Fußballgucken, diverse Versammlungen und ein Schlechtwettertag hatten mich zwei Wochen vom Einradfahren abgehalten. In dieser Zeit hatte ich lediglich im Korridor gependelt, um nicht das Gefühl für das Einrad zu verlieren.
Heute wollte ich eigentlich in den späten Abendstunden ausgiebig fahren, es kam aber kurzfristig eine Veranstaltung dazwischen, weshalb ich die Fahrt auf 18 Uhr vorverlegte. Zu dieser Zeit herrschte noch eine Temperatur von 29°C. Unter diesen Bedingungen fuhr ich eine verkürzte Waldtour, bis zur Zschechwitzer Straße und zurück. Auf dem Weg zum Wald wurde es trotz Sonne nicht allzu unangenehm. Es wehte ein leichter Wind und unterwegs musste ich eine längere Pause machen, da ein gigantisches weibliches Fahrradgeschwader auf dem Gehweg entgegen kam. Im schattigen Wald war es etwas kühler und die Fahrt verlief ohne Besonderheiten. Während einer Pause traf ich wieder den weiter unten erwähnten FFw-Kameraden, der wieder mit Hund zu Fuß unterwegs war. Bei der Rückfahrt war ich gerade dabei, ihn einzuholen, scheiterte aber an der ansteigenden Stelle. Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich die bisher nur mit Stiefeln geschafft, aber für Stiefel war es heute entschieden zu heiß. Wenig später überholte ich ihn dann, nachdem ich oben wieder aufgestiegen war.
4.7.05
20.6.05
Fahrt bei sommerlicher Temperatur
Nach fast zwei Wochen Pause fand ich heute wieder Gelegenheit, Einrad zu fahren. Die Schafskälte war nun zu Ende und es herrschte eine sommerliche Temperatur von 25°C. Mit kurzen Hosen war das noch erträglich. Nach Überquerung der Zschechwitzer Straße ergab sich keine Chance, zu testen, ob ich unter diesen Bedingungen den danach folgenden Anstieg schaffe. Der Weg wurde von entegenkommenden Radfahrern und Fußgängern frequentiert. Die Rückfahrt verlief ohne Besonderheiten und ich musste nur an den Stellen absteigen, wo ich wollte.
Im Laufe der Zeit gab es trotz Radlerhose ein leichtes Problem mit Reibung im "Schritt". Das hing wohl mit dem Schweiß zusammen.
Im Laufe der Zeit gab es trotz Radlerhose ein leichtes Problem mit Reibung im "Schritt". Das hing wohl mit dem Schweiß zusammen.
8.6.05
Mehr Bequemlichkeit durch Radlerhose
Ich hatte 1.6. darauf hingewiesen, dass wegen Reibung der Unterhosennähte eine Fahrradhose fällig wird. Gestern hatte ich eine kurze Fahrradhose gekauft und sie bei der heutigen Fahrt als Unterhose verwendet. Schon bei den freien Aufstiegen auf dem Weg zum Wald erwies sich diese Hose als vorteilhaft. Ich gelangte immer auf Anhieb in eine sehr bequeme Sitzposition. Vorher hatte ich öfters Probleme damit gehabt, dass die Genitalien nicht richtig lagen und die Bequemlichkeit dadurch eingeschränkt war.
Im Wald konnte ich unterbrechungsfrei durchfahren, die Zschechwitzer Straße überqueren (dort fuhren zu diesem Zeitpunkt keine Autos, statt dessen war mir zuvor eines auf dem Waldweg entegengekommen), den anschließenden Weg am Waldrand hochfahren und musste erst auf dem Verbindungsweg zum Hauptweg absteigen. Das ist eine Strecke von ca. 1,7 km. Oben machte ich eine kurze Pause und auf der Rückfahrt noch eine auf der Bank hinter der Zschechwitzer Straße. Die ganze Waldstrecke mit nur zwei Abstiegen durchzufahren ist ein neuer Rekord. Am Montag waren es noch drei Abstiege. Trotzdem war es mit der Radlerhose bis zum Schluss wunderbar bequem auf dem Sattel.
Im Wald konnte ich unterbrechungsfrei durchfahren, die Zschechwitzer Straße überqueren (dort fuhren zu diesem Zeitpunkt keine Autos, statt dessen war mir zuvor eines auf dem Waldweg entegengekommen), den anschließenden Weg am Waldrand hochfahren und musste erst auf dem Verbindungsweg zum Hauptweg absteigen. Das ist eine Strecke von ca. 1,7 km. Oben machte ich eine kurze Pause und auf der Rückfahrt noch eine auf der Bank hinter der Zschechwitzer Straße. Die ganze Waldstrecke mit nur zwei Abstiegen durchzufahren ist ein neuer Rekord. Am Montag waren es noch drei Abstiege. Trotzdem war es mit der Radlerhose bis zum Schluss wunderbar bequem auf dem Sattel.
6.6.05
Unerwartet schöne Spritztour
Heute war ein regnerischer, trüber und kühler Montag. Ich hatte deshalb nur vor, bis zur Zschechwitzer Straße und zurück zu fahren, wie am 23.5.. Die Fahrt begann angenehm. Die freien Aufstiege klappten mit Stiefeln genauso gut, wie vorige Woche mit Halbschuhen, meist im ersten Versuch. Im Wald hatte ich gleich zu Beginn eine seltsame Begegnung. Ein alter Mann mit Krücke stellte sich mir in den Weg, so dass ich ausweichen musste. Das Manöver kommentierte er mit: "Sehr gut." Bei der Annäherung an die Zschechwitzer Straße bekam ich Lust, weiter zu fahren. Ich fuhr über die Straße auf den Nebenweg am Waldrand und schaffte die Steigung. Oben konnte ich diesmal ungestört weiterfahren und gelangte auf den Verbindungsweg zum Hauptweg, wo die Steigung zu groß wurde. Auf einer Bank machte ich eine Pause und fuhr dann den Hauptweg hinunter. Wegen des Gefälles bereiteten Stellen mit aufgeweichtem, sandigem Boden keine Probleme.
