29.9.09

Herbstwetter

Die Zahnärztin hatte einen Zahn schnell geklempnert und so blieb kurz nach 18 Uhr noch etwas Zeit für eine Fahrt bei Tageslicht.
Heute ist auch vom Wetter her der Herbst angebrochen. Es war stark bewölkt, windig und kühl. Allerdings kam es nicht so schlimm, wie angekündigt. Es blieb von einzelnen Regentropfen abgesehen zunächst trocken. So waren die Bedingungen gar nicht so übel. Mit Jacke und hohen Stiefeln saß es sich ziemlich behaglich auf dem Einrad und die Wege im Wald waren trocken. So war das Fahren ein leichtes Vergnügen ohne Anstrengung. Auf den Wegen liegt schon einiges Laub, doch es stört noch nicht beim Fahren. Zahlreiche Kastanien und Eicheln machten sich mit Knacken bemerkbar, wenn ich darüber fuhr.
Ich fuhr durch den Wald zur Zwickauer Straße, machte dort eine kurze Pause und fuhr dann zurück. Die Dämmerung war schon vorangeschritten und auch Zeitmangel ließ keine längere Tour zu. Das war am Ende sogar gut so, denn als ich wieder in Südost ankam, begann es zu regnen. Auf der kurzen Reststrecke war der Regen nicht mehr wirksam. Zuhause waren nur ein paar Tropfen an den Stiefeln zu sehen.

22.9.09

Letzte Sommerfahrt 2009

Der Herbst beginnt heute 23:18 MESZ. Der letzte Sommernachmittag dieses Jahres zeigte sich von bestem Wetter. Als ich gegen 17:45 Uhr losfuhr schien die Sonne und das Thermometer zeigte noch 22°C. In Altenburg hatte es seit einer Woche nicht mehr geregnet. So ließ ich die Stiefel heute weg und fuhr mit Turnschuhen.
Seit der letzten Fahrt waren wieder zwei Wochen ins Land gegangen. Der September ist zeitmäßig ein schwieriger Monat. Bis jetzt habe ich das Fahren durch diesen Trainingsmangel noch nicht verlernt. Im Herbst werden die Gelegenheiten hoffentlich wieder häufiger. Wegen der zeitig einbrechenden Dämmerung wird dabei die Möglichkeit von Vorteil sein, in Leipzig zu fahren.
Auf dem Weg durch Südost zum Wald begegnete ich einem Bürger, der davon überzeugt war, dass Einradfahren verboten sei. Die nächsten Leute waren besser drauf und schienen sich keine Gedanken um Verbote zu machen.
Ich fuhr dann durch den Wald zur Paditzer Straße, an der Umgehungsstraße weiter und von Süden her in den Wald zurück. Dann nahm ich den Weg am Krankenhaus vorbei zur Zschechwitzer Straße und dann ging es weiter nach Südost zurück.

7.9.09

Waldrunden

Seit meiner ersten Fahrt in Leipzig sind zwei Wochen vergangen und meine letzte Fahrt in Altenburg lag vier Wochen zurück. Heute hatte ich einmal wieder Gelegenheit, in Altenburg zu fahren.
Nach einem regnerischen Wochenende war das Wetter sonnig und als ich losfuhr, war die Temperatur mit 21-22°C angenehm. Der Aufstieg und das Fahren klappten problemlos. Anscheinend hat es noch keine negativen Folgen, dass ich nur noch wenig Zeit zum Fahren finde.
Ich fuhr zunächst ohne Ziel in den Wald. Der Regen hatte nur wenig Schlamm hinterlassen und das Rad rollte leicht. Ich fuhr bis zur Zwickauer Straße und machte dort eine kurze Pause, die ich auf dem an den Absperrbalken gelehnten Einrad verbrachte.


Hier ist eine perspektivisch verzerrte Aufnahme davon.

Zu einer Fahrt zum Märchenbrunnen hatte ich keine Lust und hatte die Idee, etwas zum entspannten Dauerfahren zu suchen. Die langen Strecken sind dafür nicht so gut geeignet, weil man Straßen überqueren muss. Die engen Kreisfahrstellen an der Umgehungsstraße sind dagegen etwas anstrengend. Naheliegend war es, den Berg am Krankenhaus herunterzufahren und den dazu fast parallelen, aber flacheren Hauptweg wieder hochzufahren. Das ergibt eine Runde von ein paar Hundert Metern. Mit dem Einrad ist man von der Zwickauer Straße aus in weniger als fünf Minuten dort.


Das Gefälle des Weges am Krankenhaus ist bergab sehr angenehm. Man kann sich wunderbar auf dem Sattel ausruhen. Nur in der Mitte muss man auf ein paar Wurzeln und Rinnen achten. Unten ist eine Spitzkehre, die man mit etwas Schwung am besten zu fahren ist, weil es dann bergauf geht. Die Bergauffahrt ist insgesamt nicht anstrengend und wird schnell genug von der Ausruhpause bergab abgelöst.
Die Runde fuhr ich dreimal in gemütlichem Tempo und war damit ungefähr eine halbe Stunde beschäftigt. Danach fuhr ich nach Hause.

