13.11.16

Einmal wieder am Elsterwehr

Die Gegend um das Elsterbecken hatte ich in der letzten Zeit vernachlässigt. Heute gab es Gründe, mal wieder dorthin zu fahren. Ich musste nicht so viel durch Schlamm fahren und hatte mehr Licht.
13:05 fuhr ich los. Weil es mit 3°C recht kalt war, hatte ich mich dicker angezogen, als sonst und trug u.a. eine lange Jacke, die über den Sattel hängt, damit es am Gesäß nicht zu kalt wird. Damit hatte ich zunächst Probleme beim Aufsteigen. Da passte es, zum Elementeplatz am Elsterbecken zu fahren, um das etwas zu üben. Die Fahrt zum Wald verlief problemlos. Auch der Weg bis zur Hans-Driesch-Straße war noch schön zu fahren. Ungemütlicher wurde es dann zur Waldluft hin. Zunächst war das Laub-Schlamm-Gemisch glatt. Vor der Waldluft ging es in klebrigen Schlamm über. Auf diesem Schmadder war es etwas anstrengend, die Schlaglöcher zu umfahren. Schließlich erreichte ich die Nahlebrücke und bekam wieder festen Boden unter den Reifen. Das Überqueren der Brücken klappte und wenig später hatte ich den Elementeplatz erreicht. Das Licht war sehr schön und ich nahm drei kurze Videos auf, von denen im Folgenden Einzelbilder zu sehen sind. Nach Anklicken erscheinen sie ca. 1000 Pixel hoch.

Bei der ersten Serie war ich zu weit entfernt von der Kamera aufgestiegen. Daher gibt es erst vom Abstieg schöne Bilder. Zunächst verringere ich die Geschwindigkeit.
Die linke Hand geht zum Sattel. Der linke Fuß steht noch auf der Pedale.
 Ich nehme den linken Fuß von der Pedale.

 Ich bewege den Fuß nach vorn, um einen Ausfallschritt zu machen.
 Der Fuß nähert sich dem Boden.
 Kurz vor dem Kontakt
 Bodenkontakt
Schließlich nehme ich auch den rechten Fuß von der Pedale.
Bei der zweiten Serie war ich immer noch beim Aufstieg zu weit von der Kamera entfernt. Der Abstieg ist diesmal von rechts zu sehen.
Hier fahre ich noch.
Beim Fuß von der Pedale nehmen bleibe ich mit dem Stiefelabsatz hängen, weshalb ich eine Ausgleichsbewegung machen muss.
 Wieder strecke ich den linken Fuß nach vorn.
 Der Boden ist fast erreicht.
 Abgestiegen.
Bei der dritten Serie hatte ich den passenden Abstand. Beim Zurechtrücken des Sattels muss ich auch die Jacke zurechtlegen.
Das dauert noch an, als ich den rechten Fuß schon auf der Pedale habe.
Schließlich bin ich fertig zum Aufsteigen.
 Los gehts.
Als die Sattelstütze zum erstem mal senkrecht steht, legt sich die Jacke vorn und hinten über den Sattel.
 Mit dem linken Fuß taste ich nach der Pedale.
 Nun stehen beide Füße auf den Pedalen.
Nochmal pendeln.
 Und anfahren.
Ich fahre im Kreis herum, was an der Kurvenlage gut zu erkennen ist.

Am Ende ein Abstieg fast von vorn.


Nach dem dritten Video fuhr ich wieder nach Hause. Die Rückfahrt verlief ohne Besonderheiten.

6.11.16

Kurze Verdauungsfahrt auf dem Walddreieck in der Gottge

Nach einem guten und reichlichen Mittagessen startete ich eine kurz vor 14 Uhr zu einer kleinen Tour mit dem Einrad. Das Wetter war nach einem teilweise sonnigen Morgen etwas ungemütlich geworden. Die 8°C fühlten sich durch einen kalten Wind kühler an. Ich fuhr wieder in den Auwald und fuhr zwei Runden auf dem Walddreieck in der Gottge.
Trotz verregnetem Vortag waren die Wege des Dreiecks noch passabel befahrbar. Auf den Geraden war das nasse Laub stellenweise glatt, aber in den Kurven, wo es darauf ankam, war der Grip gut.
Nach 30-40min beendete ich die Kurztour.

31.10.16

Burgaue und Schlosspark Lützschena

Der goldene Oktober hatte nur einen Tag gehalten. Dann kehrte das trübe Wetter zurück. Immerhin schien am 30.10. nochmal die Sonne und zu Helloween war es immer noch mild, passables Einradwetter.
13:28 fuhr ich los an der Friesenstraße los zum Leipziger Auwald. Dort war schon mehr Schlamm auf dem Wegen, als beim letzten mal, doch es ließ sich noch passabel fahren.

