19.6.16

In 2016 zum ersten mal ins Rosental

Nach einer schaueranfälligen Woche mit Dauerragen am Freitag überstieg die Temperatur an diesem Sonntag die 20°C-Marke und es gab keine Anzeichen von Regen. Es blieb auch noch etwas Zeit für eine Einradfahrt in Leipzig.
Gegen 13:30 Uhr fuhr ich los. Der Blechlemmingverkehr war ruhig. So brauchte ich auf dem Weg zum Auwald zum Überqueren der Rietschelstraße und der Friesenstraße nicht abzusteigen.
Im Wald war es dann angenehm kühl und etwas schlammig. An der Hans-Driesch-Straße war auch kein Verkehr, so dass ich auch hier nicht absteigen musste. Nachdem ich die Gartenanlage Waldluft passiert hatte, war ich mir noch nicht im Klaren, wohin ich heute fahren wollte. Am Heuweg war dann die Entscheidung notwendig und ich bog rechts ab, um über die Brücken zu fahren. Hinter der Luppebrücke wollte ich zunächst rechts abbiegen und zum Elsterwehr fahren. Dort war jedoch zu viel Getümmel und ich fuhr geradeaus weiter zum Rosental. Das stellte sich als gute Idee heraus, denn dort war wenig Betrieb und meine letzte Tour dorthin liegt lange zurück, sie war im Oktober 2015. Ich drehte eine Runde um den Rosentalteich, der im verlinkten Post auf dem letzten Bild zu sehen ist und fuhr wieder zurück. Auf der Luppebrücke machte ich eine kurze Pause am Geländer. Seit Fahrtantritt hatte ich ununterbrochen auf dem Sattel gesessen und lüftete nun einmal kurz das Gesäß, wobei die Stiefel auf den Pedalen blieben.
Heimwärts nahm ich zwischen Waldluft und Hans-Driesch-Straße den direkten Weg. Dieser war heute klebrig und verzögerte alle Manöver. An der Hans-Driesch-Straße musste ich erstmals absteigen. Die weitere Fahrt verlief ohne Besonderheiten. Nach ca. einer Stunde beendete ich die Tour.

26.5.16

Nach langer Pause wieder Zeit für eine kurze Einradfahrt

Seit der letzten Fahrt war ein Monat vergangen. In der Zwischenzeit ist viel passiert und ich hatte keine Zeit zum Fahren. Heute ergab sich zwischen Feierabend und einer Versammlung ein kurzes Zeitfenster. Wie bei der letzten fahrt ging es wieder ins Walddreieck Gottge im Leipziger Auwald.


Der Wald steht nun in sattem Grün. Der Bärlauch ist verblüht, aber sein würziger Duft ist noch deutlich zu vernehmen. Ich fuhr zwei Runden, wieder mit einem Abstecher zu dem Huckel vom Foto der Fahrt vom 25.4. Mit 20°C war es dabei glücklicherweise noch nicht zu warm für die Stiefel, die auf diesem Bild nicht zu sehen sind. Damit klappten nach der Pause alle Aufstiege ohne Fehlversuche und das Rad ließ sich leicht und ruhig fahren.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde beendete ich die Fahrt.

25.4.16

Kurztour in die Gottge

Bei der letzten Fahrt hatte ich die Nebenwege in der Gottge am Rande des Leipziger Auwaldes wegen Schlamm verschmäht. Heute waren diese Wege trocken und schön zu fahren. Diese Wege sind etwas kurvig und dadurch nicht langweilig. Sie waren heute nach dem Abtrocknen des Schlamms noch holprig und erforderten einen leicht erhöhten Kraftaufwand, waren aber mit Stiefeln ohne Stress zu bewältigen.
Eine problematische Stelle gab es an der Auffahrt auf einen Huckel. Plötzlich drehte das Rad durch. Es blieb keine Möglichkeit zum geordneten Abstieg und ich musste mich mit den Händen abstützen. Das ging ohne Schmerzen und Blessuren ab. Seltsamerweise war mein letzte Sturz am 26.4.2015, also fast genau vor einem Jahr, an der selben Stelle. Diesmal stellte sich als Ursache heraus, dass unter einer dünnen trockenen Schicht noch eine dünne Schlammschicht lag.

