27.11.08

Nach Schnee kommt Schlamm

Ich war nun seit zehn Tagen nicht mehr gefahren und fand heute endlich wieder Zeit. Um das Wochenende herum hatte es geschneit. Heute erschien das Wetter freundlich. Es war 6°C warm und ziemlich hell, wenn auch nicht sonnig. Weil ich heute frei habe, konnte ich gleich nach dem Mittagessen starten. Draußen war das Wetter nicht mehr so freundlich. Ein kalter Wind wehte etwas unangenehm. Vom Wintereinbruch ist auf den Gehwegen der Rollsplit zurückgeblieben, mit dem man gegen Glätte gestreut hatte. Dieses Zeug sohlenzerstörende Zeug fühlt sich beim Gehen unangenehm an. Auf dem Einrad ist es weniger störend. Außer dem knirschenden Geräusch ist kaum etwas zu spüren.

Im Wald waren die Wege verschlammt. Das Fahren auf dem Morast forderte mehr Kraft, als sonst, machte aber trotzdem Spaß. Bergauf war das Einrad relativ vorteilhaft. Auf dem Anstieg von der Zschechwitzer Straße zum südlichen Waldrand überholte ich eine Radfahrerin, die mit zuvor überholt hatte.


Ich fuhr weiter zum Märchenbrunnen. Dort stand die Ringmauer teilweise unter Wasser. Das hatte ich lange nicht mehr gesehen.


Der Boden des Gewässers war mit Laub bedeckt. Weil es nicht viel zu sehen gab, hielt ich mich nicht lange auf und fuhr weiter. An der Waldeinfahrt musste ich trotz Schlamm nicht absteigen. Von der Zwickauer Straße zur Paditzer Straße machte ich einen kleinen Umweg zur Umgehungsstraße.


Die Baustelle an der Brücke Paditzer Straße gibt es immer noch. Heute war sie sehr verschlammt und ich musste absteigen, um einen Bagger vorbeizulassen. Der Fahrer lästerte etwas über ein fehlendes Rad.


Beim Wiederaufsteigen sah es so aus. Die Stiefel waren heute in dieser Schaftlänge unverzichtbar. Die weitere Fahrt nach Hause verlief ohne besondere Vorkommnisse.


In der Splitschicht haben sich inzwischen Fahrrinnen gebildet, was geradeaus ein einigermaßen knirschfreies Fahren ermöglicht.

17.11.08

Beobachtungsplätze für Venusbedeckung gesucht

Heute war ein sonniger Tag und ich kam mit dem Zug 14:27 ab Leipzig nach Hause. Ein Kälteeinbruch hatte dazu geführt, dass die Temperatur unter 5°C gefallen war, als ich losfahren wollte. Um nicht frieren zu müssen, zog ich zum ersten mal in diesem Herbst eine Hose über die Radlerhose.


Die Radlerhose verhindert, dass sich die Nähte ins Gesäß einarbeiten und die helle Hose schützt vor Kälte. So saß ich gewohnt bequem und mir wurde nicht kalt.
Im Wald ließ es sich wunderbar fahren. Die Wege waren trocken und teilweise laubfrei. Ursprünglich hatte ich vor, zum Märchenbrunnen zu fahren. Als ich mich dem Stadion näherte, stand die Sonne schon verdächtig horizontnah. An der Zwickauer Straße schaute ich auf die Uhr. Es war 16:08, schon etwas spät für den Märchenbrunnen. Der nahe Sonnenuntergang brachte mich auf die Idee, auf der Strecke liegende potenzielle Beobachtungsplätze für die Venusbedeckung durch den Mond am 1.Dezember zu suchen. Dieses Ereignis findet abends in Horizontnähe, etwas östlich des heutigen Sonnenuntergangs statt. Man braucht Plätze mit guter Horizontsicht.


Ich fuhr ein Stück zurück und an der Gartenanlage aus dem Wald heraus. Auf der Fahrt zur Zwickauer Straße sah ich einen schönen Sonnenuntergang (Anklicken vergrößert). Auf dem Weg gab es einige Stellen mit freiem Horizont. Allerdings könnten Autoscheinwerfer stören.
An der Umgehungsstraße fuhr ich dann bis zur Paditzer Straße. Dort bot sich auf der Brücke eine gute Sicht. Die Umgehungsstraße dürfte hier weniger stören. Die Sonne war inzwischen vollständig untergegangen. Ein helles Licht am Horizont verriet aber noch ihre Position. Bei der Fahrt durch den Wald war es noch hell genug, dass ich ohne Kopflampe auskam.


