2.4.10

Am Karfreitag im Clarapark

(Der Post enthält am Ende einen Nachtrag vom 5.4.10)
Der Karfreitag zeigte sich mit sonnigem, aber kühlem Wetter. Ideale Bedingungen, um mit dem Einrad zu fahren. Der freie Tag bot Gelegenheit, zeitig zu starten und im Clarapark in Leipzig zu fahren. Sylvia nahm wieder den Fotoapparat mit und so entstanden einige Bilder.


Fußweg neben der Köhn-Straße während der Hinfahrt


Auf der Köhnstraße in Richtung Straßenbahnhof Angerbrücke


Die Straße ist breit genug, dass ich ohne Pendeln leicht wenden kann. Das machte ich öfters und fuhr mehrfach an Sylvia vorbei, so dass mehrere Bilder entstanden. Ein Teil der Bilder erscheint bei Anklicken größer.


Dieses ist das erste Bild vom Clarapark. Die Wege waren trocken und frei von Pfützen. Das Fahren im Park ist angenehm.






Es gibt viele Kreuzungen und abbiegende Wege. So lässt es sich auf wenig Fläche abwechslungsreich fahren.




Wir hielten uns eine Stunde lang im Park auf. Von einer kurzen Pause abgesehen fuhr ich ununterbrochen und legte ca. zehn Kilometer zurück. Das häufige Abbiegen macht das Fahren für das Gesäß bequemer, als dauerndes Geradeausfahren. Für die Beine ist das Fahren mit hohen Stiefeln bequem und so war die Fahrt im Park unter den heutigen guten Bedingungen eine gemütliche Angelegenheit.


Dann ging es heimwärts. Dieses ist das letzte Foto vom Park.


Wieder auf der Köhnstraße: Im Hintergrund ist die Straßenbahnhalle zu sehen.

Nachtrag vom 5.4.10

Zwei Fotos von der Parklandschaft, die Sylvia während meiner Parkrunden aufnahm:





GPS

Beim Fahren hatte ich das GPS-Gerät dabei. Hinterher lud ich die kostenlose Open Street Map drauf.


Damit lässt sich hinterher angucken, wo ich gefahren bin. Wenn ich einmal Zeit und Lust dazu habe, werde ich vielleicht damit solche Karten machen, wie es sie von den Strecken im Altenburger Wald und Altenburg Südost schon gibt.

30.3.10

Nach Feierabend in Leipzig

Der heutige Dienstag war als einziger Schönwettertag dieser Woche angekündigt. Vormittags gab es noch vereinzelte Regentropfen. Nachmittags war es dann trocken und mit 18°C angenehm warm. Die von mir ansonsten nicht sonderlich gemochte Sommerzeitumstellung brachte es mit sich, dass es nun abends lange hell ist und Einradfahren nach Feierabend auch ohne frühes Verlassen des Arbeitsplatzes möglich ist.

Sylvia ging mit nach draußen, um Bäume zu zeichnen. Vorher machte sie noch ein paar Fotos. Die meisten der folgenden Bilder erscheinen etwas größer, wenn sie angeklickt werden.


Der Weg zum Wald war trocken und gut befahrbar. Einige größere Pfützen störten nicht, weil Grund hart und eben war.


Später nutzten wir die gleiche Stelle wie am 28.2., um Fotos von der Seite zu erhalten. Die Ergebnisse sind etwas besser, weil mehr Licht da war. Um Bewegungsunschärfen und Probleme mit der Fokusautomatik zu vermeiden, fuhr ich trotzdem sehr langsam, weshalb das Bild nicht sehr entspannt aussieht.


Hier ein Bild aus der entgegengesetzten Richtung.


Auf diesem Bild drehe ich ein, um mit Pendeln auf der Stelle zu wenden.


Ein Bild später habe ich mich um 90° gedreht und fahre wieder an.


Das ist das letzte Bild vor dem Abstiegsmanöver.