17.4.16

Nach dem Regen zum Elsterbecken

Vormittags hatte es geregnet und als ich ca. 14 Uhr mit dem Einrad losfuhr, war der Himmel noch sehr trübe. Ich hatte nur eine kurze Fahrt in den Leipziger Auwald vor. Am Waldrand bog ich links ab um kleine Nebenwege in der Gottge zu fahren. Das hatte ich z.B. im vorigen Jahr am 26.4. und 13.5. gemacht. Heute war dort so viel Schlamm, dass ich gleich auf den Hauptweg zurückkehrte und weiter in Richtung Gartenanlage Waldluft fuhr. Unterwegs meinte jemand, dass das Schutzblech fehlen würde. Das war neu. Bisher wurde nur auf "fehlende" Räder, Lenker oder Klingeln hingewiesen. Immerhin wäre es möglich, ein Schutzblech anzubringen. Weil ich bei Nässe immer mit Stiefeln fahre, ist es aber nicht nötig. Die Stiefel sind leichter von Schlamm zu befreien.
 Ich fuhr dann weiter zum Heuweg. Als ich an einer Familie vorbeikam rief ein Mädchen: "Cool!". Am Heuweg verließ ich den Wald, bog rechts ab, überquerte die Brücken von Nahle und Luppe und fuhr dann am Elsterbecken weiter zum Platz unterhalb der Brücke, wo ich in den letzten Monaten mehrfach Aufnahmen gemacht hatte. Heute kehrte ich dort bloß um, machte zu Beginn der Rückfahrt auf einer Bank am Aussichtspunkt eine kurze Pause und fuhr weiter. Bei der Auffahrt auf die Luppebrücke musste ich anhalten, weil ein Hund vor das Rad gelaufen war. Auf dem Weg zwischen Luppe und Nahle überquerte ein sehr junger Marder den Weg. Sonst verlief die weitere Rückfahrt sehr ungestört, weil ich außer zum Überqueren den Hans-Driesch-Straße nicht mehr absteigen musste.

16.4.16

Videoschnipsel vom 5.3.2016 zugeschnitten

Mit der App "Crop Videos" habe ich nun auch die drei Schnipsel vom 5.3. zurechtgeschnitten. Jetzt ist auch bei diesen Clips das Bildformat besser ausgenutzt.



Der Aufstieg


Kreise


und der Abstieg

10.4.16

Nachtrag zum 8.4.2016: Videos gecropt

Am Freitag hatte ich noch Probleme gehabt, überflüssige Teile der Videos wegzuschneiden. Am Morgen des Sonnabend aktualisierte das Smartphone die App "Crop Videos". Danach funktionierte das Zuschneiden des Bildausschnitts sehr gut.


180°-Drehung


360°-Drehung

8.4.16

Drehungen am Wehr

Der März hatte keine Gelegenheit mehr zum Einradfahren geboten. Das Wetter war fast durchgängig trübe und kühl. Auch hatte es an zeit gemangelt. Jetzt sind die Bedingungen wieder besser. Es ist abends lange hell und das Wetter ist wieder besser. Der Freitag bot eine Möglichkeit, nach Feierabend kurz in Leipzig zu fahren.
Nach mehr als einem Monag Unterbrechung klappte das Aufsteigen sofort und das Fahren fühlte sich gleich wieder leicht und angenehm an. An der Rietschelstraße war gerade kein Verkehr und ich brauchte zum Überqueren der Straße nicht abzusteigen. Der folgende Weg an der Friesenstraße ist in der Zwischenzeit geebnet worden. Die großen Löcher, in denen sich Pfützen gebildet hatten, sind noch weg. Trotzdem fühlte sich der Weg etwas holpriger an, als früher. Mal sehen, wie sich das noch entwickelt.

Am Waldrand musste ich nun zum Überqueren der Straße absteigen. Das passte aber, da ich den Bärlauch fotografieren wollte.
Die Pflanzen sind nun groß und flächendeckend. Der markante Duft erfüllt den Wald.

