27.6.09

Wenig Licht

Der Sommer begann trübe und regnerisch. Heute ist ein sehr trüber Tag. Die Bewölkung ist sehr dicht und es ist finster, wie im Winter. Wenigstens regnet es bis auf etwas Niesel nicht. Diesen Umstand nutzte ich zu einer kurzen Fahrt an der Umgehungsstraße. Viel Zeit blieb nicht. Deshalb ist der Bericht heute nur kurz und nicht bebildert.

19.6.09

Bilder vom Dienstag

Der Astrotreff, ein betrieblicher Fahrradausflug und die gestrige Gewerkschaftsversammlung haben mich davon abgehalten, die Bilder vom Dienstag zeitnah einzustellen. Jetzt sitze ich am Rechner der Steinziege und hole es nach.

Wie schon geschrieben, hatte ich vor dem Treffen des Astrovereins nicht viel zeit zum Fahren gehabt und ich wollte dort auch nicht verschwitzt und abgeschlafft hingehen. Deswegen wählte ich die entspannendste Tagstrecke: Die zur Brücke über die Umgehungsstraße. Im Wald war es sehr schlammig. Ich musste aber nicht lange durch den Schlamm fahren, weil ich schon auf der Paditzer Straße den Wald verließ.

Weil ich hier lange keine Fotos gepostet hatte, wollte ich mal wieder ein bewegungsmeldergesteuerte Aufnahmen mit der Caon IXUS 80 und CHDK machen. Die alte Stelle unterhalb der Brücke schied aus, weil die letzten Bilder von dort stammen. So probierte ich, hinter der Brücke auf der Wegegabelung im Kres herum zu fahren. Dort sind die Lichtverhältnisse auch besser. Nur ist dort wesentlich weniger Platz. Deshalb drehte ich zunächst eine Proberunde, um zu prüfen, ob es nicht zu wackelig aussieht. Die Gabelung ist sehr eben und weist keine Holperstellen auf. So kann man ziemlich entspannt und ohne großes Rudern die Kurven eng fahren. So startete ich die Kamera. Die erste Serie lief ohne Auslöseverzögerung. Sämtliche Bilder erscheinen nach Anklicken vergrößert.


Das erste Bild sieht etwas kurios auf. Hier habe ich mich nach dem Aufstieg gerade hingesetzt und bin noch dabei, in die angenehmste Sitzposition zu rutschen. In diesem Moment steht das Einrad still und das Bild weist keine Bewegungsunschärfen auf.


Hier fahre ich die Kreise im Uhrzeigersinn. Bei den zuvor links herum gefahren Runden hatte die Kamera immer zu früh ausgelöst.


Hier beginne ich gerade den Abstieg (s. 16.6.). Hier bin ich noch in der Rücklage vom Abbremsen und nehme gerade den linken Fuß von der Pedale.

Die nächsten fünf Bilder sind eine Sequenz vom nächsten Aufstieg.









Bei dieser Serie hatte ich eine Auslöseverzögerung von 0,4 s eingestellt. Nun ist auch etwas von links herum gefahrenen Runden zu sehen.


Beim Fahren in Kurvenlage waren auf dem ebenen Boden keine Ausgleichsbewegungen nötig. Auf holprigen Boden ist das sonst anders.


Hier bremse ich vor der nächsten Wende das Einrad etwas ab.


Hier auch.


Hier sind die besseren Lichtverhältnisse erkennbar. Ich fuhr weder im Schatten der Brücke, noch waren Gegenlichtaufnahmen erforderlich.


Auf dem letzten Bild ist das Bremsmanöver vor dem Abstieg zu sehen. Hier habe ich noch beide Füße auf den Pedalen.
Danach packte ich die Kamera ein und fuhr nach hause.

16.6.09

Vorankündigung

Vor dem Astroverein war ich heute kurz mit dem Einrad draußen. Ich habe nach langer Zeit einmal wieder Bilder mit CHDK gemacht. Diese Serie ist wohl die bisher beste.
Die Bilder reiche ich demnächst nach. Vorab eins von Beginn eines Abstiegs.


