31.10.13

Reformationstag

In diesem Jahr ist der Reformationstag der erste Feiertag nach Ende der Sommerzeit. Kurz nach 15 Uhr fand ich eine Stunde Zeit zum Einradfahren. Das Wetter war immer noch wunderschön sonnig, wenn auch mit ca. 13°C nicht mehr so sommerlich warm.
Ich fuhr wieder den Weg auf dem Damm am Westufer von Elsterbecken und Nahle, heute aber von der Hans-Driesch-Straße aus in Richtung Norden und bog bei der nächsten Gelegenheit nach links zum Weg an der Kleinen Luppe ab.


An diesem Weg sah es noch ziemlich bunt aus, obwohl die stürmischen Winde der letzten Tage viel Laub heruntergeholt haben. Wenig später erreichte ich wieder die Hans-Driesch-Straße und musste dort relativ lange warten, bis mich die Blechlemminge herüber ließen. Dafür musste ich bis zum Ende der Fahrt nicht mehr absteigen.

27.10.13

Geringe Blechlemmingaktivität

Der Spätoktober ist immer noch sehr warm. Allerdings brachte das Wetter heute kräftige Windböen mit und in der Nacht hatte es geregnet. Als ich 12:50 Uhr losfuhr, schien die Sonne. Sie und der Wind hatten die Wege schon gut abgetrocknet. Ich hatte vor, einmal wieder vom Heuweg aus die Nahle und das Elsterbecken am Westufer entlang nach Süden zu fahren. Das hatte ich am 28. April dieses Jahres erstmals gemacht und nach einer Fahrt Anfang Mai nicht mehr getan.
Die Fahrt lief sehr günstig an. Weil an der Rietschelstraße keine Blechlemminge aktiv waren, brauchte ich zum Überqueren der Straße nicht abzusteigen. Auch an der Friesenstraße am Waldrand hatte ich Glück.


Der Weg an der Friesenstraße war wieder dicht mit Laub bedeckt, aber angenehm zu fahren.An der Hans-Driesch-Straße musste ich dann erstmals absteigen. Drüben ging die Fahrt ohne Probleme weiter.


So erreichte ich recht entspannt den Dammweg am Westufer der Nahle. Die Fahrt bereitete Genuss, denn die lange nicht mehr genutzte Strecke bot einen schönen Anblick und auf dem Einrad sitzend bewegte ich mich bequem vorwärts.
Als ich die Brücke Hans-Driesch-Straße erreichte, bog ich rechts ab und fuhr weiter an die Kleine Luppe. Damit begab ich mich auf einen Umweg, musste aber nicht absteigen. Wenig später näherte ich mich auf der Friesenstraße von der Gartenanlage Waldluft her der Hans-Driesch-Straße und überquerte die Straße zu Fuß. Danach hatte ich das gleiche Glück, wie bei der Hinfahrt. Auf der Friesenstraße am Waldrand und später auf der Rietschelstraße gab es keine Blechlemmingaktivität. So musste ich auf der gesamten Tour nur dreimal (den letzten Abstieg am Ende der Tour mitgezählt) absteigen.

22.10.13

Sommerlicher Spätoktober

Weil am Sonntag die Sommerzeit endet, bietet sich heute die voraussichtlich letzte Gelegenheit, in diesem Jahr nach Feierabend bei hellem Tageslicht mit dem Einrad zu fahren.
Weil nach der Fahrt keine Zeit zum Bloggen am Rechner sein wird, melde ich mich von unterwegs.
Das Wetter ist super. Bei über 20°C brauche ich keine Jacke. Die Wege sind weitgehend trocken und mit Laub bedeckt. In verdeckte Löcher fuhr ich bisher noch nicht. Ein angenehmes Fahren. Ich sitze gerade auf einer Bank am Heuweg und werde gleich nach Hause fahren.