23.8.09

Erste Fahrt in Leipzig

Am letzten Sonntag hatte ich bei Sylvia (die "Steinziege" aus vorangegangenen Posts) in Leipzig ein 26"-Einrad stationiert, um auch in Leipzig fahren zu können. Am Freitag besorgte ich noch ein paar Turnschuhe, die gut zum Fahren geeignet sind. Heute gab es die erste Gelegenheit zur Testfahrt.
Sylvia wollte in einem Waldstück bei Altlindenau die Landschaft malen und ich nutzte die Wege zum Testen. Das Qu-Ax Luxus 26" wird mit einer ziemlich langen Sattelstütze geliefert. Eine sehr kurze liegt für kleinere Personen bei. Ich hatte die lange Stütze bis zum Anschlag reingesteckt und nutzte das Geländer der Brücke, die Sylvia als Malstandort auserkoren hatte, als Starthilfe. Das Anfahren klappte ohne Probleme. Von Vorteil ist, dass das neue Einrad 152er Kurbeln hat, wie das in Altenburg. Ich saß nur sehr hoch und musste fast auf Zehenspitzen fahren. Das fühlte sich zunächst schön an. Nach ein paar hundert Metern wurde es aber holprig und ich musste absteigen. Der freie Aufstieg klappte dann nicht. Doch ich konnte die Sattelstütze auch ohne Absägen mit etwas Gewalt noch ein bis zwei Zentimeter weiter reinschieben. Dann klappte der Aufstieg.


Mit dieser Endsattelhöhe kam ich zu Brücke zurück und Sylvia machte ein Foto.


Sie war mit ihrem Aquarell inzwischen vorangekommen. Das Bild wird bald in ihrem Blog Sylvias Malerei erscheinen. Im Hintergrund ist das Einrad zu sehen. Die Pedalen habe ich durch BMX-Pedalen ersetzt, wie ich sie auch in Altenburg nutze. Ansonsten ist alles original. Dieses Einrad ist merklich leichter, als das in Altenburg, weil Felge und andere Teile aus Aluminium bestehen. Der Sattel ist kürzer und breiter, als der Viscount. Dadurch ist das Fahrgefühl etwas anders.

11.8.09

Auf Nebenwegen im Wald

An den letzten Tagen war das Wetter heiß. Gestern brachten Gewitter Abkühlung. Passend dazu hatte ich heute etwas Zeit für das Einrad. Zunächst erwog ich, die alte Münsaer Straße herunter und dann an der Umgehungsstraße zu fahren. Das verwarf ich, weil es schon etwas spät war. So fuhr ich ziellos in den Wald und bekam dort Lust, Nebenwege zu fahren. So fuhr ich zunächst zum Wiesendreieck. Die Wegeverhältnisse haben sich dort nicht verbessert. Ich umrundete das Dreieck zwar ohne Abstiege, aber der richtige Genuss stellte sich nicht ein. Ich fuhr zurück zum Nebenweg und diesen herunter bis zum Waldrand. Weil es relativ steil hinab ging, blieb ich an Holperstellen nicht hängen. Unten wurde es jedoch schlammig, wodurch sich die Kurven nicht mehr präzise fahren ließen. Es ging aber gut.


Dann stand ich an einem Hang am Waldrand, den ich früher einmal mit Genuss heruntergefahren war. Unten sah der Weg schön bequem aus.


Während der bisherigen Fahrt hatte sich klebriger Schlamm am Reifen gesammelt. Die Stiefel hatten bis dahin ununterbrochen auf den Pedalen gestanden und nichts vom nicht spritzenden Schlamm abbekommen.


Ich schob das Einrad bergauf. Zum Fahren war der Weg zu steil. Im mittleren Bereich war der Weg grasbewachsen und seitlich abgestuft. Das würde wohl nicht ganz so einfach werden.


Weiter oben war der Weg zwar schmal, aber eben. Oben startete ich. Der schmale Weg war angenehm, nicht holprig, ich saß bequem und kam leicht voran. Der Grasabschnitt war auch nicht so schlimm. Einmal wurde es schwierig, als ich seitlich eine Stufe höher fahren musste. Das klappte aber auch. Im unteren Bereich war der Weg dann erwartungsgemäß wieder bequem.

