12.8.14
Wieder etwas längere Tour
Heute war das Wetter am Nachmittag ähnlich wie am Vortag, Sonnenschein, 23°C und etwas Wind. Wieder brauchbares Einradwetter. Nachdem gestern Mücken die Fußgelenke angegriffen hatten und Ausweichmanöver sehr nahe an Brennnesseln herangeführt hatten, probierte ich es heute mal wieder mit Stiefeln. Weil das fahren mit Stiefeln zudem sehr bequem und leicht ist, fuhr ich einmal wieder eine etwas längere Strecke im Leipziger Auwald. Dabei kam ich mit wenig Abstiegen und Pausen aus. Von der Hans-Driesch-Straße aus fuhr ich an der Waldluft vorbei zur Bahnlinie, fuhr durch die letzte, flache Unterführung, dann zum Radweg an der Gustav-Esche-Straße, an der Nahle wieder zurück in den Wald zurück zur Hans-Driesch-Straße. Von der Hans-Driesch-Straße bis dorthin zurück fuhr ich dabei ohne Pause. Das Sitzfleisch machte dabei keine Probleme und mit Stiefeln war es für die Beine nicht ermüdend. Nachdem ich die Hans-Driesch-Straße heimwärts zu Fuß überquert hatte, war der Straßenverkehr so ruhig, dass ich zum Überqueren der Friesenstraße und der Rietschelstraße nicht abzusteigen brauchte. Hinwärts hatte ich schon ein Absteigen an der Friesenstraße eingespart. So hatte ich während der gesamten Tour nur drei Fahrtunterbrechungen, um Straßen zu Fuß zu überqueren. Sonst war ich ständig am Fahren und eine knappe Stunde unterwegs.
11.8.14
Kurze Fahrt nach Feierabend
Heute sind weder 30°C, noch Starkregen. Das bietet mal wieder Gelegenheit für eine kurze Fahrt mit dem Einrad.
Das m.E. Schönste zur Zeit im Wald sind die Blüten des Springkrauts.
1.8.14
Sommerhitze
In den letzten Wochen war es heiß, gelegentlich von Gewittern unterbrochen. Deswegen hatte ich lange auf das Einradfahren verzichtet. Weil kein Ende dieser Lage abzusehen ist, fuhr ich heute einmal kurz bei hoher Temperatur in den Leipziger Auwald. Um nicht übermäßig schwitzen zu müssen, verzichtete ich auf Stiefel und zog auch eine kurze Hose an. Der Wald wird von Mücken kontrolliert. Deshalb war Eindieseln mit Mückenschutzmittel nötig.
Kurz vor 18 Uhr fuhr ich los. Meine letzte Fahrt ohne Stiefel war ca. zwei Jahre her. Der Aufstieg klappte sehr gut. Schließlich musste ich nicht den schweren Stiefel auf die Pedale wuchten. Beim Fahren fehlte dafür Bequemlichkeit an den Fußgelenken. Ich fuhr zunächst zur Brücke über die Kleine Luppe bei den Sportplätzen, wendete am Geländer und fuhr dann einmal das Wegedreieck in der Gottge. Nach ca. 20 Minuten beendete ich die Fahrt.
Kurz vor 18 Uhr fuhr ich los. Meine letzte Fahrt ohne Stiefel war ca. zwei Jahre her. Der Aufstieg klappte sehr gut. Schließlich musste ich nicht den schweren Stiefel auf die Pedale wuchten. Beim Fahren fehlte dafür Bequemlichkeit an den Fußgelenken. Ich fuhr zunächst zur Brücke über die Kleine Luppe bei den Sportplätzen, wendete am Geländer und fuhr dann einmal das Wegedreieck in der Gottge. Nach ca. 20 Minuten beendete ich die Fahrt.
9.7.14
Im Altenburger Wald
Weil Esperanto ausgefallen ist, hat sich eine unerwartete Gelegenheit geboten, mal wieder im Wald von Altenburg zu fahren. Trotz Schlamm läuft es gut. Sitze gerade auf dem Schlagbaum an der Zwickauer Straßenverkehr. Vom Buchenring bis hierher habe ich etwas weniger als 20 min gebraucht und nie die Stiefel von den Pedalen nehmen müssen.
20.6.14
Costa Rica - Italien
Die Fußball-WM glänzt mit unerwarteten Ergebnissen. Heute Nachmittag stand Costa Rica - Italien an. Normalerweise eine klare Sache, bei der es wichtiger und spannender ist, mit dem Einrad zu fahren. Während der Museumsnacht sahen wir dann Costa Rica gegen Uruguay gewinnen und gestern das 2:1 Uruguay gegen England. Costa Rica hatte Respekt verdient und so nahm ich mit vor, zu Beginn der zweiten Halbzeit am Fernseher zu sein.
17:45 fuhr ich in den Leipziger Auwald. Die Bedingungen waren ideal. Die Wege waren trocken, aber nicht verstaubt. Wegen der Schafskälte war es angenehm kühl. Ich ging davon aus, dass wegen dem Italien-Spiel die Wege an den Flüssen wenig frequentiert wären. Das erwies sich als Irrtum.
Auf der Brücke über die Nahle machte ich eine Pause um einige Radler vorbeizulassen.
Stellenweise ist das Gras vertrocknet. Vor einem Jahr war es noch zu nass dafür. Ans Geländer gelehnt fotografierte ich noch zur anderen Seite.
Dort fuhr gerade ein Talent 2 der neuen S-Bahn. Gegenüber der Knochenzwinge ist dieser Zugtyp ein großer Fortschritt.
Das Überqueren der Brücken brereitete keine Probleme. Ich fuhr dann weiter zum unteren Elsterwehr. Dort informierte ich mich über den Spielverlauf. Es stand noch 0:0 bei Vorteilen für Costa Rica.
Ich fuhr heimwärts. Das Einrad machte irgendwie den Eindruck, als würde es selbst fahren. Pünktlich zur zweiten Halbzeit erreichte ich den Fernseher. Bei der Suche nach dem Spiel traf ich auf das: Schattenkrieger. Das 1:0 für Costa Rica am Ende der ersten Halbzeit hatte ich verpasst. Die zweite Halbzeit war trotzdem spannend.
17:45 fuhr ich in den Leipziger Auwald. Die Bedingungen waren ideal. Die Wege waren trocken, aber nicht verstaubt. Wegen der Schafskälte war es angenehm kühl. Ich ging davon aus, dass wegen dem Italien-Spiel die Wege an den Flüssen wenig frequentiert wären. Das erwies sich als Irrtum.
Auf der Brücke über die Nahle machte ich eine Pause um einige Radler vorbeizulassen.
Stellenweise ist das Gras vertrocknet. Vor einem Jahr war es noch zu nass dafür. Ans Geländer gelehnt fotografierte ich noch zur anderen Seite.
Dort fuhr gerade ein Talent 2 der neuen S-Bahn. Gegenüber der Knochenzwinge ist dieser Zugtyp ein großer Fortschritt.
Das Überqueren der Brücken brereitete keine Probleme. Ich fuhr dann weiter zum unteren Elsterwehr. Dort informierte ich mich über den Spielverlauf. Es stand noch 0:0 bei Vorteilen für Costa Rica.
Ich fuhr heimwärts. Das Einrad machte irgendwie den Eindruck, als würde es selbst fahren. Pünktlich zur zweiten Halbzeit erreichte ich den Fernseher. Bei der Suche nach dem Spiel traf ich auf das: Schattenkrieger. Das 1:0 für Costa Rica am Ende der ersten Halbzeit hatte ich verpasst. Die zweite Halbzeit war trotzdem spannend.
4.6.14
Kurze Nachtfahrt in Altenburg Südost
Nach einem Treff des Astronomievereins in Altenburg habe ich mich mal kurz auf das Einrad gesetzt und drei Runden um den letzten Block des Buchenring gedreht. Früher hatte ich so etwas öfters gemacht, aber seit dem letzten mal war mehr als ein Jahr vergangen. Für bequemes Fahren ist es hier wichtig, enge Kurven relativ schnell und ohne wackeln zu fahren. Trotz der langen Pause klappte das gut. Ich saß bequem und hatte keinen Stress beim Fahren.
1.6.14
Blindschleiche am Nahleufer
Seit der letzten Fahrt waren mehr als zwei Wochen ins Land gegangen. Inzwischen haben die Bärlauchblätter im Leipziger Auwald zu welken begonnen. Der knoblauchähnliche Duft ist noch schwach wahrnehmbar. Das Wetter war sonnig. Die Temperatur war angenehm. Ich konnte auf eine Jacke verzichten, aber es war nicht zu heiß.