Ich bin noch vom Abbremsen in der Rücklage, nehme aber schon den linken Stiefel von der Pedale.

12.6.09

Murphys Regen

Die letzten Tage hatte ich bei der Steinziege verbracht. Heute musste ich nach Altenburg, um einige Gegenstände zu holen. Das wollte ich mit einer Einradfahrt zum Märchenbrunnen verbinden. Zuhause angekommen sah ich eine herannahende Regenfront. Weil nicht genügend Zeit blieb, diese abzuwarten, fuhr ich los. Kaum saß ich im Sattel, fing es an, zu tröpfeln. An der Pappelstraße fuhr ich um ein Buswartehäuschen, um zu wenden. Auf dem Parkplatz vom Spatzennest wendete ich wieder und wartete dann in der Hausdurchführung ab. Der Regen nahm zu und brach die Fahrt ab.

Zuhause zeigte das Kälteglas nur noch 10°C Außentemperatur an. Nach wenigen Minuten hörte der Regen auf und ich entschied mich, nochmal loszufahren. Als ich mit dem Einrad unten an der Haustür ankam, hatte der Murphysche Regen wieder eingesetzt. Ich fuhr eine kurze Runde und war nach ein bis zwei Minuten wieder daheim. Den Aufstieg im Treppenhaus nutzte der schelmische Regen wieder zum Aufhören. Jetzt blieb keine Zeit mehr, um nochmal loszufahren. Wenige Minuten später regnete es wieder.

8.6.09

Sechseck-Runden nach abendlicher Waldfahrt

Zwei Wochen hatte ich nun keine Zeit zum Fahren gehabt und so etwas wie Entzugserscheinungen bekommen. Deshalb fuhr ich heute um 20:45 Uhr nach der Feuerwehr noch los. Die Wetterbedingungen waren nach einem kühlen, verregneten Wochenende OK.
Zunächst fuhr ich durch den Wald, wo René B. joggend entgegenkam, zur Paditzer Straße und dann an der Umgehungsstraße in Richtung Kotteritz. Am Hochspannungsmast machte ich eine kurze Pause und fuhr dann zurück in Richtung Südost.
Auf der Rückfahrt war es noch einigermaßen hell und so bekam ich Lust, auf dem Parkplatz vor Netto und Schlecker ein paar Tageslichtrunden zu drehen. Meistens bin ich bei Dunkelheit dort. Bei Tageslicht macht es mehr Spaß, dort Kreise, Achten u.ä. zu fahren. Kurz vor dem Waldrand bog ich auf den Weg ab, den ich beim letzten mal probiert hatte und der direkt zum Parkplatz führt. An der Waldausfahrt nutzte ich einen Absperrbalken als Sitz für eine kurze Pause und fuhr dann auf den Parkplatz.
Nach einigen Minuten brachte mich die Helligkeit auf die Idee, das ganze Sechseck-Areal zu umrunden. Nachts ist das ein Glücksspiel, das von unerwarteten Abstiegen unterbrochen wird. Die Plattenwege stammen noch aus DDR-Zeiten und sind im Laufe der Jahre löchrig geworden. Bei Tageslicht sind die Löcher gut zu sehen. So kam ich ohne Schwierigkeiten wieder auf dem Parkplatz an. Die Strecke fühlte sich etwas holprig an, doch ich saß noch bequem auf dem Sattel. Weil das so schön geklappt hatte, probierte ich es gleich nochmal. Während der ersten Runde war mir aufgefallen, dass ich mich im Spiegelbild der Schaufensterscheiben einer leerstehenden Wabe gut beim Fahren beobachten konnte. Nun legte ich mehr Augenmerk auf diese Scheiben und fand Gefallen an dem Anblick. Das hat nichts speziell mit meiner Fahrweise zu tun. Die im Vergleich zur Höhe geringe Länge des Fahrzeugs vermittelt mir einen Eindruck von Leichtigkeit und Schweben. Das Fahren fühlt tatsächlich so an. Es ist eine schöne Ergänzung, das einmal von außen zu sehen. Schließlich drehte ich noch eine dritte Runde um das Areal, um danach wieder auf dem Parkplatz herumzukurven. Dort fand ich in Schaufenstern auch das Spiegelbild, jedoch nur schmenehaft.
Dann probierte ich eine Mauer als Pausensitzgelegenheit. Wenn ich den Sattel lange zwischen den Beinen hatte, ist es entspannend, einmal kurz auf etwas zu sitzen, was quer zum Gesäß steht. Dabei brauchte ich nicht die Stiefel von den Pedalen zu nehmen. So wurde der oben beschriebene Eindruck von Leichtigkeit nicht gestört.
Zum Abschluss fuhr ich nochmal um das Sechseck-Areal und dann heimwärts. Bei Buchenring Nr. 1 bog ich ab, um zu sehen, ob die Sanierung der Gehwege fortgeschritten ist. Das ist nicht geschehen. Nach einer Stunde Fahrzeit kam ich zuhause an.

