22.9.13

Im Wald bei Lützschena

Bei den Fahrten am Nordufer der Luppe hatte ich bisher nur selten Nebenwege ausprobiert. Deshalb wollte ich das heute einmal machen. Um dorthin zu kommen, wählte ich eine kurze und bequeme Route: Friesenstraße bis Waldluft, dann am Heuweg entlang bis zum letzten Tunnel vor dem Bahnhof Leutzsch, weiter zur Gustav-Esche-Straße und an dieser entlang bis zu Nahle. An der Brücke machte ich eine kurze Pause.
Dann fuhr ich am Südufer bis zur nächsten Brücke, wo die Nahle schon in die Luppe eingeflossen ist und überquerte die Brücke. Wenig weiter westlich erreichte ich den ersten Abzweig.


Er führt nach Lützschena. Weil sich kurz vor mir zwei Menschen auf diesen Weg begaben, schien da etwas brauchbares zu sein.


Weil es nicht möglich war, draußen vom Einrad aus den Weg einzusehen, stieg ich erst einmal ab, um nachzusehen.


Der Weg sah sehr schön aus, schmal und kurvenreich. 


Der Boden sah am Anfang auch gut aus. Für den Fall, dass sich etwas daran ändern sollte, hatte ich geeignete Stiefel an. Ich ging zurück auf den Dammweg, um bequem aufsteigen zu können. Dort waren bei schönem Herbstanfangswetterviele Menschen unterwegs. Einer sagte: "Der fährt hier Einrad." Ein anderer fand meine Stiefel interessant.
Die Einfahrt in den Wald klappte ohne Probleme und das Fahren auf dem Weg machte zunächst Spaß.


Doch dann scheiterte ich an einem Schlammloch. Danach stieg ich wieder auf. Ich überquerte kleine Huckel und musste auf Wurzeln achten. Es war etwas anstrengend, aber schön. Schließlichkam das nächste Schlammloch und vor dort aus war das wiederum nächste schon zu sehen. Deshalb kehrte ich um.


Bei sonnigem Wetter fuhr ich an der Luppe entlang heimwärts. Die hinwärts benutzte Brücke ließ ich aus.


Ich erreichte den Zusammenfluss von Luppe (links) und Nahle. Hinwärts war dieses Y nicht zu sehen, weil der Weg auf der anderen Seite hinter dem Damm verläuft.



Wenig später wurde das Flutwehr besser zu sehen, mit dem bei Hochwasser die Flut in ein Becken im Innern des Waldes abgeleitet werden kann.

 
Wenig später erreichte ich die Gustav-Esche-Straße und bog auf die Brücke über die Luppe ab. Von dort war es nicht mehr weit bis zur Nahlebrücke, wo ich wieder eine kurze Pause machte. Von dort aus fuhr ich mit einem kleinen Umweg zur Hans-Driesch-Straße durch. In den letzten Minuten machte sich das Dauersitzen am Gesäß etwas bemerkbar. Das kurze Absteigen zum Überqueren der Straße genügte aber, um für den Rest der Fahrt wieder bequem zu sitzen.

20.9.13

Nebenwege im Auwald

Nachdem die letzte Fahrt etwas anstrengend war, hatte ich heute nach Feierabend etwas gemütliches im Sinn. Zunächst fuhr ich zum Heuweg. Obwohl es in den letzten Tagen oft geregnet hatte, waren die meisten Wege sehr gut befahrbar. Nur das Stück Friesenstraße von der Hans-Driesch-Straße bis zur Waldluft war klebrig.
Ich fuhr durch den letzten Tunnel unter dem Bahndamm vor Leutzsch und dann weiter zur Gustav-Esche-Straße. Dieser Weg war oft sehr holprig, heute aber wunderbar. Ich fuhr wieder zurück und bog bei der nächsten Gelegenheit vom Heuweg nach rechts auf einen Weg, den ich noch nie benutzt hatte. Anfangs war er etwas ungemütlich holprig. Pferdehufe hatten diesen Zustand hergestellt. Doch dann wurde der Weg besser und führte zum Pferdehof bei der Waldluft. Damit war ein neues Dreieck erschlossen. Wieder auf der Strecke zum Heuweg bog ich an einem Wassergraben links auf einen schmalen Weg ab, der sich als Abkürzung eignen könnte. Zunächst kam ich angenehm voran. Doch kurz vor dem Heuweg geriet ich in Morast und blieb stecken. Ich musste nur einige Meter durch den Schlamm laufen und konnte dann wieder aufsteigen. Ich fuhr dann auf die Nahlebrücke und machte am Geländer eine kurze Pause. Heute war mir wie eingangs beschrieben Gemütlichkeit im Sinn und ich achtete darauf, sehr bequem zu sitzen. Ohne besondere Vorkommnisse fuhr ich dann nach Hause und kam nach einer Stunde dort an.

