Zu Karfreitag war das Wetter vormittags etwas vernieselt. Eigentlich wollte ich schon früh raus, sah dann aber noch auf arte interessante Dokus über Pompeji.
Vor dem Start war dann keine Luft mehr auf dem Reifen. Nach dem Aufpumpen schien die Luft zunächst zu halten.
11:55 saß ich endlich auf dem Sattel. Der Himmel war trübe und es nieselte etwas. Die Alltagsstiefel, die ich beim letzten Mal zuletzt an gehabt hatte, habe ich auch noch eine Nummer größer. Die passen besser und haben gleich sechs Zentimeter mehr Schaftlänge. Sie sind auch bei angewinkelten Knien noch Overkneestiefel aber spannen dann nicht und sind so alltagstauglich.
Weil ich nicht wusste, ob der Reifen die Luft halten wird, machte ich mich zeitig an einen Slalom. Obwohl ich dabei schon bemerkte, dass der Reifen weicher wurde und die Lenkung schwieriger wurde, klappte es noch.
Der Boden war inzwischen nassgenieselt.Overkneestiefel sind wundervoll bei solchem Wetter.Der Regen nahm dann zu. Der Reifendruck nahm auch schneller ab. 12:20 war das Einrad dann nicht mehr steuerbar und ich brach ab.Das Leck ließ sich identifizieren.
Zuhause zog ich auf das alte Einrad einen Reifen auf, den ich noch da hatte. 13:15 fuhr ich damit los. Der Regen hatte inzwischen aufgehört.
Beim Fahren von Kurven hatte ich Probleme. Die Kurvenlage änderte sich sprunghaft. Es gab bisher zwei Reifen, mit denen ich beim Fahren von Kurven nicht zurecht kam. Ich habe gerne Reifen mit kreisförmigem Querschnitt. Gibt es Kanten oder ist der Reifen hoch und schmal, fühlt es sich wie Kippen an. 25 Minuten fuhr ich so und kann allmählich besser zurecht. Alles klappte aber nicht.
Um die Angelegenheit nicht mit einem schlechten Gefühl enden zu lassen, sah ich beim anderen Einrad nach, ob der Reifen noch verwendbar ist. Das Loch stellte sich als sehr klein heraus. Ich flickte den Schlauch, wartete aber das Kleben nicht ab und zog einen neuen Schlauch ein.
14:42 war ich mit dem reparierten Einrad wieder draußen. Inzwischen war die Sonne hervorgekommen. Für die dritte Fahrt hatte ich die Stiefel nicht gewechselt. Trotz der hohen Luftfeuchte waren sie von den vorangegangenen zwei Fahrten nicht übermäßig zugeschwitzt. Bei hoher Luftfeuchte bringt Schwitzen keine Abkühlung und man schwitzt um so mehr. Das fällt vor allem an Stirn und Bauch auf. In den Stiefeln war es erträglich geblieben.
Bei einem Slalom ließ sich das Einrad wieder gut lenken und ich saß bequem. Alles war wieder okay.
Der Tag war etwas anstrengend und ich machte öfters mal eine Pause, hier 14:57.Fünf Minuten später saß ich auf der Mauer am Spatzennest. Das Einrad funktionierte wieder, in den Stiefeln fühlte ich mich wohl und ich fand sie wunderschön. So fand der Reifenstress ein gutes Ende.
Alle drei Fahrten zusammengerechnet war ich 80 Minuten mit Einrädern draußen.








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