Am vorletzten Wochenende hatte ich beim Sturmwichteln das Wespenabwehrsystem am Küchenefenster eingebüßt. Einen Ersatz hatte ich zunächst verschleppt. In der neuen Hitzewelle mit 37°C musste aber ein Ersatz für meine Dachgeschosswohnung her. Zufällig fand ich noch einen Bausatz passender Größe, dem ich vor ein paar Jahren kein Vertrauen geschenkt hatte. Das Ding war schnell zusammengebaut und machte dann doch einen tauglichen Eindruck. Seltsamerweise nutzten die Wespen nicht die Öffnung während der Bauzeit für einen Großangriff. Vielleicht lachten sie zunächst über das Unterfangen.
Dann war Zeit für etwas Lebensfreude.
18:02 fuhr ich mit dem Einrad los. Die Bedingungen waren schwieriger als gestern. Mit 36°C war es wärmer als gestern. Bei einer Taupunkttemperatur von 16°C war es fast schwül und weil ich zeitiger draußen war als gestern, war das Gelände am Spatzennest ohne Schatten.
Nach elf Minuten nahm ich ein Video von einem Slalom auf. Bei der Hitze war das anstrengender als sonst, war aber möglich.
Hochwärts war es anstrengend, aber bergab kehrte die angenehme Lebensfreude des Einradfahrens zurück.Bei dem vielen Licht wurden auch Nahaufnahmen scharf, ohne Bewegungsunschärfen.Slalom hochwärts war bei der Hitze Arbeit, aber abwärts blieb es Lebensfreude.Noch eine Annäherung ohne BewegungsunschärfenDie Pause danach machte ich an einer schattigen Stelle. Auch dort war bei 36°C keine wirksame Abkühlung möglich. Das Verdunsten durch Schwitzen ist bei einem Grad Unterschied zur Körpertemperatur nicht sehr effektiv. Das Schweißmangement in den Overkneestiefeln funktionierte dagegen gefühlt. Die dünne Radlerhose kann beliebig nass werden, ohne dass sie sich klebrig oder schwer anfühlt. Dazu hatte ich Bambussocken an. Lästiger war Schweiß an der Stirn. Der sollte nicht in die Augen gelangen.Eine Pause 18:25. Die Sonne schien noch so intensiv, dass die Wärme ein wenig durch die hellen Stiefel durchschlug.Nach einer halben Stunde beendete ich das Fahren.






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