Heute hatte ich zum Ausgleich Stiefel angezogen, die ich noch nie auf dem Einrad an hatte. Die hatte ich mir Anfang Dezember zugelegt. Sie sind sehr bequem. Das Mikrofaserleder der Schäfte ist sehr weich, aber die Schäfte sind sehr eng. Ohne die Reißverschlüsse könnte ich sie nicht anziehen. Das drückt mein altes Bindegewebe zusammen und erleichtert langes Stehen. Für Männerstiefel sind sie auch schön hoch, bis halb über die Knie. Wohlfühlstiefel. Seit ich sie habe, hatte ich sie fast täglich an.
10:56 fuhr ich bei 10°C und wolkenlosem Himmel los. Alltagsstiefel haben anders als Gummireitstiefel, die ich zum Rad fahren beschafft hatte, dicke Sohlen mit Profil (Ausnahme sind die Acquo, die dünne, flache Sohlen haben und gleichermaßen gut fürs Einrad und zu Fuß sind).
Die dicken Sohlen vermittelten anfangs ein Fremdkörpergefühl zwischen Füßen und Pedalen. Nachdem ich alle Kreise und Wenden am Spatzennest ohne Probleme geübt hatte, war ich schnell entspannt und fand Freude an der Kompression der engen Schäfte beim Radeln.
Eine Pause nach zehn Minuten.
Danach wollte ich wissen, wie sich die Slaloms mit Alltagsstiefeln fahren lassen. Das fühlte sich so wunderschön an wie sonst. Leider lag die Hälfte der Strecke im Schatten. Ich beschloss dann, so lange zu fahren, bis der Schatten verschwindet. In der Zwischenzeit beschäftigte ich mich mit anderem.
Als nächstes war der gespreizte Slalom auf der Ebene dran. Nach einem Fehlversuch klappte der.
Danach machte ich kurze Videos zur Gewinnung von Einzelbildern.
Der Schatten zog sich langsam vom Weg vom Buchenring zum Spatzennest zuriück. Zwischendurch wechselte ich die Stiefel. Dieses Paar ist noch ziemlich neu. Gestern hatte ich es 7 Stunden lang an gehabt und 11.000 Schritte zurückgelegt. Sie waren dabei an den Füßen eng. Auf dem Einrad fühlte ich mich darin aber wohl. Sie sind sehr dünn, Sommerstiefel. Weil es inzwischen wärmer geworden war, behielt ich sie an.
Ein gespreitzer Slalom in der Ebene klappte gut.
Bilder aus einem Video zur Gewinnung von EinzelbildernDer Abstieg
Allmählich verschwand der Schatten.









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