Beim Versuch, herauszufinden, wann ich zum letzten Mal sonntags gefahren bin, stieß ich auf den 04.04.04. Von diesem Datum stammen das Foto unter "about me" und die Videos der Fahrten draußen mit dem 26"-Einrad auf meiner Webseite. In den inzwischen vergangenen 1,5 Jahren hatte ich sonntags keine Gelegenheit oder Bedenken, wegen der zahlreichen Spaziergänger dauernd absteigen zu müssen.
Heute war das Wetter immer noch sommerlich und so entschloss ich mich zu einer Sonntagsfahrt. Die Fahrt verlief wie vorgestern, ich fuhr die gleiche Strecke und kam wieder alle auf dem Weg liegenden Berge hoch. Durch die häufigen Fahrten der letzten Tage hat sich ein Trainingseffekt eingestellt und die Fahrt fiel leicht und war wunderschön.
Das mehr Spaziergänger im Wald unterwegs waren, bereitete keine Probleme. Alle waren gut drauf und ließen genügend Platz. Nur einmal wurde es so eng, dass ich absteigen musste.
Auf der Rückfahrt sah ich von weitem, dass die Bank hinter der Zschechwitzer Straße besetzt war. An der Straße war die Situation so übersichtlich, dass ich sie fahrend überqueren konnte. Ich fuhr dann an der Bank vorbei und bis Süd-Ost durch. So war ich vom Waldspielplatz bis Süd-Ost ohne Absteigen durchgefahren.
9.10.05
7.10.05
Guter Bergtag
Auch heute fand ich nochmal Zeit zum Fahren. Die Bedingungen waren wie gestern, nur klappte es heute mit den Bergen ungewöhnlich gut. Der Berg beim Krankenhaus stellte kein Problem dar und erstmals schaffte ich heute den nächsten Berg, den ich vorgestern noch als "unbezwingbar" beschrieben hatte. Oben ließ ich dann die Bank aus und fuhr gleich weiter in Richtung Stadion. Bis zur Zwickauer Straße wollte ich heute nicht fahren und ging den Verbindungsweg zum Waldspielplatz auf halbem Wege zu Fuß, um mit der verkürzten Strecke das Siztfleisch (s. gestern) zu schonen. Diese Rechnung ging auf, denn ich saß bei der weiteren völlig störungsfreien Fahrt bis zum Schluss wunderbar bequem. Am Ende kam ich auch den ansteigenden Fußweg zum Buchenring hoch.
6.10.05
Wie im Sommer
Heute hatte ich vor, die gestern getesteten Strecken beim Turm der Jugend so in die Standardstrecke einzubinden, dass ich zunächst auf dem Weg, der am Stadion vorbei führt zur Zwickauer Straße fahre, um dann auf deren anderer Seite in entgegengesetzter Richtung zu gestern um den Turm der Jugend herum zu fahren. Auf der Rückfahrt wollte ich danach am Waldspielplatz entlang fahren.
Wegen des sommerlichen Wetters verzichtete ich auf Stiefel und fuhr in kurzen Hosen und Halbschuhen. Bis auf, dass ich ohne nachvollziehbaren Grund am Berg beim Krankenhaus absteigen musste, gab es bis zur Zwickauer Straße keine Besonderheiten. Danach begannen Schwierigkeiten. Beim Abbiegen auf den Verbindungsweg am Zaun beim Turm der Jugend versteuerte ich mich und musste absteigen. Auf dem Verbindungsweg war es auch nicht so schön, wie gestern. Es stellte sich heraus, dass der Weg ein leichtes Gefälle hat und ich heute aufwärts fahren musste. Das Fahren ohne Stiefel machte die Angelegenheit noch schwieriger, so dass ich auf der Mitte des Weges absteigen musste.
Nachdem ich wieder aufgestiegen war, verlief die Fahrt ohne fahrerische Probleme. Es stellte sich nur allmählich heraus, dass das Sitzfleisch nach dem vierten Tag mit einer Waldfahrt in Folge geschunden ist und einer Regeneration bedarf.
Lästerkommentare über den fehlenden Lenker oder ein fehlendes Rad bekam ich heute nicht zu hören, nur eine positive Variante davon. Beim Kindergarten musste ich neben einer Gruppe Frauen und Kinder absteigen, um ein Auto vorbeizulassen. Das Wiederlosfahren kommentierte eine Frau gegenüber einem Kind und sagte am Ende: "Der kann sogar ein Rad sparen."
Wegen des sommerlichen Wetters verzichtete ich auf Stiefel und fuhr in kurzen Hosen und Halbschuhen. Bis auf, dass ich ohne nachvollziehbaren Grund am Berg beim Krankenhaus absteigen musste, gab es bis zur Zwickauer Straße keine Besonderheiten. Danach begannen Schwierigkeiten. Beim Abbiegen auf den Verbindungsweg am Zaun beim Turm der Jugend versteuerte ich mich und musste absteigen. Auf dem Verbindungsweg war es auch nicht so schön, wie gestern. Es stellte sich heraus, dass der Weg ein leichtes Gefälle hat und ich heute aufwärts fahren musste. Das Fahren ohne Stiefel machte die Angelegenheit noch schwieriger, so dass ich auf der Mitte des Weges absteigen musste.
Nachdem ich wieder aufgestiegen war, verlief die Fahrt ohne fahrerische Probleme. Es stellte sich nur allmählich heraus, dass das Sitzfleisch nach dem vierten Tag mit einer Waldfahrt in Folge geschunden ist und einer Regeneration bedarf.
Lästerkommentare über den fehlenden Lenker oder ein fehlendes Rad bekam ich heute nicht zu hören, nur eine positive Variante davon. Beim Kindergarten musste ich neben einer Gruppe Frauen und Kinder absteigen, um ein Auto vorbeizulassen. Das Wiederlosfahren kommentierte eine Frau gegenüber einem Kind und sagte am Ende: "Der kann sogar ein Rad sparen."
5.10.05
Streckenoptimierung
Weil mir der Weg am Waldspielplatz gestern gefallen hatte, suchte ich nach einer Variante, ihn besser in die Standardstrecke einzubinden. Bei den bisherigen beiden Fahrten war ich einen für mich nicht befahrbaren Verbindungsweg zu Fuß rübergegangen. Der endet ungefähr auf der Mitte des Weges, so dass die Hälfte der Strecke verloren geht. Deshalb suchte ich nach einer günstigen Verbindung auf der anderen Seite der Zwickauer Straße.