1.10.13

Fahrt zum unteren Elsterwehr

Seit Tagen scheint die Sonne und heute nutzte ich das schöne Wetter für eine kurze Tour mit dem Einrad durch den Leipziger Auwald.
Wegen der Trockenheit kam mir in den Sinn, einen schmalen Nebenweg zum Heuweg noch einmal zu probieren, auf dem ich am 20.9. im Schlamm stecken geblieben war. Heute konnte ich bis zum Ende durchfahren, obwohl der Weg am Ende ziemlich holprig war. Ich fuhr noch eine Runde durch das Waldstück und bog dann zur die Brücke über die Nahle ab, überquerte diesen Fluss und dann noch die Luppe, um zum Aussichtspunkt am unteren Elsterwehr zu fahren. Dort machte ich auf einer Bank eine Pause. Durch Gerüche vom Klärwerk und viele kleine Fliegen war es heute nicht sehr angenehm dort. Deshalb fuhr ich nach wenigen Minuten nach Hause.
Insgesamt war ich etwas mehr als eine Stunde unterwegs.

22.9.13

Im Wald bei Lützschena

Bei den Fahrten am Nordufer der Luppe hatte ich bisher nur selten Nebenwege ausprobiert. Deshalb wollte ich das heute einmal machen. Um dorthin zu kommen, wählte ich eine kurze und bequeme Route: Friesenstraße bis Waldluft, dann am Heuweg entlang bis zum letzten Tunnel vor dem Bahnhof Leutzsch, weiter zur Gustav-Esche-Straße und an dieser entlang bis zu Nahle. An der Brücke machte ich eine kurze Pause.
Dann fuhr ich am Südufer bis zur nächsten Brücke, wo die Nahle schon in die Luppe eingeflossen ist und überquerte die Brücke. Wenig weiter westlich erreichte ich den ersten Abzweig.


Er führt nach Lützschena. Weil sich kurz vor mir zwei Menschen auf diesen Weg begaben, schien da etwas brauchbares zu sein.


Weil es nicht möglich war, draußen vom Einrad aus den Weg einzusehen, stieg ich erst einmal ab, um nachzusehen.


Der Weg sah sehr schön aus, schmal und kurvenreich. 


Der Boden sah am Anfang auch gut aus. Für den Fall, dass sich etwas daran ändern sollte, hatte ich geeignete Stiefel an. Ich ging zurück auf den Dammweg, um bequem aufsteigen zu können. Dort waren bei schönem Herbstanfangswetterviele Menschen unterwegs. Einer sagte: "Der fährt hier Einrad." Ein anderer fand meine Stiefel interessant.
Die Einfahrt in den Wald klappte ohne Probleme und das Fahren auf dem Weg machte zunächst Spaß.


Doch dann scheiterte ich an einem Schlammloch. Danach stieg ich wieder auf. Ich überquerte kleine Huckel und musste auf Wurzeln achten. Es war etwas anstrengend, aber schön. Schließlichkam das nächste Schlammloch und vor dort aus war das wiederum nächste schon zu sehen. Deshalb kehrte ich um.


Bei sonnigem Wetter fuhr ich an der Luppe entlang heimwärts. Die hinwärts benutzte Brücke ließ ich aus.


Ich erreichte den Zusammenfluss von Luppe (links) und Nahle. Hinwärts war dieses Y nicht zu sehen, weil der Weg auf der anderen Seite hinter dem Damm verläuft.



Wenig später wurde das Flutwehr besser zu sehen, mit dem bei Hochwasser die Flut in ein Becken im Innern des Waldes abgeleitet werden kann.

 
Wenig später erreichte ich die Gustav-Esche-Straße und bog auf die Brücke über die Luppe ab. Von dort war es nicht mehr weit bis zur Nahlebrücke, wo ich wieder eine kurze Pause machte. Von dort aus fuhr ich mit einem kleinen Umweg zur Hans-Driesch-Straße durch. In den letzten Minuten machte sich das Dauersitzen am Gesäß etwas bemerkbar. Das kurze Absteigen zum Überqueren der Straße genügte aber, um für den Rest der Fahrt wieder bequem zu sitzen.

