27.9.07

Strike Bike

Hier geht es ausnahmsweise um ein Fahrrad mit zwei Rädern: Die 135 Kolleginnen und Kollegen der Fahrradfabrik Bike Systems GmbH in Nordhausen, die das Werk seit dem 10. Juli 2007 besetzt halten, haben beschlossen, die Produktion von Fahrrädern in Selbstverwaltung wieder aufzunehmen. Dafür müssen bis zum 2. Oktober verbindlich 1.800 Bestellungen für Fahrräder eingehen. Infoflyer mit Bestellzettel liegen im Café Alternativhaus aus.
Hier die Website der Kampagne: www.strike-bike.de

25.9.07

Neugierige Kinder

Der dritte Herbsttag brachte Stiefelwetter und somit Gelegenheit, wieder mit dem 26er zu fahren. Zuvor hatte war ich durch einen Durchfall etwas geschwächt und probierte erstmal mit den Übungsstiefeln, ob der etwas mühselige Aufstieg klappt. Das verlief zufriedenstellend und so zog ich die hohen Stiefel an und fuhr los. Wegen eines Termins bei der Feuerwehr blieb nicht viel Zeit und ich beschränkte mich auf eine Fahrt zum Hochspannungsmast an der B93N zwischen der Brücke Paditzer Straße und Kotteritz (vgl. 3.August). Die Fahrt durch Südost zum Wald geriet etwas mühsam. Zuerst wartete ich lange, bis sich eine Menge aus Menschen und Hunden auf dem Gehweg aufgelöst hatte. Dann musste ich zweimal wegen Blechlemmingen absteigen. Im Wald war es dann ruhiger. Die Idealspur war zwar fast ständig besetzt, aber mit dem 26er ist das nicht schlimm, weil es sicher und erschütterungsarm über die Steine rollt. Der Viscountsattel noch nicht durch und ich saß auch unter diesen Bedingungen wundervoll bequem.
Ich bog auf die Paditzer Straße ab und fuhr auf dem unbefestigten Abschnitt einen Pfützenslalom. Die Straße war dann angenehm zu fahren. Als ich über den Scheitelpunkt der Brücke fuhr, bemerkte ich Schlammspuren auf der engen Kurve. In der Kurve rutschte ich seitlich weg und stand auf der Straße. Vor solchen seitlichen Abstiegen habe ich besonders beim 26er Respekt. Man fällt aus einer größeren Höher, als beim 20er und hat eine größere Radfläche zum darüber stolpern. Der Absprung gelang schmerzfrei, was auch den Stiefeln zu verdanken ist. Ich stieg wieder auf und machte am Hochspannungsmast ein paar Minuten Pause.
Auf der Rückfahrt musste ich nirgends absteigen. Bei der Kurve an der Brücke achtete auf den Schlamm und kam ohne Rutschen herum. Auf der Paditzer Straße kamen noch zwei Blechlemminge entgegen, wobei genügend Platz blieb, um aneinender vorbei zu fahren.
Nachdem ich zuhause abgestiegen war, kamen einige neugierige Kinder. Ein Mädchen wollte aufsteigen, aber das Einrad war viel zu groß. Darauf hin baten die Kinder mich, noch einmal aufzusteigen. So fuhr ich noch einmal kurz hin und her. Dann wollten die Kinder wissen, wie man Einradfahren lernt und wieviel ein Einrad kostet. Ein Mädchen fand dann Gefallen an meinen Stiefeln und wollte wissen, ob es Reitstiefel sind und warum ich sie zum Einradfahren trage.

24.9.07

Liebesspiel der Libellen

Den Montag hatte ich für diverse Arbeiten frei genommen. Dabei sprang auch Zeit für eine Fahrt mit dem 20er zum Märchenbrunnen heraus. Das Wetter war noch einmal sommerlich. Für morgen wird eine deutliche Wetterverschlechterung vorhergesagt. Auf den Wegen im Wald und um die Hellwiese machten viele Leute Spaziergänge oder waren mit dem Rad unterwegs. Wahrscheinlich wollten sie den wahrscheinlich letzten Tag mit solchem Wetter in diesem Jahr ausnutzen.