13:20 Uhr fuhr ich los. Um diese Tageszeit ist es ruhig. So brauchte ich nicht abzusteigen, um die Rietschelstraße zu überquren. Am Waldrand bog ich rechts ab, um an den Sportplätzen vorbei ans Westufer des Elsterbeckens zu gelangen. Ein erstes Mal musste ich an der Hans-Driesch-Straße absteigen. Meist dauert es lange, bis es möglich ist, die stark befahrende Straße bei der Brücke zu überqueren. Heute ging es schnell. Drüben fuhr ich weiter. Bilder vom Weg sind u.a. hier zu sehen.
Nachdem ich die Wehre passiert hatte und mich dem Zusammenfluss von Nahle und Kleiner Luppe näherte, sah ich eine graue Blindschleiche nach links wegkriechen. Vom Einrad aus hatte ich bisher nur einmal eine Blindschleiche gesehen, das war 2006 in Altenburg. Danach flog eine blaue Libelle voraus, als wollt sie mir den Weg zeigen.
Ich bog an am Zusammenfluss ab und fuhr am Ostufer der Kleinen Luppe nach Süden, um bei der Waldluft über die Brücke in den Wald zu fahren. Die Wege dort waren nach ergiebigen Regenfällen zur Wochenmitte noch feucht, hatten aber nur wenige Schlammstellen. So kam ich auf dem Weg nach Norden ohne Probleme unter den Heuweg hindurch bis zum Nahleufer und fuhr zur Brücke der Gustav-Esche-Straße und machte wie bei der letzten Fahrt dort eine kurze Pause. Zum Wenden fuhr ich ostwärts zur Brücke ohne Fluss, fuhr auf dem Waldweg neben der Brücke weiter, um am anderen "Ufer" des nicht vorhandenen Flusses auf die Brücke zurückzukehren. Das letzte Stück ist steil und ich nutze dort immer das Geländer, um mich hochzuziehen. Das war heute nicht ganz einfach, denn das Geländer war von Brennnesseln umwuchert. Mit den Händen musste ich aufpassen. Für die Beine war es unproblematisch, da sie in hohen Stiefeln steckten.
Für die Heimfahrt nutzte ich die Route über Waldluft und Friesenstraße mit einem kleinen Umweg zwischen Waldluft und Hans-Driesch-Straße. Wenn ich eine Pause machen will, suche ich mir gerne eine Stelle, wo ich nicht absteigen muss, z.B. ein Geländer. Anfangs hat das den Vorteil, dass ich bequem auf dem weichen Sattel sitzen bleiben kann, später, wenn das Sitzen nicht mehr so bequem ist, dass ich nach der Pause nicht aufsteigen muss. Im Areal zwischen Waldluft und Hans-Driesch-Straße kannte ich bisher keine geeignete Stelle. Heute sah ich zwei schmale Bäume in Reichweite der Hand. Einen davon nutzte ich.
Die weitere Fahrt verlief ohne Besonderheiten. 14:33 Uhr beendete ich die Fahrt.
16.5.14
Erste Fahrt draußen nach der OP
Im letzen Beitrag hatte ich angedeutet, dass in dieser Woche zum ersten mal nach der Krampfadern-OP wieder draußen mit dem Einrad fahren werde. Am Freitag bot sich in Leipzig die Gelegenheit dazu. Das Wetter war heiter und nicht zu warm und ich hatte nach Feierabend etwas Zeit.
Normalerweise muss ich am operierten Bein noch einen Kompressionsstrumpf tragen, der bis zum Hintern hoch reicht. Mit dem Ding hatte ich mir am vorigen Sonnabend bei der 160-Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr Altenburg einen Wolf gelaufen. Um das zu vermeiden, wechselte sich auf Kniestrümpfe, die ich vor der OP verwendet hatte.
17:55 fuhr ich an der Friesenstraße los. Das Aufsteigen klappte auf Anhieb und das Fahren war so leicht und angenehm, als hätte es den Monat Pause nicht gegeben.
Der Wald steht nun im vollen Grün. Für Handyfotos mit gewöhnlichen Einstellungen während der Fahrt war es etwas zu dunkel. Weil das Bild irgendwie expressionistisch aussieht, stelle ich es trotzdem ein. Obwohl der Bärlauch inzwischen verblüht ist, war der knoblauchartige Duft noch gut wahrnehmbar.
Nachdem des an den letzten Tagen Regenschauer gegeben hatte, lag auf den Waldwegen noch etwas Schlamm. Der Fahrwiderstand wurde dadurch nur wenig erhöht. Auf der anderen Seite der Hans-Driesch-Straße fuhr ich einen oft benutzten Umweg zur Waldluft und dann weiter zum Heuweg. Von dort fuhr ich weiter zur Nahle. Dieses Wegstück ist oft schlammgefährdet, heute war es aber nicht sumpfiger, als anderswo.
So kam ich unangestrengt zur Brücke der Gustav-Esche-Straße, deren Mauer ich oft zu einer Pause im Sitzen nutze.
Dabei ist es von Bedeutung, dass das Einrad keinen Drang zum Wegrollen entwickelt. Meistens stelle ich dazu auf der Seite, an der die Pedale nach vorn zeigt, die Ferse auf die Achse. Manchmal ist es bequemer, einen Fuß auf den Reifen zu stellen. Heute passte die Höhe der Mauer an der Stelle wo ich saß, dass ich zusätzlich den Oberschenkel auf dem Sattel ablegen konnte. Das ist die bisher bequemste Variante.
Viel Zeit nahm ich mir nicht für die Pause und machte mich nach ein bis zwei Minuten auf den Heimweg.
Nun hatte ich die Sonne im Rücken und probierte wider, während der Fahrt mit dem Handy zu fotografieren.
Die Sonne schien jetzt kräftig. Die Landschaft war hell erleuchtet und ich warf einen kontrastreichen Schatten.
Auf diesem "Schatten-Selfie" sind die Speichen des Rades zu sehen und der Weg sieht fast aus, wie ein Mondfoto. Die Fahrt verlief weiter entspannt. Hin und wieder spürte ich etwas Reibung an der noch nicht ganz verheilten Wunde in der Leistengegend. Von Schmerz war das aber noch weit entfernt.
Am Heuweg stand die erste Stelle bevor, an der es kurzeitig anstrengend sein kann. Aus der Bahnunterführung heraus geht es etwas steil nach oben. Trotz der fehlenden Fahrpraxis in der letzten Zeit fiel es mir leicht, dort hochzufahren. Ich sollte den Respekt vor dieser Stelle ablegen.
Bis zur Gartenanlage Waldluft war wieder alles wunderbar. Der Sattel fühlte sich noch bequem an und das Rad lief leicht. Dann fuhr ich zur Hans-Driesch-Straße den kürzesten Weg auf der unbefestigten Friesenstraße. Hier bekam ich mit Schlammplaning. In der Mitte hatten Leute mit Fahrrädern eine Spur gelegt. Diese nutze ich. Der Weg scheint nach links ein klein wenig abschüssig zu sein. Deshalb driftete das Rad etwas nach links und ich musste gegenhalten.
Auf der anderen Seite der Hans-Driesch-Straße war es wieder OK und ich kam bequem heim. Ich war etwas mehr als eine Stunde unterwegs. Die Krampfadern-OP ist einradmäßig überstanden.
Normalerweise muss ich am operierten Bein noch einen Kompressionsstrumpf tragen, der bis zum Hintern hoch reicht. Mit dem Ding hatte ich mir am vorigen Sonnabend bei der 160-Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr Altenburg einen Wolf gelaufen. Um das zu vermeiden, wechselte sich auf Kniestrümpfe, die ich vor der OP verwendet hatte.
17:55 fuhr ich an der Friesenstraße los. Das Aufsteigen klappte auf Anhieb und das Fahren war so leicht und angenehm, als hätte es den Monat Pause nicht gegeben.
Der Wald steht nun im vollen Grün. Für Handyfotos mit gewöhnlichen Einstellungen während der Fahrt war es etwas zu dunkel. Weil das Bild irgendwie expressionistisch aussieht, stelle ich es trotzdem ein. Obwohl der Bärlauch inzwischen verblüht ist, war der knoblauchartige Duft noch gut wahrnehmbar.
Nachdem des an den letzten Tagen Regenschauer gegeben hatte, lag auf den Waldwegen noch etwas Schlamm. Der Fahrwiderstand wurde dadurch nur wenig erhöht. Auf der anderen Seite der Hans-Driesch-Straße fuhr ich einen oft benutzten Umweg zur Waldluft und dann weiter zum Heuweg. Von dort fuhr ich weiter zur Nahle. Dieses Wegstück ist oft schlammgefährdet, heute war es aber nicht sumpfiger, als anderswo.
So kam ich unangestrengt zur Brücke der Gustav-Esche-Straße, deren Mauer ich oft zu einer Pause im Sitzen nutze.
Dabei ist es von Bedeutung, dass das Einrad keinen Drang zum Wegrollen entwickelt. Meistens stelle ich dazu auf der Seite, an der die Pedale nach vorn zeigt, die Ferse auf die Achse. Manchmal ist es bequemer, einen Fuß auf den Reifen zu stellen. Heute passte die Höhe der Mauer an der Stelle wo ich saß, dass ich zusätzlich den Oberschenkel auf dem Sattel ablegen konnte. Das ist die bisher bequemste Variante.