Die Bedingungen waren sehr gut. Das Wetter war wieder schön und die Wege waren fast trocken. So kam ich nach leichter Fahrt bis zum unbezwingbaren Berg, der an der Abzweigung zum Waldspielplatz endet. Dort machte ich auf der Bank eine kurze Pause und fuhr dann den Weg zum Waldspielplatz in entgegengesetzter Richtung. An der stark befahrenen Zwickauer Straße stieg ich ab und überquerte sie zu Fuß. Drüben stieg ich wieder auf. Der Weg dort ist zwar mit Schotter gedeckt und dadurch spürbar holprig, jedoch sind die Steine nicht so groß, dass man hängenbleibt. Bei der Gaststätte am Waldessaum hört der Schotter auf, dafür gibt es große Schlaglöcher, die Überreste von Pfützen sind. Das auf und ab fühlt sich eigenartig an, trotzdem ist das Fahren nicht schwer. Dann bog ich rechts ab auf einen schmalen Weg, der am Zaun des Geländes am Turm der Jugend entlang führt. Dieser Weg ist kurvenreich, aber eben. Die Kurven sind leicht zu fahren und bieten ein schönes Fahrgefühl. Am Ende kam ich auf den Weg, der in entgegengesetzter Richtung zum Großen Teich führt. Den verließ ich aber bei der nächsten Gelegenheit, um wieder zum Waldessaum zu gelangen. Die Rechtskurve schaffte ich nicht, konnte aber den Verbindungsweg noch im Sitzen zurücklegen.
Auf der Rückfahrt gab es keine Besonderheiten, nur an einem Berg musste ich absteigen, weil ein Kleintraktor entgegenkam. Zum Schluss schaffte ich heute den ansteigenden Fußweg, der an das Haus, wo ich wohne, heranführt.
Heute gab es mehr Kommentatoren als sonst. Dabei gab es einen tendenziellen Unterschied zwischen Erwachsenen, die mit Kindern unterwegs waren und solchen, die ohne Kinder liefen oder Fahrrad fuhren. Die ohne Kinder gebrauchten die üblichen Bemerkungen über fehlende Teile, während Leute mit Kindern sich positiver äußerten. Eine Mutter empfahl dem neugierig guckenden Sohn die Akrobatengruppe einer Kindereinrichtung.
Die Bedingungen waren sehr gut. Das Wetter war wieder schön und die Wege waren fast trocken. So kam ich nach leichter Fahrt bis zum unbezwingbaren Berg, der an der Abzweigung zum Waldspielplatz endet. Dort machte ich auf der Bank eine kurze Pause und fuhr dann den Weg zum Waldspielplatz in entgegengesetzter Richtung. An der stark befahrenen Zwickauer Straße stieg ich ab und überquerte sie zu Fuß. Drüben stieg ich wieder auf. Der Weg dort ist zwar mit Schotter gedeckt und dadurch spürbar holprig, jedoch sind die Steine nicht so groß, dass man hängenbleibt. Bei der Gaststätte am Waldessaum hört der Schotter auf, dafür gibt es große Schlaglöcher, die Überreste von Pfützen sind. Das auf und ab fühlt sich eigenartig an, trotzdem ist das Fahren nicht schwer. Dann bog ich rechts ab auf einen schmalen Weg, der am Zaun des Geländes am Turm der Jugend entlang führt. Dieser Weg ist kurvenreich, aber eben. Die Kurven sind leicht zu fahren und bieten ein schönes Fahrgefühl. Am Ende kam ich auf den Weg, der in entgegengesetzter Richtung zum Großen Teich führt. Den verließ ich aber bei der nächsten Gelegenheit, um wieder zum Waldessaum zu gelangen. Die Rechtskurve schaffte ich nicht, konnte aber den Verbindungsweg noch im Sitzen zurücklegen.
Auf der Rückfahrt gab es keine Besonderheiten, nur an einem Berg musste ich absteigen, weil ein Kleintraktor entgegenkam. Zum Schluss schaffte ich heute den ansteigenden Fußweg, der an das Haus, wo ich wohne, heranführt.
Heute gab es mehr Kommentatoren als sonst. Dabei gab es einen tendenziellen Unterschied zwischen Erwachsenen, die mit Kindern unterwegs waren und solchen, die ohne Kinder liefen oder Fahrrad fuhren. Die ohne Kinder gebrauchten die üblichen Bemerkungen über fehlende Teile, während Leute mit Kindern sich positiver äußerten. Eine Mutter empfahl dem neugierig guckenden Sohn die Akrobatengruppe einer Kindereinrichtung.
4.10.05
Wiesendreieck und Waldspielplatz
Ich hatte schon längere Zeit mit dem Gedanken zu spielen, zum Wiesendreieck zu fahren und dort einige Runden zu drehen. Heute waren nahezu ideale Bedingungen für Experimente. Da ich über die Brückentage Urlaub genommen habe, konnte ich schon vor 15 Uhr raus und es schien die Sonne.

Zudem war es nicht zu warm für Stiefel. Das Bild, das ich kurz vor Fahrtantritt gemacht habe, vermittelt vielleicht, warum ich mich bei Fahrten mit Stiefeln sicherer fühle. Alle verwundbaren Stellen sind gut eingepackt. Bei plötzlichen Abstiegen hinterlassen Pedaltreffer keine Spuren und ein Wegknicken der Füße ist auch kaum möglich. Schwierigkeiten können nur noch bei Rückwärtsabstiegen (Steiß, Hinterkopf) auftreten. Das kann bei Bergabfahrten passieren, wenn es zu steil wird oder bei Fahrten auf Eis. Das Wiesendreieck ist jedoch eben und so machte ich mich heute auf den Weg zum Wiesendreieck. Die Zufahrt dort hin verläuft parallel zu meiner üblichen Strecke. Sie war problemlos zu befahren, aber als ich das Wiesendreieck erreichte, kam Ernüchterung. Es war dort uneben und es lagen zahlreiche Aststücke auf dem Weg. An einem blieb ich hängen und musste absteigen. Nach dem Wiederaufstieg strebte ich deshalb auf dem schnellsten Weg zur gewohnten Strecke. Ein schmaler, aber gut befahrbarer Weg führte geradeaus in diese Richtung. Nach ein paar ...zig Metern musste ich eine enge Rechtskurve fahren, um auf einem ungemütlichen Weg weiterzu kommen. Dieser Weg ging leicht bergauf, war schlammig und huckelig. Irgendwie kam ich aber vorwärts. Ein älterer Mann machte den Weg frei und wünschte gute Fahrt. Nach einer Linkskurve erreichte ich den gewohnten Weg. Ein Betrunkener lallte etwas vom fehlenden Lenker. Die Weiterfahrt verlief ohne Störungen.
Während einer Pause bekam ich Lust, einmal wieder den Weg neben dem Waldspielplatz entlang zu fahren. Das hatte ich bisher nur einmal getan, am 24.5.05. (s. Archiv Mai 2005) Damals waren die Bedingungen ähnlich, wie heute. Ich hatte das Verbindungsstück zum Hauptweg als etwas unbequem empfunden und fortan gemieden. Heute empfand ich es als wunderschön. Auch die Rechtskurve, die in den Hauptweg mündet, bereitete Genuss, da sie wegen der Böschung leicht überhöht ist. Bis zur Zschechwitzer Straße ist der Weg dann frei von Hindernissen und wegen der leichten Abschüssigkeit kann man ohne nennenswerten Kraftaufwand fahren. Man kann dadurch langsam und verträumt vor sich hin fahren und den Anblick der bunten Blätter genießen.
