Mal fahre ich in Altenburg, mal fahre ich in Leipzig. Das ist leicht möglich, weil ich die Ausrüstung (Einrad, Stiefel und Radlerhose) gedoppelt habe. Damit es keine Umgewöhungszeiten gibt und der Fahrspaß sich sofort einstellt, ist an beiden Orten fast das gleiche Equipment vorhanden. Beim Einrad sind Sattel, Reifen, Kurbeln und Pedalen gleich. Die Stiefel sind unterschiedliche Fabrikate. Die in Altenburg sind weicher. Die Schaftlänge ist gleich und das Verhalten der Sohlen auf den Pedalen ungefähr auch. In diesem Jahr hatte ich bisher noch keine Gelegenheit gehabt, in Altenburg zu fahren. Als ich losfuhr, unterhielten sich Nachbarinnen vor dem Haus. Sie hatten mich lange nicht mehr fahren gesehen und interessierten sich dafür, ob ich es überhaupt noch kann. Bei der ähnlichen Ausrüstung war das Fahren jedoch von Anfang an wie gewohnt.
Früher hatte ich mal etwas entgegengesetztes gemacht, als gleiches Material an zwei Orten zu haben. Da fuhr ich nur in Altenburg und verwendete verschiedene Einräder (s. Labels Muni und 26er) und Stiefel (s. z.B. Post Stiefelvergleich) um mehr Abwechslung zu haben.
Das Wetter war sonnig und mit ca. 18°C schön warm. Im Wald probierte ich heute Nebenwege. Bei der Trockenheit war das gut möglich. Weil es in Altenburg wesentlich hügeliger ist, als in Leipzig war ich zunächst auf Bergabfahrten aus. Ich fuhr zunächst einen bergab, der an den Waldrand führt. Die Fahrt ging auch über ein paar Wurzeln, was nicht störte, weil ich bergab nicht daran hängen blieb und auch keine Kraft zum Überwinden der Hindernisse aufzuwenden brauchte.
Ist man einen Berg herunter gefahren, muss man auch wieder hoch. Den hier zu sehenden Weg war ich vor Jahren einmal herunter gefahren. Das hatte mir gut gefallen, weshalb ich das heute wiederholen wollte. Zunächst musste ich das Rad dazu hochwärts schieben. Zum Fahren war es doch etwas zu steil.
Ich dachte, dass die Gegend menschenleer sein würde, aber mir begegneten mehrere Menschen. So musste ich vor der Abfahrt darauf achten, dass der Weg lange genug frei sein wird. Ausweichen ist nicht möglich.
Von oben sah der Weg so aus. Ich lief noch ein kleines Stück weiter, um auf der Ebene aufzusteigen.
Ich fand eine gute Stelle für den Aufstieg und einige Sekunden später saß ich auf dem Sattel. Die Abfahrt war wieder wunderbar bequem. Die leichten Bodenwellen bewirkten kein Holpern, sondern eine angenehme Gesäßmassage. Es war auch nicht anstrengend, dass Einrad davon abzuhalten, zu schnell zu werden.
Nachteil dieses Genusses war wieder die Notwendigkeit, bergauf schieben zu müssen. Dazu ging ich den Weg zum Wiesendreieck hoch und machte oben auf einer Bank eine kleine Pause.
Mit dem Wiesendreieck verbinden sich Kindheitserinnerungen. Wir hatten dort oft gespielt und im Schulsport wurde das Dreieck gelegentlich für Dauerlauf verwendet.
Heute prüfte ich, ob es noch mit dem Einrad befahrbar ist. Die nicht sichtbare gegenüberliegende Kante war leicht holprig, aber nicht schwierig. Die Ecke danach ziemlich spitz. Absteigen musste ich nicht fuhr dann nochmal zwei der Kanten und dann nach links, um zur Zwickauer Straße zu fahren. Die Steigungen hielt ich jetzt gering, um mich auf dem rollenden Einrad ein wenig auszuruhen.
Kurz vor der Zwickauer Straße fragte ein Mann: "Sie habe ich hier lange nicht mehr gesehen. Sind sie weggezogen?". Auf der Heimfahrt bemerkte ich, dass sich der Wald inzwischen mit Menschen gefüllt hatte. Viele Kinder fanden das Einrad interessant.
29.3.14
23.3.14
Friesenstraße - Rosental - Auensee - Nahleufer und zurück mit wenigen Abstiegen
Der Regenschauer vom Freitag hatte die Waldwege kaum angefeuchtet und ich war mit staubigen Stiefeln zuhause angekommen. Gestern hatte es viel geregnet. Heute, am Sonntag, war es trübe und kühl, aber trocken. Deswegen konnte ich mich kurz vor 14:30 Uhr wieder in Leipzig auf das Einrad setzen. Die Fahrt lief sehr bequem an. Auf der Rietschelstraße fuhren gerade keine Autos und ich brauchte zum Überqueren der Straße nicht abzusteigen. Dieses Glück hatte ich nochmal am Waldrand, als ich an der Friesenstraße die Seite wechselte. Ich fuhr auf die Hans-Driesch-Straße zu. Diese viel befahrene Straße konnte ich noch nie fahrend überqueren. Heute klappte das zum ersten Mal. Die Wegeverhältnisse waren auch ideal. Durch den gestrigen Regen war der Staub gebunden, doch es hatte sich kein Schlamm gebildet. Das gibt das beste Fahrgefühl in Kurven.
Ich hatte vor, ins Rosental zu fahren. Normalerweise beginnt die nächste abstiegsgefährdete Zone in der Brücke über die Nahle. Nachdem ich auf dieser Fahrt ungewöhnlich weit gekommen war, ohne absteigen zu müssen, kam der erste Abstieg an einer sonst unkritischen Stelle. Nachdem ich die Waldluft passiert hatte und in Richtung Heuweg abgebogen war, bewegte sich vor mir eine Familie mit mehreren Hunden. Einer davon lief mir vor das Rad und so musste ich doch noch absteigen. Zum Rosental kam ich trotz viel Gewusel ohne weiteres Absitzen durch, wendete dort am Grillplatz in der Nähe des Rosentalhügels. Auf der Rückfahrt bog ich an der Weißen Elster ab und fuhr am Fluss entlang. Am Ende des Weges war mir die Eisenbahnbrücke zum Durchfahren zu niedrig. So stieg ich heute zum zweiten Mal ab. Danach fuhr ich zur Luppe, um westwärts auf den Damm in Richtung Auensee abzubiegen. An der Auffahrt pumpte jemand an einem Fahrradanhänger Luft auf und brauchte dafür die gesamte Wegbreite. Am Rand konnte ich vorbeifahren, ohne gleich nochmal absteigen zu müssen. Dann ging es ruhig weiter in Richtung Auensee.
