30.4.11

Zwei Strecken in Leipzig verbunden

Meine allererste Strecke in Leipzig verlief östlich der Friesenstraße im Auenwald. Sie hatte den Nachteil, das sie im wesentlichen geradeaus ging und an der Hans-Driesch-Straße endete. Es war nur möglich, auf den Cottaweg abzubiegen und so zum Clarapark vorzudringen. Deshalb hatte ich den den letzten Monaten diese Strecke nur genutzt, um zum Clarapark zu gelangen, ohne die Stadt durchqueren zu müssen.

Gestern hatte ich mit Sylvia einen längeren Spaziergang durch den Wald gemacht und dabei auch nach neuen Strecken für das Einrad Ausschau gehalten. Wichtiger war jedoch die Natur.

Bärlauch
Der Bärlauch blüht jetzt vollends. Zu genießen dürften die Blätter jetzt nicht mehr sein.



Dafür bieten die Pflanzen nun ein imposantes Blütenmeer. An einer Kreuzung fand ich zwei Wege interessant. Der eine ist ein Reitweg mit Kurven. Der andere führt über eine neue Brücke über die Kleine Luppe. Der Uferweg zur schon oft überquerten Nahlebrücke erschien wegen vieler Löcher ungeeignet.

Der Sonnabend zeigte sich sonnig. Ich fuhr schon nach dem Frühstück los. Da war es noch angenehm kühl.



Ich fuhr ohne Umwege zur Kreuzung mit den Wegen, die ich ausprobieren wollte. Unterwegs sah ich viele Holzstapel, Spuren der Abholzung. Ich kam am gekennzeichneten Reitweg an. Ich saß auf einem Sattel und hatte Stiefel an. Das schien zum Reiten auszureichen. Doch der Weg erwies sich als holprig und das Vorankommen war anstrengend. Absteigen musste ich jedoch nicht. Ich erreichte den Hauptweg, fuhr zurück zur Kreuzung und bog ab zur neuen Brücke.

Kleine Luppe


Der Weg dort hin war auch holprig, aber nur kurz. Auf der Brücke machte ich am Geländer eine kurze Pause, ohne abzusteigen. Hier sind als Spuren der Abholzung Baumstümpfe zu sehen. Kurz vor der Brücke am oberen Bildrand mündet die Kleine Luppe in die Nahle. Die Brücke über die Nahle hatte ich bei vorangegangenen Fahrten überquert und von dort aus einige Fotos gemacht, die im Blog zu sehen sind.

Kleine Luppe
 Stadtwärts ist auch abgeholzt worden.



Die Brückenbohlen bestehen aus Blech. Das Fahren darauf ist einfach.



Ich hatte die Idee, zu probieren, ob man auf der anderen Seite der Kleinen Luppe zu der Strecke gelangt, die ich eingangs beschrieben habe. Ein angenehm ebener Weg führte in die richtige Richtung. Er endete an der hans-Driesch-Straße. Dort musste ich absteigen. Auf der anderen Seite war ein schmaler Pfad sichtbar, der mir verdächtig erschien.



Er sah tatsächlich aus, wie das Endstück meiner ersten Leipziger Strecke. Die Verbindung der Strecken westlich und östlich der Friesenstraße schien hergestellt.



Ich stieg auf, um das zu prüfen und fuhr los. Wenig später war ich mir sicher und näherte mich der Brücke, die schon auf meinen ersten Leipziger Post zu sehen ist.



Wenig später war ich dort. Wegen starker Abholzung ist es bei weitem nicht mehr so idyllisch, wie damals. Ich hielt mich nicht lange auf und fuhr weiter nach Hause. Die neue Tour hatte zwei große Vorteile. Innerhalb des Auenwaldes musste ich nicht auf der selben Strecke hin und zurück fahren und ich musste am Ende nicht mehr die Friesenstraße zu Fuß überqueren und nochmal aufsteigen. Das Aufsteigen ist bei Fahrten in Leipzig immer das Anstrengendste. Deshalb habe ich es gerne, wenn ich so lange wie möglich auf dem Sattel sitzen bleiben kann.

