25.8.15

Zwischen den Hitzetagen

Der Sommer 2015 ist ungewöhnlich heiß. Seit der letzten Fahrt vor fast einem Monat zeigte das Thermometer an den Tagen, an denen ich Zeit zum Einradfahren gehabt hätte, mehr als 30°C an. Gestern Nacht brachte ein Tief starken Regen und Abkühlung. Heute Nachmittag war bei 20°C und kühlendem Wind bestes Einradwetter.
Nach der langen Pause klappte das Fahren gleich wieder gut. Ich fuhr durch den Leipziger Auwald zur Nahlebrücke der Gustav-Esche-Straße. Hinwärts hatte ich nur zwei verkehrsbedingte Stopps. Die Wege waren in gutem Zustand und so kam ich schnell zum Ziel und machte eine Pause auf der Brückenmauer. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hatte sich ein Verkehrsstau gebildet. Weil ich viel Schlamm auf dem Weg an der Nahle vermutete, fuhr ich heimwärts wieder den Radweg an der Gustav-Esche-Straße entlang bis zum Heuweg. Dabei fuhr ich am Stau vorbei und überholte fast alle Blechlemminge, die während der Pause an mir vorbeigezuckelt waren.
Die weitere Rückfahrt verlief ohne Besonderheiten.

28.7.15

Am Zusammenfluss von Nahle und Luppe

Beim Temperaturen über 30°C hatte ich in den letzten Tagen nicht sonderlich Lust auf Radtouren. Seit dem Wochenende hatten die Tiefs Zejlko und Andreas für Abkühlung gesorgt. Heute regnete es bei 20°C nicht. Schönes Einradwetter, kühl genug für lange Hosen und hohe Stiefel, womit alles geht.
Das östliche Ufer des Elsterbeckens hatte ich zuletzt mehrfach angefahren. Deshalb fuhr ich heute einmal nach Westen. An der Waldeinfahrt Friesenstraße hatte ich ein Gespräch mit einem Mann, der meinte, das Einradfahren sehr auffällig ist und Aggressionen provozieren könnte. Bisher war das bei mir glimpflich ausgegangen und hatte sich auf Scherze über "fehlende" Räder, Lenker oder andere Teile beschränkt.
Die Wege im Wald waren sehr gut befahrbar und ich kam schnell und bequem zur Brücke der Gustav-Esche-Straße über die Nahle.

Ich fuhr an die Brückenmauer heran und machte erst mal auf der Mauer sitzend eine Pause. Dabei überlegte ich das weitere Vorgehen oder bessser Vorfahren. Schließlich überquerte ich die Straße an Ort und Stelle zu Fuß und fuhr dann die Nahle entlang westwärts.


Die Betonsockel des Flutwehrs erschienen mir als geeignete Aufstellung für die Kamera und so machte ich wieder einige Fotos mit der Bewegungsmelderfunktion von CHDK.


An dieser Stelle kann man nur hin und her fahren. Kurven sind nicht möglich. Das Fotografieren von Vorbeifahrten wäre nicht ergiebig. So nahm ich Aufstiege und das Wenden auf der Stelle auf.
Die Lichtverhältnisse waren nicht so gut, wie am 10.7., weshalb die Bilder auch von geringerer Qualität sind.

Auf diesem Bild bin ich mit dem Aufsteigen fast fertig.

Was strengt mehr an? Aufsteigen oder pendelnd auf der Stelle wenden? Das pendelnde Wenden lässt sich im Sitzen erledigen, erfordert aber ständige Bewegung.

Ich machte beides abwechselnd. Hier wende ich im Sitzen.

Zum Vergleich der nächste Aufstieg. Ich muss mich vom Boden auf das Einrad hochwuchten, habe aber vorher eine Pause.

Der Aufstieg hat geklappt und es geht voran.



Auf zur nächsten Sitzung.

Und Sekunden später sitze ich wieder bequem.

Aus der Gegenrichtung kommend beginne ich eine Wende vor der Kamera. Das Einrad habe ich gestoppt.

Mit Pendelbewegungen wende ich das Einrad.


Hier bin ich mehr als 90° weiter.


Hier noch eine Endphase eines Aufstiegs.



Ich fuhr dann noch auf den Damm, um den Zusammenfluss von Luppe (links) und Nahle (rechts) zu fotografieren. Von dort kehrte ich um.