Zuhause waren dann Venus (rechts von der Bildmitte) und Jupiter (links oben) am Fenster zu sehen.

8.11.08

Wendekreis vor der Vogelsiedlung

Ich war jetzt lange nicht mehr am Wochenende in Altenburg. An diesem Wochenende hat mich eine Feuerwehrübung hier gehalten. Nach dieser Übung hatte ich ein kurzes Schläfchen eingelegt und mich dann kurz vor 16 Uhr auf das Einrad gesetzt. Die Strecken über Münsa sind gut für Wochenenden geeignet, weil dann weniger Blechlemminge unterwegs sind. So fuhr ich zum Wendekreis vor der Vogelsiedlung. Nach der Sonnenfinsternis bin ich dort nicht mehr gewesen.
Die positiven Wetterprognosen waren keine Durchhalteparolen. Am Ende der Nacht war es vorübergehend aufgeklart und tagsüber schien die Sonne hin und wieder durch die dünne Wolkendecke.


Während der Fahrt die alte Münsaer Straße herunter zeigte sich der Herbst von seiner goldenen Seite. Auf dem Wendekreis hielt ich mich nicht lange auf, weil die Sonne allmählich unterging. Heimwärts fuhr über Kotteritz und die Paditzer Straße und dann noch ein kleines Stück durch den Wald und kam kurz vor 17 Uhr zuhause an. Durch die dünne Wolkendecke schimmerte dann verwaschen der etwas mehr als halbe Mond.

7.11.08

Mal wieder Märchenbrunnen

Seit dem vergangenen Wochenende hat Hochnebel die Gegend fest im Griff. Sonne und Sterne waren seit dem nicht zu sehen. Die Uhr zeigt, dass wir ungefähr zunehmenden Halbmond haben müssten. Für das Wochenende wird eine vorübergehende Besserung angekündigt.
Im Bericht vom 16.9. hatte ich geäußert, dass es bei unangenehmen Wetter praktisch wäre, wenn ich die Stiefel, die ich zum Einradfahren verwende, auch zum draußen herumlaufen verwenden könnte, ohne aufzufallen. Lemmy schrieb in einem Kommentar dazu, dass es vernünftige Stiefel für Herren geben würde. Das stellte sich als richtig heraus. Allerdings habe ich so etwas noch nie in einem Laden gesehen, sondern bei ebay gefunden.

Heute nahm ich nach der Arbeit den Zug 14:27 ab Leipzig und konnte dadurch schon vor 16 Uhr losfahren. Das machte eine Tour zum Märchenbrunnen möglich. Dort war ich zuletzt vor vier Wochen.
Die Fahrt verlief unter verhältnismäßig angenehmen Bedingungen. Trotz der Düsternis war die Luft trocken und warm. Die Waldwege waren nur oberflächlich nass und gut befahrbar. Um nicht im Dunkeln heimfahren zu müssen, fuhr ich zügig. Bis ich auf den Weg an der Hellwiese abbog ging das gut. Dann blieb ich an einem Stein hängen und machte einen rekordverdächtig weiten Absprung. Der ließ sich problemlos stehen. Mit den neuen Schrauben flogen auch die Sattelschoner nicht weg. So blieb dieser Zwischenfall ohne Folgen. Am Feldrand war der Weg dann mit Split geebnet. Dadurch kostete das Fahren etwas mehr Kraft. Dafür war der Weg nicht mehr holprig und es bestand keine Rutschgefahr.


Der Märchenbrunnen war gut mit Wasser gefüllt. Frösche und Insekten sah ich keine mehr.


Dafür dominierten Schnecken das Ufer.
Auf der Rückfahrt ereignete sich nichts Besonderes. Die Kopflampe hatte ich zwar eingesteckt, brauchte sie aber nicht. Bis ich 16:50 Uhr den Wald verließ, reichte das Licht dort aus.