Das Sechseck-Areal kann man auf der Kartenseite schnell finden, wenn man den Link zur Detailkarte der Buchenring-Runde anklickt, mit der Maus in die Bildmitte klickt und dann nach rechts zieht. Noch bevor der Mauszeiger den Kartenrand erreicht, werden die Waben sichtbar. Im Süden klebt ein Gebäude dran, das nicht hineinzupassen scheint. Dort wurden zwei Waben weggerissen, um Platz für Netto und Schlecker zu machen.

25.5.09

Mal ganz kurz

Eigentlich war heute keine Zeit zum Einradfahren. Erst Feuerwehr, dann war noch Steuerkram dran und schließlich kündigte sich eine klare Nacht an. Nach der Feuerwehr wollte ich bei dem schönen Wetter doch einmal kurz fahren. Um keine Zeit zu verlieren, zog ich mich nicht sonderlich um. Nur die schwarzen Stiefel sind zur Zeit Pflicht, weil ich eine Zerrung an der rechten Wade habe. Die Stiefel "bandagieren" so gut, dass von der Zerrung nichts zu spüren ist, wenn ich sie trage.
Ich fuhr in den Wald und probierte bei Südost einen neuen Wege: Den zur Waldausfahrt gegenüber dem Parkplatz vor Netto und Schlecker. Am Ende dieses Weges bog ein schmaler Weg ab, auf dem ich bequem zum Hauptweg zurückfahren konnte. Der Schlamm war inzwischen fast abgetrocknet und das Fahren war spielerisch leicht, fast ohne Kraftaufwand. Auf der Paditzer Straße verließ ich den Wald, wendete aber schon vor der Brücke, um 21 Uhr wieder zuhause zu sein. Das klappte ziemlich knapp. 20:59 war ich da.