Viel Zeit nahm ich mir nicht für die Pause und machte mich nach ein bis zwei Minuten auf den Heimweg.
Nun hatte ich die Sonne im Rücken und probierte wider, während der Fahrt mit dem Handy zu fotografieren.
Die Sonne schien jetzt kräftig. Die Landschaft war hell erleuchtet und ich warf einen kontrastreichen Schatten.
Auf diesem "Schatten-Selfie" sind die Speichen des Rades zu sehen und der Weg sieht fast aus, wie ein Mondfoto. Die Fahrt verlief weiter entspannt. Hin und wieder spürte ich etwas Reibung an der noch nicht ganz verheilten Wunde in der Leistengegend. Von Schmerz war das aber noch weit entfernt.
Am Heuweg stand die erste Stelle bevor, an der es kurzeitig anstrengend sein kann. Aus der Bahnunterführung heraus geht es etwas steil nach oben. Trotz der fehlenden Fahrpraxis in der letzten Zeit fiel es mir leicht, dort hochzufahren. Ich sollte den Respekt vor dieser Stelle ablegen.
Bis zur Gartenanlage Waldluft war wieder alles wunderbar. Der Sattel fühlte sich noch bequem an und das Rad lief leicht. Dann fuhr ich zur Hans-Driesch-Straße den kürzesten Weg auf der unbefestigten Friesenstraße. Hier bekam ich mit Schlammplaning. In der Mitte hatten Leute mit Fahrrädern eine Spur gelegt. Diese nutze ich. Der Weg scheint nach links ein klein wenig abschüssig zu sein. Deshalb driftete das Rad etwas nach links und ich musste gegenhalten.
Auf der anderen Seite der Hans-Driesch-Straße war es wieder OK und ich kam bequem heim. Ich war etwas mehr als eine Stunde unterwegs. Die Krampfadern-OP ist einradmäßig überstanden.
7.5.14
Erster kleiner Test nach der OP
Heute habe ich mich zum ersten mal nach der Krampfadern-OP am rechten Bein wieder mal kurz auf ein Einrad gesetzt. Im Korridor der Wohnung probierte ich zunächst das Pendeln. Das ging problemlos. Auch eine ganze Raddrehung und absteigen waren schmerzfrei. Schließlich probierte ich ein paar freie Aufstiege. Der lange Kompressionsstrumpf störte dabei weniger, als erwartet.
Nach ein paar Minuten beendete ich die Übung. Bald werde ich wieder draußen fahren, vielleicht schon in der nächsten Woche.
Nach ein paar Minuten beendete ich die Übung. Bald werde ich wieder draußen fahren, vielleicht schon in der nächsten Woche.
13.4.14
Elsterbecken und Rosental
Der Sonntag brachte nochmal gutes Einradwetter. Kurz nach Mittag machte ich mich auf dem Weg.
Kurz vor Start hatte ich noch eine kleine Fahrradklingel an der Sattelstütze angebracht. Wegen der geringen Größe behindert sie nicht die Beine bei der Fahrt. In Altenburg hatte ich einmal eine größere Klingel unterm Sattel des Muni montiert. Dieser Sattel ist merklich breiter, als die Viscount-Sättel der 26er Räder und so ging das. Beim Sitzen auf einem Viscount-Sattel musste ich bisher die Leute vor mir ansprechen. Die Reaktionszeiten sind dabei länger, als bei einer Klingel.
Die Fußball-Klingel hatte ich auf dem Heimweg von der Arbeit bei Radfreund gesehen. Die Farbgebung passt auch gut in die Gegend, auch wenn nicht Chemie drauf steht. Die Sattelstütze ist zu dick für die Halterung. Sie lässt sich nur anklemmen, aber nicht festschrauben.
Ich hatte vor, ins Rosental zu fahren. Im Wald blüht der Bärlauch. Fotografieren hielt ich nicht für nötig, denn das hatte ich früher gelegentlich getan, z.B. im Mai 2013. Damals blühten die Pflanzen in Folge der Dauerbewölkung nach dem Weltuntergang vom 21.12.2012 einen Monat später als in diesem Jahr.
Unterwegs kam ich auf die Idee, nicht von der Luppebrücke aus direkt ins Rosental zu fahren, sondern zunächst am Elsterbecken entlang stadteinwärts. Kurz vor der nächsten Brücke gibt es im Niederholz einen schmalen Verbindungsweg, den ich 2011 probiert hatte. Bei drei Fahrten kam ich nicht durch, ohne zwischendurch absteigen zu müssen. Tratzdem hatte mir der Weg damals gefallen.
Links zu den Fahrten: [1] [2] [3]
Seit meiner letzten Fahrt ist der Wald merklich grüner geworden, obwohl nur wenige Tage vergangen sind.
Die weitere Fahrt verlief ohne irgendwelche Probleme. Inzwischen hatte sich der Wald mit Menschen gefüllt. Während ich bei der Hinfahrt die Klingel nur einmal angewendet hatte, benutzte ich sie heimwärts ungefährt dreimal. Wie ich 2007 schon in Altenburg bemerkt hatte, waren auch hier die Reaktionszeiten der Leute kürzer.
Die Fahrt dauerte heute etwas mehr als eine Stunde.
Wegen einer Krampfadern-OP am kommenden Dienstag werde ich mindestens zwei Wochen nicht fahren können. Mal sehen, wie es dann im Mai aussieht.
Kurz vor Start hatte ich noch eine kleine Fahrradklingel an der Sattelstütze angebracht. Wegen der geringen Größe behindert sie nicht die Beine bei der Fahrt. In Altenburg hatte ich einmal eine größere Klingel unterm Sattel des Muni montiert. Dieser Sattel ist merklich breiter, als die Viscount-Sättel der 26er Räder und so ging das. Beim Sitzen auf einem Viscount-Sattel musste ich bisher die Leute vor mir ansprechen. Die Reaktionszeiten sind dabei länger, als bei einer Klingel.
Die Fußball-Klingel hatte ich auf dem Heimweg von der Arbeit bei Radfreund gesehen. Die Farbgebung passt auch gut in die Gegend, auch wenn nicht Chemie drauf steht. Die Sattelstütze ist zu dick für die Halterung. Sie lässt sich nur anklemmen, aber nicht festschrauben.
Ich hatte vor, ins Rosental zu fahren. Im Wald blüht der Bärlauch. Fotografieren hielt ich nicht für nötig, denn das hatte ich früher gelegentlich getan, z.B. im Mai 2013. Damals blühten die Pflanzen in Folge der Dauerbewölkung nach dem Weltuntergang vom 21.12.2012 einen Monat später als in diesem Jahr.
Unterwegs kam ich auf die Idee, nicht von der Luppebrücke aus direkt ins Rosental zu fahren, sondern zunächst am Elsterbecken entlang stadteinwärts. Kurz vor der nächsten Brücke gibt es im Niederholz einen schmalen Verbindungsweg, den ich 2011 probiert hatte. Bei drei Fahrten kam ich nicht durch, ohne zwischendurch absteigen zu müssen. Tratzdem hatte mir der Weg damals gefallen.
Links zu den Fahrten: [1] [2] [3]
Dieser Weg war heute schön trocken und wurde auch von Fußgängern und Radfahrern benutzt. Der Weg ließ sich anfangs sehr angenehm fahren, wurde später etwas holprig und dadurch anstrengen und zum Ende hin wieder angenehm. Absteigen musste ich heute erst am Ende, weil die Auffahrt zur Straße sehr steil ist. Wenig später war ich im Rosental, drehte dort Runden um den Grillplatz und den Teich und fuhr dann heimwärts.
Die weitere Fahrt verlief ohne irgendwelche Probleme. Inzwischen hatte sich der Wald mit Menschen gefüllt. Während ich bei der Hinfahrt die Klingel nur einmal angewendet hatte, benutzte ich sie heimwärts ungefährt dreimal. Wie ich 2007 schon in Altenburg bemerkt hatte, waren auch hier die Reaktionszeiten der Leute kürzer.
Die Fahrt dauerte heute etwas mehr als eine Stunde.
Wegen einer Krampfadern-OP am kommenden Dienstag werde ich mindestens zwei Wochen nicht fahren können. Mal sehen, wie es dann im Mai aussieht.
8.4.14
Kurze Sturmfahrt
Streiken ist irgendwie anstrengender als arbeiten. Aber wenigstens ist man dabei an der frischen Luft. Jedenfalls war ich nachmittags etwas abgemattet. Weil in der nächsten Zeit die Gelegenheiten zum Einradfahren etwas knapp werden dürften, fuhr ich trotzdem nochmal los. Für den Nachmittag war eine Sturmwarnung für Leipzig gegeben worden. Beim Start 16:50 Uhr störte der Wind nicht, da er von hinten kam. So kam ich zügig in den Auwald und die Müdigkeit verflog schnell.
