1.11.09

Sylvias Malerei

Das sonnige Herbstwetter mit 11°C nutzen wir zu einem Aufenthalt an der frischen Luft. Sylvia malt zur Zeit Aquarelle und nahm ihre Maluntensilien mit, um bunte Bäume abzubilden.


Hier ist sie am Beginn der Arbeit zusehen.

Ich fuhr mit dem Einrad zunächst kurz die gewohnten Leipziger Wege ab und probierte dann, was das Waldstück westlich der Friesenstraße zu bieten hat. Zunächst sah die Strecke nicht sonderlich idyllisch aus, da sie parallel zu einer Straße verlief. Später bot sich jedoch Gelegenheit, im spitzen Winkel auf einen Weg im Waldinnern abzubiegen. Dieser Weg ist eine kleine Herausforderung an den Sattel, weil etwas holprig. Nach wenigen Hundert Metern erreichte ich eine Gartenanlage. Dort führte ein Weg zurück zur Friesenstraße. Damit war das Dreieck geschlossen. Man kann also beliebig lange fahren, ohne absteigen zu müssen, weil man auf eine viel befahrene Straße trifft oder der Weg einfach endet.

Ich verzichtete auf eine zweite Runde und fuhr zu Sylvia zurück.


Sie war gerade dabei, ihre Arbeit zu beenden. In der kurzen Zeit hatte sie dieses Bild gemalt (Anklicken vergrößert).

24.10.09

Nochmal Leipzig

Zu zweimal innerhalb einer Woche Einradfahren habe ich seit Monaten keine Gelegenheit mehr gehabt. In dieser Woche hat es nun endlich mal wieder geklappt. Ich fuhr wieder in Leipzig. Das Wetter war wunderschön. Sylvia war wieder dabei.
Die Strecke war die gleiche, wie bei den anderen zwei Leipzig-Fahrten. Um etwas neues zu suchen, blieb nicht genügend Zeit.
Nach einem sehr ausführlichen Regen am Donnerstag gab es große Pfützen und viel Schlamm. Während die Pfützen auf dem Weg zum Wald dank Stiefeln keine Probleme bereiteten, war die Glätte von Schlamm und nassem Laub im Wald auf dem Einrad zu spüren. Zweimal führte das zu unfreiwilligen Abstiegen.

Auf dem Heimweg machte Sylvia ein paar Fotos.

Wartepause an einem Baum. Wie zu sehen ist, habe nun auch hier eine Jacke, die besser zum Fahren geeignet ist, als die vom Montag.

Fahrt in Richtung Brücke

Wartepause am Zaun

19.10.09

Mal wieder Leipzig

Fast drei Wochen hatte ich keine Gelegenheit zum Fahren gehabt. Nach einer kalten Woche mit Regen und Graupel begann der Montag mit klarem Himmel und blieb dann wunderschön sonnig. Nach Feierabend blieb noch etwas Zeit für eine Fahrt in Leipzig. Sylvia ging auch mit raus und wir nahmen die gleiche Strecke, wie am 23.8.
In der Zwischenzeit hatte ich meine Ausstattung in Leipzig um eine Radlerhose und ein Paar Stiefel ergänzt. Mit der Hose sitze ich bequemer und mit den Stiefeln kann ich auch mal durch Schlamm oder eine Pfütze fahren. Für die Stiefel wollte ich nicht viel Geld ausgeben und hatte auf Verdacht den billigen Black Forest von Loesdau bestellt. Diese Stiefel erwiesen sich etwas steifer, als die Dafna, die ich in Altenburg habe und die Schäfte sind merklich enger.


Das Fahren klappte nach der langen Pause gleich wieder gut. Mit den Stiefeln lässt es sich sehr gut fahren und Sylvia machte ein erstes Fot von der Fahrt im goldenen Herbst.


Die Lichtverhältnisse waren im Wald nicht mehr ganz optimal, deswegen machten wir ein ruhiges Pausenfoto.


Bei einer späteren Fotogelegenheit überholte mich ein Radfahrer, der nicht erkannt werden oder keinen Blitz abbekommen wollte.
Kurz danach machten wir uns auf den Heimweg.

29.9.09

Herbstwetter

Die Zahnärztin hatte einen Zahn schnell geklempnert und so blieb kurz nach 18 Uhr noch etwas Zeit für eine Fahrt bei Tageslicht.
Heute ist auch vom Wetter her der Herbst angebrochen. Es war stark bewölkt, windig und kühl. Allerdings kam es nicht so schlimm, wie angekündigt. Es blieb von einzelnen Regentropfen abgesehen zunächst trocken. So waren die Bedingungen gar nicht so übel. Mit Jacke und hohen Stiefeln saß es sich ziemlich behaglich auf dem Einrad und die Wege im Wald waren trocken. So war das Fahren ein leichtes Vergnügen ohne Anstrengung. Auf den Wegen liegt schon einiges Laub, doch es stört noch nicht beim Fahren. Zahlreiche Kastanien und Eicheln machten sich mit Knacken bemerkbar, wenn ich darüber fuhr.
Ich fuhr durch den Wald zur Zwickauer Straße, machte dort eine kurze Pause und fuhr dann zurück. Die Dämmerung war schon vorangeschritten und auch Zeitmangel ließ keine längere Tour zu. Das war am Ende sogar gut so, denn als ich wieder in Südost ankam, begann es zu regnen. Auf der kurzen Reststrecke war der Regen nicht mehr wirksam. Zuhause waren nur ein paar Tropfen an den Stiefeln zu sehen.

