28.6.06

Normalität der Spielpause

Heute war der erste spielfreie Tag der Fußball-WM und die Verhältnisse kehrten teilweise schlagartig zur Normalität zurück. An den Spieltagen hatte die Bahn den Doppelstockzug mit Mikrositzen 15:26 ab Leipzig durch einen Zug mit komfortableren Wagen ersetzt. Heute ging es nicht so bequem zu.
Als ich 18 Uhr losfuhr, waren in Süd-Ost wieder viele Blechlemminge unterwegs und ich musste auf dem Weg zum Wald dreimal absteigen. Dass die WM noch nicht zu Ende ist, bemerkt man aber daran, dass die straßenfarbig graue Blechlawine durch viele Fähnchen etwas bunter ist, als sonst. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass bei diesem Partynationalismus die Leute hier in der Gegend paradoxerweise fremdenfreundlicher geworden sind. Viele symphatisierten mit Ghana.
Die drückende Hitze der letzten Tage hat eine Pause eingelegt und bei 24°C waren die Bedingungen brauchbar zum Einradfahren. Ich fuhr den Radweg an der Umgehungsstraße und anschließend durch den Wald auf direktem Weg zum Großen Teich. Diesen umrundete ich heute in entgegengesetzter Richtung, also im Uhrzeigersinn. Beim Übergang auf die Gerade machte ich einen unfreiwilligen Abstieg. Dann ging es ohne Probleme weiter. Auf der anderen Seite des Teiches fuhr ich dann ein Bisschen auf den Wegen vor der Schwimmhalle herum und machte eine kurze Pause auf einer Bank und fuhr dann heimwärts. Auf dem Weg zum Turm der Jugend gab es noch zwei unfreiwillige Abstiege. Ohne Stiefel ist es nicht einfach, da hochzufahren. Mit ihnen wäre es zu schweißtreibend. Beim Turm der Jugend lief eine Veranstaltung. Ein Mädchen fuhr mit einer Seilbahn neben mir her und fragte, ob Einradfahren schwer ist und wo ich hinfahre.
Von der gegenüberliegenden Seite der Zwickauer Straße ab konnte ich ohne Unterbrechung durchfahren, da keine Autos mehr in die Quere kamen.

22.6.06

Erste Sommerfahrt

Einen Tag nach der Sonnenwende fand ich zwischen den Fußballspielen wieder einmal Zeit zum Einradfahren. Heute war es nicht mehr so heiß und schwül, wie an den Vortagen, so dass die Bedingungen ganz brauchbar waren.
Auf dem ersten Stück durch den Wald kam eine größere Gruppe Menschen entgegen. Eine Frau sagte laut, dass sie "auf die Schnauze fliegen würde", wenn sie versuchte, mit einem Einrad zu fahren. Danach waren nur noch wenige Leute anzutreffen. Ich fuhr den Radweg an der Umgehungsstraße entlang und als ich danach wieder den Wald erreicht hatte, machte ich eine kurze Pause. Kurz, nachdem ich wieder aufgestiegen war, griffen Mücken an und verursachten recht große "Geschwüre" auf dem Rücken. An der Zschechwitzer Straße wendete ich, fuhr den Berg am Krankenhaus hoch und bog dann auf den diagonalen Verbindungsweg ab, um den Rückweg abzukürzen. Den Diagonalweg fuhr ich heute erstmals ohne Stiefel, was gut klappte. Mit Stiefeln ist der Fahrspaß aber größer, da man besser durch den Split heizen kann.
Jetzt führt Japan gegen Brasilien. Das Spiel entwickelt sich interessanter, als erwartet...

17.6.06

Fußball-WM und kurze Waldfahrt

Die Woche über war ich nicht mit dem Einrad gefahren. Am Mittwoch hatten mich eine Hitze von 30°C und Fußballspiele davon abgehalten. Gestern waren es Regen und Fußballspiele. Heute fuhr ich bei schönem Wetter vor Beginn des Spiels Portugal-Iran los.
Obwohl nicht mehr viel Zeit bis zum Anpfiff blieb, waren noch viele Leute unterwegs, was zum Teil damit zusammenhing, dass bei der Volkssolidarität berade ein Fest veranstaltet wurde. Im Wald fuhr ich bis zum Waldspielplatz und zurück. Als ich mich auf der Rückfahrt dem Fest der Volkssolidarität näherte, vermutete jemand, dass ich dort "auftreten" würde. Ich musste aber nur auf dem Heimweg daran vorbeifahren.
Als ich zu Hause ankam, war die erste Halbzeit schon halb vorbei. Den Rest dieser Halbzeit guckte ich im Bad mit einem portablen DVB-T-Fernseher. Mit etwas Mühe bekommt man hier das sächsische DVB rein. In der Pause bekam ich mit, dass auf Phoenix Astronomiesendungen laufen. So habe ich jetzt an drei Bildschirmen gleichzeitig zu tun. Auf einem läuft Fußball, auf einem Astronomie und dem dritten der Blog.