3.11.08

Weiterhin Strafwetter


Das Strafwetter hält an. Trotzdem gab es für das Yukon-Spektiv am Freitag First Light. Das Gerät ist bei der Steinziege (Dieser Spitzname ist durch Gendern eines Sternzeichens entstanden) stationiert. So kann ich jetzt dort Veränderliche Sterne beobachten, ohne ein Fernrohr mitschleppen zu müssen. Das Spektiv ist ganz brauchbar. Frau Merkel würde es vielleicht nicht so ganz gefallen, denn hinten steht "Made in Belarus" drauf...

Das fortgesetzte Strafwetter sorgte heute für eine neblig-trübe Düsternis. Weil es nicht regnete, beeinträchtigte das nicht sonderlich das Einradfahren. Auf dem Heimweg und zuhause kam es zu keinen Verspätungen oder anderen Verzögerungen. Kurz nach 16:30 Uhr fuhr ich los. Während der Fahrt durch Südost zum Wald fanden einige Kinder das Einrad "cool" und manche rannten mir hinterher.
Im Wald waren die Wegeverhältnisse OK. An der Kreuzung mit der Paditzer Straße bog ich zur Umgehungsstraße ab und fuhr an der B93N in Richtung Zwickauer Straße. Die abschüssige Stelle, bevor der Weg durch einen Straßentunnel die Seite wechselt, kam ich noch nie so leicht herunter, wie heute. Mit dem rechten Bein kann ich besser verzögern, als mit dem linken. Dadurch saß ich früher während der Bergabfahrt etwas schief auf dem Einrad. Heute saß ich schön gerade und fuhr schneller runter, als sonst. Hinter dem Tunnel ging es wieder bergauf. Das fiel heute auch ungewöhnlich leicht.
Es wurde zunehmend dunkel. Im Wald schaltete ich die Kopflampe an. Damit kam ich ohne Probleme nach Südost.

28.10.08

Im Dunkeln durch den Wald


Inzwischen habe ich brauchbare Schrauben gefunden, um die Sattelschoner wieder anschrauben zu können. Auf Klebeband kann ich nun vorläufig verzichten.

Obwohl wir noch Oktober haben, entspricht das Wetter in dieser Woche eher dem November. Es ist feucht und kühl. Möglicherweise handelt es sich um Untersuchungswetter im Zusammenhang mit einem Yukon-Spektiv, das gerade auf dem Weg der Lieferung ist. Beschaffung, Bau oder Wartung eines Fernohrs wird mit Strafwetter geahndet, meist zwei Wochen Bewölkung, in schweren Fällen Dauerregen. Oft verschlechtert sich das Wetter schon, wenn das Fernrohr noch nicht da, aber verbindlich bestellt ist. Die Dauer dieses Untersuchnungswetters bis zum Eintreffen des Fernrohrs wird manchmal auf die folgende Wetterstrafe angerechnet.
Heute nachmittag war es wenigstens trocken und so konnte ich nach mehr als einer Woche einmal wieder fahren.
Die Sommerzeit endete am Sonntag. Nun wird es zeitig dunkel und bei Fahrten nach Feierabend durch den Wald ist es notwendig, eine Lampe mitzunehmen. Ich entschied mich für die Kopflampe, die ich am 15.August getestet hatte. Leider fand ich die Lampe nicht gleich, verlor durch die Sucherei Zeit und kam erst kurz vor 17 Uhr raus.
Im Wald reichte das Dämmerlicht noch aus, um ohne Kopflampe zu fahren. Zwei Frauen mit zwei Kindern fanden das Einrad "cool". Ein weiteres Kind fand die "Beleuchtung" - das eingeschaltete Rücklicht - bemerkenswert.
An der Kreuzung mit der Paditzer Straße bog ich zur Umgehungsstraße ab. Dort gab es mehr Licht, als im Wald. Der Radweg an der B93N war etwas verschlammt, trotzdem noch gut befahrbar.
Auf dem letzten Stück vor der Waldeinfahrt machte ich ein Bild mit Blitzlicht (Anklicken vergrößert) und setzte dann die Kopflampe auf.
Die Fahrt durch den Wald erforderte Vorsicht, weil Hindernisse im Schein der Kopflampe nicht plastisch erscheinen. Ich wich hellen und dunklen Flecken aus und kam so nach Südost, ohne absteigen zu müssen.