22.5.09

Alkoholgrippe

Am vorigen Donnerstag hatte ich einmal die bislang sehr seltene Gelegenheit, Einradfahren von unten sehen zu können. In Leipzig fuhr in der Fußgängerzone bei der Uni eine Frau auf einem Einrad an mir vorbei. Sie saß auf einem leichten 20er. Das ist für das Gewusel in der Fußgängerzone nicht schlecht, weil mit sehr wenig Anstrengung lenkbar. Mein 26er ist da etwas schwerer zum die Ecke zu wuchten. Trotzdem habe ich vor, bei der Steinziege ein 26er zu stationieren. Damit kann ich dann in den ausgedehnten Parks von LE herumfahren. Zur Zeit gibt es allerdings Lieferengpässe.
Bei mir dauerte es dann noch mehr als eine Woche, bis ich dann wieder selbst auf einem Einradsattel sitzen konnte. Am Vortag hatte ich mich bei den Feierlichkeiten zum 1976. (Quersumme beachten!) Jahrestag der Jüdisch-christlichen Raumfahrt mit der Alkoholgrippe angesteckt. In der Vergangenheit hatte ich schon erlebt, dass Einradfahren bei Alkoholgrippe gut tut. Man hat Bewegung an der frischen Luft, ohne sich anstrengen zu müssen und sitzt dabei ziemlich bequem. Eine Hürde ist das Aufsteigen. Das klappte aber sofort und so machte ich es mir auf dem Sattel bequem und fuhr langsam zum Wald. Die Symptome der Alkoholgrippe spürte ich dabei deutlich weniger, als zuvor beim Gehen.
Im Wald waren die Wege nach einem Gewitter mit starkem Regen am Vormittag schlammig. Mit meinen kniehohen Stiefeln schenkte ich dem zunächst keine sonderliche Beachtung. Dann stellte sich der Schlamm als ungewöhnlich glatt heraus. Manchmal rutschte ich so weg, dass ich dann Mühe hatte, das Einrad wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Auf der Paditzer Straße verließ ich den Wald. Draußen hatte die Sonne die Wege vollständig abgetrocknet und ich konnte wieder entspannt fahren. An der Brücke fuhr ich ein paarmal im Kreis herum, um zu testen, die Reste der Alkoholgrippe zu Schwindelgefühl führen. Das passierte nicht. Es traten keine Probleme auf.
Als ich später wieder im Wald fuhr, hatte der Schlamm bis zum Zschechwitzer Straße die Konsistenz von Mörtel. Die Rutschgefahr war hoch. Glücklicherweise fuhr ich bergab und blieb so nicht stecken. Ohne absteigen zu müssen erreichte ich Südost. Dort waren wieder alle Wege trocken und keine Blechlemminge zwangen mich zum Absteigen.

13.5.09

Kurze Zeitnotfahrt

In dieser Woche herrschte Zeitknappheit. Deswegen machte ich vor dem Esperanto eine kurze Fahrt zur Brücke an der Umgehungsstraße. Das Wetter war ganz OK: heiter und 18°C.

4.5.09

Entspanntes Fahren an der Umgehungsstraße

Die Bedingungen waren heute Déjà-vu-verdächtig zur letzten Fahrt. Das Wochenende hatte ich wieder bei sommerlichem Wetter bei der Steinziege verbracht. In der Nacht regnete es und tagsüber waren dann nur noch 12°C. Außerdem ist der Zeitdruck von der Astrofotoausstellung immer noch da. Aber heute Nachmittag schien wenigstens die Sonne. Und kühles Wetter ist zum Einradfahren gar nicht so schlecht.
Ich unternahm eine Tour an der B93N. Als ich die Brücke nach Paditz überquerte, bot sich ein angenehmer Anblick: Den bislang nur provisorisch zugeteerten Graben, der eine lästige Holperstelle war, hat man nun mit Sorgfalt geebnet. Als ich dann die Stelle überfuhr, war keine Erschütterung mehr zu spüren. Auf dieser Gabelung kann ich nun sehr bequem wenden. Das nutzte ich, um auf dem unteren Teil der Auffahrt zur Brücke ein paar Fotos mit der Bewegungsmelderfunktion von CHDK zu machen. Ich wollte immer schon mal Fotos davon machen, auf denen zu sehen ist, wie angenehm entspannt man auf dem Einrad sitzt, wenn man geradeaus fährt.


Zuerst kam dieses Bild zustande. Obwohl es bergauf geht, ist die Sitzhaltung etwas leger.
(Anklicken vergrößert)


Dann entstand dieses kuriose Bild vom Abstieg. Dabei springt das Einrad seitlich nach oben.
Irgend etwas verursachte heute massenhaft Fehlauslösungen. Vielleicht lag das am starken Wind. Dadurch fotografierte die IXUS auch eine Bildfolge vom nächsten Aufstieg, von der nachfolgend einige Bilder zu sehen sind.


Aufheben des Einrads


Gehen zur Aufstiegsstelle


Ausrichten des Einrads


Sattel zwischen die Beine klemmen


Fuß auf die Pedale setzen


Schwung holen


Anfahren: Dieses Bild ist frei von Bewegungsunschärfen. Nach Anklicken kann man es deshalb in hoher Auflösung ansehen.