20.9.13

Nebenwege im Auwald

Nachdem die letzte Fahrt etwas anstrengend war, hatte ich heute nach Feierabend etwas gemütliches im Sinn. Zunächst fuhr ich zum Heuweg. Obwohl es in den letzten Tagen oft geregnet hatte, waren die meisten Wege sehr gut befahrbar. Nur das Stück Friesenstraße von der Hans-Driesch-Straße bis zur Waldluft war klebrig.
Ich fuhr durch den letzten Tunnel unter dem Bahndamm vor Leutzsch und dann weiter zur Gustav-Esche-Straße. Dieser Weg war oft sehr holprig, heute aber wunderbar. Ich fuhr wieder zurück und bog bei der nächsten Gelegenheit vom Heuweg nach rechts auf einen Weg, den ich noch nie benutzt hatte. Anfangs war er etwas ungemütlich holprig. Pferdehufe hatten diesen Zustand hergestellt. Doch dann wurde der Weg besser und führte zum Pferdehof bei der Waldluft. Damit war ein neues Dreieck erschlossen. Wieder auf der Strecke zum Heuweg bog ich an einem Wassergraben links auf einen schmalen Weg ab, der sich als Abkürzung eignen könnte. Zunächst kam ich angenehm voran. Doch kurz vor dem Heuweg geriet ich in Morast und blieb stecken. Ich musste nur einige Meter durch den Schlamm laufen und konnte dann wieder aufsteigen. Ich fuhr dann auf die Nahlebrücke und machte am Geländer eine kurze Pause. Heute war mir wie eingangs beschrieben Gemütlichkeit im Sinn und ich achtete darauf, sehr bequem zu sitzen. Ohne besondere Vorkommnisse fuhr ich dann nach Hause und kam nach einer Stunde dort an.

1.9.13

Westrekord auf neuem Luppedammweg

Meine bisher längste und am weitesten von Leipzig nach Westen führende Fahrt war die vom 2.11.2012. Damals fuhr ich wie oft auf und am Luppedamm. Wegen zahlreicher Baustellen war die Fahrt stellenweise beschwerlich. Als ich am 3. Mai zuletzt in der Gegend war, gab es immer noch Baustellen.
Nach fast vier Monaten Unterbrechung fuhr ich heute wieder mal hin, um zu sehen, wie es sich nun fahren lässt. Um 12:45 fuhr ich los. Das Wetter war kühl, zeitweise nieselte es etwas. Die Wege waren trocken und ich kam gut voran.


Kurz nachdem ich das nörliche Ufer der Luppe erreicht hatte, sah ich einen Fuchs. Ich stieg ab, um das Tier zu fotografieren.


Wenig später gab es die erste positive Überraschung. Dort, wo der Weg auf dem Damm bisher endete, geht es nun weiter.


Der neue Weg ist bis zur nächsten Brücke asphaltiert.


Die nächste Brücke.


Auch danach geht es auf Asphalt weiter.


Auch nach der nächsten Brücke noch Asphalt.


Wie schon im letzten November geht es dann plötzlich auf Rollsplitt weiter. Auf den festgefahrenen Spuren rollte das Einrad auch gut, bloß sehr laut.


Ich kam am Spielzeugmuseum Modelwitz vorbei. Irgenwo hier ist die Grenze Leipzig - Schkeuditz.


Der Splitweg war ausreichend leicht zu fahren, dass Fotografieren mit dem Smartphone während der Fahrt problemlos war.


 Schließlich ging der Split in einen bräunlichen Bodengrund über, auf dem das Einrad wieder leiser rollte.


 Nach der nächsten Brücke verlief auf dem Damm nur noch ein schmaler Pfad. Er wurde allmählich holpriger und ich musste absteigen. Das Bild zeigt den Blick zurück. 
Ich fuhr dann auf dem unteren Weg weiter. Der war sehr passabel.


Es ging wieder leicht voran.


Am Wegesrand waren viele Kornblumen zu sehen. 


Der Weg ist etwas hügelig, fast wie in Altenburg. Im Hintergrund ist eineBrücke zu sehen. Weil die Zeit knapp wurde, legte ich diese Brücke als Wendepunkt fest.


Hier quert die 186 die Luppe. Rechts ab geht es nach Schkeuditz.


Die Absperrung war eine brauchbare Pausensitzgelegenheit.


Ich war ca. einen Kilometer weiter westlich, als am 2.11.2012. Dann fuhr ich heimwärts.





Das letzte Stück bis zur Gustav-Esche-Str. fuhr ich durch den Wald. Das war keine gute Idee, denn nach Baumfällungen war der Weg holpriger, als das Bild erscheinen lässt.


Am Rand sah es mehrfach so aus.