Nun der Abstieg: Ich lehne mich zurück, um das Einrad abzubremsen. Das sieht vielleicht irgendwie gefährlich aus, fühlt sich aber nicht so an. Ähnliche Bilder habe ich von Altenburg aus dem vorigen Jahr.

Während Sylvia dann zeichnete, fuhr ich Runden auf dem Waldwegedreieck. Zwei Geraden waren trocken und problemlos zu fahren. Teilweise verschlammt war der Weg an der Gartenanlage. Ein schmaler Randstreifen war trocken. Öfters kamen Jogger entgegen. Weil sie keine hohen Stiefel trugen, überließ ich ihnen diesen Streifen. Problematisch war das an einer großen Pfütze, weil dort das Rad durchdrehte. Während der Fotos musste ich dort einmal absteigen. Bei der ersten Dreieckrunde tastete ich mich am Zaun durch diese Stelle.


Sylvia zeichnete einen Baum.


Hier der Zwischenstand. Ich fuhr die Dreieckrunde dann dreimal ohne Unterbrechung. An der Schlammpfütze war der trockene Randstreifen jedes mal frei. Am Ende der ersten Runde kam ich auf die Idee, die Länge der Strecke zu messen. Das GPS hatte ich nicht dabei und so nutzte ich das Einrad als Streckenmesser. Das 26"-Rad hat einen Umfang von π x d, also 2,07 m. Weil die Pedalen starr am Rad angebracht sind, wird dieser Umfang bei jeder vollständigen Drehung als Weg zurückgelegt. Bei der zweiten Runde zählte ich 653 Drehungen. Das sind ca. 1350 m. Die drei Runden waren somit ca. 4 km ununterbrochenes Fahren. Für solche Distanzen wäre ein 26"-Einrad unter anderen Verhältnissen ein praktikables Alltagsverkehrsmittel. Man kommt bequem sitzend in weniger als einer halben Stunde ans Ziel, ohne sich zu verausgaben und kann das Fahrzeug am Ziel gut verstauen.

20.3.10

Sonnabends in Altenburg

Es ist Monate her, dass ich an einem Sonnabend in Altenburg mit dem Einrad gefahren bin. Heute hatte ich beim Astronomieverein die Übergabe von Technik vom alten Gerätewart zum neuen begleitet. Valko ist der neue Gerätewart. Er hat sich nun auch ein Einrad zugelegt und es mir bei dieser Gelegenheit gezeigt. In einem Post seines Blogs ist es zu sehen.
Danach blieb noch etwas Zeit. Nach Regen am Morgen hatte sich das Wetter ungewöhnlich prächtig entwickelt. 16°C und Sonnenschein. So stieg ich auf das 26er und fuhr los. Zunächst fuhr ich durch den Wald und dann auf der Paditzer Straße zur Umgehungsstraße. Dort fuhr ich nach Kotteritz, um am Hochspannungsmast eine Pause zu machen.


Hier ist ein Bild von so einer Pause aus dem Jahre 2008. Heute war der Mast nicht mehr da. Ohne abzusteigen wendete ich und fuhr zurück in den Wald. Dort glichen die Bedingungen denen vom Dienstag. Ich fuhr wieder bis zur Zwickauer Straße, machte auf dem Schlagbaum eine Pause und fuhr dann nach Hause. Das schöne Wetter hatte einen positiven Einfluss auf die Laune der Leute. Viele gaben positive Kommentare zum Einradfahren ab.