17.4.11

Gefällte Bäume und blühender Bärlauch

Am heutigen Sonntag verzichtete ich auf den Mittagsschlaf, um mit dem Einrad zu fahren. Die Bedingungen waren sehr angenehm. Es war trocken und es war weder zu kühl, noch zu warm. 13:45 Uhr fuhr ich ab zur Nahlebrücke. Ich nahm den kürzesten Weg dort hin.


Das Grün setzt sich immer mehr durch. Auf vergleichbaren Fotos weiter unten sieht noch alles braun und grau aus. Getrübt wird die Optik durch die Baumfällaktionen. Dagegen regt sich Protest. Der Ökolöwe sammelt Unterschriften und veranstaltet Demonstrationen.
Ich fuhr dann weiter in Richtung Bahnhof Leutzsch. Den Bahndamm unterquerte ich am letzten Tunnel. Der war heute frei von Wasser und Unrat. Es war heute erstmals keine Konzentration nötig, um durchzufahren. Drüben machte ich eine Pause und streckte die Beine auf dem Rad aus.


Bei den Knöcheln sind gut die Stellen zu sehen, an denen die Kurbeln beim Aufsteigen oder auf holprigen Wegen an den Stiefeln schaben. Solche Gummireitstiefel machen das erstaunlich lange mit. Die Stiefel in Altenburg halten das seit 2001 durch. Allerdings werden sie seit Herbst 2009 geschont, weil ich seit dem häufiger in Leipzig fahre. Das hier zu sehende Paar benutze ich seit Herbst 2009.


Nach der Pause machte ich mich auf den Heimweg, wobei ich einen längeren Weg nahm. Dabei sah ich mir den Bärlauch genauer an. Während der Fahrt fielen mir die Blütenknospen auf. Einmal stieg ich auch ab, um die Knospen aus der Nähe zu fotografieren.


Später musste ich ausgangs der Gottge sowieso absteigen. Dort waren im Spätwinter die ersten Bärlauchpflanzen zu sehen. Diese Pflanzen blieben am fortgeschrittensten und zeigen weiße Blüten.
Die Fahrt dauerte eine Stunde.

8.4.11

Nach dem Abendbrot

Es ist nun abends so lange hell, dass man nach dem Abendbrot ohne künstliches Licht herumfahren kann. Weil nach einem sonnigen nachmittag Bewölkung aufzog, waren keine Vorkehrungen für astronomische Beobachtungen zu treffen und so nutzte ich den beginnenden Abend für eine Fahrt mit dem Einrad durch den Leipziger Auenwald.

In den letzten Tagen hatte es sich etwas abgekühlt und wegen starkem Wind fühlte sich die Luft noch kühler an. Da bot es sich an, wieder Stiefel anzuziehen. Damit war das Fahren merklich angenehmer, als am Sonntag mit Turnschuhen. Mit Umwegen fuhr ich zur Nahlebrücke. Die Wege waren sehr trocken, teilweise schon staubig. Die hohen Stiefelschäfte verhinderten den lästigen Sand in Schuhen, den das schutzblechlose Rad sonst produziert. Irgendwelche Probleme traten nicht auf. Nur der schon mehrfach genannte Holperabschnitt bei der Gartenanlage erforderte etwas Konzentration. Sonst konnte ich die Seele baumeln lassen, entspannt die Umgebung angucken oder an andere Dinge denken. Am Geländer der Nahlebrücke machte ich eine Pause, ohne dazu abzusteigen. Dann ging es wieder nach Hause. Die effektive Fahrzeit betrug etwa eine Dreiviertelstunde.