Weiter gab es keine Besonderheiten. Den gestern erwähnten ansteigenden Fußweg kam ich heute nicht hoch. Gestern hatte das wahrscheinlich nur geklappt, weil ich insgesamt nur eine kurze Strecke zurückgelegt hatte.

Zudem war es nicht zu warm für Stiefel. Das Bild, das ich kurz vor Fahrtantritt gemacht habe, vermittelt vielleicht, warum ich mich bei Fahrten mit Stiefeln sicherer fühle. Alle verwundbaren Stellen sind gut eingepackt. Bei plötzlichen Abstiegen hinterlassen Pedaltreffer keine Spuren und ein Wegknicken der Füße ist auch kaum möglich. Schwierigkeiten können nur noch bei Rückwärtsabstiegen (Steiß, Hinterkopf) auftreten. Das kann bei Bergabfahrten passieren, wenn es zu steil wird oder bei Fahrten auf Eis. Das Wiesendreieck ist jedoch eben und so machte ich mich heute auf den Weg zum Wiesendreieck. Die Zufahrt dort hin verläuft parallel zu meiner üblichen Strecke. Sie war problemlos zu befahren, aber als ich das Wiesendreieck erreichte, kam Ernüchterung. Es war dort uneben und es lagen zahlreiche Aststücke auf dem Weg. An einem blieb ich hängen und musste absteigen. Nach dem Wiederaufstieg strebte ich deshalb auf dem schnellsten Weg zur gewohnten Strecke. Ein schmaler, aber gut befahrbarer Weg führte geradeaus in diese Richtung. Nach ein paar ...zig Metern musste ich eine enge Rechtskurve fahren, um auf einem ungemütlichen Weg weiterzu kommen. Dieser Weg ging leicht bergauf, war schlammig und huckelig. Irgendwie kam ich aber vorwärts. Ein älterer Mann machte den Weg frei und wünschte gute Fahrt. Nach einer Linkskurve erreichte ich den gewohnten Weg. Ein Betrunkener lallte etwas vom fehlenden Lenker. Die Weiterfahrt verlief ohne Störungen.
Während einer Pause bekam ich Lust, einmal wieder den Weg neben dem Waldspielplatz entlang zu fahren. Das hatte ich bisher nur einmal getan, am 24.5.05. (s. Archiv Mai 2005) Damals waren die Bedingungen ähnlich, wie heute. Ich hatte das Verbindungsstück zum Hauptweg als etwas unbequem empfunden und fortan gemieden. Heute empfand ich es als wunderschön. Auch die Rechtskurve, die in den Hauptweg mündet, bereitete Genuss, da sie wegen der Böschung leicht überhöht ist. Bis zur Zschechwitzer Straße ist der Weg dann frei von Hindernissen und wegen der leichten Abschüssigkeit kann man ohne nennenswerten Kraftaufwand fahren. Man kann dadurch langsam und verträumt vor sich hin fahren und den Anblick der bunten Blätter genießen.
Weiter gab es keine Besonderheiten. Den gestern erwähnten ansteigenden Fußweg kam ich heute nicht hoch. Gestern hatte das wahrscheinlich nur geklappt, weil ich insgesamt nur eine kurze Strecke zurückgelegt hatte.
3.10.05
Schlamm zum Feiertag
Der Feiertag machte es möglich, dass ich mich heute schon am frühen Nachmittag aufs Einrad setzen konnte. Im Wald war es noch schlammig. Trotzdem waren viele Menschen im Wald unterwegs, weshalb ich häufig ausweichen musste. Das ging aber selbst auf schmalen Wegen ziemlich problemlos. Nur einmal musste ich absteigen.
Heute überquerte ich nicht die Zwickauer Straße, sondern fuhr zunächst die Standardstrecke. Auf der Rückfahrt bog ich an der Kurve, die vor dem letzten Stück des Weges nach Südost liegt, rechts ab und fuhr auf einen schmalen, abschüssigen Weg, um zu probieren, wie weit ich dort komme. Dieser Weg erwies sich als wellig, so dass ich den Eindruck bekam, als würde ich mit dem Einrad springen. Ich hatte aber keine Schwierigkeiten, mich auf dem Sattel zu halten. Ein Problem kam am Wegende. Dort war schlammige Wiese. Beim Abstieg rutschte ich mit den glatten Gummisohlen der Stiefel weg und musste den Sattel loslassen, um bei dieser Rutschpartie nicht hinzufallen. Dann ging ich den Weg zu Fuß wieder hoch und stieg auf der Hauptstrecke wieder auf. Dort rutschte das Rad noch während des Anfahrens weg und ich konnte den Abstieg nicht stehen. Zum ersten Mal, seit ich mit dem 20"-Rad draußen herumfahre, musste ich mich deshalb mit den Händen abstützen.
Die weitere Rückfahrt verlief angenehm und am Ende gelang es mir erstmals, den ansteigenden Fußweg hochzufahren, der von hinten ans Haus heranführt.
27.9.05
Nochmal eine Teichrunde
Heute fuhr ich die gleiche Strecke wie gestern, verzichtete aber wegen des warmen, trockenen Wetters auf Stiefel und fuhr mit kurzen Hosen und Halbschuhen. Um der Dämmerung zu entgehen fuhr ich schon 17 Uhr los. Die Fahrt bis zur Zwickauer Straße verlief ohne erwähnenswerte Vorkommnisse. Die darauf folgende abschüssige Strecke zum Teich war immer noch nass, so dass die Beschleunigung sich in Grenzen hielt. Auch den steileren Abschnitt mit Rohren und Balken am Ende schaffte ich. Ohne die stabilisierenden Stiefel war es aber schwieriger, als gestern. Jedoch kannte ich nun die Strecke und hatte mehr Licht. Auf der ersten Geraden am Teich begann es trotz Radlerhose, zwischen den Beinen zu zwicken. Ein ähnlicher Effekt hatte sich gestern ca. einen Kilometer später angedeutet, als ich am Parkhotel vorbeifuhr. Er verschwand jedoch mit dem nächsten Abstieg. Heute war das etwas lästiger, hinterließ am Ende aber keine blutigen Striemen, wie bei früheren Waldfahrten ohne Radlerhose, sondern nur harmlose Rötungen. Einen unfreiwilligen Abstieg hatte ich diesmal bei der Teichrunde nicht. Nachdem ich dann wieder den Weg bis zum Turm der Jugend zu Fuß zurückgelegt hatte, fuhr ich weiter. Im Wald hatte ich wieder zwei unfreiwillige Abstiege.