Die Bank auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße nutze ich für eine zweite kurze Pause. Die Weiterfahrt verlief ohne Probleme. Trotz des feuchten Bodens kam ich die ansteigende Stelle hoch. In Südost fand ich ein paar Pfützen vor, in denen ich den Reifen sauberfahren konnte. Damit zog die schöne "Spritztour" keine aufwändige Reinigung des Einrads nach sich.
Die Bank auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße nutze ich für eine zweite kurze Pause. Die Weiterfahrt verlief ohne Probleme. Trotz des feuchten Bodens kam ich die ansteigende Stelle hoch. In Südost fand ich ein paar Pfützen vor, in denen ich den Reifen sauberfahren konnte. Damit zog die schöne "Spritztour" keine aufwändige Reinigung des Einrads nach sich.
1.6.05
Kommunikation mit Menschen und Hunden
Die leichten Nackenschmerzen vom Vorabend waren noch nicht ganz verschwunden. Eine typische Zugluftfolge. Deshalb rieb ich das Genick mit Pfefferminzöl ein. Das wirkte wohltuend und bei der folgenden Fahrt gab es keinerlei Probleme bei Kopfbewegungen. Eine weitere Schmerzverhinderungsmaßnahme wurde am linken Bein erforderlich. Eine Naht der Unterhose hatte sich dort in die Haut eingerieben. Mit Pflaster ließ sich das Problem leidlich lösen. Auf Dauer wird wohl eine Fahrradhose fällig.
Das heutige Wetter war dem gestrigen ähnlich, sonnig und trocken. Deshalb zog ich keine Stiefel an und fuhr erstmals mit Halbschuhen in den Wald. Zur Übung machte ich hinterm Haus zwei freie Aufstiege, die auf Anhieb gelangen. Auf dem Weg zum Wald begeneten mir die beiden Nachbarinnen, die mich manchmal über die Schlammsituation im Wald informiert hatten. Eine hatte ihren Hund dabei. Der ist sonst ein liebes Tier, aber wenn ich mit dem Einrad ankomme, bellt er, was das Zeug hält. Wahrscheinlich ist der Anblick eines Einradfahrers zu ungewöhnlich. Kurz darauf reagierte auch Radfahrerin im Wald verblüfft. Nachdem ich nach der Fahrt durch eine Senke wieder oben angekommen war, traf ich auf einen Kameraden von der Feuerwehr, der mit seinem Hund durch den Wald lief. Dieser Hund zeigte sich ruhig und desinteressiert. Nach einem kurzen Schwatz fuhr ich weiter. Bis dahin hatten alle freien Aufstiege im ersten Versuch geklappt. Um nach Überquerung der Zschechwitzer Straße wieder losfahren zu können, brauchte ich erstmals einen zweiten Versuch. Während die freien Aufstiege mit Halbschuhen besser gelingen, als mit Stiefeln zeigte sich dann aber zunehmend, dass das Fahren an sich mit Stiefeln besser geht. Den folgenden Anstieg am Waldrand beim Krankenhaus kam ich nicht sonderlich weit hoch und machte auf einer Bank eine Pause. Auf dem anschließenden Verbindungsweg zum Hauptweg kam ich auch nicht so weit, wie bei den Fahrten mit Stiefeln. Rückwärts fuhr ich nicht den Hauptweg, sondern den Verbindungsweg zurück, um auf einen dritten, mittleren Weg abzubiegen. Das Herunterfahren des Verbindungsweges war sehr schön. In der Rechtkurve zum Mittelweg rutschte ich weg und musste absteigen. Auf der Splitstrecke machte das Aufsteigen Probleme. Zudem war der Weg mit Brennnesseln gesäumt. Irgendwann konnte ich aber weiterfahren. Ein abschüssiger Abschnitt war wunderbar angenehm. Der Spaß dauerte aber nicht allzu lange, denn nach einer Querrille stand ich wieder mit den Füßen auf dem Boden. Bis zum Hauptweg ging es dann bergauf. Dort stieg ich wieder auf. Auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße machte ich die übliche Pause auf der Bank und fuhr dann weiter. Den Anstieg, den ich am Vortag mit Stiefeln hochgefahren war, schaffte ich heute nicht. Später fragte eine interessierte Fußgängerin, ob es kompliziert wäre. Ich antworte nicht ganz im Sinne der Frage, dass es bequem ist. In Südost gab es noch eine Begegnung mit einem kleinen Hund, der Einräder nicht mag.