Die nachfolgenden Bilder sind Unscharf, weil die Kamera während der Fehlauslösungen auf sonst etwas fokussiert hatte. Immerhin ist zu sehen, dass man beim Einradfahren die Hände frei hat.


Hier hängen sie seitlich herunter.


Hier auch.


Mit Händen auf dem Rücken lässt es sich auch gut fahren.


Auf dem Einrad ist es nicht verwerflich, die Hände in den Schoß zu legen.


Auch mit Händen in den Taschen sitze ich stressfrei auf dem bequemen Sattel. Trotz der Unschärfen zeigt dieses Bild vielleicht am besten, welches Vergnügen Einradfahren bedeutet.


Auch vom zweiten Abstieg gibt es ein Bild.


Später machte ich während der Fahrt eine Aufnahme von der Seite. Das Licht war so hell, dass fast keine Bewegungsunschärfen zu sehen sind.
Vor der Waldeinfahrt erlebte ich einen freundlichen Blechlemmingfahrer. Er fuhr rechts ran und ich brauchte nicht abzusteigen.


Im Wald versuchte ich ein Bild, wie am 30. März. Bei Gegenlicht kam dabei nichts Brauchbares heraus. Die damalige Variante bei Dunkelheit mit Blitz und hellgrauen Stiefeln brachte mehr.
Die Heimfahrt verlief ohne Besonderheiten.

28.4.09

Regenpause

Das Schönwetterwochende habe ich bei der Steinziege verbracht. Heute kam ich nach Hause, um einen Haufen Arbeiten zu erledigen, die sich inzwischen angesammelt haben. U.a. müssen kurzfristig Bilder für die Astrofotoausstellung im Mauritianum herausgesucht und bearbeitet werden. Vorher wollte ich noch ein Bisschen mit dem Einrad fahren.
Zunächst verhinderte das ein Regen mit Gewitter. 19:55 wurde es so dunkel, dass die Straßenbeleuchtung sich einschaltete. Ich fing ein Telefongespräch mit der Steinziege an, das sich hinzog. Unterdessen wurde es wieder heller. Die Straßenbeleuchtung schaltete sich wieder aus. Es hörte dann sogar auf, zu regnen. So fuhr ich um 20:45 doch noch los. Die kühle Luft war angenehm frisch. Die Pfützen hatten Strände aus Pollen. Das ich durch Pfützen fahren musste, machte mir zunächst nichts aus, weil ich mit hohen Stiefeln fuhr. Die Temperatur passte auch zu Stiefeln und so war es ganz angenehm auf dem Einrad. Als ich jedoch aus einer Pfütze auf einen Gehweg auffuhr, rutschte ich plötzlich weg und stand mit den Füßen auf dem Boden. Rückblickend sah ich eine dunkle Spur aus der Pfütze herausführend. Die Pollenstrände waren wohl doch etwas schmierig.
Ich fuhr weiter zum Parkplatz vor Schlecker und Netto. Der Parkplatz war nass und es gab ein paar flache Pfützen. Der Boden zeigte sich aber griffig. Während ich Achten und Kreise fuhr, rutschte das Rad nie weg. Das Licht reichte noch für einen Abstecher zum früheren Sechseck. Pünktlich 21 Uhr schaltete sich die Parkplatzbeleuchtung ab. Vorbildlich! Das meine ich nicht ironisch. So wird Lichtverschmutzung vermieden. Die Leute, die das gebaut haben, sollten belobigt werden. Das Restlicht reichte noch zum sicheren Fahren aus, doch ich entschied mich aus Zeitgründen für die Heimfahrt. Das war auch gut so, denn als ich den Buchenring erreicht hatte, begann es wieder, zu regnen.