20.10.08

Bei tiefstehender Sonne an der Umgehungsstraße

Heute war das Wetter extrem schön. Deswegen nahm ich die Knochenzwinge 15:12 ab Leipzig. Diese Knochenzwinge ist sonst nicht günstig, denn oft ist sie überfüllt, braucht lange und manchmal fällt sie aus. Heute hatte sie beim Start etwas Verspätung, weil einem ICE Anschluss gewährt wurde. Der Zug kam aber fast pünktlich in Altenburg an und ich erreichte noch den Bus.
Für Verzögerung sorgte dann der Sattel. Der Viscount-Sattel hat eine Schwachstelle: Die Schrauben für die Kantenschoner sind in ein schaumgummiartiges Material gebohrt, was nicht lange hält. Am Freitag hatte ich eine Schraube verloren. Ich habe noch keinen Ersatz dafür gefunden und werde wohl mal einen Baumarkt aufsuchen müssen.


Provisorisch habe ich den Griff nun mit Paketband angeklebt. Um 16:45 konnte ich dann losfahren. Das Thermometer zeigte noch 17°C und am wolkenlosen Himmel schien tiefstehend die Sonne. Um noch möglichst viel Licht abzubekommen, fuhr ich an der Umgehungsstraße, von der Zwickauer Straße zur Paditzer Straße.


An der Umgehungsstraße warfen das Einrad und ich einen langen Schatten in Fahrtrichtung. Bei den interessanten Lichtverhältnissen kam mir die Idee, einmal wieder das Fahren im Kreisherum mit Intervallaufnahmen zu fotografieren. Das hatte ich schon mehrfach gemacht (Link 1/2/3/4/5/6/7/8/9)


Diese Bilder (Anklicken vergrößert) sehen durch Färbung und Glanzlichter interessant aus.






Später fuhr ich auf der Paditzer Straße an einer Familie vorbei, die auf dem Feld Drachen steigen ließ. Sie fanden das Einrad sehr spannend. Die weitere Heimfahrt verlief angenehm und ohne Schwierigkeiten. Auf dem trockenen Laub blieb der Reifen so sauber, als wäre ich in einer Halle gefahren.

17.10.08

Laub

Eine Woche lang hatte ich keine Gelegenheit zum Einradfahren. Inzwischen hatte Fäkalwetter das sommerliche Wetter vom letzten Wochenende abgelöst. Wind und Regen holten Laub von den Bäumen. Heute war das Wetter trocken, aber kühl und windig. Deshalb zog ich es vor, im Wald herumzufahren.


Auf dem Bild ist die dicke Laubschicht zu sehen. Hier störte sie beim Fahren nicht sonderlich. Ansonsten waren die Wege nach dem gestrigen Regen erstaunlich trocken. Wahrscheinlich hatte das Laub den Regen vom Boden fern gehalten und ist dann selbst durch den Wind getrocknet worden.


Auf der Kreuzung mit der Paditzer Straße wendete ich, fuhr ein Stück zurück und bog nach links auf den Weg hinter dem Müllkorb ab. Diesen Weg hatte ich noch nie benutzt.


Es ging bergauf. Kurz vor Schluss musste ich absteigen. Der Weg endete am Tor der Gartenanlage Waldesruh. In der Gegenrichtung - bergab - fühlte sich der Weg ganz angenehm an. Vielleicht probiere ich einmal eine Route von Südost zum Gartenanlagentor und beziehe den Weg dann in die Hinfahrt ein.
Ich fuhr dann auf dem Wegenetz zwischen Waldessaum und Zwickauer Straße herum.


Einmal bog ich ab, rutschte auf dem Laub weg und stand urplötzlich mit den Füßen auf dem Boden, während das Einrad im Laub lag. Später merkte ich, dass eine Schraube vom vorderen Kantenschutz verlorengegangen ist. Im Moment habe ich keinen Ersatz.


In der leichten Böschung war das Laub etwas tiefer gewesen. An der nächsten Kurve widerfuhr mir das Gleiche. Danach gab es keine unfreiwilligen Abstiege mehr.