Das heutige Wetter war dem gestrigen ähnlich, sonnig und trocken. Deshalb zog ich keine Stiefel an und fuhr erstmals mit Halbschuhen in den Wald. Zur Übung machte ich hinterm Haus zwei freie Aufstiege, die auf Anhieb gelangen. Auf dem Weg zum Wald begeneten mir die beiden Nachbarinnen, die mich manchmal über die Schlammsituation im Wald informiert hatten. Eine hatte ihren Hund dabei. Der ist sonst ein liebes Tier, aber wenn ich mit dem Einrad ankomme, bellt er, was das Zeug hält. Wahrscheinlich ist der Anblick eines Einradfahrers zu ungewöhnlich. Kurz darauf reagierte auch Radfahrerin im Wald verblüfft. Nachdem ich nach der Fahrt durch eine Senke wieder oben angekommen war, traf ich auf einen Kameraden von der Feuerwehr, der mit seinem Hund durch den Wald lief. Dieser Hund zeigte sich ruhig und desinteressiert. Nach einem kurzen Schwatz fuhr ich weiter. Bis dahin hatten alle freien Aufstiege im ersten Versuch geklappt. Um nach Überquerung der Zschechwitzer Straße wieder losfahren zu können, brauchte ich erstmals einen zweiten Versuch. Während die freien Aufstiege mit Halbschuhen besser gelingen, als mit Stiefeln zeigte sich dann aber zunehmend, dass das Fahren an sich mit Stiefeln besser geht. Den folgenden Anstieg am Waldrand beim Krankenhaus kam ich nicht sonderlich weit hoch und machte auf einer Bank eine Pause. Auf dem anschließenden Verbindungsweg zum Hauptweg kam ich auch nicht so weit, wie bei den Fahrten mit Stiefeln. Rückwärts fuhr ich nicht den Hauptweg, sondern den Verbindungsweg zurück, um auf einen dritten, mittleren Weg abzubiegen. Das Herunterfahren des Verbindungsweges war sehr schön. In der Rechtkurve zum Mittelweg rutschte ich weg und musste absteigen. Auf der Splitstrecke machte das Aufsteigen Probleme. Zudem war der Weg mit Brennnesseln gesäumt. Irgendwann konnte ich aber weiterfahren. Ein abschüssiger Abschnitt war wunderbar angenehm. Der Spaß dauerte aber nicht allzu lange, denn nach einer Querrille stand ich wieder mit den Füßen auf dem Boden. Bis zum Hauptweg ging es dann bergauf. Dort stieg ich wieder auf. Auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße machte ich die übliche Pause auf der Bank und fuhr dann weiter. Den Anstieg, den ich am Vortag mit Stiefeln hochgefahren war, schaffte ich heute nicht. Später fragte eine interessierte Fußgängerin, ob es kompliziert wäre. Ich antworte nicht ganz im Sinne der Frage, dass es bequem ist. In Südost gab es noch eine Begegnung mit einem kleinen Hund, der Einräder nicht mag.
31.5.05
Letzte Fahrten im Mai
Dieser Mai hat mir für das Einradfahren viel gebracht. Am Anfang klappten erste freie Aufstiege draußen und dadurch wurden schöne Waldfahrten möglich.
Gestern hatte es abends geregnet und ich war erst 21 Uhr nach Hause gekommen. Unter diesen Bedingungen fuhr ich nur ein Bisschen hinter dem Haus herum. Immerhin hatte ich dabei Gelegenheit zu testen, wie man nach dem Genuss von 1,5 l Bier fährt. ;-) Auf der sehr einfachen Strecke bereitete der Alkohol keine Probleme. Der freie Aufstieg am Anfang gelang beim dritten Versuch.
Heute war das Wetter wieder schön. Es war sonnig und für das Einradfahren angenehm kühl. Lediglich böiger Wind störte etwas auf der Fahrt zum Wald. Im Wald bog ich gleich nach Beginn auf einen Seitenweg ab, um zu sehen, wie weit ich dort komme. Der Weg erwies sich als zu anstrengend und ich ging zum Hauptweg zurück, um die übliche Strecke zu fahren. Gleich nach dem Wiederaufstieg fuhr ich gegen einen Stein und musste wieder runter. Dann gab es kaum noch Probleme. Mit der Annäherung an die Zschechwitzer Straße schützte der Wald nicht mehr vor dem Wind und verdunstender Schweiß verursachte leichte Nackenschmerzen. Die Zschechwitzer Straße überquerte ich zu Fuß, da Windgeräusche das Lauschen nach Autos unmöglich machten. Drüben kam ich erstmals den Berg am Waldrand hoch, musste oben dann aber doch absteigen, weil ein Radfahrer entgegen kam und auf meiner Seite ein Ast lag. Später machte ich an der Kreuzung zum Hauptweg auf der Bank eine kurze Pause. Während der Rückfahrt auf dem Hauptweg war ein Hase zu beobachten. Außerdem waren zahlreiche Jogger unterwegs. Eine zweite Pause machte ich nach Überquerung der Zschechwitzer Straße. Die weitere Heimfahrt gestaltete sich auf dem unerwartet trockenen Boden problemlos.
Gestern hatte es abends geregnet und ich war erst 21 Uhr nach Hause gekommen. Unter diesen Bedingungen fuhr ich nur ein Bisschen hinter dem Haus herum. Immerhin hatte ich dabei Gelegenheit zu testen, wie man nach dem Genuss von 1,5 l Bier fährt. ;-) Auf der sehr einfachen Strecke bereitete der Alkohol keine Probleme. Der freie Aufstieg am Anfang gelang beim dritten Versuch.
Heute war das Wetter wieder schön. Es war sonnig und für das Einradfahren angenehm kühl. Lediglich böiger Wind störte etwas auf der Fahrt zum Wald. Im Wald bog ich gleich nach Beginn auf einen Seitenweg ab, um zu sehen, wie weit ich dort komme. Der Weg erwies sich als zu anstrengend und ich ging zum Hauptweg zurück, um die übliche Strecke zu fahren. Gleich nach dem Wiederaufstieg fuhr ich gegen einen Stein und musste wieder runter. Dann gab es kaum noch Probleme. Mit der Annäherung an die Zschechwitzer Straße schützte der Wald nicht mehr vor dem Wind und verdunstender Schweiß verursachte leichte Nackenschmerzen. Die Zschechwitzer Straße überquerte ich zu Fuß, da Windgeräusche das Lauschen nach Autos unmöglich machten. Drüben kam ich erstmals den Berg am Waldrand hoch, musste oben dann aber doch absteigen, weil ein Radfahrer entgegen kam und auf meiner Seite ein Ast lag. Später machte ich an der Kreuzung zum Hauptweg auf der Bank eine kurze Pause. Während der Rückfahrt auf dem Hauptweg war ein Hase zu beobachten. Außerdem waren zahlreiche Jogger unterwegs. Eine zweite Pause machte ich nach Überquerung der Zschechwitzer Straße. Die weitere Heimfahrt gestaltete sich auf dem unerwartet trockenen Boden problemlos.