3.4.11

Wie im Sommer

Die letzte Fahrt mit dem Einrad war zwei Wochen her. Inzwischen hat der Frühling angefangen. Das macht sich auch an den Temperaturen bemerkbar. Die Außenthermometer zeigten 25°C an und die Sonne schien. Bei diesen Bedingungen verzichtete ich auf Jacke und Stiefel.
Ich fuhr drei Runden auf dem Walddreieck in der Gottge. Die Wege waren trocken und das Rad rollte leicht. In der letzten Runde probierte ich einen schmalen Nebenweg. Anfangs war er schön zu fahren, wurde dann aber zunehmend holprig. Hier machte sich das Fehlen der Stiefel bemerkbar und ich musste absteigen. Viel weiter wäre ich mit den besseren Halt bietenden Stiefeln auch nicht gekommen, denn ein Baustamm lag einige Meter weiter quer über dem Weg.

20.3.11

Bärlauch im Auenwald

Nach einer wolkenverhangenen Woche war das Wetter wieder heiter. Nur war es mit knapp 11°C nicht ganz so warm, wie am letzten Sonntag. Ich ließ den Mittagsschlaf aus und startete deshalb schon um 13:30 Uhr los, um wieder im Auenwald herumzufahren.


Als ich den Wald erreichte, fiel sofort der Bärlauch auf. Bärlauch ist eine typische Pflanze des Leipziger Auenwaldes und sorgt im März und April für einen würzigen Duft.


Eine einzelne Pflanze im Größenvergleich mit einem Fuß Gr. 46.

Ich fuhr zunächst wieder zur Nahlebrücke. Die Wege dorthin waren bis auf die bekannte Holperstelle bei der Gartenanlage sehr gut befahrbar. An der Nahle selbst hatte sich im Laufe der Woche von der Brücke aus gesehen nicht viel verändert. Viele Menschen waren unterwegs, um die bisherigen Ergebnisse der Umgestaltung zu inspizieren.
Nach einer kurzen Pause, während der ich am Geländer gelehnt den Sattel nicht verlassen hatte, fuhr ich in Richtung Bahnhof Leutzsch. Der Weg durch den Tunnel unter dem Bahndamm war heute erstmals nicht mit Wasser bedeckt. Selbst der übrig gebliebene Schlamm war ziemlich fest.
Drüben machte ich eine kurze Pause, wozu ich mangels passender Anlehnstellen abstieg.
Dann ging es heimwärts. Von einer Brücke über einen neu gefluteten Bach aus sah ich in unmittelbarer Nähe einen Graureiher. Er bewegte sich allerdings weg und es ergab sich keine Gelegenheit zum Fotografieren. Auf dem Heimweg fuhr ich noch ein paar Umwege und kam gegen 15 Uhr an.

13.3.11

Mit abgesägter Sattelstütze zur Nahle

Heute Nachmittag hatte ich in leipzig sturmfrei, was ich für eine etwas ausgedehntere Fahrt mit dem Einrad nutzen wollte. Das heitere Wetter mit +15°C lud dazu ein und in den letzten Wochen hatte es kaum geregnet, so dass kaum Schlamm zu erwarten war.
Zuvor machte ich mich an eine Bastelarbeit. Im vorigen August hatte ich die lange Sattelstütze gegen eine kurze ausgetauscht. Wenn ich die lange Stütze bis zum Anschlag in die Gabel steckte, saß ich etwas zu hoch. Die kurze steckte dann nur bis zur Sicherheitsmarkierung drin und ich saß ein wenig zu niedrig. Das war weniger störend. Das Einrad in Altenburg hat eine abgesägte lange Sattelstütze und damit einen optimalen Spielraum zum Einstallen der Sitzhöhe. In Leipzig hatte ich bislang keine Eisensäge zur Hand, um hier die lange Stütze zu kürzen.


Neulich fiel mir bei Conrad diese billige Fitschel in die Hände. Damit sägte ich die Sattelstütze in wenigen Minuten ab. Die Fitschel ging erstaunlich gut. Hätte ich nicht für möglich gehalten. Bei der Gelgenheit befasste ich mich mit einer Schwachstelle des Viscount-Sattels. Die Schrauben für die Kantenschoner stecken in einer Art Bauschaum und sitzen nicht fest. Nun habe ich mit einer Heißklebepistole Schmelzklebstoff reingedrückt. Mal sehen, ob es hält.