Die Waldwege waren dann schön trocken und es ließ sich wunderbar leicht fahren. Ich fuhr zunächst zur Westecke des Wegedreiecks in der Gottge.
 An der Ecke machte ich ein Hochkantvideo, um wie bei den letzten Fahrten in Altenburg einigermaßen hochaufgelöste Fotos zu bekommen. Die hier hochgeladenen Versionen habe ich wegen Unschärfen auf ein sinnvolles Maß verkleinert. Immerhin ist die Qualität deutlich besser, als bei einem Versuch im letzten September.
 Hier komme ich zurück.
Kurz danach halte ich das Einrad an, um abzusteigen. Dieses Bild ist nach Anklicken 1360 Pixel hoch zu sehen.
 Schließlich steige ich ab.

Ich fuhr danach zum Heuweg und an der Bahnlinie westwärts, fuhr durch die letzte Unterführung, weiter an der Gustav-Esche-Straße und dann an der Nahle entlang zum Wehr. Dort kam ich auf die Idee, einmal das Wenden auf der Stelle aufzunehmen. Zuletzt hatte ich das 2007 mit einem 20er gemacht, s. Videos auf meiner Einradseite (dort zum 26.6.2007 scrollen).
 


Zunächst machte ich eine 180°-Wendung. Weil ich diese Übung selten mache, sieht es etwas ungelenk aus. Immerhin hat es ohne vorherigen Fehlversuch geklappt. Den überflüssigen Straßenstreifen am unterem Rand wollte ich auf die Schnelle mit Crop-Apps wegschneiden. Diese Apps schnitten entweder etwas anderes heraus, als ich markiert hatte, änderten nichts oder stürzten ab. Nur ein Programm arbeitete ordentlich, ist aber eine Demoversion.

Nun ein paar Einzelbilder.

Ich fahre ins Bildfeld hinein und habe nur noch wenig Platz zum Bremsen.
In einer passenden Position (rechte Pedale zeigt etwas nach hinten) bekomme ich das Einrad gestoppt.
 Eine Pendelbewegung zur Stabilisierung.
 Das Drehen beim Pendeln beginnt.
 Ca. 90° erreicht.
Ca. 135°.
 Nun habe ich eine gute Anfahrposition erreicht.
Ich fahre wieder geradeaus. So kann man auf der Stelle wenden, ohne abzusteigen. Ein Vorteil des Einrades.
Als nächstes machte ich eine 360°-Drehung. Das kann nützlich sein, wenn man sich nicht entscheiden kann, in welche Richtung man weiterfahren will, aber trotzdem bequem auf dem Sattel sitzen bleiben möchte.




Während einer Raddrehung lege ich etwas zwei Meter zurück. Ich merke, dass ich mit einer weiteren Drehung wahrscheinlich aus dem Bildfeld herausfahren würde und muss das Rad stärker bremsen, als beim ersten Video.
Nach ca. 135° Drehung.
180°
Ich drehe das Einrad weiter.
360° sind fast erreicht.
Das Einrad ist ausgerichtet.
Ich fahre geradeaus.

Dann fuhr ich zurück. Die Gustav-Esche-Straße konnte ich heute erstmals überqueren, ohne absteigen und warten zu müssen. Ohne pause fuhr ich an Nahle und Heuweg entlang, an der Gartenanlage Waldluft vorbei zur Hans-Driesch-Straße. Hier und waldauswärts an der Friesenstraße musste ich absteigen, dann bis zum Hauseingang nicht mehr.

6.3.16

An der Umgehungsstraße

Am Sonntag fuhr ich nochmal kurz in Altenburg Einrad. Ich fuhr in den Wald, verließ diesen auf der Paditzer Straße, fuhr dann an der Umgehungsstraße nach Süden, um bei der Zwickauer Straße wieder in den Wald reinzufahren. Den Schlamm, von dem ich im Post vom vorigen Sonntag berichtet hatte, durchquerte ich nun bergab, wo er nicht störte. Auch von Autos wurde ich nicht gestört, wodurch ich die gesamte Strecke vom Aufsteigen an der Haustür bis zum Absteigen an der Haustür unnterbrochen durchfahren konnte.