24.5.05
Wieder längere Waldfahrt
Heute wollte ich den freien Aufstieg und eine Waldfahrt ohne Stiefel probieren. Tagsüber war es heiter gewesen und als ich die Wohnung verließ, schien noch die Sonne bei 20°C. Im Treppenhaus warnte mich jedoch eine Nachbarin vor unangenehmen Schlamm im Wald. Deshalb kehrte ich um und zog doch wieder Stiefel an.
Im Wald fuhr ich wieder die Strecke vom 18.Mai, aber mit einer kleinen Änderung. Ich fuhr diesmal nicht bis an die Zwickauer Straße heran, sondern ging zu Fuß einen kurzen Pfad zu einem Parallelweg, der am Zaun des Waldspielplatz vorbei führt. Theoretisch könnte ich nun mit dem Einrad zu Heimspielen des SV Roter Stern Altenburg fahren und brauchte dazu fast nur halb soviel Zeit, wie zu Fuß. Dabei müsste ich aber einige Untensilien transportieren, was mir noch riskant erscheint. Vom Parallelweg gibt es einen Verbindungsweg, der an beiden Seiten mit hölzernen Autosperren gesichert ist. Der war etwas holprig, aber befahrbar. Eine Herausforderung war am Ende das Rechtsabbiegen auf den Hauptweg, was aber glückte. Dann ging es gleich weiter mit den etwas abschüssigen langgezogenen Kurven. Dabei gab es keine Besonderheiten. Nach Überquerung der Zschechwitzer Straße machte ich wieder eine kurze Pause auf der Bank. Die Weiterfahrt nach Südost gestaltete sich unproblematisch. Ich kam auch - wenn auch nur gerade so - den Hang hoch, an dem ich gestern absteigen musste. Der Weg war merklich trockener, als gestern und leichter zu befahren.
Nach 50 Minuten war ich wieder zu Hause.
Im Wald fuhr ich wieder die Strecke vom 18.Mai, aber mit einer kleinen Änderung. Ich fuhr diesmal nicht bis an die Zwickauer Straße heran, sondern ging zu Fuß einen kurzen Pfad zu einem Parallelweg, der am Zaun des Waldspielplatz vorbei führt. Theoretisch könnte ich nun mit dem Einrad zu Heimspielen des SV Roter Stern Altenburg fahren und brauchte dazu fast nur halb soviel Zeit, wie zu Fuß. Dabei müsste ich aber einige Untensilien transportieren, was mir noch riskant erscheint. Vom Parallelweg gibt es einen Verbindungsweg, der an beiden Seiten mit hölzernen Autosperren gesichert ist. Der war etwas holprig, aber befahrbar. Eine Herausforderung war am Ende das Rechtsabbiegen auf den Hauptweg, was aber glückte. Dann ging es gleich weiter mit den etwas abschüssigen langgezogenen Kurven. Dabei gab es keine Besonderheiten. Nach Überquerung der Zschechwitzer Straße machte ich wieder eine kurze Pause auf der Bank. Die Weiterfahrt nach Südost gestaltete sich unproblematisch. Ich kam auch - wenn auch nur gerade so - den Hang hoch, an dem ich gestern absteigen musste. Der Weg war merklich trockener, als gestern und leichter zu befahren.
Nach 50 Minuten war ich wieder zu Hause.
23.5.05
Waldfahrt auf nassen Wegen
In der vergangenen Nacht und tagsüber hatte es geregnet. Abends wartete ich noch einen Guss ab und ging dann mit dem Einrad raus, um zu sehen, was sich machen lässt. Kaum saß ich im Sattel, fing es wieder an zu regnen. Es blieb aber beim Nieseln und als ich den Wald erreicht hatte, hörte es wieder auf. Im Wald war der Weg zwar nass, aber die Schlammschicht war dünn genug, dass der Reifen guten Grip hatte. Die klebrige Schicht machte das Fahren aber etwas anstrengender, als in der Vorwoche. Um nicht zu sehr zu versiffen, wich ich Pfützen aus und kam dabei manchmal auf Abschnitte mit herausragenden Steinen. Während der Hinfahrt zur Zschechwitzer Straße blieb ich einmal an einem Stein hängen und musste absteigen. An der Zschechwitzer Straße kehrte ich um. Auf der Rückfahrt musste ich an dem Hang absteigen, den ich beim letzten Mal hochgekommen war. Hier machte sich der nasse Boden besonders bemerkbar. Später musste ich nochmal absteigen, weil ich bei einem Ausweichmanöver an einem Stein hängengeblieben war. Wieder in Süd-Ost angekommen, fuhr ich durch alle Pfützen, die auf der Strecke lagen und bekam so den Reifen sauber. Als ich zu Hause ankam, war lediglich an den Stiefeln noch Schlamm zu finden.
