13.4.21

Angenehme Feierabendtour

Nach dem warmen Sonntag gab es gestern einen Kälteeinbruch mit starker Bewölkung und gelegentlichen Schauern. Heute schien wieder die Sonne, doch bei 9°C war es noch kühl. 16:38 fuhr ich los, außerhalb des Waldes zunächst gegen den fast obligatorischen kalten Nordwestwind.

 
Im Wald war es dann angenehm. Das unbefestigte Stück Friesenstraße zur Gartenanlage Waldluft war heute viel angenehmer zu fahren, als am Sonntag.

Bei den wieder besseren Wegeverhältnissen nahm ich am Heuweg die erste Bahnunterführung und fuhr weiter zum Güterring und zur Nahle. Die Fahrt durch die Unterführung nahm ich als Video auf, wobei die Kurve nicht gut drauf ist, weil ich eine Ausgleichsbewegung gemacht habe.

Auf der anderen Seite ließ es sich passabel fahren, wobei manchmal schmale Pfade zwischen zwei Schlammlöchern hindurch führten. Das war kein Problem, weil es keinen Gegenverkehr gab. An der Nahle hatte ich dann kräftigen Gegenwind und musste auch einige Pfützen durchfahren. Diese hatten allerdings festen Grund.

Nach den üblichen 23 Minuten hatte ich dann die Nahlebrücke erreicht. Vom Rückgang des Schlamms zeugen die Stiefel. Mit den höheren und steiferen Stiefeln, die ich heute wieder angezogen hatte, war ich ziemlich unangestrengt bis hier her gekommen.

Ich überlegte ein wenig, wohin ich weiter fahren sollte und entschied mich für den Auensee. Auf dem Deichweg müsste ich Rückenwind bekommen.

Kurze Zeit später fuhr ich auf dem Deich und hatte Rückenwind. Zudem schien die Sonne. Angenehme Bedingungen.

Ich näherte mich allmählich der Brücke des Güterrings. Ein Zug bewegte sich gemächlich über diese Brücke. Die Bahnlinie schneidet weiter links mit einem Viadukt die Georg-Schumann-Straße in Wahren.

Als das Ende des Zuges die Brücke erreichte, hatte ich mich schon merklich genähert.

Der Nahleberg. Der Fluss davor ist die Luppe. Die Nahle selbst fließt an der Rückseite des Berges.

Der Uniriese kommt in Sicht.

Ich versuchte eine Aufnahme mit dem Teleobjektiv des Handys. Vom fahrenden Einrad aus ist es nicht ganz einfach, das Gebäude ins Gesichtsfeld zu bekommen. Es hat aber geklappt.

Wenig später zeigte sich eine beeindruckende Wolke. Sie dürfte einen Schauer gebracht haben.

Ein Bildausschnitt

Kurz vor dem Heuweg arbeiteten Bio-Rasenmäher. Am Wochenende waren sie noch in der Nähe des Nahleauslassbauwerks unterwegs.

Die Baustelle. Die weitere Fahrt verlief ohne Besonderheiten.

An der Waldluft entschied ich mich, den Umweg zum Waldrand an der hans-Driesch-Straße zu nehmen. Das war eine glückliche Entscheidung, denn dieser Weg war wunderschön bequem zu fahren.

Beim Verlassen des Waldes an der Friesenstraße musste ich absteigen. Diese Blätter hielt ich zunächst für Knoblauchsrauken. Die Blätter sahen dafür aber zu rauh aus. Die App PlantNet ermittelte Andorn. Mal sehen, wie sich die Pflanze entwickelt. Wenig später war die Tour nach 65 Minuten beendet. Im Vergleich zum Sonntag war die Fahrt sehr leicht und nicht anstrengend.


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