16.3.10

Erste Waldfahrt 2010 in Altenburg


Nachdem ich bei der letzten Fahrt in Altenburg einen Platten hatte, prüfte ich den Schlauch unter Wasser und fand ein neues Loch. Im Reifen steckte noch die Ursache: der auf dem Bild zu sehende Pflanzenstachel.
Heute fuhr ich mit neuem Schlauch. Wegen einer Impfung war ich zeitiger als sonst von der Arbeit gegangen. Die Giegse bekam ich ohne lange Wartezeit reingejagt und so war mehr Zeit für das Einrad geblieben, als an vorangegangenen Dienstagen.
Draußen waren die Bedingungen ok. Viel Regen hatte an den letzten Tagen den Schnee vollständig verschwinden lassen. So war viel Platz für das Fahren. Nur das Knirschen der Sohlentöter (Rollsplit) nervte etwas. Dann fuhr ich zum ersten mal in diesem Jahr in den Altenburger Stadtwald bzw. Herzog Ernst Wald. Hier war auch zunächst alles OK. Der Weg war unterwartet fest. Später wurde es holprig auf einem Abschnitt, wo Holz abgelagert worden ist. Mit meinen Stiefeln hatte ich keine Probleme, dort sicher zu fahren. Es war nur etwas unbequem. Später war es wieder OK. Auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße wurde die Fahrt schwieriger. Der sandige Boden gab stellenweise unter dem Reifen nach, so dass das Einrad schnell abgebremst wurde. Bedrohlich aus dem Gleichgewicht kam ich dadurch nicht.
An der Zwickauer Straße machte ich am Schlagbaum eine kurze Pause und fuhr dann auf dem gleichen Weg nach Hause. Wie auf der Hinfahrt wurde ich nicht durch Blechlemminge gestört und die Stiefel bekamen seit dem Start erst vor der Haustür wieder Bodenkontakt.

10.3.10

Luft runter

Kälte und Schnee haben uns längst wieder. Die Fußwege sind aber zumindest in der Mitte befahrbar. Heute wollte ich einmal wieder kurz in Altenburg fahren. Zuvor stellte ich fest, dass nur noch wenig Druck auf dem Reifen war. Ich brachte das damit in Verbindung, dass ich das Altenburger Einrad lange nicht benutzt hatte und pumpte Luft auf.
Draußen stellte ich fest, dass ich zum Aufsteigen etwas Wegbreite benötige. Ich geriet bei den ersten Versuchen in den Schnee. Dann fuhr ich etwas auf den Gehwegen herum und fuhr dann in Richtung Wald. Dort zeigte sich der Weg noch mit Schneedecke. Ich kehrte um und bemerkte dabei, dass die Luft wieder runter war. Ich fuhr noch bis zur nächsten Kreuzung zurück und brach die Fahrt dann ab. Der vor fast zwei Jahren geflickte Schlauch hat wohl nun den Geist aufgegeben.

28.2.10

Vom Eise befreit...

An den letzten Tagen gab es einen deutlichen Temperaturanstieg. Dadurch taute der verharschte Schnee schnell weg.


Der am letzten Wochenende nur stellenweise befahrbare Weg an der Friesenstraße in Leipzig war nun durchgängig gut für das Einrad geeignet. Die Stelle, an der Sylvia diese Aufnahme machte, war am vorigen Sonntag noch vereist. Bei 13°C reichte auch wieder eine dünne Jacke, worin sich die Arme besser bewegen lassen, was beim Aufsteigen und in engen Kurven von Vorteil ist.


Hier ein Bild aus der Gegenrichtung. Der Weg war stellenweise schlammig, was mit den hohen Stiefeln keine Probleme bereitete.


Auch im Wald waren die Bedingungen nun wieder passabel, wenn die Wege auch selten so trocken waren, wie hier.


Die Wegegabelungen ermöglichten Bilder von der Seite, wie dieses und das folgende.

21.2.10

Leipzig bei Tauwetter

Vor wenigen Tagen setzte Tauwetter ein. Nachdem der Sonntag trotzdem mit Schnee begonnen hatte, wurde es am Nachmittag noch sonnig. Eine Gelegenheit, mit Sylvia rauszugehen und das Einrad mitzunehmen. Die Strecke war die gleiche, wie bei der letzten leipzig-Tour vom 7.2., also an der Friesenstraße entlang zum Auenwald, dann auf dem Radweg am Cottaweg weiter bis zur Jahnallee und auf der Köhnstraße zurück nach Hause.
Der Weg an der Friesenstraße war immer noch großenteils mit verharschtem Schnee bedeckt. An den Sportanlagen entlang bis zum Wald war das Fahren auf einer verschlammten, mit Pfützen übersäten Weghälfte möglich. Die Stiefel wurden dabei bis knapp unter die Schaftränder dreckig.
Im Wald war auf dem eisigen Schnee wieder nichts zu machen.