18.5.05
Waldstrecke verlängert
Nach einer Woche Unterbrechung konnte ich heute mal wieder mit dem Einrad durch den Wald fahren. Auf dem Weg dorthin begeneten mir zwei Nachbarinnen, die auf dem Rückweg von einem Waldspaziergang waren. Sie sagten, dass die Waldwege nass wären. Ich fuhr weiter und im Wald angekommen merkte ich, dass der Weg zwar feucht war, aber griffig. Ich fuhr wieder den Weg zur Zschechwitzer Straße, musste dort aber nicht absteigen. Beim letzten Mal hatte ich versucht, nach der Straßenüberquerung den Hauptweg weiterzufahren, war dort aber wegen Split und einer Steigung gescheitert. Heute fuhr ich auf einen Nebenweg zwischen Waldrand und Krankenhausgelände, der zunächst abschüssig ist. So kam ich noch ca. 100 m weit, bis die zunehmende Steigung mich zum Absteigen zwang. Auf einer Bank machte ich eine kurze Pause und schob dann das Einrad den Berg hoch und stieg wieder auf. Später musste ich nochmal an einer Steigung kurz schieben, bis ich wieder auf den Hauptweg traf. Dort fuhr ich weiter, am Stadion vorbei, bis an die Zwickauer Straße. Von dort fuhr ich zurück, blieb aber auf dem Hauptweg, der nun in weit geschwungenen Kurven bergab führte. Kurz vor der Zschechwitzer Straße wurde die Splitschicht dicker und bremste. Es gab jedoch eine schmale Fahrspur, auf der es sich bequem fahren ließ. An der Zschechwitzer Straße machte ich auf einer Bank eine Pause und fuhr dann zurück nach Südost. Die Steigung, an der ich vorige Woche gescheitert war, schaffte ich dieses Mal und konnte so den Kilomter auch in der Rückrichtung ohne Unterbrechung durchfahren.
Nach ca. 50 Minuten kam ich wieder zu Hause an.
Nach ca. 50 Minuten kam ich wieder zu Hause an.
11.5.05
Erste Fahrt durch den Wald
Das Herumfahren auf den Gehwegen bietet wenig Abwechselung und ist wegen der eckigen Kurven und holpriger Abschnitte etwas anstrengend. Deshalb stellte ich es mir schön vor, auf Waldwegen fahren zu können. Wenn ich zu Fuß im Wald unterwegs war, suchte ich nach Aufstiegshilfen. Ich fand aber nichts Geeignetes und verschob die Angelegenheit auf den Sankt-Nimmerleins-Tag, bis ich mit dem freien Aufstieg klarkomme.
In den letzten Tagen war ich soweit, dass im Schnitt jeder zweite freie Aufstieg klappte. Da das für Fahrten im Wald ausreicht, griff ich den alten Gedanken auf. Das Wetter spielte auch gut mit. Es war nach Regenfällen sonnig geworden, blieb aber kühl, was das gewohnte Fahren in Stiefeln (s. 9.5.) begünstigte.
Auf der Fahrt zum Wald musste ich drei Straßen überqueren, was jedes Mal einen freien Aufstieg erforderte, der jeweils ohne Probleme klappte. Im Wald konnte ich nach dem zweiten Versuch losfahren und es wurde wunderschön. Vom Einrad aus hat man einen schönen Blick auf die Natur und die Kurven der Waldwege sind angenehm zu fahren. So machte die Waldfahrt von Anfang an großen Spaß. Vor einer abschüssigen Stelle wuchs die Spannung, da ich am Einrad keine Bremse habe. Diese Stelle erwies sich dann aber als die schönste und entspannendeste. Ich fuhr dann weiter und musste erst an der Stelle absteigen, wo die Straße (Zschechwitzer Weg) den Wald durchschneidet. Der Waldweg von Süd-Ost bis zum Zschechwitzer Weg ist IMHO ca. 1 km lang. Das ist nicht viel, aber wenn man mit einem 20"-Einrad gemütlich fährt, ist man fast zehn Minuten beschäftigt und muss ca. 630 mal das Rad drehen.
Neben dem Zschechwitzer Weg verläuft vom Krankenhaus bis zur Stadt ein Radweg und von der Krankenhausseite aus gesehen hat dieser am Ende einen steilen Abschnitt. Ich bekam Lust, den genauer anzusehen und fuhr hin. Das Ganze erwies sich als optische Täuschung. Der Weg zu diesem Abschnitt war abschüssig und der steile Abschnitt war dann so flach, dass ich hochfahren konnte.
Nachdem ich von dort zurückgekehrt war, machte ich erst mal auf einer Bank eine Pause und trat danach die Rückfahrt an. Die verlief wieder wunderschön, bis ich an den Hang kam, der runterwärts so viel Freude gemacht hatte. Ich schaffte es nicht ganz bis nach oben. Da kehrte ich um und fuhr den Huckel nochmal runter. Unten fiel mir ein schmaler Weg auf, der mit geringer Steigung bergauf führte. Den wollte ich auch mal runterfahren und fuhr deswegen erst mal hoch und anschließend wieder runter. Dann fuhr ich auf dem Hauptweg zurück. Dabei war u.a. eine Maus zu beobachten, die auf dem Weg irgendeine Arbeit verrichtete und dann flüchtete.
Zu Hause angekommen wunderte ich mich, dass ich für die ganze Aktion lediglich 40 Minuten (von der Haustür bis zurück) verbraucht hatte.
In den letzten Tagen war ich soweit, dass im Schnitt jeder zweite freie Aufstieg klappte. Da das für Fahrten im Wald ausreicht, griff ich den alten Gedanken auf. Das Wetter spielte auch gut mit. Es war nach Regenfällen sonnig geworden, blieb aber kühl, was das gewohnte Fahren in Stiefeln (s. 9.5.) begünstigte.