11.6.06

Hitzetour

Heute kam ich zeitiger raus, als gestern und konnte mich deshalb auf eine etwas längere Tour einlassen. Wie am Mittwoch kam ich zuhause bis zum Wald ohne zwischendurch absteigen zu müssen und musste erst vor dem Überqueren der Straße nach Kotteritz anhalten.
Im Wald fragte ein Junge, wie man mit das Einrad lenkt und ich fuhr eine Schlangenlinie, um es ihm zu zeigen. Als ich dann auf die Paditzer Straße abbog, war diese noch mit Pfützen bedeckt, die sich problemlos im Slalom umfahren ließen. An der Umgehungsstraße hatte ich die Sonne am wolkenlosen Himmel von vorn und die lange Gerade wurde etwas schweißtreibend. Auf dem Weg von der Zwickauer Straße zum Wald herrschte ungewöhnlicher Autoverkehr und ich musste deswegen dreimal absteigen. Im Wald machte ich auf einer Bank eine kurze Pause und fuhr dann weitere Abstiege bis vor die Haustür durch.

10.6.06

Bei schönem Wetter mal kurz durch den Wald

Heute war ein Superwetter mit 25°C und ich fuhr mit kurzen Hosen und Halbschuhen. Weil die Wege nun inzwischen weitgehend trocken sind, fiel das Fahren auch ohne Stiefel sehr leicht. Jedoch begrenzte ich die Tour auf eine Dreiviertelstunde Waldfahrt, um nicht zu viel vom Spiel England - Paraguay zu verpassen. Leider verpasste ich doch noch die interessantesten ersten 15 Minuten und das 1:0.

7.6.06

Der Frühling kommt zurück

Die beiden Fahrten der vergangenen Woche waren Schlammschlachten bei Kälte. Heute fand die wochenlange Kältephase ein Ende. Als ich gegen 18:30 mit dem Einrad rausging, schien die Sonne und es war mit 20°C noch ziemlich warm.
Nach einer Woche Unterbrechung hatte ich heute richtig Lust auf das Einrad und brachte zwei Stunden darauf zu. Von der Haustür bis zum Wald kam ich erstmals ohne abzusteigen. Auf der letzten Straße war dann zu viel Verkehr. Im Wald war es stellenweise noch sehr morastig. Ich fuhr dann den Radweg an der Umgehungsstraße und anschließend zurück zum Wald, wobei ich zwei Ballone über mir beobachtete. Danach drehte ich eine Runde am Berg beim Krankenhaus. Dannn fuhr ich zur Zwickauer Straße und machte eine kurze Pause auf dem Absperrbalken.
Auf der anderen Seite arbeite ich mich auf dem in der Karte hellgrün gekennzeichneten Weg neben der Zwickauer Straße zum Großen Teich vor. Dabei musste ich dreimal absteigen. Einmal fuhr ich in ein tiefes Loch. Dann endete der Weg an der Straße. Dann fuhr ich auf dem in der Karte weißen Weg nach Nordwesten weiter. Dieser Weg war sehr verschlammt und ich hatte Probleme, aufzusteigen, weil das Rad durchdrehte. Das Bergabfahren auf dem Schlamm war interessant. Das Einrad rutschte häufig seitlich weg. Ich hatte trotzdem kaum Probleme, es im Gleichgewicht zu halten und es war eine glückliche Entscheidung, trotz des schönen Wetters Stiefel anzuziehen.
Vor einem Graben stieg ich dann noch einmal ab und konnte danach bis zum Großen Teich durchfahren. Dort fuhr ich nicht gleich eine Runde, sondern bog vorn beim Spielplatz recht ab, um auf den Wegen vor der Schwimmhalle herumzufahren. Dort kann man schön Kurven fahren und ich fuhr auch ein paar mal rechts im Kreis herum. Dann setzte ich die Umrundung des Großen Teiches fort. Als ich wieder in den Wald gefahren war, blieb ich an einer Steigung im Schlamm stecken. Dann probierte ich, ob ich ohne Umweg direkt den Berg bis zur Zwickauer Straße hochfahren kann. Das Aufsteigen klappte nicht gleich, als ich dann aber endlich oben saß, konnte ich den Weg ohne Unterbrechungen hoch fahren. Nachdem ich beim Waldspielplatz wieder aufgestiegen war, fuhr ich ohne abzusteigen bis nach Hause durch.