Am und im Märchenbrunnen zeigte sich Leben, wie lange nicht mehr. Libellen betrieben Liebesspiele. Die nächsten drei Bilder zeigen einen solchen Liebesakt.




Und hier ein kurzes Video:
video


Wasserpflanzen breiten sich aus, allerdings nur diese eine Sorte.


Auch Fröschen waren einmal wieder zu sehen. Ich zählte drei Stück. Ein sehr kleiner Frosch ließ sich aus großer Nähe fotografieren.

23.9.07

Sommerlicher Herbstanfang

Als ich kurz nach 14:30 Uhr losfuhr, war der Herbst wenige Stunden alt und das Wetter war so sommerlich, wie es sich nicht allzu oft im Sommer präsentiert hatte. So saß ich heute erstmals seit drei Wochen mit kurzer Hose und ohne Stiefel auf dem Einrad. Unter diesen Bedingungen zog ich das 20er vor. Das hat auch den Vorteil, dass ich mich nicht bei der derzeitigen Vorliebe für das 26er von diesem Einrad entwöhne.
Draußen gingen viele Menschen spazieren und bildeten oft Ketten oder Klumpen. Da war das wendige 20er sehr praktisch. Manche Leute machten lustige oder erstaunte Bemerkungen, andere blieben stehen und schauten.
Ich fuhr zur Zwickauer Straße, machte auf dem Absperrbalken eine kurze Pause und fuhr dann wieder nach Hause.
Nach der Paditzer Straße dachte ich über irgend etwas nach und wurde durch einen ziemlich weiten Absprung aus den Gedanken gerissen. Wahrscheinlich war ich an einem Aststück hängengeblieben. Die Landung war mit etwas Rennen verbunden. Die weitere Fahrt nach Hause verlief ohne Besonderheiten.

20.9.07

Mit dem 26er um den Großen Teich, zum Märchenbrunnen und nach Burkersdorf

Nach über einer Woche fand ich heute wieder einmal Zeit zum Fahren. Ich hatte dazu einen der übrig gebliebenen Urlaubstage verwendet. Ich hatte wieder Lust auf das 26er. Das Wetter passte dazu, denn es war trocken. Dazu schien die Sonne und mit 19°C war die Temperatur angenehm. Wegen des freien Tages konnte ich schon 12:40 Uhr losfahren und hatte so lange Licht.
Mein Ziel war zunächst, zum Märchenbrunnen zu fahren. Nachdem sich das 26er bei der letzten Fahrt im Wald gut bewährt hatte, hielt ich das Hinkommen für aussichtsreich, nahm aber für den Rückweg an, bis zur Zwickauer Straße schieben zu müssen.
In dieser Mittagsschlafzeit liefen erstaunlich viele Menschen durch den Wald. Mit dem 26er bin ich beim Ausweichen zwar nicht so wendig, wie mit dem 20er, dafür brauche ich mit dem großen Rad nicht auf Steine zu achten. So klappte das Ausweichen auch mit dem 26er problemlos.


Vor der Zwickauer Straße wollte ich, wie bei Fahrten zum Märchenbrunnen üblich, eine Pause auf dem Absperrbalken machen. Der war aber weggeklappt und so machte ich die Pause auf der anderen Seite. Der dortige Balken liegt merklich höher und ist vom 20er aus schwer zu erreichen. Für das höhere 26er liegt der Balken genau richtig.
Es war erwartungsgemäß nicht schwer, den Berg zum Großen Teich herunterzufahren. Dann drehte ich eine Runde um den Teich. Die südöstliche lange Gerade (Schwimmhallenseite) ist seitlich zum Teich hin geneigt. Sie ist asphaltiert, aber uneben. Bei bestimmten Geschwindigkeiten geriet das Einrad Resonanzen. Bei langsamer Fahrt war diese Gerade leicht zu fahren. Die gegenüberliegende Seite ist nicht befestigt und steinig. Mit dem 20er muss ich hier immer aufpassen. Mit dem großen Rad gab es keine Probleme. Dann fuhr ich am Südbad vorbei weiter zum Märchenbrunnen. Gegen Streckenende gab es noch etwas Pfützenslalom.