Auf der Fahrt zum Wald musste ich drei Straßen überqueren, was jedes Mal einen freien Aufstieg erforderte, der jeweils ohne Probleme klappte. Im Wald konnte ich nach dem zweiten Versuch losfahren und es wurde wunderschön. Vom Einrad aus hat man einen schönen Blick auf die Natur und die Kurven der Waldwege sind angenehm zu fahren. So machte die Waldfahrt von Anfang an großen Spaß. Vor einer abschüssigen Stelle wuchs die Spannung, da ich am Einrad keine Bremse habe. Diese Stelle erwies sich dann aber als die schönste und entspannendeste. Ich fuhr dann weiter und musste erst an der Stelle absteigen, wo die Straße (Zschechwitzer Weg) den Wald durchschneidet. Der Waldweg von Süd-Ost bis zum Zschechwitzer Weg ist IMHO ca. 1 km lang. Das ist nicht viel, aber wenn man mit einem 20"-Einrad gemütlich fährt, ist man fast zehn Minuten beschäftigt und muss ca. 630 mal das Rad drehen.
Neben dem Zschechwitzer Weg verläuft vom Krankenhaus bis zur Stadt ein Radweg und von der Krankenhausseite aus gesehen hat dieser am Ende einen steilen Abschnitt. Ich bekam Lust, den genauer anzusehen und fuhr hin. Das Ganze erwies sich als optische Täuschung. Der Weg zu diesem Abschnitt war abschüssig und der steile Abschnitt war dann so flach, dass ich hochfahren konnte.
Nachdem ich von dort zurückgekehrt war, machte ich erst mal auf einer Bank eine Pause und trat danach die Rückfahrt an. Die verlief wieder wunderschön, bis ich an den Hang kam, der runterwärts so viel Freude gemacht hatte. Ich schaffte es nicht ganz bis nach oben. Da kehrte ich um und fuhr den Huckel nochmal runter. Unten fiel mir ein schmaler Weg auf, der mit geringer Steigung bergauf führte. Den wollte ich auch mal runterfahren und fuhr deswegen erst mal hoch und anschließend wieder runter. Dann fuhr ich auf dem Hauptweg zurück. Dabei war u.a. eine Maus zu beobachten, die auf dem Weg irgendeine Arbeit verrichtete und dann flüchtete.
Zu Hause angekommen wunderte ich mich, dass ich für die ganze Aktion lediglich 40 Minuten (von der Haustür bis zurück) verbraucht hatte.
10.5.05
Nochmal freier Aufstieg
Heute machte ich die gleichen Übungen, wie gestern. Allerdings war ich verkürzte ich das Programm auf eine halbe Stunde, um nicht wieder hinterher in Zeitdruck zu geraten. Der Aufstieg an der Stelle, wo keine Aufstiegshilfe in der Nähe ist, klappte beim ersten Versuch. Insgesamt gab es aber noch viele Fehlversuche. Diese waren durchweg problemlos. Vorübergehend hatte mich ein an sich gelungener Versuch etwas verunsichert. Ich hatte die Füße gut auf die Pedalen bekommen, war aber weit in Vorlage geraten und musste auf den Pedalen "rennen", um in eine senkrechte Position zu kommen.
9.5.05
Freie Aufstiege bis in die Abenddämmerung
Heute übte ich wieder freie Aufstiege. Ich machte den ersten Versuch gleich in zwei Meter Entfernung vom Geländer. Dieser und der nächste misslangen knapp. Ab dem dritten ging es wieder. Ich fuhr dann bis zu einer Stelle, wo die nächste Aufstiegshilfe mehr als 30 Meter entfernt war, um den Druck etwas zu erhöhen. Da zurückzulaufen, wäre unangenehm. Unter diesen Bedingungen kam ich erst beim vierten Versuch weg. Ich fuhr dann noch ein paar Minuten herum und nutzte eine misslungene Rechtskurve für einen freien Aufstieg, der im zweiten Versuch klappte. Nach einer Viertelstunde fuhr ich zu der geraden Strecke hinterm Haus, um so lange freie Aufstiege zu probieren, wie es geht. Um dabei noch etwas vom Fahren zu haben, stieg ich auf, fuhr die ca. 65 Meter lange Strecke zum Ende, wendete dort, rückte Füße und Gesäß zurecht, falls das während der Fahrt nicht vollständig gelungen war, machte ein paar Sekunden Pause, fuhr den Weg zurück, stieg ab und machte einen neuen freien Aufstieg. Die Aufstiege glückten in ca. 50% der Fälle. Als Abbruchbedingung legte ich zunächst fünf Fehlversuche hintereinander fest. So eine Serie wollte sich aber nicht einstellen. Nach max. zwei Fehlern klappte es immer wieder. Die Absprünge bei den Fehlversuchen waren auch unproblematisch. Nie kam ich dabei ins Stolpern und ich musste auch nicht einmal das Einrad fallen lassen. Es gab nur einmal ein quietschendes Geräusch, als ich mit dem linken Fuß abrutschte und der Stiefelschaft die Pedale streifte.

Dieses relativ unproblematische Überstehen der Fehlversuche macht für wärmeres und trockeneres Wetter zuversichtlich, wenn es nicht mehr so angenehm ist, in vor Blessuren schützenden Stiefeln zu fahren. Beim heutigen kühlen Wetter waren die Stiefel für die Ausdauer noch von Vorteil. Sie entlasten die Fußgelenke und bandagieren etwas die Waden. So werden Ermüdungserscheinungen verzögert. Nach einer halben Stunde war die Fünfer-Negativserie immer noch nicht erreicht und die Dämmerung hatte schon begonnen. Deshalb entschloss ich mich zum Abbruch. Die letzte Fahrt wurde glücklicherweise der beste. Der linke Fuß gelangte zufällig so günstig auf die Pedale, dass ich mich erstmals nicht zurechtpendeln musste, sondern gleich losfahren konnte.
