26.8.25

Weitere Feierabendfahrt bei sonnigem Wetter

Bei genauerem Hinsehen zeigte sich, dass der Videoschnitt mit Clip Champ doch zu merklichen Qualitätsverlusten geführt hatte. Deshalb wiederholte ich das mit dem Videoeditor des Handys. Damit kann man keine Stellen innerhalb des Videos herausschneiden, sondern kann nur enzelne Teile herauskopieren. So muss man das Video von vorn der anknabbern und anschließend von hinten zusammenkopieren. 

Praktisches Hilfsmittel dazu ist das remarkable. Damit kann man notieren, wieviel Zeit der aktuelle Schnipsel vom Ende des Muttervideos entfernt ist und mit dem Stift lassen sich auf der Timeline die Markierungen präziser verschieben, als mit dem Originalstift des Samsung S25 Ultra.

Einmal wunderte ich mich, dass der Stift plötzlich nicht mehr funktioniert. Als Ursache stellte sich heraus, dass das Handy Stifte nur akzeptiert, wenn der Originalstift nicht im Slot steckt.
 

 

Heute machte ich machte ich noch einmal so eine Aufnahme. Das Wetter war tagsüber sonnig gewesen und die Temperatur lag bei 24°C. 17:47 Uhr fuhr ich los. Bei dem sommerlichen Wetter hatte ich mit den Aigle kniefreie Stiefel angezogen. Aus dem Video ließen sich wieder Einzeölbilder gewinnen. Bei Anklicken erscheinen sie größer.





Wie gestern brachte Schräglage von der Kamera weg Glanz auf die Stiefel, wenn auch mit weniger Kontrast.

25.8.25

Einfache Videoschnitte

An diesem Montag kam ich gegen 17:45 von der Arbeit nach Hause, zog mich sofort um und setzte mich 17:52 für eine halbe Stunde aufs Einrad. Nach dem kalten Wochenende war es wie im gesamten August zu Wochenbeginn wieder wärmer und sonniger geworden. Bei 21°C war es noch nicht zu warm für das Fahren in Overkneestiefeln und ich hatte sie wieder angezogen.

 

Zu Beginn nahm ich Videos von Slaloms auf. Auf diesem Videozusammenschnitt ist erst ein gespreitzter, dann ein gerader Slalom zu sehen.

Nach einer Viertelstunde bekam ich noch Lust, ein Video vom Fahren im Kreis zur Gewinnung von Einzelbildern aufzunehmen. Zuhause probierte ich, mit Clip Champ die Lücken herauszuschneiden. Das klappte erstaunlich gut.

Ein paar Einzelbilder zog ich trotzdem heraus. Nach darauf klicken erscheinen sie größer.

Mehr Bilder sind nach Klicken auf den Link "Weiterlesen" unter dem Bild zu sehen (Web-Version). 

23.8.25

Drehung im Pendeln

Das Wetter hat zur Zeit einen 7-Tage-Zyklus. An den Wochenenden ist es kalt und zur Wochenmitte heiß. Auch in dieser Woche folgte der Temperatursturz am Freitag. Heute früh hatten wir auf der Sternwartenbaustelle eine Besichtigung, um weitere Maßnahmen abzuklären. Dabei fühlte ich mich zu dünn angezogen. Der Nachmittag war verregnet. Kniehohe Acquo und ein Regenschirm reichten bei Wind nicht aus. Nach 17 Uhr kam ich nach einem Arbeitseinsatz im PGH und einen Einkauf zuhause an und wollte nochmal aufs Einrad. Nun zog ich Overkneestiefel an. Das hatte ich nicht mehr gemacht, seit die Julikälte am 23.7. aufgehört hatte.

17:49 fuhr ich dann draußen los. Das Fahrgefühl in Overkneestiefeln ist nicht viel anders als mit kniehohen Acquo. Heute wollte ich mal die Knie in den Schäften haben und fand das wunderbar. 

Laut Uhr hatte ich schon vor Beginn der Fahrt die drei Fitnessziele erreicht. Die 6.000 Schritte fallen normalerweise nebenbei ab. Bei den anderen beiden Zielen ist es schwieriger. Eins davon ist, möglichst viel Energie zu verbrauchen. Das erscheint mir widersinnig und ich ignoriere es. Es ist fast, als würde man ein Auto gut finden, das besonders viel Sprit verbraucht. Zu Beginn der Fahrt zeigte die Uhr schon mehr als 12.000 Schritte an.