Auf der Brücke der Gustav-Esche-Str. probierte ich eine neue Pausensitzvariante an der Mauer: Einen Stiefel vor die Gabel auf den Reifen stellen. Das war so bequem.
Wenig später fuhr ich nach Hause und kam nach ca. 3 h Fahrt wieder an. Die Strecke war etwas länger, als 24 km. Am Ende wurde es am Gesäß etwas unangenehm. Bei Fahrten über 20 km sollte ich längere Pausen einlegen.

27.8.13

Schönen schmalen Weg mal wieder gefahren

Um 17:30 fand sich noch etwas Zeit für eine kurze Fahrt im Stadtwald von Altenburg. An den Tagen dem regnerischen Freitag war das Wetter trocken. Die Temperatur von 19°C war angenehm und so ergaben sich sehr schöne Bedingungen.
Ziel war wieder die Zwickauer Straße und ich hatte einen Abstecher auf einen lange nicht mehr benutzten schmalen Weg vor. Auf der Hinfahrt fuhr ich erstmal bis zum Absperrbalken an der Zwickauer Straße durch. Heimwärts bog ich dann auf den schmalen, leicht abschüssigen Weg ab. Beschreibungen davon gibt es u.a. in bei diesen Posts:

Abbiegen auf den Weg mit Fotos (1)
Abbiegen auf den Weg mit Foto (2)
Fahrt auf dem Weg
Abbiegen am Ende des Weges mit Video

Der obere Teil des Weges fühlte sich seh schön an. Er ist etwas kurvig. Holprige Stellen gibt es zwar an Wurzeln, aber das sind zur Zeit nur abwärts führende Stufen. Man kann nicht hängen bleiben. Der mittlere Bereich ist schwieriger. Ich musste aber nicht deswegen absteigen. Das letzte Stück führt weitgehend geradeaus und ist ieder leicht zu fahren. Das Abbiegen am Ende bekam ich nicht hin.


Blick zurück auf den geraden Wegabschnitt


Blick voraus. Gegenüber dem Video ist diese Stelle deutlich verändert und führt nur noch auf einen schmalen, grasbewachsenen Weg. Damals hatte sich das Fahren über die Huckel im Bauch schön angefühlt. Deshalb hatte ich das mehrmals gemacht und mit der Kamera aufgenommen.
Die weitere Heimfahrt verlief ohne Besonderheiten.

23.8.13

Erste Sommerfahrt in Leipzig

Der Sommer ist ins letzte Drittel eingetreten und erst heute hatte ich Gelegenheit, in diesem Sommer in Leipzig mit dem Einrad zu fahren.Nachmittags hatte es leichten Regen gegeben, der sich gelegt hatte, als ich kurz vor 18 Uhr losfuhr. Ich fuhr von der Friesenstraße aus durch den Auwald in Richtung Bahnlinie. Die Wege waren nass, aber noch nicht aufgeweicht. Die Temperatur war mit 19°C angenehm. Es war etwas neblig. Insgesamt waren die Bedingungen soweit OK, dass es sich angenehm fahren ließ und ich kam entspannt bis zum Heuweg. Vor Unterführung unter der Bahnline Leutzsch - Möckern stieg ich ab, um drüben wieder aufzusteigen. Das tat ich jedoch nicht sofort.


Die Bodenverhältnisse sahen etwas unkomfortabel auf. Man hatte Sand aufgeschüttet. Während ich eine passende Stelle zum Aufsteigen suchte, kam ein Reiter durch die Unterführung, ritt wieder zurück und kam wieder her. Vielleicht übte er das Reiten durch Unterführungen. Nachdem er verschwunden war, klappte der Aufstieg problemlos. Das nächste Problem gab es unter der Brücke des Güterringabschnitts nach Wahren.


Dort war Split aufgefüllt und ich blieb stecken. Das passierte nur aus Unachtsamkeit, denn die Schicht war stellenweise dünn. Ich konnte gleich wieder aufsteigen und die Fahrt zur Nahle und am Fluss entlang verlief wieder entspannt.


Die Flusslandschaft fotografierte ich während der Fahrt mit dem Smartphone. Das ist mit dem Touchscreen etwas fummelig und geht nur, wenn keinerlei Konzentration auf das Fahren nötig ist.

Als Pausensitzgelegenheit nutzte ich später auf der Brücke Gustav-Esche-Str. das Geländer, weil das Mauerwerk an den Enden zu nass war. Dieser Sitz war nicht ganz so optimal, weil ziemlich hoch. 
 