1.9.13

Westrekord auf neuem Luppedammweg

Meine bisher längste und am weitesten von Leipzig nach Westen führende Fahrt war die vom 2.11.2012. Damals fuhr ich wie oft auf und am Luppedamm. Wegen zahlreicher Baustellen war die Fahrt stellenweise beschwerlich. Als ich am 3. Mai zuletzt in der Gegend war, gab es immer noch Baustellen.
Nach fast vier Monaten Unterbrechung fuhr ich heute wieder mal hin, um zu sehen, wie es sich nun fahren lässt. Um 12:45 fuhr ich los. Das Wetter war kühl, zeitweise nieselte es etwas. Die Wege waren trocken und ich kam gut voran.


Kurz nachdem ich das nörliche Ufer der Luppe erreicht hatte, sah ich einen Fuchs. Ich stieg ab, um das Tier zu fotografieren.


Wenig später gab es die erste positive Überraschung. Dort, wo der Weg auf dem Damm bisher endete, geht es nun weiter.


Der neue Weg ist bis zur nächsten Brücke asphaltiert.


Die nächste Brücke.


Auch danach geht es auf Asphalt weiter.


Auch nach der nächsten Brücke noch Asphalt.


Wie schon im letzten November geht es dann plötzlich auf Rollsplitt weiter. Auf den festgefahrenen Spuren rollte das Einrad auch gut, bloß sehr laut.


Ich kam am Spielzeugmuseum Modelwitz vorbei. Irgenwo hier ist die Grenze Leipzig - Schkeuditz.


Der Splitweg war ausreichend leicht zu fahren, dass Fotografieren mit dem Smartphone während der Fahrt problemlos war.


 Schließlich ging der Split in einen bräunlichen Bodengrund über, auf dem das Einrad wieder leiser rollte.


 Nach der nächsten Brücke verlief auf dem Damm nur noch ein schmaler Pfad. Er wurde allmählich holpriger und ich musste absteigen. Das Bild zeigt den Blick zurück. 
Ich fuhr dann auf dem unteren Weg weiter. Der war sehr passabel.


Es ging wieder leicht voran.


Am Wegesrand waren viele Kornblumen zu sehen. 


Der Weg ist etwas hügelig, fast wie in Altenburg. Im Hintergrund ist eineBrücke zu sehen. Weil die Zeit knapp wurde, legte ich diese Brücke als Wendepunkt fest.


Hier quert die 186 die Luppe. Rechts ab geht es nach Schkeuditz.


Die Absperrung war eine brauchbare Pausensitzgelegenheit.


Ich war ca. einen Kilometer weiter westlich, als am 2.11.2012. Dann fuhr ich heimwärts.





Das letzte Stück bis zur Gustav-Esche-Str. fuhr ich durch den Wald. Das war keine gute Idee, denn nach Baumfällungen war der Weg holpriger, als das Bild erscheinen lässt.


Am Rand sah es mehrfach so aus.


Auf der Brücke der Gustav-Esche-Str. probierte ich eine neue Pausensitzvariante an der Mauer: Einen Stiefel vor die Gabel auf den Reifen stellen. Das war so bequem.
Wenig später fuhr ich nach Hause und kam nach ca. 3 h Fahrt wieder an. Die Strecke war etwas länger, als 24 km. Am Ende wurde es am Gesäß etwas unangenehm. Bei Fahrten über 20 km sollte ich längere Pausen einlegen.