Um wieder auf einen fahrbaren Weg zu kommen, musste ich das Einrad ein Stück bergauf schieben. Unterhalb des Wiesendreiecks nutzte ich einen seitlichen Abzweig, um mich wieder auf den Sattel setzen zu können. Auf der Rückfahrt zum Hauptweg rutschte ich in einer verschlammten Kurve so sehr weg, dass ich absteigen musste. Ich fuhr dann kurz auf der Paditzer Straße und bog auf einen schmalen Weg im Wald in Richtung Südost ab. Der Weg war zunächst leicht zu fahren. Das Humus wurde dann allmählich tiefer. Schließlich hatte ich keinen Schwung mehr, um über Holperstellen zu kommen und stieg ab. Weil ich nicht sehr weit gekommen war, fuhr ich zurück und probierte einen parallelen Weg am Waldrand außerhalb des Waldes. Das ging zunächst gut. Mit den hohen Stiefeln streifte ich ungestraft Brennnesseln und brauchte mich auch nicht um Zecken zu sorgen. Allmählich wurde der Weg holprig, bis er zu holprig war. Ich war nun aber nicht weit von der Wegmitte entfernt, an der die "Downhillstrecke" von vorher beginnt.


Ich schob das Einrad zu einer Bank und machte eine kurze Pause. Dabei stellte sich heraus, dass die Stiefel trotz Schlamm völlig sauber geblieben waren.

Dann nahm ich einen Querweg, der zum üblichen Hauptweg zurückführt. Diesen Weg hatte ich noch nie geschafft. Heute klappte es. Ich fuhr dann noch durch den Wald zur Zwickauer Straße, machte dort eine kurze Pause und fuhr anschließend nach Hause, wo ich nach etwas mehr als einer Stunde Gesamtfahrzeit ankam.

3.8.09

Kurze Abendfahrt

Heute war ein kühler Tag. Auf dem Heimweg von der Feuerwehr bekam ich Lust auf eine kurze Fahrt. 19°C war eine Temperatur, die gut geeignet war, um einmal wieder mit den Reitstiefeln zu fahren. Damit geht es immer am besten. Sie stehen sicher auf den Pedalen, stützen die Fußgelenke, man kann die Beine eng zusammenhalten, ohne die Knöchel abzuschaben u.a.
Gegen 20:45 fuhr ich los. Die Dämmerung war schon fortgeschritten. Im Wald herumfahren machte nicht viel Sinn. An einer Kurve versuchte ich, über einen Nebenweg zu wenden. Der wurde am Ende zu holprig und ich musste absteigen. Dabei spürte ich einen Pedaltreffer an der Wade. Ohne Stiefel wäre das evtl. schmerzhaft gewesen.
Schließlich fuhr ich noch etwas auf dem Sechseck-Gelände herum. Ein paar Biertrinker, die sich bei der milden Abendluft im Freien aufhielten, zollten Respekt. Wegen Zeitmangel fuhr ich nach einer Viertelstunde wieder nach Hause.

30.7.09

Nach der Sonnenfinsternis zum Märchenbrunnen


In der letzten Nacht kam ich von der Sonnenfinsternisreise aus China zurück. Weil ich noch bis zum Wochenende Urlaub habe, ergab sich ein gleich heute eine Gelegenheit, mit dem Einrad zu fahren. Bei 26°C war das Wetter ziemlich angenehm, denn es wehte ein frischer Wind. Außerdem bin ich von China noch ganz andere Temperaturen gewohnt.
Ich fuhr zum Märchenbrunnen. Die Waldwege waren trocken. Allerdings muss es in den letzten Tagen stark geregnet haben, denn die Wege sind von Rinnen zerfurcht. Bei der Trockenheit fuhr ich nicht mit Stiefeln. Das hatte den Nachteil, dass der Reifen Steinchen in die Turnschuhe schaufelte. Ansonsten war die Fahrt angenehm und bequem.
Etwas schwierig wurde das Fahren auf dem Weg vom Turm der Jugend zum Großen Teich kurz vor der Gabelung an der Waldausfahrt. Die Querrinnen waren sehr tief und ich hatte ein Bisschen Mühe, mich auf dem Sattel zu halten.


Der Märchenbrunnen ist vollständig mit kleinen Wasserlinsen bedeckt.


Aus der Nähe sehen diese Wasserpflanzen so aus.


An Tieren war wegen der dichten Pflanzenschicht nicht viel zu sehen. Immerhin zeigte sich ein Frosch.


Oben auf der Säule wächst ein Grasbüschel. Aus dem passenden Blickwinkel betrachtet, verleiht es dem Steinkopf eine Frisur.
Auf der Rückfahrt wollte ich nicht bergauf durch die tiefen Rinnen fahren und nahm daher zum Turm der Jugend den alternativen Weg am Waldrand. Hier waren die Rinnen tatsächlich flacher und ich konnte durchfahren, ohne abzusteigen. Nach dem Überqueren der Zwickauer Straße fuhr ich ohne weitere Abstiege nach Hause.