10.7.15

Sonnig-kühler Freitag

In der letzten Zeit hatten wir ein eigentümliches Wetter, bei dem die Tageshöchstemperaturen zwischen unter 20°C und über 30°C hin und her sprangen. In der Zeit seit Mitte Juni war es entweder zu heiß zum Fahren oder eine Veranstaltung kam dazwischen. Am 10. Juli klappte es endlich mal wieder. Das Wetter war mit 18°C im Schatten kühl. Die Sonne schien intensiv, ihre Wirkung wurde aber durch einen kühlen Wind abgemildert. Für Juli ein schönes Einradwetter. 17:45 Uhr fuhr ich los.
Zunächst hatte ich vor, durch den Auwald an den Zusammenfluss von Luppe und Nahle zu fahren. Kurz vor dem Heuweg dachte ich darüber nach, dass es bei den vorangegangenen Bewegungsmelderaufnahmen Probleme mit zu wenig Licht gab. Das hatte zu verrauschten Bildern mit Bewegungsunschärfen geführt. Heute gab es jede Menge Licht. Deshalb bog ich am Heuweg in die andere Richtung ab, um noch ein paar Fotos zu machen.
Die Stufe an der Auffahrt zur Nahlebrücke hat man in der Zwischenzeit verputzt. Nun ist es sehr leicht, auf diese Brücke zu fahren. Auch die folgende Luppebrücke machte keine Probleme. So kam ich ohne unnötige Fahrtunterbrechungen am "Elementeplatz" bei der Brücke Am Sportforum an und begann mit den Aufnahmen.

Die Kombination aus Einrad mit mir drauf ist ca. zwei Meter hoch, aber nur 66 Zentimeter lang. Deshalb probierte ich zuerst Aufnahmen im Hochformat.


Die Trefferrate erwies sich gering. Nur bei diesem Bild ließ sich ausnutzen, dass mehr Pixel in der Vertikalen vorhanden waren.


Hier der Ausschnitt (erscheint nach Anklicken in höherer Auflösung). An der nach hinten geneigten Sattelstütze und den leicht eingeknickten Stiefel ist zu erkennen, dass ich das Einrad vor der Kamera noch etwas abgebremst habe. Sonst wäre auch dieses Bild nichts geworden.
Ungünstig am intensiven Sonnenlicht ist der zu hohe Kontrast zwischen dem gelben Reifen und der schwarzen Kleidung.


Die nächste Serie machte ich wieder im Querformat, zunächst mit fast nicht nach oben geneigter Perspektive. Dadurch bin ich nicht ganz zu sehen, dafür mehr Details vom Rad. Hier steige ich gerade auf. Sattelstütze und rechte Pedale sind noch nach hinten geneigt. Ich fahre rückwärts, um die Sattelstütze nach vorn geneigt zu bekommen, um anfahren zu können.


Nun fahre ich in Kurvenlage dicht vor der Kamera vorbei. Durch die Neigung werden die Glanzlichter intensiver und sind teilweise überbelichtet.


Für die dritte Serie habe ich die Kamera etwas nach oben geneigt und bin wieder vollständig zu sehen. Hier beginne ich den Aufstieg.


Und hier ist die Sattelstütze schon fast aufgerichtet.


Geradeausfahrt ohne Bewegungsunschärfen


Abstieg am Bildrand


Ich machte noch eine dritte Serie mit ähnlichen Einstellungen. Hier eine Kurve.


Auf diesem Bild fahre ich ungefär geradeaus.


Bei dieser letzten Serie bekam ich es am besten hin, im richtigen Abstand vor der Kamera vorbeizufahren. Dieses Bild ist kein Ausschnitt.


Schließlich stieg ich ab, um die Kamera einzusammeln und nach Hause zu fahren. Die Rückfahrt verlief bei guten Wegeverhältnissen sehr bequem. Dabei musste ich nur zm Überqueren der Hans-Driesch-Straße einmal verkehrsbedingt absteigen.

16.6.15

Nochmal CHDK - Fotos mit Bewegungsmelder

Die Schafskälte hat nun begonnen. Was ansonsten eine unangenehme Wettererscheinung ist, passt zum Einradfahren sehr gut. Bei den kühlen Temperaturen fährt man sich nicht so schnell durstig.

Nachdem ich bei der kleinen Canon die Partitionen der SD-Karte wieder umgeswitcht hatte, war die Kamera wieder mit CHDK einsatzbereit für einen neuen Abend mit Bewegunsmelderaufnahmen. Die Fahrt zum "Elementeplatz" am Ostufer des Elsterbeckens verlief sehr angenehm. Nach Regen am Sonnabend war der Boden wieder fester und das Rad fuhr sehr leicht neigte in Kurven nicht zum Driften. So war ich in weniger als einer halben Stunde dort. Kompliziert war nur die Auffahrt auf die Luppebrücke. Zwei Radfahrer und ein Jogger kamen auf dem schmalen Holperweg entgegen und hinter mir war auch ein Radfahrer. Das Manöver klappte und als der nachfolgende Radfahrer mich auf der Brücke überholte, zollte er "Respekt".