27.8.13

Schönen schmalen Weg mal wieder gefahren

Um 17:30 fand sich noch etwas Zeit für eine kurze Fahrt im Stadtwald von Altenburg. An den Tagen dem regnerischen Freitag war das Wetter trocken. Die Temperatur von 19°C war angenehm und so ergaben sich sehr schöne Bedingungen.
Ziel war wieder die Zwickauer Straße und ich hatte einen Abstecher auf einen lange nicht mehr benutzten schmalen Weg vor. Auf der Hinfahrt fuhr ich erstmal bis zum Absperrbalken an der Zwickauer Straße durch. Heimwärts bog ich dann auf den schmalen, leicht abschüssigen Weg ab. Beschreibungen davon gibt es u.a. in bei diesen Posts:

Abbiegen auf den Weg mit Fotos (1)
Abbiegen auf den Weg mit Foto (2)
Fahrt auf dem Weg
Abbiegen am Ende des Weges mit Video

Der obere Teil des Weges fühlte sich seh schön an. Er ist etwas kurvig. Holprige Stellen gibt es zwar an Wurzeln, aber das sind zur Zeit nur abwärts führende Stufen. Man kann nicht hängen bleiben. Der mittlere Bereich ist schwieriger. Ich musste aber nicht deswegen absteigen. Das letzte Stück führt weitgehend geradeaus und ist ieder leicht zu fahren. Das Abbiegen am Ende bekam ich nicht hin.


Blick zurück auf den geraden Wegabschnitt


Blick voraus. Gegenüber dem Video ist diese Stelle deutlich verändert und führt nur noch auf einen schmalen, grasbewachsenen Weg. Damals hatte sich das Fahren über die Huckel im Bauch schön angefühlt. Deshalb hatte ich das mehrmals gemacht und mit der Kamera aufgenommen.
Die weitere Heimfahrt verlief ohne Besonderheiten.

23.8.13

Erste Sommerfahrt in Leipzig

Der Sommer ist ins letzte Drittel eingetreten und erst heute hatte ich Gelegenheit, in diesem Sommer in Leipzig mit dem Einrad zu fahren.Nachmittags hatte es leichten Regen gegeben, der sich gelegt hatte, als ich kurz vor 18 Uhr losfuhr. Ich fuhr von der Friesenstraße aus durch den Auwald in Richtung Bahnlinie. Die Wege waren nass, aber noch nicht aufgeweicht. Die Temperatur war mit 19°C angenehm. Es war etwas neblig. Insgesamt waren die Bedingungen soweit OK, dass es sich angenehm fahren ließ und ich kam entspannt bis zum Heuweg. Vor Unterführung unter der Bahnline Leutzsch - Möckern stieg ich ab, um drüben wieder aufzusteigen. Das tat ich jedoch nicht sofort.


Die Bodenverhältnisse sahen etwas unkomfortabel auf. Man hatte Sand aufgeschüttet. Während ich eine passende Stelle zum Aufsteigen suchte, kam ein Reiter durch die Unterführung, ritt wieder zurück und kam wieder her. Vielleicht übte er das Reiten durch Unterführungen. Nachdem er verschwunden war, klappte der Aufstieg problemlos. Das nächste Problem gab es unter der Brücke des Güterringabschnitts nach Wahren.


Dort war Split aufgefüllt und ich blieb stecken. Das passierte nur aus Unachtsamkeit, denn die Schicht war stellenweise dünn. Ich konnte gleich wieder aufsteigen und die Fahrt zur Nahle und am Fluss entlang verlief wieder entspannt.


Die Flusslandschaft fotografierte ich während der Fahrt mit dem Smartphone. Das ist mit dem Touchscreen etwas fummelig und geht nur, wenn keinerlei Konzentration auf das Fahren nötig ist.

Als Pausensitzgelegenheit nutzte ich später auf der Brücke Gustav-Esche-Str. das Geländer, weil das Mauerwerk an den Enden zu nass war. Dieser Sitz war nicht ganz so optimal, weil ziemlich hoch. 
 
 Die Gustav-Esche-Straße in Richtung Auensee.


Beim Fotografieren fiel die Handytasche herunter und so musste ich doch noch absteigen. Eine Möglichkeit wäre es noch gewesen, den Sattel nach vorn abzulegen und sich zu bücken, ohne die Stiefel von den Pedalen zu nehmen.
Auf der Heimfahrt kam ich ohne die Abstiege unter den Bahnlinien aus.

19.8.13

Endlich mal wieder gefahren

Fünfeinhalb Wochen hatte ich keine Gelegenheit zum Einradfahren gehabt. Entweder waren 30°C oder mehr, Gewitter oder die Zeit reichte nicht. Heute passte es mal wieder. Nach leichten Regenfällen hatte es sich abgekühlt und als ich um 14:30 Uhr startete, waren angenehme 22°C.
Ich machte nur eine kurze Tour durch den Altenburger Stadtwald zur Zwickauer Straße. Die Wege waren trotz der Regenfälle trocken und leicht befahrbar. 
An der Zwickauer Straße machte ich wie oft (z.B. am 5.7.) eine Pause auf dem Absperrbalken. Der Weg war heute geöffnet und der Balken zur Seite geschwenkt. Deshalb stand das Rad zwischen Springkrautpflanzen.


