8.4.18

Vormittags zur Burgaue

Der März hatte sich noch mehrfach winterlich gezeigt. Gestern stieg die Temperatur über 20°C. Heute hatte ich vormittags etwas Zeit, um bei dem schönen Wetter mit dem Einrad zu fahren. Gegen 10:30 startete ich zu einer Tour in den Leipziger Auwald.



Der Waldbden ist von einem Meer aus Bärlauchblättern bedeckt.



Am Waldrand an der Friesenstraße blühen Bäume weiß.



Ansonsten tragen die Bäume noch kein Laub. Lediglich im Unterholz sind Knospen aufgegangen. Dadurch ist der Wald noch sonnendurchflutet. Die Wege waren gut abgetrocknet und das Einrad rollte sehr leicht. An der Hans-Driesch-Straße erzwang die Blechlawine eine gewisse Wartezeit. Fast alle Blechlemminge fuhren stadteinwärts.



Auf der anderen Straßenseite fotografierte ich vor dem Aufsteigen Buschwindröschen. Die Blüten sind zur Zeit massenhaft zu sehen.



Ein Vergleich mit Schuhgröße 46



Ich fuhr weiter zur Gustav-Esche-Straße, überquerte diese und bog drüben beim Wetterpilz nach links in die Burgaue ab und fuhr dann einen schönen Wege parallel zum Hauptweg. Schmale Wege haben den Vorteil, dass ich das Fahren schneller und abwechslungsreicher anfühlt.











An der nächsten Brücke hielt ich an, um umzukehren. Ich machte noch Fotos. Ein Bliuck zur Brücke des Hauptweges.



Die andere Seite


Und ich auf dem Einrad


Auf der Rückfahrt nahm ich den Weg an der Nahle entlang und am Güterring der Bahn entlang. Am Bahndamm musste ich absteigen, weil ich eine Packung Taschentücher verloren hatte. Bei der Gelegenheit fotografierte ich aus der Nähe Knospen und


Scharbockskraut. Die weitere Fahrt verlief bequem und ohne Besonderheiten.


An der Hans-Driesch-Straße zeigte sich frisches Grün am Unterholz. Nach diesem letzten Stopp fuhr ich ohne Unterbrechung heim und kam 11.45 an.

4.3.18

Vorgeschmack auf Frühling

Die letzte Fahrt hatte ich bei -5°C unternommen. Die darauf folgende Woche blieb frostig, mit nachts unter -10°C und Tageshöchsttemperaturen um -5°C. Heute überschritt die Temperatur erstmals wieder die 0°-Grenze und als ich 12:15 losfuhr, waren bereits +2°C.
Ich fuhr wieder in den Leipziger Auwald. Die Wegeverhältnisse waren ideal. Die Waldwege waren trocken, hatten aber keine festgefrorenen Rillen und Löcher mehr. Auf der Brücke über die Kleine Luppe machte ich wieder eine erste kurze Pause. Das Flüsschen war noch teilweise zugefroren. Ich fuhr dann weiter bis zum Platz unterhalb der Brücke am Sportforum Nord. Dieser Platz war heute abgesperrt und so fuhr ich weiter zum Heuweg und an der Bahnlinie entlang westwärts. Unterwegs überholten mich zwei Radfahrer. Einer meinte, dass ich den Vorteil hätte, nicht oft die Kette wechseln zu müssen. Ich überquerte die Gustav-Esche-Straße und fuhr bis zum Fluwehr.
Dort machte ich kurze Videoaufnahmen, um Einzelbilder zu entnehmen.
Ohne zweite Hose ging das Einklemmen des Sattels heute wieder schneller.
 Ich begann den Aufstieg.
Beim Abheben gab es leichte Bewegungsunschärfen. Das Licht kam von der Seite und sorgte leider für ein schattenreiches Bild.
Das Aufsetzen des linkes Fußes auf die Pedale: Auf dem zweiten Bild ist ein kurzer Ruhezustand zu erkennen. Die Bewegungsunschärfen sind verschwunden und beide Stiefel sind bei den Fußgelenken nicht eingeknickt.