31.5.06

Noch nasser

Heute Nachmittag hatte Suizidwetter geherrscht. Bei 11°C hatte es ausdauernd geregnet. Gegen 19.30 Uhr hörte der Regen auf und ich ging mit dem Einrad raus. In Süd-Ost war ein Teil der Wege mit großen Pfützen bedeckt. Dank meiner kniehohen Stiefel konnte ich sorglos hindurchfahren.
Ich fuhr dann die gleiche Strecke, wie gestern. Im Wald war es heute fast durchgängig schlammig. Das Fahren auf Schlamm ist etwas anstrengender, als auf trockenem Boden. Dafür fühlt sich der weiche Untergrund für das Gesäß angenehm an. Herumspritzender Schlamm bereitete auch keine Probleme, da die Stiefel wie bei früheren Schlammfahrten (vgl. Berichte mit Bildern vom 18.2.06 und vom 16.11.05) gerade so hoch genug waren, um den Schmutz abzuwehren.
Auf die befestigten Radwege außerhalb des Waldes hatten sich zahlreiche Regenwürmer und Schnecken vor dem Ertrinken gerettet. Um keines der Tierchen zu töten, fuhr ich im Slalom um sie herum. Unterdessen besserte sich das Wetter weiter und zwischenzeitlich kam sogar die Sonne hervor.
Die Einfahrt im Wald bestand aus einer gut befahrbaren Serie Pfützen. Der Schlamm zollte erstmals Tribut, als ich den Berg am Krankenhaus hochfuhr. Auf einer schrägen Stelle rutsche ich weg. Der zweite Berg war weniger verschlammt und gut zu fahren. Die Wende auf der Wegekreuzung gelang problemlos und ich musste erst wieder absteigen, als ich die Straße nach Kotteritz überquerte. Danach fuhr ich wie gestern bis vor die Haustür durch.

30.5.06

Menschenleere

Nach fast einer Woche Unterbrechung hatte ich heute endlich wieder Gelegenheit, mit dem Einrad zu fahren. Inzwischen hatte es sich stark abgekühlt und häufig geregnet. Heute kam ich auch erst nach 19 Uhr raus, weil ich noch einen Regenschauer abwarten musste. Dann war es sonnig, aber mit 12°C ziemlich kühl.
Die Waldeinfahrt war sehr schlammig, aber mit dem breiten Munireifen problemlos befahrbar. Möglicherweise schreckte dieser Schlamm Fußgänger ab, denn es waren nur sehr wenige im Wald zu sehen. Danach wechselten verschlammte und trockene Stellen ab. Ich fuhr dann weiter auf dem Radweg an der B93N und wieder in den Wald zurück. Die Bergrunde am Krankenhaus veränderte ich wieder etwas. Nach der Wende vor der Zschechwitzer Straße fuhr ich den Berg am Krankenhaus hoch, bog aber nicht gleich auf den Diagonalweg ab, sondern fuhr noch den zweiten Berg hoch und wendete auf der Wegekreuzung. Das klappte ohne Absteigen. Dann fuhr ich den zweiten Berg zurück und bog auf den Diagonalweg ab. Die weitere Fahrt verlief ruhig. Als ich in Südost ankam, waren keine fahrenden Autos zu bemerken. So fuhr ich über die Straße nach Kotteritz auch die Einfahrt in den Buchenring konnte ich dieses mal fahren überqueren und kam wieder ohne Absteigen den Gehweg hoch. Doch dann hätte ich beinahe absteigen müssen, um nicht einen Miniaturhund zu überfahren, konnte das jedoch mit einem Langsamfahrmanöver vermeiden. Bis zur Volksolidarität kam ich auch durch, ohne durch Blechlemminge gestört zu werden. Vielleicht waren die Fahrer schon zu Hause, um das Fußballspiel BRD - Japan zu sehen.
Als ich noch eine Runde auf dem Parkplatz drehte, pöbelte ein Betrunkener aus dem Fenster: "Hau ab, Du Schauspieler!" Das letzte Stück nach Hause bereitete auch keine sonderlichen Probleme und so kam ich erstmals vom Wald bis zur Haustür ohne Absteigen durch.