Der Radweg am Cottaweg war durchgängig schneefrei. Die tiefstehende Sonne gab noch viel Licht und Sylvia machte ein paar Fotos. Bei Anklicken werden die Fotos größer angezeigt.



16.2.10

Kleine Buchenringrunde

Am Wochenende war wegen Schnee das Fahren im Nahbereich der Wohnung in Leipzig nicht möglich. Deswegen wollte ich heute vor dem Astrotreff einmal kurz hinterm Haus in Altenburg fahren. Der Schnee dort war an der Oberfläche hartgefroren und darunter weich. Das Einrad brach auf der harten Schicht ein. Fahren war unmöglich.
Ich ging dann einige Meter bis zur Volkssolidarität. Die Zufahrt war schneefrei und es fuhren gerade keine Blechlemminge. So stieg ich auf und fuhr los. Vorn bog ich links ab, um die kleine Buchenringrunde zu fahren. Das klappte ohne Probleme. Ein vollständiges Fahren dieser Runde war allerdings nicht möglich, weil der kurze Verbindungsweg vom Buchenring zur Volkssolidarität vereist war.

7.2.10

Mit Viscount-Sattel in Leipzig

In diesem Jahr hatte ich noch keine Gelegenheit gehabt, in Leipzig mit dem Einrad zu fahren. Heute Nachmittag hatte ich einen Artikel über den Mirastern TU And fertig geschrieben und angefangen, etwas zum Thema "Wokers Memorial Day" herumzusuchen, als Sylvia auf die Idee kam, rauszugehen. Das fand ich sinnvoll und nahm das Einrad mit, falls sich irgendwo eine Stelle findet, die brauchbar zu befahren ist. Im Keller schraubte ich vorher noch einen Viscount-Sattel auf die Sattelstütze. Den Sattel hatte ich in Altenburg als Reserve und in dieser Woche mit nach Leipzig gebracht. Der Viscount-Sattel ist der Einradsattel mit der längsten Sitzfläche, den ich kenne. Dadurch erreiche ich mit den Beinen nicht so schnell das breite Ende am vorderen Ende und kann mit eng zusammengehaltenen Beinen fahren, ohne große Reibung zu spüren. So sitze ich bequem umd das Einrad lässt sich besser kontrollieren.

Wir gingen an der Friesenstraße entlang zum Auenwald. Der Weg an der Sportanlage war vereist. Ich fuhr nur ein kurzes, eisfreies Stück. Im Wald lag verharschter, gefrorener Schnee auf den Wegen. Hier war auch nichts zu holen. Wir gingen zum Cottaweg, den wir bei 51,3478°N und 12,340°O erreichten. Dort ließ es sich gut fahren, bis vor zur Jahnallee. Von dort nahmen wir heimwärts die Köhnstraße. Für das angestrebte Fahren im Clarapark blieb nicht mehr genug Zeit. Der Viscountsattel bereitete den erwarteten Komfort.

2.2.10

Nochmal kurz im Schnee

In den letzten zwei Wochen hatte sich die Lage nicht grundsätzlich verändert und so hatte ich erst heute wieder Gelegenheit, hinterm Haus einmal kurz zu fahren.
Beim Blick aus dem Fenster zeigte sich die Schneedecke geschlossen. Ich ging trotzdem mit dem Einrad runter, um zu sehen, was sich machen lässt.
Unten prüfte ich die Schneedecke mit den Füßen, wozu sich die glatten Stiefel gut eignen. Die Bedingungen waren vertrauenerweckend. Ich lief die Strecke ab, um vereiste Stellen aufzuspüren und fand auch eine.