26.9.05
Verlängerte Waldfahrt mit Teichrunde
Wegen verschiedener Reisen und Veranstaltungen konnte ich das wunderschöne Spätsommerwetter der vergangenen Woche nicht auf dem Einrad genießen. Inzwischen hat der Herbst begonnen und um die Mittagszeit war das Wetter auch entsprechend. Es hatte geregnet. Nachmittags wurde es aber wieder schön. Die Fahrt verlief zunächst ohne Besonderheiten. Entgegenkommende Männer modifizierten den Standardkommentar ("Da fehlt ein Rad") heute zweimal. Zum ersten mal kam das vor, als ich vor der Zschechwitzer Straße zwei Nordic Walkerinnen einholte und ein Entgegenkommender sagte: "Die haben zwei Spazierstöcke und der ein Rad." Die Frauen nahmen danach den breiten Hauptweg und ich die Abkürzung am Waldrand beim Krankenhaus. Dieser Weg war im ansteigenden Bereich unerwartet trocken. Da ich zudem Stiefel an hatte, kam ich den Berg so leicht hoch, wie nie zuvor. Im Wald machte ich wie üblich auf der Bank eine Pause. Bevor ich wieder losfuhr, hatte ich noch ein Gespräch mit einem älteren Radfahrer über die Bequemlichkeit des Einradfahrens. Er akzeptierte, dass das aufrechte Sitzen im Vergleich zum Sitzen auf einem Fahrrad bequemer ist, blieb aber skeptisch.
Schon vor der Pause hatte ich vor, weiter zu fahren, als sonst und zu probieren, wie weit ich nach Überquerung der Zwickauer Straße komme. Dort beginnt ein ca. 900 m langer abschüssiger Weg, der in einer sanften Rechtkurve zum Großen Teich führt. Ich ging zunächst davon aus, dass ich nicht weit kommen werde, da abschüssige Strecken mit dem bremsenlosen Einrad schwer zu fahren sind. Es lief jedoch wunderbar. Das nasse Kies-Sand-Gemisch setzte der Beschleunigung soviel Widerstand entgegen, dass sich alle Kräfte fast aufhoben. Unterwegs überholte ich wieder die Nordic Walkerinnen und kam dem großen Teich immer näher, wobei mir ein alter Traum einfiel, einmal eine Runde um den Großen Teich zu fahren. Dazu hatte ich darüber nachgedacht, mit dem Bus zum Teich zu fahren und nach der Runde mit dem Bus zurück. Nun kam ich auf dem Einrad hin. Das letzte Stück wurde spannend. Es wurde trockener und steiler. Zudem verliefen Balken und Rohre quer zum Weg, die teilweise aus dem Boden herausragten. Ich musste nun mit den Pedalen bremsen und die flachsten Stellen zur Überquerung der Rohre und Balken suchen. Das war etwas anstrengend, aber nicht so, dass ich hätte den Sattel verlassen müssen. Die Rechtskurve, die zum Weg um den Teich führt, bereitete keine Probleme und dann begann die Teichrunde. An der Skaterbahn staunten ein paar Kinder und ein Junge meinte, dass ich das gut könne. Er hat wahrscheinlich noch keinen gesehen, der wirklich gut fahren kann. Andererseits ist es nicht schwer, an dieser Stelle geradeaus zu fahren. Im weiteren Verlauf zeigte sich, dass die Teichrunde nicht sehr abwechslungsreich ist. Auf eine ca. 650 m lange Gerade folgt eine relativ kurze Kurve, die zu einer zur ersten fast parallelen Geraden führt. Kurz vor deren Ende rutschte ich weg und stand auf dem Boden. Der Wiederaufstieg klappte erst beim fünften Versuch. Ich fuhr die wohl 1,5 km lange Teichrunde zu Ende und zurück in den Wald. Zu Beginn der Steigung musste ich absteigen und schob das Einrad die 800 m bis fast zum Turm der Jugend hoch. Dort war die Strecke wieder flach genug, dass ich aufsteigen konnte. Inzwischen hatte die Dämmerung begonnen. Nach der Überquerung der Zwickauer Straße übersah ich ein Schlagloch und verließ den Sattel völlig unerwartet, so dass es mir nicht mehr gelang, den Sattel festzuhalten. Ich spürte links auch etwas einen Pedaltreffer oberhalb des Knöchels. Ohne Stiefel hätte das wohl einen blauen Fleck eingebracht. Richtig beurteilen kann ich das nicht, da ich bei ungünstigen Lichtverhältnissen wegen dieser unerwarteten Abstiege noch nicht ohne Stiefel gefahren bin.
Bei der Weiterfahrt begegnete ich dem zweiten Mann, der eine modifizierte Variante des Standardkommentars ablieferte. Er sagte, ich hätte etwas verloren. Ich tastete nach den verlierbaren Gegenständen (Taschentuch und Schlüssel) und fand diese vor. Dann sagte er, dass ein Rad fehle. Dieser Scherz zeigt aber, dass ein Einrad nicht sehr wackelig ist, wenn jemand drauf sitzt. Während der Abtastbewegungen hatte ich mich kurzzeitig nicht ums Gleichgewicht gekümmert. Trotzdem kippte ich nicht merklich weg.
Nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte, machte ich die übliche kurze Pause auf der Bank und fuhr dann weiter. Den Berg auf diesem Wegabschnitt kam ich zwar mit verdrehter Körperhaltung, aber sonst problemlos hoch. Danach musste ich nochmal unfreiwillig absteigen, da ich gegen einen Stein gefahren war. Hier hatte ich aber mit so etwas gerechnet und konnte deswegen geordnet absteigen, also den Sattel festhalten und die Füße nach vorn von den Pedalen nehmen. In Süd-Ost verlief die fahrt störungsfrei. Ein kleines Mädchen spendete etwas Beifall und nach 90 Minuten kam ich zu Hause an. Es war mit Abstand das bisher größte Pensum. Zunächst ca. 5 km Fahrt inkl. Teichrunde, dann 800 m Fußweg und abschließend ca. 3 km Fahrt nach Hause.