Ich hatte vor gehabt, eine 360°-Drehung im Pendeln mit dem Little Big Ben (26x2,15) Reifen von Schwalbe aufzunehmen. Vergleiche mit schmalen Reifen, mit denen das leichter geht, habe ich hier und hier beschrieben. Mit dem dicken Reifen sollte es etwas schwieriger sein.

Zunächst war ein Video nicht machbar. Menschen mit Kindern auf Inline-Skates hatten das Areal am Spatzennest bevölkert. Das war für das Einrad fahren unproblematisch. Videoaufnahmen wären aber wegen des Rechts am Bild schwierig. 

Ansonsten fühlte ich mich in den Overkneestiefeln bei dem windigen Wetter sehr wohl. Hier machte ich nach einer halben Stunde eine Pause und es schien zwischenzeitlich auch die Sonne. 

Pause 18:47: Im Stiefel spiegelte sich der weißblaue Himmel. 

Wenn ich eine Stunde Einrad fahre, zeigt die Uhr 4.000 Schritte Zugewinn an. Das war auch heute wieder so. Dieser Wert erscheint mir etwas wenig. Ziehe ich von einer Stunde fünf Minuten für Pausen ab, komme ich in den verbleibenden 55 Minuten auf 3.300 Sekunden Fahrt. Da käme ein Tritt auf ca. 0,8 Sekunden. Auch, wenn ich oft langsam fahre und mich dabei ausruhe, ist das wenig. Die Uhr unterscheidet, ob ich gehe oder Rad fahre. Vielleicht gibt es bei Rad fahren eine Umrechnung der Schrittzahl.


Die o.g. Menschen gingen kurz nach 19.00. So nahm ich doch noch Videos auf. Das Gelände lag schon im Schatten, aber die Stiefel brachten noch etwas Glanz rein. Um herauszufinden, wo ich am besten das Format ausfülle, fuhr ich einen gespreizter Slalom. Auf dem Video zählte ich die Steine ab und wusste, wo ich pendeln sollte. 

Ein Video vom Pendeln wollte ich noch unbedingt haben. Beim ersten Versuch musste ich absteigen. Solche Fails zeigen, dass Einrad fahren auch nicht sonderlich gefährlich ist, wenn etwas schief geht. Ich blieb stehen und mit den Stiefeln konnte mir kaum etwas passieren. Allenfalls könnten die Stiefel Kratzer von den Pedalen abbekommen. 

Ein paar Sekunden später fuhr ich erneut an die Markierung heran, pendelte die 360°-Drehung und fuhr weiter. 

Am Ende hatte ich 90 Minuten auf dem Einrad vebracht.

19.8.25

Gespreizter Slalom

Eine Untersuchung der Zahnärztin ging heute glimpflich aus. Obwohl ich zum ersten Mal in diesem Jahr dort war, musste nicht geklempnert werden. Gegen 19:30 kam ich danach zuhause an und hatte bei wunderschönem Wetter noch Lust, mich auf das Einrad zu setzen. Bei sommerlichen 27°C zog ich die vergleichsweise kurzen Equithéme-Stiefel an und fuhr 19:39 los.

Ich hatte die Idee, mal wieder einen seitlich gespreizten Slalom zu fahren. Das hatte zuletzt im Mai 2024 bei wesentlich größeren Längsabständen zwischen den Steinen gemacht.

Danach hatte ich nur die Längsabstände auf einen langen Schritt verkürzt und auf seitliche Spreizung verzichtet. Als erste Übung fuhr ich so einen linearen Slalom mit kurzem Längsabstand zwischen den Steinen. Das ist ziemlich einfach. Wenn man die Arme hebt, verlängert man das stehende Pendel wie bei einem Metronom. Wenn die passende Frequenz so eingestellt ist, kann man zwischen den Steinen hindurchschwingen und die Korrekturbewegungen kosten nicht viel Kraft. Ich fuhr auch mit ungefähr konstanter Geschwindigkeit und brauchte kaum Kraft für Bremsen und Beschleunigen.


Der gespreizte Slalom war dann Arbeit. Wenn ich auf einen Stein zu fuhr, wurde ich langsamer und beschleunigte dann wieder auf dem Weg nach innen. So vermied ich ein Ausbrechen wegen zu hoher Geschwindigkeit. Das war etwas grenzwertig und fühlte sich nicht sehr stabil an. Die Equithéme gehören zu den Stiefeln, in denen ich nicht so schnell Angst bekomme und so wackelte ich das mit Zuversicht fehlerfrei durch. 