15.7.09

Vor der Sonnenfinsternis 09

Das Foto im letzten Post diente der Vorbereitung auf die Sonnenfinsternis am nächsten Mittwoch. Während ich im vorigen Jahr wegen so etwas nur fünf Tage weg war, dauert die Expedition diesmal zwölf Tage. Es wird also eine längere Pause beim Einradfahren geben. Heute war fuhr ich vielleicht zum letzten Mal vor dem Abflug.
Das Wetter ist in dieser Woche zur Abwechselung schwülwarm. Heute ließ es sich draußen aushalten, weil ein kräftiger Wind wehte. Wegen Zeitmangel war keine große Tour drin. So fuhr ich durch den Wald zur Paditzer Straße, dann weiter zur Umgehungsstraße und auf dem Radweg zur Zwickauer Straße und durch den Wald nach Hause. Diese Tour dauerte eine knappe Dreiviertelstunde und ich fuhr ohne Unterbrechung durch.
Wenn ich von der Sonnenfinsternis zurück bin, werde ich ein Einrad bei der Steinziege stationieren. Dann wird es wahrscheinlich wieder häufiger Fahrberichte geben, auch von völlig anderen Strecken.

5.7.09

Hitze

In dieser Woche hatten wir schwülwarmes Wetter. Das hielt auch an, als ich am gestrigen Sonnabend einmal Zeit für das Einrad hatte.
Tagsüber war noch Einiges zu erledigen. U.a. war ich im Mauritianum, um die Astrofotoausstellung im Endausbau zu dokumentieren. Zur Eröffnung waren drei Bilder noch nicht fertig. Die Ausstellung ist noch bis zum 26. Juli zu sehen. Der Eintritt ins Museum ist in dieser Zeit frei.


Danach fotografierte ich die Sonne, um die Livebildfunktion der Canon EOS1000D auszuprobieren. Dabei wird der Spiegel schon beim Fokussieren hochgeklappt und man kann mit dem Display manuell scharfstellen. Eine Lupenfunktion erleichtert das sehr. Auf dem Bild sind sogar Sonnenflecken zu sehen. Die waren in den letzten Jahren sehr rar.

Nach dem Abendbrot setzte ich mich auf's Einrad. Draußen waren immer noch 26°C. Deshalb verzichtete ich zum ersten Mal in diesem Jahr temperaturbedingt auf Stiefel und zog auch eine kurze Hose an. Ich fuhr nur eine kurze Tour durch den Wald zur Umgehungsstraße und zurück. Im Wald waren die Wege nach den Gewittergüssen verschlammt, die schwüles Wetter mit sich bringt. Ich musste auch vielen Nacktschnecken ausweichen. So waren die Bedingungen nicht ganz optimal. Spaß machte das Fahren trotzdem.
Kurz, nachdem ich wieder zuhause angekommen war, begann das nächste Gewitter.

27.6.09

Wenig Licht

Der Sommer begann trübe und regnerisch. Heute ist ein sehr trüber Tag. Die Bewölkung ist sehr dicht und es ist finster, wie im Winter. Wenigstens regnet es bis auf etwas Niesel nicht. Diesen Umstand nutzte ich zu einer kurzen Fahrt an der Umgehungsstraße. Viel Zeit blieb nicht. Deshalb ist der Bericht heute nur kurz und nicht bebildert.

19.6.09

Bilder vom Dienstag

Der Astrotreff, ein betrieblicher Fahrradausflug und die gestrige Gewerkschaftsversammlung haben mich davon abgehalten, die Bilder vom Dienstag zeitnah einzustellen. Jetzt sitze ich am Rechner der Steinziege und hole es nach.

Wie schon geschrieben, hatte ich vor dem Treffen des Astrovereins nicht viel zeit zum Fahren gehabt und ich wollte dort auch nicht verschwitzt und abgeschlafft hingehen. Deswegen wählte ich die entspannendste Tagstrecke: Die zur Brücke über die Umgehungsstraße. Im Wald war es sehr schlammig. Ich musste aber nicht lange durch den Schlamm fahren, weil ich schon auf der Paditzer Straße den Wald verließ.

Weil ich hier lange keine Fotos gepostet hatte, wollte ich mal wieder ein bewegungsmeldergesteuerte Aufnahmen mit der Caon IXUS 80 und CHDK machen. Die alte Stelle unterhalb der Brücke schied aus, weil die letzten Bilder von dort stammen. So probierte ich, hinter der Brücke auf der Wegegabelung im Kres herum zu fahren. Dort sind die Lichtverhältnisse auch besser. Nur ist dort wesentlich weniger Platz. Deshalb drehte ich zunächst eine Proberunde, um zu prüfen, ob es nicht zu wackelig aussieht. Die Gabelung ist sehr eben und weist keine Holperstellen auf. So kann man ziemlich entspannt und ohne großes Rudern die Kurven eng fahren. So startete ich die Kamera. Die erste Serie lief ohne Auslöseverzögerung. Sämtliche Bilder erscheinen nach Anklicken vergrößert.


Das erste Bild sieht etwas kurios auf. Hier habe ich mich nach dem Aufstieg gerade hingesetzt und bin noch dabei, in die angenehmste Sitzposition zu rutschen. In diesem Moment steht das Einrad still und das Bild weist keine Bewegungsunschärfen auf.