23.5.06

Durch den Wald und um den Großen Teich

Heute war es sonnig und es wehte ein kräftiger Wind. Unter diesen Bedingungen war der Wald optimales Einradgelände. So bog ich heute nicht zur Umgehungsstraße ab, sondern fuhr über die Zschechwitzer Straße, dann den Berg am Krankenhaus hoch und dann den diagonalen Weg zurück. Wo dieser auf den Hauptweg zwischen Zschechwitzer Straße und Stadion mündete, bog ich rechts ab und fuhr den Weg erstmals hoch, was ziemlich leicht war.
Nach einer kurzen Pause vor der Zwickauer Straße fuhr ich zum Großen Teich und umrundete ihn. Bei der Roten Zora fragte eine Jugendliche, ob sie auch mal fahren dürfe, lehnte aber nach meiner Zusage ab.
Auf der Rückfahrt im Wald kam ich ohne zwischenzeitliches Absteigen fast bis zum Betonweg (s. 26.4.06), blieb aber wenige Meter davor hängen, obwohl die Steigung bereits abgenommen hatte. Auf der weiteren Fahrt nach Hause gab es keine Besonderheiten.

22.5.06

Lange Dauerfahrt mit Schattenspielen

Weil ich noch ein Gewitter abgewartet hatte, trat ich die heutige Fahrt erst kurz vor 20 Uhr an. Der Regen hatte die Luft gereinigt und abgekühlt. So ließ es sich angenehm fahren. Im Wald war es schlammig und wegen der dichten Bewölkung dunkel. Deswegen entschied ich mich für eine längere Fahrt außerhalb des Waldes. Die Strecke nach Burkersdorf war ich seit März (s. dortige Einträge) nicht mehr gefahren.
Auf dem Radweg an der Umgehungsstraße begegnete ich einem Jäger, der gerade sein Gewehr aus dem Auto geholt hatte. Als ich vorbeifuhr, fragte er: "Geht denn das?"
Wegen der fortgeschrittenen Stunde fuhren nur noch wenige Blechlemminge auf der Zwickauer Straße und sie waren besser zu erkennen, da sie mit Licht fuhren. Dadurch konnte ich die Straße gefahrlos überqueren, ohne abzusteigen. Auf der anderen Seite war das Fahren sehr leicht und ich beobachtete die Wolken. Bei den abendlichen Lichtverhältnissen sahen sie sehr dramatisch aus und die Farben waren sehr ungewöhnlich, als gehörte der Himmel zur Atmosphäre eines anderen Planeten. Das Überqueren der nächsten Straße klappte auch ohne Absteigen. Vor Burkersdorf hatte ich dann an der Wendestelle wenig Platz, weil ein Beobachter mit Hund dort stand, kam aber herum.
Auf dem Rückweg gelang die erste Straßenüberquerung wieder problemlos. Ich saß nun schon ca. eine Stunde ununterbrochen auf dem Sattel, was die Durchblutung gewisser Körperteile erschwerte. Durch gelegentliches kurzzeitiges Aufstehen während der Fahrt ließen sich diese Probleme gut lindern.
Nun kam die untergehende Sonne unter der Wolkendecke hervor und spendete erstaunlich viel orangerotes Licht von links hinten. Rechts neben mir befand sich eine Böschung, auf die das Sonnenlicht ein deutliches Schattenbild von mir warf. So konnte ich mich während der Fahrt gut beobachten. Unterdessen bildete sich vor mir ein Regenbogen. So eine interessante Optik wie heute hatte ich noch nie beim Einradfahren.
Über die Zwickauer Straße fuhr ich wieder ungestört von Autos. Als ich in den Wald fuhr, wurde es finster. Pfützen halfen, die Schlaglöcher zu erkennen und den Steinfeldern versuchte ich, nach Gedächtnis auszuweichen. So kam ich bis zur Zschechwitzer Straße durch und konnte sie ungestört überqueren. Drüben rutschte ich auf den nassen Steinen weg und sprang ab. Bis dahin war ich mehr als zehn Kilometer am Stück gefahren. Als ich dann weiterfuhr, wurde es noch dunkler. Einen Menschen vor mir sah ich nur noch als diffusen schwarzen Zylinder. Auf dem letzten Stück im Wald wurde es durch die Lichter von Süd-Ost wieder etwas heller und ich beobachtete einen Frosch, der vor mir über den Weg hüpfte.