Mit der abgesägten Sattelstütze ließ sich die Sitzhöhe dann sehr schön einstellen. Bei der Fahrt hatte ich das erhabene Sitzgefühl, das ich von Altenburg gewohnt bin. Dieses Gefühl dürfte kaum dadurch entstehen, dass der Kopf ein paar Zentimeter höher liegt, sondern dadurch, dass ich die Beine etwas weiter nach unten ausstrecken muss.

Die Wegeverhältnisse waren sehr gut. Ich fuhr auf direktem Wege zu Nahle und brauchte nur zum Überqueren der stark befahrenen Friesenstraße und Hans-Driesch-Straße abzusteigen. Im Wald waren wegen dem schönen Wetter sehr viele Menschen zu Fuß oder mit Fahrrad und einige zu Pferd unterwegs. Einige Gruppen hatten das Ausmaß von Demonstrationen.


Die Nahlebrücke wählte ich als Endpunkt der Strecke. Der Wasserstand auf diesem Bild kann mit früheren Aufnahmen (s. 6.2.11 u. 15.1.11) verglichen werden. Zur Zeit wird die Landschaft umgestaltet und es werden alte Nebenflüsschen reaktiviert.

Danach fuhr ich in Richtung Bahnhof Leutzsch. Ich durchquerte den nassen Tunnel (s. 22.10.10). An der anderen Seite machte ich eine kurze Pause und fuhr dann heimwärts. Die Heimfahrt verlängerte ich etwas durch einen Umweg am Reiterhof vorbei und zwei Runden auf der Ausdauerstrecke vom 23.10.10. Dabei fuhr ich ca. 35 Minuten ununterbrochen. Die weitere Heimfahrt verlief ohne Besonderheiten.

4.3.11

Nach Streik in der Gottge

Ich hatte mehr als zwei Wochen keine Gelegenheit gehabt, mit dem Einrad zu fahren. Die Wochenenden waren mit Veranstaltungen gefüllt und wochentags ging trotz schönem Wetter auch nichts. Heute brachte ein Warnstreik die Erlösung. Die Arbeit fiel aus und ich kam zeitiger nach Hause, als sonst. Kurz nach 15 Uhr gingen wir mit dem Einrad raus. Das Wetter war sonnig und mit 8°C verhältnismäßig warm. Ziel war das Walddreieck in der Gottge.
Der Weg an der Friesenstraße war trocken und angenehm zu fahren. Das galt auch für den Abschnitt im Wald.


Vom Abzweig zum Spielplatz aus machte Sylvia zwei Fotos von der Seite.


Der gute Zustand des Weges ist erkennbar. Der Reifen sinkt nicht ein. Auf dem nächsten Abschnitt ging es so leicht weiter. An etwa der Mitte wurde der Weg allmählich schlammig. Ich näherte mich einem Bereich, wo zuvor große Wasserlachen gestanden hatten.


Von diesen Lachen war nicht mehr viel übrig. Der Rest war eisbedeckt. Die klaren Nächte sind immer noch kalt und das Eis kann sich so regenerieren.


Das Eis erwies sich sogar als begehbar. Ohne wasserdichte, hohe Stiefel hätte ich diesen Test nicht gemacht. Das Eis war biegsam.

Kontrastprogramm zum Eis sind die vielen Blumen, die jetzt im Auenwald blühen.


Ein Krokus und links oben ein Schneeglöckchen.