Hier fahre ich die Kreise im Uhrzeigersinn. Bei den zuvor links herum gefahren Runden hatte die Kamera immer zu früh ausgelöst.


Hier beginne ich gerade den Abstieg (s. 16.6.). Hier bin ich noch in der Rücklage vom Abbremsen und nehme gerade den linken Fuß von der Pedale.

Die nächsten fünf Bilder sind eine Sequenz vom nächsten Aufstieg.









Bei dieser Serie hatte ich eine Auslöseverzögerung von 0,4 s eingestellt. Nun ist auch etwas von links herum gefahrenen Runden zu sehen.


Beim Fahren in Kurvenlage waren auf dem ebenen Boden keine Ausgleichsbewegungen nötig. Auf holprigen Boden ist das sonst anders.


Hier bremse ich vor der nächsten Wende das Einrad etwas ab.


Hier auch.


Hier sind die besseren Lichtverhältnisse erkennbar. Ich fuhr weder im Schatten der Brücke, noch waren Gegenlichtaufnahmen erforderlich.


Auf dem letzten Bild ist das Bremsmanöver vor dem Abstieg zu sehen. Hier habe ich noch beide Füße auf den Pedalen.
Danach packte ich die Kamera ein und fuhr nach hause.

16.6.09

Vorankündigung

Vor dem Astroverein war ich heute kurz mit dem Einrad draußen. Ich habe nach langer Zeit einmal wieder Bilder mit CHDK gemacht. Diese Serie ist wohl die bisher beste.
Die Bilder reiche ich demnächst nach. Vorab eins von Beginn eines Abstiegs.


Ich bin noch vom Abbremsen in der Rücklage, nehme aber schon den linken Stiefel von der Pedale.

12.6.09

Murphys Regen

Die letzten Tage hatte ich bei der Steinziege verbracht. Heute musste ich nach Altenburg, um einige Gegenstände zu holen. Das wollte ich mit einer Einradfahrt zum Märchenbrunnen verbinden. Zuhause angekommen sah ich eine herannahende Regenfront. Weil nicht genügend Zeit blieb, diese abzuwarten, fuhr ich los. Kaum saß ich im Sattel, fing es an, zu tröpfeln. An der Pappelstraße fuhr ich um ein Buswartehäuschen, um zu wenden. Auf dem Parkplatz vom Spatzennest wendete ich wieder und wartete dann in der Hausdurchführung ab. Der Regen nahm zu und brach die Fahrt ab.

Zuhause zeigte das Kälteglas nur noch 10°C Außentemperatur an. Nach wenigen Minuten hörte der Regen auf und ich entschied mich, nochmal loszufahren. Als ich mit dem Einrad unten an der Haustür ankam, hatte der Murphysche Regen wieder eingesetzt. Ich fuhr eine kurze Runde und war nach ein bis zwei Minuten wieder daheim. Den Aufstieg im Treppenhaus nutzte der schelmische Regen wieder zum Aufhören. Jetzt blieb keine Zeit mehr, um nochmal loszufahren. Wenige Minuten später regnete es wieder.

