21.6.26

Nach einem heißen Sommertag

Nach der letzten Fahrt machte das Wetter eine Achterbahnfahrt. Nach einer ziemlich intensiven Schafskälte stellte sich das Wetter schnell auf eie Hitzewelle mit Tageshöchsttemperaturen von über 30°C um.

Als ich heute kurz vor 21 Uhr zuhause ankam, hatte es sich auf 26°C abgekühlt und ich bekam noch Lust aufs Einrad.

21:13 fuhr ich los. Am Tag der Sommersonnenwende war die Sonne noch nicht untergegangen, aber nicht mehr wirksam. Deshalb bot es sich an, schwarze Overkneestiefel aus dünnem PU-Leder zu tragen. Diese hatten sich bereits bei sommerlichen Temperaturen bewährt.

Nach einigen Minuten Fahrt stieg ich ab, um einen Slalom auszulegen. Dabei wollte ich probieren, ob ich auch mit den sehr weichen Stiefeln einen Slalom bergauf fahren kann. Mit steiferen Reitstiefeln hatte das beim letzten mal gut geklappt.

Es klappte auf Anhieb. Vor der zweiten Fahrt runterwärts kickte eine Passantin zwei Steine weg. Deren Position ließ sich aber abschätzen. So fuhr ich ohne diese beiden Steine weiter.

Bei der vierten Fahrt hochwärts ist ein Wackler bei 1:00 drin, bei dem ich die Arme etwas hochreißen muss. Um den nächsten Stein komme ich trotzdem ohne Fehler herum.  

Eine Pause um 21:34 Uhr. In den Stiefeln fühlte ich mich weiterhin wohl.

Wenig später passierte ein halber Sturz. Nach einem unfreiwilligen Abstieg blieb ich mit dem rechten Fuß an einer Gehwegplatte hängen und setzte mit dem rechten Knie auf dem Boden auf. Es war ein halber Sturz, weil außer den Füßen und dem rechten Knie keine weiteren Körperteile den Boden berührten. 

Die Stulpe des Stiefels blieb unversehrt, aber an der Fußspitze entstanden tiefe Kratzer. Weil diese Stelle starr ist, ließen sich die Kratzer später mit Flüssigleder zuschmieren. Das sieht etwas unsauber aus, lässt sich aber vielleicht noch nachschleifen.

Zwei Minuten später war eine halbe Stunde um. Die Sonne war inzwischen  auch untergegangen. Ich fuhr dann nach Hause.

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