Dann war ich da. Außer dem unvermeidlichen Abstieg an der Zwickauer Straße war ich ununterbrochen gefahren und hatte insgesamt eine angenehme Fahrt gehabt.


Über der Wasseroberfläche schwirrten rötliche Libellen. Im Juni hatte ich hier noch blaue Libellen fotografiert.


Hier ein Blick von der gegenüberliegenden Seite. Das Gelände hat sich schön entwickelt.


Das Wasser hat sich inzwischen weiter geklärt. Beim Hineinlaufen wirbelt man kaum noch Schlamm auf.


Nach dem Aufenthalt am Märchenbrunnen schob ich das Einrad den Feldweg hoch in den Wald. Dort Fahren versuchte ich nicht. Wie man auf dem Bild sieht, ist das Rad etwas groß für solche Experimente. Während der Pause auf der Halbkreisbank kam es mir zu langwierig vor, bis zur Zwickauer Straße weiter zu schieben. Der Weg zum Waldessaum ist an dieser Stelle gerade eben. So stieg ich auf, um so weit zu fahren, wie ich komme. Auf dem ebenen Abschnitt ging das ganz leicht. Auch, als die Steigung später wieder zunahm, brauchte ich nicht abzusteigen und konnte so bis zur Zwickauer Straße durchfahren.
Ich hängte dann noch eine Tour nach Burkersdorf dran. Die Waldausfahrt geriet schwierig, weil zwei Radfahrerinnen in der Kurve standen und nur wenig Platz ließen. Weil auf den Landstraßen dichter Verkehr herrschte, musste ich zum Überqueren immer absteigen. Dafür klappte heute das Wenden in Burkersdorf.


Auf der Rückfahrt warf ich wieder einen Schatten, bei dem höheren Sonnenstand aber nicht so einen langen, wie bei der letzten fahrt. Vor der Zwickauer Straße war ich nun ca. zwei Stunden unterwegs und saß noch ziemlich bequem. Ich dachte, dass man mit dem 26er auch Rundreisen in einer Region machen könnte. Bequemlichkeit und Geschwindigkeit würden ausreichen.
Nachdem ich die Zwickauer Straße überquert hatte, fuhr ich an der Umgehungsstraße B93N bis zur Paditzer Straße. Schwierige Stelle ist dort eine Abfahrt zur Unterquerung einer Brücke der B93N. Das geht recht steil hinunter und man muss dabei eine Rechtskurve fahren. Das klappte unerwartet. Auch die Bergauffahrt auf der anderen Seite klappte, fiel sogar unerwartet leicht. So brauchte ich bis nach Hause nicht mehr abzusteigen. Allmählich wurde es dann doch noch etwas unbequem auf dem Sattel. Wie beim Fahrten mit dem Muni linderte ich diese Beschwerden durch kurzzeitiges Aufstehen. Nach 2,5 Stunden war ich wieder zuhause.

Die Gesamtstreckenlänge dürfte bei etwa 18 km gelegen haben.

11.9.07

Mit dem 26er nach Burkersdorf

Das 26er benutze ich verhältnismäßig selten. Das Aufsteigen ist anstrengender, als beim 20er. Weil die Knöchel öfters an die Kurbeln anschlagen, fahre ich es nie ohne Stiefel und dem schmalen, profilarmen Reifen misstraute ich bei matschigen Verhältnissen. Einmal hatte ich Probleme auf Schneematsch. Ansonsten hatte ich Befürchtungen, dass das große Rad über die Stiefel spritzt. Eine Diskussion dazu ist noch im Archiv des Einradforum zu finden.


Zum schnellen Training des Aufstiegs zwischendurch eignet sich jetzt ein Paar Gummisteifel. Die sind sehr schnell über die Jeans angezogen und schützen die Knöchel und haben geeignete Sohlen. Zum richtigen Fahren sind die Schäfte zu niedrig. Der Spritzschutz würde nicht ausreichen. Für längere Touren ist es auch bequemer, wenn die Schäfte deutlich oberhalb der dicksten Stelle der Waden enden, weil die Schaftenden dann nicht mehr reiben.