21.4.09

Nach langer Zeit einmal wieder Märchenbrunnen

Das Wetter ist seit Sonntag wieder schön. Heute musste deswegen mal wieder eine Fahrt mit dem Einrad sein. Es bot sich zum ersten mal in diesem Jahr Gelegenheit für eine Fahrt zum Märchenbrunnen. Die Waldwege waren trocken und ich kam leicht voran, obwohl manche Wege nach den Baumfällarbeiten immer noch etwas holprig waren.
Unterwegs traf ich auf gutgelaunte Leute. Nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte gab es einen Dialog zwischen einem Kind und seinem Vater:

"Was hat den der?" - "Ein Einrad." - Fällt der nicht runter?"

Bis zum Großen Teich kam ich ohne Probleme voran. Der Weg an der Hellwiese zeigte sich dann mit viel Rollsplit versehen. Am Anfang blieb ich einmal fast stecken, dann kam ich besser voran. Am Märchenbrunnen interessierten sich zwei Kinder für das Einradfahren. Sie fragten, wie lange ich das schon mache und ob es Spaß macht.


Der Märchenbrunnen bot keinen sonderlich lebendigen Anblick. Der Boden war mit abgestorbenen Pflanzen bedeckt. Auf der Oberfläche bewegten sich vereinzelte Wasserläufer. Die Sonne schien kurz vor 17:30 Uhr noch sehr kräftig, was auch an den schwarzen Stiefeln etwas zu spüren war.
Heimwärts nahm ich den südbadseitigen Weg an der Hellwiese. Dort hatte man die Schlaglöcher zubetoniert. Um diese Betonstellen im Slalom herumzufahren erwies bequemer, als drüberzurollen. Jemend meinte: "Das will gelernt sein."
Die etwas steile Waldeinfahrt klappte auf Anhieb. Bei dem mangelnden Training hatte ich das nicht erwartet. Die weitere Fahrt verlief ohne Probleme. Kurz vor Südost meinte eine Seniorin zu ihrem Begleiter beim Gespräch über das Einradfahren, dass es gut zum Abnehmen sei. Wenig später war ich zuhause. Für den Blogeintrag blieb dann nicht mehr viel Zeit, denn in einigen Minuten gehe ich los zum Astronomieverein.

17.4.09

Kurze Regenrunde

Das frühe Tschernobylwetter hatte bis gestern angedauert. In den letzten zwei Wochen hatte ich keine Gelegenheit zum Fahren gehabt. Heute hat es dann ziemlich ausführlich geregnet und es wurde kalt. Als ich von einer Besprechung im Mauritianum nach Hause kam, bei der es um die Vorbereitung einer Astrofotoausstellung gegangen war, hatte es aufgehört, zu regnen. So bot sich Gelegenheit zu einer abendlichen Fahrt. 
Als ich dann mit dem Einrad das Haus verließ, regnete es jedoch wieder. Um endlich mal wieder zu fahren und um den Aufwand nicht umsonst betrieben zu haben, fuhr ich bei Regen eine kurze Südost-Runde. Auf der Karte ist es die kleine nordwestliche Runde, die an der Volkssolidarität vorbeiführt.

3.4.09

Bei 21°C Verzögerung von CHDK getestet

Das vorzeitige Tschernobylwetter hält an. Als ich kurz vor 17:30 nach Hause kam, zeigte das Thermometer 21°C im Schatten. Deshalb entschied ich mich dafür, ohne Jacke zu fahren.
Die Waldwege waren nun völlig trocken. Das machte das Fahren zwar etwas holprig, doch das Rad rollte leicht. Zunächst hatte ich vor, zum Märchenbrunnen zu fahren. Doch ich hatte Zeitdruck. Deshalb prüfte ich unterwegs, ob es eine andere Stelle gibt, an der sich Fotos mit der Bewegungserkennung von CHDK machen lassen. Eine Wegekreuzung beim Turm der Jugend bot sich an, weil sie groß genug ist, dass ich sicher im Kreis herum fahren kann.

Bei der Fahrt am 15.3. hatte ich bei Tageslichtfotos mit Bewegungserkennung das Problem, dass die Kamera zu früh auslöste. Bei der ersten Serie passierte das heute auch.


Immerhin klappte ein Bild. Das Kreisen war trotz guter Stiefel etwas anstrengend. Deswegen versuchte ich, die Ausbeute durch Einstellen einer Verzögerung zu verbessern. Ich probierte es mit 0,4 s.