Ich fuhr dann noch einige Zeit in Südost herum. Pausen machte ich nur wenige, wie hier 20:07. Die kurzen Vinylstiefel hatten sich wieder gut bewährt. Zwei Minuten später beendet ich das Fahren, um nicht viel von der kommenden klaren Nacht zu verpassen und war somit eine halbe Stunde auf dem Einrad.
 

17.8.25

Einfache Sattelstützenkamera

 

Knapp zwei Wochen hatte ich keine Gelegenheit mehr gehabt, mit dem Einrad zu fahren. Zwischenzeitlich hatte ich dienstlich in Bonn zu tun und drum herum waren verschiedene Kulturveranstaltungen.

Heute passte es mal wieder. Die Woche über hatte eine Hitzewelle Temperaturen über 30°C gebracht. Gestern hatte es sich abgekühlt und heute war bei 19°C angenehmes Einradwetter, als ich 12:34 losfuhr. Nach der langen Pause war es ein besonderer Genuss, wieder auf dem Einrad zu sitzen. 

Heute probierte ich eine kleine Kamera aus, die sich mit einem Gummi provisorisch an der Sattelstütze befestigen ließ.

Damit probierte ich zunächst zwei Videos in Südost.

 

Bei der ersten Fahrt probierte ich alle Elemente durch, bis auf das Umfahren der Bushaltestelle Pappelstraße. Die Qaulität der Videos erwies sich später als nicht sonderlich gut. Die Kamera kam mit dem Rendern nicht hinterher und helle Stellen sind ausgefressen. Die Qualität erinnert an die Kopfkamera vom vorigen Sommer.

Die Kamera ist weitwinkelig. Deshalb ist das Auf und Ab der Stiefel zu sehen. 

Die eingeblendeten Zeitangaben sind falsch. Ich fand erst im Nachhinein heraus, dass man Datum und Uhrzeit in eine Textdatei eintragen muss. Die Daten werden dann beim Einschalten der Kamera übernommen.

Ein zweites Video enthält eine Runde um das Buswartehäuschen.

Danach fuhr ich zum Wald. Es hatte lange nicht mehr geregnet und so war nicht mehr mit Schlamm zu rechnen. Das Video endet mit einem verkehrsbedingten Abstieg. Mit den Verhältnissen im Wald kam die Kamera nicht klar. Es entstand ein verpixeltes Rot-Weiß-Bild.

Auf der Paditzer Straße fuhr ich aus dem Wald heraus zur Brücke.

Handyfoto

Nebenher nahm ich mit der Handykamera ein Video-Selfie auf. 

Auf dem Foto ist die Sattelstützenkamera gut zu sehen.

Ich überquerte die Brücke, wendete unten auf dem Weg und fuhr wieder zurück.

Die Fahrt nach dem Verlassen des Waldes

13:19 machte ich eine Pause auf der Mauer am Spatzennest. Weil ich im Wald nicht abgestiegen war, glänzten die Stiefel noch fast wie frisch abgewischt. Bequeme Stiefel, wie hier die Aigle Coupé Saumur, vollenden das Wohlfühlen auf dem Einrad.

In der folgenden Zeit fuhr ich gemütlich in Südost herum und konzentrierte mich darauf, das Fahren fast meditativ zu genießen. 

Ab und zu machtre ich eine weitere Pause, wie 13:26 an einem Geländer. 

Dann zeigte die Uhr 5.200 Schritte an. Die 6.000 wollte ich noch voll machen.

13:43 waren die 6.000 Schritte als Pedaltritte gezählt. Danach machte ich eine letzte Pause und beendete nach 75 Minuten das Fahren.

4.8.25

Equithéme

 

Gestern und heute vormittags hatten wir wieder Weihnachtsmarktwetter: 15°C und Nieselregen. Nachmittags kam die Sonne raus und die Temperatur stieg fast schlagartig um 10°. Abends kam ich aus Leipzig zurück und machte mich gegen 18 Uhr zum Einrad fahren fertig. In der letzten Zeit hatte ich die Beine mit Stiefeln aus Naturkautschuk verwöhnt. Heute sollte mal wieder Vinyl dran sein. Die Wahl fiel auf die Equithéme. Die sind mit ihren kurzen Schäften gute Sommerstiefel. Zuletzt hatte ich sie vor knapp einem Jahr getragen. Sie sind immer noch weich und glänzen wie neu. Der Weichmacher tritt nicht aus. Bei anderen Plaste-Oberflächen ist das Austreten klebriger Substanzen äußerst lästig. Früher waren die Equithéme an den Füßen etwas eng. Inzwischen habe ich dünne Bambussocken, mit denen die Stiefel sehr bequem passen.