Blüten und Samenkapselabschussvorrichtungen sind zu sehen. Das in Leipzig dominierende, größere asiatische Springkraut habe ich in Altenburg noch nicht gesehen. 
Das Anfahren aus dieser Position ist ein klein wenig schwieriger, weil man auf lockerem Boden seitlich vom Balken weg starten muss.
Die Rückfahrt verlief ohne Besonderheiten.

14.7.13

Video zur Fahrt vom 11.7.



Das Video ist nun bei Youtube online. Ich bite die Wackler zu entschuldigen. Mit dem Smartphone ist das Filmen etwas schwieriger, als mit einer Videokamera. Es ist etwas unhandlich und das Display lässt sich nicht schwenken.

11.7.13

An der Umgehungsstraße

Das Wetter bringt weiterhin große Temperaturunterschiede innerhalb weniger Tage. Am Dienstag war es mir etwas zu heiß, heute waren abends mit ca. 18°C in Altenburg wieder gute Bedingungen. Weil es wegen Bewölkung etwas düster war, fuhr ich auf der Paditzer Straße aus dem Wald heraus. Als ich auf die Brücke über die Umgehungsstraße zu fuhr, begann ich mit dem Handy ein Video aufzunehmen. Das ließ ich laufen, bis ich auf der anderen Seite nach zwei Kurven die Brücke unterquert hatte. Weil ich zur Zeit nur für wenige Minuten am Tag an ein WLAN komme und sonst mit dem drosselungsgefährdeten Mobilfunk online bin, kriege ich das Ding noch nicht hochgewuchtet.

Ich fuhr dann weiter südwestwärts. Vor dem Kreuzungssystem südlich des Waldrandes geht es relativ steil bergab und nach dem Unterqueren der Straße wieder bergauf. Bergauf ist zwar vom Energieaufwand anstrengender, dafür ist das Bergabfahren mit dem Einrad vom Bewegungsablauf her ungewohnter. Obwohl ich diesen Abschnitt nicht mehr gewohnt bin, gab es keine Probleme.


Als ich mich der Waldeinfahrt bei der Gartenanlage am Waldspielplatz näherte, hatte ich noch keine Pause gemacht. Dann sah ich eine riesige Distel und stieg ab, um sie näher zu betrachten. Zum Größenvergleich lehnte ich das Einrad an die Pflanze. Das Einrad ist 90 cm hoch. Die Distel ist demzufolge deutlich höher, als zwei Meter.
Weil zahlreiche Mücken ebenfalls von der Distel fasziniert waren, entfernte ich mich und fuhr ohne Unterbrechung nach Hause. Bis jetzt habe ich nur einen neuen Mückenstich gefunden.

5.7.13

Post vom Absperrbalken

Mache gerade eine kleine Waldtour in Altenburg. Außer Mücken gibt es nichts Besonderes. Mache mich jetzt wieder auf den Heimweg.

26.6.13

Kreisübungen

Gegen 20 Uhr fuhr ich heute mit dem Einrad los in Richtung Wald. Nach den Wetterkapriolen seit der letzten Fahrt - 35°C, dann nach Gewitter Abkühlung auf 13°C und Regen - wusste ich nicht, was mich dort erwartet. Der Weg zeigte sich erstaunlich trocken und gut befahrbar. Trotzdem bog ich an der nächsten Kreuzung in Richtung Paditz ab, um bei der Brücke über die Umgehungsstraße das Fahren von Kurven und Kreisen zu üben. Das geht dort recht gut, weil die Wege nicht holprig sind und ich selten durch andere Fahrzeuge 
gestört werde.
Nach einigen Minuten beendete ich diese Übungen und fuhr wieder nach Hause.

16.6.13

Am Märchenbrunnen nach dem Hochwasser

Wenn ich das Blog nach Fahrten zum Märchenbrunnen in Altenburg durchsuche, wird als letzte Fahrt dorthin die vom 28.12.2008 angezeigt. Heute wollte ich mal wieder hin.
Das Wetter war zunächst wie gestern. Bis zur Zwickauer Straße kam ich wieder ohne verkehrsbedingte Abstiege durch. Diese Straße musste ich dann zu Fuß überqueren. Drüben fuhr ich bergab in Richtung Großer Teich. Im unteren Bereich lagen einige Stangen halb eingegraben quer über den Weg. Über mehrere davon fuhr ich ohne Schwierigkeiten. An der letzten musste ich absteigen. Die weitere Fahrt zum Märchenbrunnen verlief ohne Besonderheiten.