10.10.08

Frosch mit toter Libelle

Heute ist ein wunderschöner Hebrsttag. Bei Sonnenschein, 17°C und Trockenheit ließ sich das Einrad wunderbar leicht fahren. Ich machte mich auf zum Märchenbrunnen. Weil genügend Licht zur Verfügung stand, bekam ich Lust, einen schmalen Waldweg zu fahren, von dessen besonderem Endstück ich ein kleines Video habe. Wenn man am Ende auf einen rechtwinklig dazu verlaufenden Weg abbiegt, sieht ma diesen erst während des Abbiegens. Deshalb hatte ich zunächst vor, diesen zweiten Weg vorher zu inspizieren. Als ich abbiegen wollte, war dort gerade Fahrradverkehr und ich fuhr geradeaus weiter. Bevor ich auf den schmalen Weg fuhr, machte ich oben auf einer Bank eine Pause. Der Weg war dann gut befahrbar. Allerdings musste ich auf dem letzten Dritel absteigen und ein Fußgängerpaar vorbeilassen. Der Mann fragte, warum ich nur mit einem Rad fahre. Kurz darauf fuhr ich auf den Huckel am Wegende, sah, dass der Weg, auf den ich abbiegen musste, keine Hindernisse aufwies und fuhr weiter.


Die Wege sind jetzt leicht mit Laub bedeckt. In diesem Ausmaß hat es noch keinen Einfluss auf das Fahrverhalten des Einrades.


Am und im Märchenbrunnen waren Frösche, Mücken, Rückenschwimmer und Libellen zu sehen. Dass der Frosch (Anklicken vergrößert) mit einer toten Libelle hantiert, sah ich erst bei der Bearbeitung am Rechner.


Das Areal um den Märchenbrunnen herum sieht noch verhältnismäßig grün und unherbstlich aus.
Die Heimfahrt ist wegen des aufwärts zu überwindenden Höhenunterschiedes immer scherer, als die Hinfahrt. Trotzdem geht das mit dem leichten Einrad bequem. Kurz vor Südost überholte mich eine ältere Radfahrerin von hinten. Sie fragte, ob das Einrad mit unbequem sei, worauf ich antwortete, dass ich auf dem Einrad bequemer sitze, als auf einem Fahrrad.

7.10.08

An der Baustelle vorbei zur Umgehungsstraße

Vor dem abendlichen Treffen des Astronomievereins machte ich eine kurze Fahrt zur Umgehungsstraße. Bei 17°C waren die Bedingungen OK. Auf den versiegelten Flächen in Südost standen noch ein paar Pfützen, aber im Wald, auf der Paditzer Straße und an der Umgehungsstraße war es trocken.


Die Rohrleitungsbaustelle an der Paditzer Straße ist noch in Arbeit. Beeinträchtigungen dadurch gab es nicht.


Auch dieser verfüllte Graben störte nicht. Beim Drüberfahren war fast nichts davon zu spüren. Dann fuhr ich weiter in Richtung Kotteritz, um am Hochspannungsmast eine Pause zu machen, bevor der Weg abschüssig wird. Obwohl ich vorhatte, dort abzusteigen, probierte ich, ob ich mit den etwas klobigen grauen Gummistiefeln eine Wende auf der Stelle pendelnd hinbekomme. Das gelang.


Dann machte ich die kurze Pause.


Nach ein paar Minuten stieg ich wieder auf und fuhr nach Hause. Von der Paditzer Straße nach Südost nahm ich zum Hauptwaldweg eine Abkürzung. Den Nebenweg hatte ich im vorigen Jahr einmal während der Fahrt fotografiert. Dieser Weg lässt sich zur Zeit noch sehr schön fahren. Bald wird er mit Laub bedeckt sein. Dann werden vorhandene Löcher, die zum Absteigen zwingen können, nicht mehr zu sehen sein.

6.10.08

Großer Teich und Märchenbrunnen

In der vorigen Woche hatte ich keine Gelegenheit zum Einradfahren gehabt. Umso schöner war es, endlich mal wieder auf dem Sattel zu sitzen.


Der Herbst hat die Bäume inzwischen schön eingefärbt. Dafür war das Wetter vormittags vernieselt, Als ich nach Feierabend losfuhr, war es aber trocken und verhältnismäßig hell. Die Waldwege waren erstaunlich trocken und waren wunderbar zu befahren. Deshalb entschied ich mich, zum Märchenbrunnen zu fahren.
Und weil das Fahren heute so schön war, fuhr ich zuvor noch eine Runde um den Großen Teich. Das hatte ich lange nicht mehr gemacht. Nach dem 24.2.08 finde ich im Blog im Moment keinen Eintrag über eine Teichrunde. Wegen herabgefallener Kastanien war die Teichumrundung teilweise holprig. Stressig war das nicht, das Einrad ließ sich noch gut fahren und blieb ausreichend bequem.
Am Märchenbrunnen traf ich auf einige Leute mit noch mehr Hunden. Ein Kind begeisterte sich für das Einrad. Im Gewässer waren einzelne Frösche zu sehen. Das Licht reichte für Aufnahmen.