Schneeglöckchen

16.2.11

Bergab/Bergauf geht noch

Weil mein Kabelanschluss in Altenburg heute entstört werden sollte, war ich zeitig zuhause. Das Entstören ging sehr schnell und nun hatte ich eine Stunde Reserve. Das Wetter war schön sonnig und eine Fahrt mit dem Einrad bot sich an. Kurz nach 16:15 Uhr fuhr ich los. Ohne verkehrsbedingt absteigen zu müssen, gelangte ich in den Wald. Die Wege dort waren durch herausragenden Schotter leicht holprig, aber ansonsten eben und nicht sehr verschlammt. Trotz der leichten Erschütterungen saß ich bequem. Weil genügend Zeit war, hatte ich eine Radlerhose und hohe Stiefel angezogen, was ein angenehmes Fahren begünstigte.
An der Zschechwitzer Straße musste ich absteigen, weil ein Graben mit einer Behelfsbrücke mich am Weiterfahren hinderte. Kurz darauf stieg ich nochmal unfreiwillig ab, weil ich auf einem verschlammten Stein wegrutschte.
An der Gartenanlage am südlichen Waldrand fuhr aus dem Wald heraus, um zur Umgehungsstraße zu gelangen. Weil ich zurZeit alle handlichen Kameras in Leipzig liegen habe, versuchte ich ein paar Fotos mit dem Handy. Die Sonne schien noch und ich hielt das Licht für ausreichend.

Mit den Standardeinstellungen entstand dieses Bild. Die Bewegungsunschärfen vermitteln einen etwas unrealistischen Eindruck von Geschwindigkeit.

Wenn man auf dem Einrad sitzt, hat man die Hände frei und kann an den Einstellungen herumspielen. Im Sportmodus sieht es im Gegensatz zum vorigen Bild so aus, als würde ich stehen.

Auf einem Bild von hinten ist die vor mir liegende Strecke zu sehen. Es geht in eine Kurve.

Hier bin ich in der Kurve.

Danach hatte ich die Sonne im Rücken und warf einen langen Schatten.

Vor mir schien der Mond (rechts oben).
Danach wurde es bergig. Mehr als 20 Meter war ich seit Frühjahr 2010 nicht mehr am Stück bergab oder bergauf gefahren. Nun ergab sich die Gelegenheit, zu testen, ob ich das noch kann. Nach der Kurve ging es bergab. Probleme kann es hier durch Angst oder mangelhafte Beherrschung des Einrads geben. Der Abhang hat als Besonderheit unten eine Rechtskurve. Nachdem ich diese durchquert hatte, saß ich noch auf dem Sattel. Es ging durch einen Tunnel und danach bergauf. Hier war es interessant, ob die Kondition reicht. Etwas ungewohnt fühlte sich die Neigung gegen die Straße an. Nach einer Weile hatte ich mich davon überzeugt, dass die Schieflage stabil ist und fuhr den Berg hoch. Dann hatte kalten Gegenwind. So einen Nordostwind gibt es selten. Die nun folgende lange Gerade war das einzige Stück der Strecke, wo ich hinterher froh war, dass ich es überwunden hatte. Im Wald war es dann wieder angenehm. Nach einer Dreiviertelstunde kam ich wieder zuhause an.

6.2.11

An der Nahle bei frühlingshaftem Wetter

In den letzten Tagen sind die Temperaturen über +10° gestiegen. Gestern hatte mich starker Wind vom Einradfahren abgehalten, heute waren die Bedingungen reif für eine Tour.
Ziel war die Nahle. An der Friesenstraße waren die Wege in Ordnung, keine Pfützen und nicht verschlammt. Morastiger wurde es auf der anderen Seite der Hans-Driesch-Straße. Während ich bei der Fahrt am Hochwasserwochenende vor drei Wochen hier abgestiegen war, zog ich es heute vor, den Sattel nicht zu verlassen.


Die Nahle führte heute deutlich weniger Wasser, als am 15.1.


Den Vergleich ermöglicht ein ähnliches Bild von damals.

Zwei weitere Vergleichsbilder:

Heute


15.1.2011

Nachdem wir die Nahle besichtigt hatten, begaben wir uns nach Hause.


Im Wald ist zu sehen, dass das Grün in den Startlöchern liegt. Viele Bäume tragen bereits grüne Knospen.

29.1.11

Im Clarapark

Der Sonnabend zeigte sich mit wolkenlosem Wetter bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Ziel war heute der Clarapark. Dort war ich seit vorigem April nicht mehr mit dem Einrad gewesen.


Die Gewässer im Park waren zugefroren. In entsprechend vorteilhaftem Zustand waren die Wege. Helle Wege waren hart und trocken. Das Rad rollte wunderbar leicht. Dunkle Wege waren durch die Sonneneinstrahlung oberflächlich aufgetaut. Hier rollte das Rad nicht ganz so leicht, hielt aber in engen Kurven gut die Spur.