Dann stieg ich auf und fuhr los. An der Eisstelle kam ich gut vorbei. Problematischer war, dass frischer Schnee auf einer harten, unebenen alten Schicht lag. Weil ich zunächst vorsichtig fuhr, verlor ich an den Unebenheiten an Geschwindigkeit und musste an der Streckenmitte absteigen. Ich kam auf die Idee, dass die ganze Strecke zu schaffen sein müsste, wenn ich schnell fahre. Das probierte ich gleich aus. So kam ich ungebremst voran. Bei der schnellen Fahrt über den glatten Untergrund bekam ich ein kleines Bisschen Angst und fuhr etwas verkrampft. Die Hinfahrt bergab ging jedoch gut. Auch bergauf zurück gab es keine Probleme.
Bei der nächsten Tour kümmerte ich mich schon wieder darum, bequem zu sitzen und die Fahrt zu genießen. Ich fuhr dann noch einige male hin und her, bis der Zeitdruck zum Abbruch zwang.

19.1.10

Tauender Schnee

Ich war nun fast einen Monat nicht mehr mit dem Einrad gefahren. An den letzten Tagen hatte Tauwetter die Schneedecke schrumpfen lassen. Doch Schichten verharschten Schnees boten noch keine brauchbaren Bedingungen zum fahren. Doch dann sah ich aus dem Fenster sah den Weg an der Rückseite des Hauses "gescheckt". Schneehügelchen und Gehwegsteine wechselten einander ab. So etwas hatte sich früher als befahrbar erwiesen. Vor dem Astrovereinsabend war auch noch etwas Zeit und ich ging für ein paar Minuten mit dem Einrad raus, um endlich einmal wieder zu fahren, wenn auch nur eine kurze Strecke.
Vor dem Start scharrte ich mit den Stiefeln eine Anfahrspur schneefrei und stieg auf. Das Anfahren klappte ohne Probleme und dann bereitete es einen unbeschreiblichen Genuss, wieder auf dem bequemen Viscount-Sattel zu sitzen und den Weg entlang zu rollen. Auf den Schneehügelchen rutschte das Rad oft etwas weg, griff aber Sekundenbruchteile später wieder auf dem Steingrund. So konnte ich trotz abendlicher Dunkelheit entspannt fahren.
Nach ein paar Minuten Hin- und Herfahren beendete ich die Übung, um noch schnell den Bericht für das Blog zu schreiben.

10.1.10

Schneepause

Seit Silvester schneit es. Auf der dicken Schneedecke lässt es sich nicht vernünftig fahren. Es wird in den nächsten Tagen verschneit bleiben. Deswegen ist jetzt Schneepause.

22.12.09

Letzte Fahrt vor Weihnachten

Ich hatte fast drei Wochen keine Gelegenheit mehr zum Einradfahren gehabt. Nach einem eisigen Wochenende mit Schnee kletterte die Temperatur heute auf +8°C. Das nutzte ich, um einmal wieder in Leipzig zu fahren. Ursprünglich hatte ich vor, das im Clarapark zu tun. Ich kam allerdings erst gegen 15 Uhr los, was mir etwas zu spät dafür war. So fuhr ich zu dem Walddreieck, von dem der Post vom 22.11.09 Fotos enthält. Nach dem Aufsitzen kam mir das lange nicht mehr benutzte Einrad ungewöhnlich hoch vor. Der Sattel ist etwas höher eingestellt und breiter, als beim Altenburger Einrad. Nach ein paar Metern hatte ich mich daran gewöhnt.

Der Weg zum Wald an der Friesenstraße war mit großen Pfützen übersät. Weil ich wie gewöhnlich kniehohe Stiefel trug, fuhr ich ohne Bedenken durch. Der Boden einer Pfütze war dann doch etwas glatt, ich rutschte aber nicht so weit weg, um absteigen zu müssen. Später war der Boden stellenweise sandig und bremste dann.

Auf dem Walddreieck herrschte verharrschter Schnee vor. Zunächst ging es geradeaus und es gab keine Probleme mit rutschen. Dann kam eine spitze Kurve. Auch hier hielt das Rad die Spur. Damit war die schwierigste Stelle als harmlos festgestellt. Ich machte es mir bequem auf dem Sattel und genoss relativ entspannt die weitere Fahrt. Ursprünglich wollte ich das Dreieck nur ein- bis zweimal fahren, hängte aber eine dritte Runde dran, weil es so schön war.