8.6.09

Sechseck-Runden nach abendlicher Waldfahrt

Zwei Wochen hatte ich nun keine Zeit zum Fahren gehabt und so etwas wie Entzugserscheinungen bekommen. Deshalb fuhr ich heute um 20:45 Uhr nach der Feuerwehr noch los. Die Wetterbedingungen waren nach einem kühlen, verregneten Wochenende OK.
Zunächst fuhr ich durch den Wald, wo René B. joggend entgegenkam, zur Paditzer Straße und dann an der Umgehungsstraße in Richtung Kotteritz. Am Hochspannungsmast machte ich eine kurze Pause und fuhr dann zurück in Richtung Südost.
Auf der Rückfahrt war es noch einigermaßen hell und so bekam ich Lust, auf dem Parkplatz vor Netto und Schlecker ein paar Tageslichtrunden zu drehen. Meistens bin ich bei Dunkelheit dort. Bei Tageslicht macht es mehr Spaß, dort Kreise, Achten u.ä. zu fahren. Kurz vor dem Waldrand bog ich auf den Weg ab, den ich beim letzten mal probiert hatte und der direkt zum Parkplatz führt. An der Waldausfahrt nutzte ich einen Absperrbalken als Sitz für eine kurze Pause und fuhr dann auf den Parkplatz.
Nach einigen Minuten brachte mich die Helligkeit auf die Idee, das ganze Sechseck-Areal zu umrunden. Nachts ist das ein Glücksspiel, das von unerwarteten Abstiegen unterbrochen wird. Die Plattenwege stammen noch aus DDR-Zeiten und sind im Laufe der Jahre löchrig geworden. Bei Tageslicht sind die Löcher gut zu sehen. So kam ich ohne Schwierigkeiten wieder auf dem Parkplatz an. Die Strecke fühlte sich etwas holprig an, doch ich saß noch bequem auf dem Sattel. Weil das so schön geklappt hatte, probierte ich es gleich nochmal. Während der ersten Runde war mir aufgefallen, dass ich mich im Spiegelbild der Schaufensterscheiben einer leerstehenden Wabe gut beim Fahren beobachten konnte. Nun legte ich mehr Augenmerk auf diese Scheiben und fand Gefallen an dem Anblick. Das hat nichts speziell mit meiner Fahrweise zu tun. Die im Vergleich zur Höhe geringe Länge des Fahrzeugs vermittelt mir einen Eindruck von Leichtigkeit und Schweben. Das Fahren fühlt tatsächlich so an. Es ist eine schöne Ergänzung, das einmal von außen zu sehen. Schließlich drehte ich noch eine dritte Runde um das Areal, um danach wieder auf dem Parkplatz herumzukurven. Dort fand ich in Schaufenstern auch das Spiegelbild, jedoch nur schmenehaft.
Dann probierte ich eine Mauer als Pausensitzgelegenheit. Wenn ich den Sattel lange zwischen den Beinen hatte, ist es entspannend, einmal kurz auf etwas zu sitzen, was quer zum Gesäß steht. Dabei brauchte ich nicht die Stiefel von den Pedalen zu nehmen. So wurde der oben beschriebene Eindruck von Leichtigkeit nicht gestört.
Zum Abschluss fuhr ich nochmal um das Sechseck-Areal und dann heimwärts. Bei Buchenring Nr. 1 bog ich ab, um zu sehen, ob die Sanierung der Gehwege fortgeschritten ist. Das ist nicht geschehen. Nach einer Stunde Fahrzeit kam ich zuhause an.

Das Sechseck-Areal kann man auf der Kartenseite schnell finden, wenn man den Link zur Detailkarte der Buchenring-Runde anklickt, mit der Maus in die Bildmitte klickt und dann nach rechts zieht. Noch bevor der Mauszeiger den Kartenrand erreicht, werden die Waben sichtbar. Im Süden klebt ein Gebäude dran, das nicht hineinzupassen scheint. Dort wurden zwei Waben weggerissen, um Platz für Netto und Schlecker zu machen.

25.5.09

Mal ganz kurz

Eigentlich war heute keine Zeit zum Einradfahren. Erst Feuerwehr, dann war noch Steuerkram dran und schließlich kündigte sich eine klare Nacht an. Nach der Feuerwehr wollte ich bei dem schönen Wetter doch einmal kurz fahren. Um keine Zeit zu verlieren, zog ich mich nicht sonderlich um. Nur die schwarzen Stiefel sind zur Zeit Pflicht, weil ich eine Zerrung an der rechten Wade habe. Die Stiefel "bandagieren" so gut, dass von der Zerrung nichts zu spüren ist, wenn ich sie trage.
Ich fuhr in den Wald und probierte bei Südost einen neuen Wege: Den zur Waldausfahrt gegenüber dem Parkplatz vor Netto und Schlecker. Am Ende dieses Weges bog ein schmaler Weg ab, auf dem ich bequem zum Hauptweg zurückfahren konnte. Der Schlamm war inzwischen fast abgetrocknet und das Fahren war spielerisch leicht, fast ohne Kraftaufwand. Auf der Paditzer Straße verließ ich den Wald, wendete aber schon vor der Brücke, um 21 Uhr wieder zuhause zu sein. Das klappte ziemlich knapp. 20:59 war ich da.