Hier sitze ich mit den hohen Stiefeln kurz vor der Abfahrt auf dem Rad. Damit lässt es sich stundenlang sehr bequem fahren. Nirgends gibt es reibende Kanten.
Der Aufstieg klappte draußen auf Anhieb. Die ersten Kurven fuhr ich etwas wackelig. Zunehmend fühlte ich mich dann wieder wohl auf dem Sattel. Noch in Südost ging es durch eine Pfütze. Ich spürte kein Wasser durch die Hose dringen. Die Stiefel waren hoch genug. Glücklicherweise kreuzten in Südost keine Blechlemminge meinen Weg und ich konnte Ab- und anstrengende Aufsteige vermeiden. Die Waldeinfahrt erwies sich nach Regenfällen als nass. Das Einrad ließ sich auf diesem Untergrund erstaunlich sicher fahren. So fuhr ich weiter, um eine ältere Idee zu verwirklichen: Mit dem 26er nach Burkersdorf zu fahren. Diese relativ lange Strecke hatte ich im Frühling vorigen Jahres mehrfach mit dem Muni getestet. Mit dem kleinen Einrad war mir diese Strecke dann zu langweilig geworden. Für eine Fahrt mit dem schnelleren 26er war sie noch interessant.
Die Fahrt bis zur Zschechwitzer Straße war leicht und angenehm. Dort brauchte ich immer noch nicht wegen Blechlemmingen abzusteigen. Die Fahrt bergauf zum Wegekreuz war auf nassem, sandigen Boden nicht mehr ganz so einfach, ein Problem entstand aber erst, als ich schon fast oben war. Bei gleichbleibender Umdrehungszahl wurde das Einrad allmählich langsamer. Bevor ich steckenblieb, griff der Reifen wieder und es ging weiter.


An der Waldausfahrt hatte ich immer noch ziemlich saubere Stiefel. Der Spritztest war so gut, wie bestanden. Dann stieg ich aus Respekt vor verschlammten ehemaligen Pfützen ab. Nach einer kurzen Bankpause stieg ich an der Gartenanlage wieder auf und fuhr weiter. Auf der Zwickauer Straße fuhren gerade keine Autos und ich brauchte nicht abzusteigen.


Dann befand ich mich zum ersten Mal seit mehr als einem Jahr auf dem Weg nach Burkersdorf. Zunächst ging es durch sanfte Kurven.


Danach kamen zwei Berg-und-Tal-Abschnitte. Vor denen hatte ich etwas Respekt, sie erwiesen sich aber als leicht zu fahren.


Ich näherte mich der nächsten Brücke. Diese musste ich überqueren, um an den Radweg an der B7 zu gelangen.


Als ich die Brücke erreicht hatte, war weit und breit kein Blechlemming zu sehen. Damit war wieder ein anstrengender Aufstieg glücklich eingespart. Vor dem maisfeld bog ich rechts ab.


Ich fuhr dann auf einem Verbindungsweg zum Radweg an der B7. Die weitere Strecke nach Burkersdorf war im Schnitt leicht abschüssig. Das Einrad fuhr fast wie von selbst. Obwohl ich seit der Waldausfahrt nicht mehr abgestiegen war, empfand ich das Sitzen auf dem Viscount-Sattel immer noch als wunderbar bequem. Das dürfte zum Teil auch daran liegen, dass ich relativ schnell unterwegs war. Nach einem Sturz ( hatte ich neben meinen Regeln, dass das 26er nur mit Stiefeln und bei Trockenheit zu fahren ist, eine festgelegt, dass ich nicht schneller fahre, als ich rennen kann. Das mit der Trockenheit hatte sich schon erledigt und auf der übersichtlichen Strecke achtete ich nicht mehr so sehr auf Langsamkeit und ließ das Rad laufen. Übermäßig schnell wurde es nicht. Das Weglassen der Konzentration auf die Geschwindigkeit erhöhte nur den Entspannungseffekt.


Ich erreichte das Ortseingangsschild von Burkersdorf.


Dann zogen dicke Wolken durch. Am Ortsrand versuchte ich am Ende der S-Kurve zu wenden, bekam das aber nicht hin. Deshalb stieg ich ab und machte ich eine kurze Pause.


Unter der Wolkendecke schien die Sonne dann am Horizont wieder durch und erzeugte wunderschöne Farbenspiele.