 
Beim Antreten mit dem rechten Fuß komme Rücklage und muss das Rad zurückdrehen.


Dabei rollt das Rad rückwärts teilweise aus dem Bild. Ich komme dabei in eine gute Anfahrposition.




 Ich fahre los.


Kurz vor dem Abstieg: Ich lehme mich leicht nach hinten, um zu bremsen.

 Schließlich nehme ich den linken Fuß von der Pedale.


Zu Beginn der Rückfahrt machte ich die übliche Pause auf der Brückenmauer und fuhr dann an der Nahle weiter.

Die Temperatur war inzwischen weiter auf ca. 6°C angestiegen. Bei angenehmen Bedingungen fuhr ich weiter bis zur Waldluft, überquerte die Hans-Driesch-Straße und unterbrach die Fahrt ein letztes mal vor dem Überqueren der Friesenstraße am Waldrand. Hier machte ich eine kurze Fotopause.



Die Schneeglöckchen sind inzwischen verblüht. Märzenbecher habe ich keine gesehen. Der Bärlauch ist etwas weitergekommen, wobei die Kälte der letzten Tage das Wachstum gehemmt haben dürfte. Der würzige Duft ist in manchen Teilen des Waldes aber inzwischen gut wahrnehmbar.


13:40 Uhr beendete ich die Fahrt, war also knapp anderthalb Stunden unterwegs.

25.2.18

Bei Frost in die Burgaue

An den letzten Tagen hatte es Frost und keinen Niederschlag gegeben. Die Sonne schien und so machte ich mich trotz -5°C gegen 12:45 mit dem Einrad auf den Weg in den Leipziger Auwald. Gegen die Kälte hatte ich mich dick angezogen: zwei Jacken übereinander und über die Radlerhose eine Jogginghose. Auch, wenn die viele Bekleidung die Beweglichkeit einschränkte, klappte das Aufsteigen und das Einrad ließ sich gut fahren.


 Ich fuhr heute die Strecke an den Sportplätzen vorbei und nutzte die Brücke über die Kleine Luppe.

Dort machte ich eine kurze Pause. Die Jogginghose ist auf dem Bild zu sehen. Sie hatte sich gut in die Stiefel stecken lassen und erfüllte ansonsten den Zweck der Warmhaltung sehr gut.
Die Wege waren gut gefroren und ließen sich leicht fahren. Ich fuhr dann weiter zu einem Nebenweg, den ich am 3.9.2017 zuletzt benutzt hatte. Leider zwang ein umgestürzter Baum zum Absteigen. Ich kehrte um und fuhr wieder in nördliche Richtung.



Den Damm am Westufer des Elsterbeckens befuhr ich bei Sonnenschein. Dann fuhr ich weiter bis zur Luppebrücke, kehrte auf der Brücke um und fuhr den Heuweg nach Westen. Trockengefrorene Wege können Probleme bereiten, wenn Hufabdrücke und Radspuren eingefroren sind. Dann wird es holprig. Ein Loch übersah ich und musste absteigen.
Ohne weitere Schwierigkeiten fuhr ich in die Burgaue. Wie bei der Fahrt vom 31.10.2016 probierte ich ein kurzes Video, um Einzelbilder herauszuschneiden. Diesmal hatte ich eine richtige Kamera dabei, eine Sony RX100 M3. Die hat ein großes Objektiv und einen rauscharmen Chip.


Beim Blick auf das umgeklappte Display konnte ich sehen, dass ich das Format nur zur Hälfte ausfüllen würde, wollte aber bei der Kälte nicht noch einmal die Handschuhe ausziehen und herumprobieren. Deshalb ist die Auflösung nicht maximal ausgenutzt.


Fuß auf die rechte Pedale setzten. Mit zwei Hosen ist das Einklemmen des Sattels nicht so einfach.


Dehnen


Und der linke Fuß hebt ab. Bei den Bildern gibt es keine Bewegungsunschärfen an den Stiefeln. Das größere Objektiv wirkt sich aus.


Die Sattelstütze steht nun senkrecht.


Hinsetzen und linke Pedale suchen sind fast eine Bewegung.