 Die Gustav-Esche-Straße in Richtung Auensee.


Beim Fotografieren fiel die Handytasche herunter und so musste ich doch noch absteigen. Eine Möglichkeit wäre es noch gewesen, den Sattel nach vorn abzulegen und sich zu bücken, ohne die Stiefel von den Pedalen zu nehmen.
Auf der Heimfahrt kam ich ohne die Abstiege unter den Bahnlinien aus.

19.8.13

Endlich mal wieder gefahren

Fünfeinhalb Wochen hatte ich keine Gelegenheit zum Einradfahren gehabt. Entweder waren 30°C oder mehr, Gewitter oder die Zeit reichte nicht. Heute passte es mal wieder. Nach leichten Regenfällen hatte es sich abgekühlt und als ich um 14:30 Uhr startete, waren angenehme 22°C.
Ich machte nur eine kurze Tour durch den Altenburger Stadtwald zur Zwickauer Straße. Die Wege waren trotz der Regenfälle trocken und leicht befahrbar. 
An der Zwickauer Straße machte ich wie oft (z.B. am 5.7.) eine Pause auf dem Absperrbalken. Der Weg war heute geöffnet und der Balken zur Seite geschwenkt. Deshalb stand das Rad zwischen Springkrautpflanzen.


Blüten und Samenkapselabschussvorrichtungen sind zu sehen. Das in Leipzig dominierende, größere asiatische Springkraut habe ich in Altenburg noch nicht gesehen. 
Das Anfahren aus dieser Position ist ein klein wenig schwieriger, weil man auf lockerem Boden seitlich vom Balken weg starten muss.
Die Rückfahrt verlief ohne Besonderheiten.

14.7.13

Video zur Fahrt vom 11.7.



Das Video ist nun bei Youtube online. Ich bite die Wackler zu entschuldigen. Mit dem Smartphone ist das Filmen etwas schwieriger, als mit einer Videokamera. Es ist etwas unhandlich und das Display lässt sich nicht schwenken.

11.7.13

An der Umgehungsstraße

Das Wetter bringt weiterhin große Temperaturunterschiede innerhalb weniger Tage. Am Dienstag war es mir etwas zu heiß, heute waren abends mit ca. 18°C in Altenburg wieder gute Bedingungen. Weil es wegen Bewölkung etwas düster war, fuhr ich auf der Paditzer Straße aus dem Wald heraus. Als ich auf die Brücke über die Umgehungsstraße zu fuhr, begann ich mit dem Handy ein Video aufzunehmen. Das ließ ich laufen, bis ich auf der anderen Seite nach zwei Kurven die Brücke unterquert hatte. Weil ich zur Zeit nur für wenige Minuten am Tag an ein WLAN komme und sonst mit dem drosselungsgefährdeten Mobilfunk online bin, kriege ich das Ding noch nicht hochgewuchtet.

Ich fuhr dann weiter südwestwärts. Vor dem Kreuzungssystem südlich des Waldrandes geht es relativ steil bergab und nach dem Unterqueren der Straße wieder bergauf. Bergauf ist zwar vom Energieaufwand anstrengender, dafür ist das Bergabfahren mit dem Einrad vom Bewegungsablauf her ungewohnter. Obwohl ich diesen Abschnitt nicht mehr gewohnt bin, gab es keine Probleme.


Als ich mich der Waldeinfahrt bei der Gartenanlage am Waldspielplatz näherte, hatte ich noch keine Pause gemacht. Dann sah ich eine riesige Distel und stieg ab, um sie näher zu betrachten. Zum Größenvergleich lehnte ich das Einrad an die Pflanze. Das Einrad ist 90 cm hoch. Die Distel ist demzufolge deutlich höher, als zwei Meter.
Weil zahlreiche Mücken ebenfalls von der Distel fasziniert waren, entfernte ich mich und fuhr ohne Unterbrechung nach Hause. Bis jetzt habe ich nur einen neuen Mückenstich gefunden.

5.7.13

Post vom Absperrbalken

Mache gerade eine kleine Waldtour in Altenburg. Außer Mücken gibt es nichts Besonderes. Mache mich jetzt wieder auf den Heimweg.