Im Keller fiel mir vor dem Start auf, dass der Sattel verdreht war. Bei der letzten Fahrt war mir schon aufgefallen, dass der Sattel mehr das linke Bein streift, als das rechte. 

18:25 saß ich auf dem Sattel. Die lange nicht mehr getragenen Stiefel machten sich sehr gut. Ich konnte alles sofort gut fahren, was ich seit der letzten Benutzung gelernt hatte.

Das Bild oben habe ich aus diesem Video entnommen, dass ich wenige Minuten nach Beginn aufgenommen hatte.

18:38 machte ich eine Pause auf der Mauer. Bei kurzen Stiefeln reiben die oberen Kanten vorn an den Beinen. Diese sind gerade so lang genug und blieben weiterhin bequem.
Vier Minuten später. 

Bei den 24°C blieben die Stiefel dauerhaft angenehm, Sommerstiefel. 

Nach etwas mehr als einer halben Stunde interessierte sich ein Mann für das Einrad fahren und wollte wissen, ob man auch bergauf fahren kann. Das zeigte ich mit dem schrägen Weg zum Buchenring.

Nach einer Drieviertelstunde beendete ich die Fahrt. 

1.8.25

Cloudspotting

Neulich wurde in einem Wetterbericht die Wetterlage bei uns mit einem Monsum verglichen. Die letzten drei Juliwochen waren verregnet und der 1. August begann auch mit Regen. Der hatte vormittags eine Tropfenmatrix an die Gitterstruktur des Wespenabwehrsystems angelegt. 

Der Nachmittag war dann heiter. Um 19:45 sollte eine Regenwolke Altenburg knapp nördlich streifen. 19:26 setzte ich mich auf das Einrad. Die Bedingungen waren wunderschön. Es war kühl und ein leichter Wind wehte.


Am Himmel zeigten sich prächtige Wolkenformationen als Vorboten der Schauerwolke.

 
Auch auf den Stiefeln - heute hatte ich die Aigle an - spiegelte sich die Szenerie.
 
 
Hier die Zuordnung, die beiden hellen Zweige der Wolken und ein dunkles Fenster. Weil das Wölbungsprofil des Stiefels ermittelbar ist, könnte daraus ein entzerrtes Bild gewonnen werden, ähnlich wie bei Bemühungen, Bilder von Gravitationslinsen zu entzerren. Bei den Stiefeln wäre das ein relativ sinnfreies Unterfangen. Schön ist eher, dass ich, wenn ich nach unten auf die Stiefel schaue, auch sehen kann, was sich oben und an den Seiten abspielt.

 
Die sonnenbeschienenen Teile der Wolken leuchteten noch weiß. Die Sonnenwende ist inzwischen sechs Wochen her. Die Sonne erreicht mittags nur noch eine Höhe wie am Ende der ersten Maidekade.

 
19:38 frischte der Wind merklich auf. 19:42 war die Regenwolke da. Weil sie wie erwartet nördlich vorbeizog, passierte außer Wind nicht viel. Wenige Tropfen spürte ich ab 19:44 auf der Haut und einzelne waren auf den Stiefeln zu sehen.

 
19:46

 
Im Süden schien unterdessen der Mond.

 
Beim Abzug der Regenwolke zeigte sich um 20:16 ein kontrastreiches Bild von dunkelblauen Wolken im Erdschatten und gelblichen, die noch Sonne abbekamen.
 
Dieses Schauspiel spiegelte sich deutlich auf den Stiefeln, hier sogar doppelt, einmal groß am Fußgelenk und einmal klein an der Spitze.
 
Cloudspotting vom Einrad aus ist ansonsten ziemlich einfach. Man sitzt aufrecht und bekommt den Kopf leicht hoch und wo die Hände herumhängen, ist egal. Vorausgesetzt, der Weg ist frei. Heute waren viele Menschen noch abends unterwegs, was Achtsamkeit erforderte. Dabei gibt es drei Vorteile: Man sitzt hoch und hat eine gute Übersicht, man kann sehr langsam fahren und kann auf engem Raum gut ausweichen.
 
