig. Die hohen Stiefelschäfte verhinderten den lästigen Sand in Schuhen, den das schutzblechlose Rad sonst produziert. Irgendwelche Probleme traten nicht auf. Nur der schon mehrfach genannte Holperabschnitt bei der Gartenanlage erforderte etwas Konzentration. Sonst konnte ich die Seele baumeln lassen, entspannt die Umgebung angucken oder an andere Dinge denken. Am Geländer der Nahlebrücke machte ich eine Pause, ohne dazu abzusteigen. Dann ging es wieder nach Hause. Die effektive Fahrzeit betrug etwa eine Dreiviertelstunde.
3.4.11
Wie im Sommer
Die letzte Fahrt mit dem Einrad war zwei Wochen her. Inzwischen hat der Frühling angefangen. Das macht sich auch an den Temperaturen bemerkbar. Die Außenthermometer zeigten 25°C an und die Sonne schien. Bei diesen Bedingungen verzichtete ich auf Jacke und Stiefel.
Ich fuhr drei Runden auf dem Walddreieck in der Gottge. Die Wege waren trocken und das Rad rollte leicht. In der letzten Runde probierte ich einen schmalen Nebenweg. Anfangs war er schön zu fahren, wurde dann aber zunehmend holprig. Hier machte sich das Fehlen der Stiefel bemerkbar und ich musste absteigen. Viel weiter wäre ich mit den besseren Halt bietenden Stiefeln auch nicht gekommen, denn ein Baustamm lag einige Meter weiter quer über dem Weg.
20.3.11
Bärlauch im Auenwald
Nach einer wolkenverhangenen Woche war das Wetter wieder heiter. Nur war es mit knapp 11°C nicht ganz so warm, wie am letzten Sonntag. Ich ließ den Mittagsschlaf aus und startete deshalb schon um 13:30 Uhr los, um wieder im Auenwald herumzufahren.

Als ich den Wald erreichte, fiel sofort der Bärlauch auf. Bärlauch ist eine typische Pflanze des Leipziger Auenwaldes und sorgt im März und April für einen würzigen Duft.

Eine einzelne Pflanze im Größenvergleich mit einem Fuß Gr. 46.
Ich fuhr zunächst wieder zur Nahlebrücke. Die Wege dorthin waren bis auf die bekannte Holperstelle bei der Gartenanlage sehr gut befahrbar. An der Nahle selbst hatte sich im Laufe der Woche von der Brücke aus gesehen nicht viel verändert. Viele Menschen waren unterwegs, um die bisherigen Ergebnisse der Umgestaltung zu inspizieren.
Nach einer kurzen Pause, während der ich am Geländer gelehnt den Sattel nicht verlassen hatte, fuhr ich in Richtung Bahnhof Leutzsch. Der Weg durch den Tunnel unter dem Bahndamm war heute erstmals nicht mit Wasser bedeckt. Selbst der übrig gebliebene Schlamm war ziemlich fest.
Drüben machte ich eine kurze Pause, wozu ich mangels passender Anlehnstellen abstieg.
Dann ging es heimwärts. Von einer Brücke über einen neu gefluteten Bach aus sah ich in unmittelbarer Nähe einen Graureiher. Er bewegte sich allerdings weg und es ergab sich keine Gelegenheit zum Fotografieren. Auf dem Heimweg fuhr ich noch ein paar Umwege und kam gegen 15 Uhr an.

Als ich den Wald erreichte, fiel sofort der Bärlauch auf. Bärlauch ist eine typische Pflanze des Leipziger Auenwaldes und sorgt im März und April für einen würzigen Duft.