Wie bei der letzten Tour fuhr ich zum Flutwehr an der Luppe westlich der Gustav-Esche-Straße und bog dahinter waldeinwärts in die Burgaue ab. An der ersten Lichtung machte ich Aufnahmen von einem Aufstieg (Einzelbilder aus einen Video). 




Bis hierher ist noch alles recht statisch und ich habe mindestens einen Fuß auf dem Boden.

Schließlich stoße ich mich ab zum Aufsteigen. Dass die Lichtverhältnisse nicht mehr die allerbesten sind, zeigt sich sofort an Bewegungsunschärfen.
 Der linke Fuß ist in der Luft. Es geht nach oben.
 Die Sattelstütze richtet sich auf.
Die Sattelstütze steht senkrecht. Mit dem linken Fuß suche ich nach der Pedale. Ich bewege das Bein dabei nur noch langsam, weshalb der Stiefel relativ gut abgebildet ist.
Beide Füße stehen nun auf den Pedalen. Für einen Moment steht alles still. Es gibt keine Bewegungsunschärfen mehr.
Die Vorlage reichte noch nicht zum Anfahren. Deshalb mache ich noch eine Rendelbewegung. Aus diesem Stillstand fahre ich das Einrad ein Stück zurück.
 Nun habe ich eine passende Anfahrposition erreicht.
 Das Einrad fährt.

 Ich komme zurück.
Beim Fahren gibt es keine Stillstände, wodurch bei den gegebenen Lichtverhältnissen die Bildqualität schlecht ist.

Ich fuhr den Weg dann geradeaus weiter und bog nicht zum Rollhockeystadion ab. Der Weg führte hinter der ersten Brücke nach der Gustav-Esche-Straße ans Luppeufer zurück. Ich fuhr weiter zur nächsten Brücke. Das war eine anstrengende Angelegenheit, zuerst Schlamm, dann Betonplatten.

Schließlich erreichte ich die Brücke. Die Fahrt setzte ich dann an der anderen Seite fort. Dabei machte ich einen Abstecher in den Schlosspark Lützschena, um zu testen, ob man dort auch bei Nässe gut fahren kann. Anfangs war der Weg unter dem Laub schwer zu finden, dann war es ein schönes Fahren.


An der ersten Brücke machte ich eine kurze Pause, betrachtete Pilze.

Dann fuhr ich wieder zurück und kam nach etwas mehr als zwei Stunden an.

16.10.16

Goldener Oktober

Heute bot sich endlich mal wieder Zeit für eine Einradfahrt in Leipzig. Auch ich das Wetter passte. Nachdem die erste Oktoberhälfte nasskalt gewesen war, schien die Sonne und die Temperatur erreichte 19°C. Nach sechs Wochen Unterbrechung klappte das Fahren auf Anhieb wieder und die Wege im Auwald waren sehr gut zu befahren. Trotz des zuvor andauern feuchtem Wetters hatte es kaum stärkere Niederschläge gegeben und so musste ich nur sehr selten durch Schlamm fahren.
Zunächst hatte ich vor, wieder zum Schlosspark Lützschena zu fahren. Als ich kurz vor 16 Uhr die Gustav-Esche-Straße erreichte, war es aber schon zu spät dafür. So bog ich hinter dem Flutwehr an der Luppe waldeinwärts ab und fuhr den Weg bis zum Ende durch. Das hatte ich bisher noch nicht gemacht und gelangte ein eine Gegend südlich der Lachen an der Waldspitze. Schließlich erreichte ich das Rollhockeystadion und kehrte dort um. In der Gegend machte ich noch ein paar Fotos, von denen hier drei zu sehen sind.




Wenn einmal mehr Zeit ist, werde ich die Gegend einmal auf interessante Nebenstrecken überprüfen. Nach ca. 100 Minuten kam ich wieder zu Hause an.

11.9.16

Kleine vorbeugende Reparatur

Für die nächsten Tage ist eine stabile Wetterlage mit Tageshöchsttemperaturen über 30°C angesagt. Damit steht fest, dass ich demnächst keine Stiefel beim Einradfahren tragen werde. Das ist eine Gelegenheit für eine kleine vorbeugende Reparatur.


Die Sohlen sind dünn und weich. Das erleichtert die "Fußhabung" der Pedalen, macht sie aber anfällig für die Bildung von Löchern. An der mit Pfeil gekennzeichneten Stelle hat sich ein Pin der Pedale in den linken Stiefel eingearbeitet.