Hier ist der Abstand vom Rand schon größer.


Auch von der gegenüber liegenden Seite gelangen jetzt Bilder.


Der Ausschnitt ist auch einigermaßen verwendbar.


Zwischendurch machte die Kamera ein Bild von vorn mit leichter Kurvenlage.


Die Bilder erscheinen bei Anklicken vergrößert.
Die Rückfahrt verlief ohne Besonderheiten.

1.4.09

Kreispokal-Achtelfinale

Das schöne Wetter, das nun endlich gekommen ist, ähnelt dem Tschernobyl-Wetter (s. Slangbegriffe): Es ist sonnig und warm. Und es weht Ostwind. Es wäre nur etwas zeitig füŕ diese Wetterlage.
Für 18 Uhr stand auf dem Waldspielplatz das Kreispokal-Achtelfinale Roter Stern - Lok Altenburg an. Meistens gehe ich zu Fuß zum Fußball. Das Einrad nehme ich in seltenen Fällen unter Zeitdruck. Zuletzt hatte ich das Ende 2007 gemacht. Das Einrad ist für mich das schnellste Verkehrsmittel zwischen Südost und dem Stadiongelände im Wald. Heute war ich spät dran und nahm deshalb das Einrad. Um bei dem schönen Wetter nicht während des ganzen Spiels in Stiefeln herumzustehen, fuhr ich mit Turnschuhen. Damit lässt es sich nicht so schön fahren, wie mit Stiefeln, aber ich wollte nur schnell zum Fußball und dafür reichte es. Ich kam nur wenige Minuten nach dem Anpfiff an, doch es stand schon 0:1. Lok spielt zwei Klassen höher und so war das Ergebnis von 0:6 am Ende nicht überraschend.
Kurz vor Spielende war die Sonne untergegangen. Danach reichte das Licht für die Fahrt auf den nun schlammfreien Waldwegen. Allerdings wurde es ein Bisschen kühl.

30.3.09

Erste Waldbilder mit CHDK

In den letzten Tagen wurde es endlich wärmer und heute war es sogar trocken. Wegen der Sommerzeit und wegen des rasch länger werdenden hellichten Tages ist es nun so lange hell, dass man bis kurz nach 20 Uhr ohne Lampe fahren kann. Gegen 19:15 Uhr kam ich nach Hause und fuhr in den Wald. Die Wegeverhältnisse waren gut und ich suchte eine Stelle, wo ich mit der Bewegungserkennung von CHDK und Blitz Fotos vom Fahren im Wald machen konnte.

Mir erschien eine Stelle geeignet, von der ich am 30.5.07 einen Einzelframe aus einem Video ins Blog gestellt habe.

Dabei biege von Hauptweg auf einen schmalen Nebenweg ab und fahre durch eine flache Böschung.


Trotz schlechter Lichtverhältnisse kamen deutlich bessere Bilder heraus, als die Videoschnipsel von damals. Sehr gut ist zu sehen, wie der vordere Stiefel das Fußgelenk unterstützt. Noch besser ist der Effekt bei den höheren Reitstiefeln.


Rückwärts beginne ich gerade, in die Böschung hineinzufahren. Der Stiefel ist fast entspannt. Die Bilder erscheinen bei Anklicken etwas größer. Die folgenden Ausschnitte erscheinen bei Anklicken ca. 700 Pixel hoch.

24.3.09

Winterlicher Start in den Frühling

Wenn man im blog-archiv den März der beiden Vorjahre anklickt, sieht man, dass es um den Frühlingsanfang herum geschneit hat.