Nach einer Stunde beendete ich das Fahren um 20:26. 
 

 

30.7.25

O.T.

Ein Paket brachte heute meinen Tagesablauf durcheinander. Ursprünglich wollte ich nach einem Dienst bei der Ukrainehilfe mal kurz in den Garten, danach in der Innenstadt einkaufen und dort etwas essen. Aus irgendeinem Grund wurde das Paket direkt in eine Filiale im Kaufland Südost geliefert und nicht direkt zu mir. Die Buslinien in Altenburg kann man sich als verbundene Hufeisen vorstellen (in der IT/TK als "Horseshoes" (offene Ringe) bekannt), die im Unterschied zu den Horseshoes nur in einer Richtung laufen. Wenn ich in der Pappelstraße einsteige, läuft das Hufeisen nordwärts bis zum Lindenaumuseum. Wenn ich in die Innenstadt möchte, muss ich das Hufeisen wechseln und in der Gabelentzstraße einsteigen. Nur in seltenen Fällen fährt ein Bus von Südost ins Stadtzentrum durch. Dann läuft das Hufeisen über die Innenstadt bis nach Hause zurück. Das Kaufland liegt zwei Haltestellen vor zuhause. Gegen die Richtung der Hufeisen hilft nur individuelle Fortbewegung. Zu Fuß hat man dabei guten Karten. Alles andere ist umständlich. Zum Ausgleich für dieses Gewusel ist Altenburg eine schöne alte Stadt mit vielen Museen und Galerien. 

Den Plan mit der Innenstadt gab ich auf, nachdem ich kurz vor 18:30 zuhause ankam. Das Wetter erschien einradfreundlich. Also fuhr ich nochmal los. Start war 18:47. Vormittags hatte es geregnet. Auf eine Waldtour hatte ich deswegen keine Lust. An Stiefeln hatte ich seit langem einmal wieder kurze Acquo auf dem Einrad an. In diesem Jahr hatte ich bisher nur die Overkneeversion Lissabon+ an gehabt. Die kurzen hatte ich in der Zwischenzeit bei Regenwetter gerne zu Fuß getragen. Sie fühlen sich wie Sandalen an (vgl. 22.7.) und sind dabei wasserdicht.

Für Schotterstrecken im Wald sind diese Stiefel etwas dünnwandig. Für Südost sind sie sehr gut geeignet. Man kann damit gut Kurven fahren.


 

Auf dem noch sonnenbeschienen Teil des Parkplatzes am Spatzennest nahm ich ein Video auf. 

Daraus vier Einzelbilder (heute hat Blogger nicht verkehrt herum sortiert).

Die Fahrt herunterwärts

Der Abstieg aus der Nähe: Der in Fahrtrichtung rechte Fuß steht noch auf der Pedale.
Jetzt sind beide Füße in der Luft und das Einrad kippt mich nach vorn ab.
Sicher aufgesetzt
Pause 19:08. Die Pausenmauer lag nun im Unterschied zum ersten Bild im Schatten. Zehn Minuten später beendete ich das Fahren.
 

29.7.25

Schlammtest im Wald

 

Vor 2020 hatte ich bei Blogger oft das Problem, dass die Bilder verkehrt herum einsortiert wurden. Dann musste jedes Bild einzeln hochgeladen werden. Zwischenzeitlich war das Problem jahrelang weg. Seit ein paar Monaten ist es wieder da. Der heutige Post enthält nur drei Bilder. Aufnahmezeitpunkte, Bearbeitungszeiten und Dateinamen sind in der richtigen Reihenfolge. Trotzdem wurden wurden die Bilder immer verkehrt herum einsortiert, egal, ob ich sie mit Drop&Drag reingezogen hatte oder ausgewählt hatte. Auch die Reihenfolge des Anklickens mit der Maus hatte keine Auswirkung. Ich weiß nicht, ob das ein Bug ist oder eine Methode, User zu bekämpfen, die zu viele Bilder auf einmal einkippen. 

Nach einem grauen Montag war der Dienstag in diesem nasskalten Sommer, der an die 70er Jahre erinnert, sonnig. Bei 22°C und Wind war trotz der Helligkeit nicht unbedingt Badewetter, aber wunderbares Einradwetter.