Bevor der Stiefel an dieser Stelle undicht wird, habe ich sie mit Shoe Goo aufgefüllt. Damit wird die Lebensdauer des Stiefels wieder erhöht.

5.9.16

Rückfahrt im Regen

Zwischen der letzten Einradfahrt und heute lagen eine Urlaubsreise und Phasen zu heißen Wetters. Heute früh hatte es geregnet. Die Temperatur erreichte Nachmittags knapp 20°C und als ich kurz nach 17 Uhr losfuhr, war es fast heiter. Bis zum Rand des Leipziger Auwaldes waren die Wege trocken und auch im Waldstück Gottge bis zur Hans-Driesch-Straße ließ es sich noch sehr gut fahren.
Nach dem Überqueren der Hans-Driesch-Straße sah ich eine Baustelle. Im Radweg, der stadtauswärts parallel zur Straße verläuft, werden Rohre verlegt. Dieser Weg wird auf absehbare Zeit nicht mehr nutzbar sein. Heute war mir das egal, denn ich wollte auf kurzem Wege zum Schlosspark Lützschena fahren.
Also fuhr ich auf der Friesenstraße weiter. Das der sandige Weg durch die Nässe etwas glatt war, spürte ich mit dem Gesäß. Das Fahren wurde allerdings nicht sehr erschwert. Kurz vor der Waldluft gibt es einen Spielplatz auf der rechten Seite. Einen dort vorbeiführenden Weg probierte ich heute erstmals. Vor einem Schlammloch musste ich anhalten. Gleich darauf endete der Weg am Westufer der Kleinen Luppe. Also fuhr ich wieder zurück auf den gewohnten Weg zur Bahnlinie.
Nachdem ich die letzte Unterführung vor Leutzsch durchfahren hatte, bemerkte ich erste Wassertropfen. Später, auf dem Radweg an der Gustav-Esche-Straße wirbelte zunehmender Wind Blätter auf. Ein Zeichen für einen heranziehenden Schauer.
 Auf der Brückenmauer machte ich die übliche Pause, blieb diesmal aber etwas länger, um das Wetter zu beobachten. Auf diesem Bild ist noch alles trocken. Sollte es nicht so bleiben, hatte ich die Möglichkeit, unter die Brücke ohne Fluss zu fahren, die zwischen den Brücken über die Nahle - wo ich saß - und die Luppe liegt.

Der Himmel zeigte sich grau.

Auf diesem Bild sind nahe beim Reifen erste Regentropfen zu sehen. Das Nieseln nahm zu und ich fuhr los zur Brücke ohne Fluss. Zwischendurch musste ich einmal absteigen, weil ein abgeknicktes Bäumchen auf dem Weg lag.
Ich kam aber trocken unter der Brücke a

Hier machte ich eine Pause. Während ich abwartete, kam eine Frau mit Nordic Walking-Stöcken. Als sie das Einrad sah, fragte sie mich, ab man damit fahren kann.

Der Regen nahm nicht zu. Es blieb zunächst beim Nieseln. Also fuhr ich wieder los. Auf dem Rückweg nahm ich die zweite Unterführung vor Leutzsch. Die Auffahrt auf den Heuweg ist dort steiler, als bei der Unterführung des Hinweges. Deshalb befürchtete ich, dass das Rad durchdrehen könnte, was bei dieser Geometrie zu leichten Stürzen führen kann. Um die Kraftübertragung beim Hochfahren gering zu halten, fuhr ich relativ schnell durch die Unterführung. Das Rad hatte aber auch keinen Schlupf, als der Schwung weg war und ich kräftiger treten musste.

Als ich die Waldluft passierte, nahm der Regen zu. Am Ende eines Schauers, an der Kante der Wolke dreht der Regen oft noch einmal auf.

Nachdem ich die Hans-Driesch-Straße überquert hatte, machte ich unter einem Baum eine Pause. Der nasse Stiefel kündet noch von der Regenfahrt und das Laub kündigt den kommenden Herbst an.

Von meiner Position ließen sich keine Wolken beobachten. Ich bemühte deshalb eine App, um zu sehen, wie lange es noch regnen wird. Sie zeigte noch zwei Minuten an.
So stieg ich unverzüglich auf und als ich den Wald verließ, hatte es aufgehört, zu regnen. Das ungeschützte letzte Stück des Weges legte ich bei gemütlichem Wetter zurück.
Gegen 18:30 Uhr beendete ich die Fahrt.