Dieses relativ unproblematische Überstehen der Fehlversuche macht für wärmeres und trockeneres Wetter zuversichtlich, wenn es nicht mehr so angenehm ist, in vor Blessuren schützenden Stiefeln zu fahren. Beim heutigen kühlen Wetter waren die Stiefel für die Ausdauer noch von Vorteil. Sie entlasten die Fußgelenke und bandagieren etwas die Waden. So werden Ermüdungserscheinungen verzögert. Nach einer halben Stunde war die Fünfer-Negativserie immer noch nicht erreicht und die Dämmerung hatte schon begonnen. Deshalb entschloss ich mich zum Abbruch. Die letzte Fahrt wurde glücklicherweise der beste. Der linke Fuß gelangte zufällig so günstig auf die Pedale, dass ich mich erstmals nicht zurechtpendeln musste, sondern gleich losfahren konnte.
4.5.05
Freie Austiege gelungen
Nach einem Regenschauer ging ich mit dem 20"-Einrad zunächst auf den Weg hinterm Haus, um die Bedingungen zu checken. Dabei kam ich auf die Idee, draußen den freien Aufstieg zu probieren. Den ersten Versuch machte ich dicht neben einem Geländer, um mich notfalls festhalten zu können. Der Versuch gelang jedoch. Ich bekam den linken Fuß richtig auf die obere Pedale, pendelte kurz und fuhr los. Beim zweiten Versuch kam ich mit dem Absatz auf die Pedale, konnte den Fuß nicht schnell genug zurechtrücken und musste zum Geländer fassen. Der dritte Versuch gelang wieder. Beim vierten Versuch erhöhte ich den Abstand von Geländer. Der Versuch misslang, aber beim nächsten klappte es wieder. Beim sechsten Versuch ging ich so weit vom Geländer weg, dass es beim Fehlversuch unerreichbar wäre. Dieser Versuch gelang und bis auf einen auch die nächsten. Am Ende waren acht von zwölf Aufstiegsversuchen erfolgreich.
Danach wollte ich noch ein paar Kurven fahren. Ich trug das Einrad zum anderen Weg, machte dort einen freien Austieg, fuhr um eine Kurve und traf an der Bushaltestelle einen Freund. Zu einem kurzen Schwatz stieg ich ab. Danach versuchte ich dort einen freien Austieg, wobei ich befürchtete, nervös zu werden, weil viele Leute zusahen. Dieser Aufstieg klappte auch, wenn auch etwas wackelig. Dann fuhr ich noch ein paar Minuten herum. Nach einer Unterbrechung durch einen zu steilen Anstieg probierte ich noch einen letzten freien Aufstieg, der aber nicht mehr gelang. Die Kräfte hatten nachgelassen.
Danach wollte ich noch ein paar Kurven fahren. Ich trug das Einrad zum anderen Weg, machte dort einen freien Austieg, fuhr um eine Kurve und traf an der Bushaltestelle einen Freund. Zu einem kurzen Schwatz stieg ich ab. Danach versuchte ich dort einen freien Austieg, wobei ich befürchtete, nervös zu werden, weil viele Leute zusahen. Dieser Aufstieg klappte auch, wenn auch etwas wackelig. Dann fuhr ich noch ein paar Minuten herum. Nach einer Unterbrechung durch einen zu steilen Anstieg probierte ich noch einen letzten freien Aufstieg, der aber nicht mehr gelang. Die Kräfte hatten nachgelassen.
27.4.05
Rasenplattenweg bis zum Ende gefahren
Der heutige Einradabend unterschied sich kaum vom gestrigen. Nur fuhr ich wegen Pfützen und kurzen Schauern einmal wieder in Stiefeln. Damit kam ich auf den Rasenplatten merklich besser zurecht und konnte den mühseligen Weg bis ans Ende fahren, während ich gestern nach der Hälfte des Weges das Einrad verlassen musste.
26.4.05
Kleines Kurventraining
In diesem April finde ich wenig Zeit zum Einradfahren. Heute hat es mal wieder geklappt. Zwanzig Minuten lang fuhr ich auf den Gehwegen so, dass das Verhältnis von Links- und Rechtskurven ausgewogen war. Die für mich schwierigen Rechtskurven gelangen immer ohne unfreiwilligen Abstieg. Zwischendurch fuhr ich einmal über die Rasenplatten (vgl. 5.4.). Was damals mit Stiefeln ziemlich gut ging, war mit Halbschuhen nicht ganz so angenehm. Aber es ging.
Anschließend fuhr ich zur kurzen Fitnessübung noch zehn Minuten auf dem geraden Weg hinter dem Haus hin und her.
Anschließend fuhr ich zur kurzen Fitnessübung noch zehn Minuten auf dem geraden Weg hinter dem Haus hin und her.
22.4.05
Gemütliche Fahrt mit vollem Magen
Normalerweise esse ich das Abendbrot nach dem Fahren, denn mit vollem Magen bin ich relativ unbeweglich, müde und wenig ausdauernd. Heute ging es aber nicht anders und dieser Abend war die letzte Chance in dieser Woche. So fuhr ich ca. eine Viertelstunde betont gemütlich auf den Gehwegen herum. Gegen Ende versuchte ich, pendelnd auf der Stelle zu wenden. Dabei schaffte ich auch Drehungen zwischen 135° und 180°, schaffte es dann aber nicht mehr, loszufahren und musste mich an einem Geländer festhalten.
13.4.05
Kurze Fahrt mit dem 20er
Weil ich heute den ganzen Tag müde und träge war, fuhr ich nur eine Viertelstunde mit dem 20"-Einrad. Das fiel auch zwei Nachbarinnen auf, die deswegen kurz ihr Gespräch unterbrachen. Bei dem schönen Wetter wuselten viele Leute auf den Wegen herum, so dass ich die Fahrt häufig unterbrechen musste. Ansonsten gab es keine Besonderheiten.