Ich fuhr von der Kleinen Luppe her an zum Nahledamm und auf dem Damm weiter zum Elsterbecken. Dort hatte ich bei vergangenen Fahrten einen Waldweg unterhalb des Dammes gesehen.
Weil die Zufahrt vom Damm herunter mit meinen schmalen Reifen nicht gut zu fahren ist, hatte ich bisher darauf verzichtet, diesen Weg auszuprobieren. Heute stieg ich ab und ging zu diesem Weg.
Ich fuhr von der Kleinen Luppe her an zum Nahledamm und auf dem Damm weiter zum Elsterbecken. Dort hatte ich bei vergangenen Fahrten einen Waldweg unterhalb des Dammes gesehen.
Weil die Zufahrt vom Damm herunter mit meinen schmalen Reifen nicht gut zu fahren ist, hatte ich bisher darauf verzichtet, diesen Weg auszuprobieren. Heute stieg ich ab und ging zu diesem Weg.
Am Anfang sah der Weg passabel aus. Er zeigte sich dann schottrig und etwas holprig. Nicht schwierig zu fahren, aber etwas anstrengend. Irgendwann bog ein Weg nach rechts ins Waldinnere ab. Ich fuhr geradeaus weiter und landete wenig später nach einer Linkskurve wieder am Damm. Also zurück und nun links abbiegen. Dieser Weg führte an den asphaltierten Weg östlich der Kleinen Luppe.
Die neuen Wege waren also nicht sonderlich ergiebig. Ich fuhr wieder nach Hause. An der Friesenstraße außerhalb des Waldes hatte ich nun Gegenwind. In den Böen kam ich nur langsam voran, hatte aber keine Stabilitätsprobleme. Nach einer Dreiviertelstunde beendete ich die Fahrt heute schon.
1.4.14
Sand am Himmel
Heute habe ich nach Feierabend eine kurze Einradfahrt im Leipziger Auwald unternommen. Dabei habe ich zwei neue Nebenwege probiert, die nichts einbrachten. Einer verläuft neben dem Bahndamm des Güterrings in Richtung Wahren und endet im Nichts. So musste ich umkehren. Ein weiterer zwischen Heuweg und Nahle begann angenehm, wurde aber allmählich immer holpriger, bis ich irgendwann absteigen musste. Ich musste dann nur wenige Meter zum Hauptweg laufen und dort weiterfahren. Sonst passierte fahrerisch nichts Besonderes.
Interessant ist dagegen ein derzeitiges Wetterphänomen. Von der Sahara hat es Sand herübergeweht. Dadurch hat sich der Himmel getrübt. Hoffentlich regnet es bald, damit die Luft wieder sauber wird.
Interessant ist dagegen ein derzeitiges Wetterphänomen. Von der Sahara hat es Sand herübergeweht. Dadurch hat sich der Himmel getrübt. Hoffentlich regnet es bald, damit die Luft wieder sauber wird.
30.3.14
Wieder Leipzig
Heute Nachmittag war ich wieder in Leipzig. 20°C und Sonne luden dazu ein, sich an der frischen Luft aufzuhalten. Schön ist es, das auf einem Einrad zu tun. Man kann dort gut schauen, sitzt einigermaßen bequem und verändert ohne großen Kraftaufwand seinen Sitzort. Bei der Wärme verzichtete ich heute auf eine Jacke.
Ich fuhr bei Altlindenau an den Waldrand, an den Sportplätzen vorbei, über die Brücke über die Kleine Luppe und kam ohne absteigen zu müssen bis zur Brücke der Hans-Driesch-Straße über das Elsterbecken. Dort fiel mir auf, dass sich einige Radfahrer und Jogger in die entgegengesetzte Richtung Ufer entlang bewegten. Ich drehte mich um und sah einen schmalen Weg. Mal sehen, wo der hinführt... Zunächst ging es gerade aus. Dann wurde der Weg wunderbar. Kurven und schön zu fahrende Huckel und Dellen.
Doch dann schien plötzlich die Welt zu Ende zu sein und ich stieg ab.
Nach der "Kante" ging es nach rechts um die Ecke und der Weg wurde schräg. Wie es auf dem Foto aussieht, hätte ich hier vielleicht noch fahren können. Das Aufsteigen an solchen schrägen Stellen ist jedoch etwas mühsam und es sah nicht danach aus, als würde die Schräge irgendwann aufhören.
Bei der unübersichtlichen Kurve erschien es mir nicht sinnvoll, irgendwo weiter vorn aufzusteigen.
Das Kompassfoto zeigt Koordinaten im mittleren Bereich der Nord-Süd-Ausdehnung des Elsterbecken.
Ich kehrte also um und fuhr die schönen Kurven und Huckel zurück.
Danach fuhr ich an Elsterbecken und Nahle nordwärts, um zur Kleinen Luppe abzubiegen. An diesem Flüsschen sah ich Leute, die sich an der Brücke vorbei südwärts bewegten.
Ich war in ein kleines, aber tiefes Loch gefahren. Damit das nicht nochmal passiert, markierte ich die Stelle mit Laub und startete zur nächsten Runde. Dabei passierte das Malheur, dass ich beim Abbiegen auf die Kurbel trat und absteigen musste. Der dritte Versuch verlief dann ohne Probleme.
Ich fuhr bei Altlindenau an den Waldrand, an den Sportplätzen vorbei, über die Brücke über die Kleine Luppe und kam ohne absteigen zu müssen bis zur Brücke der Hans-Driesch-Straße über das Elsterbecken. Dort fiel mir auf, dass sich einige Radfahrer und Jogger in die entgegengesetzte Richtung Ufer entlang bewegten. Ich drehte mich um und sah einen schmalen Weg. Mal sehen, wo der hinführt... Zunächst ging es gerade aus. Dann wurde der Weg wunderbar. Kurven und schön zu fahrende Huckel und Dellen.
Doch dann schien plötzlich die Welt zu Ende zu sein und ich stieg ab.
Nach der "Kante" ging es nach rechts um die Ecke und der Weg wurde schräg. Wie es auf dem Foto aussieht, hätte ich hier vielleicht noch fahren können. Das Aufsteigen an solchen schrägen Stellen ist jedoch etwas mühsam und es sah nicht danach aus, als würde die Schräge irgendwann aufhören.
Bei der unübersichtlichen Kurve erschien es mir nicht sinnvoll, irgendwo weiter vorn aufzusteigen.
Das Kompassfoto zeigt Koordinaten im mittleren Bereich der Nord-Süd-Ausdehnung des Elsterbecken.
Ich kehrte also um und fuhr die schönen Kurven und Huckel zurück.
Danach fuhr ich an Elsterbecken und Nahle nordwärts, um zur Kleinen Luppe abzubiegen. An diesem Flüsschen sah ich Leute, die sich an der Brücke vorbei südwärts bewegten.
Diesen Weg hatte ich noch nie benutzt und probierte ihn nun. Er endete an einem verschlossenen Tor. Danach überquerte ich die Brücke und fuhr waldeinwärts. Dabei fiel mir ein Nebenweg auf, den ich bei der nächsten Gelegenheit einbog. Es ist ein Reitweg und deshalb etwas holprig. Ich kam aber gut zurecht, bis ich plötzlich mit meinen Stiefeln zwischen Bärlauchpflanzen stand.
Ich war in ein kleines, aber tiefes Loch gefahren. Damit das nicht nochmal passiert, markierte ich die Stelle mit Laub und startete zur nächsten Runde. Dabei passierte das Malheur, dass ich beim Abbiegen auf die Kurbel trat und absteigen musste. Der dritte Versuch verlief dann ohne Probleme.
Danach fuhr ich Heuweg, an der Gustave-Esche-Straße entlang zur Nahle und von dort aus zurück. Die Heimfahrt ließ ich gemütlicher angehen.
Während einer Pause auf einer Bank betrachtete ich die innen etwas zerschabten Stiefel. Das braune Zeug stammt wahrscheinlich aus den Verschraubungen der Pedalen. Andere Kratzer reichen ziemlich hoch. Wenn es zu warm für die Stiefel wird, muss ich vorsichtiger fahren. Dann blieb noch etwas Zeit, eine Blüte zu fotografieren.
29.3.14
Bei Sonnenschein in Altenburg
Mal fahre ich in Altenburg, mal fahre ich in Leipzig. Das ist leicht möglich, weil ich die Ausrüstung (Einrad, Stiefel und Radlerhose) gedoppelt habe. Damit es keine Umgewöhungszeiten gibt und der Fahrspaß sich sofort einstellt, ist an beiden Orten fast das gleiche Equipment vorhanden. Beim Einrad sind Sattel, Reifen, Kurbeln und Pedalen gleich. Die Stiefel sind unterschiedliche Fabrikate. Die in Altenburg sind weicher. Die Schaftlänge ist gleich und das Verhalten der Sohlen auf den Pedalen ungefähr auch. In diesem Jahr hatte ich bisher noch keine Gelegenheit gehabt, in Altenburg zu fahren. Als ich losfuhr, unterhielten sich Nachbarinnen vor dem Haus. Sie hatten mich lange nicht mehr fahren gesehen und interessierten sich dafür, ob ich es überhaupt noch kann. Bei der ähnlichen Ausrüstung war das Fahren jedoch von Anfang an wie gewohnt.