Auf der Fahrt zur Brücke in Richtung Norden warf ich eine seitlichen Schatten.


An der Brücke musste ich absteigen. Bevor ich wieder aufstieg, fotografierte ich in Richtung Stadt.


Danach ging das Berg-und-Tal-Fahren wieder los. Nun waren die Bergab-Abschnitte steiler und so war es bequemer.


Danach hatte ich den Schatten voraus. In Erwartung, an der Zwickauer Straße absteigen und danach wieder aufsteigen zu müssen, fuhr ich kraftsparend weiter. Die Straße war dann aber frei. Weil ich mich nun auf dem Einrad so wohlfühlte, versuchte ich, die verschlammte Waldeinfahrt zufahren. Dabei wurde ich dann etwas ängstlich und wackelte ziemlich. Ich kam aber durch. Den nassen, sandigen Weg zur Zschechwitzer Straße hatte ich nun bergab. Dass ging sehr leicht. An der Waldausfahrt zur Kotteritzer Straße stieg ich dann ab, um einen Hühnerschreck vorbeizulassen. Danach kam ich ohne weiteres Absteigen nach Hause.

Im Vertrauen auf die Stiefel hatte ich den Rückweg durch den Wald schnell zurückgelegt. Dieses Vertrauen erwies sich als gerechtfertigt.

10.9.07

Mal wieder Märchenbrunnen

Ich war nun fast drei Wochen nicht mehr am Märchenbrunnen. Heute hatte ich Zeit dafür, aber das Wetter spielte zunächst nicht mit. Es hatte viel geregnet. Doch gegen 17:30 ließ der Regen nach und dann kam die Sonne heraus.
Kurz nach 18 Uhr fuhr ich los. Die nassen Waldwege waren etwas anstrengend zu fahren. Die hauptsächlich bergab verlaufende Fahrt zum Märchenbrunnen war trotzdem nicht schwierig. Dabei half auch, dass einige Wege im Bereich des Großen Teichs geglättet worden sind. Um Schlamm zu entgehen, wählte ich vom Großen Teich zum Märchenbrunnen den Weg am Südbad.

Trotz der langdauernden Regenfälle vom Sonnabend und von heute ragte die Ringmauer ganz aus dem Wasser (vgl. 22.8.).


Das Wasser war verhältnismäßig klar. Auch an tieferen Stellen war der Kies am Grund gut zu sehen. Nur waren trotz der guten Sichtbedingungen keine Tiere zu sehen.


Bei dem heutigen Wasserstand war es möglich, zur Ringmauer zu gehen und dort mit trockenen Füßen eine Pause zu machen.


Nun zeigte sich auch endlich ein Tier, ein Wasserläufer. Ansonsten waren noch Spinnen zu sehen.
Wenig später begann ich die im Vergleich zur Hinfahrt beschwerlichere Rückfahrt. Schon beim Start klappte das Aufsteigen auf der Brücke nicht sofort, weil der Reifen auf den nassen Brettern durchdrehte. Nach der ersten Kurve sah ich einen Regenbogen. Weil ich gerade einen Pfützenslalom fuhr, verzichtete ich auf ein Foto.
Absteigen musste ich dann in der Waldeinfahrt. Auf dem klebrigen Boden ging es nicht mehr weiter. Nach ein paar Metern Fußweg konnte ich wieder aufsteigen und weiterfahren.


Nach dem Überqueren der Zwickauer Straße machte ich dieses Foto von hinten. Ich überlegte noch, ob ich die Tour um eine Fahrt an der Umgehungsstraße verlängern soll. Ich entschied mich dann doch für den direkten Weg nach Hause. Das war richtig, denn wenige Minuten nachdem ich angekommen war, regnete es wieder.

9.9.07

Münsaer Straße

17 Uhr blieb bis zum Abendessen noch Zeit für das Einrad. Das Wetter war heiter und trocken, trotzdem nicht zu warm für Stiefel. Es waren Idealbedingungen, denn bei Trockenheit mit Stiefeln fahren ergibt den besten Komfort.
Am Freitag war ich an der Umgehungsstraße von der Zwickauer Straße zur Paditzer Straße gefahren. Heute fuhr ich von der Paditzer Straße zur Münsaer Straße. Diese Strecke bin ich bisher relativ selten gefahren, zuletzt am 20.7. Den Radweg an der Münsaer Straße fuhr ich bis zur Einstein-Straße. Dann überquerte die Straße an der Ampel, stieg auf der anderen Straßenseite wieder auf und fuhr nach Hause.