22.9.09

Letzte Sommerfahrt 2009

Der Herbst beginnt heute 23:18 MESZ. Der letzte Sommernachmittag dieses Jahres zeigte sich von bestem Wetter. Als ich gegen 17:45 Uhr losfuhr schien die Sonne und das Thermometer zeigte noch 22°C. In Altenburg hatte es seit einer Woche nicht mehr geregnet. So ließ ich die Stiefel heute weg und fuhr mit Turnschuhen.
Seit der letzten Fahrt waren wieder zwei Wochen ins Land gegangen. Der September ist zeitmäßig ein schwieriger Monat. Bis jetzt habe ich das Fahren durch diesen Trainingsmangel noch nicht verlernt. Im Herbst werden die Gelegenheiten hoffentlich wieder häufiger. Wegen der zeitig einbrechenden Dämmerung wird dabei die Möglichkeit von Vorteil sein, in Leipzig zu fahren.
Auf dem Weg durch Südost zum Wald begegnete ich einem Bürger, der davon überzeugt war, dass Einradfahren verboten sei. Die nächsten Leute waren besser drauf und schienen sich keine Gedanken um Verbote zu machen.
Ich fuhr dann durch den Wald zur Paditzer Straße, an der Umgehungsstraße weiter und von Süden her in den Wald zurück. Dann nahm ich den Weg am Krankenhaus vorbei zur Zschechwitzer Straße und dann ging es weiter nach Südost zurück.

7.9.09

Waldrunden

Seit meiner ersten Fahrt in Leipzig sind zwei Wochen vergangen und meine letzte Fahrt in Altenburg lag vier Wochen zurück. Heute hatte ich einmal wieder Gelegenheit, in Altenburg zu fahren.
Nach einem regnerischen Wochenende war das Wetter sonnig und als ich losfuhr, war die Temperatur mit 21-22°C angenehm. Der Aufstieg und das Fahren klappten problemlos. Anscheinend hat es noch keine negativen Folgen, dass ich nur noch wenig Zeit zum Fahren finde.
Ich fuhr zunächst ohne Ziel in den Wald. Der Regen hatte nur wenig Schlamm hinterlassen und das Rad rollte leicht. Ich fuhr bis zur Zwickauer Straße und machte dort eine kurze Pause, die ich auf dem an den Absperrbalken gelehnten Einrad verbrachte.


Hier ist eine perspektivisch verzerrte Aufnahme davon.

Zu einer Fahrt zum Märchenbrunnen hatte ich keine Lust und hatte die Idee, etwas zum entspannten Dauerfahren zu suchen. Die langen Strecken sind dafür nicht so gut geeignet, weil man Straßen überqueren muss. Die engen Kreisfahrstellen an der Umgehungsstraße sind dagegen etwas anstrengend. Naheliegend war es, den Berg am Krankenhaus herunterzufahren und den dazu fast parallelen, aber flacheren Hauptweg wieder hochzufahren. Das ergibt eine Runde von ein paar Hundert Metern. Mit dem Einrad ist man von der Zwickauer Straße aus in weniger als fünf Minuten dort.


Das Gefälle des Weges am Krankenhaus ist bergab sehr angenehm. Man kann sich wunderbar auf dem Sattel ausruhen. Nur in der Mitte muss man auf ein paar Wurzeln und Rinnen achten. Unten ist eine Spitzkehre, die man mit etwas Schwung am besten zu fahren ist, weil es dann bergauf geht. Die Bergauffahrt ist insgesamt nicht anstrengend und wird schnell genug von der Ausruhpause bergab abgelöst.
Die Runde fuhr ich dreimal in gemütlichem Tempo und war damit ungefähr eine halbe Stunde beschäftigt. Danach fuhr ich nach Hause.

23.8.09

Erste Fahrt in Leipzig

Am letzten Sonntag hatte ich bei Sylvia (die "Steinziege" aus vorangegangenen Posts) in Leipzig ein 26"-Einrad stationiert, um auch in Leipzig fahren zu können. Am Freitag besorgte ich noch ein paar Turnschuhe, die gut zum Fahren geeignet sind. Heute gab es die erste Gelegenheit zur Testfahrt.
Sylvia wollte in einem Waldstück bei Altlindenau die Landschaft malen und ich nutzte die Wege zum Testen. Das Qu-Ax Luxus 26" wird mit einer ziemlich langen Sattelstütze geliefert. Eine sehr kurze liegt für kleinere Personen bei. Ich hatte die lange Stütze bis zum Anschlag reingesteckt und nutzte das Geländer der Brücke, die Sylvia als Malstandort auserkoren hatte, als Starthilfe. Das Anfahren klappte ohne Probleme. Von Vorteil ist, dass das neue Einrad 152er Kurbeln hat, wie das in Altenburg. Ich saß nur sehr hoch und musste fast auf Zehenspitzen fahren. Das fühlte sich zunächst schön an. Nach ein paar hundert Metern wurde es aber holprig und ich musste absteigen. Der freie Aufstieg klappte dann nicht. Doch ich konnte die Sattelstütze auch ohne Absägen mit etwas Gewalt noch ein bis zwei Zentimeter weiter reinschieben. Dann klappte der Aufstieg.


Mit dieser Endsattelhöhe kam ich zu Brücke zurück und Sylvia machte ein Foto.


Sie war mit ihrem Aquarell inzwischen vorangekommen. Das Bild wird bald in ihrem Blog Sylvias Malerei erscheinen. Im Hintergrund ist das Einrad zu sehen. Die Pedalen habe ich durch BMX-Pedalen ersetzt, wie ich sie auch in Altenburg nutze. Ansonsten ist alles original. Dieses Einrad ist merklich leichter, als das in Altenburg, weil Felge und andere Teile aus Aluminium bestehen. Der Sattel ist kürzer und breiter, als der Viscount. Dadurch ist das Fahrgefühl etwas anders.