Ich hatte vor, ins Rosental zu fahren. Normalerweise beginnt die nächste abstiegsgefährdete Zone in der Brücke über die Nahle. Nachdem ich auf dieser Fahrt ungewöhnlich weit gekommen war, ohne absteigen zu müssen, kam der erste Abstieg an einer sonst unkritischen Stelle. Nachdem ich die Waldluft passiert hatte und in Richtung Heuweg abgebogen war, bewegte sich vor mir eine Familie mit mehreren Hunden. Einer davon lief mir vor das Rad und so musste ich doch noch absteigen. Zum Rosental kam ich trotz viel Gewusel ohne weiteres Absitzen durch, wendete dort am Grillplatz in der Nähe des Rosentalhügels. Auf der Rückfahrt bog ich an der Weißen Elster ab und fuhr am Fluss entlang. Am Ende des Weges war mir die Eisenbahnbrücke zum Durchfahren zu niedrig. So stieg ich heute zum zweiten Mal ab. Danach fuhr ich zur Luppe, um westwärts auf den Damm in Richtung Auensee abzubiegen. An der Auffahrt pumpte jemand an einem Fahrradanhänger Luft auf und brauchte dafür die gesamte Wegbreite. Am Rand konnte ich vorbeifahren, ohne gleich nochmal absteigen zu müssen. Dann ging es ruhig weiter in Richtung Auensee.
Vom Dammweg aus hat man eine wunderbare Sicht, besonders vom Einrad aus. Nachteil ist, dass sich der Weg nicht so bequem fahren lässt, wie es scheint. Er ist etwas zum Fluss geneigt, weshalb man etwas schief auf dem Sattel sitzt. Zudem fühlt es sich so an, als würde das Einrad still stehen. Weil man nicht vom Weg gezwungen wird, ab und zu die Sitzhaltung zu ändern, worden die Gesäßteile ungleichmäßig belastet, wenn man nicht darauf achtet. Am Auensee bog ich deshalb zum unbefestigten Weg um den See ab. Dabei plumpste ich von einer Stufe und erreichte kurzzeitig den gegenteiligen Effekt. Ein Fahrrad hinter mir machte ein schepperndes Geräusch an dieser Stelle. Der Weg war dann erwartungsgemäß schön zu fahren. Am Ende bog ich auf den Radweg an der Gustav-Esche-Straße ab und traf auf die Stelle, an der ich am Freitag umgekehrt war. Auf dem Weg am Nahleufer lag etwas Schlamm. Im Waldinnern waren die Bedingungen wieder ideal. Dass ich bisher zur zwei kurze Fahrtunterbrechungen gehabt hatte, machte sich inzwischen am Gesäß bemerkbar. Deswegen erhob ich mich ab und zu während der Fahrt aus dem Sattel. Schließlich näherte ich mich wieder der Hans-Driesch-Straße. Dort sah ich wieder die Familie mit den Hunden, von denen mich einer auf der Hinfahrt zum Absteigen gebracht hatte. Sie hinderten diesmal Kinder mit Fahrrädern am Losfahren. Ich stieg auch ab und hatte nur noch wenige Meter bis zur Straße zu laufen.
Drüben machte ich eine kurze Pause für das gesäß im Stehen. An den Stiefeln lässt sich bei solchen Gelegenheiten gegen Ende einer Fahrt objektiv feststellen, wie gut die Wegeverhältnisse sind. Schlamm an den Schäften ist nicht gut. Staub an den Füßen ist auch nicht ideal. Sehen die Stiefel aus, wie hier, sind die Verhältnisse ideal.
Die weitere Fahrt verlief wieder ohne Unterbrechungen. Ich konnte die Friesenstraße und die Rietschelstraße im Sattel überqueren und nach nicht ganz anderhalb Stunden zuhause an.
Heute gibt es mal wieder eine Karte.
Route 2.526.129 - powered by www.bikemap.net
21.3.14
Straßenunterquerung zufällig gefunden
Ein Wochenendtrip fiel kurzfristig aus und so ergab sich eine unerwartete Gelegenheit zum Einradfahren in Leipzig. Kurz nach 16:30 Uhr fuhr ich los. Die Bedingungen waren zunächst OK. Durch die Bewölkung war es etwas dunkel. Eine Sturmwarnung war nicht unbegründet gegeben worden. Die Böen waren zu spüren. Ansonsten war es warm und trocken.
Um den Windböen zu entgehen, fuhr ich in den Auwald. Auf der fahrt dorthin wurde ich nicht durch Böen abgeworfen. Im Waldinnern gaben die Baumstämme dann Windschutz. Kurz nach dem Start fing es an, leicht zu nieseln. Das störte noch nicht.
Nachdem ich die Hans-Driesch-Straße überquert hatte, wollte ich vor dem Aufsteigen eine Frau mit Kind vorbei lassen. Die Frau wollte aber, dass ich zuerst fahre, damit das Kind zugucken kann. Wenn ich mich beobachtet fühle, klappt manchmal das Aufsteigen nicht auf Anhieb. Hier gab es kein Problem.
Wenig später wollte ich einem Stein ausweichen und brach kurz davor auf einem morschen Holzstück in ein Loch ein und musste abspringen. Der Sattel traf mich an der Wade, was trotz der ansonsten gut dämpfenden Stiefelschäfte zu spüren war. Kurz darauf stieg ich noch mal ab, um jemanden einen Weg zu erklären. In der Zwischenzeit hatte sich das Nieseln zu einem Schauer gemausert. Es wurde allerdings schon wieder hell. Ich habe öfters beobachtet, das Regen am Rand der Wolke nochmal deutlich stärker wird. Wenig später hörte das auch auf.
Später probierte ich am Ende des Heuwegs einen schmalen Weg parallel zur Hustav-Esche-Straße. Der Radweg ist langweilig. Der kurvige Waldweg gefiel mir besser. Blickfang war ein relativ entspannt herumlaufendes Reh. Allerdings wurde der Weg immer holpriger, bis ich aufgab und bis zum nächsten Weg zu Fuß ging. Nach einer Pause auf einer Bank fuhr ich auf den Radweg, um hinter der Nahlebrücke ein weiteres Experiment zu machen. Nach dieser Brücke kommt eine Brücke ohne Fluss. Unter dieser Brücke war ich im Juli 2012, aber ohne besonderen Nutzen. heute fuhr ich geduckt unter der niedrigen Brücke durch und drüben auf dem Weg weiter. Er war heute gut befahrbar und führte überraschend zur anderen Seite der Nahlebrücke. Damit hatte ich zufällig einen Weg gefunden, die Gustav-Esche-Straße zu unterqueren, um an der Luppe weiter in Richtung Westen vordringen zu können. Das hatte ich heute nicht vor, es wäre auch nicht einfach gewesen. Der Weg am Flutwehr war gesperrt. Ich probierte, auf der Stelle pendelnd zu wenden. Das hatte ich lange nicht mehr gemacht, doch es gelang. Heimwärts fuhr ich wieder unter der Brücke ohne Fluss durch. Drücben verzichtete ich wegen Windböen auf eine Pause an der Nahlebrücke und versuchte, schnell wieder in Windschatten zu kommen. Später machte ich auf einer Bank an der Nahle eine Pause, um dann ohne zusätzliche Unterbrechungen nach Hause zu fahren. Am Spielplatz Waldluft/Friesenstraße machte ein Vater seinen Sohn auf das Einrad aufmerksam. Als sie mich später mit Fahrrädern überholten, wurde ich gefragt, ob Einradfahren schwierig ist.
Nach ca. 90 Minuten beendete ich die Fahrt.
Um den Windböen zu entgehen, fuhr ich in den Auwald. Auf der fahrt dorthin wurde ich nicht durch Böen abgeworfen. Im Waldinnern gaben die Baumstämme dann Windschutz. Kurz nach dem Start fing es an, leicht zu nieseln. Das störte noch nicht.