22.5.09

Alkoholgrippe

Am vorigen Donnerstag hatte ich einmal die bislang sehr seltene Gelegenheit, Einradfahren von unten sehen zu können. In Leipzig fuhr in der Fußgängerzone bei der Uni eine Frau auf einem Einrad an mir vorbei. Sie saß auf einem leichten 20er. Das ist für das Gewusel in der Fußgängerzone nicht schlecht, weil mit sehr wenig Anstrengung lenkbar. Mein 26er ist da etwas schwerer zum die Ecke zu wuchten. Trotzdem habe ich vor, bei der Steinziege ein 26er zu stationieren. Damit kann ich dann in den ausgedehnten Parks von LE herumfahren. Zur Zeit gibt es allerdings Lieferengpässe.
Bei mir dauerte es dann noch mehr als eine Woche, bis ich dann wieder selbst auf einem Einradsattel sitzen konnte. Am Vortag hatte ich mich bei den Feierlichkeiten zum 1976. (Quersumme beachten!) Jahrestag der Jüdisch-christlichen Raumfahrt mit der Alkoholgrippe angesteckt. In der Vergangenheit hatte ich schon erlebt, dass Einradfahren bei Alkoholgrippe gut tut. Man hat Bewegung an der frischen Luft, ohne sich anstrengen zu müssen und sitzt dabei ziemlich bequem. Eine Hürde ist das Aufsteigen. Das klappte aber sofort und so machte ich es mir auf dem Sattel bequem und fuhr langsam zum Wald. Die Symptome der Alkoholgrippe spürte ich dabei deutlich weniger, als zuvor beim Gehen.
Im Wald waren die Wege nach einem Gewitter mit starkem Regen am Vormittag schlammig. Mit meinen kniehohen Stiefeln schenkte ich dem zunächst keine sonderliche Beachtung. Dann stellte sich der Schlamm als ungewöhnlich glatt heraus. Manchmal rutschte ich so weg, dass ich dann Mühe hatte, das Einrad wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Auf der Paditzer Straße verließ ich den Wald. Draußen hatte die Sonne die Wege vollständig abgetrocknet und ich konnte wieder entspannt fahren. An der Brücke fuhr ich ein paarmal im Kreis herum, um zu testen, die Reste der Alkoholgrippe zu Schwindelgefühl führen. Das passierte nicht. Es traten keine Probleme auf.
Als ich später wieder im Wald fuhr, hatte der Schlamm bis zum Zschechwitzer Straße die Konsistenz von Mörtel. Die Rutschgefahr war hoch. Glücklicherweise fuhr ich bergab und blieb so nicht stecken. Ohne absteigen zu müssen erreichte ich Südost. Dort waren wieder alle Wege trocken und keine Blechlemminge zwangen mich zum Absteigen.

13.5.09

Kurze Zeitnotfahrt

In dieser Woche herrschte Zeitknappheit. Deswegen machte ich vor dem Esperanto eine kurze Fahrt zur Brücke an der Umgehungsstraße. Das Wetter war ganz OK: heiter und 18°C.

4.5.09

Entspanntes Fahren an der Umgehungsstraße

Die Bedingungen waren heute Déjà-vu-verdächtig zur letzten Fahrt. Das Wochenende hatte ich wieder bei sommerlichem Wetter bei der Steinziege verbracht. In der Nacht regnete es und tagsüber waren dann nur noch 12°C. Außerdem ist der Zeitdruck von der Astrofotoausstellung immer noch da. Aber heute Nachmittag schien wenigstens die Sonne. Und kühles Wetter ist zum Einradfahren gar nicht so schlecht.
Ich unternahm eine Tour an der B93N. Als ich die Brücke nach Paditz überquerte, bot sich ein angenehmer Anblick: Den bislang nur provisorisch zugeteerten Graben, der eine lästige Holperstelle war, hat man nun mit Sorgfalt geebnet. Als ich dann die Stelle überfuhr, war keine Erschütterung mehr zu spüren. Auf dieser Gabelung kann ich nun sehr bequem wenden. Das nutzte ich, um auf dem unteren Teil der Auffahrt zur Brücke ein paar Fotos mit der Bewegungsmelderfunktion von CHDK zu machen. Ich wollte immer schon mal Fotos davon machen, auf denen zu sehen ist, wie angenehm entspannt man auf dem Einrad sitzt, wenn man geradeaus fährt.


Zuerst kam dieses Bild zustande. Obwohl es bergauf geht, ist die Sitzhaltung etwas leger.
(Anklicken vergrößert)


Dann entstand dieses kuriose Bild vom Abstieg. Dabei springt das Einrad seitlich nach oben.
Irgend etwas verursachte heute massenhaft Fehlauslösungen. Vielleicht lag das am starken Wind. Dadurch fotografierte die IXUS auch eine Bildfolge vom nächsten Aufstieg, von der nachfolgend einige Bilder zu sehen sind.


Aufheben des Einrads


Gehen zur Aufstiegsstelle


Ausrichten des Einrads


Sattel zwischen die Beine klemmen


Fuß auf die Pedale setzen


Schwung holen


Anfahren: Dieses Bild ist frei von Bewegungsunschärfen. Nach Anklicken kann man es deshalb in hoher Auflösung ansehen.

Die nachfolgenden Bilder sind Unscharf, weil die Kamera während der Fehlauslösungen auf sonst etwas fokussiert hatte. Immerhin ist zu sehen, dass man beim Einradfahren die Hände frei hat.


Hier hängen sie seitlich herunter.


Hier auch.


Mit Händen auf dem Rücken lässt es sich auch gut fahren.


Auf dem Einrad ist es nicht verwerflich, die Hände in den Schoß zu legen.


Auch mit Händen in den Taschen sitze ich stressfrei auf dem bequemen Sattel. Trotz der Unschärfen zeigt dieses Bild vielleicht am besten, welches Vergnügen Einradfahren bedeutet.


Auch vom zweiten Abstieg gibt es ein Bild.


Später machte ich während der Fahrt eine Aufnahme von der Seite. Das Licht war so hell, dass fast keine Bewegungsunschärfen zu sehen sind.
Vor der Waldeinfahrt erlebte ich einen freundlichen Blechlemmingfahrer. Er fuhr rechts ran und ich brauchte nicht abzusteigen.