Zunächst erwischte ich schemenhaft einen davonschwimmenden kleinen Frosch.


Ein besseres Bild ermöglichte ein ruhender Frosch, auch ein recht kleines Exemplar.
Die Heimfahrt verlief angenehm und ohne Probleme. Zuhause machte ich noch ein Spiegelfoto mit Einrad. Anklicken vergrößert.

28.9.08

Nach dem HTT zur Umgehungsstraße

Am Freitag wurde das Wetter richtig schön und ich verbrachte das Wochenende beim HTT. Von dort wieder angekommen fühlte ich mich nicht sonderlich fit in den Beinen. So ein Teleskoptreffen kann auch anstrengend sein. Bei einem Fernrohr beobachtet man auf den Knien, beim nächsten steigt man auf eine Leiter. Ständig auf und ab, selten sitzen. Doch bei 18°C und Sonnenschein ließ ich mir die Gelegenheit für eine Einradfahrt nicht entgehen.
Wie so oft, verschwanden die Müdigkeitserscheinungen, sobald ich auf dem Einrad saß. Im Wald waren viele Leute zu Fuß unterwegs. Manche staunten über das Einrad und ein Kind meinte, dass ich auf dem Hinterrad fahre.
Wegen der Baustelle an der Paditzer Straße hatte ich den Radweg an der Umgehungsstraße fast sieben Wochen nicht mehr benutzt. Der unbefestigte Teil der Paditzer Straße im Wald sah heute befahrbar aus. So fuhr ich von der Paditzer Straße bis zur Zwickauer Straße auf dem Radweg. Zwischen Paditz und dem Stadtwald spazierten viele Leute. Auch an der Umgehungsstraße entlang gingen einige Menschen. Dort hatte ich leichten Gegenwind. Der war angenehm. Er sorgte dafür, dass sich die schwarzen Stiefel im Sonnenschein nicht störend aufheizten und war nicht zu kühl für das Fahren ohne Jacke.
Im Wald fuhr ich zunächst zur Zwickauer Straße, um dort eine Pause einzulegen. Weil der Absperrbalken geöffnet war, setzte ich mich auf eine höhere Holzkonstruktion am Straßenrand. Wegen einer Bodenwelle musste ich beim Start abspringen und das Rücklicht sprang in drei Teile auseinander. Ich steckte es wieder zusammen und fuhr dann ohne weitere Probleme nach Hause, wo ich nach ca. 50 Minuten Fahrt ankam.

25.9.08

Nach drei Wochen wieder am Märchenbrunnen

Morgen fahren wir zum Herzberger Teleskoptreffen. Um das Instrumentarium vorzubereiten, nahm ich heute von Abendveranstaltungen frei und hatte nach der Arbeit noch Zeit zum Einradfahren. In den letzten zwanzig Tagen war ich wegen Zeitmangel nur kurze Waldrunden von knapp einer halben Stunde Dauer gefahren. Heute wollte ich mal wieder zum Märchenbrunnen.


(Bild zum Vergrößern anklicken)
Die Gehwegbaustelle vom Montag war am Dienstag schon weg. Jetzt ist nur noch das im Vordergrund zu sehende Stück noch nicht saniert. Es ist aber noch in einem so guten Zustand, dass ich fahren kann, ohne auf den Weg gucken zu müssen.
Mit den grauen Gummistiefeln, die ich am Montag benutzt hatte, war ich noch nie am Märchenbrunnen. Ich hielt sie für längere Touren nicht brauchbar, weil nichts Schweiß aufsaugt und sie mit den niedrigen Schäfte weniger Spritzschutz bieten, als die Reitstiefel. Heute war es noch kühl, aber schon trocken und so schien es sinnvoll, es mal mit den weniger abnutzungsempfindlichen grauen Stiefeln zu probieren.
Die Waldwege waren erwartungsgemäß feucht, aber kaum schlammbedeckt. Ich konnte normal fahren und kam zügig voran. Das war auch nötig, weil die Dämmerung allmählich drohte.


