17.1.07

Ein Abend mit beiden Einrädern

Am Wochenende hatte ich bei einem Feuer zu tun, bei dem eine große Menge Weihnachtsbäume verbrannt wurden. Das kam bei der Bevölkerung gut an. Ca. 1200 Menschen waren da, darunter viele Familien mit Kindern. Zuvor hatten sich ein paar Hundert an einem Fackelzug vom Capitol zum Festplatz beteiligt. Durch diese Veranstaltung kam ich am Wochenende nicht zum Einradfahren. Auch am Montag und gestern hielten mich Veranstaltungen vom Fahren ab und so klappte es erst heute wieder. Ich hatte mir vorgenommen, nach 20 Uhr wieder zum Parkplatz von Netto und Schlecker zu fahren. Zuvor bekam ich Lust, einmal wieder mit dem 26er zu fahren. Dieses hatte ich seit Ende November nicht mehr benutzt. Nach ein paar Übungen klappte der Aufstieg und kurz nach 19 Uhr fuhr ich los. Als ich aus dem Windschatten des Hauses herausfuhr, bekam ich starke Windböen zu spüren. In der S-Kurve hatte ich dabei leichte Probleme, mich auf dem Rad zu halten. Auf der Geraden störte der Wind dann nicht mehr so sehr und ich saß wieder einigermaßen gemütlich auf dem Sattel. Ich fuhr eine Buchenringrunde ohne Unterbrechung und beendete die Fahrt an der Haustür, weil ich ja noch mit dem 20er fahren wollte.
Zu Hause zog ich die Stiefel aus und machte eine kurze Pause, in der ich den Text als Entwurf in das Blog schrieb, um ihn nach der Fahrt mit dem 20er abzuschließen.
Um 20 Uhr fuhr ich dann mit dem 20er los. Dazu musste ich mich wieder umgewöhnen vom trägen 26er auf das feinfühligere Muni. Nach einigen Metern war das erledigt und als ich in Windböen geriet, war das kleine Einrad wesentlich leichter zu kontrollieren. Zum Parkplatz kam ich ohne Unterbrechung und fuhr dort einige Kreise und Achten. Dann fuhr ich durch die Dunkelheit zum früheren Sechseck und zurück. Auf dem Rückweg riss die Wolkendecke auf und gab den Orion frei. Das lenkte mich ab. Ich fuhr in ein Loch und stand plötzlich mit den Füßen auf dem Boden. Dann fuhr ich noch eine Weile auf dem Parkplatz herum. Dabei nahm der Wind an Stärke zu. Zuvor hatten sie im Radio Orkanwarnungen gegeben.
Bevor ich heimfuhr, kam ich auf die Idee, den Komplex auf dem oberen Fußweg zu umrunden. Das lief zunächst gut an. Mit der Lampe konnte ich die Löcher sehen und das Überqueren der Straßen klappte auch. Doch vor dem ex-Jugendclub, wo der Platz relativ gut ausgeleuchtet ist, blieb ich an einer Kante hängen. Das Aufsteigen gelang dann nicht sofort, weil der Wind mich seitlich wegdrückte. Als ich dann endlich wieder sicher auf dem Sattel saß, bereitete der Wind kaum noch Probleme und zum Spaß fuhr ich noch ein paar Achten, bevor ich dann nach Hause fuhr. Während ich zuvor mit dem 26er die Buchenringrunde störungsfrei fahren konnte, wurde sie nun wieder von dem Blechlemming versperrt, der vorige Woche schon aufgefallen war.
Hinterher gab ich der Empfehlung nach, vom alten Blog auf die google-Version zu wechseln. Das hätte ich nicht tun sollen, denn dabei ging der zuvor gespeicherte Entwurf verloren und ich musste von vorn anfangen. Jetzt nimmt das neue Blog die Wortbestätigung nicht an. Mal sehen ob das noch etwas wird... Vielleicht braucht man besondere Browser oder Betriebssysteme.
P.S. Nach ein paar Minuten war der Post dann in zwei Versionen da und bei vorangegangenen Posts waren Kommentare anonymisiert, z.B. der von Monty beim Post vom 10.1.

1 Kommentar:

Monty Zuma hat gesagt…

Trotz des Ärgers, den Du mit der Umstellung auf Beta hattest, lohnt sich das ungemein: Du kannst jetzt vor allem Labels verwenden, was ich sehr hübsch finde. Es lohnt sich dann, wenn man das Seitenelement Labels zur Seite hinzufügt.

Auch das strukturierte Archiv-Element sieht hübsch aus.