Als ich mich auf den Weg nach Hause machte, schien die tiefstehende Sonne durch eine Wolkenlücke und tauchte die Landschaft in einen rötlichen Schein. Das sollte nicht lange anhalten. Kurz nachdem ich zuhause war, regenet es.

3.12.09

Nach Monaten mal wieder Altenburg

Meine letzte Fahrt in Altenburg unternahm ich Ende September. In der Folgezeit war ich immer in Leipzig mit dem Einrad unterwegs. Heute habe ich frei und Altenburg war mal wieder dran. Nach einer klaren Vollmondnacht, in der ich erstmals die kürzlich im Eridanus aufgeleuchtete Nova gesehen hatte, schien die Sonne und ich fuhr in der Mittagszeit los.
Ein kräftiger Wind ließ das Wetter dann doch nicht ganz so optimal erscheinen. Trotzdem bereitete das Fahren Genuss.
Im Wald waren die Wege nur wenig verschlammt. Das Rad rollte relativ leicht und die Stiefel blieben sauber.

An der Paditzer Straße verließ ich den Wald, um zur Umgehungsstraße zu fahren. Unter der Brücke übte ich das Fahren enger Kreise. In Leipzig hatte ich das nicht gemacht. Probleme hatte ich nicht dabei. Mit der Nikon S10 machte ich Intervallaufnahmen. Weil ich die Kreise enger als sonst fuhr, war die Ausbeute recht hoch, was nachfolgende Bilder zeigen.


Nachdem ich damit fertig war, machte ich mich wieder auf den Weg. Das Bergauf-Bergab machte nach der Zeit im flachen Leipzig keine Schwierigkeiten. Ansonsten war es auf dem Viscount-Sattel schön bequem. Der Sattel in Leipzig ist breiter und kürzer. Das ergibt mehr Reibung. Die Rückfahrt durch den Wald war sehr angenehm, da die Wege geglättet worden sind.

22.11.09

Heute gab es seit zwei Wochen mal wieder Gelegenheit zum fahren und das wieder in Leipzig. Sylvia kam mit, diesmal nicht zum Malen, sondern zum Herumlaufen und Fotografieren. Für den Clarapark reichte die Zeit nicht mehr. Deshalb begaben wir uns in den kleinen Park westlich der Friesenstraße, den ich am 1.11. ausprobiert hatte.
Ich fuhr zunächst den Weg an der Straße entlang. Dabei kam eine Familie entgegen, die ein Einrad mit sich führte. Am Ende der Strecke kehrte ich um.

Während der Rückfahrt machte Sylvia diese Aufnahmen:






(Ausschnitt aus dem vorherigen Bild)

Ich drehte anschließen eine Runde um das ganze Dreieck (s. 1.11.). Dabei beobachtete ich, wie ein Mädchen aus der vorher gesehenen Familie mit Unterstützung der anderen auf das Einrad stieg und losfuhr.


Sylvia fotografierte Bäume mit gelben Blättern und einem Drahtzaun im Vordergrund. Ein passender Titel für dieses Bild wäre m.E. "Schrei nach Freiheit".


Ich hatte währenddessen eine Pause an einem Zaun gemacht und als ich losfuhr, fotografierte die Steinziege nochmal. Wegen der schlechten Lichtverhältnisse wurde der Blitz nötig. Dabei gibt es Probleme mit der Auslöseverzögerung, weshalb ich mit dem Einrad den Bildrand schon teilweise verlassen hatte. Kopf und Füße sind aber noch drauf.

8.11.09

Im Clarapark (Leipzig)

Sylvia und ich hatten den Sonnabend in verschiedenen Städten verbracht. Ich war zuerst wieder in Leipzig und machte mich deshalb nach dem Mittagessen allein mit dem Einrad auf den Weg.