Wenn zu erwarten ist, dass ich länger als eine halbe Stunde ununterbrochen im Sattel sitze, ziehe ich Radlerhosen an, um Wundsitzen zu vermeiden. Die Hosen liegen eng an, wodurch die Beine Spiel in den weitschäftigen Stiefeln haben. Das führte zu Geräuschen, wenn die Schäfte vorn oder hinten an den Beinen anschlugen. Trotzdem war das Fahren dauerhaft angenehm.
Der waldseitige Weg an der Hellwiese hatte zwei schwierige Schlammstellen. Ich brauchte dort nicht abzusteigen. Auf der Rückfahrt nahm ich später aber den Weg am Südbad.


Der Märchenbrunnen (zum Vergrößern anklicken) war heute nur wenig mit Tieren bevölkert. Ich sah nur einen Frosch und zum Fotografieren sich bewegender Tiere war es schon zu dunkel. Dafür sahen die Pflanzen idyllisch aus.


Eine Pflanzensorte bildete interessante vertikale Strukturen (zum Vergrößern anklicken). Solche Pflanzen hatte ich im Februar einmal mit Sternentstehungsgebieten verglichen.
Die Rückfahrt war wenig spektakulär. Die Waldeinfahrt klappte und auch sonst musste ich nie absteigen und die Stiefel blieben bis zum Schluss bequem.

22.9.08

Neue Gehwegbaustelle

Vormittags war es verregnet, nachmitags kam die Sonne raus. Ich kam erst kurz vor 18:30 nach Hause. Eine nächtliche Kopflampenfahrt wollte ich vermeiden, da eine klare Nacht anstand, was für die Astronomie reserviert ist. Deshalb zog ich mich nicht groß um und fuhr in Jeans und Gummistiefeln. Diese hatte ich ein Vierteljahr nicht mehr benutzt. Das Fahren damit klappte trotzdem vom Aufstieg an sehr gut.


Am Gehweg vor unserem Haus wird einmal wieder gebaut. Seit fast zwei Jahren macht man das stückweise. Ein Problem bereitet die Baustelle nicht, weil es nichts ausmacht, das kurze Stück auf den Rasenbetonplatten daneben zu fahren. Dann fuhr ich eine kurze Waldrunde. Die Wege waren wieder schlammbedeckt. Weil die Gummistiefel nicht kniehoch sind fuhr ich vorsichtig. Das fraß den Zeitvorsprung teilweise auf, klappte jedoch so gut, dass nach der Fahrt sogar die Stiefel noch sauber waren.

21.9.08

Kurze Schlammwaldrunde

Am frühen Nachmittag waren wir in Starkenberg bei einem Fußballspiel. In der ersten Halbzeit hatte es kurz leicht geregnet. Dann kam die Sonne raus und das Wetter wurde schön. Als wir wieder in Altenburg ankamen, waren die Straßen mit großen Pfützen bedeckt. Hier muss mehr losgewesen sein. Dann ging nochmal ein Gewitterschauer los. Den wartete ich ab und stieg 16 Uhr aufs Rad, um eine kurze Waldrunde zu fahren.
Die Waldwege hatten noch keine Zeit gehabt, den Regen aufzusaugen. So musste ich heute auch im Wald durch zahlreiche Pfützen fahren. Mit Stiefeln ist das kein Problem. Etwas lästiger waren vollgesaugte Sandabschnitte, die den Fahrwiderstand erhöhten. Sie waren auch an einem schlürfenden Geräusch beim Durchfahren zu bemerken. Das Fahren machte trotzdem Spaß. Nur der Mangel an Zeit begrenzte die Tour. Nach ca. einer halben Stunde war ich wieder zuhause.


Ungewöhnlich war, dass die Stiefel auch an den Außenseiten schlammbespritzt waren. Das kommt selten vor.