21.5.06

Windige Sonntagsfahrt

Ich hatte nach dem 9.4. keine Gelegenheit mehr gehabt, sonntags zu fahren. Heute hatte ich endlich einmal wieder Zeit dazu. Gestern hatte mir eine von Stapel herabfallenede Biertischgarnitur den linken Fuß etwas lädiert und draußen blies ein starker Wind. Das schienen keine günstigen Umstände zu sein. Durch den Wind war es jedoch kühl genug, dass ich auch am nachmittag mit Stiefeln fahren konnte und die sind so bequem, dass die wunden Stellen des Fußes schmerzfrei blieben.
Zunächst hatte ich vor, im Wald zu blieben, fuhr dann aber auf der Paditzer Straße aus dem Wald heraus, um zu prüfen, wie stark der Wind stört. Er wehte zwar kräftig, aber einigermaßen konstant. So beeinträchtigte er den Fahrspaß kaum und ich fuhr weiter zur Umgehungsstraße.
Als ich im Wald ankam, veränderte ich die Bergrunde am Krankenhaus. Ich fuhr zunächst, wie gewohnt, zur Zschechwitzer Straße, wendete dort und fuhr den Berg am Waldrand neben dem Krankenhaus. Den zweiten Berg ließ ich jedoch aus und bog auf den diagonalen Zwischenweg ab. So brauchte ich bis auf ein kleines Stück vor der Zschechwitzer Straße bis zur Kreuzung mit der Paditzer Straße keine Wege doppelt zu fahren. Kurz vor der letzten Kurve im Wald fuhr ich an einer Familie vorbei und ein Junge fragte mich, ob man mit dem Einrad lenken kann. Ich bejahte das und der Junge spendete Beifall, als ich dann um die einfache Kurve fuhr.
Als ich den Wald verließ, war ich seit längerem einmal wieder von der Einfahrt in den Wald bis zur Ausfahrt ununterbrochen durchgefahren.

15.5.06

Wieder mal eine längere Tour

Nach einer Bohrsession bei der Zahnärztin ließ ich mir etwas Zeit und fuhr erst kurz nach 19 Uhr los. In der Zwischenzeit hatte es sich soweit abgekühlt, dass ich einmal wieder mit Stiefeln fahren konnte. Im Wald machte ich einen Abstecher zum Wiesendreieck. Das gelang nicht sonderlich gut. Dreimal musste ich an Löchern und Rillen absteigen.
Danach fuhr ich die übliche Strecke an der B93N mit einer anschließenden Bergrunde im Wald beim Krankenhaus. Dann fuhr ich zur Absperrung an der Zwickauer Straße und machte dort eine Pause. Dann fuhr ich wieder vor, bis zur Wegekreuzung und bog zum Waldspielplatz ab. Auf der Rückfahrt kam der Gegentorwarnhund entgegen (s. Spiel in Starkenberg). Zur Zschechwitzer Straße fuhr ich auf dem Diagonalweg. Auf solchen Wegen haben hohe Stiefel bei Trockenheit einen zusätzlichen Vorteil. Wenn ich mit Halbschuhen fahre, gerät immer Sand und Split in die Schuhe. Mit den Stiefeln gibt es dieses Problem nicht.
In Süd-Ost fuhr ich wie am 5.5. den Umweg im Buchenring, um einen Abstieg einzusparen.

10.5.06

Blindschleiche

Zwischen Arbeit und einer Abendveranstaltung nahm ich mir Zeit für eine Waldrunde. Auf der Rückfahrt sah ich zum ersten mal im Stadtwald eine Blindschleiche. Zwei Leute hatten sie auf der Kreuzung des Waldweges mit der Paditzer Straße gefunden und waren damit beschäftigt, sie mit einem Stock ins Waldinnere in Sicherheit zu bringen.