18:05 saß ich auf dem Sattel. Bis dahin hatte ich nur wenig Bewegung gehabt. Ich hatte Homeoffice gemacht und war nur mal kurz draußen, um Bier zu holen. Das waren weniger als 2000 Schritte. Auf dem Einrad wollte ich auf die empfohlenen 6000 Schritte kommen und mich eine Stunde bewegen. Das Einrad ist sehr gut dazu geeignet. Ich bin ein relativ bewegungsfauler Genussmensch, der sich auf einem Einrad sehr wohl fühlt. Damit das Ding nicht mit mir drauf nicht umfällt, muss ich ein wenig in die Pedalen treten. 

Ursprünglich hatte ich nicht vor, in den Wald zu fahren, weil ich dort nach dem Regen der letzten Wochen mit Schlamm rechnete. Nach zehn Minuten fur ich dann doch los. Ein Versuch könnte nicht schaden.


Im Wald gab es dann Schlamm. Auf einem leicht zu fahrenden Abschnitt machte ich während der Fahrt ein Foto. Tiefer in den Wald zu fahren erschien mir anstrengend und ich wendete auf der nächsten Gabelung. Nach acht Minuten war ich am Spatzennest zurück. Um die eingangs genannten Ziele zu erreichen, hatte ich noch eine knappe Dreiviertelstunde auf dem Einrad zu verbringen. Das tat ich dann auch. 19:00 zeigte die Uhr 6000 Schritte an. 19:05 war die Stunde um und ich fuhr nach Hause. 

27.7.25

Wunderbares Licht vor dem Endspiel

Die Zeit von Freitag Abend bis Sonntag früh hatte ich im Erzgebirge verbracht, wo wir den Geburtstag eines meiner Brüder gefeiert hatten. Dort lagen die Temperaturen merklich unter 20°C. Meistens war der Himmel grau und hin und wieder regnete es. Nur der Endgegner - kalter Wind - hielt sich zurück. So konnten wir uns trotzdem draußen aufhalten.

Nach der Rückkehr war in Altenburg heiteres Wetter mit ungefähr 24°C. Ich wartete noch ein paar schauerverdächtige Wolken ab und setze mich dann 15:19 auf das Einrad. Die Feier hatte keine Spuren hinterlassen. Ich fühlte mich wohl auf dem Einrad und konnte alles entspannt fahren.  Ab 15:30 nahm ich Videoschnipsel vom Fahren auf den abschüssigen Zugangswegen zum Parkplatz am Spatzennest auf. Der erste Teil zeigt die gegenüberliegende Seite im Gegenlicht

Auch wenn das Fahren sehr angenhem war und leicht fiel. machte ich hin und wieder eine Pause auf der Mauer. Ich hatte wie bei der letzten Fahrt die Aigle Coupé Saumur an. Superbequem und sehr gut für das Einrad geeignet.
  

Slaloms fahre ich gerne auf nassem Boden. Das sieht auch wegen der Leichtigkeit auf glttem Boden etwas anmutiger aus (s. Video im Post vom 12.7.) Um etwas Abwechslung zu haben, fuhr ich heute mal wieder einen Slalom auf trockenem Boden. Bei dem Video habe ich die Wenden herausgeschnitten, um Stellen zu vermeiden, an denen nichts von mir zu sehen ist. 

Die Lichtverhältnisse waren zu diesem Zeitpunkt konstant schön. Die Sonne schimmerte durch eine dünne Wolke. Dadurch ist das Video weder kontrastarm duster, noch übermäßig kontrastreich mit schwarzen oder ausgefressenen Stellen. 

Nach einer Stunde beendete ich das Fahren. So blieb noch etwas Zeit bis zum spannenden Endspiel der Fußball-EM der Frauen. Wegen diesem ist der Post auch kurz geworden.

 

23.7.25

Abendrunde mit Reflexionen

Das Tiktok-Experiment von gestern hatte zum Ergebnis, dass das Reel, das dem vom Sonnabend stark ähnelte, nicht so viele Views und Likes brachte. Es bewegte sich eher im normalen Bereich. 