Früher hatte ich mal etwas entgegengesetztes gemacht, als gleiches Material an zwei Orten zu haben. Da fuhr ich nur in Altenburg und verwendete verschiedene Einräder (s. Labels Muni und 26er) und Stiefel (s. z.B. Post Stiefelvergleich) um mehr Abwechslung zu haben.
Das Wetter war sonnig und mit ca. 18°C schön warm. Im Wald probierte ich heute Nebenwege. Bei der Trockenheit war das gut möglich. Weil es in Altenburg wesentlich hügeliger ist, als in Leipzig war ich zunächst auf Bergabfahrten aus. Ich fuhr zunächst einen bergab, der an den Waldrand führt. Die Fahrt ging auch über ein paar Wurzeln, was nicht störte, weil ich bergab nicht daran hängen blieb und auch keine Kraft zum Überwinden der Hindernisse aufzuwenden brauchte.
Ist man einen Berg herunter gefahren, muss man auch wieder hoch. Den hier zu sehenden Weg war ich vor Jahren einmal herunter gefahren. Das hatte mir gut gefallen, weshalb ich das heute wiederholen wollte. Zunächst musste ich das Rad dazu hochwärts schieben. Zum Fahren war es doch etwas zu steil.
Ich dachte, dass die Gegend menschenleer sein würde, aber mir begegneten mehrere Menschen. So musste ich vor der Abfahrt darauf achten, dass der Weg lange genug frei sein wird. Ausweichen ist nicht möglich.
Von oben sah der Weg so aus. Ich lief noch ein kleines Stück weiter, um auf der Ebene aufzusteigen.
Ich fand eine gute Stelle für den Aufstieg und einige Sekunden später saß ich auf dem Sattel. Die Abfahrt war wieder wunderbar bequem. Die leichten Bodenwellen bewirkten kein Holpern, sondern eine angenehme Gesäßmassage. Es war auch nicht anstrengend, dass Einrad davon abzuhalten, zu schnell zu werden.
Nachteil dieses Genusses war wieder die Notwendigkeit, bergauf schieben zu müssen. Dazu ging ich den Weg zum Wiesendreieck hoch und machte oben auf einer Bank eine kleine Pause.
Mit dem Wiesendreieck verbinden sich Kindheitserinnerungen. Wir hatten dort oft gespielt und im Schulsport wurde das Dreieck gelegentlich für Dauerlauf verwendet.
Heute prüfte ich, ob es noch mit dem Einrad befahrbar ist. Die nicht sichtbare gegenüberliegende Kante war leicht holprig, aber nicht schwierig. Die Ecke danach ziemlich spitz. Absteigen musste ich nicht fuhr dann nochmal zwei der Kanten und dann nach links, um zur Zwickauer Straße zu fahren. Die Steigungen hielt ich jetzt gering, um mich auf dem rollenden Einrad ein wenig auszuruhen.
Kurz vor der Zwickauer Straße fragte ein Mann: "Sie habe ich hier lange nicht mehr gesehen. Sind sie weggezogen?". Auf der Heimfahrt bemerkte ich, dass sich der Wald inzwischen mit Menschen gefüllt hatte. Viele Kinder fanden das Einrad interessant.
Früher hatte ich mal etwas entgegengesetztes gemacht, als gleiches Material an zwei Orten zu haben. Da fuhr ich nur in Altenburg und verwendete verschiedene Einräder (s. Labels Muni und 26er) und Stiefel (s. z.B. Post Stiefelvergleich) um mehr Abwechslung zu haben.
Das Wetter war sonnig und mit ca. 18°C schön warm. Im Wald probierte ich heute Nebenwege. Bei der Trockenheit war das gut möglich. Weil es in Altenburg wesentlich hügeliger ist, als in Leipzig war ich zunächst auf Bergabfahrten aus. Ich fuhr zunächst einen bergab, der an den Waldrand führt. Die Fahrt ging auch über ein paar Wurzeln, was nicht störte, weil ich bergab nicht daran hängen blieb und auch keine Kraft zum Überwinden der Hindernisse aufzuwenden brauchte.
Ist man einen Berg herunter gefahren, muss man auch wieder hoch. Den hier zu sehenden Weg war ich vor Jahren einmal herunter gefahren. Das hatte mir gut gefallen, weshalb ich das heute wiederholen wollte. Zunächst musste ich das Rad dazu hochwärts schieben. Zum Fahren war es doch etwas zu steil.
Ich dachte, dass die Gegend menschenleer sein würde, aber mir begegneten mehrere Menschen. So musste ich vor der Abfahrt darauf achten, dass der Weg lange genug frei sein wird. Ausweichen ist nicht möglich.
Von oben sah der Weg so aus. Ich lief noch ein kleines Stück weiter, um auf der Ebene aufzusteigen.
Ich fand eine gute Stelle für den Aufstieg und einige Sekunden später saß ich auf dem Sattel. Die Abfahrt war wieder wunderbar bequem. Die leichten Bodenwellen bewirkten kein Holpern, sondern eine angenehme Gesäßmassage. Es war auch nicht anstrengend, dass Einrad davon abzuhalten, zu schnell zu werden.
Nachteil dieses Genusses war wieder die Notwendigkeit, bergauf schieben zu müssen. Dazu ging ich den Weg zum Wiesendreieck hoch und machte oben auf einer Bank eine kleine Pause.
Mit dem Wiesendreieck verbinden sich Kindheitserinnerungen. Wir hatten dort oft gespielt und im Schulsport wurde das Dreieck gelegentlich für Dauerlauf verwendet.
Heute prüfte ich, ob es noch mit dem Einrad befahrbar ist. Die nicht sichtbare gegenüberliegende Kante war leicht holprig, aber nicht schwierig. Die Ecke danach ziemlich spitz. Absteigen musste ich nicht fuhr dann nochmal zwei der Kanten und dann nach links, um zur Zwickauer Straße zu fahren. Die Steigungen hielt ich jetzt gering, um mich auf dem rollenden Einrad ein wenig auszuruhen.
Kurz vor der Zwickauer Straße fragte ein Mann: "Sie habe ich hier lange nicht mehr gesehen. Sind sie weggezogen?". Auf der Heimfahrt bemerkte ich, dass sich der Wald inzwischen mit Menschen gefüllt hatte. Viele Kinder fanden das Einrad interessant.
23.3.14
Friesenstraße - Rosental - Auensee - Nahleufer und zurück mit wenigen Abstiegen
Der Regenschauer vom Freitag hatte die Waldwege kaum angefeuchtet und ich war mit staubigen Stiefeln zuhause angekommen. Gestern hatte es viel geregnet. Heute, am Sonntag, war es trübe und kühl, aber trocken. Deswegen konnte ich mich kurz vor 14:30 Uhr wieder in Leipzig auf das Einrad setzen. Die Fahrt lief sehr bequem an. Auf der Rietschelstraße fuhren gerade keine Autos und ich brauchte zum Überqueren der Straße nicht abzusteigen. Dieses Glück hatte ich nochmal am Waldrand, als ich an der Friesenstraße die Seite wechselte. Ich fuhr auf die Hans-Driesch-Straße zu. Diese viel befahrene Straße konnte ich noch nie fahrend überqueren. Heute klappte das zum ersten Mal. Die Wegeverhältnisse waren auch ideal. Durch den gestrigen Regen war der Staub gebunden, doch es hatte sich kein Schlamm gebildet. Das gibt das beste Fahrgefühl in Kurven.
Ich hatte vor, ins Rosental zu fahren. Normalerweise beginnt die nächste abstiegsgefährdete Zone in der Brücke über die Nahle. Nachdem ich auf dieser Fahrt ungewöhnlich weit gekommen war, ohne absteigen zu müssen, kam der erste Abstieg an einer sonst unkritischen Stelle. Nachdem ich die Waldluft passiert hatte und in Richtung Heuweg abgebogen war, bewegte sich vor mir eine Familie mit mehreren Hunden. Einer davon lief mir vor das Rad und so musste ich doch noch absteigen. Zum Rosental kam ich trotz viel Gewusel ohne weiteres Absitzen durch, wendete dort am Grillplatz in der Nähe des Rosentalhügels. Auf der Rückfahrt bog ich an der Weißen Elster ab und fuhr am Fluss entlang. Am Ende des Weges war mir die Eisenbahnbrücke zum Durchfahren zu niedrig. So stieg ich heute zum zweiten Mal ab. Danach fuhr ich zur Luppe, um westwärts auf den Damm in Richtung Auensee abzubiegen. An der Auffahrt pumpte jemand an einem Fahrradanhänger Luft auf und brauchte dafür die gesamte Wegbreite. Am Rand konnte ich vorbeifahren, ohne gleich nochmal absteigen zu müssen. Dann ging es ruhig weiter in Richtung Auensee.