6.5.06

Kurze Waldrunde

Bei starkem Wind und 24°C zog ich es heute vor, im schattigen Wald zu bleiben. So fuhr ich zur Zwickauer Straße, machte dort eine kurze Pause auf dem Absperrbalken und fuhr dann wieder zurück. Diese kurze Tour dauerte ca. eine Dreiviertelstunde.

5.5.06

Bei Sonnenuntergang

Am Abend dieses sonnigen Freitags hatte es sich auf 20°C abgekühlt, was mir Gelegenheit bot, wieder mit Stiefeln zu fahren. Es ist ein wunderbares Gefühl, auf einem Einrad zu sitzen. Reitstiefel runden das noch etwas ab, denn sie geben den Füßen mehr Halt und sie sind auf den Pedalen sehr bequem.
Als ich auf dem Radweg an der B93N fuhr, waren die Sonnenstrahlen noch schwach auf der Haut zu spüren. Als ich später im Wald vor der Zschechwitzer Straße die Spitzkehre fuhr, um die Berge an der Krankenhausseite wieder hochzufahren, leuchtete die Sonne nur noch dunkelrot. Im Wald fuhr ich zum Absperrbalken an der Zwickauer Straße. Dort machte ich eine Pause. Dazu stieg ich vom Einrad auf den Balken um und stellte die Füße auf den Reifen. Bei dieser Metohode könnte ich mich beliebig lange im Wald aufhalten, ohne mit den Stiefeln den Boden zu berühren.
Auf der Rückfahrt fuhr ich in Richtung Zschechwitzer Straße auf dem selten benutzten diagonalen Zwischenweg. Der Split ist hier ziemlich tief, aber wenn man den abschüssigen Weg mit Schwung fährt, fühlt er sich schön an.
In Süd-Ost wollte ich an der Einfahrt zum Buchenring das Absteigen herauszögern und bog auf dem Fußweg rechts ab. Der Fußweg des Buchenring ist sehr uneben, aber mit Stiefeln kann man es gut aushalten. Bei Haus Nr. 16 fuhr ich auf die Straße und konnte auf den Abzweig zur Volkssolidarität fahren, da keine Autos in die Quere kamen. So brauchte ich bis nach Hause nicht mehr abzusteigen.

3.5.06

Erstmals ohne Stiefel zur B93N

Vor zwei Wochen hatte ich bei sonnigem Wetter eine kurze Fahrt ohne Stiefel gemacht. Das war für die Füße nicht so bequem und so hatte ich an den Folgetagen auch bei noch wärmerem Wetter wieder Stiefel angezogen. Heute war es bei 24°C und praller Sonne zu warm dafür und ich fuhr einmal wieder mit kurzer Hose und Halbschuhen. Im Wald machte sich das wieder beim Durchqueren von Steinfeldern bemerkbar. Während es bei solchem trockenen Boden mit Stiefeln unproblematisch durchheizen lässt, ist es mit Halbschuhen schwieriger, die Füße auf den Pedalen zu halten und es fühlt sich an den Fußgelenken etwas seltsam an. Weil heute nur wenige Leute im Wald unterwegs waren, musste ich nur wenige Ausweichmanöver durch die Steinfelder machen, wodurch das Fahren im Wald insgesamt insgesamt auch ohne Stiefel angenehm war.
Auf den glatten Wegen außerhalb des Waldes wirkte sich das Fehlen der Stiefel nicht aus. Ich kam alle Steigungen hoch und runter, ohne irgendwo absteigen zu müssen.
Wieder im Wald ließ ich die Bergrunde beim Krankenhaus aus und stieg an der Zschechwitzer Straße ab und machte auf der anderen Seite eine dreiminütige Pause auf einer Bank und fuhr dann nach Hause.

2.5.06

Maisonne

Heute hatte ich Gleitzeitfrei und fuhr schon am frühen Nachmittag los. Ich fuhr den Radweg an der B93N entlang und drehte danach im Wald eine Runde am Berg beim Krankenhaus. Das sonnige Wetter nutzten auch viele Zweiradfahrer für eine Tour. Sie häuften sich besonders am Südrand des Waldes und bildeten an der schmalen Waldeinfahrt einen Klumpen, weshalb ich absteigen musste. Sonst gab es keine Besonderheiten.