Obwohl das Hochwasser in dieser Gegend schon einige Tage vorbei ist, verdunstet und versickert das Wasser nur langsam. Inzwischen war die Sonne herausgekommen. Die Pause auf der Bank wurde in der prallen Sonne etwas ungemütlich, doch bald wurde eine Bank im Schatten frei.


Von dort sah es so aus. Es waren Frösche zu hören. Nach Tieren im Wasser zu suchen hatte wenig Zweck. Das Wasser war trübe und der Morast zog mir fast die Stiefel aus. Um nicht mit verschlammten Stiefeln auf die Pedalen steigen zu müssen, wusch ich die Stiefel, indem ich von der Brücke aus die Beine in den Bach streckte. Dann fuhr ich wieder zurück.
An der Waldeinfahrt kam ich bis an die Stange heran, an der ich zuvor auch bergab abgestiegen war. Dann fuhr ich einen anderen Weg bergauf, um weiteren Stangen auszuweichen. Beim Aufsteiegn wurde ich von einer Frau mit Hund beobachetet, die die Angelegenheit als "kompliziert" ansah. Sie wartete, bis ich wieder aufgestiegen und weggefahren war. Auf diesem Weg bekam ich Probleme mit Schlamm. Zunächst ließ es sich leidlich fahren. Als ich einem Kinderwagen auswich, blieb ich jedoch stecken. Ein Stück schob ich das Einrad. Der Schlamm wurde fester, doch es lagen auch hier Stangen über dem Weg. Ich musste jedoch nicht weit gehen, bis ich wieder aufsteigen konnte. Dann bog ich auf eine Querverbindung zu dem Weg auf, auf dem ich hinwärts gefahren war. Dort kam ich bergauf gut voran und erreichte ohne Probleme die Zwickauer Straße.

Drüben machte ich auf dem Absperrbalken wieder eine Pause.


Die Bilder zeigen anschaulich, dass man hier eine Pause machen kann, bei der man nicht auf dem Sattel sitzt und trotzdem die Stiefel auf den Pedalen stehen lässt. Die Fahrt bergauf war anstrengend gewesen und ich war dabei ins Schwitzen gekommen. Die Pause und das Anfahren ohne freien Aufstieg sorgten schnell für Erholung. Die weitere Fahrt verlief meist bergab und ich musste bis zur Haustür nicht mehr absteigen.

Der uralte Mac hier kommt mit dem Editor von bikemap.net nicht klar. Deshalb ein Verweis auf meine alte Google-Map. Start- und Endpunkt der Tour ist der östlichste Marker. Der Märchenbrunnen wird vom westlichsten Marker angezeigt. Die dazwischen eingetragenen Wege habe ich weitgehend benutzt.

P.S. Habe die Karte dann noch mit einem Aspire One mit LINUX hinbekommen.


Bike route 2.185.065 - powered by Www.bikemap.net

15.6.13

Waldfahrt in Altenburg, bei der ich nie die Stiefel von den Pedalen nehmen musste