Im Wald versuchte ich ein Bild, wie am 30. März. Bei Gegenlicht kam dabei nichts Brauchbares heraus. Die damalige Variante bei Dunkelheit mit Blitz und hellgrauen Stiefeln brachte mehr.
Die Heimfahrt verlief ohne Besonderheiten.

28.4.09

Regenpause

Das Schönwetterwochende habe ich bei der Steinziege verbracht. Heute kam ich nach Hause, um einen Haufen Arbeiten zu erledigen, die sich inzwischen angesammelt haben. U.a. müssen kurzfristig Bilder für die Astrofotoausstellung im Mauritianum herausgesucht und bearbeitet werden. Vorher wollte ich noch ein Bisschen mit dem Einrad fahren.
Zunächst verhinderte das ein Regen mit Gewitter. 19:55 wurde es so dunkel, dass die Straßenbeleuchtung sich einschaltete. Ich fing ein Telefongespräch mit der Steinziege an, das sich hinzog. Unterdessen wurde es wieder heller. Die Straßenbeleuchtung schaltete sich wieder aus. Es hörte dann sogar auf, zu regnen. So fuhr ich um 20:45 doch noch los. Die kühle Luft war angenehm frisch. Die Pfützen hatten Strände aus Pollen. Das ich durch Pfützen fahren musste, machte mir zunächst nichts aus, weil ich mit hohen Stiefeln fuhr. Die Temperatur passte auch zu Stiefeln und so war es ganz angenehm auf dem Einrad. Als ich jedoch aus einer Pfütze auf einen Gehweg auffuhr, rutschte ich plötzlich weg und stand mit den Füßen auf dem Boden. Rückblickend sah ich eine dunkle Spur aus der Pfütze herausführend. Die Pollenstrände waren wohl doch etwas schmierig.
Ich fuhr weiter zum Parkplatz vor Schlecker und Netto. Der Parkplatz war nass und es gab ein paar flache Pfützen. Der Boden zeigte sich aber griffig. Während ich Achten und Kreise fuhr, rutschte das Rad nie weg. Das Licht reichte noch für einen Abstecher zum früheren Sechseck. Pünktlich 21 Uhr schaltete sich die Parkplatzbeleuchtung ab. Vorbildlich! Das meine ich nicht ironisch. So wird Lichtverschmutzung vermieden. Die Leute, die das gebaut haben, sollten belobigt werden. Das Restlicht reichte noch zum sicheren Fahren aus, doch ich entschied mich aus Zeitgründen für die Heimfahrt. Das war auch gut so, denn als ich den Buchenring erreicht hatte, begann es wieder, zu regnen.

21.4.09

Nach langer Zeit einmal wieder Märchenbrunnen

Das Wetter ist seit Sonntag wieder schön. Heute musste deswegen mal wieder eine Fahrt mit dem Einrad sein. Es bot sich zum ersten mal in diesem Jahr Gelegenheit für eine Fahrt zum Märchenbrunnen. Die Waldwege waren trocken und ich kam leicht voran, obwohl manche Wege nach den Baumfällarbeiten immer noch etwas holprig waren.
Unterwegs traf ich auf gutgelaunte Leute. Nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte gab es einen Dialog zwischen einem Kind und seinem Vater:

"Was hat den der?" - "Ein Einrad." - Fällt der nicht runter?"

Bis zum Großen Teich kam ich ohne Probleme voran. Der Weg an der Hellwiese zeigte sich dann mit viel Rollsplit versehen. Am Anfang blieb ich einmal fast stecken, dann kam ich besser voran. Am Märchenbrunnen interessierten sich zwei Kinder für das Einradfahren. Sie fragten, wie lange ich das schon mache und ob es Spaß macht.


Der Märchenbrunnen bot keinen sonderlich lebendigen Anblick. Der Boden war mit abgestorbenen Pflanzen bedeckt. Auf der Oberfläche bewegten sich vereinzelte Wasserläufer. Die Sonne schien kurz vor 17:30 Uhr noch sehr kräftig, was auch an den schwarzen Stiefeln etwas zu spüren war.
Heimwärts nahm ich den südbadseitigen Weg an der Hellwiese. Dort hatte man die Schlaglöcher zubetoniert. Um diese Betonstellen im Slalom herumzufahren erwies bequemer, als drüberzurollen. Jemend meinte: "Das will gelernt sein."
Die etwas steile Waldeinfahrt klappte auf Anhieb. Bei dem mangelnden Training hatte ich das nicht erwartet. Die weitere Fahrt verlief ohne Probleme. Kurz vor Südost meinte eine Seniorin zu ihrem Begleiter beim Gespräch über das Einradfahren, dass es gut zum Abnehmen sei. Wenig später war ich zuhause. Für den Blogeintrag blieb dann nicht mehr viel Zeit, denn in einigen Minuten gehe ich los zum Astronomieverein.