22.7.07

Märchenbrunnen umgebaut

Nach einem Krankenhausbesuch bei meiner Tante blieb an diesem Sonntagnachmittag noch etwas Zeit zum Einradfahren. In der Nacht zuvor hatte es während eines Gewitters und danach viel geregnet. Deshalb war mit Schlamm im Wald zu rechnen und es gab Aussicht auf Wasser im Märchenbrunnen und evtl. auch auf interessante Tiere. So zog ich bei heiterem Wetter mit 24°C Stiefel an und fuhr kurz nach 16:30 Uhr los.
Bis zur Zschechwitzer Straße waren die Waldwege fast trocken. Ich musste nur einigen großen Pfützen ausweichen. Danach wurde es schlammiger. Im unteren Bereich des Weges vom Turm der Jugend zum Großen Teich hatte das Wasser Rinnen eingegraben. Beim Durchfahren hatte ich etwas Mühe, mich auf dem Sattel zu halten. An der Wegekreuzung beim Tümpel zwischen Wald und Großem Teich kamen auf Fahrrädern ein Mann mit Kind von links aus Richtung Hellwiese. Nachdem sie in Richtung Teich abgebogen waren, hielten sie an, um mich vorbeizulassen. Der Mann gab dem Jungen Erläuterungen zum Einrad.
Der Übergang vom Weg um den Großen Teich zum Weg zum Südbad war zerfurcht, aber noch befahrbar. Hinter dem Südbad fuhr ich an der Gartenanlage Pfützenslalom und kam ohne unfreiwillige Abstiege zum Märchenbrunnen.


Zunächst sah ich viel Schlamm und wenig Gras. Man hatte das Gelände umgebaut. Früher war es ein Freibad. Auf den davon übriggebliebenen Betonboden hatte man den Märchenbrunnen gesetzt. Drum herum gab es an den Ecken Steineinfassungen.


Nun wurde das Gelände mit Geotextil ausgelegt und mit Kies belegt. Damit werden wir wohl im nächsten Jahr ein schöneres Biotop haben.
Eine Frau fragte mich, ob noch mehrere kommen und ob irgendwo eine Show sei. Ich machte ihr klar, dass ich alleine bin und nur zum Spaß fahre. Nach einer kurzen Unterhaltung wollte ich waldseitig an der Hellwiese zurückfahren. Die Absperrung war aber so gebaut, dass ich hätte darüberklettern müssen. Deshalb fuhr ich auf dem Weg am Südbad zurück. Dort kamen zwei Erwachsene mit drei kleinen Kindern auf Fahrrädern entgegen. Weil es keine Ausweichmöglichkeiten gab, hielt ich an einem Zaunspfahl, um nicht absteigen zu müssen. Ein Junge, der nun direkt vor mir stand, fragte, warum ich nicht weiterfahre. Ich antwortete: "Weil Du vor mir stehst." Dann löste sich der Stau auf.

Die zuletzt genutzte flachere Waldeinfahrt war heute gesperrt. Deswegen versuchte ich die ausgespülte Einfahrt am Tümpel. Irgendwie klappte das ohne Absteigen. Weil der direkte Quälberg zum Turm der Jugend zerfurcht war, bog ich auf den Nebenweg zum Waldessaum ab. Das ging zunächst gut.


Der steile Abschnitt auf der Mitte des Weges war dann aber so zerfurcht, dass ich absteigen musste. Einige Meter später wurde die Strecke wieder befahrbar. Die weitere Fahrt nach Hause verlief dann ohne besondere Vorkommnisse.

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