Ich hatte vor, ins Rosental zu fahren. Normalerweise beginnt die nächste abstiegsgefährdete Zone in der Brücke über die Nahle. Nachdem ich auf dieser Fahrt ungewöhnlich weit gekommen war, ohne absteigen zu müssen, kam der erste Abstieg an einer sonst unkritischen Stelle. Nachdem ich die Waldluft passiert hatte und in Richtung Heuweg abgebogen war, bewegte sich vor mir eine Familie mit mehreren Hunden. Einer davon lief mir vor das Rad und so musste ich doch noch absteigen. Zum Rosental kam ich trotz viel Gewusel ohne weiteres Absitzen durch, wendete dort am Grillplatz in der Nähe des Rosentalhügels. Auf der Rückfahrt bog ich an der Weißen Elster ab und fuhr am Fluss entlang. Am Ende des Weges war mir die Eisenbahnbrücke zum Durchfahren zu niedrig. So stieg ich heute zum zweiten Mal ab. Danach fuhr ich zur Luppe, um westwärts auf den Damm in Richtung Auensee abzubiegen. An der Auffahrt pumpte jemand an einem Fahrradanhänger Luft auf und brauchte dafür die gesamte Wegbreite. Am Rand konnte ich vorbeifahren, ohne gleich nochmal absteigen zu müssen. Dann ging es ruhig weiter in Richtung Auensee.
Vom Dammweg aus hat man eine wunderbare Sicht, besonders vom Einrad aus. Nachteil ist, dass sich der Weg nicht so bequem fahren lässt, wie es scheint. Er ist etwas zum Fluss geneigt, weshalb man etwas schief auf dem Sattel sitzt. Zudem fühlt es sich so an, als würde das Einrad still stehen. Weil man nicht vom Weg gezwungen wird, ab und zu die Sitzhaltung zu ändern, worden die Gesäßteile ungleichmäßig belastet, wenn man nicht darauf achtet. Am Auensee bog ich deshalb zum unbefestigten Weg um den See ab. Dabei plumpste ich von einer Stufe und erreichte kurzzeitig den gegenteiligen Effekt. Ein Fahrrad hinter mir machte ein schepperndes Geräusch an dieser Stelle. Der Weg war dann erwartungsgemäß schön zu fahren. Am Ende bog ich auf den Radweg an der Gustav-Esche-Straße ab und traf auf die Stelle, an der ich am Freitag umgekehrt war. Auf dem Weg am Nahleufer lag etwas Schlamm. Im Waldinnern waren die Bedingungen wieder ideal. Dass ich bisher zur zwei kurze Fahrtunterbrechungen gehabt hatte, machte sich inzwischen am Gesäß bemerkbar. Deswegen erhob ich mich ab und zu während der Fahrt aus dem Sattel. Schließlich näherte ich mich wieder der Hans-Driesch-Straße. Dort sah ich wieder die Familie mit den Hunden, von denen mich einer auf der Hinfahrt zum Absteigen gebracht hatte. Sie hinderten diesmal Kinder mit Fahrrädern am Losfahren. Ich stieg auch ab und hatte nur noch wenige Meter bis zur Straße zu laufen.
Drüben machte ich eine kurze Pause für das gesäß im Stehen. An den Stiefeln lässt sich bei solchen Gelegenheiten gegen Ende einer Fahrt objektiv feststellen, wie gut die Wegeverhältnisse sind. Schlamm an den Schäften ist nicht gut. Staub an den Füßen ist auch nicht ideal. Sehen die Stiefel aus, wie hier, sind die Verhältnisse ideal.
Die weitere Fahrt verlief wieder ohne Unterbrechungen. Ich konnte die Friesenstraße und die Rietschelstraße im Sattel überqueren und nach nicht ganz anderhalb Stunden zuhause an.
Heute gibt es mal wieder eine Karte.
Route 2.526.129 - powered by www.bikemap.net
21.3.14
Straßenunterquerung zufällig gefunden
Ein Wochenendtrip fiel kurzfristig aus und so ergab sich eine unerwartete Gelegenheit zum Einradfahren in Leipzig. Kurz nach 16:30 Uhr fuhr ich los. Die Bedingungen waren zunächst OK. Durch die Bewölkung war es etwas dunkel. Eine Sturmwarnung war nicht unbegründet gegeben worden. Die Böen waren zu spüren. Ansonsten war es warm und trocken.
Um den Windböen zu entgehen, fuhr ich in den Auwald. Auf der fahrt dorthin wurde ich nicht durch Böen abgeworfen. Im Waldinnern gaben die Baumstämme dann Windschutz. Kurz nach dem Start fing es an, leicht zu nieseln. Das störte noch nicht.
Nachdem ich die Hans-Driesch-Straße überquert hatte, wollte ich vor dem Aufsteigen eine Frau mit Kind vorbei lassen. Die Frau wollte aber, dass ich zuerst fahre, damit das Kind zugucken kann. Wenn ich mich beobachtet fühle, klappt manchmal das Aufsteigen nicht auf Anhieb. Hier gab es kein Problem.
Wenig später wollte ich einem Stein ausweichen und brach kurz davor auf einem morschen Holzstück in ein Loch ein und musste abspringen. Der Sattel traf mich an der Wade, was trotz der ansonsten gut dämpfenden Stiefelschäfte zu spüren war. Kurz darauf stieg ich noch mal ab, um jemanden einen Weg zu erklären. In der Zwischenzeit hatte sich das Nieseln zu einem Schauer gemausert. Es wurde allerdings schon wieder hell. Ich habe öfters beobachtet, das Regen am Rand der Wolke nochmal deutlich stärker wird. Wenig später hörte das auch auf.
Später probierte ich am Ende des Heuwegs einen schmalen Weg parallel zur Hustav-Esche-Straße. Der Radweg ist langweilig. Der kurvige Waldweg gefiel mir besser. Blickfang war ein relativ entspannt herumlaufendes Reh. Allerdings wurde der Weg immer holpriger, bis ich aufgab und bis zum nächsten Weg zu Fuß ging. Nach einer Pause auf einer Bank fuhr ich auf den Radweg, um hinter der Nahlebrücke ein weiteres Experiment zu machen. Nach dieser Brücke kommt eine Brücke ohne Fluss. Unter dieser Brücke war ich im Juli 2012, aber ohne besonderen Nutzen. heute fuhr ich geduckt unter der niedrigen Brücke durch und drüben auf dem Weg weiter. Er war heute gut befahrbar und führte überraschend zur anderen Seite der Nahlebrücke. Damit hatte ich zufällig einen Weg gefunden, die Gustav-Esche-Straße zu unterqueren, um an der Luppe weiter in Richtung Westen vordringen zu können. Das hatte ich heute nicht vor, es wäre auch nicht einfach gewesen. Der Weg am Flutwehr war gesperrt. Ich probierte, auf der Stelle pendelnd zu wenden. Das hatte ich lange nicht mehr gemacht, doch es gelang. Heimwärts fuhr ich wieder unter der Brücke ohne Fluss durch. Drücben verzichtete ich wegen Windböen auf eine Pause an der Nahlebrücke und versuchte, schnell wieder in Windschatten zu kommen. Später machte ich auf einer Bank an der Nahle eine Pause, um dann ohne zusätzliche Unterbrechungen nach Hause zu fahren. Am Spielplatz Waldluft/Friesenstraße machte ein Vater seinen Sohn auf das Einrad aufmerksam. Als sie mich später mit Fahrrädern überholten, wurde ich gefragt, ob Einradfahren schwierig ist.
Nach ca. 90 Minuten beendete ich die Fahrt.
Um den Windböen zu entgehen, fuhr ich in den Auwald. Auf der fahrt dorthin wurde ich nicht durch Böen abgeworfen. Im Waldinnern gaben die Baumstämme dann Windschutz. Kurz nach dem Start fing es an, leicht zu nieseln. Das störte noch nicht.
Nachdem ich die Hans-Driesch-Straße überquert hatte, wollte ich vor dem Aufsteigen eine Frau mit Kind vorbei lassen. Die Frau wollte aber, dass ich zuerst fahre, damit das Kind zugucken kann. Wenn ich mich beobachtet fühle, klappt manchmal das Aufsteigen nicht auf Anhieb. Hier gab es kein Problem.
Wenig später wollte ich einem Stein ausweichen und brach kurz davor auf einem morschen Holzstück in ein Loch ein und musste abspringen. Der Sattel traf mich an der Wade, was trotz der ansonsten gut dämpfenden Stiefelschäfte zu spüren war. Kurz darauf stieg ich noch mal ab, um jemanden einen Weg zu erklären. In der Zwischenzeit hatte sich das Nieseln zu einem Schauer gemausert. Es wurde allerdings schon wieder hell. Ich habe öfters beobachtet, das Regen am Rand der Wolke nochmal deutlich stärker wird. Wenig später hörte das auch auf.