12.8.16

Kurze Schlechtwetterrunde

An den letzten beiden Tagen war es mit Temperaturen um 17°C ungewöhnlich kalt gewesen. heute war es mit 19°C wieder etwas wärmer, dafür wegen der Bewölkung sehr dunkel. Ab und zu gab es einen Regenschauer. Nach dem Abendessen, kurz nach 18:30 war ich der Meinung, dass der letzte Schauer durch wäre und fuhr noch mal kurz mit dem Einrad in den Auwald.
Im Wald waren die Wege nass, ließen sich aber noch gut fahren. Kurz vor der Waldluft bemerkte ich ein leichtes Nieseln. Ich wusste nicht, ob es nur Wasser von den Bäumen war oder echter Regen. Schließlich kündigte eine App den nächsten schauer an. So machte ich mich auf den Heimweg. Während dessen nahm das Nieseln zu. Nach einer knappen Viertelstunde beendete ich die Fahrt.

9.8.16

Nochmal Schlosspark Lützschena

Heute hatte ich endlich mal wieder Zeit für das Einrad und das Wetter war mit anfangs ca. 20°C angenehm. 18:03 fuhr ich los mit dem Ziel Schlosspark Lützschena. Weil es schon recht spät war, nahm ich einen möglichst kurzen Weg. Nach fünf Minuten hatte ich von Altlindenau her die Hans-Driesch-Straße erreicht. Die Wegeverhältnisse waren sehr angenehm. Nach 16 Minuten bog ich auf den Heuweg ab.



Dort nahm ich ein kurzes Selfie-Video von der Seite auf. Wenig später erreichte ich die letzte Unterführung und nahm die Durchfahrt auf.



Glücklicherweise musste ich mit der Kamerahand keine Ausgleichsbewegung in der Kurve oder bergab machen. Auf der Brückenmauer an der Gustav-Esche-Straße sitzend machte ich eine erste kurze Pause von max. drei Minuten und fuhr dann zum Luppedamm weiter. Das erschien mir schneller und kraftsparender, als die Holperpiste an der Nahle.



Auf dem Damm nahm ich ein weiteres Selfie-Video auf. Unterwegs sah ich viele schwarze raupen. Einige waren schon plattgefahren worden. Nach insgesamt 40 Minuten Fahrt kam ich im Schlosspark Lützschena an. Als ich die Absperrung an der ersten Brücke (s. Post vom 15.7.) ankam, begegnete ich einer Gruppe Frauen, die Nordic Walking betrieben. Eine der Frauen meinte, dass "so ein Gerät" hilfreich für die Balance bei Yoga-Übungen sein dürfte. Umgekehrt dürfte das m.E. auch sein. Zum Pavillon fuhr ich einen Umweg und kam wenige Minuten später dort an.

Ich kam auf die Idee, im Pavillon einen Aufstieg zu versuchen und ein Video davon aufzunehmen. Ich suchte eine passende Kameraposition und der Aufstieg klappte.





Für das Herausschneiden von Einzelbildern waren die Lichtverhältnisse schon ungünstig. Nachdem ich mit dem Video fertig war, drehte ich eine Runde um den Teich und fuhr dann noch etwas im Park herum. Dabei bewährten sich die Stiefel heute auch als Schutz vor Brennnesseln. Während der Fahrt sah ich viele Libellen. Als ich aus dem Park wieder herausfahren wollte, verfuhr ich mich zweimal. Beim ersten mal bog ich an einer Stelle rechts ab, wo ich hätte links abbiegen sollen. Nachdem ich das bemerkt hatte, fuhr ich einfach weiter, trtzodem zum Luppedamm zu gelanden oder wieder zurück. Ich kam zu einer Absperrung. Davor ließ sich auf einen anderen Weg abbiegen und so kam ich wieder in die Nähe des Pavillons. Danach bog ich einen Weg zu früh links ab und erreichte irgendwann die falsche Brücke. Auf der Rückfahrt von dort fiel mir ein Kunstwerk auf.


Es heißt "Große Schwebe" und wurde von Kathrin Pannicke geschaffen. Dann fand ich den richtigen Weg und fuhr zügig heim. Diesmal nicht auf dem Luppedamm, sondern durch die Burgaue.

Eine Pause machte ich erst wieder auf der Brückenmauer an der Gustav-Esche-Straße. Wenige Minuten später fuhr ich an der Nahle weiter, durch den Wald und eine andere Unterführung zum Heuweg. Auf der weiteren Fahrt stieg ich nur an der Hans-Driesch-Straße kurz ab, um diese zu überqueren.
Als ich den Waldrand erreichte, war es 20:03. Die Tour dauerte nun genau zwei Stunden. Wenige Minuten später kam ich zuhause an.