Nachdem ich die Hans-Driesch-Straße überquert hatte, wollte ich vor dem Aufsteigen eine Frau mit Kind vorbei lassen. Die Frau wollte aber, dass ich zuerst fahre, damit das Kind zugucken kann. Wenn ich mich beobachtet fühle, klappt manchmal das Aufsteigen nicht auf Anhieb. Hier gab es kein Problem.
Wenig später wollte ich einem Stein ausweichen und brach kurz davor auf einem morschen Holzstück in ein Loch ein und musste abspringen. Der Sattel traf mich an der Wade, was trotz der ansonsten gut dämpfenden Stiefelschäfte zu spüren war. Kurz darauf stieg ich noch mal ab, um jemanden einen Weg zu erklären. In der Zwischenzeit hatte sich das Nieseln zu einem Schauer gemausert. Es wurde allerdings schon wieder hell. Ich habe öfters beobachtet, das Regen am Rand der Wolke nochmal deutlich stärker wird. Wenig später hörte das auch auf.
Später probierte ich am Ende des Heuwegs einen schmalen Weg parallel zur Hustav-Esche-Straße. Der Radweg ist langweilig. Der kurvige Waldweg gefiel mir besser. Blickfang war ein relativ entspannt herumlaufendes Reh. Allerdings wurde der Weg immer holpriger, bis ich aufgab und bis zum nächsten Weg zu Fuß ging. Nach einer Pause auf einer Bank fuhr ich auf den Radweg, um hinter der Nahlebrücke ein weiteres Experiment zu machen. Nach dieser Brücke kommt eine Brücke ohne Fluss. Unter dieser Brücke war ich im Juli 2012, aber ohne besonderen Nutzen. heute fuhr ich geduckt unter der niedrigen Brücke durch und drüben auf dem Weg weiter. Er war heute gut befahrbar und führte überraschend zur anderen Seite der Nahlebrücke. Damit hatte ich zufällig einen Weg gefunden, die Gustav-Esche-Straße zu unterqueren, um an der Luppe weiter in Richtung Westen vordringen zu können. Das hatte ich heute nicht vor, es wäre auch nicht einfach gewesen. Der Weg am Flutwehr war gesperrt. Ich probierte, auf der Stelle pendelnd zu wenden. Das hatte ich lange nicht mehr gemacht, doch es gelang. Heimwärts fuhr ich wieder unter der Brücke ohne Fluss durch. Drücben verzichtete ich wegen Windböen auf eine Pause an der Nahlebrücke und versuchte, schnell wieder in Windschatten zu kommen. Später machte ich auf einer Bank an der Nahle eine Pause, um dann ohne zusätzliche Unterbrechungen nach Hause zu fahren. Am Spielplatz Waldluft/Friesenstraße machte ein Vater seinen Sohn auf das Einrad aufmerksam. Als sie mich später mit Fahrrädern überholten, wurde ich gefragt, ob Einradfahren schwierig ist.
Nach ca. 90 Minuten beendete ich die Fahrt.
12.3.14
Nach Feierabend bei idealen Bedingungen
Auch ohne Sommerzeit ist es nun schon möglich, nach Feierabend Einradtouren zu unternehmen, bevor die Sonne untergeht. Heute war das Wetter ideal, wolkenlos, aber noch nicht zu warm. Kurz vor 16:30 Uhr startete ich los und fuhr in Leipzig im Wald zwischen Hans-Driesch-Straße und Gustav-Esche-Straße umher.
Zuvor war schon am Waldrand deutlich zu sehen, dass der Bärlauch zur Zeit am Boden die dominierende Pflanze ist. Der knoblauchähnliche Duft war entsprechend auffallend.
Im Gebiet zwischen Hans-Driesch-Straße und Gustav-Esche-Straße probierte ich einige Nebenwege, die ich lange nicht mehr benutzt hatte. Bei der Trockenheit machte sich das recht gut. Lediglich einer dieser Wege war durch Hufabdrücke von Pferden so holprig, dass es danach ein Genuss war, sich auf dem ebenem Hauptweg fahrend auszuruhen. Wegen Fahrfehlern oder zu schwierigen Strecken musste ich heute nicht absteigen. Deshalb kam es nach einer relativ langen Stehpause an der stark befahrenen Hans-Driesch-Straße kaum zu Fahrtunterbrechungen. Auf der Heimfahrt bewegte ich mich auf den Heuweg zu. Vor der Unterführung kam eine Familie auf Pferden entgegen. Der Weg ist an dieser Stelle schmal und ich musste absteigen. Die Gelegenheit zu einer Pause kam mir dann doch entgegen.
Zuvor war schon am Waldrand deutlich zu sehen, dass der Bärlauch zur Zeit am Boden die dominierende Pflanze ist. Der knoblauchähnliche Duft war entsprechend auffallend.
Im Gebiet zwischen Hans-Driesch-Straße und Gustav-Esche-Straße probierte ich einige Nebenwege, die ich lange nicht mehr benutzt hatte. Bei der Trockenheit machte sich das recht gut. Lediglich einer dieser Wege war durch Hufabdrücke von Pferden so holprig, dass es danach ein Genuss war, sich auf dem ebenem Hauptweg fahrend auszuruhen. Wegen Fahrfehlern oder zu schwierigen Strecken musste ich heute nicht absteigen. Deshalb kam es nach einer relativ langen Stehpause an der stark befahrenen Hans-Driesch-Straße kaum zu Fahrtunterbrechungen. Auf der Heimfahrt bewegte ich mich auf den Heuweg zu. Vor der Unterführung kam eine Familie auf Pferden entgegen. Der Weg ist an dieser Stelle schmal und ich musste absteigen. Die Gelegenheit zu einer Pause kam mir dann doch entgegen.
Die rötlichen Glanzlichter warnten dann vor baldiger Dunkelheit und wegen der Nova im Cepheus pausierte ich nur ungefähr eine Minute und fuhr schnell nach Hause.
23.2.14
Frühlingswetter im Februar
Drei Wochen hatte ich keine Zeit zum Einradfahren gefunden. Heute bot sich wieder eine Gelegenheit.Den Februar hindurch hatten wir meist mildes Wetter gehabt. So war das Bisschen Schnee rasch verschwunden und die Vegetation erwachte. Als ich kurz vor 13:30 Uhr losfuhr, zeigte das Thermometer 11°C und die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel.
Auch die Blechlemminge zeigten sich gnädig. Zum Überqueren der Rietschelstraße musste ich nicht absteigen. Am Waldrand bog ich rechts ab, um an den Sportplätzen entlang in Richtung Elsterbecken zu fahren.
Vom Einrad aus konnte ich die Bärlauchblätter schon gut sehen. Die Wege waren nur an der Oberfläche feucht. Das Rad rollte leicht und ließ sich leicht fahren. So kam ich ohne sonderliche Anstrengung zur Hans-Driesch-Straße, wo ich erstmals absteigen musste, um die viel befahrene Straße zu überqueren.
Auf der anderen Straßenseite fuhr ich auf dem Damm am Elsterbecken. Bäume warfen kontrastreiche Schatten und ...
... ich mit dem Einrad auch.
Dem entsprechend glänzten die Stiefel in der Sonne.
Wenig später erreichte ich die Stelle, an der die Nahle sich von Luppe und Elster trennt. Ich fuhr weiter bis zum Zusammenfluss von Nahle und Kleiner Luppe. Dort geht es nach einer scharfen Linkskurve weiter zu einer Brücke über die Kleine Luppe.