26.4.06

Radweg an der B93N und Runde um den Großen Teich

Heute hatte ich einmal wieder Gelegenheit, nach Feierabend zu fahren. Wenn ich mit meinem 20"-Einrad normal gemütlich fahre, werde ich gelegentlich von Joggern überholt. Als ich im Wald ankam, sah ich ein joggendes Pärchen ein paar Dekameter vor mir und probierte mal, ob sich das auch umkehren lässt. Ich fuhr also schneller, als sonst und überholte das Pärchen kurz bevor sich unsere Wege an der Kreuzung mit der Paditzer Straße trennten. Das war körperlich nicht sonderlich anstrengend und ich kam trotz 21°C und Stiefeln nicht sonderlich ins Schwitzen. Es werden nur die Bewegungsabläufe schwieriger, wenn man keine Beschleunigungsreserve hat. Es muss dann mehr mit dem Bauch geregelt werden. Es ist auch schwieriger, gleichmäßig zu treten.
Am Ende des Radweges an der B93N bog ich zunächst nach links ab, anstatt wie üblich die Brücke zu unterqueren. Dieser Weg wurde schnell zu steil, so dass ich wieder auf die alte Strecke zurückkehrte.
Als ich in den Wald fuhr, beobachtete ich ein Eichhörnchen. Ein Vorteil des Einrades ist der gute Ausblick, den man während der Fahrt hat. Dann fing es an, etwas zu nieseln. Das war jedoch nicht unangenehm und so fuhr ich nach einer Runde um den Berg am Krankenhaus zur Zwickauer Straße und bekam dort Lust, einmal wieder um den Großen Teich zu fahren. Das hatte ich seit Mitte November nicht mehr gemacht. Den Berg dorthin kam ich problemlos herunter und begann die Teichrunde. Von der Skateranlage bei der Schwimmhalle her war Musik zu hören. Es ging gerade ein Contest oder Fest zu Ende. Die Teichumrundung erschien mir heute weniger anstrengend, als im Herbst. Dann kam das belastende an dieser Strecke: Der steile Rückweg zum Turm der Jugend, wo ich das Einrad normalerweise 800 m schieben muss. Heute stieg ich nach wenigen Metern Schieben an einem Abzweig auf und fuhr auf einen geschwungenen Nebenweg, der auch in Richtung Zwickauer Straße führt. Dort kam ich mehr als 200 Meter vorwärts, bis ich absteigen musste. Aber schon nach weniger, als 50 Metern saß ich wieder auf dem Sattel und fuhr über einen Betonweg zurück auf den Hauptweg, der nun nicht mehr zu steil für das Fahren war.
Bei der weiteren Fahrt durch den Wald gab es keine Besonderheiten. Nachdem ich nach etwas mehr als 100 Minuten Süd-Ost erreicht hatte, sparte ich zwei Abstiege ein, weil ich wegen geringer Blechlemmingaktivität zwei Straßen problemlos überqueren konnte. Insgesamt war ich 1 h 47 min unterwegs.

21.4.06

Fahrt am Abend

Heute machte ich eine Fahrt nach dem Abendbrot. Mit 20°C war es heute noch etwas wärmer, als gestern im Schatten, weil aber die Sonne nicht schien, war es ingesamt kühler. Deshalb zog ich wieder die Stiefel an und das Fahren damit war merklich angenehmer, als gestern mit Halbschuhen.
Ich fuhr die den Radweg an der B93N und im Wald eine Schleife am Berg neben dem Krankenhaus. Danach war die Dämmerung so weit fortgeschritten, dass ich manchmal Steine nicht sah und beim Drüberfahren einen ziemlichen Hieb abbekam. Hier erwies es sich als glückliche Entscheidung, in Stiefeln zu fahren. Es kam nicht zu unfreiwilligen Abstiegen.

20.4.06

Ohne Stiefel

Bei 19°C und Windstille bekam ich heute Lust, mit kurzen Hosen zu fahren. Dadurch fuhr ich heute erstmals in diesem Jahr nicht mit Stiefeln. Das Fahren ohne Stiefel ist etwas anstrengender und für die Fußgelenke weniger bequem. Dafür bekommt man frische Luft an die Beine.
Weil ich nur wenig Zeit hatte, begnügte ich mich mit einer Waldrunde. Bei dem schönen Wetter waren die Leute gut drauf und ich hörte mehrmals: "Das sieht gut aus." Hinweise auf ein fehlendes Rad blieben dagegen aus.