15.4.18

Lachen an der Waldspitze und Auensee

Heute verließ ich 12:30 das Haus und stieg wenig später in der Friesenstraße auf das Einrad. Ich hatte vor, wieder in die Burgaue zu fahren. Die Temperatur hatte 20°C fast erreicht und ich fuhr in diesem Jahr erstmals ohne Jacke. An der Kreuzung Rietschelstraße sah ich eine andere Einradfahrerin. Wenig später erreichte ich den Waldrand.



Die Bäume zeigten nun zaghaft erstes Laub, hier vor der Hans-Driesch-Straße und ...



hier auf dem Weg zur Gartenanlage Waldluft.
An der Gustav-Esche-Straße stand viel Polizei, u.a. zwei Wasserwerfer. Der Aufwand galt dem Spiel Chemie gegen den BFC, vor dem BFC-Fans einen Trauermarsch für Mike Polley durchführten. Dieser war vor 28 Jahren durch Polizeikugeln ums Leben gekommen.


Auf meine Einradfahrt hatte der Polizeiaufwand keinen störenden Einfluss. Wenig später überquerte ich die Straße und bog wieder vor dem Wetterpilz links ab in die Burgaue.

Nach insgesamt einer halben Stunde Fahrt hatte ich die kleine Brücke erreicht, an der ich auf der letzten Fahrt umgekehrt war. Heute hatte ich etwas mehr Zeit und machte auf dem Geländer eine Pause, wie ich sie oft auf der Brücke der Gustav-Esche-Straße über die Luppe gemacht habe.

Zuerst hatte ich vorgahabt, in der Umgebung schmale Nebenwege zu probieren. Die sahen jedoch zu zeritten aus und so fuhr ich nach der Pause weiter in Richtung Lachen an der Waldspitze. Zuvor machte ich noch ein Foto, das gut mit einem vom vorigen Sonntag vergleichbar ist und zeigt, dass nun mehr Grün zu sehen war.

Der Weg zu den (nicht dem!) Lachen an der Waldspitze ist ziemlich idyllisch. Weil ich auf dem Weg dorthin schon öfters fotografiert hatte, machte ich zunächste keine weiteren Aufnahmen und fuhr zügig durch, bis ich an einer Wurzel absteigen musste.




Das war an der größten der Lachen.


Nach dem Foto machte ich an einen Baum gelehnt eine Pause und betrachtete die Umwelt.

Der Rüchweg, der mit dem Einrad angenehm zu fahren ist.

Bärlauch: Klickt man das Bild an, sind in der Vergrößerung Blütenknospen zu sehen. Das Zeug dürfte nun ungenießbar geworden sein. Auf der Rückfahrt machte ich während der Fahrt noch ein paar Bilder im Bereich der Lachen.






Dann bog ich links ab und fuhr zur nächsten Luppebrücke, überquerte diese und fuhr auf auf dem Dammweg weiter.


Hier bin ich noch vor dem Auensee.


Und hier habe ich den See bereits passiert. Öfters kamen große Fahrradgeschwader entgegen. Viele Menschen nutzten das schöne Wetter für einen Ausflug ins Grüne.

Die weitere Heimfahrt verlief ohne Besonderheiten. Nachdem ich die Hans-Driesch-Straße zu Fuß überquert hatte, nahm ich eine Bärlauch-Pflanze mit Blütenknospen aus der Nähe auf.

14:15 Uhr beendete ich die Fahrt.


8.4.18

Vormittags zur Burgaue

Der März hatte sich noch mehrfach winterlich gezeigt. Gestern stieg die Temperatur über 20°C. Heute hatte ich vormittags etwas Zeit, um bei dem schönen Wetter mit dem Einrad zu fahren. Gegen 10:30 startete ich zu einer Tour in den Leipziger Auwald.



Der Waldbden ist von einem Meer aus Bärlauchblättern bedeckt.



Am Waldrand an der Friesenstraße blühen Bäume weiß.



Ansonsten tragen die Bäume noch kein Laub. Lediglich im Unterholz sind Knospen aufgegangen. Dadurch ist der Wald noch sonnendurchflutet. Die Wege waren gut abgetrocknet und das Einrad rollte sehr leicht. An der Hans-Driesch-Straße erzwang die Blechlawine eine gewisse Wartezeit. Fast alle Blechlemminge fuhren stadteinwärts.



Auf der anderen Straßenseite fotografierte ich vor dem Aufsteigen Buschwindröschen. Die Blüten sind zur Zeit massenhaft zu sehen.



Ein Vergleich mit Schuhgröße 46



Ich fuhr weiter zur Gustav-Esche-Straße, überquerte diese und bog drüben beim Wetterpilz nach links in die Burgaue ab und fuhr dann einen schönen Wege parallel zum Hauptweg. Schmale Wege haben den Vorteil, dass ich das Fahren schneller und abwechslungsreicher anfühlt.











An der nächsten Brücke hielt ich an, um umzukehren. Ich machte noch Fotos. Ein Bliuck zur Brücke des Hauptweges.



Die andere Seite


Und ich auf dem Einrad


Auf der Rückfahrt nahm ich den Weg an der Nahle entlang und am Güterring der Bahn entlang. Am Bahndamm musste ich absteigen, weil ich eine Packung Taschentücher verloren hatte. Bei der Gelegenheit fotografierte ich aus der Nähe Knospen und


Scharbockskraut. Die weitere Fahrt verlief bequem und ohne Besonderheiten.


An der Hans-Driesch-Straße zeigte sich frisches Grün am Unterholz. Nach diesem letzten Stopp fuhr ich ohne Unterbrechung heim und kam 11.45 an.