Heute kam ich ca. 18:30 nach Hause, zog mich schnell um und setzte mich 18:39 draußen aufs Einrad. Das Wetter war sonnig und bei 24°C hatte ich mit den Aigle wieder kurze Stiefel angezogen. Gleich zu Beginn machte ich erstmal eine Pause auf der Mauer am Spatzennest. Der Schatten kletterte zu dieser Zeit gerade die Mauer hoch und über den im Bild linken Stiefel lag die diffuse Schattengrenze. Das Schatten werfende Dach war ca. 40 Meter entfernt.

Ein Teil des Parkplatzes lag noch im Sonnenschein. 
Den nutzte ich noch für ein paar Aufnahmen.
Bei der tief stehenden Sonne war der Einfallswinkel für Reflexionen an senkrechten Flächen ziemlich spitz und es kam an den Stiefeln reflektiertes Licht an der Kamera an. Bei höherem Sonnenstand sind die Stiefel an den Seiten einfach schwarz.
Nach ein Bild vom Kreis links herum
Dann fuhr ich eine Ellipse. Hier der nahezu gerade Abschnitt zwischen den Brennpunkten.
Beim Einschwenken nach links erreicht die Reflexion am Stiefel das Maximum und eine Falte über dem Knöchel ist schön zu erkennen.

22.7.25

Kaltlufttropfen

 

Mitteleuropa hatte von der Julihitze zu Beginn etwas abbekommen, was zu katastrophenartigen Waldbränden geführt hatte. Dann kam das typisch deutsche Sommerwetter. Ein Kaltlufttropfen hat sich auf das Hoch gelegt und für Kälte und Regen gesorgt. Wer es warm und sonnig haben wollte, konnte nach Norwegen ausweichen. Händerler*innen und Kneipen, die noch Glühwein im Angebot hatten, konnten dieses Getränk absetzen und Weihnachtsmarktfeeling verbreiten. Hin und wieder hatte ich auch überlegt, meine Notreserve anzureißen. Noch ist sie unberührt.

Der  heutige Dienstag war weniger schauerlastig als morgens gedacht. 18:22 Uhr ging ich mit dem Einrad raus. Da war gerade ein Regenschauer vorbei. Dabei hatte es sich auf 21°C abgekühlt. Das war kühl genug für Overkneestiefel. Der Schauer hatte sich verzogen und die Stiefel glänzten in der Sonne. Ich fand es trotzdem gut, sie angezogen zu haben, denn es lässt sich sehr gut damit fahren.

 

Wenig später nahm ich ein paar Bilder vom Fahren im Kreis auf. 

Der Abstieg hat begonnen.
Aus dem Kreis heraus lande ich schräg.
Anstatt einen Ausfallschritt zur Seite machen zu müssen, setzte ich danach das rechte Beim über Kreuz. So blieb ich im Blickfeld.

Am Sonnabend hatte ich ein Video von Hin- und Herfahren auf dem abschüssigen Weg zwischen dem Parkplatz am Spatzennest und dem Buchenring aufgenommen. Gelegentlich teile ich solche Videoschnipsel auf Tiktok. Das vom Sonnabend brachte ungewöhnlich viele Views und Likes. Deswegen versuchte ich, das nachzubauen, wobei ein blaues T-Shirt und viel höhere Stiefel dafür sorgen sollten, das es nicht wie eine Kopie aussieht.

Beim ersten Versuch fuhr ich rechts aus dem Bild. Zur Gewinnung von Einzelbildern war es trotzdem geeignet.

 

Abwärts ist es schön entspannt.

Schließlich der Abstieg. Die Acquo fühlen sich an wie Sandalen. Vor den Fußgelenken gibt es verstärkte Streifen. Sonst ist das Material weich. Ein guter Kompromiss. Ich kann in diesen Stiefeln herumlaufen, als hätte ich Sandalen an und bekomme keine nassen Füße. Und auf dem Einrad sorgen die Streifen vor den Fußgelenken dafür, dass ich entspannt fahren kann. Die Sohlen sind sonst ideal. 

Auf Waldwegen mit Schotter sind dann Stiefel mit steiferen Schäften besser. Da müsste mal etwas entwickelt werden, was vorn über die Knie reicht und hinten an den Kniekehlen endet oder dünner wird.


Beim dritten Versuch sah das Video aus, wie das Minivirale auf Tiktok vom 18.7. Mal sehen, welche Effekte der Nachbau hat. Damit es nicht wie dasselbe aussieht, habe ich ein anderes T-Shirt und viel höhere Stiefel an. 
 
Nach einer Stunde hörte ich auf zu fahren. Später gab es noch ein Gewitter.