Eine einzelne Pflanze im Größenvergleich mit einem Fuß Gr. 46.
Ich fuhr zunächst wieder zur Nahlebrücke. Die Wege dorthin waren bis auf die bekannte Holperstelle bei der Gartenanlage sehr gut befahrbar. An der Nahle selbst hatte sich im Laufe der Woche von der Brücke aus gesehen nicht viel verändert. Viele Menschen waren unterwegs, um die bisherigen Ergebnisse der Umgestaltung zu inspizieren.
Nach einer kurzen Pause, während der ich am Geländer gelehnt den Sattel nicht verlassen hatte, fuhr ich in Richtung Bahnhof Leutzsch. Der Weg durch den Tunnel unter dem Bahndamm war heute erstmals nicht mit Wasser bedeckt. Selbst der übrig gebliebene Schlamm war ziemlich fest.
Drüben machte ich eine kurze Pause, wozu ich mangels passender Anlehnstellen abstieg.
Dann ging es heimwärts. Von einer Brücke über einen neu gefluteten Bach aus sah ich in unmittelbarer Nähe einen Graureiher. Er bewegte sich allerdings weg und es ergab sich keine Gelegenheit zum Fotografieren. Auf dem Heimweg fuhr ich noch ein paar Umwege und kam gegen 15 Uhr an.
13.3.11
Mit abgesägter Sattelstütze zur Nahle
Heute Nachmittag hatte ich in leipzig sturmfrei, was ich für eine etwas ausgedehntere Fahrt mit dem Einrad nutzen wollte. Das heitere Wetter mit +15°C lud dazu ein und in den letzten Wochen hatte es kaum geregnet, so dass kaum Schlamm zu erwarten war.
Zuvor machte ich mich an eine Bastelarbeit. Im vorigen August hatte ich die lange Sattelstütze gegen eine kurze ausgetauscht. Wenn ich die lange Stütze bis zum Anschlag in die Gabel steckte, saß ich etwas zu hoch. Die kurze steckte dann nur bis zur Sicherheitsmarkierung drin und ich saß ein wenig zu niedrig. Das war weniger störend. Das Einrad in Altenburg hat eine abgesägte lange Sattelstütze und damit einen optimalen Spielraum zum Einstallen der Sitzhöhe. In Leipzig hatte ich bislang keine Eisensäge zur Hand, um hier die lange Stütze zu kürzen.

Neulich fiel mir bei Conrad diese billige Fitschel in die Hände. Damit sägte ich die Sattelstütze in wenigen Minuten ab. Die Fitschel ging erstaunlich gut. Hätte ich nicht für möglich gehalten. Bei der Gelgenheit befasste ich mich mit einer Schwachstelle des Viscount-Sattels. Die Schrauben für die Kantenschoner stecken in einer Art Bauschaum und sitzen nicht fest. Nun habe ich mit einer Heißklebepistole Schmelzklebstoff reingedrückt. Mal sehen, ob es hält.
Mit der abgesägten Sattelstütze ließ sich die Sitzhöhe dann sehr schön einstellen. Bei der Fahrt hatte ich das erhabene Sitzgefühl, das ich von Altenburg gewohnt bin. Dieses Gefühl dürfte kaum dadurch entstehen, dass der Kopf ein paar Zentimeter höher liegt, sondern dadurch, dass ich die Beine etwas weiter nach unten ausstrecken muss.
Die Wegeverhältnisse waren sehr gut. Ich fuhr auf direktem Wege zu Nahle und brauchte nur zum Überqueren der stark befahrenen Friesenstraße und Hans-Driesch-Straße abzusteigen. Im Wald waren wegen dem schönen Wetter sehr viele Menschen zu Fuß oder mit Fahrrad und einige zu Pferd unterwegs. Einige Gruppen hatten das Ausmaß von Demonstrationen.

Die Nahlebrücke wählte ich als Endpunkt der Strecke. Der Wasserstand auf diesem Bild kann mit früheren Aufnahmen (s. 6.2.11 u. 15.1.11) verglichen werden. Zur Zeit wird die Landschaft umgestaltet und es werden alte Nebenflüsschen reaktiviert.
Danach fuhr ich in Richtung Bahnhof Leutzsch. Ich durchquerte den nassen Tunnel (s. 22.10.10). An der anderen Seite machte ich eine kurze Pause und fuhr dann heimwärts. Die Heimfahrt verlängerte ich etwas durch einen Umweg am Reiterhof vorbei und zwei Runden auf der Ausdauerstrecke vom 23.10.10. Dabei fuhr ich ca. 35 Minuten ununterbrochen. Die weitere Heimfahrt verlief ohne Besonderheiten.
Zuvor machte ich mich an eine Bastelarbeit. Im vorigen August hatte ich die lange Sattelstütze gegen eine kurze ausgetauscht. Wenn ich die lange Stütze bis zum Anschlag in die Gabel steckte, saß ich etwas zu hoch. Die kurze steckte dann nur bis zur Sicherheitsmarkierung drin und ich saß ein wenig zu niedrig. Das war weniger störend. Das Einrad in Altenburg hat eine abgesägte lange Sattelstütze und damit einen optimalen Spielraum zum Einstallen der Sitzhöhe. In Leipzig hatte ich bislang keine Eisensäge zur Hand, um hier die lange Stütze zu kürzen.