15.7.16

Schlosspark Lützschena "entdeckt"

Die letzte Einradfahrt war schon fast wieder einen Monat her. In der Zwischenzeit hatten Zeitmangel oder besonderes Wetter Fahrten verhindert. Heute hatte ich einmal Zeit und das Wetter war weder zu heiß, noch regnete es. Es war nur durch die Bewölkung ziemlich dunkel. 17°C waren für die Jahreszeit sehr kühl, aber auf dem Einrad recht angenehm. Mit Stiefeln und Jacke ließ sich das Risiko von Mückenstichen reduzieren. Weniger Schweiß lockt auch weniger Mücken an.

Als ich kurz vor 17:15 losfuhr, hatte ich noch keinen Plan, wohin es gehen sollte. Das Aufsteigen klappte nach der langen Pause gleich ohne Gewackel und das Sitzen auf dem Einrad fühlte sich sofort wieder sehr angenehm an. Ich fuhr in den Leipziger Auwald. Trotz Regen an den vergangenen Tagen waren die Wegeverhältnisse wunderbar. Ich entschloss mich, am Heuweg links abzubiegen und dann an der Luppe westwärts zu fahren.

Am Heuweg machte ich mit der displayseitigen Kamera des Smartphones ein Selfie. Das geht so einfacher, als mit der rückseitigen Hauptkamera. Allerdings waren die Lichtverhältnisse dermaßen schlecht, dass nichts Brauchbares herauskam.
Auf der Brückenmauer an der Gustav-Eschestraße machte ich eine erste Pause. Dabei stellte ich die Stiefel so auf das Rad, dass es nicht wegrollen konnte. Den Sattel nahm ich noch als zusätzliche Sitzfläche mit.

Die Pause dürfte maximal zwei Minuten gedauert haben. Dann fuhr ich über die Straße und am Südufer der Nahle weiter westwärts, dann am Wehr vorbei, passierte die Einmündung in die Luppe auf einer Schotterpiste, bis ich endlich die nächste Brücke erreichte. Dort wechselte ich auf das Nordufer. Der Asphaltweg dort ist auch nicht unbedingt bequem, weil das Rad sehr ruhig läuft und die Sitzhaltung undynamisch wird.

Ich erinnerte mich daran, dass ich vor längerer Zeit einmal einen Abstecher in ein Waldstück gemacht und dort einen schön aussehenden, kurvenreichen Weg gefunden hatte. Allerdings musste ich damals wegen Hindernissen aufgeben. Heute probierte ich es mal wieder. Der Weg war anfangs wieder wunderschön. Leicht wellig und kurvig. Der Sattel fühlte sich wieder superbequem an. Weil ich auch sehr bequeme Stiefel trug, waren alle Auflagepunkte des Körpers angenehm gelagert und ich hoffte, dass ich auf dieser Wohlfühlstrecke nicht so schnell auf Hindernisse treffe. Ich kam weiter gut voran. Erst vor einer Brücke musste ich anhalten.


An diesem Fahrzeugabwehrsystem wurde es zu eng.


Von dort war ich hergekommen.


Von der Brücke aus ist ein Wehr zu sehen. Ich stieg wieder auf und fuhr weiter. Es zweigten mehrere Weg ab. Ich fuhr über eine weitere Brücke und sah plötzlich einen Pavillon.


Dieses Bild wollte am Abend Google Maps haben. Auf diese Weise erfuhr ich, dass ich im Schlosspark Lützschena war. Das Bild wird nun auch bei Google Maps angzeigt, wenn man in die Fotos klickt. Auf welche Weise gerade dieses Bild ausgewählt wurde, weiß ich nicht.

Abgesessen fotografierte ich auch noch diese Statue. Dann wurde es allmählich spät. Ich suchte den nächsten Weg zum Luppedamm und machte mich auf dem Heimweg. Beim fahren auf dem Luppedamm wurde ich telefonisch an das Abendbrot erinnert und beeilte mich, heimzukommen. So eine Eilfahrt hatte ich noch nicht gemacht. Außer zum Überqueren der Gustav-Esche-Straße und der Hans-Driesch-Straße strampelte ich durch und kam nicht mehr vom Sattel runter. Dadurch wurde das Sitzen im Bereich Waldluft etwas unbequem. Danach setzte ich mich auf dem Sattel weiter nach hinten und es ging wieder. Um 19:05 kam ich an.

Über Bilder und Google Maps fand ich den Post von der ersten, kurzen Fahrt in den Schlosspark Lützschena wieder. Es ist der vom 22.09.2013.