Schon vor der Pause hatte ich vor, weiter zu fahren, als sonst und zu probieren, wie weit ich nach Überquerung der Zwickauer Straße komme. Dort beginnt ein ca. 900 m langer abschüssiger Weg, der in einer sanften Rechtkurve zum Großen Teich führt. Ich ging zunächst davon aus, dass ich nicht weit kommen werde, da abschüssige Strecken mit dem bremsenlosen Einrad schwer zu fahren sind. Es lief jedoch wunderbar. Das nasse Kies-Sand-Gemisch setzte der Beschleunigung soviel Widerstand entgegen, dass sich alle Kräfte fast aufhoben. Unterwegs überholte ich wieder die Nordic Walkerinnen und kam dem großen Teich immer näher, wobei mir ein alter Traum einfiel, einmal eine Runde um den Großen Teich zu fahren. Dazu hatte ich darüber nachgedacht, mit dem Bus zum Teich zu fahren und nach der Runde mit dem Bus zurück. Nun kam ich auf dem Einrad hin. Das letzte Stück wurde spannend. Es wurde trockener und steiler. Zudem verliefen Balken und Rohre quer zum Weg, die teilweise aus dem Boden herausragten. Ich musste nun mit den Pedalen bremsen und die flachsten Stellen zur Überquerung der Rohre und Balken suchen. Das war etwas anstrengend, aber nicht so, dass ich hätte den Sattel verlassen müssen. Die Rechtskurve, die zum Weg um den Teich führt, bereitete keine Probleme und dann begann die Teichrunde. An der Skaterbahn staunten ein paar Kinder und ein Junge meinte, dass ich das gut könne. Er hat wahrscheinlich noch keinen gesehen, der wirklich gut fahren kann. Andererseits ist es nicht schwer, an dieser Stelle geradeaus zu fahren. Im weiteren Verlauf zeigte sich, dass die Teichrunde nicht sehr abwechslungsreich ist. Auf eine ca. 650 m lange Gerade folgt eine relativ kurze Kurve, die zu einer zur ersten fast parallelen Geraden führt. Kurz vor deren Ende rutschte ich weg und stand auf dem Boden. Der Wiederaufstieg klappte erst beim fünften Versuch. Ich fuhr die wohl 1,5 km lange Teichrunde zu Ende und zurück in den Wald. Zu Beginn der Steigung musste ich absteigen und schob das Einrad die 800 m bis fast zum Turm der Jugend hoch. Dort war die Strecke wieder flach genug, dass ich aufsteigen konnte. Inzwischen hatte die Dämmerung begonnen. Nach der Überquerung der Zwickauer Straße übersah ich ein Schlagloch und verließ den Sattel völlig unerwartet, so dass es mir nicht mehr gelang, den Sattel festzuhalten. Ich spürte links auch etwas einen Pedaltreffer oberhalb des Knöchels. Ohne Stiefel hätte das wohl einen blauen Fleck eingebracht. Richtig beurteilen kann ich das nicht, da ich bei ungünstigen Lichtverhältnissen wegen dieser unerwarteten Abstiege noch nicht ohne Stiefel gefahren bin.
Bei der Weiterfahrt begegnete ich dem zweiten Mann, der eine modifizierte Variante des Standardkommentars ablieferte. Er sagte, ich hätte etwas verloren. Ich tastete nach den verlierbaren Gegenständen (Taschentuch und Schlüssel) und fand diese vor. Dann sagte er, dass ein Rad fehle. Dieser Scherz zeigt aber, dass ein Einrad nicht sehr wackelig ist, wenn jemand drauf sitzt. Während der Abtastbewegungen hatte ich mich kurzzeitig nicht ums Gleichgewicht gekümmert. Trotzdem kippte ich nicht merklich weg.
Nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte, machte ich die übliche kurze Pause auf der Bank und fuhr dann weiter. Den Berg auf diesem Wegabschnitt kam ich zwar mit verdrehter Körperhaltung, aber sonst problemlos hoch. Danach musste ich nochmal unfreiwillig absteigen, da ich gegen einen Stein gefahren war. Hier hatte ich aber mit so etwas gerechnet und konnte deswegen geordnet absteigen, also den Sattel festhalten und die Füße nach vorn von den Pedalen nehmen. In Süd-Ost verlief die fahrt störungsfrei. Ein kleines Mädchen spendete etwas Beifall und nach 90 Minuten kam ich zu Hause an. Es war mit Abstand das bisher größte Pensum. Zunächst ca. 5 km Fahrt inkl. Teichrunde, dann 800 m Fußweg und abschließend ca. 3 km Fahrt nach Hause.
14.9.05
Wieder im Wald / Streckenmessung
Während die Aktion vom Montag eine Notlösung war, weil unter schlechten Bedingungen fahren immer noch schöner ist, als überhaupt nicht Einrad fahren, waren die Bedingungen heute ideal. Es war wieder trocken und da ich 17 Uhr losfuhr, war es trotz dichter Bewölkung hell. So konnte ich wieder durch den Wald fahren. Die Fahrt verlief störungsfrei und war eher Wellness, als Sport.
Auf der Hinfahrt interessierten sich wieder Kinder für das Einrad. Ein Junge stellte mehrere Fragen, u.a., ob ich ihm das Einrad schenken würde. Vielleicht wird er bei seinen Eltern eins einfordern und zur Verbreitung dieses hier noch seltenen Fortbewegungsmittels sorgen. Im Wald stellte noch ein Radfahrer die Standardfrage nach dem fehlenden Lenker.
Auf der Rückfahrt fiel mir ein, dass ich vorhatte, die Strecke von der Haustür zum Wald zu messen. Also machte ich das auf dem Rückweg. Vom Wald bis zur Haustür brauchte ich 300 Radumdrehungen. Bei 52 cm Durchmesser legt das Rad bei einer Umdrehung die seinem Umfang gleiche Strecke von ca. 163 cm zurück. Das macht bei 300 Umdrehungen ca. 490 Meter. Das ist mehr, als ich gedacht hatte. Damit ist meine typische Tour mit den ca. 4 km im Wald ca. 5 km lang. Während dieser Zählerei zeigten sich wieder ein paar Kinder interessiert.
Auf der Hinfahrt interessierten sich wieder Kinder für das Einrad. Ein Junge stellte mehrere Fragen, u.a., ob ich ihm das Einrad schenken würde. Vielleicht wird er bei seinen Eltern eins einfordern und zur Verbreitung dieses hier noch seltenen Fortbewegungsmittels sorgen. Im Wald stellte noch ein Radfahrer die Standardfrage nach dem fehlenden Lenker.
Auf der Rückfahrt fiel mir ein, dass ich vorhatte, die Strecke von der Haustür zum Wald zu messen. Also machte ich das auf dem Rückweg. Vom Wald bis zur Haustür brauchte ich 300 Radumdrehungen. Bei 52 cm Durchmesser legt das Rad bei einer Umdrehung die seinem Umfang gleiche Strecke von ca. 163 cm zurück. Das macht bei 300 Umdrehungen ca. 490 Meter. Das ist mehr, als ich gedacht hatte. Damit ist meine typische Tour mit den ca. 4 km im Wald ca. 5 km lang. Während dieser Zählerei zeigten sich wieder ein paar Kinder interessiert.
12.9.05
Blockrunden im Dunkeln
Heute hatte es viel geregnet und ich kam erst in der fortgeschrittenen Abenddämmerung nach Hause. Unter diesen Umständen war an eine Waldfahrt nicht zu denken. Deswegen drehte ich auf den Gehwegen zunächst zwei Blockrunden. Nässe und die teilweise ziemlich ausgedehnten Pfützen störten nicht. Lästig waren eher holprige Abschnitte auf den Gehwegen. Irgendwann fuhr ich deshalb auf Straßen weiter. Hier wirkte sich nun vorteilhaft aus, dass die freien Aufstiege klappen. Wenn ich absteigen musste, um ein Auto durchzulassen, konnte ich nachher gleich wieder aufsteigen, ohne irgendwo ein Geländer oder eine Stange suchen zu müssen.
