9.10.07

Gemütliche Fahrt nach Burkersdorf

Gestern Abend war ich nach dem Einradfahren zu Fuß zur Feuerwehr unterwegs. Auf halber Strecke wurde ich von Kindern gefragt, warum ich nicht mit dem Einrad fahre.
Heute fuhr ich nach Feierabend. Das Wetter passte nochmal zum 26er. Um nicht das Gefühl für das 20er zu verlieren, setzte ich mich zuvor einmal auf dieses Rad und pendelte etwas damit herum. Das bereitete keine Schwierigkeiten. Dann stieg ich auf das 26er um. Die Kreislaufprobleme von gestern waren wohl erkältungsbedingt. Heute waren sie weg und das Aufsteigen klappte wieder. Mir war nach bequemen Sitzen und entspanntem Fahren. Deswegen nahm ich die Strecke nach Burkersdorf. Die Fahrt durch den Wald verlief ohne Besonderheiten.
Nachdem ich den Wald verlassen hatte, war auf den Feldern viel los. Es wurde geerntet, gestoppelt und umgepflügt. Die Radwege werden als Wirtschaftswege mitgenutzt und waren deshalb streckenweise verschmutzt. Bei der Trockenheit tat das dem Fahrspaß keinen Abbruch. Ich machte es mir auf dem Sattel bequem. Die Arme hingen entspannt herunter und hatten keine Funktion.

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Um diesen Zustand zu dokumentieren nahm ich ein kleines Video auf. Dabei waren die Lichtverhältnisse schon nicht mehr die besten.

Die Rückfahrt war es vorübergehend nicht ganz so gemütlich. Kurz bevor ich die Zwickauer Straße erreichte, kam ein Blechlemming auf dem Radweg entgegen. Ich wich auf das Gras aus und fuhr danach wieder über die Kante auf den Asphalt hoch. Das musste ich noch vor der Zwickauer Straße wegen eines Traktors wiederholen. Dafür brauchte ich zum Überqueren der Zwickauer Straße nicht abzusteigen. Ein Bisschen Anstrengung brauchte die Bergauffahrt zu Beginn des zur B93N parallelen Weges. Dann fuhr ich an der Umgehungsstraße bis zum Hochspannungsmast vor Kotteritz weiter.


Dieser Pausenplatz ist angenehm. Man kann sich auf den Sockel des Mastes setzen und hat einen schönen Ausblick. Der Weg ist an dieser Stelle etwas windschief, was beim Aufsteigen irritiert. So klappte der Aufstieg nach der Pause nicht gleich beim ersten Versuch. Auf der Rückfahrt kam ich auf die Idee, auf der Gabelung gefahrene Runden oben von der Brücke her aufzunehmen. Ich stellte dann Kamera am Brückengeländer auf und startete die Aufnahme. Nun musste ich schnell wieder herunter fahren. Das klappte gut.

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Wieder oben stellte ich fest, dass die Billigkamera den Zoom vergessen hatte. Also auf Aufnahme stellen, dann zoomen und wieder losfahren. Untern drehte ich ein paar Kreise, dann kam ein Blechlemming. Die Anzahl der Kreise reichte. Als ich wieder oben war, zeigte die Kamera an, dass die Speicherkarte voll war. Also löschte ich alte Videos. Allmählich wurde es dunkel.

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Ich probierte es dann ein drittes Mal. Beim dritten Versuch war dann die Bildqualität wegen der Dunkelheit schlechter und manchmal fuhr ich aus dem Bildfeld. Ein schöner Nebeneffekt war, dass ich das Sitzen auf dem 26er nun auch bei der Kurverei und dem Bergabfahren bequem fand, auch, wenn es vielleicht auf den Videos nicht so aussieht. Das Dreieck ist schief und etwas uneben.

Als ich im später im Wald ankam, war es schon ziemlich duster. Ich kam jedoch gut durch. Die Kotteritzer Straße ließ sich problemlos überqueren und ich fuhr nach Hause durch. Ich war knapp 2,5 Stunden mit dem Einrad draußen.

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