Zuerst fuhr ich den gewohnten Weg an der Friesenstraße in Richtung Wald. Das Wetter war wunderschön und von ein paar großen Pfützen abgesehen war die Strecke trocken. Weil noch viel vom helligten Tag bevorstand, bog ich hinter den Sportplätzen ab zum Cottaweg um zum Clara-Zetkin-Park zu gelangen, der im Volksmund kurz Clarapark genannt wird. Das ist zwar ein erheblicher Umweg, doch ich kann die Strecke fast durchgängig fahrend zurücklegen. Bei den kürzeren Wegen durch die Stadt wäre das nicht möglich.


Der Radweg am Cottaweg war anfangs gut befahrbar und ich kam dem Clarapark schnell näher.


Fotografieren war noch gut möglich. Später, am Kleinmessegelände, war der Weg holprig. Risse und Kanten waren laubbedeckt. An der Jahnallee stieg ich ab um mich nach einer Stelle umzusehen, die sich gut zum Überqueren der Straßenbahngleise eignet. Die sah ich an der Angerbrücke. Bis dorthin war es noch etwas Weg und ich stieg wieder auf. Ein Mann klatschte Beifall.


Wenig später befand ich mich im Clarapark.


Die Wege dort sind großenteils angenehm zu fahren. Das ständige bergauf-bergab, wie in Altenburg gibt es hier nicht. Man kann sich wärhend des Fahrens schön umsehen und fotografieren.


Im Herbst ist der Park wunderschön bunt. Dieses Foto erscheint bei Anklicken in 800 x 600. Die nächsten Bilder vom Park erscheinen ebenfalls bei Anklicken vergrößert.


Das Wegenetz ist dicht. Wenn ich nicht mehr geradeaus fahren wollte, fand sich immer wenige Meter weiter eine Abbiegung. Zur Abwechslung tragen kleine Gewässer und Brückchen bei.


Die Brücken bieten auch etwas Abwechslung von der Ebene, weil man auf sie hoch...


... und drüben wieder von ihnen herunter fährt.


Später überquerte ich auf einer größeren Brücke die Elster und fuhr am Fluss entlang. Wenig später war Sylvia zuhause eingetroffen und ich machte mich auf den Rückweg.


Von der Angerbrücke nahm ich heimwärts den kürzeren Weg über die Erich-Köhn-Straße, die zwischen Angerbrücke und Kleinmesse verläuft und dann rechtwinklig ins Innere Lindenaus abbiegt. Diese Strecke hat gegenüber dem Hinweg den Nachteil, dass ich ein Stück zu Fuß zurücklegen muss.

1.11.09

Sylvias Malerei

Das sonnige Herbstwetter mit 11°C nutzen wir zu einem Aufenthalt an der frischen Luft. Sylvia malt zur Zeit Aquarelle und nahm ihre Maluntensilien mit, um bunte Bäume abzubilden.


Hier ist sie am Beginn der Arbeit zusehen.

Ich fuhr mit dem Einrad zunächst kurz die gewohnten Leipziger Wege ab und probierte dann, was das Waldstück westlich der Friesenstraße zu bieten hat. Zunächst sah die Strecke nicht sonderlich idyllisch aus, da sie parallel zu einer Straße verlief. Später bot sich jedoch Gelegenheit, im spitzen Winkel auf einen Weg im Waldinnern abzubiegen. Dieser Weg ist eine kleine Herausforderung an den Sattel, weil etwas holprig. Nach wenigen Hundert Metern erreichte ich eine Gartenanlage. Dort führte ein Weg zurück zur Friesenstraße. Damit war das Dreieck geschlossen. Man kann also beliebig lange fahren, ohne absteigen zu müssen, weil man auf eine viel befahrene Straße trifft oder der Weg einfach endet.

Ich verzichtete auf eine zweite Runde und fuhr zu Sylvia zurück.


Sie war gerade dabei, ihre Arbeit zu beenden. In der kurzen Zeit hatte sie dieses Bild gemalt (Anklicken vergrößert).