6.9.05
Leichte Sommerfahrt
Das schöne Wetter der letzten Woche hat sich gehalten und es hatte in der Zwischenzeit seit der letzten Fahrt nicht geregnet. So waren die Waldwege wieder schön trocken und es war sehr leicht, auf ihnen zu fahren. Um noch rechtzeitig zu einer Versammlung des Astronomievereins zu gelangen, fuhr ich wieder um 17 Uhr los. Im Unterschied zu voriger Woche schwirrten nur wenige Insekten in der Luft herum, so dass ich den Berg beim Krankenhaus leicht hochfahren konnte. Dabei wirkte sich auch aus, dass ich Luft aufgepumpt hatte. Durch die verringerte Walkreibung kam ich mit weniger Kraftanstrengung voran. Jedoch ging es dadurch auf den steinigen Stellen etwas holprig zu. Die Erschütterungen wurden aber gut vom dicken Polster des Sattels gedämpft, wodurch ich auch unter diesen Bedingungen bequem saß.
Wegen der zeitigen Fahrt waren noch einige Kinder unterwegs, von denen sich manche für das Einrad interessierten.
Wegen der zeitigen Fahrt waren noch einige Kinder unterwegs, von denen sich manche für das Einrad interessierten.
31.8.05
Späte Sommerhitze und Eintagsfliegen
Alle bisherigen Fahrten im August hatte ich bei kühlem Wetter absolviert. In den letzten Tagen dieses Monats kam der Sommer wettermäßig zurück. Heute hatte ich mal wieder Zeit für's Einrad, aber wegen einer Abendveranstaltung musste ich zeitig los. 17 Uhr war es mit 29°C am Haus recht heiß, doch im Wald war es kühl genug, um beim Fahren Genuss zu empfinden. Der trockene Waldboden war schön leicht zu befahren. Neu waren große Schwärme Eintagsfliegen. Ausgerechnet an der schwierigsten Stelle, dem Berg beim Krankenhaus erreichten sie gigantische Ausmaße und störten beim Atmen. Absteigen musste ich aber erst, als ich fast oben war. Dort misslang der Versuch, einem Fußgänger auszuweichen in einem Schlagloch.
Bei der Pause am Wendepunkt der Strecke hatte ich ein kurzes Gespräch mit einer Frau, die ihre Fitness mit einer Art Extremkinderwagenschieben trainierte. Die Rückfahrt verlief ohne Besonderheiten. Es war alles sehr leicht. Auch die freien Aufstiege gingen heute sehr leicht. Zehn von elf klappten beim ersten Versuch.
Bei der Pause am Wendepunkt der Strecke hatte ich ein kurzes Gespräch mit einer Frau, die ihre Fitness mit einer Art Extremkinderwagenschieben trainierte. Die Rückfahrt verlief ohne Besonderheiten. Es war alles sehr leicht. Auch die freien Aufstiege gingen heute sehr leicht. Zehn von elf klappten beim ersten Versuch.
23.8.05
Allmählich wird's dunkel im Wald
Heute hatte ich endlich mal wieder Zeit, um abends zu fahren. In der vergangenen Nacht und tagsüber hatte es viel geregnet. Da es jedoch nicht zu warm für Stiefel war und ich diese zur Fahrt angezogen hatte, beeinträchtigten Schlamm und Pfützen den Fahrgenuss kaum. Die Fahrt verlief zunächst ohne bemerkenswerte Ereignisse. Ich musste nur am Berg beim Krankenhaus einmal unfreiwillig absteigen, da an einer Stelle tiefer Schlamm das fahren zu schwer machte. Danach verlängerte ich die übliche Strecke etwas, indem ich am Stadion vorbei bis zur Zwickauer Straße fuhr.
Auf der Rückfahrt machte sich bemerkbar, dass es allmählich finster wurde. Hauptsächlich lag das an der Wolkendecke. Es nähert sich aber auch der Herbst. Die Sonne geht jetzt zu Zeiten unter, wie Ende April. Mit zunehmender Dämmerung wuchs die Gefahr, Hindernisse zu übersehen. Die Rückfahrt verlief aber völlig problemlos.
Auf der Rückfahrt machte sich bemerkbar, dass es allmählich finster wurde. Hauptsächlich lag das an der Wolkendecke. Es nähert sich aber auch der Herbst. Die Sonne geht jetzt zu Zeiten unter, wie Ende April. Mit zunehmender Dämmerung wuchs die Gefahr, Hindernisse zu übersehen. Die Rückfahrt verlief aber völlig problemlos.
16.8.05
Einrad-Nachmittag
In diesem Jahr war ich bisher immer abends mit dem Einrad draußen gewesen. In der letzten Zeit fand ich durch eine Häufung von diversen Abendveranstaltungen nicht oft Zeit zum Fahren. Heute hatte ich frei und konnte deshalb einmal nachmittags fahren. Da es sich mit vollem Bauch nicht schön fahren lässt, machte ich zuvor einen Verdauungsspaziergang in den Wald und kontrollierte dort gleich die Bodenverhältnisse. Am Wochenende und gestern hatte es geregnet und heute war es zum ersten mal wieder heiter. Die Wege zeigten sich zwar feucht und mit ein paar Pfützen versehen, waren aber befahrbar.
Da es nicht zu warm dafür war, zog ich erstmals seit über einem Monat wieder Stiefel an. Während ich zu Fuß am liebsten in Sandalen unterwegs bin, fühle ich mich im Gegensatz dazu auf dem Einrad in hohen Stiefeln am wohlsten. So begann eine schöne Fahrt. Wegen des zeitigen Beginns waren mehr Leute als sonst auf den Fußwegen unterwegs. Das bereitete zunächst keine Probleme. Es gab nur mehr Anfragen und Kommentare, als üblich. Gleich zu Beginn fragte eine Frau, ob ich gut versichert wäre. Nachdem ich ihr gesagt hatte, dass es ungefährlich ist und losgefahren war, rief sie mir noch "Bravo" hinterher. Hundert Meter weiter äußerte sich ein Mann kryptisch, als er mich aufforderte, "nicht so schief zu gehen". Im Wald gab es bis zur Zschechwitzer Straße keine besonderen Vorkommnisse. Drüben, am Beginn des Weges neben dem Krankenhaus machte ich auf einer Bank eine kurze Pause, weil ich eine Phalanx aus drei älteren Frauen abwarten musste. Als sie vorbeigegangen waren, stieg ich wieder auf und fuhr weiter, was eine der Frauen laut als Kunst bezeichnete. Auf halber Wegstrecke musste ich absteigen, weil drei Radfahrer entgegen kamen. Den Berg so weit hochzulaufen fand ich nicht gut und versuchte, wieder aufzusteigen. Das gelang auch und ich konnte den Berg problemlos hochfahren. Die Rückfahrt verlief ohne Schwierigkeiten. Unterwegs gab wieder jemand den häufigen Kommentar ab, dass "da ein Rad fehlt". Ein etwas kompliziertes Manöver ergab sich auf den Gehwegen in Süd-Ost in der letzten Rechtskurve. Diese schließt sich unmittelbar an eine Linkskurve an und ich fahre sie normalerweise mit zwei 45°-Drehungen. Heute musste ich einem Fußgänger ausweichen, der eigentlich vor mir ausweichen wollte, sich dabei aber murphymäßig in meine Ideallinie begab. Das Manöver gelang unerwartet leicht.