Das vorige Foto habe ich von einer Brücke aus aufgenommen. An die Geländer kann man dicht heranfahren und sich anlehnen. Das ist für eine Pause schön bequem und man hat zum fotografieren beide Hände frei, ohne fahren oder absteigen zu müssen.

Wir hatten die Videokamera mit und Sylvia machte ein paar Aufnahmen damit.


Hier sind ein paar Runden auf einem Dreieck an einer Brückenauffahrt zu sehen. Teilweise gibt es Störungen durch Gegenlicht.


Diese Aufnahme ist von einem Standort mit Sonne im Rücken.


Sylvia


Wenig später begaben wir uns auf den Heimweg. Wir nahmen den leichten Umweg über die Erich-Köhn-Straße. Weil es anstrengend ist, ganz langsam neben Sylvia herzufahren, fuhr ich immer ein kleines Stück voraus, wendete auf der wenig befahrenen Straße und fuhr zu ihr zurück, wo ich erneut wendete.


Am Abzweig zur Kleinmesse machten wir noch ein Video vom Fahren im Kreis. Wegen der handnachgeführten Kameraführung ist dieses Video wesentlich formatfüllender, als ältere, die ich mit feststehender Kamera aufnahm.

23.1.11

Walddreieck wieder befahrbar

An den letzten Tagen war es wieder etwas kühler geworden, doch das Tauwetter hatte sich fortgesetzt. Bei feuchtem Wetter, grauem Himmel und 4°C gingen wir an diesem Sonntag Nachmittag raus und ich nahm das Einrad mit. Ziel war die Gottge.
Der Weg zum Wald an der Friesenstraße bot ein angenehmes Bild. Eisreste und die Pfützen, durch die ich im letzten Video des Posts vom 15.1. fahre, waren verschwunden. Auch das Walddreieck sah besser aus, als beim letzten mal. Auf dem ersten Video vom 15.1. ist noch viel vereister Schnee zu sehen. Heute war er verschwunden. So versuchte ich, das Dreieck durchgehend zu fahren. Nach der Kurve, die im letztgenannten Video zu sehen ist, war der Weg gut zu fahren, nur etwas holprig. Dann wurden die Wasserlachen des Auenwaldes zu beiden Seiten des Weges immer größer. Schließlich schluckten sie den Weg und ich fuhr ein kleines Stück durch Wasser. Dann bog ich ab auf das abschließende Wegstück des Dreiecks. Dieses war immer schon anfällig für Schlamm. So war es auch heute morastig. Zum Glück war die Schlammschicht ziemlich gleichmäßig dick. So kam ich sicher voran und musste nicht absteigen. Es war unter diesen Bedingungen angenehm, auf einem Einrad zu sitzen, weil dadurch zwischen Schlamm und Füßen etwas Platz blieb. So drehte ich zwei Runden auf dem Walddreieck, ohne die Fahrt zu unterbrechen.

17.1.11

Kurze Mondscheinfahrt

Die heutige Nacht ist zu verschleiert für astronomische Beobachtungen, doch der Mond scheint noch hell durch. Nach 22 Uhr kam ich deswegen auf die Idee, die frei gewordene Zeit für eine kleine Einradfahrt zu nutzen. Ich fuhr eine eine kurze Südostrunde, vergleichbar mit einer von Anfang 2008 und war innerhalb einer Viertelstunde wieder zuhause.