Der Frühling ist nur wenige Tage alt und heute schneite es wieder. Als ein Schnee-Graupel-Schauer nachließ, fuhr ich kurz vor 18 Uhr los. Ich bekam noch letzten Graupel ab. Als ich auf dem Fußweg an der Pappelstraße fuhr, hatte ich starken Seitenwind, der Schnee verwehte. Ich hatte mich vorsorglich dick angezogen und so störten diese Bedingungen nicht sehr.
Ich fuhr durch den Wald in Richtung Zschechwitzer Straße. Die Oberfläche des Weges war ziemlich wässrig, aber darunter war der Weg einigermaßen hart und das Fahren fiel nicht sonderlich schwer. Nach der Kreuzung mit der Paditzer Straße wurde es etwas holprig, ich kam aber ohne sonderliche Probleme an der Zscheschwitzer Straße an. Soweit ich von dort aus einsehen konnte, waren die Äste weggeräumt, die mich vor drei Wochen aufgehalten hatten. Ich überquerte die Straße. Auf der anderen Seite ging es zunächst etwas holprig zu. Später war es etwas anstrengend, auf sandigem Schlamm bergauf zu fahren. Hier war es wichtig, mit den Stiefeln auf den Pedalen zu bleiben. Ein Wiederaufstieg würde sicherlich nicht gelingen. So kam ich ohne Unterbrechung bis zur Zwickauer Straße, wo ich an der Absperrung eine Pause machte.

Die Rückfahrt fiel leichter, weil es an der anstrengendsten Stelle nun bergab ging. Kurz vor Schluss, schon auf dem Fußweg am Buchenring bemerkte ich ein Kältephänomen, das in den letzten Wochen nicht mehr vorgekommen war: Der Kunststoff der Stiefel wurde steifer

15.3.09

IXUS 80 und CHDK bei trübem Wetter

Gestern wurde ich auf einer Party von mehreren Leuten gefragt, ob ich mit dem Einrad gekommen bin. Grund war, dass ich Stiefel an hatte, die so hoch wie die sind, die ich zum Einradfahren anziehe. Das Wetter hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Anlass zum Tragen von Stiefeln gegeben. Die Ursache lag beim verregneten Freitagmorgen. Danach war ich bei der Steinziege und hatte keine Gelegenheit mehr, auf Sandalen o.ä. zu wechseln. In der Nacht setzte dann Regen ein und ich musste zu Fuß nach Hause gehen. Da waren die Stiefel wieder praktisch.
Der Regen hielt bis zum frühen Nachmittag an.

Kurz vor 16 Uhr fuhr ich los. In Südost waren große Pfützen zu durchqueren. Mit Stiefeln ist das kein Problem. Heimwärts sind die Pfützen nützlich, weil sie Schlamm vom Reifen waschen. Im Wald ließ es sich überraschend gut fahren. Ich fuhr dann auf der Paditzer Straße zur Brücke an der Umgehungsstraße, um die Experimente mit Bewegungsmelderfotografie bei Tageslicht fortzusetzen.


Ich stieg im Bildfeld der Kamera auf. Dieses Bild zeigt einen misslungenen Aufstieg. Man könnte die Szene auch gut für einen regulären Abstieg halten.


Der nächste Aufstieg gelang.


Ich fuhr ein paar Kreise links herum und...


auch rechts herum. Die Bilder sind sehr verrauscht. Unter den schlechten Lichtverhältnissen hatte ich zunächst im ISO 1600 fotografiert. Dafür gab es nicht solche Bewegungsunschärfen, wie bei der Nikon S10.


Bei ISO 800 kam es noch nicht zu Bewegungsunschärfen und das Bild ist etwas weniger verrauscht. Anklicken vergrößert auch 600 Pixel Breite.

Bilder, die beim Geradeausfahren aufgenommen worden sind, gelangen noch nicht richtig. Die Kamera löste schon aus, als das Rad noch nicht vollständig im Bild war. In anderen Fällen lösten vorbeifahrende Blechlemminge aus und waren dann in der Bildmitte zu sehen. Auch Versuche, die Bergauffahrt zur Brücke zu knipsen, scheiterten am falschen Zeitpunkt. Das Script bietet die Möglichkeit, Verzögerungen und andere Parameter einzustellen. Damit werden sich solche Probleme lösen lassen. Heute hatte ich keine Lust mehr dazu, weil der Wind allmählich zu Nackenschmerzen führte.