Auch hier waren die Wegeverhältnisse passabel, wenn auch leicht holprig. Nach dem Überqueren der Brücke fuhr ich an die Bahnlinie, stieg an der ersten Unterführung ab und fuhr drüben zur Nahle. Dieses Gebiet ist schlammgefährdet, war aber heute überraschend schön zu fahren. Zwischendurch überholte mich ein Radfahrer und stellte eine Frage, die ich akustisch nicht richtig verstanden habe und eine Antwort auf die häufige Frage nach "fehlenden" Rädern, Lenkern usw. gegeben habe. Das wird ihn wohl etwas verwundert haben, denn danach wurde mir klar, dass es darum ging, warum ich mit den Stiefeln Einrad fahre.
An der Gustav-Esche-Straße machte ich eine kurze Pause und begab mich dann auf den Heimweg. Dazu fuhr ich zunächst auf dem Radweg an der Straße durch den Wald. Der erste Abzweig war nicht befahrbar. Der zweite sah gut aus.
Diesen Weg hatte ich noch nie benutzt. Er war durchgängig bequem befahrbar und führte zur Brücke des Güterrings, wo ich wieder auf den Hinweg traf. In Rückrichtung stieg ich an der Unterführung nicht ab. Die sonst schwierig erscheinende Auffahrt nach dem Tunnel erschien mir heute recht einfach. Das mag auch daran gelegen haben, dass ich für die bisher leichte und entspannte Fahrt nur wenig Kraft gebraucht hatte.
Die weitere Fahrt verlief ohne Besonderheiten. Kurz vor dem Verlassen des Waldes an der Friesenstraße fotografierte ich abgesessen Pflanzen.
Auch die Blechlemminge zeigten sich gnädig. Zum Überqueren der Rietschelstraße musste ich nicht absteigen. Am Waldrand bog ich rechts ab, um an den Sportplätzen entlang in Richtung Elsterbecken zu fahren.
Vom Einrad aus konnte ich die Bärlauchblätter schon gut sehen. Die Wege waren nur an der Oberfläche feucht. Das Rad rollte leicht und ließ sich leicht fahren. So kam ich ohne sonderliche Anstrengung zur Hans-Driesch-Straße, wo ich erstmals absteigen musste, um die viel befahrene Straße zu überqueren.
Auf der anderen Straßenseite fuhr ich auf dem Damm am Elsterbecken. Bäume warfen kontrastreiche Schatten und ...
... ich mit dem Einrad auch.
Wenig später erreichte ich die Stelle, an der die Nahle sich von Luppe und Elster trennt. Ich fuhr weiter bis zum Zusammenfluss von Nahle und Kleiner Luppe. Dort geht es nach einer scharfen Linkskurve weiter zu einer Brücke über die Kleine Luppe.
Auch hier waren die Wegeverhältnisse passabel, wenn auch leicht holprig. Nach dem Überqueren der Brücke fuhr ich an die Bahnlinie, stieg an der ersten Unterführung ab und fuhr drüben zur Nahle. Dieses Gebiet ist schlammgefährdet, war aber heute überraschend schön zu fahren. Zwischendurch überholte mich ein Radfahrer und stellte eine Frage, die ich akustisch nicht richtig verstanden habe und eine Antwort auf die häufige Frage nach "fehlenden" Rädern, Lenkern usw. gegeben habe. Das wird ihn wohl etwas verwundert haben, denn danach wurde mir klar, dass es darum ging, warum ich mit den Stiefeln Einrad fahre.
An der Gustav-Esche-Straße machte ich eine kurze Pause und begab mich dann auf den Heimweg. Dazu fuhr ich zunächst auf dem Radweg an der Straße durch den Wald. Der erste Abzweig war nicht befahrbar. Der zweite sah gut aus.
Diesen Weg hatte ich noch nie benutzt. Er war durchgängig bequem befahrbar und führte zur Brücke des Güterrings, wo ich wieder auf den Hinweg traf. In Rückrichtung stieg ich an der Unterführung nicht ab. Die sonst schwierig erscheinende Auffahrt nach dem Tunnel erschien mir heute recht einfach. Das mag auch daran gelegen haben, dass ich für die bisher leichte und entspannte Fahrt nur wenig Kraft gebraucht hatte.
Die weitere Fahrt verlief ohne Besonderheiten. Kurz vor dem Verlassen des Waldes an der Friesenstraße fotografierte ich abgesessen Pflanzen.
Der Duft des Bärlauchs ist übrigens schon gut wahrnehmbar.
Auf der anderen Seite der Friesenstraße machte ich eine kurze Pause an der Feuerstelle und fuhr dann das letzte Stück an der Friesenstraße heimwärts. Die Rietschelstraße war wieder blechlemmingfrei. So brauchte ich während der über eine Stunde dauernden Fahrt nur vier mal abzusteigen.
1.2.14
Auf schneebedeckten Wegen
In der zweiten Januarhälfte kam der Winter mit Schnee und Kälte doch noch an. Am 1. Februar war das schon wieder vorbei. Das Thermometer kletterte auf 9°C und die Sonne schien. Bei diesem Wetter war eine Einradfahrt nicht zu vermeiden. Kurz vor 14:30 Uhr fuhr ich los.
Der Boden sah noch nicht der Temperatur entsprechend aus. Während es außerhalb des Waldes schon morastig war und nur noch Reste verharschten Schnees zu sehen waren, zeigten sich die Waldwege noch schneebedeckt. Auf diesem Stück vor der Hans-Driesch-Straße war in den Reifenspuren allerdings schon Erde zu sehen. Das Fahren auf diesem Untergrund war etwas anstrengend.
Zuerst hatte ich vorgehabt, wieder am Westufer des Elsterbeckens zu fahren. Dort erschein mir der Schnee etwas zu hoch und ich fuhr über die im Bild zu sehende Brücke ans Ostufer. Dort war das Fahren auf Asphalt angenehm kraftsparend. Nach der Brücke über das untere Elsterwehr folgte festgefahrener Schnee, dann an der Luppe sandiger Morast. Ich überquerte dann die Brücke über die Luppe. Der schmale Weg bis zur Nahlebrücke war vereist. Ich hielt mich an Rand, wo noch etwas Schnee auf dem Eis lag und gelangte so ohne Ausrutschen zur nächsten Brücke. Zwischendurch warnte mich ein entgegenkommender Radfahrer vor Glätte. Auf der Brücke wurde es dann doch noch so glatt, dass ich vorsichtshalber abstieg. Danach fand ich auf dem festgefahrenen Schnee keine Stelle zum Aufsteigen und musste bis zur nächsten Brücke zu Fuß gehen. Dort konnte ich wieder aufsteigen und fuhr weiter an der Waldluft vorbei zur Friesenstraße. Am Waldrand wartete Sylvia, die neue Nordic Walking- Stöcke getestet hatte. Um 15:20 Uhr war die Fahrt zu Ende.
Der Boden sah noch nicht der Temperatur entsprechend aus. Während es außerhalb des Waldes schon morastig war und nur noch Reste verharschten Schnees zu sehen waren, zeigten sich die Waldwege noch schneebedeckt. Auf diesem Stück vor der Hans-Driesch-Straße war in den Reifenspuren allerdings schon Erde zu sehen. Das Fahren auf diesem Untergrund war etwas anstrengend.
