4.2.05

Erste Tageslichtfahrt des Jahres

Die zusammenhängenden Wege an den Vorderseiten der Häuser, die ich sonst nutze, sind durch Wälle aus verharschtem Schnee und angrenzende Splitstreifen noch zu ungemütlich für das Einrad. Allerdings ist ein Weg auf der Rückseite des Hauses, in dem ich wohne, vollständig abgetaut und splitfrei. Dieser Weg hat keine Verbindung zu anderen Wegen und man kann nur geradeaus hin und her fahren. Er ist auch nicht beleuchtet. Als ich von der Arbeit nach Hause kam, war die Dämmerung noch nicht weit fortgeschritten und die Sicht war noch OK. Deshalb ging ich sofort mit dem Einrad raus. Trotz der relativ langweiligen Strecke war es mal wieder ein angenehmes Gefühl, auf dem bequemen Sattel eines fahrenden Einrades zu sitzen.
Auf der angrenzenden Wiese befand sich noch verharschter Schnee, der meine Experimentierlust anregte. Deshalb verließ ich den Weg und fuhr über die nasse Wiese zum Schnee, um festzustellen, wie es mir dort wohl mit dem Einrad ergehen wird. Das der Reifen den Schnee erreicht hatte, machte sich durch ein dumpf knarrendes Geräusch bemerkbar. Das Fahren erforderte mehr Kraft, das Rad hatte aber sehr guten Grip und rutschte kein Bisschen.

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