7.11.06

Mit Taschenlampe durch den dunklen Wald

Heute hatte ich Lust, vor der abendlichen Veranstaltung des Astronomievereins eine kurze Waldrunde zu fahren. 16:40 fuhr ich mit dem Muni los. Ich fuhr wie am 1.11. die kleine Tour mit Wende am Wegekreuz bei den Stadien. Um bei der Rückfahrt weniger Probleme mit der Dunkelheit zu haben, steckte ich eine kleine Taschenlampe ein.
Als ich die Zschechwitzer Straße überqueren wollte, kam gerade ein Auto. Ich versuchte, durch Pendeln Zeit zu gewinnen, was an der abschüssigen, sandigen Stelle nicht ganz einfach ist. Weil dann noch ein weiterer Blechlemming kam, musste ich absteigen.
Bis zum Wegekreuz war es noch hell genug, um ohne Licht zu fahren. Als ich dann den Hang hinunter fuhr, um den Berg am Krankenhaus zu erreichen, schaltete ich die Lampe erstmals ein. Sie erwies sich als hilfreich. Auf dem Einrad hat man die Hände frei und es ist nicht anders, als würde ich zu Fuß gehen und den Weg mit einer Taschenlampe beleuchten. Der Weg am am Krankenhaus liegt am Waldrand. Es war hell genug, um wieder ohne Licht zu fahren. Um an der Zschechwitzer Straße nicht schon wieder wegen Autos absteigen zu müssen, drehte ich eine kurze Runde auf dem Parkplatz des Krankenhauses. Dann konnte ich die Straße überqueren. Drüben im Wald schaltete ich die Taschenlampe wieder ein. Sie hatte auch den Vorteil, dass ich besser von vorn gesehen werden konnte. Es liefen einige Leute als dunkle Schemen durch den Wald. Hinter zwei unbeleuchteten Männern lief ein beleuchteter Hund. Nach der letzten Kurve, kurz vor der Waldausfahrt rutschte ich auf irgend etwas weg, was zuvor von Laub bedeckt gewesen war. Der Wiederaufstieg stellte mich vor ein Problem: Die Taschenlampe nützte hier nichts. Es war kaum etwas zu sehen und ich musste einen Blindaufstieg versuchen. Durch die Stiefel war ich gut gegen Blessuren durch Danebentreten geschützt. Im zweiten oder dritten Versuch gelang der Aufstieg. In Süd-Ost musste ich ein Auto durchlassen, bevor ich den Buchenring überqueren konnte. Hier klappte es, pendelnd abzuwarten und weiterzufahren, nachdem der Blechlemming durch war.

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