26.6.13

Kreisübungen

Gegen 20 Uhr fuhr ich heute mit dem Einrad los in Richtung Wald. Nach den Wetterkapriolen seit der letzten Fahrt - 35°C, dann nach Gewitter Abkühlung auf 13°C und Regen - wusste ich nicht, was mich dort erwartet. Der Weg zeigte sich erstaunlich trocken und gut befahrbar. Trotzdem bog ich an der nächsten Kreuzung in Richtung Paditz ab, um bei der Brücke über die Umgehungsstraße das Fahren von Kurven und Kreisen zu üben. Das geht dort recht gut, weil die Wege nicht holprig sind und ich selten durch andere Fahrzeuge 
gestört werde.
Nach einigen Minuten beendete ich diese Übungen und fuhr wieder nach Hause.

16.6.13

Am Märchenbrunnen nach dem Hochwasser

Wenn ich das Blog nach Fahrten zum Märchenbrunnen in Altenburg durchsuche, wird als letzte Fahrt dorthin die vom 28.12.2008 angezeigt. Heute wollte ich mal wieder hin.
Das Wetter war zunächst wie gestern. Bis zur Zwickauer Straße kam ich wieder ohne verkehrsbedingte Abstiege durch. Diese Straße musste ich dann zu Fuß überqueren. Drüben fuhr ich bergab in Richtung Großer Teich. Im unteren Bereich lagen einige Stangen halb eingegraben quer über den Weg. Über mehrere davon fuhr ich ohne Schwierigkeiten. An der letzten musste ich absteigen. Die weitere Fahrt zum Märchenbrunnen verlief ohne Besonderheiten.


Obwohl das Hochwasser in dieser Gegend schon einige Tage vorbei ist, verdunstet und versickert das Wasser nur langsam. Inzwischen war die Sonne herausgekommen. Die Pause auf der Bank wurde in der prallen Sonne etwas ungemütlich, doch bald wurde eine Bank im Schatten frei.


Von dort sah es so aus. Es waren Frösche zu hören. Nach Tieren im Wasser zu suchen hatte wenig Zweck. Das Wasser war trübe und der Morast zog mir fast die Stiefel aus. Um nicht mit verschlammten Stiefeln auf die Pedalen steigen zu müssen, wusch ich die Stiefel, indem ich von der Brücke aus die Beine in den Bach streckte. Dann fuhr ich wieder zurück.
An der Waldeinfahrt kam ich bis an die Stange heran, an der ich zuvor auch bergab abgestiegen war. Dann fuhr ich einen anderen Weg bergauf, um weiteren Stangen auszuweichen. Beim Aufsteiegn wurde ich von einer Frau mit Hund beobachetet, die die Angelegenheit als "kompliziert" ansah. Sie wartete, bis ich wieder aufgestiegen und weggefahren war. Auf diesem Weg bekam ich Probleme mit Schlamm. Zunächst ließ es sich leidlich fahren. Als ich einem Kinderwagen auswich, blieb ich jedoch stecken. Ein Stück schob ich das Einrad. Der Schlamm wurde fester, doch es lagen auch hier Stangen über dem Weg. Ich musste jedoch nicht weit gehen, bis ich wieder aufsteigen konnte. Dann bog ich auf eine Querverbindung zu dem Weg auf, auf dem ich hinwärts gefahren war. Dort kam ich bergauf gut voran und erreichte ohne Probleme die Zwickauer Straße.

Drüben machte ich auf dem Absperrbalken wieder eine Pause.


Die Bilder zeigen anschaulich, dass man hier eine Pause machen kann, bei der man nicht auf dem Sattel sitzt und trotzdem die Stiefel auf den Pedalen stehen lässt. Die Fahrt bergauf war anstrengend gewesen und ich war dabei ins Schwitzen gekommen. Die Pause und das Anfahren ohne freien Aufstieg sorgten schnell für Erholung. Die weitere Fahrt verlief meist bergab und ich musste bis zur Haustür nicht mehr absteigen.

Der uralte Mac hier kommt mit dem Editor von bikemap.net nicht klar. Deshalb ein Verweis auf meine alte Google-Map. Start- und Endpunkt der Tour ist der östlichste Marker. Der Märchenbrunnen wird vom westlichsten Marker angezeigt. Die dazwischen eingetragenen Wege habe ich weitgehend benutzt.

P.S. Habe die Karte dann noch mit einem Aspire One mit LINUX hinbekommen.


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