16.6.13

Am Märchenbrunnen nach dem Hochwasser

Wenn ich das Blog nach Fahrten zum Märchenbrunnen in Altenburg durchsuche, wird als letzte Fahrt dorthin die vom 28.12.2008 angezeigt. Heute wollte ich mal wieder hin.
Das Wetter war zunächst wie gestern. Bis zur Zwickauer Straße kam ich wieder ohne verkehrsbedingte Abstiege durch. Diese Straße musste ich dann zu Fuß überqueren. Drüben fuhr ich bergab in Richtung Großer Teich. Im unteren Bereich lagen einige Stangen halb eingegraben quer über den Weg. Über mehrere davon fuhr ich ohne Schwierigkeiten. An der letzten musste ich absteigen. Die weitere Fahrt zum Märchenbrunnen verlief ohne Besonderheiten.


Obwohl das Hochwasser in dieser Gegend schon einige Tage vorbei ist, verdunstet und versickert das Wasser nur langsam. Inzwischen war die Sonne herausgekommen. Die Pause auf der Bank wurde in der prallen Sonne etwas ungemütlich, doch bald wurde eine Bank im Schatten frei.


Von dort sah es so aus. Es waren Frösche zu hören. Nach Tieren im Wasser zu suchen hatte wenig Zweck. Das Wasser war trübe und der Morast zog mir fast die Stiefel aus. Um nicht mit verschlammten Stiefeln auf die Pedalen steigen zu müssen, wusch ich die Stiefel, indem ich von der Brücke aus die Beine in den Bach streckte. Dann fuhr ich wieder zurück.
An der Waldeinfahrt kam ich bis an die Stange heran, an der ich zuvor auch bergab abgestiegen war. Dann fuhr ich einen anderen Weg bergauf, um weiteren Stangen auszuweichen. Beim Aufsteiegn wurde ich von einer Frau mit Hund beobachetet, die die Angelegenheit als "kompliziert" ansah. Sie wartete, bis ich wieder aufgestiegen und weggefahren war. Auf diesem Weg bekam ich Probleme mit Schlamm. Zunächst ließ es sich leidlich fahren. Als ich einem Kinderwagen auswich, blieb ich jedoch stecken. Ein Stück schob ich das Einrad. Der Schlamm wurde fester, doch es lagen auch hier Stangen über dem Weg. Ich musste jedoch nicht weit gehen, bis ich wieder aufsteigen konnte. Dann bog ich auf eine Querverbindung zu dem Weg auf, auf dem ich hinwärts gefahren war. Dort kam ich bergauf gut voran und erreichte ohne Probleme die Zwickauer Straße.

Drüben machte ich auf dem Absperrbalken wieder eine Pause.


Die Bilder zeigen anschaulich, dass man hier eine Pause machen kann, bei der man nicht auf dem Sattel sitzt und trotzdem die Stiefel auf den Pedalen stehen lässt. Die Fahrt bergauf war anstrengend gewesen und ich war dabei ins Schwitzen gekommen. Die Pause und das Anfahren ohne freien Aufstieg sorgten schnell für Erholung. Die weitere Fahrt verlief meist bergab und ich musste bis zur Haustür nicht mehr absteigen.

Der uralte Mac hier kommt mit dem Editor von bikemap.net nicht klar. Deshalb ein Verweis auf meine alte Google-Map. Start- und Endpunkt der Tour ist der östlichste Marker. Der Märchenbrunnen wird vom westlichsten Marker angezeigt. Die dazwischen eingetragenen Wege habe ich weitgehend benutzt.

P.S. Habe die Karte dann noch mit einem Aspire One mit LINUX hinbekommen.


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