Eine Giraffe haben Alle bestimmt schon mal irgendwo gesehen. Das ist ein Einrad, an dem Pedalen und Sattel höher angebracht sind. Die Kraftübertragung auf das Rad erfolgt mit einer Kette nach unten. In Leipzig sah ich heute früh auf dem Weg zum Bahnhof einen Mann, der auf einer Kreuzung aus einer Giraffe und einem zweirädrigen Fahrrad durch die Stadt fuhr. Das Gefährt sah ungefähr so aus, wie auf diesem Link. Ich dachte mir, dass der Ausblick von da oben wunderbar sein muss, aber das Ab- und Aufsteigen beim Gewähren der Vorfahrt anstrengend sein dürfte.
Beim 26"-Einrad finde ich häufiges Aufsteigen lästig und suche für Pausen meist Anlegestellen, an denen ich die Füße auf den Pedalen lassen kann.
In Altenburg hatte ich später Zeit für eine kurze Waldtour von etwa 45 Minuten. Mit ca. 24°C lag die Temperatur nahe dem Grenzwert, wo das Fahren mit Stiefeln wegen Schweiß nicht mehr sinnvoll ist. Da ist häufiges Aufsteigen noch lästiger, weil es anstrengender ist, als bloßes Fahren. In dieser Hinsicht verlief die heutige Fahrt sehr vorteilhaft. Auf den drei Straßen, die ich bis zum Erreichen des Waldes überqueren musste, war kein Verkehr. Die Stiefel blieben auf den Pedalen. Die Wege im Wald waren fast trocken und gut befahrbar. Auch zum Überqueren der Zschechwitzer Straße, die durch den Wald verläuft, musste ich nicht absteigen. In der Nähe der Skatbank Arena fuhr ich an einer Radlergruppe vorbei. Ein Kind wunderte sich sehr darüber, dass ich nur mit einem Rad fahre. Als ich mich dem Absperrbalken vor der Zwickauer Straße näherte, fanden zwei Radfahrerinnen das Einrad lustig.
Am Balken setzte ich den Hintern vom Sattel auf den Balken um, ließ aber wie üblich die Stiefel auf den Pedalen stehen. Damit war mindestens die Hälfte der Strecke ohne neues Aufsteigen absolviert.
Nach ein bis zwei Minuten Pause setzte ich mich wieder auf den Sattel und fuhr heimwärts. An der Absperrung vor der Zschechwitzer Straße standen die beiden Frauen von vorhin mit ihren Fahrrädern. Als ich vorbeifuhr, fragte eine, ob Einradfahren im Wald schwierig ist. Ich verneinte das und fuhr weiter. Auf der Straße waren keine Blechlemminge zu hören oder zu sehen. So erreichte ich die andere Seite wieder ohne absteigen zu müssen. Dieses Glück setzte sich in Südost fort. Alle drei Straßen konnte ich fahrend überqueren. So kam ich wieder vor der Haustür an, ohne einmal die Stiefel von den Pedalen genommen zu haben.

14.6.13

Nach dem Hochwasser im Auwald

Die Regenfälle, die ich im letzten Post erwähnt hatte, verschärften sich am darauf folgenden Wochenende und führten zu einem Hochwasser. Diese Wetterunbilden und Dienstreisen verhinderten bisher Einradfahrten in diesem Juni. Heute kam ich kurz vor 21 Uhr von einer Dienstreise zurück. Die Sonne war noch nicht untergegangen und so fuhr ich kurz nach 21 Uhr in den Leipziger Auwald.
Die Wege erwiesen sich als unerwartet gut befahrbar. So kam ich bequem und ohne unfreiwillige Abstiege an die Brücken am Heuweg.


Leipzig hatte war beim Hochwasser glimpflich davongekommen. Weiße Elster und Pleiße hatten sich weiter südlich ausgetobt, letztere u.a. im Altenburger Land. Anfang Mai war zudem eine Kanalanlage fertig, die das Hochwasser der Weißen Elster in den Zwenkauer See abgeleitet hatte. Trotzdem ist die Nahle immer noch etwas angeschwollen.


Ein Beleg für die guten Wegeverhältnisse nur geringe Verschmutzung von Einrad und Stiefeln im Vergleich zum vorigen Post.
Ich fuhr weiter zur Luppebrücke. Die etwas komplizierte Auffahrt auf die Brücke klappte problemlos.


Die Pfütze im Vordergrund und Schlamm am Ufern zeigen, dass die Luppe die Überflutungszone genutzt hat. Ich machte kehrt. Auf der Rückfahrt war es an manchen Stellen im Wald schon ziemlich duster. Ich hatte Glück, dass ich nicht in Löcher oder andere Hindernisse fuhr. So verlief die Rückfahrt so bequem wie die Hinfahrt und nach 45 min war ich wieder zuhause.

29.5.13

Altenburg bei Tageslicht

Seit über einem Jahr hatte ich heute wieder einmal Gelegenheit, bei Tageslicht im Stadtwald von Altenburg mit dem Einrad zu fahren. Nach ergiebigen Regenfällen waren die Wege sehr nass. Der Schlamm war jedoch nicht tief und so rollte das Rad erstaunlich leicht. Das die Angelegenheit "spritzig" war, störte nicht, weil ich 50 cm hohe Gummistiefel trug. Schwieriger hatten es die zahlreichen JoggerInnen.
Die Bilder illustrieren die Verhältnisse.
Dieser Post ist provisorisch mit dem Handy geschrieben.