Da es nicht zu warm dafür war, zog ich erstmals seit über einem Monat wieder Stiefel an. Während ich zu Fuß am liebsten in Sandalen unterwegs bin, fühle ich mich im Gegensatz dazu auf dem Einrad in hohen Stiefeln am wohlsten. So begann eine schöne Fahrt. Wegen des zeitigen Beginns waren mehr Leute als sonst auf den Fußwegen unterwegs. Das bereitete zunächst keine Probleme. Es gab nur mehr Anfragen und Kommentare, als üblich. Gleich zu Beginn fragte eine Frau, ob ich gut versichert wäre. Nachdem ich ihr gesagt hatte, dass es ungefährlich ist und losgefahren war, rief sie mir noch "Bravo" hinterher. Hundert Meter weiter äußerte sich ein Mann kryptisch, als er mich aufforderte, "nicht so schief zu gehen". Im Wald gab es bis zur Zschechwitzer Straße keine besonderen Vorkommnisse. Drüben, am Beginn des Weges neben dem Krankenhaus machte ich auf einer Bank eine kurze Pause, weil ich eine Phalanx aus drei älteren Frauen abwarten musste. Als sie vorbeigegangen waren, stieg ich wieder auf und fuhr weiter, was eine der Frauen laut als Kunst bezeichnete. Auf halber Wegstrecke musste ich absteigen, weil drei Radfahrer entgegen kamen. Den Berg so weit hochzulaufen fand ich nicht gut und versuchte, wieder aufzusteigen. Das gelang auch und ich konnte den Berg problemlos hochfahren. Die Rückfahrt verlief ohne Schwierigkeiten. Unterwegs gab wieder jemand den häufigen Kommentar ab, dass "da ein Rad fehlt". Ein etwas kompliziertes Manöver ergab sich auf den Gehwegen in Süd-Ost in der letzten Rechtskurve. Diese schließt sich unmittelbar an eine Linkskurve an und ich fahre sie normalerweise mit zwei 45°-Drehungen. Heute musste ich einem Fußgänger ausweichen, der eigentlich vor mir ausweichen wollte, sich dabei aber murphymäßig in meine Ideallinie begab. Das Manöver gelang unerwartet leicht.
9.8.05
Endlich mal wieder ...
Nach zwei Wochen Pause hatte ich heute endlich mal wieder Zeit zum Einradfahren. Fleißige Arbeiter hatten inzwischen Äste und Baumstämme von den Waldwegen entfernt. Und obwohl der Wald am Sonntag verschlammt war und es gestern noch geregnet hatte, waren die Wege trocken und wunderbar zu befahren. Da die Temperatur unter 20°C lag, gab es auch keine sonderlichen Probleme mit Schwitzen und Dehydrierung. Die zwei Pausen machte ich kürzer als sonst, fuhr aber etwas langsamer, so dass ich etwa auf die üblichen 50 Minuten Fahrzeit kam. Da man vor einem Berg mit einem 20"-Einrad schlecht Anlauf nehmen kann, kann man auch langsam hochfahren und sitzt dabei bequemer. Ansonsten gab es keine Besonderheiten.
1.8.05
Interim
Wegen einer Häufung von diversen Versammlungen und Vereinsabenden komme ich zur Zeit nicht zum Einradfahren. In der Nacht vom letzten Freitag zum Sonnabend hat ein Extremwetter (diese Bezeichnung finde ich zutreffender, als "Unwetter") viel Kleinholz gemacht und auch ganze Bäume entwurzelt oder umgeknickt.
Ich bin deshalb gespannt darauf, ob die Waldwege wieder mit dem Einrad befahrbar sein werden, wenn ich wieder Gelegenheit zum Fahren habe.
26.7.05
Gemütliche Fahrt ohne Besonderheiten
Heute waren die Bedingungen etwas besser als gestern. Es war etwas kühler und trockener. Im Wald gab es keine Komplikationen, die unfreiwillige Abstiege erforderten. Nur, als ich zwischendurch auf dem zu dieser Zeit ziemlich leeren Krankenhausparkplatz ein paar Kurven übte, wurde eine Rechtskurve zu eng und ich musste absteigen.
25.7.05
Hosentest
Ich hatte jetzt fast zwei Wochen keine Gelegenheit zum Einradfahren gehabt. In der Zwischenzeit hatte ich eine neue kurze Radlerhose mit deutlich breiterem Sitzpolster besorgt, eine Jeantex Mantova. Mit Jeantex hatte ich vorher schon bei der langen Hose gute Erfahrungen gemacht. Heute konnte ich die neue Hose erstmals ausprobieren. Beim Losfahren saß ich schön bequem, was aber noch nichts besagt, da es auf dem Einrad in der ersten Viertelstunde immer bequem ist.
Trotz 26°C war es nicht unangenehm draußen, da ein konstanter Wind kühlte. Der Waldboden war nach den Regenfällen der letzten Tage feucht, aber gut zu befahren.
An Kommentare wie: "Da fehlt ein Rad" oder "Da ist ja gar kein Lenker dran" bin ich gewöhnt. Heute gab es ein Novum. Ein Radfahrer führte stolz seine Klingel vor und verwies darauf, dass ich so etwas nicht habe. Kurz vor der Zschechwitzer Straße musste ich einen Notabstieg machen. Ich hatte mich von hinten einem mit sich beschäftigten Liebespaar genähert, konnte aber nicht vorbeifahren, da gleichzeitig ein Radler überholte. Dann lief es ziemlich glatt. Den Berg beim Krankenhaus kam ich erstmals ohne Stiefel hoch. Auf der Rückfahrt gab es auch keine Komplikationen. Lediglich an der ansteigenden Stelle nach Überquerung der Zschechwitzer Straße zog ich mir leichte Nackenschmerzen zu, die aber nicht weiter störten. Mit der neuen Hose saß ich bis zum Schluss bequem und schmerzfrei.
Trotz 26°C war es nicht unangenehm draußen, da ein konstanter Wind kühlte. Der Waldboden war nach den Regenfällen der letzten Tage feucht, aber gut zu befahren.