Zuerst hatte ich vorgehabt, wieder am Westufer des Elsterbeckens zu fahren. Dort erschein mir der Schnee etwas zu hoch und ich fuhr über die im Bild zu sehende Brücke ans Ostufer. Dort war das Fahren auf Asphalt angenehm kraftsparend. Nach der Brücke über das untere Elsterwehr folgte festgefahrener Schnee, dann an der Luppe sandiger Morast. Ich überquerte dann die Brücke über die Luppe. Der schmale Weg bis zur Nahlebrücke war vereist. Ich hielt mich an Rand, wo noch etwas Schnee auf dem Eis lag und gelangte so ohne Ausrutschen zur nächsten Brücke. Zwischendurch warnte mich ein entgegenkommender Radfahrer vor Glätte. Auf der Brücke wurde es dann doch noch so glatt, dass ich vorsichtshalber abstieg. Danach fand ich auf dem festgefahrenen Schnee keine Stelle zum Aufsteigen und musste bis zur nächsten Brücke zu Fuß gehen. Dort konnte ich wieder aufsteigen und fuhr weiter an der Waldluft vorbei zur Friesenstraße. Am Waldrand wartete Sylvia, die neue Nordic Walking- Stöcke getestet hatte. Um 15:20 Uhr war die Fahrt zu Ende.
12.1.14
Erste Fahrt im Jahr 2014
Meine letzte Fahrt war noch im Herbst vorigen Jahres. Inzwischen hat sich am Wetter nichts geändert. Am heutigen 12. Januar hatte ich nun zum ersten mal im neuen Jahr eine Gelegenheit zum Einradfahren, dieses mal wieder in Leipzig. Bei +6°C und Sonne war es angenehm draußen, als ich 13:50 Uhr losfuhr. Lediglich ein kalter Wind war leicht unangenehm. Obwohl es in den letzten Tagen nicht sonderlich viel Regen gegeben hatte, war der Weg an der Friesenstraße zum Wald mit Pfützen bedeckt. Im Waldinnern lag teilweise schmierseifeartiger Morast auf den Waldwegen.
An den Wegesrändern zeigte sich frisches Gras, wie hier kurz vor der Hans-Driesch-Straße. Auf der anderen Seite der Straße fuhr ich wie am 15.12. auf dem Damm am Westufer des Elsterbeckens, um dem Schlamm zu entweichen. Dieser Weg auf dem Damm war gut befahrbar.
Im Licht der seitlich scheinenden Sonne warf ich einen Schatten die Böschung herunter.
Später, an der Nahle war der Weg teilweise wieder morastig, Ich fuhr dann weiter an der Kleinen Luppe und nach Überqueren der Brücke zum Heuweg, um über die Flußbrücken zum Ostufer des Elsterbeckens zu gelangen. Auf der Luppebrücke kehrte ich jedoch um, weil das Gebiet mit Menschen überfüllt war. Es war kein Durchkommen ohne die Fahrt zu unterbrechen möglich.
Heimwärts fuhr ich durch den Wald und kam nach 54 Minuten Fahrt wieder an.
An den Wegesrändern zeigte sich frisches Gras, wie hier kurz vor der Hans-Driesch-Straße. Auf der anderen Seite der Straße fuhr ich wie am 15.12. auf dem Damm am Westufer des Elsterbeckens, um dem Schlamm zu entweichen. Dieser Weg auf dem Damm war gut befahrbar.
Später, an der Nahle war der Weg teilweise wieder morastig, Ich fuhr dann weiter an der Kleinen Luppe und nach Überqueren der Brücke zum Heuweg, um über die Flußbrücken zum Ostufer des Elsterbeckens zu gelangen. Auf der Luppebrücke kehrte ich jedoch um, weil das Gebiet mit Menschen überfüllt war. Es war kein Durchkommen ohne die Fahrt zu unterbrechen möglich.
Heimwärts fuhr ich durch den Wald und kam nach 54 Minuten Fahrt wieder an.
18.12.13
Mal wieder Altenburg
Nach dem 27.8. hatte ich keine Einradfahrten in Altenburg mehr unternommen. Heute bot sich eine günstige Gelegenheit. Mein Jahresendurlaub hatte begonnen und das Wetter war angenehm. Zeitweilig schien die Sonne und mit 7°C war es für die Jahreszeit ziemlich warm. Nur ein kühler Wind störte etwas.
Kurz nach 14:30 startete ich und fuhr an der Pappelstraße entlang in den Wald. Die Waldeinfahrt war mit einem klebrigen Morast bedeckt. Die Erfahrung sagte, dass dieser Schlammabschnitt oft kurz ist und so fuhr ich weiter. Tatsächlich wurden die Wegeverhältnisse bald besser. Um nicht allzu viel mit Schlamm zu tun zu bekommen, beschloss ich, nach windgeschützter Fahrt durch den Wald bis zur Zwickauer Straße auf dem Radweg an der Umgehungsstraße mit Rückenwind zurückzufahren.
Auf dem Schlagbaum an der Zwickauer Straße unterbrach ich erstmals die Fahrt, um eine kurze Pause zu machen. Dann fuhr ich wieder ein Stück zurück, um später nach rechts abzubiegen und aus dem Wald herauszufahren.
Zu Beginn der Rückfahrt an der Umgehungsstraße ist die Straße durch einen Tunnel zu unterqueren. Die Abfahrt wird immer steiler. Hier machte sich bemerkbar, dass ich keine Bremse am Einrad habe.
Hinter dem Tunnel ging es wieder aufwärts, um wieder über das Niveau der Straße zu kommen. Hier ist das geringe Gewicht des Einrades ein großer Vorteil. Im Licht der tief stehende Sonne warf ich samt Einrad einen langen Schatten nach vorn.
Auf der Paditzer Straße fuhr ich wieder in den Wald zurück und der Reifen bekam noch einmal Kontakt mit Schlamm. Als ich den Wald verließ, musste ich erstmals verkehrsbedingt absteigen.
Später zeigte sich, dass man mit einem Einrad die Laune kleiner Kinder verbessern kann. Auf dem gegenüberliegenden Fußweg an der Pappelstraße beruhigte ein Paar ein weinendes Kind mit: "Guck mal, wie der Onkel fährt ..."
Nach einer guten Dreiviertelstunde kam ich wieder zu Hause an. Wie am Sonntag in Leipzig hatte der schwere, klebrige Schlamm keine Neigung zum spritzen, was man am Stiefel sehen kann. Dafür klebten größere Mengen am Reifen.
Kurz nach 14:30 startete ich und fuhr an der Pappelstraße entlang in den Wald. Die Waldeinfahrt war mit einem klebrigen Morast bedeckt. Die Erfahrung sagte, dass dieser Schlammabschnitt oft kurz ist und so fuhr ich weiter. Tatsächlich wurden die Wegeverhältnisse bald besser. Um nicht allzu viel mit Schlamm zu tun zu bekommen, beschloss ich, nach windgeschützter Fahrt durch den Wald bis zur Zwickauer Straße auf dem Radweg an der Umgehungsstraße mit Rückenwind zurückzufahren.
Auf dem Schlagbaum an der Zwickauer Straße unterbrach ich erstmals die Fahrt, um eine kurze Pause zu machen. Dann fuhr ich wieder ein Stück zurück, um später nach rechts abzubiegen und aus dem Wald herauszufahren.
Zu Beginn der Rückfahrt an der Umgehungsstraße ist die Straße durch einen Tunnel zu unterqueren. Die Abfahrt wird immer steiler. Hier machte sich bemerkbar, dass ich keine Bremse am Einrad habe.