Die erste Serie machte ich wie am 30.5. mit auf der Mauer stehender Kamera. Um bei dem trüben Wetter keine großen Bewegungsunschärfen reinzubekommen, fuhr ich langsam vor der Kamera vorbei. Die Sattelstütze ist hier nach hinten geneigt. Ich bin noch beim Abbremsen.


Hier das gleiche in Gegenrichtung.


Häufig musste ich Radfahrer*innen ausweichen, die wiederum eigene Bilder auslösten.


Das letzte Bild der ersten Serie.



Zur zweiten Serie stellte ich die Kamera auf den Boden, um eine leichte Froschperspektive zu haben. Zunächst enstand dieses Vorstartbild.


Eine nahe Vorbeifahrt vor der Kamera.


Beim Vollbiild wird das Rad größer, als bei der ersten Serie.

Die zweite Serie endet mit diesem Bild vom Abstieg.


Zur dritten Serie neigte ich die Kamera weiter nach oben, um eine deutlichere Froschperspektive zu bekommen. Dabei entstanden eigentümliche Detailbilder. Weil die Kamera die Belichtung in den Himmel gemessen hat, sind die Aufnahmen unterbelichtet und flau. Erhöhung des Kontrastes führt nur zu mehr Rauschen. Dafür sind die Bewegungsunschärfen weg und die Fülle an Details ist größer.
Hier war ich sehr nah an der Kamera und zog das rad herum.


Hier wird das Rad weder gebremst, noch beschleunigt. Die Sattelstütze steht gerade.


Hier ist eine leichte Kurvenlage gut zu sehen.


Etwas eigentümlich sieht der Abstieg aus dieser Perspektive aus. 

 Zum Schluss machte ich noch Bilder aus fast gerader Perspektive, die keine Besonderheiten ausweisen.
Danach fuhr ich wieder zurück. Die Fahrt verlief bequem und ohne Besonderheiten. Nur an der Friesenstraße musste ich vorsichtig fahren, weil viele Menschen zu einem Fest auf dem Sportplatz strömten.


9.6.15

Videoschnipsel vom Abstieg

Ich habe mit dem VLC Player aus dem Video von vorgestern der Abstieg herauskopiert. Zu sehen ist das hier in Originalgeschwindigkeit und zwei Stufen Zeitlupe.



Und zum Schluss noch ein kleines Stückchen Geradeausfahrt.

7.6.15

Das Problem mit den zwei Partitionen

Nach zwei über 30°C heißen Tagen blieb es heute bis zum Nachmittag unter 20°C. Schönes Einradwetter. Der Wetterbericht kündigte Sonne an. Deshalb fuhr ich nochmal zum "Elementeplatz" um ein paar Bewegungsmelderaufnahmen mit CHDK zu machen. Ich fuhr auf kürzestem Weg hin. Der Boden war sehr trocken und sandige Wege boten nicht mehr viel Grip, eine Erscheinung, die ich einmal als Trockenschlamm bezeichnet hatte. Ich kam trotzdem gut vorwärts. Angekommen wollte ich die Kamera vorbereiten, doch CHDK startete nicht. Ich sah nach, ob die SD-Karte nicht gelockt ist. Das war so, umschalten brachte aber auch nichts ein, denn die Boot-Partition war zur Lesen am Rechner nach hinten geswitcht und wurde so von der Kamera nicht gefunden. So nahm ich ein kleines Video auf und schnitt Einzelbilder heraus. Die Qualität dieser Bilder ist vergleichsweise schlecht, löst aber dafür Bewegungsabläufe auf.


Auf diesen Bildern ist zu sehen, wie ich von rechts ins Bildfeld hineinfahre und beginne, eine Kurve zu fahren.

Hier beginne ich, abzusteigen. Ich habe mich nach hinten gelehnt, um das Einrad abzubremsen. Links stehen beide Füße stehen noch auf den Pedalen, rechts hebe ich den linken Fuß an.


 Ich lasse mich nach vorn vom Rad herunterkippen. Der linke Fuß entfernt sich vom Gerät.


 

In Erwartung der Bodenberührung strecke ich die Zehen nach unten, was auch mit Stiefel gut zu sehen ist.


Nun ist der linke Fuß auf dem Boden. Mit der linken Hand halte ich den Sattel.


Der rechte Fuß bewegt sich auch zu Boden.


Ich bemerke, dass ich mich am Rand des Kamerablickfeldes befinde und leite eine Drehung ein.


Hier ist schon sicher, dass der untere Teil von mir und das Einrad im Blickfeld bleiben.


Abstieg beendet.