7.4.05
Fahrt mit dem 26er und Sturz beim Abstieg
Weil ich nicht viel Zeit hatte, wollte ich nur etwas mit dem 26er hinterm Haus hin und her fahren. Dann entschied ich mich doch für eine Strecke mit Kurven. Das ging zwar nicht so leicht, wie mit dem 20er, aber ich hatte nur leichte Kurven herausgesucht und kam um diese auch herum. Der zweite Abschnitt dieser Strecke verlief auf einer selten befahrenen Straße. Das machte wegen der höheren Geschwindigkeit Spaß und da es nicht holprig zuging, war es auf dem Viscount-Sattel schön bequem. Als die Strecke zu Ende war und ich absteigen musste, hatte ich noch zuviel Schwung drauf, kam ins Stolpern und baute einen richtigen Sturz, also einen, bei dem die Hände den Boden berühren. Auf einem 26"-Einrad muss man sich bei Zeiten zum Absteigen entscheiden, da man mit einer Raddrehung ca. zwei Meter weit fährt. Außer unbedeutenden Abschürfungen an den Knien trug ich jedoch keine Verletzungen davon und die Bekleidung blieb heil.
5.4.05
5. April
Heute war seit einigen Tagen mal wieder feuchtes, kühles Wetter. Zum Einradfahren ist das gar nicht so schlecht. Man kommt nicht so schnell ins Schwitzen und bei der Lenkmethode, wo man in engen Kurven das Einrad mit Hüftdrehungen steuert, dreht sich das Rad leichter. So ging ich mit dem Einrad raus, nachdem es aufgehört hatte, zu regnen und fuhr zunächst ein paar Runden, wobei ich hin und wieder wendete, um mehr Rechtskurven zu haben.
Dann machte ich einen kleinen Geländetest: Hinter den Häusern sind teilweise Rasenplatten als Feuerwehrzufahrt ausgelegt worden. Dort, wo ich fahre, sind sie noch neu und die Löcher, wo später das Gras durchwachsen wird, sind leer. Ich fuhr vom Gehweg auf auf die Rasenplatten und merkte, das ich in den Löchern nicht stecken bleibe. Eigentümlich fühlte sich das starke Vibrieren des Sattels an. Das Einrad blieb dabei kontrollierbar und eine Linkskurve war ohne Probleme zu fahren.
Danach drehte ich noch ein paar Runden auf den Gehwegen. Dabei fuhr ich einen holprigen, leicht abschüssigen Weg herunter, den ich sonst immer mit Quälerei hochwärts gefahren war. Das war eine wunderbare Sache: Der Weg war weder zu steil, dass ich hätte bremsen müssen, noch zu flach, dass ich Anstrengung gebraucht hätte, um vorwärts zu kommen. Das Einrad fuhr wie von selbst.
Zum Schluss fuhr ich als Gleichgewichtsübung auf einer geraden Strecke noch ein paar Minuten mit am Körper anliegenden Armen hin und her. Dabei trat ein seltsamer Effekt auf: Das Schlingern des Einrads war deutlicher zu spüren und bei einer bestimmten Geschwindigkeit trat Resonanz auf. Das fühlte sich so an, als würde das Fahrzeug anfangen, zu hüpfen. Solche Schwingungen hatte ich schon beim 26er beobachtet. Wie bei diesem blieb die Amplitude begrenzt, so dass das Einrad noch leicht zu fahren blieb und ich die Arme nicht vom Körper wegnehmen musste.
Dann machte ich einen kleinen Geländetest: Hinter den Häusern sind teilweise Rasenplatten als Feuerwehrzufahrt ausgelegt worden. Dort, wo ich fahre, sind sie noch neu und die Löcher, wo später das Gras durchwachsen wird, sind leer. Ich fuhr vom Gehweg auf auf die Rasenplatten und merkte, das ich in den Löchern nicht stecken bleibe. Eigentümlich fühlte sich das starke Vibrieren des Sattels an. Das Einrad blieb dabei kontrollierbar und eine Linkskurve war ohne Probleme zu fahren.
Danach drehte ich noch ein paar Runden auf den Gehwegen. Dabei fuhr ich einen holprigen, leicht abschüssigen Weg herunter, den ich sonst immer mit Quälerei hochwärts gefahren war. Das war eine wunderbare Sache: Der Weg war weder zu steil, dass ich hätte bremsen müssen, noch zu flach, dass ich Anstrengung gebraucht hätte, um vorwärts zu kommen. Das Einrad fuhr wie von selbst.
Zum Schluss fuhr ich als Gleichgewichtsübung auf einer geraden Strecke noch ein paar Minuten mit am Körper anliegenden Armen hin und her. Dabei trat ein seltsamer Effekt auf: Das Schlingern des Einrads war deutlicher zu spüren und bei einer bestimmten Geschwindigkeit trat Resonanz auf. Das fühlte sich so an, als würde das Fahrzeug anfangen, zu hüpfen. Solche Schwingungen hatte ich schon beim 26er beobachtet. Wie bei diesem blieb die Amplitude begrenzt, so dass das Einrad noch leicht zu fahren blieb und ich die Arme nicht vom Körper wegnehmen musste.
30.3.05
Stiefeleffekt verliert an Bedeutung
Im vorigen Jahr hatte ich auch bei trockenem Wetter zum Einradfahren oft Stiefel angezogen. Das war kraftsparender und ich hatte eine bessere Kontrolle über das Einrad, als beim Fahren mit Halbschuhen. Gestern war ich seit Monaten mal wieder in Halbschuhen gefahren. Heute war es kühler und windiger und so hatte ich wieder Stiefel an und so einen Vergleich. Der Unterschied war nicht mehr auffällig. Das ist anbetracht des bevorstehenden Sommers eine positive Erfahrung.
Ansonsten gab es keine Besonderheiten gegenüber gestern.
Ansonsten gab es keine Besonderheiten gegenüber gestern.
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