Hinter dem Tunnel ging es wieder aufwärts, um wieder über das Niveau der Straße zu kommen. Hier ist das geringe Gewicht des Einrades ein großer Vorteil. Im Licht der tief stehende Sonne warf ich samt Einrad einen langen Schatten nach vorn.
Auf der Paditzer Straße fuhr ich wieder in den Wald zurück und der Reifen bekam noch einmal Kontakt mit Schlamm. Als ich den Wald verließ, musste ich erstmals verkehrsbedingt absteigen.
Später zeigte sich, dass man mit einem Einrad die Laune kleiner Kinder verbessern kann. Auf dem gegenüberliegenden Fußweg an der Pappelstraße beruhigte ein Paar ein weinendes Kind mit: "Guck mal, wie der Onkel fährt ..."
Nach einer guten Dreiviertelstunde kam ich wieder zu Hause an. Wie am Sonntag in Leipzig hatte der schwere, klebrige Schlamm keine Neigung zum spritzen, was man am Stiefel sehen kann. Dafür klebten größere Mengen am Reifen.
Labels:
26er,
Altenburg,
Begegnungen,
Bilder,
Dafna
15.12.13
Dezembersonne
1,5 Monate hatte ich keine Gelegenheit zum Einradfahren gehabt. Mal gab es an den freien Tagen anderes zu tun, mal war schlechtes Wetter. Heute zogen auch in der Morgendämmerung Wolken auf und vormittags regnete es. Doch nachmittags klarte es auf und es entwickelte sich für die Jahreszeit bestes Einradwetter. Die Sonne schien, es wehte kaum Wind und mit ca. 5°C war es recht warm. Gegen 15 Uhr verließ ich das Haus, um eine kleine Tour in den Leipziger Auwald zu starten. Der Ausrüstung war die lange Pause kaum anzumerken. Der Reifen war noch gut gefüllt. Nur Staub auf den Stiefeln zeigte langes Nichtstun an. Auch das Aufsteigen und Anfahren klappten auf Anhieb wieder.
Ich fuhr wieder zum Damm am Westufer von Elsterbecken und Nahle. Bis zur Hans-Driesch-Straße konnte ich ohne Unterbrechung durchfahren. Auf der anderen Seite begann der Weg auf dem Damm. Er war fast trocken. Der Ausblick war mehrfach interessant. Weil ich lange nicht mehr auf einem Einrad gesessen hatte, war die leicht erhöhte Sitzpostion angenehm, vergleichbar etwa wie von einem Barhocker aus. Zudem ist der Damm höher, als die Umgebung.
Bemerkenswert waren die Lichtverhältnisse kurz vor 15:30 Uhr. Eine Schattengrenze war deutlich zu sehen.
Die Bewaldung des Westufers warf einen Schatten zum Ostufer.
Der Lichteffekt war schön anzusehen.
An der Flussgabelung am Ende des Elsterbeckens waren die Silos des Klärwerks noch in helles Licht getaucht. Ich bog später auf einen Weg an der Kleinen Luppe ab und fuhr zurück zur Hans-Driesch-Straße. Von dort fuhr ich ohne zwischendurch abzusteigen auf den Dammweg zurück.
Der Weg etwas matschig. Weil der Fahrwiderstand dadurch nicht stark erhöht war, störte das nicht weiter.
Der Schwerschlamm war auch nicht sehr spritzig. Einrad und Stiefel hatten nur wenig abbekommen. Nach etwas mehr als einer Stunde kam ich wieder zuhause an. Dann dauerte es nicht mehr sehr lange, bis Ersatzkomet Lovejoy (für ISON) im Herkules sichtbar wurde.
Bemerkenswert waren die Lichtverhältnisse kurz vor 15:30 Uhr. Eine Schattengrenze war deutlich zu sehen.
Die Bewaldung des Westufers warf einen Schatten zum Ostufer.
Der Lichteffekt war schön anzusehen.
An der Flussgabelung am Ende des Elsterbeckens waren die Silos des Klärwerks noch in helles Licht getaucht. Ich bog später auf einen Weg an der Kleinen Luppe ab und fuhr zurück zur Hans-Driesch-Straße. Von dort fuhr ich ohne zwischendurch abzusteigen auf den Dammweg zurück.
Auf der zweiten Runde war der Sonnenschein verschwunden. Ich musste an die Heimfahrt denken. Ich hatte vor, die Hans-Driesch-Straße an der Friesenstraße zu überqueren. Dazu fuhr ich zunächst am östlichen Ufer der Kleinen Luppe zur Hans-Driesch-Straße. Dort hatte ich zu viel Schwung und musste beim Abbiegen auf den Radweg absteigen. Ich kehrte um und fuhr zur Brücke über die Kleine Luppe.
Schwieriger wurde es erts auf der anderen Seite an der Waldluft. Der Morastr war schwierig zu fahren. So bog ich bei der nächsten Gelegenheit von der Friesenstraße ab. Dort war der Boden auch klebrig, doch das Einrad ließ sich leichter lenken.
31.10.13
Reformationstag
In diesem Jahr ist der Reformationstag der erste Feiertag nach Ende der Sommerzeit. Kurz nach 15 Uhr fand ich eine Stunde Zeit zum Einradfahren. Das Wetter war immer noch wunderschön sonnig, wenn auch mit ca. 13°C nicht mehr so sommerlich warm.
Ich fuhr wieder den Weg auf dem Damm am Westufer von Elsterbecken und Nahle, heute aber von der Hans-Driesch-Straße aus in Richtung Norden und bog bei der nächsten Gelegenheit nach links zum Weg an der Kleinen Luppe ab.
An diesem Weg sah es noch ziemlich bunt aus, obwohl die stürmischen Winde der letzten Tage viel Laub heruntergeholt haben. Wenig später erreichte ich wieder die Hans-Driesch-Straße und musste dort relativ lange warten, bis mich die Blechlemminge herüber ließen. Dafür musste ich bis zum Ende der Fahrt nicht mehr absteigen.
Ich fuhr wieder den Weg auf dem Damm am Westufer von Elsterbecken und Nahle, heute aber von der Hans-Driesch-Straße aus in Richtung Norden und bog bei der nächsten Gelegenheit nach links zum Weg an der Kleinen Luppe ab.
An diesem Weg sah es noch ziemlich bunt aus, obwohl die stürmischen Winde der letzten Tage viel Laub heruntergeholt haben. Wenig später erreichte ich wieder die Hans-Driesch-Straße und musste dort relativ lange warten, bis mich die Blechlemminge herüber ließen. Dafür musste ich bis zum Ende der Fahrt nicht mehr absteigen.
27.10.13
Geringe Blechlemmingaktivität
Der Spätoktober ist immer noch sehr warm. Allerdings brachte das Wetter heute kräftige Windböen mit und in der Nacht hatte es geregnet. Als ich 12:50 Uhr losfuhr, schien die Sonne. Sie und der Wind hatten die Wege schon gut abgetrocknet. Ich hatte vor, einmal wieder vom Heuweg aus die Nahle und das Elsterbecken am Westufer entlang nach Süden zu fahren. Das hatte ich am 28. April dieses Jahres erstmals gemacht und nach einer Fahrt Anfang Mai nicht mehr getan.
Die Fahrt lief sehr günstig an. Weil an der Rietschelstraße keine Blechlemminge aktiv waren, brauchte ich zum Überqueren der Straße nicht abzusteigen. Auch an der Friesenstraße am Waldrand hatte ich Glück.
