3.3.24

Gerüttel im Wald

In der vergangenen Nach war ich erst spät ins Bett gekommen, weil ich lange abgewartet hatte, bis Dunst sich verzogen hatte, um astronomische Beobachtungen anzufangen. An der Stelle, die mit dem roten Pfeil gekennzeichnet ist, wird wahrscheinlich im Laufe dieses Jahres die Wiederkehrende Nova T CrB ausbrechen. Darauf warte ich inzwischen seit 42 Jahren. Diesmal sieht die Vorhersage gut aus.

Nach 11 Uhr hatte ich dann bei dem schönen Wetter wieder richtig Lust aufs Einrad und fuhr 11:49 los. Ich wollte prüfen, ob die Waldwege inzwischen brauchbar sind. Wie am 18.2. machte ich dabei einen Kompromiss. Ich nahm das Einrad mit schmalen Reifen, um bei einem Fehlschlag bequem in Südost herumfahren zu können und zog dazu die trittstärkeren Black Forrest Stiefel an.
 

 

Zu Beginn nahm ich auf einem Parkplatz am Spatzennest ein mit der Pivo nachgeführtes Video auf. Bei den letzten Aufnahmen hatte ich festgestellt, dass die Nachführung klappt, aber die Auflösung für Einzelbilder etwas gering ist. Die App Pivo+ hat keine Einstellung des Auflösungsvermögens und bisher erfolgten die Aufnahmen in HD. Heute machte ich einen Test, ob es sich auswirkt, wenn man in der Kamera-App die Auflösung höher stellt. Das bewirkte nichts. Später fand ich eine App Pivo Play. Die lässt 4K zu. Muss ich beim nächsten mal ausprobieren.

Evtl. brauchte das mehr an Licht etwas Gewinn.

Noch halb im Gegenlicht
Im besseren Licht
Zwischendurch pendelte ich kurz. Beim Abbremsen zu Beginn muss man sich weiter zurücklehnen, als zum Abstieg. Das Einrad muss zum Stehen gebracht werden und man muss drauf sitzen bleiben.
Ein Rückpendeln

Dann fahre ich wieder.

Ich machte mich dann auf den Weg in den Wald. Vor der letzten Straße vor dem Wald musste ich verkehrsbedingt absteigen. Im Wald war es dann trocken genug, um einen freien Aufstieg zu machen. Schlamm störte danach kaum. Wesentlich mehr störte das Gerüttel auf dem Schotter. Ich kam ohne Abstiege zur Paditzer Straße und dort aus dem Wald heraus.

An der Umgehungsstraße fuhr ich dann in Richtung Südwest. Die Sonne schien dabei kräftig. Ohne Jacke wäre es jetzt besser gewesen.

Der Hang war zunächst flach. Die Kante kam in Sicht.

Nun ging es steiler herunter. Drüben musste ich den selben Höhenunterschied wieder hoch. Da war es gut, mit einem schmalen, hart aufgepumpten Reifen unterwegs zu sein. So bereitete die Steigung keine Probleme.

Wieder am Waldrand wollte ich eine Pause machen, aber die Bank war besetzt. Es klappte, an der Siedlung wieder in den Wald hereinzufahren.

Als es bergab ging, konnte ich mich dann auf dem Einrad ausruhen. Auf der anderen Seite der Zschechwitzer Straße wartete dann  wieder das Gerüttel.

Ohne Unterbrechung konnte ich weiter bis zum Spatzennest fahren und kam dort gegen 12:40 Uhr an. Zunächst machte ich eine Pause. Der Bauch fühlte sich ungewöhnlich hart und flach an. Im Wald fahren geht nun wieder, ist aber ein Gemisch aus einer Art Bauchtanz und Rüttelplatte. Vielleicht stärkt so etwas die tiefere Muskulatur und kann viszerales Bauchfett abbauen. Sonst wird dazu meist eine Ernährungsumstellung empfohlen. Es ist aber fraglich, ob ein Leben ohne Nudeln und Bier sinnvoll ist. Holprige Einradfahrten mit bequemen Stiefeln erscheinen wesentlich angenehmer. Ich schwitzte am Bauch und hatte in den Stiefeln trockene Füße.

Der Wechsel zwischen Sonne und Schatten am Spatzennest war angenehm und so fuhr ich dort noch eine Weile herum, bis ich nach 75 Minuten damit aufhörte.


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