7.9.07

Dunkelheit

Nach dem Abendessen hatte Nieselregen aufgehört und das Wetter war angenehm zum Fahren. Es war nur ziemlich dunkel. Deshalb hatte ich Zweifel, ob die Zeit für eine Tour zum Märchenbrunnen reichen würde. So fuhr ich erst mal zur Zwickauer Straße, um dort zu entscheiden. Die Waldwege waren schlammfrei und gut befahrbar. An der Zwickauer Straße angekommen, entschied ich mich dafür, an der Umgehungsstraße bis zur Paditzer Straße zu fahren. Außerhalb des Waldes gab es mehr Licht.

Kur nach Verlassen des Waldes machte ich dieses Foto. Wegen der Dunkelheit war dazu der Blitz nötig. Oben an der Sattelstütze sind Rücklicht und Klingel zu sehen. Unten an der Gabel klemmt eine LED-Lampe, die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingeschaltet hatte.


Bevor ich auf der Paditzer Straße in den Wald zurück fuhr, schaltete ich die Lampe ein. Das blendende Licht irritierte beim Aufsteigen, wodurch ich einen zweiten Versuch brauchte. Weil die Lampe mit der provisorischen Befestigung am Gabelrohr nicht nach unten richtbar ist, erreichte nur ein Teil des Lichts den Boden und die Waldfahrt wurde schwierig. Ich kam mit Glück ohne abzusteigen bis zur Waldausfahrt. Dann die schwierigste Stelle: Der Fußgängerdurchgang neben der Absperrung geht seitlich abschüssig in die Böschung über. Bei Licht ist sie nicht schwer zu fahren. Es gibt jedoch ein paar glatte Steine. Im Dunkeln fuhr ich auf einen von ihnen und rutschte seitlich weg in Richtung Graben. Nach vielleicht 20 bis 30 cm Rutschen griff der Reifen wieder und ich konnte ohne Absteigen weiterfahren. In Südost gab es dann wieder viel Licht.

4.9.07

Septemberkälte

Kurz nachdem ich zuhause angekommen war, begann es zu regnen. Als der Regen aufgehört hatte, war die Temperatur auf 9°C gesunken. Dadurch waren lange Hose, Stiefel und Jacke unverzichtbar. Vor der abendlichen Astronomieveranstaltung blieb nicht viel Zeit für eine längere Tour und so fuhr ich auf der Paditzer Straße aus dem Wald heraus, zunächst um hinter der Brücke umzukehren.
Auf der Straße krochen gigantische Nacktschnecken herum. Man kann sie schon fast für kleine Schlangen halten. Es waren jedoch nicht sehr viele und ich brauchte mich nicht sonderlich zu konzentrieren, um ihnen auszuweichen.
Weil noch etwas Zeit blieb, fuhr ich nach der Brücke weiter in Richtung Kotteritz. Am Hochspannungsmast vor dem Abhang der zur Kotteritzer Straße herunterführt, wollte ich zunächst absteigen und eine Pause machen. Dann wollte ich aber nicht vom angewärmten Sattel herunter und wendete auf der Stelle pendelnd.
Während der Rückfahrt schien die Sonne und die Bedingungen wurden dem Novemberwetter entsprechend angenehm. Ohne Absteigen zu müssen kam ich nach Hause. Auf den pfützenbedeckten Wegen in Südost fuhr ich den Reifen sauber. Kurz, nachdem ich in zuhause angekommen war, regnete es wieder.

2.9.07

Septemberbeginn

Weil heute noch Vieles zu erledigen ist, nahm ich mir nur Zeit für eine Fahrt durch den Wald zur Zwickauer Straße. Gestern und heute war das Wetter wärmer und trockener, als vorhergesagt und ich absolvierte die erste Fahrt im September mit kurzen Hosen.
Die Fahrt verlief angenehm und störungsfrei. Ich musste nie die Füße von den Pedalen nehmen.