Der Weg an der Friesenstraße war wieder dicht mit Laub bedeckt, aber angenehm zu fahren.An der Hans-Driesch-Straße musste ich dann erstmals absteigen. Drüben ging die Fahrt ohne Probleme weiter.
Die Fahrt lief sehr günstig an. Weil an der Rietschelstraße keine Blechlemminge aktiv waren, brauchte ich zum Überqueren der Straße nicht abzusteigen. Auch an der Friesenstraße am Waldrand hatte ich Glück.
Der Weg an der Friesenstraße war wieder dicht mit Laub bedeckt, aber angenehm zu fahren.An der Hans-Driesch-Straße musste ich dann erstmals absteigen. Drüben ging die Fahrt ohne Probleme weiter.
So erreichte ich recht entspannt den Dammweg am Westufer der Nahle. Die Fahrt bereitete Genuss, denn die lange nicht mehr genutzte Strecke bot einen schönen Anblick und auf dem Einrad sitzend bewegte ich mich bequem vorwärts.
Als ich die Brücke Hans-Driesch-Straße erreichte, bog ich rechts ab und fuhr weiter an die Kleine Luppe. Damit begab ich mich auf einen Umweg, musste aber nicht absteigen. Wenig später näherte ich mich auf der Friesenstraße von der Gartenanlage Waldluft her der Hans-Driesch-Straße und überquerte die Straße zu Fuß. Danach hatte ich das gleiche Glück, wie bei der Hinfahrt. Auf der Friesenstraße am Waldrand und später auf der Rietschelstraße gab es keine Blechlemmingaktivität. So musste ich auf der gesamten Tour nur dreimal (den letzten Abstieg am Ende der Tour mitgezählt) absteigen.
22.10.13
Sommerlicher Spätoktober
Weil am Sonntag die Sommerzeit endet, bietet sich heute die voraussichtlich letzte Gelegenheit, in diesem Jahr nach Feierabend bei hellem Tageslicht mit dem Einrad zu fahren.
Weil nach der Fahrt keine Zeit zum Bloggen am Rechner sein wird, melde ich mich von unterwegs.
Das Wetter ist super. Bei über 20°C brauche ich keine Jacke. Die Wege sind weitgehend trocken und mit Laub bedeckt. In verdeckte Löcher fuhr ich bisher noch nicht. Ein angenehmes Fahren. Ich sitze gerade auf einer Bank am Heuweg und werde gleich nach Hause fahren.
1.10.13
Fahrt zum unteren Elsterwehr
Seit Tagen scheint die Sonne und heute nutzte ich das schöne Wetter für eine kurze Tour mit dem Einrad durch den Leipziger Auwald.
Wegen der Trockenheit kam mir in den Sinn, einen schmalen Nebenweg zum Heuweg noch einmal zu probieren, auf dem ich am 20.9. im Schlamm stecken geblieben war. Heute konnte ich bis zum Ende durchfahren, obwohl der Weg am Ende ziemlich holprig war. Ich fuhr noch eine Runde durch das Waldstück und bog dann zur die Brücke über die Nahle ab, überquerte diesen Fluss und dann noch die Luppe, um zum Aussichtspunkt am unteren Elsterwehr zu fahren. Dort machte ich auf einer Bank eine Pause. Durch Gerüche vom Klärwerk und viele kleine Fliegen war es heute nicht sehr angenehm dort. Deshalb fuhr ich nach wenigen Minuten nach Hause.
Insgesamt war ich etwas mehr als eine Stunde unterwegs.
Wegen der Trockenheit kam mir in den Sinn, einen schmalen Nebenweg zum Heuweg noch einmal zu probieren, auf dem ich am 20.9. im Schlamm stecken geblieben war. Heute konnte ich bis zum Ende durchfahren, obwohl der Weg am Ende ziemlich holprig war. Ich fuhr noch eine Runde durch das Waldstück und bog dann zur die Brücke über die Nahle ab, überquerte diesen Fluss und dann noch die Luppe, um zum Aussichtspunkt am unteren Elsterwehr zu fahren. Dort machte ich auf einer Bank eine Pause. Durch Gerüche vom Klärwerk und viele kleine Fliegen war es heute nicht sehr angenehm dort. Deshalb fuhr ich nach wenigen Minuten nach Hause.
Insgesamt war ich etwas mehr als eine Stunde unterwegs.
22.9.13
Im Wald bei Lützschena
Bei den Fahrten am Nordufer der Luppe hatte ich bisher nur selten Nebenwege ausprobiert. Deshalb wollte ich das heute einmal machen. Um dorthin zu kommen, wählte ich eine kurze und bequeme Route: Friesenstraße bis Waldluft, dann am Heuweg entlang bis zum letzten Tunnel vor dem Bahnhof Leutzsch, weiter zur Gustav-Esche-Straße und an dieser entlang bis zu Nahle. An der Brücke machte ich eine kurze Pause.
Dann fuhr ich am Südufer bis zur nächsten Brücke, wo die Nahle schon in die Luppe eingeflossen ist und überquerte die Brücke. Wenig weiter westlich erreichte ich den ersten Abzweig.
Er führt nach Lützschena. Weil sich kurz vor mir zwei Menschen auf diesen Weg begaben, schien da etwas brauchbares zu sein.
Wenig später erreichte ich die Gustav-Esche-Straße und bog auf die Brücke über die Luppe ab. Von dort war es nicht mehr weit bis zur Nahlebrücke, wo ich wieder eine kurze Pause machte. Von dort aus fuhr ich mit einem kleinen Umweg zur Hans-Driesch-Straße durch. In den letzten Minuten machte sich das Dauersitzen am Gesäß etwas bemerkbar. Das kurze Absteigen zum Überqueren der Straße genügte aber, um für den Rest der Fahrt wieder bequem zu sitzen.
Dann fuhr ich am Südufer bis zur nächsten Brücke, wo die Nahle schon in die Luppe eingeflossen ist und überquerte die Brücke. Wenig weiter westlich erreichte ich den ersten Abzweig.
Er führt nach Lützschena. Weil sich kurz vor mir zwei Menschen auf diesen Weg begaben, schien da etwas brauchbares zu sein.
Weil es nicht möglich war, draußen vom Einrad aus den Weg einzusehen, stieg ich erst einmal ab, um nachzusehen.
Der Weg sah sehr schön aus, schmal und kurvenreich.
Der Boden sah am Anfang auch gut aus. Für den Fall, dass sich etwas daran ändern sollte, hatte ich geeignete Stiefel an. Ich ging zurück auf den Dammweg, um bequem aufsteigen zu können. Dort waren bei schönem Herbstanfangswetterviele Menschen unterwegs. Einer sagte: "Der fährt hier Einrad." Ein anderer fand meine Stiefel interessant.
Die Einfahrt in den Wald klappte ohne Probleme und das Fahren auf dem Weg machte zunächst Spaß.
Doch dann scheiterte ich an einem Schlammloch. Danach stieg ich wieder auf. Ich überquerte kleine Huckel und musste auf Wurzeln achten. Es war etwas anstrengend, aber schön. Schließlichkam das nächste Schlammloch und vor dort aus war das wiederum nächste schon zu sehen. Deshalb kehrte ich um.
Bei sonnigem Wetter fuhr ich an der Luppe entlang heimwärts. Die hinwärts benutzte Brücke ließ ich aus.