Neulich fiel mir bei Conrad diese billige Fitschel in die Hände. Damit sägte ich die Sattelstütze in wenigen Minuten ab. Die Fitschel ging erstaunlich gut. Hätte ich nicht für möglich gehalten. Bei der Gelgenheit befasste ich mich mit einer Schwachstelle des Viscount-Sattels. Die Schrauben für die Kantenschoner stecken in einer Art Bauschaum und sitzen nicht fest. Nun habe ich mit einer Heißklebepistole Schmelzklebstoff reingedrückt. Mal sehen, ob es hält.
Mit der abgesägten Sattelstütze ließ sich die Sitzhöhe dann sehr schön einstellen. Bei der Fahrt hatte ich das erhabene Sitzgefühl, das ich von Altenburg gewohnt bin. Dieses Gefühl dürfte kaum dadurch entstehen, dass der Kopf ein paar Zentimeter höher liegt, sondern dadurch, dass ich die Beine etwas weiter nach unten ausstrecken muss.
Die Wegeverhältnisse waren sehr gut. Ich fuhr auf direktem Wege zu Nahle und brauchte nur zum Überqueren der stark befahrenen Friesenstraße und Hans-Driesch-Straße abzusteigen. Im Wald waren wegen dem schönen Wetter sehr viele Menschen zu Fuß oder mit Fahrrad und einige zu Pferd unterwegs. Einige Gruppen hatten das Ausmaß von Demonstrationen.

Die Nahlebrücke wählte ich als Endpunkt der Strecke. Der Wasserstand auf diesem Bild kann mit früheren Aufnahmen (s. 6.2.11 u. 15.1.11) verglichen werden. Zur Zeit wird die Landschaft umgestaltet und es werden alte Nebenflüsschen reaktiviert.
Danach fuhr ich in Richtung Bahnhof Leutzsch. Ich durchquerte den nassen Tunnel (s. 22.10.10). An der anderen Seite machte ich eine kurze Pause und fuhr dann heimwärts. Die Heimfahrt verlängerte ich etwas durch einen Umweg am Reiterhof vorbei und zwei Runden auf der Ausdauerstrecke vom 23.10.10. Dabei fuhr ich ca. 35 Minuten ununterbrochen. Die weitere Heimfahrt verlief ohne Besonderheiten.
4.3.11
Nach Streik in der Gottge
Ich hatte mehr als zwei Wochen keine Gelegenheit gehabt, mit dem Einrad zu fahren. Die Wochenenden waren mit Veranstaltungen gefüllt und wochentags ging trotz schönem Wetter auch nichts. Heute brachte ein Warnstreik die Erlösung. Die Arbeit fiel aus und ich kam zeitiger nach Hause, als sonst. Kurz nach 15 Uhr gingen wir mit dem Einrad raus. Das Wetter war sonnig und mit 8°C verhältnismäßig warm. Ziel war das Walddreieck in der Gottge.
Der Weg an der Friesenstraße war trocken und angenehm zu fahren. Das galt auch für den Abschnitt im Wald.

Vom Abzweig zum Spielplatz aus machte Sylvia zwei Fotos von der Seite.

Der gute Zustand des Weges ist erkennbar. Der Reifen sinkt nicht ein. Auf dem nächsten Abschnitt ging es so leicht weiter. An etwa der Mitte wurde der Weg allmählich schlammig. Ich näherte mich einem Bereich, wo zuvor große Wasserlachen gestanden hatten.

Von diesen Lachen war nicht mehr viel übrig. Der Rest war eisbedeckt. Die klaren Nächte sind immer noch kalt und das Eis kann sich so regenerieren.

Das Eis erwies sich sogar als begehbar. Ohne wasserdichte, hohe Stiefel hätte ich diesen Test nicht gemacht. Das Eis war biegsam.
Kontrastprogramm zum Eis sind die vielen Blumen, die jetzt im Auenwald blühen.

Ein Krokus und links oben ein Schneeglöckchen.

Schneeglöckchen
Der Weg an der Friesenstraße war trocken und angenehm zu fahren. Das galt auch für den Abschnitt im Wald.

Vom Abzweig zum Spielplatz aus machte Sylvia zwei Fotos von der Seite.

Der gute Zustand des Weges ist erkennbar. Der Reifen sinkt nicht ein. Auf dem nächsten Abschnitt ging es so leicht weiter. An etwa der Mitte wurde der Weg allmählich schlammig. Ich näherte mich einem Bereich, wo zuvor große Wasserlachen gestanden hatten.

Von diesen Lachen war nicht mehr viel übrig. Der Rest war eisbedeckt. Die klaren Nächte sind immer noch kalt und das Eis kann sich so regenerieren.
Das Eis erwies sich sogar als begehbar. Ohne wasserdichte, hohe Stiefel hätte ich diesen Test nicht gemacht. Das Eis war biegsam.
Kontrastprogramm zum Eis sind die vielen Blumen, die jetzt im Auenwald blühen.

Ein Krokus und links oben ein Schneeglöckchen.