Später probierte ich am Ende des Heuwegs einen schmalen Weg parallel zur Hustav-Esche-Straße. Der Radweg ist langweilig. Der kurvige Waldweg gefiel mir besser. Blickfang war ein relativ entspannt herumlaufendes Reh. Allerdings wurde der Weg immer holpriger, bis ich aufgab und bis zum nächsten Weg zu Fuß ging. Nach einer Pause auf einer Bank fuhr ich auf den Radweg, um hinter der Nahlebrücke ein weiteres Experiment zu machen. Nach dieser Brücke kommt eine Brücke ohne Fluss. Unter dieser Brücke war ich im Juli 2012, aber ohne besonderen Nutzen. heute fuhr ich geduckt unter der niedrigen Brücke durch und drüben auf dem Weg weiter. Er war heute gut befahrbar und führte überraschend zur anderen Seite der Nahlebrücke. Damit hatte ich zufällig einen Weg gefunden, die Gustav-Esche-Straße zu unterqueren, um an der Luppe weiter in Richtung Westen vordringen zu können. Das hatte ich heute nicht vor, es wäre auch nicht einfach gewesen. Der Weg am Flutwehr war gesperrt. Ich probierte, auf der Stelle pendelnd zu wenden. Das hatte ich lange nicht mehr gemacht, doch es gelang. Heimwärts fuhr ich wieder unter der Brücke ohne Fluss durch. Drücben verzichtete ich wegen Windböen auf eine Pause an der Nahlebrücke und versuchte, schnell wieder in Windschatten zu kommen. Später machte ich auf einer Bank an der Nahle eine Pause, um dann ohne zusätzliche Unterbrechungen nach Hause zu fahren. Am Spielplatz Waldluft/Friesenstraße machte ein Vater seinen Sohn auf das Einrad aufmerksam. Als sie mich später mit Fahrrädern überholten, wurde ich gefragt, ob Einradfahren schwierig ist.
Nach ca. 90 Minuten beendete ich die Fahrt.
12.3.14
Nach Feierabend bei idealen Bedingungen
Auch ohne Sommerzeit ist es nun schon möglich, nach Feierabend Einradtouren zu unternehmen, bevor die Sonne untergeht. Heute war das Wetter ideal, wolkenlos, aber noch nicht zu warm. Kurz vor 16:30 Uhr startete ich los und fuhr in Leipzig im Wald zwischen Hans-Driesch-Straße und Gustav-Esche-Straße umher.
Zuvor war schon am Waldrand deutlich zu sehen, dass der Bärlauch zur Zeit am Boden die dominierende Pflanze ist. Der knoblauchähnliche Duft war entsprechend auffallend.
Im Gebiet zwischen Hans-Driesch-Straße und Gustav-Esche-Straße probierte ich einige Nebenwege, die ich lange nicht mehr benutzt hatte. Bei der Trockenheit machte sich das recht gut. Lediglich einer dieser Wege war durch Hufabdrücke von Pferden so holprig, dass es danach ein Genuss war, sich auf dem ebenem Hauptweg fahrend auszuruhen. Wegen Fahrfehlern oder zu schwierigen Strecken musste ich heute nicht absteigen. Deshalb kam es nach einer relativ langen Stehpause an der stark befahrenen Hans-Driesch-Straße kaum zu Fahrtunterbrechungen. Auf der Heimfahrt bewegte ich mich auf den Heuweg zu. Vor der Unterführung kam eine Familie auf Pferden entgegen. Der Weg ist an dieser Stelle schmal und ich musste absteigen. Die Gelegenheit zu einer Pause kam mir dann doch entgegen.
Zuvor war schon am Waldrand deutlich zu sehen, dass der Bärlauch zur Zeit am Boden die dominierende Pflanze ist. Der knoblauchähnliche Duft war entsprechend auffallend.
Im Gebiet zwischen Hans-Driesch-Straße und Gustav-Esche-Straße probierte ich einige Nebenwege, die ich lange nicht mehr benutzt hatte. Bei der Trockenheit machte sich das recht gut. Lediglich einer dieser Wege war durch Hufabdrücke von Pferden so holprig, dass es danach ein Genuss war, sich auf dem ebenem Hauptweg fahrend auszuruhen. Wegen Fahrfehlern oder zu schwierigen Strecken musste ich heute nicht absteigen. Deshalb kam es nach einer relativ langen Stehpause an der stark befahrenen Hans-Driesch-Straße kaum zu Fahrtunterbrechungen. Auf der Heimfahrt bewegte ich mich auf den Heuweg zu. Vor der Unterführung kam eine Familie auf Pferden entgegen. Der Weg ist an dieser Stelle schmal und ich musste absteigen. Die Gelegenheit zu einer Pause kam mir dann doch entgegen.
Die rötlichen Glanzlichter warnten dann vor baldiger Dunkelheit und wegen der Nova im Cepheus pausierte ich nur ungefähr eine Minute und fuhr schnell nach Hause.
23.2.14
Frühlingswetter im Februar
Drei Wochen hatte ich keine Zeit zum Einradfahren gefunden. Heute bot sich wieder eine Gelegenheit.Den Februar hindurch hatten wir meist mildes Wetter gehabt. So war das Bisschen Schnee rasch verschwunden und die Vegetation erwachte. Als ich kurz vor 13:30 Uhr losfuhr, zeigte das Thermometer 11°C und die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel.
Auch die Blechlemminge zeigten sich gnädig. Zum Überqueren der Rietschelstraße musste ich nicht absteigen. Am Waldrand bog ich rechts ab, um an den Sportplätzen entlang in Richtung Elsterbecken zu fahren.
Vom Einrad aus konnte ich die Bärlauchblätter schon gut sehen. Die Wege waren nur an der Oberfläche feucht. Das Rad rollte leicht und ließ sich leicht fahren. So kam ich ohne sonderliche Anstrengung zur Hans-Driesch-Straße, wo ich erstmals absteigen musste, um die viel befahrene Straße zu überqueren.
Auf der anderen Straßenseite fuhr ich auf dem Damm am Elsterbecken. Bäume warfen kontrastreiche Schatten und ...
... ich mit dem Einrad auch.
Dem entsprechend glänzten die Stiefel in der Sonne.
Wenig später erreichte ich die Stelle, an der die Nahle sich von Luppe und Elster trennt. Ich fuhr weiter bis zum Zusammenfluss von Nahle und Kleiner Luppe. Dort geht es nach einer scharfen Linkskurve weiter zu einer Brücke über die Kleine Luppe.
Auch hier waren die Wegeverhältnisse passabel, wenn auch leicht holprig. Nach dem Überqueren der Brücke fuhr ich an die Bahnlinie, stieg an der ersten Unterführung ab und fuhr drüben zur Nahle. Dieses Gebiet ist schlammgefährdet, war aber heute überraschend schön zu fahren. Zwischendurch überholte mich ein Radfahrer und stellte eine Frage, die ich akustisch nicht richtig verstanden habe und eine Antwort auf die häufige Frage nach "fehlenden" Rädern, Lenkern usw. gegeben habe. Das wird ihn wohl etwas verwundert haben, denn danach wurde mir klar, dass es darum ging, warum ich mit den Stiefeln Einrad fahre.
An der Gustav-Esche-Straße machte ich eine kurze Pause und begab mich dann auf den Heimweg. Dazu fuhr ich zunächst auf dem Radweg an der Straße durch den Wald. Der erste Abzweig war nicht befahrbar. Der zweite sah gut aus.
Diesen Weg hatte ich noch nie benutzt. Er war durchgängig bequem befahrbar und führte zur Brücke des Güterrings, wo ich wieder auf den Hinweg traf. In Rückrichtung stieg ich an der Unterführung nicht ab. Die sonst schwierig erscheinende Auffahrt nach dem Tunnel erschien mir heute recht einfach. Das mag auch daran gelegen haben, dass ich für die bisher leichte und entspannte Fahrt nur wenig Kraft gebraucht hatte.
Die weitere Fahrt verlief ohne Besonderheiten. Kurz vor dem Verlassen des Waldes an der Friesenstraße fotografierte ich abgesessen Pflanzen.
Auch die Blechlemminge zeigten sich gnädig. Zum Überqueren der Rietschelstraße musste ich nicht absteigen. Am Waldrand bog ich rechts ab, um an den Sportplätzen entlang in Richtung Elsterbecken zu fahren.
Vom Einrad aus konnte ich die Bärlauchblätter schon gut sehen. Die Wege waren nur an der Oberfläche feucht. Das Rad rollte leicht und ließ sich leicht fahren. So kam ich ohne sonderliche Anstrengung zur Hans-Driesch-Straße, wo ich erstmals absteigen musste, um die viel befahrene Straße zu überqueren.