An Kommentare wie: "Da fehlt ein Rad" oder "Da ist ja gar kein Lenker dran" bin ich gewöhnt. Heute gab es ein Novum. Ein Radfahrer führte stolz seine Klingel vor und verwies darauf, dass ich so etwas nicht habe. Kurz vor der Zschechwitzer Straße musste ich einen Notabstieg machen. Ich hatte mich von hinten einem mit sich beschäftigten Liebespaar genähert, konnte aber nicht vorbeifahren, da gleichzeitig ein Radler überholte. Dann lief es ziemlich glatt. Den Berg beim Krankenhaus kam ich erstmals ohne Stiefel hoch. Auf der Rückfahrt gab es auch keine Komplikationen. Lediglich an der ansteigenden Stelle nach Überquerung der Zschechwitzer Straße zog ich mir leichte Nackenschmerzen zu, die aber nicht weiter störten. Mit der neuen Hose saß ich bis zum Schluss bequem und schmerzfrei.
12.7.05
Hitze und allerlei Getier
Heute war es zur Abwechselung wieder heiß. Obwohl ich erst um 19:45 losfuhr, zeigte das Thermometer noch 27°C im Schatten. Wie am vorigen Montag machte ich eine verkürzte Tour. Auf der Hinfahrt fand ich nicht mehr so viele Schnecken vor, wie bei der letzten Fahrt und auf dem trockenen Boden ließ es sich ganz nett fahren. Die Fahrt verlief ohne Besonderheiten. Zum ersten mal unfreiwillig absteigen musste ich, nachdem ich die Zschechwitzer Straße überquert hatte. Ich war in eine Rinne geraten. Ich fuhr dann den zur Zschechwitzer Straße parallelen Fußweg hin und zurück und machte auf einer Bank eine kurze Pause. Während ich so da saß, kommunizierten zwei Hunde per Fernbellen. Zu Beginn der Heimfahrt beobachtete ich eine sehr große Libelle. Später wendete vor mir auf einer Wegekreuzung ein Auto. Autos im Wald sind lästig. Dann kam der Anstieg, den bisher nur mit Stiefeln geschafft hatte. Heute kam ich erstmals in Halbschuhen hoch. Wahrscheinlich half dabei ein Hund. Der Weg hat an beiden Seiten von Radfahrern geebnete Streifen. Dazwischen ist er holprig. Diesen Bereich meide ich, wenn möglich, da ich dort manchmal an Steinen hängenbleibe. Heute musste ich die rechte Fahrspur verlassen, um nicht ein ziemlich träges Exemplar von Hund zu plätten. Dadurch fuhr ich den Hang diagonal hoch, was weniger anstrengend war. Die Holperei störte weniger. Das Kneifen in der kurzen Hose setzte heute ziemlich spät ein und störte erst, nachdem ich den Wald schon verlassen hatte.
7.7.05
Bisher bequemste Waldfahrt
Bei den letzten beiden Fahrten mit der kurzen Radlerhose war es zum Schluss etwas unbequem auf dem Sattel geworden. Heute sollte sich das ändern. Nach zwei Tagen Regen und 19°C war einmal wieder Stiefelwetter und inzwischen habe ich eine lange Radlerhose, die in idealer Weise stiefelkompatibel ist.

Die Jeans musste ich etwas mühsam mit einem Stab in die Schäfte stopfen und während der Fahrt schoben sich die Hosenbeine darin nach oben und bildeten Wulste an den Knien. Bei der engeren Radlerhose gibt es solche Probleme nicht, wie auf dem Bild zu sehen ist.
Die Fahrt zum Wald verlief ohne Besonderheiten. Im Wald war es ziemlich nass. Dadurch war das Fahren etwas kraftaufwändiger als sonst. Außerdem musste ich stellenweise zahlreichen Schnecken ausweichen. Trotzdem war die Fahrt sehr bequem. Die lange Hose hat ein breiteres Sitzpolster, als die kurze. Auf dem relativ voluminösen Einradsattel wirkt sich das spürbar vorteilhaft aus und mit den Stiefeln war es bequemer an den Fußgelenken. Die Zschechwitzer Straße ließ sich ohne Absteigen überqueren. Den anschließenden Berg schaffte ich nicht bis ganz hoch und machte auf einer Bank eine Pause. Am Wendepunkt zur Rückfahrt machte ich eine weitere kurze Pause.
Auf der Rückfahrt bog ich vor der Zschechwitzer Straße auf den zu ihr parallelen Fußweg ab und fuhr diesen bis zum Ende, um mir die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Nach der Rückkehr von dort machte ich auf der Bank an der anderen Seite der Zschechwitzer Straße eine kurze Pause. Bei der Weiterfahrt musste ich an der ansteigenden Stelle absteigen. Danach wurde es wieder bequem. Da am Gesäß immer noch nichts schmerzte, konnte ich bis zum Schluss viel Körpergewicht auf den Sattel verlagern und mit wenig Kraftaufwand gemütlich fahren. In Südost fand ich noch ein paar größere Pfützen vor, die ich nutzte, um den Reifen sauberzufahren. Nach einer Stunde Fahrt kam ich zu Hause ohne wunde Stellen an und ohne sonderlich durchgeschwitzt zu sein.
Die Jeans musste ich etwas mühsam mit einem Stab in die Schäfte stopfen und während der Fahrt schoben sich die Hosenbeine darin nach oben und bildeten Wulste an den Knien. Bei der engeren Radlerhose gibt es solche Probleme nicht, wie auf dem Bild zu sehen ist.
Die Fahrt zum Wald verlief ohne Besonderheiten. Im Wald war es ziemlich nass. Dadurch war das Fahren etwas kraftaufwändiger als sonst. Außerdem musste ich stellenweise zahlreichen Schnecken ausweichen. Trotzdem war die Fahrt sehr bequem. Die lange Hose hat ein breiteres Sitzpolster, als die kurze. Auf dem relativ voluminösen Einradsattel wirkt sich das spürbar vorteilhaft aus und mit den Stiefeln war es bequemer an den Fußgelenken. Die Zschechwitzer Straße ließ sich ohne Absteigen überqueren. Den anschließenden Berg schaffte ich nicht bis ganz hoch und machte auf einer Bank eine Pause. Am Wendepunkt zur Rückfahrt machte ich eine weitere kurze Pause.
Auf der Rückfahrt bog ich vor der Zschechwitzer Straße auf den zu ihr parallelen Fußweg ab und fuhr diesen bis zum Ende, um mir die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Nach der Rückkehr von dort machte ich auf der Bank an der anderen Seite der Zschechwitzer Straße eine kurze Pause. Bei der Weiterfahrt musste ich an der ansteigenden Stelle absteigen. Danach wurde es wieder bequem. Da am Gesäß immer noch nichts schmerzte, konnte ich bis zum Schluss viel Körpergewicht auf den Sattel verlagern und mit wenig Kraftaufwand gemütlich fahren. In Südost fand ich noch ein paar größere Pfützen vor, die ich nutzte, um den Reifen sauberzufahren. Nach einer Stunde Fahrt kam ich zu Hause ohne wunde Stellen an und ohne sonderlich durchgeschwitzt zu sein.
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