Schneeglöckchen
16.2.11
Bergab/Bergauf geht noch
Weil mein Kabelanschluss in Altenburg heute entstört werden sollte, war ich zeitig zuhause. Das Entstören ging sehr schnell und nun hatte ich eine Stunde Reserve. Das Wetter war schön sonnig und eine Fahrt mit dem Einrad bot sich an. Kurz nach 16:15 Uhr fuhr ich los. Ohne verkehrsbedingt absteigen zu müssen, gelangte ich in den Wald. Die Wege dort waren durch herausragenden Schotter leicht holprig, aber ansonsten eben und nicht sehr verschlammt. Trotz der leichten Erschütterungen saß ich bequem. Weil genügend Zeit war, hatte ich eine Radlerhose und hohe Stiefel angezogen, was ein angenehmes Fahren begünstigte.



An der Zschechwitzer Straße musste ich absteigen, weil ein Graben mit einer Behelfsbrücke mich am Weiterfahren hinderte. Kurz darauf stieg ich nochmal unfreiwillig ab, weil ich auf einem verschlammten Stein wegrutschte.
An der Gartenanlage am südlichen Waldrand fuhr aus dem Wald heraus, um zur Umgehungsstraße zu gelangen. Weil ich zurZeit alle handlichen Kameras in Leipzig liegen habe, versuchte ich ein paar Fotos mit dem Handy. Die Sonne schien noch und ich hielt das Licht für ausreichend.
Mit den Standardeinstellungen entstand dieses Bild. Die Bewegungsunschärfen vermitteln einen etwas unrealistischen Eindruck von Geschwindigkeit.

Wenn man auf dem Einrad sitzt, hat man die Hände frei und kann an den Einstellungen herumspielen. Im Sportmodus sieht es im Gegensatz zum vorigen Bild so aus, als würde ich stehen.

Auf einem Bild von hinten ist die vor mir liegende Strecke zu sehen. Es geht in eine Kurve.

Hier bin ich in der Kurve.
Vor mir schien der Mond (rechts oben).
Danach wurde es bergig. Mehr als 20 Meter war ich seit Frühjahr 2010 nicht mehr am Stück bergab oder bergauf gefahren. Nun ergab sich die Gelegenheit, zu testen, ob ich das noch kann. Nach der Kurve ging es bergab. Probleme kann es hier durch Angst oder mangelhafte Beherrschung des Einrads geben. Der Abhang hat als Besonderheit unten eine Rechtskurve. Nachdem ich diese durchquert hatte, saß ich noch auf dem Sattel. Es ging durch einen Tunnel und danach bergauf. Hier war es interessant, ob die Kondition reicht. Etwas ungewohnt fühlte sich die Neigung gegen die Straße an. Nach einer Weile hatte ich mich davon überzeugt, dass die Schieflage stabil ist und fuhr den Berg hoch. Dann hatte kalten Gegenwind. So einen Nordostwind gibt es selten. Die nun folgende lange Gerade war das einzige Stück der Strecke, wo ich hinterher froh war, dass ich es überwunden hatte. Im Wald war es dann wieder angenehm. Nach einer Dreiviertelstunde kam ich wieder zuhause an.
6.2.11
An der Nahle bei frühlingshaftem Wetter
In den letzten Tagen sind die Temperaturen über +10° gestiegen. Gestern hatte mich starker Wind vom Einradfahren abgehalten, heute waren die Bedingungen reif für eine Tour.
Ziel war die Nahle. An der Friesenstraße waren die Wege in Ordnung, keine Pfützen und nicht verschlammt. Morastiger wurde es auf der anderen Seite der Hans-Driesch-Straße. Während ich bei der Fahrt am Hochwasserwochenende vor drei Wochen hier abgestiegen war, zog ich es heute vor, den Sattel nicht zu verlassen.

Die Nahle führte heute deutlich weniger Wasser, als am 15.1.

Den Vergleich ermöglicht ein ähnliches Bild von damals.
Zwei weitere Vergleichsbilder:

Heute

15.1.2011
Nachdem wir die Nahle besichtigt hatten, begaben wir uns nach Hause.

Im Wald ist zu sehen, dass das Grün in den Startlöchern liegt. Viele Bäume tragen bereits grüne Knospen.
Ziel war die Nahle. An der Friesenstraße waren die Wege in Ordnung, keine Pfützen und nicht verschlammt. Morastiger wurde es auf der anderen Seite der Hans-Driesch-Straße. Während ich bei der Fahrt am Hochwasserwochenende vor drei Wochen hier abgestiegen war, zog ich es heute vor, den Sattel nicht zu verlassen.

Die Nahle führte heute deutlich weniger Wasser, als am 15.1.

Den Vergleich ermöglicht ein ähnliches Bild von damals.
Zwei weitere Vergleichsbilder:

Heute

15.1.2011
Nachdem wir die Nahle besichtigt hatten, begaben wir uns nach Hause.

Im Wald ist zu sehen, dass das Grün in den Startlöchern liegt. Viele Bäume tragen bereits grüne Knospen.
Abonnieren
Posts (Atom)

