Auf der anderen Straßenseite fuhr ich auf dem Damm am Elsterbecken. Bäume warfen kontrastreiche Schatten und ...
... ich mit dem Einrad auch.
Wenig später erreichte ich die Stelle, an der die Nahle sich von Luppe und Elster trennt. Ich fuhr weiter bis zum Zusammenfluss von Nahle und Kleiner Luppe. Dort geht es nach einer scharfen Linkskurve weiter zu einer Brücke über die Kleine Luppe.
Auch hier waren die Wegeverhältnisse passabel, wenn auch leicht holprig. Nach dem Überqueren der Brücke fuhr ich an die Bahnlinie, stieg an der ersten Unterführung ab und fuhr drüben zur Nahle. Dieses Gebiet ist schlammgefährdet, war aber heute überraschend schön zu fahren. Zwischendurch überholte mich ein Radfahrer und stellte eine Frage, die ich akustisch nicht richtig verstanden habe und eine Antwort auf die häufige Frage nach "fehlenden" Rädern, Lenkern usw. gegeben habe. Das wird ihn wohl etwas verwundert haben, denn danach wurde mir klar, dass es darum ging, warum ich mit den Stiefeln Einrad fahre.
An der Gustav-Esche-Straße machte ich eine kurze Pause und begab mich dann auf den Heimweg. Dazu fuhr ich zunächst auf dem Radweg an der Straße durch den Wald. Der erste Abzweig war nicht befahrbar. Der zweite sah gut aus.
Diesen Weg hatte ich noch nie benutzt. Er war durchgängig bequem befahrbar und führte zur Brücke des Güterrings, wo ich wieder auf den Hinweg traf. In Rückrichtung stieg ich an der Unterführung nicht ab. Die sonst schwierig erscheinende Auffahrt nach dem Tunnel erschien mir heute recht einfach. Das mag auch daran gelegen haben, dass ich für die bisher leichte und entspannte Fahrt nur wenig Kraft gebraucht hatte.
Die weitere Fahrt verlief ohne Besonderheiten. Kurz vor dem Verlassen des Waldes an der Friesenstraße fotografierte ich abgesessen Pflanzen.
Der Duft des Bärlauchs ist übrigens schon gut wahrnehmbar.
Auf der anderen Seite der Friesenstraße machte ich eine kurze Pause an der Feuerstelle und fuhr dann das letzte Stück an der Friesenstraße heimwärts. Die Rietschelstraße war wieder blechlemmingfrei. So brauchte ich während der über eine Stunde dauernden Fahrt nur vier mal abzusteigen.
1.2.14
Auf schneebedeckten Wegen
In der zweiten Januarhälfte kam der Winter mit Schnee und Kälte doch noch an. Am 1. Februar war das schon wieder vorbei. Das Thermometer kletterte auf 9°C und die Sonne schien. Bei diesem Wetter war eine Einradfahrt nicht zu vermeiden. Kurz vor 14:30 Uhr fuhr ich los.
Der Boden sah noch nicht der Temperatur entsprechend aus. Während es außerhalb des Waldes schon morastig war und nur noch Reste verharschten Schnees zu sehen waren, zeigten sich die Waldwege noch schneebedeckt. Auf diesem Stück vor der Hans-Driesch-Straße war in den Reifenspuren allerdings schon Erde zu sehen. Das Fahren auf diesem Untergrund war etwas anstrengend.
Zuerst hatte ich vorgehabt, wieder am Westufer des Elsterbeckens zu fahren. Dort erschein mir der Schnee etwas zu hoch und ich fuhr über die im Bild zu sehende Brücke ans Ostufer. Dort war das Fahren auf Asphalt angenehm kraftsparend. Nach der Brücke über das untere Elsterwehr folgte festgefahrener Schnee, dann an der Luppe sandiger Morast. Ich überquerte dann die Brücke über die Luppe. Der schmale Weg bis zur Nahlebrücke war vereist. Ich hielt mich an Rand, wo noch etwas Schnee auf dem Eis lag und gelangte so ohne Ausrutschen zur nächsten Brücke. Zwischendurch warnte mich ein entgegenkommender Radfahrer vor Glätte. Auf der Brücke wurde es dann doch noch so glatt, dass ich vorsichtshalber abstieg. Danach fand ich auf dem festgefahrenen Schnee keine Stelle zum Aufsteigen und musste bis zur nächsten Brücke zu Fuß gehen. Dort konnte ich wieder aufsteigen und fuhr weiter an der Waldluft vorbei zur Friesenstraße. Am Waldrand wartete Sylvia, die neue Nordic Walking- Stöcke getestet hatte. Um 15:20 Uhr war die Fahrt zu Ende.
Der Boden sah noch nicht der Temperatur entsprechend aus. Während es außerhalb des Waldes schon morastig war und nur noch Reste verharschten Schnees zu sehen waren, zeigten sich die Waldwege noch schneebedeckt. Auf diesem Stück vor der Hans-Driesch-Straße war in den Reifenspuren allerdings schon Erde zu sehen. Das Fahren auf diesem Untergrund war etwas anstrengend.
Zuerst hatte ich vorgehabt, wieder am Westufer des Elsterbeckens zu fahren. Dort erschein mir der Schnee etwas zu hoch und ich fuhr über die im Bild zu sehende Brücke ans Ostufer. Dort war das Fahren auf Asphalt angenehm kraftsparend. Nach der Brücke über das untere Elsterwehr folgte festgefahrener Schnee, dann an der Luppe sandiger Morast. Ich überquerte dann die Brücke über die Luppe. Der schmale Weg bis zur Nahlebrücke war vereist. Ich hielt mich an Rand, wo noch etwas Schnee auf dem Eis lag und gelangte so ohne Ausrutschen zur nächsten Brücke. Zwischendurch warnte mich ein entgegenkommender Radfahrer vor Glätte. Auf der Brücke wurde es dann doch noch so glatt, dass ich vorsichtshalber abstieg. Danach fand ich auf dem festgefahrenen Schnee keine Stelle zum Aufsteigen und musste bis zur nächsten Brücke zu Fuß gehen. Dort konnte ich wieder aufsteigen und fuhr weiter an der Waldluft vorbei zur Friesenstraße. Am Waldrand wartete Sylvia, die neue Nordic Walking- Stöcke getestet hatte. Um 15:20 Uhr war die Fahrt zu Ende.
12.1.14
Erste Fahrt im Jahr 2014
Meine letzte Fahrt war noch im Herbst vorigen Jahres. Inzwischen hat sich am Wetter nichts geändert. Am heutigen 12. Januar hatte ich nun zum ersten mal im neuen Jahr eine Gelegenheit zum Einradfahren, dieses mal wieder in Leipzig. Bei +6°C und Sonne war es angenehm draußen, als ich 13:50 Uhr losfuhr. Lediglich ein kalter Wind war leicht unangenehm. Obwohl es in den letzten Tagen nicht sonderlich viel Regen gegeben hatte, war der Weg an der Friesenstraße zum Wald mit Pfützen bedeckt. Im Waldinnern lag teilweise schmierseifeartiger Morast auf den Waldwegen.
An den Wegesrändern zeigte sich frisches Gras, wie hier kurz vor der Hans-Driesch-Straße. Auf der anderen Seite der Straße fuhr ich wie am 15.12. auf dem Damm am Westufer des Elsterbeckens, um dem Schlamm zu entweichen. Dieser Weg auf dem Damm war gut befahrbar.
Im Licht der seitlich scheinenden Sonne warf ich einen Schatten die Böschung herunter.
Später, an der Nahle war der Weg teilweise wieder morastig, Ich fuhr dann weiter an der Kleinen Luppe und nach Überqueren der Brücke zum Heuweg, um über die Flußbrücken zum Ostufer des Elsterbeckens zu gelangen. Auf der Luppebrücke kehrte ich jedoch um, weil das Gebiet mit Menschen überfüllt war. Es war kein Durchkommen ohne die Fahrt zu unterbrechen möglich.
Heimwärts fuhr ich durch den Wald und kam nach 54 Minuten Fahrt wieder an.
An den Wegesrändern zeigte sich frisches Gras, wie hier kurz vor der Hans-Driesch-Straße. Auf der anderen Seite der Straße fuhr ich wie am 15.12. auf dem Damm am Westufer des Elsterbeckens, um dem Schlamm zu entweichen. Dieser Weg auf dem Damm war gut befahrbar.
Später, an der Nahle war der Weg teilweise wieder morastig, Ich fuhr dann weiter an der Kleinen Luppe und nach Überqueren der Brücke zum Heuweg, um über die Flußbrücken zum Ostufer des Elsterbeckens zu gelangen. Auf der Luppebrücke kehrte ich jedoch um, weil das Gebiet mit Menschen überfüllt war. Es war kein Durchkommen ohne die Fahrt zu unterbrechen möglich.
Heimwärts fuhr ich durch den Wald und kam nach 54 Minuten Fahrt wieder an.
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