20.8.17

Sonne und Regenschauer

In diesem Sommer wechseln sich heiße und kühle Tage ab. Zwischendinger gibt es kaum. Als sich heute seit einem Monat wieder Gelegenheit hatte, mit dem Einrad zu fahren, war ein kühler Tag. Das hatte den Vorteil, dass ich wieder mit Stiefeln fahren konnte. Um 13 Uhr fuhr ich an der Friesenstraße los in Richtung Leipziger Auwald. Im Wald waren die Wege trotz Regen an vergangenene Tagen verhältnismäßig trocken und gut zu befahren. Auch von Mücken bemerkte ich nichts. Ich fuhr an der Waldluft vorbei zum Heuweg. Dort stritten am Bahndamm asiatisches Springkraut und Goldrute um die Vorherrschaft.


Als ich später an der Gustav-Esche-Straße fuhr, schien die Sonne. Um das Licht für ein paar Fotos am Wehr zu nutzen, verzichtete ich auf eine Pause an der Nahhlebrücke und fuhr weiter zum Flutwehr. Dort waren einmal gute Aufnahmen von Drehungen gelungen. Heute probierte ich kurz, ob so etwas auch vom Aufstieg gelingt.


Die Aufnahmen wurden dann nicht so gut. Hier stehe ich kurz vor dem Aufstieg.


Ich stoße mich ab und der linke Fuß verlässt den Erdboden.


Die Sattelstütze geht nach oben und ich sitze schon auf dem Sattel.


Die Sattelstütze steht senkrecht. Ich habe den linken Fuß über die Pedale.


Der Fuß nähert sich nun der Pedale

Fast geschafft.


Pedale getroffen.

Jetzt muss das Einrad unter Kontrolle gebracht werden. Genknickte Stiefel zeigen gut Kraftwirkung auf die Pedalen an. Anfahren kann ich hier aber noch nicht, weil die Sattelstütze etwas nach hinten geneigt ist.
Also mache ich erst mal eine Rückpendelbewegung. Der linke Stiefel ist nun entspannt.

Hier bin ich noch auf dem Weg nach hinten. Die Anfahrposition ist noch nicht gut, also pendle ich nochmal.

 Sattelstütze ungefähr gerade
Beginn der Rückbewegung. Der linke Stiefel ist wieder entspannt.

Jetzt passt die Vorlage zum Anfahren.


Das Einrad fährt.

Hier komme ich nach der Wende zurück. Das Rad rollt ohne Beschleunigung, was am nicht geknickten Stiefel und der geraden Sattelstütze zu sehen ist.
Bei den letzten beiden Bildern trübte es sich schon ein. Ich fuhr dann noch eine Runde durch die Burgaue.
Als ich wieder an der Nahle ankam, nieselte es. Ich machte eine Pause auf der Brückenmauer an der Gustav-Esche-Straße, wobei der Niesel zunächst angenehm war. Der Niesel ging allerdings rasch in einen handfesten Schauer über. So machte ich mich auf den Heimweg. Kurz vor der Hans-Driesch-Straße fuhr ich aus dem Regen heraus. Die Wege waren wieder trocken und die Menschen, die mir entgegenkamen, schienen nichts vom Regen zu wissen.

Auf der eiteren Heimfahrt gab es keine besonderen Vorkommnisse. Ca. 14:30 beendete ich die Tour.

16.7.17

Sonntags im Auwald

Heute erschien mir das Wetter zu warm, um in Stiefeln zu fahren und so probierte ich es seit langem einmal wieder mit Turnschuhen. 13:40 fuhr ich los.

Es war um diese Zeit kaum Straßenverkehr und so kam ich ohne absteigen zu müssen in den Leipziger Auwald. Im Wald waren die Wege etwas schlammig, weil es in den letzten Tagen öfters geregnet hatte. Das war beim Fahren ohne Stiefel etwas gewöhnungsbedürftig. Beim Überqueren der Hans-Driesch-Straße hatte ich an der provisorischen Ampel grün, brauchte also immer noch nciht abzusteigen. Ich fuhr dann an der Waldluft vorbei zum Heuweg, dann ostwärts über die Brücken ans östliche Ufer des Elsterbeckens. Erstmal absteigen musste ich dort, als eine Läufergruppe sich nach einer Pause wieder auf den Weg machte und im Gewusel keinen  Platz zum Durchfahren lies.
Am Platz vor der Brücke machte ich kurz ein paar Aufnahmen.

 Beginn des Aufstiegs
 Fast oben
 Vorbereitung zum Anfahren
Fahren. Danach machte ich mich auf den Heimweg und beendete die Fahrt nach einer Stunde. Erstaunlicherweise gab es immer noch keine Mücken im Wald.

26.6.17

Zwischen Feierabend und Abendbrot zur Nahle

Meine letzte Einradfahrt war schon etwas mehr als einen Monat her. Heute passte das Wetter gut. Bei knapp 20°C war es für die Jahreszeit angenehm kühl. Zwischen Feierabend und Abendbrot blieb ungefähr eine Stunde Zeit für eine kleine Tour. Ich fuhr in den Auwald und dort auf kürzestem Weg zur Waldluft. Hilfreich war eine improvisierte Ampel an der Hans-Driesch-Straße. Die schaltete gerade auf Grün, als ich ankam. So brauchte ich nicht abzusteigen. Ich fuhr weiter zum Heuweg am Bahndamm, nahm die letzte Unterführung und fuhr an der Gustav-Esche-Straße zur Nahlebrücke.
Pause an der Nahlebrücke
Dort machte ich wenige Minuten Pause. Für weiteres Fahren westwärts blieb keine Zeit mehr. So fuhr ich an der Nahle entlang zurück und erreichte einige Minuten wieder die Hans-Driesch-Straße. Die Ampel stand wieder auf grün und ich konnte erstmals die Straße in dieser Richtung überqueren, ohne absteigen zu müssen. Ohne Ampel ist das nicht möglich, weil die Straße an dieser Seite schlecht einsehbar ist und man mit Schwung die Böschung hochfahren muss.
Die weitere Heimfahrt verlief ohne Besonderheiten. Neben den guten Wegeverhältnissen fiel das Fehlen von Mücken sehr positiv auf.