Nun setzt der Fuß auf die Pedale auf.


Und jetzt sitze ich erstmal richtig.


Das Rad pendelt nochmal vor ...


... und zurück.


Wieder vorn habe ich zuviel Rücklage, um losfahren zu können, also nochmal zurück.


Das Rad verdreht sich. Der Weg ist seitlich etwas abschüssig. Doch es reicht nun zum Anfahren.


Hier komme ich zurück.



Nochmal von rechst nach links und dann ging es heimwärts.



Auf der Brückenmauer an der Gustav-Esche-Straße machte ich eine kurze Pause. Oben, etwas rechts von der Mitte ist schon der Mond zu sehen.
Die Weiterfahrt verlief ohne Probleme. Die Kälte machte sich dadurch bemerkbar, dass das Material der Stiefel etwas härter wurde. Die Wärmedämmung drinnen erfüllte allerdings ihren Zweck und ich bekam keine kalten Füße. Nach etwas weniger als zwei Stunden beendete ich die Fahrt.

10.2.18

Frühlingsboten


Vor Beginn der Fahrt wog ich heute das Einrad mit einer Kofferwaage. Es wiegt nur 6,5 kg. Das ist sehr leicht für ein Fahrzeug, dass groß genug ist, dass ich mich bequem darauf setzen kann. Zudem ist das 26"-Rad groß genug, um nicht an jeder Kante hängenzubleiben. Im Vergleich dazu zeigte die Waage beim Paar Stiefel 2,3 kg an.

An den letzten Tagen war schönes Winterwetter, sonnig und frostig. Als ich kurz nach 13 Uhr mit dem Einrad zum Auwald losfuhr, fühlten sich die 3°C bei Sonnenschein angenehm warm an.



Am Waldrand fand ich teilweise aufgetaute Pfützen vor.



Schneeglöckchen waren massenhaft zu sehen und ...



Krokusse.



Während ich Bärlauch fotografierte, brach der Akku plötzlich von 55% auf 0 zusammen. Es wurde nicht ganz fertig, was man am unteren Rand erkennen kann. Mit gimp ließ sich die jpg-Datei nicht öffnen, aber PhotoPaint eignete sich zur Rettung. An Fotografieren war fortan nicht mehr zu denken.

Ich fuhr weiter zum Heuweg. Die Wegeverhältnisse waren für die Jahreszeit sehr gut. Ich erreichte die Gustav-Esche-Straße. An der Nahlebrücke überquerte ich die Straße und fuhr auf der anderen Seite auf dem unbefestigten Weg zurück. Diesen hatte ich am 7.9.2012 zuletzt benutzt. Auf einem abbiegenden Weg machte ich einen Abstecher zum Alfred-Kunze-Sportpark, wendete auf dem Platz vor dem Stadion und fuhr weiter zum Heuweg. Auf der weiteren Rückfahrt gab es keine besonderen Vorkommnisse.

14.1.18

Leichter Bodenfrost im Leipziger Auwald

Heute bot sich die erste Gelegenheit zum Einradfahren im neuen Jahr 2018. Das Wetter war sonnig und mit 2°C und Wind etwas kühl. Dort, wo die Sonne noch nicht hingeschienen hatte, war der Boden gefroren, so dass sich sehr gut darauf fahren ließ. Auch nach sechs Wochen Unterbrechung klappte das Aufsteigen und Losfahren ohne Probleme.
Ich fuhr an der Friesenstraße in den Wald zum Heuweg und dann an der Gustav-Esche-Straße zur Nahle. Auf dieser Straße hatte ich GPS-Empfang und probierte eine Geschwindigkeitsmessung mit der App DigiHUD. Die Anzeige sprang meistens zwischen 9 und 11 km/h. Das entspricht ungefähr den 11 km/h, die ich zuvor mit Wege- und Zeitmessungen ermittelt hatte.
Auf der Mauer der Nahlebrücke machte ich eine kurze Pause und fuhr dann an der Nahle entlang zurück. Nach einer Stunde Fahrt kam ich kurz nach 15 Uhr wieder an.