15.1.11

Nahle und Luppe bei Hochwasser

Das Tauwetter hielt an und etwas Regen kam hinzu. Dadurch schwollen die Flüsse an. Auch die von Leipzig Lindenau aus gut mit dem Einrad ereichbaren Flüsse Luppe und Nahle waren betroffen. Deshalb sah ich vom ursprünglichen Plan ab, im Clarapark herumzufahren. Auch Sylvia war damit einverstanden und wir machten uns kurz nach 13:30 Uhr auf den Weg. Weil zufällig eine Videokamera auf dem Tisch lag, gab ich sie Sylvia in die Hand. Die letzten Einradvideos stammen vom vom Februar 2008. Da bot es sich an, mal wieder etwas zu machen und wenn ein Mensch die Kamera führt, ist das besser, als die Stativsachen, die ich früher gemacht hatte. Zwei Videos sind in diesem Post enthalten. Diese und die anderen sind unter folgenden Links zu finden:
http://vohla.de/einrad/leipzig.html
http://vohla.de/einrad.html#videos
http://www.youtube.com/user/fvohla#g/u


Bis an die Nordecke des Walddreiecks in der Gottge war das Fahren problemlos möglich. Danach wurde es auf dem weiteren Weg, den ich am 4. September des vergangenen Jahres beschrieben hatte, zunehmend morastig. Fahren wurde zeitweilig anstrengender als Gehen, so dass ich einen Teil der Strecke zu Fuß zurücklegen musste.


An der Nahlebrücke sah es dann so aus. An einem Pfeiler hatte sich Holz angesammelt. Ansonsten lief noch alles normal.


Der Fluss selbst sah allerdings deutlich anders aus, als im September.


Er hat sich von einem Rinnsal zum richtigen Fluss gemausert.


Hier ein Bild vom 4.9. aus dem damaligen Post. Man kann hier fast von einem Bach reden.


Auch die größere Luppe hat an Breite gewonnen.


So sah sie im September aus.


Auf diesem Weg war ich damals unter der Brücke hindurchgefahren. Heute war der Weg überschwemmt.


Weil ich meistens mit wasserdichten Stiefeln fahre, habe selten Probleme, Wasserstellen zu durchqueren. Diese war mir zu heikel.


Der Verkehr auf der benachbarten Bahnbrücke lief ungestört.


Ich ging wieder zurück auf die Brücke. Der überschwemmte Weg war abgesperrt.


Viele Menschen nutzten den Wochenendspaziergang, um die hochwasserführenden Flüsse zu besichtigen. Der Weg zwischen den Brücken über Nahle und Luppe war gut frequentiert. Wer hier ein Catering organisiert hätte, hätte gewiss einiges an Geld verdient.


Nach dem Betrachten eines Baumstamms an der Nahlebrücke begaben wir uns wieder nach Hause.



Zum Schluss filmte Sylvia das fahren durch Pfützen. Mit den hohen Stiefeln war das stressfrei.

11.1.11

Endlich wieder gefahren, wenn auch nur kurz

Am Wochende setzte bei +11°C Tauwetter ein und der Schnee schmolz rasch. Damit wurden manche Wege wieder befahrbar. Am Sonntag verhinderten Nieselregen und eine Erkältung die erste Fahrt im neuen Jahr. An den Arbeitstagen ist es im Winter schwierig, vor Einbruch der Dunkelheit Zeit zu finden. Heute hatte ich genügend Zeit für eine kurze Fahrt in Leipzig.
Ich hatte noch nie eine Pause von mehr als acht Wochen gehabt, nicht einmal annähernd. So war ich gespannt, wie ich mich wohl anstellen werde. Der Weg an der Friesenstraße zum Wald sah befahrbar aus. Beim Aufsteigen hatte der Reifen auf dem nassen Untergrund ein wenig Schlupf. Beim dritten Versuch klappte es dann und ich fuhr los. Die Zwangspause hatte anscheinend keine sonderlichen Auswirkungen gehabt. Ich saß bequem und sicher und fühlte mich sofort wieder wohl auf dem Sattel. Der zähe Untergrund machte das Einrad etwas schwerfällig. Weil keine schwierigen Manöver zu fahren waren, störte das kaum.



Weil es kurz nach 16 Uhr schon etwas duster war, machte ich ein paar Fotos mit Blitz während der Fahrt, u.a. dieses von hinten.
Das Walddreieck war noch mit verharschten Schnee bedeckt und erschien mir nicht zum Fahren geeignet. Deshalb begnügte ich mich damit, zweimal zwischen Altlindenau und dem Wald hin und her zu fahren.