5.3.16

Nochmal Hochformatvideos bei Altenburg

Heute hatten wir vor, zur Messiernacht der Sternwarte Schneeberg zu fahren, hatten das aber wegen schlechter Wettervorhersage bleiben gelassen. So ergab sich noch eine Möglichkeit für eine kurze Einradfahrt in Altenburg. Das Wetter war mit über 10°C mild. Der Untergrund war nicht so angenehm. Starke Schneefälle am Wochenanfang hatten als Relikt klebrigen Schlamm auf den Waldwegen hinterlassen. Außerdem liefen Baumfällarbeiten mit großem Gerät. So verließ ich den Wald bei der ersten Gelegenheit in Richtung Paditz, um ein paar Runden bei der Brücke über die Umgehungsstraße zu drehen. Dort hatte ich bei der letzten Fahrt Fotos aufgenommen, die wegen der Himmelshelligkeit kontrastarm geworden waren. Heute machte ich einen kurzen Test mit der gleichen Methode (Handy im Hochformat auf Stativ und Einzelbilder aus HD-Video herausschneiden) und versuchte, einen dunkleren Hintergrund zu bekommen. Mit der Brückenauffahrt ging das recht gut. Ich beschränkte mich auf ein Video von 2:31 Dauer.

Ich hatte Glück, den Aufstieg von der Seite ins schmale Bildfeld zu bekommen. Beim Zurechtrücken des Einrades bin ich noch nicht vollständig im Bild.
Als ich den Sattel zwischen die Beine nehme, fehlt nur noch ein Stück Rücken.
Beim Setzen des rechten Fußes auf die Pedale bin ich vollständig im Blickfeld.
Auch das Bild, bei dem ich die meiste Breite verbrauche, ist vollständig.
Während die vorangegangenen Bilder zu den besten gehören, die bisher im Blog zu sehen waren, wirkte sich der trübe Himmel bei schnellen Bewegungen negativ aus. Der Lichtmangel führte dann zu Bewegungsunschärfen.
Beim Abstoßen zum Aufstieg fallen Unschärfen an der Ferse beim linken Stiefel besonders auf.
Hier fallen die Unschärfen auch am Rad auf. Die Probleme sind deutlich geringer, als bei ähnlichen Bildern von Winter. Der höhere Stand der Sonne kann die Bewölkung etwas ausgleichen.
Beim Tasten nach der linken Pedale sind Rad und Stiefel nur noch langsam bewegt und das Bild ist wieder scharf. Gleichzeitig ist das Einrad mehr in Richtung Objektiv gedreht. Damit fahre ich nicht so schnell aus dem Bildfeld und Bewegungsunschärfen werden zusätzlich reduziert.
Ich setze den linken Fuß auf die Pedale.
Hier ist das Rad unter mir durchgelaufen und zum Stillstand gekommen. Es sind keine Unschärfen mehr vorhanden.
Ich habe zurückgependelt, um in die Anfahrposition zu kommen. Ich gucke hier nicht auf die Uhr, sondern mache nur eine Ausgleichsbewegung mit dem linken Arm.
Ich habe einen wackeligen Aufstieg gefahren, was zum Teil daran gelegen haben dürfte, dass der Reifen nicht den vollen Druck hatte. Zum Anfahren reichte die Vorlage nicht aus und so pendele ich, bis es passt.
Jetzt habe ich eine schöne Anfahrlage.
Ich fahre an und muss gleich steuern, um nicht ins Feld zu fahren.


Hier der Ausschnitt aus dem Video zum Aufstieg

Ich fuhr dann einige Kreise. Bei schnellem Fahren sind die Bewegungsunschärfen auffällig.
Wenn ich das Einrad abbremse, wird das Bild wieder scharf.
Es folgen ein paar Bilder von vorn.



Ein paar Bilder aus der Nähe.






Ein Ausschnitt aus dem Video

Schließlich nehme ich den linken Fuß von der Pedale und steige ab.




Videoausschnitt vom Abstieg