16.9.08

Kälteeinbruch

Die Sommerabschlussfahrt vom 9.9. war vorerst wirklich eine. Vom Freitag zum Sonnabend gab es einen Kälteeinbruch und die Temperatur bleibt seither unter 15°C. Heute nahm ich mir vor dem Astronomieverein Zeit für eine kurze Tour durch den Wald zur Zwickauer Straße. Als ich losfuhr, zeigte das Thermometer 9°C an.
Bei dem trüben Wetter hatte ich keine Kamera mit, sondern nur das Handy eingesteckt. Damit probierte ich ein paar Fotos vom Fahren aufzunehmen, was nicht so recht klappte. Man kann das Objektiv nicht schwenken und sieht nicht, wohin man fotografiert.
Bei der ungewohnten Kälte war es sehr angenehm, mit hohen Stiefeln zu fahren. Es wäre praktisch, wenn man damit bei dem Wetter auch draußen herumlaufen könnte, ohne aufzufallen. Eine Jacke hatte ich ebenfalls und zum wohl zum ersten mal seit Monaten an. So musste ich nicht frieren und hatte eine angenehme Fahrt auf trockenen Wegen. Irgendwelche Probleme gab es nicht.


An der Zwickauer Straße machte ich ein Foto vom Wald. Es sind zwar Blätter gefallen, doch insgesamt ist der Wald noch grün.

9.9.08

Sommerschlussfahrt?

Gestern fuhr ich eine kurze Waldrunde von knapp einer halben Stunde ohne Unterbrechung. Das Wetter war sonnig und mit 19°C relativ kühl, was auf dem Einrad angenehm ist. Heute war das Wetter richtig sommerlich. Gegen 18 Uhr fuhr ich in den Wald. Die Temperatur lag noch bei 23°C. Obwohl das nicht zu warm für die ansonsten vorteilhaften Stiefel war, fuhr ich in kurzen Hosen und Turnschuhen. Das war vielleicht die letzte Gelegenheit in diesem Jahr dafür. Nun werde ich einige Tage keine Gelegenheit zum Fahren haben. So machte ich heute die (vorläufige) Sommerabschlussfahrt. Es waren auch Unmengen Blechlemminge unterwegs. Vielleicht wollten bei dem schönen Wetter viele Leute raus aus der Stadt.

5.9.08

Bei 25°C zum Märchenbrunnen: Guter Stiefeltest

Nach einer Woche hatte ich am Freitag endlich wieder Zeit zum Einradfahren. An den vergangenen Tagen hatte es oft geregnet. Heute Nachmittag gab es einen Wärmeeinbruch. Die Sonne schien und die Temperatur stieg auf 25°C. Wegen der nassen Bodenverhältnisse zog ich trotzdem Stiefel an und fuhr durch den Wald zum Märchenbrunnen.
Das wurde zu einem Test, ob so eine Tour bei dieser Temperatur mit Stiefeln noch angenehm ist. An der Zwickauer Straße fühlten sie sich noch gut an.
Ich fuhr weiter zum Märchenbrunnen. Der waldseitige Weg an der Hellwiese war etwas holprig und schlammig. Das war nicht problematisch, nur etwas unbequem.


Der Märchenbrunnen war gut mit Wasser gefüllt. Die Schwimmpflanzen waren fast verschwunden. Es trieb nur eine Art Schleim auf dem Wasser. Im Gras hatten sich viele kleine Frösche versteckt. Wenn ich mich näherte, verließen sie ihre Deckung und flüchteten ins Wasser.


Mit der Kamera erwischte ich einen Frosch beim Schwimmen. Das Bild ist durch aufgewölbtes Wasser verzerrt.


Ein anderer Frosch hielt sich auf einem Zweig auf.


Einen weiteren fotografierte ich an Land. Außer Fröschen waren nicht mehr viele Tiere zu sehen, eine Libelle, einige Wasserläufer und wenige Stichlinge.
Auf der Heimfahrt wählte ich den südbadseitigen Weg an der Hellwiese. Die Waldeinfahrt fuhr ich dann sehr vorsichtig. Beim letzten mal hatte das Rad durchgedreht. Heute brauchte ich an der schwierigsten Stelle der Tour nicht abzusteigen. Den Quälberg zur Zwickauer Straße hoch kam ich leicht ins Schwitzen. Die Socken in den Stiefeln fühlten sich dagegen immer noch trocken an.
Als ich später im Wald am Wegekreuz abbog, meinte ein Mann mit Hund: "Nicht schlecht." Er stellte noch ein paar Fragen, ob es schwierig ist, Einradfahren zu lernen. Die weitere Fahrt verlief entspannt und ohne Probleme. Nachdem ich zuhause angekommen war, fühlten sich die Stiefel immer noch gut an und nachdem ich sie ausgezogen hatte, waren die Socken immer noch trocken.