24.5.17

Fahrt nach Feierabend

Meine letzten Fahrten hatte ich an Wochenenden absolviert. Heute hatte ich nach Feierabend etwas Zeit und es war lange genug hell. Ich fuhr durch den Auwald, überquerte die Brücken über Nahle und Luppe und gelangte an das Ostufer des Elsterbeckens. Die Hinfahrt verlief bei angenehmen Bedingungen ohne Besonderheiten. Es fiel nur auf, dass der Bärlauch inzwischen verblüht ist. Bis dahin war es wegen Bewölkung ziemlich dunkel gewesen und ich hatte nicht vor gehabt, etwas zu fotografieren. Dann kann die Sonne doch noch heraus und ich machte auf dem "Elementeplatz" an der Brücke ein paar Handyaufnahmen. Weil ich kein Stativ dabei hatte, wurde das etwas fummelig und in früheren Posts sind ähnliche Bilder in besserer Qualität zu finden.

Beim ersten Aufstieg war ich etwas zu weit vom Objektiv entfernt.


Fuß auf die Pedale setzen


Anspannen, Kurbeln stehen hier waagerecht


Abstoßen


Linke Pedale suchen


In die Vorlage gelangen


Vorlage reichte nicht zum anfahren, deshalb zurückpendeln; danach klappte das Anfahren


Zweiter Aufstieg; diesmal war ich näher dran und die Qualität ist etwas besser


Rechten Fuß auf die Pedale setzen


Anspannen


Abstoßen


Linke Pedale suchen


Nochmal zurückpendeln


 Losfahren

Videoschnipsel vom Aufstieg




Noch ein paar Bilder vom Fahren. Vielleicht lässt sich erkennen, wie angenehm man auf dem Sattel sitzt. Zudem werden die Stiefel im Fußgelenkbereich kaum noch geknickt. Es kostet nur sehr wenig Anstrengung, das Einrad zu fahren.







Schließlich der Abstieg



Die Rückfahrt verlief danach so angenehm und bequem, wie die Hinfahrt.

7.5.17

Bärlauchschnee und idyllische Burgaue

Bei ähnlich schönem Wetter wie gestern fuhr ich heute nochmal los in den Leipziger Auwald. Ich startete bereits 13:00 Uhr. Zu dieser Zeit herrscht wenig Verkehr und ich nahm die Route an den Sportplätzen entlang zur Hans-Driesch-Straße. Der dortige Übergang hat im Unterschied zur Friesenstraße keine Rettungsinsel in der Mitte und kann nur in verkehrsschwachen Zeiten risikoarm genutzt werden. Das klappte heute nach nur kurzer Wartezeit.


Wenig später fuhr ich kam schon am Ostufer der Kleinen Luppe. Die Bärlauchblüten an beiden Seiten des Weges erinnerten an Schnee. Bei der nächsten Brücke überquerte ich das Flüsschen und fuhr am Heuweg entlang, weiter zur Gustav-Esche-Straße und bog nach deren Überquerung hinter dem Flutwehr in die Burgaue ab.
 
Die niedrigen Bäume zeigten sich dort in sattem Grün, während die hohen noch ohne Laub da standen.

Von diesem Weg bog ich später links ab ...

 ... und erreichte bald die Brücke, auf der ich bei der Fahrt vom 3.März 2017 ein Brückenselfie aufgenommen hatte. Nach der Brücke bog ich rechts ab auf einen Weg, den ich bisher noch nicht benutzt hatte. Eine Weile fuhr ich dort ungestört.


Dann musste ich vor einem Baumstamm absteigen.


Auf einer bärlauchumwachsenen Bank machte ich eine kurze Pause.

Dieser Baumstamm war im Vergleich zur Schuhgröße 46 noch schlank.

Später unterbrach ein dickerer Baumstamm die Weiterfahrt.


Nachdem ich diesen Baumstamm zu Fuß überquert hatte, fuhr ich weiter bis zum Rollhockeystadion. Dort wollte ich herausfinden, ob sich der Vorplatz als Übungsplatz für Kreise, Achten usw. verwenden lässt. Der Platz stellte sich als zu klein und zu uneben heraus.
Ich machte mich dann wieder auf den Heimweg.


Bald erreichte ich wieder die Brücke. Der von den Baumstämmen blockierte Weg geht hier links ab.


Wassergraben, von der Brücke aus fotografiert.

Als ich wieder die Gustav-Esche-Straße erreicht hatte, war ich ca. anderthalb Stunden mit dem Einrad unterwegs gewesen. Zeit für eine kurze Pause. Während der restlichen halben Stunde Fahrt stieg ich nur noch einmal kurz ab, um die Hans-Driesch-Straße zu überqueren. 15:00 beendete ich die Tour.