Ich erreichte den Zusammenfluss von Luppe (links) und Nahle. Hinwärts war dieses Y nicht zu sehen, weil der Weg auf der anderen Seite hinter dem Damm verläuft.
Wenig später wurde das Flutwehr besser zu sehen, mit dem bei Hochwasser die Flut in ein Becken im Innern des Waldes abgeleitet werden kann.
20.9.13
Nebenwege im Auwald
Nachdem die letzte Fahrt etwas anstrengend war, hatte ich heute nach Feierabend etwas gemütliches im Sinn. Zunächst fuhr ich zum Heuweg. Obwohl es in den letzten Tagen oft geregnet hatte, waren die meisten Wege sehr gut befahrbar. Nur das Stück Friesenstraße von der Hans-Driesch-Straße bis zur Waldluft war klebrig.
Ich fuhr durch den letzten Tunnel unter dem Bahndamm vor Leutzsch und dann weiter zur Gustav-Esche-Straße. Dieser Weg war oft sehr holprig, heute aber wunderbar. Ich fuhr wieder zurück und bog bei der nächsten Gelegenheit vom Heuweg nach rechts auf einen Weg, den ich noch nie benutzt hatte. Anfangs war er etwas ungemütlich holprig. Pferdehufe hatten diesen Zustand hergestellt. Doch dann wurde der Weg besser und führte zum Pferdehof bei der Waldluft. Damit war ein neues Dreieck erschlossen. Wieder auf der Strecke zum Heuweg bog ich an einem Wassergraben links auf einen schmalen Weg ab, der sich als Abkürzung eignen könnte. Zunächst kam ich angenehm voran. Doch kurz vor dem Heuweg geriet ich in Morast und blieb stecken. Ich musste nur einige Meter durch den Schlamm laufen und konnte dann wieder aufsteigen. Ich fuhr dann auf die Nahlebrücke und machte am Geländer eine kurze Pause. Heute war mir wie eingangs beschrieben Gemütlichkeit im Sinn und ich achtete darauf, sehr bequem zu sitzen. Ohne besondere Vorkommnisse fuhr ich dann nach Hause und kam nach einer Stunde dort an.
Ich fuhr durch den letzten Tunnel unter dem Bahndamm vor Leutzsch und dann weiter zur Gustav-Esche-Straße. Dieser Weg war oft sehr holprig, heute aber wunderbar. Ich fuhr wieder zurück und bog bei der nächsten Gelegenheit vom Heuweg nach rechts auf einen Weg, den ich noch nie benutzt hatte. Anfangs war er etwas ungemütlich holprig. Pferdehufe hatten diesen Zustand hergestellt. Doch dann wurde der Weg besser und führte zum Pferdehof bei der Waldluft. Damit war ein neues Dreieck erschlossen. Wieder auf der Strecke zum Heuweg bog ich an einem Wassergraben links auf einen schmalen Weg ab, der sich als Abkürzung eignen könnte. Zunächst kam ich angenehm voran. Doch kurz vor dem Heuweg geriet ich in Morast und blieb stecken. Ich musste nur einige Meter durch den Schlamm laufen und konnte dann wieder aufsteigen. Ich fuhr dann auf die Nahlebrücke und machte am Geländer eine kurze Pause. Heute war mir wie eingangs beschrieben Gemütlichkeit im Sinn und ich achtete darauf, sehr bequem zu sitzen. Ohne besondere Vorkommnisse fuhr ich dann nach Hause und kam nach einer Stunde dort an.
1.9.13
Westrekord auf neuem Luppedammweg
Meine bisher längste und am weitesten von Leipzig nach Westen führende Fahrt war die vom 2.11.2012. Damals fuhr ich wie oft auf und am Luppedamm. Wegen zahlreicher Baustellen war die Fahrt stellenweise beschwerlich. Als ich am 3. Mai zuletzt in der Gegend war, gab es immer noch Baustellen.
Nach fast vier Monaten Unterbrechung fuhr ich heute wieder mal hin, um zu sehen, wie es sich nun fahren lässt. Um 12:45 fuhr ich los. Das Wetter war kühl, zeitweise nieselte es etwas. Die Wege waren trocken und ich kam gut voran.
Kurz nachdem ich das nörliche Ufer der Luppe erreicht hatte, sah ich einen Fuchs. Ich stieg ab, um das Tier zu fotografieren.
Nach fast vier Monaten Unterbrechung fuhr ich heute wieder mal hin, um zu sehen, wie es sich nun fahren lässt. Um 12:45 fuhr ich los. Das Wetter war kühl, zeitweise nieselte es etwas. Die Wege waren trocken und ich kam gut voran.
Kurz nachdem ich das nörliche Ufer der Luppe erreicht hatte, sah ich einen Fuchs. Ich stieg ab, um das Tier zu fotografieren.
Wenig später gab es die erste positive Überraschung. Dort, wo der Weg auf dem Damm bisher endete, geht es nun weiter.
Der neue Weg ist bis zur nächsten Brücke asphaltiert.
Die nächste Brücke.
Auch danach geht es auf Asphalt weiter.
Auch nach der nächsten Brücke noch Asphalt.
Wie schon im letzten November geht es dann plötzlich auf Rollsplitt weiter. Auf den festgefahrenen Spuren rollte das Einrad auch gut, bloß sehr laut.
Ich kam am Spielzeugmuseum Modelwitz vorbei. Irgenwo hier ist die Grenze Leipzig - Schkeuditz.
Der Splitweg war ausreichend leicht zu fahren, dass Fotografieren mit dem Smartphone während der Fahrt problemlos war.
Schließlich ging der Split in einen bräunlichen Bodengrund über, auf dem das Einrad wieder leiser rollte.
Nach der nächsten Brücke verlief auf dem Damm nur noch ein schmaler Pfad. Er wurde allmählich holpriger und ich musste absteigen. Das Bild zeigt den Blick zurück.
Ich fuhr dann auf dem unteren Weg weiter. Der war sehr passabel.
Es ging wieder leicht voran.
Am Wegesrand waren viele Kornblumen zu sehen.
Der Weg ist etwas hügelig, fast wie in Altenburg. Im Hintergrund ist eineBrücke zu sehen. Weil die Zeit knapp wurde, legte ich diese Brücke als Wendepunkt fest.
Hier quert die 186 die Luppe. Rechts ab geht es nach Schkeuditz.
Die Absperrung war eine brauchbare Pausensitzgelegenheit.
Ich war ca. einen Kilometer weiter westlich, als am 2.11.2012. Dann fuhr ich heimwärts.
Das letzte Stück bis zur Gustav-Esche-Str. fuhr ich durch den Wald. Das war keine gute Idee, denn nach Baumfällungen war der Weg holpriger, als das Bild erscheinen lässt.
Am Rand sah es mehrfach so aus.
Auf der Brücke der Gustav-Esche-Str. probierte ich eine neue Pausensitzvariante an der Mauer: Einen Stiefel vor die Gabel auf den Reifen stellen. Das war so bequem.
Wenig später fuhr ich nach Hause und kam nach ca. 3 h Fahrt wieder an. Die Strecke war etwas länger, als 24 km. Am Ende wurde es am Gesäß etwas unangenehm. Bei Fahrten über 20 km sollte ich längere Pausen einlegen.
Abonnieren
Posts (Atom)



































